Freitag, 30. November 2012

Über das déjà vu, das mich beschleicht, wenn ich §217 höre

Es dräut, wie ich schon öfter feststellte, am Horizont und es kommt, und weit  und breit kein Graf von Galen, könnte man resigniert aufrufen.
Aber halt, egal wo man guggt, eines kann man nicht leugnen, Katholiken egal welcher Couleur und auch viele Evangelische Christen sind dagegen, fordern Zuneigung statt Giftcocktail und all das.
Es ist richtig, absolut richtig und trotzdem beschleicht mich bei der Durchsicht des katholischen, virtuellen Blätterwaldes ein seltsames Gefühl, genau das gleiche Gefühl, das mich schon immer beschleicht, wenn ich Anti-Abtreibung höre.
Nun warum?
Um die Quintessenz vorweg zu nehmen.
Zur Zeit Jesus ging man davon aus, der, den ein Unglück trifft, den trifft es wegen seiner persönlichen Sünden;  und heute geht man davon aus, den, den ein Unglück (und der Tod ist ja das größte Unglück) trifft, der ist per se ein Heiliger. Das eine ist so verkehrt wie das andere und die Wahrheit liegt keineswegs in der Mitte.
Ich finde einerseits wird von falschen Polarisierungen ausgegangen, hier die schwangere Mutter, ein modernes Gretchen, das völlig unschuldig, verführt durch zutiefst üble Tricks, aber dennoch unschuldig schwanger geworden ist und die das Kind eigentlich will.
Auf der anderen Seite irgendwelche abgrundtief bösen Menschen, Kindsvater, Beraterin bei Pro Familie und/oder Ärzte, die genau das nicht wollen.
Das blöde an dem schiefen Bild ist, dass es teilweise stimmt, auch wenn man selten unschuldig schwanger wird, so bleibt doch, dass die Natur der Schwangeren darauf abzielt, das Kind zu behalten, ja der ganze Tanz mit der Sexualität von Natur aus auf das Kind hin ausgerichtet ist.

Worte des Nachfolgers Petri an den Nachfolger des Hl. Andreas

Zum heutigen Fest des Hl. Andreas hat der Hl. Vater seine traditionelle Grußbotschaft an den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus I so formuliert:
"Die dringendste Herausforderung heute, über die wir uns immer in völliger Übereinstimmung mit Eurer Heiligkeit  befunden haben,  ist: wie können wir die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes die Menschen unserer Zeit erreichen lassen, die einer tieferen Reflexion, sogar was den Sinn ihres eigenen Lebens betrifft, mehr oder weniger unfähig sind, so zerstreut und abgelenkt von Projekten und Utopien, die sie nur enttäuschen können?
Eine ernsthafte Freundschaft ist zwischen uns aus der großen gemeinsamen Vision der Verantwortung gewachsen, zu der wir als Christen berufen sind und als Hirten der Herden, die Gott uns anvertraut hat.
Die gegenseitigen Besuch zu den Patronatsfesten - des Hl. Andreas im Fanar und der Hl. Petrus und Paulus in Rom- sind das konkrete Band der Nähe einer tiefen und realen Gemeinschaft, die sich, wenn auch noch unvollendet, nicht auf Höflichkeit und Konventionen sondern auf den gemeinsamen Glauben an Christus gründet.Wir bleiben auf dem Weg, den wir zurücklegen müssen, auch wenn er uns noch lang und schwierig erscheinen mag."

"Die religiöse Ignoranz ..." und was es heute in Rom & der Welt sonst noch Neues gab

mit up-date am Ende....

Preis
Heute nachmittag wird Msgr.Gänswein im Apostolischen Palast mit dem Preis "Testimoni di Santita" (Zeugen der Heiligkeit) ausgezeichnet. Den Preis in Form einer von Bildhauer Egidio Ambrosetti geschaffenen Skulptur des "Segnenden Hl. Petrus" überreicht der emeritierte Erzbischof Palermos, Kardinal S. di Giorgi- als Ehrenpräsident der Vereinigung Tu es Petrus.

Ad limina Apostolorum
Zur Zeit weilen die französischen Bischöfe zu ihrem ad-limina-Beusch in Rom. Der Hl. Vater sagte ihnen;
"Eines der größten Probleme unserer Epoche ist die religiöse Ignoranz in der viele Männer und Frauen leben-eingeschlossen einige katholische Gläubige."  
Und er fügte hinzu " Den katholischen Schulen fällt jetzt eine historische Aufgabe zu."

                         

 
                        



Interview
Der Ex-Pressesprecher  Papst Johannes Pauls II und Papst Benedikts XVI , Joaquìn Navarro-Valls hat dem Corriere della Sera ein Interview gegeben.
Darin betont er, daß der Hl. Vater, Papst Benedikt, niemals allein und isoliert war  und daß er die anstehenden uns drängenden Fragen und Probleme immer schnell und mit großer Kraft und Entschiedenheit angepackt habe- was man auch besonders bei der Vatileaks-affäre habe sehen können, wo ohne Ansehen der Person gegen jeden, der die Gelegenheit gehabt hatte, die Papiere zu fotokopieren und zu stehlen, ermittelt wurde - bis hin zu den Kardinälen und zum persönlichen Sekretär.

Der Hl. Apostel Andreas

Heute feiert die Kirche das Fest des Hl. Apostels Andreas.
Am 14.Juni 2006 bei der GA sagte der Hl. Vater über ihn, den ersten von Jesus Christus berufenen Jünger :
Andreas- Träger eines griechischen Namens- brachte nicht nur zu irdischen Lebzeiten Christi die Wünsche einiger Griechen, Jesus sehen zu wollen vor den Herrn, sondern predigte nach der Auferstehung und der Aussendung des Hl. Geistes vor allem den Griechen das Evangelium- bis zu seinem Märtyrertod am Kreuz.
Die Griechisch-Orthodoxe Kirche betrachtet den Hl. Andreas als ihren Gründungsapostel.
Im brüderliche Verhältnis von Andreas und Simon Petrus spiegelt sich auch das Verhältnis der schwesterlichen Römisch Katholischen und der Orthodoxen Kirche.

                       


Der Hl.Andreas wurde am 30. November im Jahre 60 (?) in Patras auf Anordnung des römischen Statthalters Neros Aegeas gekreuzigt. Er, der bis zu seiner Begegnung mit Jesus ein Jünger Johannes des Täufers gewesen war, wird von der Griechisch Orthodoxen Kirche als erster in die Reihe ihrer Bischöfe und Patriarchen gestellt


                                                    Heiliger Andreas bitte für uns!

                                     Mosaik: Andreas als Fischer, vor 526, in der Kirche San Apollinare Nuovo in Ravenna

Neue Papstbiographie

Peter Seewald schreibt zur Zeit eine Biographie des Hl. Vaters , die im Frühjahr 2014 im Pattloch-Verlag erscheinen soll.
Die Filmrechte hat bereits H & V Entertainment, eine Tochterfirma der Münchner Odeon-Film, erworben.
Produzent Peter Weckert kündigte auf einer Pressekonferenz an, man werde in internationaler Produktion einen Film über das außerordentliche Leben Joseph Ratzingers  von 1927 an herstellen.
Regisseur Mende, der bereits den Doku-Film "Francesco und der Papst" drehte, will das Buch über das Leben des Papstes verfilmen.

Quelle VaticanInsider, Tagespost

Donnerstag, 29. November 2012

Neues vom Närrischen Dreigestirn

Wir müssen einen Blick auf den derzeitigen Frontverlauf im Krieg unsägliches anonymes, angeblich katholisches Nachrichtenportal versus die Koalition David B., SZ , Spiegel werfen.
Da bejubelt dieses Närrische Dreigestirn einen Etappen- wenn nicht gar den Endsieg. Wolle mer´n reilasse?
Was ist wirklich passiert ?
Das erste und groß angekündigte Ziel des gemeinsamen Kreuz-(net)zuges: besagtes Portal zu enttarnen, seine Betreiber dingfest und den Standort des Servers ausfindig und unschädlich zu machen - ist unerreicht wie am ersten Tag.

Aber man hat ein Ersatzziel gefunden: Pfarrer Jolie, der eigentlich auch aus der Schußlinie ist- aber seinen Rücktrittt als Sprecher des Netzwerkes Katholischer Priester erklärte und bei seinem Bischof Rückendeckung fand. Dieser Rücktritt wird nun mit Siegesfanfaren (in Tuschform) gefeiert und bejubelt : "wir siegten"-rufen sie -den Läufer zitierend der die Meldung von Marathon nach Athen brachte. Alaaf!
Ja?

Neues vom WJT 2013

Das Organisationskommittee des WJT 2013 in Rio de Janeiro hat für die ersten Begegnungen den Copa-Cabana-Distrikt ausgewählt. Weil man auf dem für die Vigil und die Abschlußmesse zunächst ausgesuchten Flugplatz der Luftwaffenbasis Santa Cruz ( so wörtlich)  nicht mehr als 2 Millionen Teilnehmer unterbringen könne, wich man jetzt auf den Guaratibabezirk Rios aus.


Kontrastprogramm

Während die Party-Weihnachtsmärkte wie die Pilze aus dem Boden schießen und bald an jeder Straßenecke ein "Themen-Weihnachtsmarkt" zu erwarten ist ...

... erzählt uns der Papst-Bruder wie damals bei der Familie Ratzinger in Tittmoning der Advent begangen wurde:



Bestseller

Das neue Buch des Hl. Vaters  " Jesus von Nazareth. Die Kindheitsgeschichten"  ist in Italien das zur Zeit meistverkaufte Buch. Und auch auf der Spiegel-Bestsellerliste (Sachbücher) steht es bereits auf Platz 1.
Da fragt man sich unwillkürlich, ob der Abdruck dieser Meldung nicht zur sofortigen Selbstentzündung des Hamburger Magazins führt.

Mittwoch, 28. November 2012

Nobody expects the Spanish Inquisition....

