über die Dinge um
sich erheben könnte! Denn was uns drückt und quält, was uns ruhelos von
Stimmung zu Stimmung jagt, es ist zumeist das Kleinliche, nebensächliche des
Alltagslebens, in das wir uns häufig viel zu eng verstricken lassen. Gehen doch
die Menschen unserer Zeit nicht wie souveräne Herrscher durch ihr Reich, die
Welt, sondern wie Sklaven, unter unzählige Joche gebückt, die sie sich selbst
oder die ihnen die Verhältnisse schaffen. So wird durch eigene Schuld und Druck
von außen die herrliche Menschengestalt zusammengeschnürt mit dem Strick des
Vorurteils, der Indifferenz, der Selbstgefälligkeit, der Unwissenheit und
andrerseits des Kampfes ums tägliche Brot, bis die Brust kurzatmig wird und
trüb das Auge, dass ihr die Wälder vergeblich duften und ihr umsonst die Sonne
und Sterne strahlen.
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