Sonntag, 11. März 2012

„Friede sei mit euch!“ (Teil IV)


Joh 20, 19; 21, 26 und Joh 14, 27

Nachschrift der Osterpredigt 1983 von

Pater Eugen Mederlet OFM


Das ist der Friede, den die Welt anbietet, und da müssen wir doch eigentlich bekennen, dass von diesem Frieden noch vieles in uns ist, dass wir eigentlich noch weitgehend diesen Frieden meinen. Ja, selbst wenn es um das Gebet geht: wann sind wir mit unserem Gebet zufrieden? Doch wohl dann, wenn wir wenig Zerstreuung hatten, wenn es uns nicht langweilig wurde, wenn wir getröstet wurden. Dann finden wir: das war ein gutes Gebet. Sind wir dann eigentlich zufrieden, weil Gott damit verherrlicht wurde, weil Gott uns damit bezeugt, dass seine Liebe uns umfängt und dass wir Ihn lieben? Ist nicht oft auch da noch eine Übertragung ins Geistliche von dem, was wir als Frieden der Welt erkannt haben? Da mischt es sich doch noch ein. Wenn Jesus also einen anderen Frieden verheißt, muss das viel tiefer liegen und viel göttlicher sein.

Fortsetzung folgt.