Nobody? Nein, nicht ganz, einige schon..... In einer mittleren bayrischen Stadt haben einige Auserwählte (Wisiki) sie gesehen, die Schergen aus Rom- äh- Spanien, wie sie Texte von Websites löschten und wackeren Häretikern die Instrumente zeigten.....was bei sensibleren Gemütern zu ernstzunehmenden Störungen (akuter Verfolgungswahn und schwere Rom-phobie)  führte.

                       

In der Heimatdiözese des Papst-Bruders tun sich seltsame Dinge, Übernatürliches  (hier ein weiterführender Link) passiert, einige Menschen beginnen, sich zu fürchten. Wir haben über den "Übergangsbischof" Gegenfurtner berichtet und seine, na sagen wir mal,  etwas eigenwilligen Ansichten über Kirche, Katholizismus und Abweichungen von der Linie Roms, die er mit wahrem Bekennermut vor dem Regensburger Presseclub zum Besten gab.
Und jetzt sind diese Texte auf übernatürliche Weise verschwunden, wie der Dlözesanverwalter ängstlich beklagt. Der lange Arm Roms hat sie einfach so verschwinden lassen.
Dabei lassen der Herr G. und die Frau Grabmeier offen, ob sie ein Rollkommando der Inquisition verdächtigen, das nachts mit dem Generalschlüssel des Präfekten Müller in die Büros eindrang, oder sich einige Albinomönche des Opus Dei auf übernatürliche Weise Zutritt zu Büros und Rechner verschafften, um alles, was Rom nicht genehm war, heimlich von der Homepage der Diözese zu nehmen und nach alter Sitte in einem Autodafé zu verbrennen.
Der lange Arm Roms (793 km Luftlinie)- sie trauen sich kaum noch auf die Straße- nachts schon gar nicht- überall lauern die gedungenen Wortbeitrags-napper,  auch Schweizer Gardisten in voller Montur sollen schon in Regensburgs Straßen gesehen worden sein, das Klirren der Hellebarden habe den Bürgern den Schlaf geraubt, raunt man.....
Da bleibt uns als staunendem Publikum nur zu rufen: Dr. Manfred Lütz übernehmen Sie!


Kyrill und Methodios haben ihren Heiligenschein wieder

Vorerst. Das Brüsseler Heiligenscheinverbot für die Hl. Kyrill und Methodios auf der geplanten slowakischen  2 €-Gedenkmünze hatte denn doch so viel Staub aufgewirbelt und Gegenreaktionen und Proteste nicht nur in der Slowakei hervorgerufen, daß die slowakische Regierung ihren Kompromissvorschlag- eine Münze mit heiligenscheinlosen Heiligen- zurückgezogen und Brüssel dahingehend beschieden hat, auf den Heiligenscheinen zu bestehen. Hier ist nun der neue Entwurf - zur Wiedervorlage.

                                                 

Quelle Cantuale Antonianum

Generalaudienz

Der Hl. Vater hat die Gläubigen aufgefordert die Frohe Botschaft zu verkünden und über Jesus Christus zu sprechen.
Er sagte: "Warum können wir heute über Gott sprechen und wie können wir das tun? Weil Gott selbst mit uns und zu uns gesprochen hat- um sich uns zu erkennen  zu geben- bis hin zur Inkarnation. (.....)
Der erste Ort um von Gott zu sprechen ist die Familie. Die Eltern haben als Erste die Aufgabe ihren Kindern Jesus nahe zu bringen."
Bevor er die italienischen Pilger begrüßte, ging er auf den bevorstehenden Welt-AIDS-Tag ein und appellierte an Organisationen, Pharmaindustrie & Gesundheitspolitiker, den Zugang der Kranken, insbesondere der Kinder, zu den für sie zu teuren Medikamenten zu ermöglichen.

 
           


der vatican news-channel hat auch noch ein Video- hier zu den Worten des Hl.Vaters zur AIDS-Problematik

           

Noch´n Fundstück ( warum nur kommt es uns so bekannt vor?)

Was haben wir noch gefunden? Einen neuen Skandal !!! Wo? Bei Thermometer.
Der verdankt seine frisch erworbene Erkenntnis, dass es in der Römisch Katholischen Kirche schon wieder einen Skandal von Weltformat gibt, einem typischen Gehirnschnellwaschgang von Spiegel-TV ( einem äußerst maroden Subunternehmen des Spiegels- wir erinnern uns , dieses ehemaligen Nachrichtenmagazins- bei dem jetzt die Entlassungswelle anrollt ) : auch wir sind zutiefst erschüttert:
Der Hl. Vater schweigt ( nicht nur immer noch zur Odenwaldschule-sondern auch) zu kreuz-net. Skandal! Hallo hört uns denn niemand? Wir haben Skandal gerufen !
Was muß der Papst denn immer neue Kardinäle noch dazu aus fremden Erdteilen kreieren, es gibt doch schon genug, während in Castrop -Rauxel oder wo immer der Herr D.B. sein Unwesen treibt, weltumstürzlerische Probleme lauern, was sollen denn diese ständigen Hl. Messen und Katechesen, wo doch vordringlich wäre, die Beiträge und Kommentare auf dem o.g. Internetportal zu studieren -statt dessen schreibt er eskapistischerweise Bücher über Jesus-obwohl es schon eins gibt.  (Vorsicht Ironie!)
Jetzt aber haben die Ruhrpottinkarnation der Königin der Nacht, Herr D.B. ( "der Hölle Rache kocht in seinem Herzen, Tod und Verzweiflung flammen um ihn her...." wie E.Schikaneder so schön dichtete und der Wolfgang A.Mozart aus Salzburg so schön in Töne setzte) und seine medialen Hilfstruppen -unter denen sich besonders das salonkommunistische Verlegersöhnchen, in den zwar kleinen aber für ihn dennoch viel zu großen Schuhen seines Übervaters Rudolph A, hervortut, ihre Zinnsoldatenarmee gegen Papst und Kirche in Stellung gebracht und das Trompetensignal zum Sturmangriff geblasen.
Und wieder rollt publizistische Angriffswelle auf Angriffswelle und wieder werden sie genau nichts erreichen. Und was  kommt als nächste Skandalmeldung ? Daß der Papst schweigt- obwohl ein Huhn laut kakelnd und gackernd ein Ei gelegt hat?

Nochmal zur Euthanasie

Ich hab schon lange den Verdacht, dass da irgendwas gesamtgesellschaftlich im Busch ist, wo die Kirche nur stört und dass man deshalb seit Jahren versucht, die Glaubwürdigkeit der Kirche komplett zu untergraben, damit man sie nicht hört.
Und ich denke, es ist die Euthanasie die kommt! Hab schon früher immer wieder geschrieben "sie dräut am Horizont"
Auf Echo Romero findet sich eine gute  Überlegung zum Thema und auf Bruder Paulus Terwitte kann man nicht oft genug verweisen und der deutsche Bundestag beschäftigt sich zur Stunde mit dem Thema.
Wenn man so Euthanasie "guter Tod" Gnadentod oder wie das immer heißt, meint, so schweben einem 3 Bilder (zumindest mir) vor Augen. Das eine ist der Tod des Philosophen Seneca, wie er in "Quo vadis" beschrieben wird.
Der Philosoph im mit duftenden Blüten bestreuten Wasser, den Arm dem Medicus hinstreckend, der mit goldenem Band den Arm abbindet und die Pulsadern aufschneidet, die Freunde drumherum, im Gespräch mit leichtem Lachen, untermalt von Harfenklängen, die Lieblingssklavin ebenfalls ihren Arm dem Medicus hinstreckend und auch im Bade liegend. Wie aus einem Kitschroman.  Naja Quo vadis ist halt auch ein Kitschroman.
Aber dem Philosophen blieb keine Wahl, er wurde ja von Nero dazu gezwungen und so konnte er wohl diese heitere Gelassenheit aufbringen, die auch ein Thomas Morus und andere, auch Nichtchristen, aufbrachten, weil sie mit sich und der Welt im Frieden waren.
Das andere Bild ist das eines Menschen, der sich absolut quält. Jemand hat mal aus dem Krieg was erzählt; ein Kradmelder vom Motorrad geholt, ans Scheunentor genagelt und drunter ein Feuer angezündet, das dem Soldaten langsam von den Füßen her verbrannte,  umgeben von bewaffneten Partisanen und johlenden Dorfbewohnern.  Den anrückenden Kameraden war klar, sie schaffen das nicht, den ncoh lebend  da runterzuholen, da haben sie einen gezielten Schuß aus der Ferne gesandt.
Das andere Bild ist der Mensch, an tausend Schläuchen hängend, halb bei Bewusstsein, halb im Dämmer und Jahr um Jahr so liegend, absolut abhängig, und irgendwie eine künstlich am Leben gehaltenen Leiche.
Ja und wie ist das nun wirklich?
Hilfreich finde ich Franziskus und seinen Sonnengesang:

Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, den leiblichen Tod;
ihm kann kein lebender Mensch entrinnen.
Wehe jenen, die in schwerer Sünde sterben.
Selig jene, die sich in deinem heiligsten Willen finden,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.


und da haben wir wohl auch den Schlüssel.
Sterbetag ist Zahltag und wohl jeder weiß, dass er das nicht kann.


Dienstag, 27. November 2012

Da fehlen die Worte!


Mit der Jahresversammlung des ZDK hatten wir uns ja hier schon mal beschäftigt und eigentlich ist diese Veranstaltung so zum Gähnen, weil man von dort nichts hört, als die immer wieder gleichen Themen. Aber: während  Spitzenfunktionäre der katholischen Organisation lt. RP-Online offensichtlich entfernt von der Welt zu folgenden epochalen Erkenntnissen kamen: "Die Kirchenvertreter zeigten sich kompromissbereit. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hatte unlängst angekündigt, den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen zu überdenken. Eine Arbeitsgruppe wurde eingerichtet.“, zieht der Zeitgeist offensichtlich gerade um und keiner hat's gemerkt.

