Freitag, 27. Juli 2012

Die Froschprinzessin

Unsere Sommertelenovela - Teil 2 

(Fortsetzung von hier)
Des Wartens und Alleinseins müde, hatte sie sich dann ein paar Spiel-Gefährten in ihren Schlossteich gerufen, die auch mit Begeisterung und Vehemenz mit ihr spielten, weil sie froh waren, in einer so erhabenen Gesellschaft mitspielen zu dürfen. Sie dachten sich fleißig neue Spiele und Geschichten aus, um die Prinzessin zu unterhalten. Sie ertrugen geduldig ihre wechselhaften Launen und gaben ihr immer recht, damit das gemeinsame Spiel nicht gefährdet war. Das war manchmal für die Spielgefährten nicht sehr leicht, denn die Bedingungen waren hart: Sie durften, um am Schlossbrunnen bleiben zu dürfen, nicht mehr mit den anderen Fröschen spielen, mussten still sein, wenn die Prinzessin es befahl und vor allem mussten sie immer zu allen Taten der Prinzessin Beifall klatschen. Denn die Prinzessin hatte sich die Gefährten ja in erster Linie deshalb an ihren Schlossteich geholt, damit ihr immer wieder bestätigt wurde, wie schön und klug sie sei.

Fortsetzung folgt .

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