Dass in Deutschland fast jede zweite Ehe scheitert, ist kein Geheimnis und so hat sich der ehemalige Bundes-Arbeitsminister einmal in einem großen Artikel in WeltOnline seine ganz eigenen Gedanken darüber gemacht. Norbert Blüm traut sich was, wenn er schreibt: Hemmungslos wechselt der Beziehungsvirtuose die Lebensabschnittspartner und reiht nacheinander polygam auf, was in anderen Kulturen gleichzeitig, also nebeneinander, als Vielweiberei vorgeführt wird. Welch herrliche neue Zeiten! Das ganze Leben ist ein Karussell. Wir steigen ein und aus und um.“

Fundstück zum Thema "Was uns gerade noch gefehlt hat."

Beim Predigtgärtner :  "Immer mehr schwule Weihnachtsmärkte"
Das kann man ja nur als eindeutig diskriminierend betrachten- keine Weihnachtsmärkte für Anorektikerinnen, Manisch-Depressive, Legastheniker, Linkshänder, Verschwörungstheoretiker, Pyromanen ( alle die jetzt nicht einzeln aufgeführt worden sind, sind mitgemeint, kein Grund sich ausgeschlossen zu fühlen) ???
Das muß schnellstens anders werden.
Näheres hier.

Montag, 26. November 2012

Eine Kassandra namens Norbert Blüm

Norbert Blüm hat sich geäußert, er hat sich so geäußert, wie ich mir das von unseren Bischöfen wünsche, er hat ein Plädoyer für Ehe (monogame, lebenslange Partnerschaft!!!) mitsamt Kindern geschrieben.
Er hat klartextmäßig den Zustand unserer Gesellschaft analysiert und das festgestellt, was alle anderen nicht sehen wollen.
Es finden sich, in dem zugegeben recht langen Artikel solche Sätze wie:
 In der Verteidigung von Ehe und Familie geht es nicht um eine reaktionäre Marotte, sondern um die progressive Idee der Freiheit.
Hier übrigens der Link  http://www.welt.de/politik/deutschland/article111466410/Lieblose-Alleinverwirklicher-bedrohen-die-Ehe.html
Eine Kultur, die die Ehe nicht lobt, fördert und schützt, die hat keine Chance zu überleben.
Jeder Mensch lebt von und mit den anderen.
Selbst so Gestalten wie die Wüstenväter oder sonstige Eremiten lebten keineswegs gaaaaaanz, gaaanz alleine, nein, selbst die Wüstenväter flochten Körbe die sie verkauften um  anderes zu kaufen.
Interessanterweise hat Papst Benedikt in seiner ersten Enzyklika "Deus caritas est" wundervolles über die Ehe gesagt. Im Prinzip hält die Kirche, im Gegensatz zur landläufigen Meinung vom Sex so viel, dasa sie ihn zum Sakrament erhebt.
Von den Sakramenten lebt die Welt und jedes Geheimnis hat seine Tiefen und seine Bewährungen.
Ich muss jetzt mal ganz persönlich sagen, dass ich die Nibelungen wegen ihrer sprichwörtlich Nibelungentreue ja immer leicht dämlich fand, aber diese Treue zum einmal geschworenen Wort hat was ungeheuer Großes, genau dann wenn die Treue schwer, düster und fordernd wird.
So bleibt das, was ich schon immer finde, die alten Heiden waren viel weiser als die neuen Heiden.
Wobei es hier auch Ausnahmen gibt.
Jeder Kinderfilm aus dem Hause Walt Disney redet von der Treue, der Treue zur Freundschaft, der Treue zum einmal empfangenen Auftrag und wenn wir uns anguggen, was so "in" ist bei den Kids, das sind immer die Geschichten, wo der Held treu ist, egal ob er Frodo oder Harry Potter heißt.

Die Kirche weiß, das so eine Treue schwer ist, so sagt Padre Pio zu einer Frau, die ihm ihr Herz über ihr Eheleid ausschüttete "Wusstest du nicht, dass die Ehe ein lebenslanges Martyrium ist?" und die Ostkirche krönt im Ritus der Trauung die Brautleute mit der Märtyrerkrone.
Franz von Sales stellt fest, das der Stand der Eheleute dem Stand der Büßer zu vergleichen sei und man deshalb den Eheleuten in der Beichte keine Buße aufgeben solle.
Auch dass  manchmal die Treue gelebt werden muss  in der Trennung von Tisch und Bett, weiß und achtet  die Kirche.

Fundstück. Bruder Paulus Terwitte zur ARD-Themenwoche "Leben mit dem Tod"

Heute gefunden bei katholisch.de : der sehr lesenswerte Artikel von Bruder Paulus zum Thema  "Leben mit dem Tod", Titel "Wir werden auferstehen"
Er beginnt so:
" Das Leben ist langweilig. Am Ende. Da gibt es nur den Tod. Für jeden.Und davor: Sterben. Kürzer oder länger.Jeder."

Päpstlicher Empfang für die neuen Kardinäle /up-date

Heute morgen hat der Hl. Vater in der Aula Paolo VI die 6 neuen Kardinäle empfangen.
In seiner Ansprache sagte er :
" Liebe verehrte Brüder, die ihr in das Kardinalskollegium eingetreten seid,
euer Amt möge einen neuen Impuls erhalten, den Nachfolger Petri in seinem universalen Dienst an der Kirche zu unterstützen. Fahrt überzeugt und stark in eurer apostolischen und spirituellen Mission fort, haltet euren Blick fest auf Jesus gerichtet und stärkt eure Liebe zur Kirche." (....)
"Diese Liebe können wir von den Heiligen lernen, die die vollendetste Verwirklichung von Kirche sind. Sie haben sie geliebt und haben ihr Leben völlig hingegeben, damit alle Menschen vom Licht Christi, das auf das Gesicht der Kirche fällt, erleuchtet werden.
Während ich jedem von euch meinen herzlichsten Glückwunsch ausspreche, vertraue ich mich Eurer Unterstützung im Gebet und Eurer kostbaren Hilfe an."





Dann eine wirklich rührende Szene , die sich heute in der Aula Paolo VI zutrug: der Hl. Vater begrüßte die Eltern Kardinal Tagles:



Auch die Familie des indischen Kardinals Thottunkais war im Vatikan anwesend:


Ist die Katze aus dem Haus

tanzen die Mäuse auf den Tischen.... den Wahrheitsgehalt dieses Sprichwortes kann man derzeit im Bistum Regenburg besichtigen.
Auch dort, auf dem vakanten Bischofsstuhl, gibt es inzwischen -nur leider nicht so possierliche-Tanzeinlagen.
Da spielt jemand Bischof, hat sich dazu den Phantasietitel Übergangsbischof zugelegt (er ist genauso Bischof wie ein Karnevalsprinz Prinz ist), hält Hof und verkündet der staunenden Ortspresse bei einer Veranstaltung des Regensburger Presseclubs -quasi ex cathedra- seine Gedanken zur Lage der Kirche -universal wie lokal-, den Stellenwert des aktuellen Pontifikates, Süffisantes über den nach Rom berufenen Bischof Müller, kurz alles, was um das ZdK und seine diözesanen Ideengeber ausgebrütet wird und die Presse gern hört. Da werden denn auch des Mäuse-Kaisers neue Kleider gehörig bewundert und gelobt.
So titelt bspw. Die Mittelbayerische : "Klare Worte des Übergangsbischofs" -* was vom Dlözesanverwalter Dr. Wilhelm Gegenfurtner unkorrigiert bleibt.

Sonntag, 25. November 2012

Das ZDF kommt dem Geheimnis Gottes auf die Spur (glaubt man im Sender)

Wir müssen damit rechnen, daß das ZDF heute im Format Terra X einen nur notdürftig als "wissenschaftlich" getarnten Generalangriff der Anhänger der Diktatur des Relativismus, der missionierenden Jünger des Atheismus und der Neuheiden auf den christlichen Glauben führen wird- begleitet von der Exbischöfin Margot K. - was die Sache sicher nicht besser macht und selbstverständlich gebührenfinanziert..
Da soll  uns eine theologische Laienspielschar "den erstaunlichen Aufstieg eines lokalen Wüstengottes" zum universalen und einen Gott -ohne daß auf irgendwelche Glaubensgrundlagen eingegangen wird - plausibel machen.
Durch zahlreiche vorhergegangene pseudoaufklärerische Anstrengungen unter der Ägide des Mainzer Senders sensibilisiert, die eigentlich nur für eines taugten: die Tonne, müssen wir uns wohl auf Schlimmes gefaßt machen.
Das Jahr des Glaubens- das zeigt sich in den letzten Wochen immer wieder, macht dem Widersacher schwer zu schaffen und es werden alle Register gezogen, um dem aus Sicht der Relativisten etwas entgegen zu stellen.
Ich will mich gern positiv enttäuschen und eines Besseren belehren lassen- bin aber skeptisch. Schaun mer mal- am Ende des Tages sind wir  klüger.

Angelus


Auch beim Angelus sprach der Hl. Vater am Christkönigsfest über das kommende Reich Gottes, wenn Gott alles in allem sein wird.
"Wir verkünden nicht nur die erste Ankunft Christi auf Erden sondern auch die zweite, wenn er in seiner Herrlichkeit kommen wird. Bis dieser Tag kommt, hat hat er die Bewahrung seines Königtums der Kirche anvertraut. ....Folgen wir IHM entschlossen, der nicht gekommen ist um sich dienen zu lassen sondern um zu dienen."



Hier ein CTV-Video -ungekürzt und unübersetzt.



Hl. Messe im Petersdom am Christkönigsfest

Heute wurde in St. Peter die Hl. Messe zum Christkönigsfest und die gestrige Kreierung der neuen Kardinäle, die mit dem Hl. Vater konzelebrierten, gefeiert.
Der Hl. Vater stellte der Gemeinde noch einmal die neuen Purpurträger vor und betonte, sie alle- bis auf Kard. Harvey, dem neuen Erzpriester der Basilica San Paolo fuori le mura, kämen aus Ländern, in denen die Kirche verfolgt oder durch fundamentalistische, mafiöse, politische oder militärische Strukturen bedroht wird.
An die neuen Kardinäle gewandt sagte er:
"Ein Jünger Jesu zu sein, heißt, sich nicht von der weltlichen Logik der Macht faszinieren zu lassen, sondern das Licht der Wahrheit der Liebe Gottes in die Welt zu tragen.(....)
Um das Reich Gottes auf der Erde zu errichten muß die Konversion-die Umkehr- aller und jedes einzelnen vorangehen.
Gebt Zeugnis vom Reich Gottes und der Wahrheit! Das bedeutet, dem Willen Gottes immer Vorrang vor den Interessen der Macht und der Welt zu geben. Werdet Nachahmer Jesu, der in der erniedrigenden Gegenüberstellung vor Pilatus seine Glorie zeigte: bis zum Äußersten zu lieben, sein eigenes Leben für die, die er liebt, hinzugeben.
Das ist die Offenbarung der Herrschaft Jesu. Beten wir als ein einziges  Herz und eine einzige Seele :
adveniat regnum tuum! "

                                    Christus vincit- Christus regnat- Christus imperat

Und zur Feier des Tages das Gloria aus einer Vivaldi-Messe






Samstag, 24. November 2012

Die neuen Kardinäle - die Kirche feiert ihre Universalität


Das außerordentliche Consistorium hatte einige Besonderheiten zu bieten- so die Tatsache, daß kein Italiener und kein Europäer unter den 6 neu kreierten Kardinälen war.
Der maronitische Patriarch B.Rai des Libanon gehört nun ebenso wie der syro-malabarische, indische Erzbischof von Trivandrum Baselios Thottunka zum Kreis der Purpurträger.




Der Hl. Vater begann seine Predigt zu diesem feierlichen Anlass mit den Worten aus dem Credo:
"Ich glaube an die eine Kirche, die Heilige, Katholische und Apostolische"
"....Die Worte , die den christlichen Glauben zusammenfassen, wie ihn jeder Täufling bei seiner Taufe empfängt"... und er fügt einige Auslegungen des Begriffes Katholisch hinzu.




Dieser besondere Tag, ohne historische Vorläufer, war auch von großen Emotionen und kleinen Besonderheiten geprägt
Der philippinische Kardinal Tagle in Tränen, im Petersdom die nigerianischen Schwestern, die mit erhobenen Händen beteten, die indischen Pilger die auf dem Petersplatz mit ihren Rosenkränzen in den Händen um den Obelisken herum knieten. Hier war sie- die Illustration der Worte des Hl. Vaters von der Universalität der Kirche von Anbeginn an


Waren das noch Zeiten ..

... die Männer schmissen mit dem Geld um sich, kauften sich was sie wollten, intrigierten, bauten Imperien auf und verloren sie wieder. Mann durfte protzen (dicke Autos) rauchen, trinken....
Die Frauen konnten aufsteigen von der Friseuse zur Top Managerin.
Die deutsche Luxus-Autoindustrie nahm einen ungeahnten Aufschwung in Amerika, denn wer in Dallas was auf sich hielt, fuhr einen Mercedes oder Porsche ....
Wir versuchten es derweil nachzumachen mit voluminösen Frisuren, Glitzerklamotten, viel Make up und noch mehr Parfüm ....
Dienstags abends waren die Straßen leer, weil Deutschland vor der Glotze saß und den Spielchen und Intrigen der Familie Ewing zuschaute ...




Birett, Ring und Titularkirche

wurden heute morgen im Petersdom den neuen Kardinälen vom Hl. Vater überreicht. Anschließend begrüßte das Kardinalskollegium seine neuen Mitglieder.




Der Hl. Vater sagte:
"Die Kirche ist katholisch= allumfassened, weil Christus die ganze Menschheit mit seiner Mission des Heils umarmt.
Ihr seid jetzt noch enger mit der Cathedra Petri verbunden. Die Titularkirchen der Stadt schenken euch das Band, das euch mit dieser Kirche Roms verbindet, die die Vorsitzende der Liebe für die Welt ist.
Seid meine wertvollen Mitarbeiter besonders im apostollischen Dienst für die gesamte katholische Christenheit.
Christus ist der erste Garant der Lehre,der Disziplin und der Moral."

Hier noch ein -zur Zeit nur in italienisch verfügbares-  Video


Die Gerüchteküche und das Dementi

Die Gerüchteküchen an Tiber und diversen  transalpinen Flüssen köchelte mal wieder ganz gewaltig und zwar bezüglich der angeblich unmittelbar bevorstehenden Ernennungen Msgr. Gänsweins sei es als Präfekt der Casa Pontificia oder als neuer Bischof von Regensburg. Da geschah, was nicht so häufig vorkommt, die Sala Stampa dementierte sofort und ließ verlauten: Msgr. Gänswein bleibt beim Hl. Vater.
Der Vaticanista des linken  "Il Fatto Quotidiano"  und ausgewiesene Ratzingerhasser Marco Politi hatte behauptet, Prälat Gänswein werde Nachfolger des Amerikaners EB Harvey als Präfekt des Päpstlichen Hauses ( und somit Organisator der päpstlichen Audienzen)  und phantasierte dann weiter " Gänswein wird befördert und entfernt." Der  "Getreueste Ratzingers " ( wörtlich) sei durch Vatileaks kompromittiert und werde nicht mehr der persönliche Sekretär des Papstes bleiben.
Wenige Stunden nach Erscheinen des Blattes, war das Dementi da.

Freitag, 23. November 2012

Erinnerungen an eine großartige apostolische Reise

Heute hat der Hl. Vater den libanesischen Präsidenten Michel Sleiman in Audienz empfangen. Der hält sich mit einer  großen Delegation anläßlich des Konsistoriums bei dem morgen auch der maronitische Patriarch  des Libanons Bechara Boutros Rai als Kardinal kreiert werden wird, in Rom auf.



Als Gastgeschenk brachte er unter anderem ein Fotoalbum mit Fotos vom historischen Besuch des Hl. Vaters im Land der Zedern mit.

Evangelisation zur See oder navigare necesse est

In Rom fand der Kongress " Apostolat des Meeres"  statt, heute empfing der Hl. Vater die etwa 400 Kongressteilnehmer in Audienz.
Da fühlen wir uns auf dem Beiboot Petri besonders angesprochen - Evangelisierung zu Wasser und zur See.
Das fing mit den Schiffern auf dem See Genezareth an, ging mit den Reisen des Apostel Paulus im östlichen Mittelmeer und schließlich der Überfahrt der Hl. Petrus und Paulus nach Rom weiter.
Heilige Reliquien erreichten über das Meer ihren endgültigen Bestimmungsort und die Missionare aller nichteuropäischen Kontinente brachten die Frohe Botschaft per Schiff in die Welt hinaus.
Aber der Hl. Vater sprach auch über die Probleme, denen sich Seeleute heutzutage ausgesetzt sehen








Skandal!

Grünes Wahlkampfbüro kapert Website der Diözese München !


Ich bin ja gerne informiert und zwar ganz besonders über die Dinge, die in unserer Kirche so passieren. Dazu gehört auch die täglich Lektüre der Website des Erzbistums München und Freising.

Doch - oh Schreck als ich heute deren Website öffnete, dachte ich ja erstmal, ich hätte mich in den weiten des Internets verlaufen und bin aus Versehen auf einer „Phishing-Seite“ gelandet, die nur so aussieht, als sei sie das offizielle Medium für die Katholiken in München und Freising.

Doch die Adresse war richtig und deshalb muss man vermuten, dass ein Hackerangriff auf die Seite gestartet wurde.  Nachdem es für die Grünen ja in Bayern eher nicht so gut läuft, versuchen sie wohl mit allen Mitteln, an neue Wählerschichten zu kommen. Ihr Wahlprogramm auf der Seite des Erzbistums unterzubringn, war aber wohl doch eine Schnapsidee. Zwar haben es die Webseitenbetreiber wohl immer noch nicht gemerkt, aber wir Leser lassen uns nicht so schnell vom  Glauben wegführen.

Das Problem mit der aktiven Sterbehilfe mal von einer anderen Seite beleuchtet. und was der KKK dazu meint

Meine Tochter, hat neulich in Mathe total abgeloost und jetzt muss sie in Nachhilfe.
In Anbetracht der Tatsache, dass Zahlen nicht unbedingt ihr Ding sind, sie eh gerade pubertätsmäßig einen auf "zickiges Weib" macht und sie  deshalb meint, ein Recht auf  Zahlenaversion zu haben, ist sie von der Nachhilfe nicht gerade angetan.
Mathelehrer blöd, Mathenachhilferleherin noch viel blöder und Mathe eh blöd!
Dann verfiel sie heute auf den Ausweg. Wenn sie jetzt dramatischerweise das Zeitliche segnen würde, dann bräuchte sie im Himmel bestimmt kein Mathe.
Dummerweise liebe ich Zahlen und es fasziniert mich, dass Mathematik eine geeignete Sprache ist, um naturwissenschaftliche Erkenntnisse auszudrücken.
Also wer Mathe kann, versteht auf eine bestimmte  Art die Dinge, die die Welt im Innersten zusammenhalten.
Auch Musik versteht was von den tieferen Geheimnissen des Seins und voilà, Mathe und Musik haben in der Tat mehr miteinander zu tun, als der gleiche Anfangsbuchstabe ahnen lässt.
Ich meinte also, im Himmel würde sie doch Gott schauen und durch ihn auch all die Dinge verstehen können, die ihr bislang unverständlich wären (der Spiegel des Hl Paulus) und auch die Schönheiten der Mathematik erfassen können.
Ihr großer Bruder überlegte, ob ich ein Fall für den Psychiater wäre (von wegen Schönheit der Mathematik) und der kleine versuchte, die Situation zu retten und sagte "Naja vielleicht kommste ja nicht in den Himmel, sondern musst zuerst ins Fegefeuer!" worauf sie (theatralisch, das liebt sie zur Zeit) sagte "Naja, wenn ich von der Brücke springe, weil ich eine 6 im Zeugnis kriege, dann ist das ja Selbstmord und ich komme in die Hölle!"
Woraufhin ich meinte, ich hätte volles Vertrauen in ihre Intelligenz und den Erfolg der Nachhilfe und bevor sie ein gar zu schlechtes Zeugnis heimbrächte, ja auch auf die Realschule gehen könnte., weswegen sich das Brückenspringen ja erledigen würde.
Das Gespräch wandte sich dann anderen Dinge zu und ich  habe mich auf Umwegen der Sache genähert, die mich in Anbetracht der wieder aufgeflammten Diskussion um die aktive Sterbehilfe schon die ganze Zeit umtreibt,
also im KKK steht unter Nr 2281 ff folgendes:

Römische Termine

Consistorium
Morgen beginnt das außerplanmäßige Consistorium mit der Kreierung der neuen Kardinäle
CTV überträgt
24.11. : ab 11:00 das Consistorium
25.11. : ab 9:30  die Hl. Messe mit den neuen Kardinälen
26.11. : ab 11:30  die Audienz für die neuen Kardinäle

Preis für Monsignore Gänswein
am 30. November wird Papstsekretär Msgr. G.Gänswein mit dem Preis "Testimoni di Santita" der Vereinigung Tu es Petrus ausgezeichnet. In der Begründung für die Verleihung heißt es:
"Beipielhaft für große menschliche und geistliche Tugend begleitet Msgr. Gänswein als kostbarer und unersetzlicher erster Mitarbeiter des Römischen Pontifex den Kreuzweg dieses Pontifikates. Dieses von einer immer relativistischeren und säkularisierteren Welt so verunglimpfte wie unverstandene Pontifikat, das so heldenhaft und erleuchtet das Evangelium verkündet und das bei der inneren Reinigung der Kirche die unverhandelbaren Werte bewahrt und hütet."
Der Preis, in Form einer Statuette des Hl. Apostels Petrus von Bildhauer Ambrogetti, wird dem Geehrten im Apostolischen Palast vom Ehrenpräsidenten der Vereinigung, dem emeritierten neapolitanischen Kardinal S.di Giorgi überreicht.

Elogen für die Sprache Ciceros
Zu ihren ersten Schritten hat Kardinal Ravasi der neu gegründeten Pontificia Academia Latinitatis mit einem Ovid-Zitat aus den "remedia amoris" seine gute Wünsche getwittert:
"flumina pauca vides de magis fontibus orta"
( Sehr frei: du kannst große Flüsse aus kleinen Quellen entstehen sehen, oder Flüsse sind in der Nähe der Quelle selten groß).
Und er fährt fort:

Donnerstag, 22. November 2012

Heute in Rom

Audienz
Der Hl. Vater hat heute den Präsidenten Haitis Michel J.Martelly in Audienz empfangen.
Themen des Gesprächs waren u.a. die guten bilateralen Beziehungen zwischen dem Vatikan und Haiti und das Engagement der Kirche im Lande, insbesondere bei Hilfsaktionen wie nach dem Erdbeben 2010.



Als Gastgeschenk brachte Präsident Martelly, der von seiner Frau und seinen 4 Kindern begleitet wurde, dem Hl. Vater eine reichverzierte, traditionelle Haitianische Trommel mit, die der auch gleich ganz kurz ausprobierte.




Müssen wir uns wirklich Sorgen machen?

Gerade mal ein bisschen bei katholisch.de rumgestöbert und schon ergreift mich - das auch noch - die November-Depression!
Klar, dafür ist katholisch.de ja da, dass dort auch die zu Wort kommen, auf die sonst keiner mehr hört.
Der gute Alois Glück hat also seinem Frust mal wieder Luft gemacht:
Der katholischen Kirche droht seiner Meinung nach ein großer Bedeutungsverlust.
Also da muss ich jetzt aber mal laut wiedersprechen. Bei mir hat die Kirche überhaupt keinen Bedeutungsverlust - im Gegenteil ich liebe sie von Tag zu Tag mehr und danke meinem Gott dafür, dass er bei mir ist und mich in seiner Kirche aufgenommen hat.

Der Reihe nach: Den Vorsitzenden des ZDK treiben derzeit große Ängste um, dass die Bedeutung der Kirche innerhalb der Politik nachlasen wird, weil immer weniger Politiker aus dem katholischen Milieu kommen. Herr Glück meint, dass die Menschen sich deshalb nicht mehr politisch engagieren würden, weil sie befürchten müssten, für ihre politischen Entscheidungen innerkirchlich angefeindet zu werden.

Heiligenscheinverbot in Brüssel

Es vergeht fast kein Tag, an dem man nicht von den theophoben Aktivitäten der notorischen EU-Politiker und Abgeordneten berichten muß.
Haben sie mit Mühe und Not der Ernennung des maltesischen Europakommissars Tonio Borg trotz schwerster Bedenken wegen seiner erwiesenen katholischen Glaubensfestigkeit zugestimmt, so ist es jetzt die Slowakei, die ins Visier der Neutralitätstaliban der EU geriet. Warum? Was störte die sensiblen Politiker so?

                                         
Die Notenbank der Slowakei hatte für die 1150-Jahrfeier der Ankunft der Missionare Konstantin-Kyrill und Methodios aus Konstantinopel in ihrem Land ( damals Großmähren) in Brüssel den Entwurf für eine 2 Euro- Gedenkmünze vorgelegt. Der blieb aus Gründen der o.g. "Neutralitätspflicht" ( wem gegenüber eigentlich?)  nicht unbeanstandet, zierten doch die beiden Schutzpatrone des Landes Konstantin-Kyrill und Methodios mit Heiligenschein -zu allem Überfluß vor einem Kruzifix stehend- das Geldstück.
Methodios und Kyrill hatten die Bibel in die damalige Landessprache ( Altslawonisch, das heute noch als Kirchensprache gesprochen wird) übersetzt und von Papst Hadrian II die Erlaubnis erhalten, die Liturgie in dieser Sprache zu etablieren.

Nach Protest und Beschwerde der Europäischen Kommission und einiger ( nicht genannter) Mitgliedsstaaten mußten die Münze nun umgestaltet werden. Die Heiligenscheine, die das Auge so manches Phobikers in Kommission und Parlament derart beleidigten, daß mit posttraumatischen Belastungsstörungen zu rechnen war, mußten weg, das Kruzifix ebenso.
Nun  sind die Heiligen also ihrer Heiligenscheine ledig- zeigen aber das Doppelkreuz, das auch im Staatswappen zu sehen ist. Ob die EU-Zensoren das nicht bemerkt und das Kreuz für einen stilisierten Baum gehalten haben, das so ihrer Umgestaltungswut entging, wer weiß?
    

Quelle :Il Mondo, CantualeAntonianum   

Zum Jahr des Glaubens gibt es eine Sondermünze der Vatikanbank , die wir hier lieber nicht zeigen, um keine schwerwiegenden Gesundheitsschäden bei unseren Volksvertretern zu provozieren  
Das ist leider keine Satire.

Für ganz Mutige:  auf der nächsten Seite kann man die Sammlermünze der Vatikanbank sehen.
Anschauen auf eigene Gefahr! 

Wir haben auf den Hinweis von blogger Juergen hin den Text korrigiert- die Münze ist ausschließlich zur Erinnerung an die Ankunft der beiden Missionare aus Konstantinopel entworfen worden, nicht zum längst erfolgten Beitritt zur Euro-Zone.
Das ändert aber am theophoben Skandalon nichts.

Mittwoch, 21. November 2012

Buß- und Bettag

Als ich Kind war, war Buß- und Bettag immer der "traurige graue Feiertag" - raus konnte man nicht und das Fernsehprogramm war auch ganz langweilig. Buß- und Bettag lag zwischen dem Volkstrauertag und dem evangelischen Totensonntag und damals war das in unserer evangelischen Welt grau und trostlos.
Als ich dann aus Hessen nach Bayern zog, war der Feiertag erstmal ganz weg - ein ganz normaler Arbeitstag für das katholische Südbayern. Da die Zentrale unserer Firma aber in Frankfurt saß, hatten wir einen "Nichts-tu-Tag" in unserem Büro in München. Zum Glück hatten wir damals schon einen Fernseher im Büro, so dass es nicht ganz so langweilig wurde.

Das wäre auch alles gar nicht erwähnenswert, wenn es nicht diesen einen ganz besonderen Buß- und Bettag gegeben hätte - den ganz und gar katholischen nämlich:

Tonio Borg ist durch !

Es lohnt sich also doch gegen die kaum verschleierte Christenverfolgung grüner, linker und liberalistischer Politiker und ihres Gefolges zu protestieren, die sich besonders evident in den Ernennungen bzw. Nichternennungen christlicher Politiker in EU-Gremien zeigt.
Jeder erinnert sich an die causa Buttiglione, dessen Ablehnung durch die Europaparlamentarier ein ewiger Schandfleck auf deren grünen, roten und auch sonst nicht ganz fleckenfreien Westen bleiben wird.
Tonio Borg also hat das Plazet der Mehrheit erhalten- und unsere Leit( hammel) medien vergessen nicht, noch einmal explizit zu erwähnen, welche Einwände man von Seiten der Atheistenfraktionen gegen Borg hatte ( frauenfeindlich sei er - weil er gegen freies Recht auf Abtreibung ist- ich allerdings frage mich, welche Wohltat so eine Abtreibung eigentlich sein soll, das man sie möglichst jeder zukommen lassen will).
Wir werden sehen, wie in Zukunft mit ihm und anderen christlichen Politikern von denen, die vorgeben, uns zu repräsentieren, umgegangen wird. Und wir wissen jetzt- wir können etwas erreichen.

Frost tötet - genau wie Hunger

Danke Afrika - Wärme für Norwegen

Radi-aid ist eine neue gestartete Hilfsaktion von den Afrikanern für Norwegen.
Sie werden ja dort im Winter immer mit den Bildern aus dem hohen Norden konfrontiert, wo die Menschen frieren müssen und deshalb das Lächeln von ihren Gesichtern verschwindet. Und weil Frost genauso tötet wie Hunger, sammelt Afrika jetzt Radiatoren für Norwegen.



Es ist zwar im Deutschen Fernsehen noch keine Spendengala angekündigt und es hat auch noch kein Promi die Schirmherrschaft übernommen, aber trotzdem sollten wir Deutschen uns den Afrikanern anschließen und fleißig Heizkörper, Heizdecken, Wärmekissen und heiße Getränke in Thermoskannen nach Norwegen schicken. Wir werden die ja ohnehin nicht mehr brauchen, da ja in den nächsten Tagen die Klimakatastrophe zuschlagen wird ... also weg mit dem Zeug. Allerdings sollten wir - und das ist auch schon in einem Kommentar unter dem Orginalvideo angemerkt, dafür sorgen, dass die Norweger die Geräte nach Gebrauch auch umweltgerecht entsorgen ...

GA

"Wenn wir auf das Mysterium blicken, sieht der Verstand nur Dunkelheit. Nicht weil im Geheimnis kein Licht wäre, sondern weil zuviel Licht in ihm ist. So sehen die Augen, als ob sie direkt in die Sonne blickten, nur Finsternis.
Aber wer würde behaupten, daß die Sonne nicht hell leuchtet? So ist der Glaube die filternde Quelle des Lichtes, die erlaubt die "Sonne" Gottes anzusehen. Der Glaube empfängt seine Offenbarung in der Geschichte und alle Helligkeit aus Gottes Mysterium ."
In seiner heutigen Katechese zum Jahr des Glaubens sprach der Hl. Vater vor cirka 9000 Teilnehmern der Generalaudienz in der Aula Paolo VI über eines der Themen, die seinem Herzen am nächsten sind und die sein Lehramt wie ein Leitmotiv begleiten: Vernunft & Glaube.
Er zitiert den Hl. Augustinus : " Glaube um verstehen zu können , verstehe um zu glauben."
"Glaube und Vernunft sind die gemeinsamen Bedingungen, die uns ermöglichen, Gott zu verstehen und uns selbst."
Zum Konflikt im Grenzgebiet Israel / Gaza sagte der Hl. Vater, daß Gewalt niemals die Lösung eines Problems sein könne.



und CTV hat auch noch ein Video

Dienstag, 20. November 2012

Der kleine Unterschied

Die Engländer wissen, was sie wollen. Dass sie kein Problem mit einer Frau auf dem Thron haben, zeigen sie an ihrer Verehrung von Königin Elisabeth, die heute gemeinsam mit Ihrem Ehemann, Prinz Philip ihren 65. Hochzeitstag feiert.

Herzlichen Glückwunsch zur Eisernen Hochzeit Your Majesty!


"Die Kindheit Jesu"

Es ist da!
"Ein Buch von seltener Schönheit und großer Tiefe" so begann die brasilianische Theologin Maria Clara Lucchetti  ihre Vorstellung des 180 Seiten umfassenden Werkes.
"In Jesus fängt von Anbeginn " so fuhr sie fort " mit dem freiwilligen Gehorsam Mariens die Geschichte des Menschen neu an. Der Papst unterstreicht wiederholt die zentrale Rolle Marias und den Respekt Gottes vor der freien Entscheidung des Menschen, der er keine Hindernisse entgegensetzt."
Paolo Mieli, Direktor des Rizzoli-Verlagshauses sagte:
"Die Geschichte der Kindheit Jesu, wie sie im Buch präsentiert wird, verweist uns sehr überzeugend auf eine historische Person. Es ist ein Buch über ein Kind, eine Frau und über die große Bedeutung der Freiheit.
Die Fähigkeit des Papstes, Jahrhunderte währende Debatten über die Historizität des Kometen, seine Rolle für die Könige und sein astronomisches Geheimnis zusammenzufassen, ist erstaunlich."
Pater Lombardi, der bekannt gab, daß das 180 Seiten umfassende, aus 4 Kapiteln, einem Vorwort und einem Epilog bestehende Buch ab morgen in 9 Sprachen und 50 Ländern in einer Startauflage von 1 Million Exemplaren in den Buchhandlungen zur Verfügung steht, beendet die Pressekonferenz mit einem Zitat Kardinal Martinis: "Das Buch ist ein großes, brennendes Zeugnis für Jesus und seine Bedeutung für die
Geschichte der Menschheit."



rome-reports bietet auch ein Video an, das zeigt daß außer Msgr. Gänswein auch der Präfekt der Glaubenskongregation EB L.Müller bei der Präsentation anwesend war.


Gottesgeschenke


Vor ein paar Tagen gab es in vielen Internetmedien eine Diskussion über den sinkenden Wasserverbrauch in Deutschland. Die Artikel sind in der Regel Propaganda und deswegen muss man sie eigentlich gar nicht mehr lesen. Je nach Ausrichtung der Blätter sind die Kommentarbereiche eigentlich die interessantesten Teile der Artikel. So bin ich vor einigen Tagen bei WOn auf folgenden Satz gestoßen:

„Das Problem ist ein ideologisches. Es wird den Menschen immer noch eingeredet, dass Verzicht die Erde retten würde. Tatsächlich richtet uns Verzicht zugrunde, wie man sieht.
 Entwicklung bedeutet immer Verbrauch und Nutzung, Verzicht bedeutet Sterben - und das tut Deutschland auch,...“

Ein wahrer Satz, der, wenn ich zurückdenke, mein Leben immer begleitet hat. So war es über all die Jahre, dass in meinem Leben immer wieder Menschen meinen Weg kreuzten, von denen ich lernen konnte – oder anders ausgedrückt, Menschen, deren Erfahrungen mir manch schmerzhaften Lernprozess ersparten.
Was mir über all die Jahre aufgefallen ist, dass das Sprichwort, „wenn’s dem Esel zu wohl wird ...“ auf viele Menschen zutrifft. Ich hatte z.B. einige Bekannte, die nicht wie ich, sich jeden Fortschritt im Leben selbst erarbeiten mussten, sondern denen alles irgendwie zuflog. Und die sich deshalb über die Dinge gar nicht richtig freuen konnten, sondern sie als wertlos erachteten. Sobald sie etwas erreicht hatten, waren sie unzufrieden und wollten etwas anderes haben. Und immer, wenn etwas schief ging, wurden sie auf wundersame Weise gerettet.

Hart aber wahr!

Gestern muss es wohl im TV mal wieder richtig hoch hergegangen sein.
Nachdem die ARD für diese Woche eine Themenwoche zum Thema "Sterben" ausgerufen hatte - und das sogar via Plakaten bewirbt, nehmen sich auch die diversen Talkshows dieses Themas an.
Nach zwei Tagen kann man den Eindruck gewinnen, dass man in einer Art permanenter Gehirnwäsche die Menschen in Deutschland darauf vorbereiten will, dass es doch schön ist, selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden - und das Weltbild immer mehr in diese Richtung zu verschieben.

Gestern abend ging es nun um die aktive Sterbehilfe. Ich habe es mir nicht angesehen, weil man sich vorstellen kann, was da kommt, wenn die Richtigen beisammen sind. Es hat auch gereicht, heute die diversen Kritiken in den größeren Onlinemedien zu lesen, um zu wissen, dass diese Entscheidung richtig war.

Einer der Talkgäste war der Kapuziner-Mönch Bruder Paulus, der ja vielen durch seine mediale Präsenz bekannt ist.

Hl. Korbinian

Heute gedenkt die Kirche des Heiligen Korbinians, Schutzpatron des Erzbistums München und Stadtpatron von Freising. Korbinian neigte schon in jungen Jahren  dem frommen Einsiedlerleben zu und wollte Papst Konstantin I darum bitten, Eremit werden zu dürfen. So brach er erstmals mit einigen Gefährten  nach Rom auf.
Der Papst aber hat dieses Ansinnen abgelehnt . Der Legende nach sagte er:
"Nein, mein Sohn, das geschieht nicht. Das Licht darf nicht unter dem Scheffel bleiben, sondern muß auf den Leuchter gestellt werden. Ich werde dich zum Priester und Bischof weihen, für solche Gegenden, die noch keinen Bischof haben."
So kehrte Korbinian also zurück, wanderte und reiste predigend viel umher und gründete u.a. das Kloster Kuens.
Bei seiner 2.Alpenüberquerung -wiederum auf der Pilgerfahrt nach Rom-kam er zu seinem lastentragenden Begleiter, dem  Bären - der sein Maultier gerissen hatte und nun dessen Aufgabe übernehmen mußte.
Nachdem Bonifatius im Auftrag Papst Gregors III in Freising ein Bistum vorbereitet hatte, wurde Korbinian als Bischof an dessen Spitze gestellt.
Korbinian starb an einem 8. September um das Jahr 729 herum. Seine sterblichen Überreste wurden auf seinen Wunsch hin in der Zeno-Kapelle im heutigen Meran bestattet.
765 wurden sie nach Freising zurückgeholt und am 20. November in der Domkrypta beigesetzt.
Der Bär ziert seither das Wappen der Stadt Freising, des Bistums München-Freising und das Papstwappen Papst Benedikts XVI, der als Bischof von München und Freising einer der Nachfolger des Hl. Korbinians war.

                          Heiliger Korbinian bitte für uns und ganz besonders für den Hl. Vater !

Hier noch ein Ausschnitt der Rede. die der Hl. Vater bei seinem Besuch in der Bayrischen Heimat hielt:

..."Ich sollte ja Nachfolger des heiligen Korbinian werden und bin es geworden. An der Legende dieses Heiligen hat mich seit meiner Kindheit die Geschichte fasziniert, wonach ein Bär sein Reittier auf seiner Reise über die Alpen zerrissen hat. Korbinian verwies es ihm streng und lud ihm zur Strafe sein Gepäck auf, das er nun bis nach Rom zu schleppen hatte. So mußte der Bär, beladen mit dem Bündel des Heiligen, nach Rom wandern und wurde erst dort von Korbinian freigelassen........... Auf dem Hintergrund der Gedanken des Bischofs von Hippo ermutigt mich der Bär immer neu, meinen Dienst mit Freude und Zuversicht zu tun – vor dreißig Jahren wie auch nun in meiner neuen Aufgabe – und Tag für Tag mein Ja zu Gott zu sagen: Ein Lasttier bin ich für dich geworden, doch gerade so bin ich „immer bei dir“ (Ps 72 [73], 23). Der Bär des heiligen Korbinian wurde in Rom freigelassen. In meinem Fall hat der Herr anders entschieden....“

Montag, 19. November 2012

Erfüllungsgehilfen

Es ist, wie es immer war:

Schon mit ihrer "Gründung" war die evangelische Kirche abhängig von der Politik. Da hatte Herr Luther auch gar keine Wahl, denn er hätte es anderenfalls nicht überlebt, sich mit seiner Rebellion gegen Kaiser und Papst zu stellen. Ohne die Unterstützung einiger Landesfürsten, hätte er seinen Privatkrieg gegen den Glauben gar nicht führen können.
Es war eine "Win-Win"-Situation für Beide: Luther behielt sein gutes Leben - die Landesfürsten konnten sich die Güter der Kirche aneignen und ihre Schätze vermehren.

Das setzte sich fort über die Jahrhunderte. Die evangelische Kirche wuchs und die Landesfürsten konnten sich ihre Untertanen verpflichten, denn das Wort der Könige und Fürsten wurde als Wort Gottes von den Kanzeln herabgepredigt. Das bedeutete "Für Gott, Kaiser und Vaterland" - bis der Kaiser 1918 ins holländische Exil ging. Die Allianz von evangelischer Kirche und den Mächtigen hielt aber auch weiterhin, ja sogar bis in die dunkelste Zeit - auch wenn es hier mit der bekennenden Kirche eine Abspaltung gab, die eben "nicht mitmachen" wollte.

Ätzen und keilen

Vor kurzem noch "stänkerten" und "wetterten" die Bischöfe und Kirchenverteter jedenfalls in der Diktion unserer Journale - und wir haben über den mageren, nur aus 2 Worten bestehenden Wortschatz unserer Printleitmedien ( und solcher, die sich dafür halten) was Verben der Kommunikation betrifft, geschrieben.
Das scheint die Verfasser der neusten Invektiven gegen die Kirche, die sich tatsächlich erfrecht, sich gegen die absurde Vorstellung einer Gleichsetzung einer Verbindung  gleichgeschlechtlicher Partner mit der traditionellen Ehe zu wehren, angespornt zu haben, noch einmal ganz tief in der Wortschatzkiste zu graben, ob da vielleicht nicht doch noch mehr zur Auswahl steht.
Und-siehe da- man wurde fündig.
Heureka riefen die Suchbeauftragten, obwohl síe nicht wußten, was das wohl bedeutet, irgendwas mit Heu wahrscheinlich.....
Waren es neulich wettern und stänkern, so sind es heute ätzen (Spiegel) und keilen (Focus).
Eine glatte Verdoppelung - beachtlich!
Merke also: die Mietschreiber p.c. deutscher Journale und Magazine (Gut- und Bestmenschen  nach ihrer Selbsteinstufung) können sich Aussagen katholischer Bischöfe und Priester nur als gewettert, geätzt. gestänkert und gekeilt vorstellen.
Es sieht so aus, als müßten wir einmal kräftig für sie beten- um Beistand durch den Hl. Geist.

Heute in Rom

Audienz
Der Hl. Vater hat heute den Präsidenten von Benin Thomas B.Yayi in Audienz empfangen. Es wurde u.a. über den Wert der örtlichen afrikanischen Kulturen und die Wichtigkeit der Kirche für die Erziehung zu Frieden und Versöhnung gesprochen.



Quelle: Radio Vaticana / romereports

Präsentation des neuen Jesusbuches 
Wie Pater Lombardi heute bekannt gab, werden morgen der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal G. Ravasi und Verleger P.Mieli den dritten Band der Jesus-Trilogie von Joseph Ratzinger-mit dem Titel "Die Kindheit Jesu" der Öffentlichkeit präsentieren.
Außer ihnen werden auch Maria C.Bingemer, Theologiedozentin an der Katholischen Universität Rio de Janeiro und Don G.Costa, Direktor der Libreria Editrice Vaticana an der von Pater F. Lombardi moderierten Präsentation teilnehmen.
Mieli sagte schon heute
" Es ist ein komplexes, reiches Buch, ein sehr überraschendes." Es fänden zur Zeit größere Umwälzungen im Wissen über das konkrete Leben Jesu statt.
"Besonders in diesem Buch" so der Verleger " wird von einem Jesus gesprochen, der unser Zeitgenosse ist, wird nach Jesus, der auch für mich wichtig ist, offen gefragt, ohne daß man bei jedem Schritt auf ein Hindernis stößt."
"Über den Inhalt sage ich noch nichts, ich bin nur der Verleger und in diesem Haus werden Geheimnisse besser gehütet als im Fall Petraeus."

Ein Gebetsaufruf und eine Analyse der Lage der Nation

Dorothea hat in Anbetracht des mittlerweile wohl runtergefahrenen Halalis auf Hochwürden Jolie einerseits zum Gebet aufgerufen und andererseits sich Gedanken zum Internet gemacht, das doch eine Art "Westfernsehen" für papsttreue, eucharistische und marianische, kurz fundamentalistische, weil auf dem Fundament der Apostel und der Schrift und der Tradition stehenden Katholiken ist
Ihren Gedanken kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen, weswegen ich hier einfach den Link setzte:
 http://nondracositmihidux.blogspot.de/2012/11/kreuznet-und-eine-bitte-um-gebet.html

Sonntag, 18. November 2012

Die Theophobie- eine in deutschen Politiker-und Medienkreisen weit verbreitete Störung.

Nachdem blogger Geistbraus heute offiziell und beinahe feierlich den Begriff  "theophob" in unseren Sprachgebrauch eingeführt hat- wollen auch wir dieses Wort in unser Arsenal einreihen.
Theophobe kann man in der deutschen Öffentlichkeit, noch mehr aber in der veröffentlichten Meinung reihenweise finden- Redaktionen und Sendeanstalten sind ihr bevorzugtes und natürliches Habitat.
Heute jedenfalls gab es in den Sendungen der ÖRS mehr Beispiele für die Existenz dieser Spezies als es bedurft hätte, um Zweifelnde von ihrer Existenz zu überzeugen.
Es wurde wirklich Zeit, diesem Phänomen einen Namen zu  geben.


"W wie Wissen" entsorgt den Christlichen Glauben

Heute hat die ARD in einer Sendung zum Volkstrauertag - das Christentum als doch immer noch die Hauptreligion in D abgeschafft. In der Sendung W wie Wissen -" Wie geht Sterben?"  wurde unser Glaube als solcher zum geschichtlichen Relikt erklärt, die christlichen Bräuche und Glaubensgewissheiten als Mythen bezeichnet und das Christentum als eine Mythologie unter anderen in eine Reihe mit dem germanischen und dem griechischen Götterglauben gestellt.
Die Konstantinische Wende hat hier so ganz nebenbei ihr Ende gefunden-nun regieren die Pseudoreligion der Wissenschaftsgläubigkeit und der reine Relativimus.  Das hat man in den Funkhäusern anscheinend so beschlossen..
Das hinterläßt einen erstmal sprachlos -auch ob der Kühnheit, sich so ein Urteil anzumaßen.
Dagegen sind natürlich Evolutionismus und mehr oder weniger wissenschaftliche Theorien zur Entstehung des Universums heute noch feststehende Tatsachen-morgen schon als falsch verworfen-dennoch  unumstößlich  und von uns, wenn wir denn zu den modernen Menschen zählen wollen, zu glauben.
Daß die Entchristlichung Europas auf der politischen Agenda der Atheisten und Neoheiden steht- wußte ich ja, daß sie aber schon so weit fortgeschritten ist, nicht.
Für ein wehret den Anfängen ist es schon zu spät, wir tragen bereits mit unseren Gebühren zur Verbreitung der neuen Pseudoreligion der Neo-atheisten-&-Heiden bei.
Und ja eine Neuevangelisierung tut not- besonders im Einzugsbereich des Westdeutschen Rundfunks.

Angelus


Beim Angelus sagte der Hl. Vater auf das Tagesevangelium eingehend:
"Wenn Jesus von seiner Wiederkehr auf die Erde spricht, benutzt der die Bildersprache des Alten Testamentes. Er beschreibt nicht das Ende der Welt- auch wenn er apokalyptische Bilder aus dem Alten Testament benutzt. Er  selbst ist das Zentrum der Gegenwart und der Zukunft. (....)
Uns bleibt das Wissen, daß alles vergeht aber das Wort Gottes bleibt unverändert bestehen- ihm gegenüber ist jeder von uns für sein eigenes Verhalten verantwortlich. Das ist das Einzige , was am Ende zählt.
Jesus will uns einen Schlüssel für das tiefere Verständnis der Schriftlesung geben und uns den richtigen Weg zeigen, auf dem wir heute und morgen zum ewigen Leben gelangen können. "




Die Schutzpatronin für Single-Frauen


Irgendwie hat mal wieder alles gepasst: Zu Ehren der heiligen Munditia feierten wir heute eine Messe in unserer Stadtpfarrkirche St.Peter. Die Martyrerin, deren Reliquien in einem Schrein eines  Seitenaltares der Kirche liegen,  war eine frühe Christin, in einer Zeit, wo es noch Gefahr für Leib und Leben bedeutete, sich offen zu Christus und dem Glauben zu bekennen.  Ihre Gebeine kamen im 17. Jhd. nach München.
Im abendlichen Hochamt war die heilige Märtyrerin Mittelpunkt von Gebeten und einer Predigt, die dazu motivierte sich selbst – auch gegen Widerstände – für den Glauben stark zu machen.
Prälat Jung ging in seiner Predigt auf das Martyrium von Munditia ein, die mit einem Beil hingerichtet wurde – aber trotzdem vorher den Glauben nicht nur gelebt sondern auch weitergegeben hat.

Samstag, 17. November 2012

Der kleine Schritt vom Atheismus zur Diktatur, III


Fortsetzung  des Artikels den Erzbischof L.Müller im Osservatore Romano veröffentlichte

Für das moderne Projekt der Freiheit des Individuums und der Gemeinschaft, für das persönliche Gewissen, die Respektierung des positiven Rechts, der unantastbaren Würde  jedes Menschen als Schutz vor der Instrumentalisierung durch Gruppeninteressen- ist eine Metaphysik  der Wahrheit ebenso wie eine Anthropologie der Transzendenz des Menschen gegenüber der Quelle aller Schöpfung unerläßlich.
Eine Metaphysik des Seins und die Kenntnis Gottes sind nicht nur von historischem Interesse sondern die Voraussetzung dafür, daß das Schiff der Moderne nicht an der Dialektik der Aufklärung zerschellt.
Deshalb ist in unseren Tagen -wie auch zu Beginn des Christentums- ein Dialog mit der menschlichen Vernunft wichtiger als der Dialog zwischen den Religionen, um am Ende durch die natürliche Theologie einen ganzheitlichen Zugang zur Realität wiederzufinden.
Wir müssen nicht zu einer vergangenen Form der Metaphysik zurückkehren, um das Vernünftige des Glaubens, den Inhalt der übernatürlichen Offenbarung Gottes in Jesus Christus zu  zeigen....
Brechen wir im Gegenteil zu einem Erkennen Gottes nicht aus uns selbst heraus auf sondern aus der Relation der Welt zu IHM , der Anfang und Ende allen Seins ist- einschließlich des Menschen.
Der Mensch erkennt sich selbst als Person nur in einer solchen transzendentalen Ausrichtung. Nur in Gott findet  er bei seiner Suche nach der Wahrheit und seinem Streben nach dem Guten Frieden.


Keine Träne geht bei Gott verloren

Heute hat der Hl. Vater traditionsgemäß katholische Ärzte, medizinisches Personal und Freiwillige in der Aula Paolo VI empfangen
Gesundheit dürfe auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten nicht Handelsware, nicht Objekt von Gewinnstreben und Marktkräften werden, sagte er.
"Einerseits verhilft der technisch-wissenschaftliche medizinische Fortschritt zu einer verbesserten physischen Heilung Kranker, scheint aber andererseits die Fähigkeit, den leidenden Menschen zu betreuen, für ihn zu sorgen zu beeinträchtigen.
Die klaren ethischen Horizonte der medizinischen Wissenschaft scheinen diffus zu verschwimmen und die Gefahr besteht, daß ihre erste Verpflichtung, dem Menschen zu dienen , dem ganzen Menschen in allen Phasen seines Lebens- verkümmert.
Euer Katholischsein " sagte er zu den Ärzten und Helfern " gibt euch eine größere Verantwortlichkeit gegenüber der Gesellschaft und der Kirche. Es ist eine Berufung angesichts der Kranken, zu denen das Konzil sagte: ihr seid weder verlassen noch unnütz."


Zur Zeit ist nur ein italienischsprachiges Video verfügbar.

Das närrische Dreigestirn

Vor einigen Tagen hat, wie wir alle wissen, die 5. Jahreszeit begonnen.In den Karnevalshochburgen geht alles seinen gewohnten Gang. Alaaf !
Alles? Nein- nicht alles und nicht überall. Das närrische Dreigestirn am Medienhimmel (Spiegel, SZ & Stern) Prinz Rudolph ,der x-te, die Jungfrau Heriberta und der Bauer Hännrieh  hat sich, anstatt die Jecke, Narren und Närrinnen mit mehr oder weniger lustigen Kalauern, Aufforderungen zu Gesangs- Tanz-& Kusseinlagen zu unterhalten,  in ein Trio Infernal verwandelt und gebärdet sich wie ein Lynchmob, dem man sein schon sicher geglaubtes Opfer entrissen, wie eine Meute Bluthunde, denen  man das Wild vor den Lefzen weggeschnappt hat- kurzum man schreit virtuell nach Blut.
Wie so mancher andere auch- ist auch dieser Kreuz(net)zug, in den unser Trio Infernal auf Geheiß zweier einzelner Herren  (Volker B. und David B.) wider das krawallige anonyme Internet-portal zog, gescheitert, nicht nur konnten sie es weder enttarnen noch lahmlegen- sie haben ihm sogar noch die Zugriffszahlen mehr als verdoppelt. Das schmerzt und kann sogar einem in Hetzkampagnen erfahrenen närrischen Dreigestirn den Frohsinn austreiben.
Schon vorher hatte sich ein gewisser Frust bei unseren 3 aufgebaut- hatte es doch in diesem Jahr noch gar keinen richtigen Kirchenskandal gegeben- Vatileaks , auf das man so große Hoffnungen gesetzt und bei dem man schon fast sicher gewesen war, dem verhaßten Kirchenstaat nun mit der moralischen Saubermannkeule  im Kampf um die Hoheit über die Menschen einen entscheidenden Schlag gegen die Glaubwürdigkeit versetzen zu können, entpuppte sich besonders in dieser Hinsicht als Rohrkrepierer. Und die Zeit läuft davon, das Jahr geht seinem Ende entgegen- und kein Skandal der Katholischen Kirche?.
Da kommt auch bei den trinkfestesten Faschingsgrößen Unmut, Unruhe & Hektik auf.
Was also tun? Ein Ersatzopfer muß her.

Freitag, 16. November 2012

Heute in Rom

WJT 2013
Der Hl. Vater hat zum Weltjugendtag in Rio eine Botschaft an die Jugend veröffentlicht.
"....Ihr seid Herz und Arm Jesu Christi. Habt keine Angst, Euren Altersgenossen die Begegnung mit Christus vorzuschlagen. Bezeugt sein Liebe, seid die neuen von Liebe beseelten Missionare, die Gott bekannt machen. Das ist das kostbare Geschenk, das ihr den anderen machen könnt, die ihren Weg noch nicht so klar vor sich sehen.
Was aber bedeutet es Missionar zu sein? Es bedeutet vor allem, Schüler Christi zu sein, es bedeutet, den anderen die Frohe Botschaft zu bringen, die eine Person ist, Jesus Christus.
Es ist nötig den, den man verkünden will, zu kennen. Je mehr wir mit IHM sprechen , desto mehr wollen wir über IHN sprechen. "
Besonders sollten sie das ihnen vertraute Internet nutzen und so hat der Hl. Vater den Jugendlichen besonders "die Welt des Internets" anvertraut und sie dabei gebeten, es mit Weisheit zu benutzen.
"Euch, die ihr in diesem Kommunikationsmedium zuhause seid, kommt die Evangelisierung dieses digitalen Kontinents zu."




Mut

Henryk M. Broder schreibt heute in WOn in seiner gewohnt deftigen Sprache über das Deutsche Gutmenschentum, das sich selbst, abseits aller Gefahr "Mut" attestiert und sich gegenseitig "Mut-Preise" verleiht.
Denn es muss wirklich sehr wohltuend sein, sich Mut zu beweisen, indem man mit dem Strom schwimmt, Dinge laut ausspricht, die alle hören wollen und sich damit im Kreis dieser Etablierten hervorzutun.

Anders ist es nicht mehr zu erklären, warum sich seit einigen Tagen auf katholisch.de so seltsame Artikel finden, wie

Die Kraft der Schönheit, oder Zeitgeist wo ist dein Stachel, Laienspielschar am Altar wo ist dein Sieg?

Aus der Basilika St. Antonio in Padua eine Hl. Vesper zum  Fest der Hl. Kosmas und Damian im ukrainisch-byzantinischen Ritus.Vielleicht als linderndes Augen- und Ohrentrostpflaster für alle unter "Familiengottesdiensten" mit viel Laieneinsatz & läppischen Liedern zu Gitarrengeklampfe leidenden Mitmenschen.



Es nahmen der Apostolische Visitator für die Ukrainer in Italien Bischof D.Lachkovicz, der Bischof von Padua A.Mattiozo, der Rektor der Päpstlichen Basilika Pater Enzo, 40 weitere Priester der byzantinischen Kirche , die Franziskanergemeinschaft und die Domgemeinde von Padua teil-
Eine kurze Erklärung der Liturgie :

Mitmachen!

Rompilger, die im gerade begonnen Jahr des Glaubens in die Ewige Stadt reisen- sollten nicht versäumen, sich mit einem -vielleicht auch nur kleinen- Beitrag oder einem Gebet, dem sie auch noch ein Anliegen ( für das dann in einer monatlichen Messe im Petersdom gebetet wird) hinzufügen können, in die "Glaubensrolle" einzutragen, die im Römischen Pilgerbüro bereit liegt. Aus den Beiträgen der Gläubigen wird dann ein Faith-book entstehen (das möglicherweise segensreicher wirken wird als das so klangverwandte Facebook).

Wo findet man die Glaubensrolle? Im Büro der Opera Romana Pellegrinaggi !

Ein Fundstück zur US Wahl und den Werten des Westens

Wie gesagt, ich interessiere mich wenig für Politik, halte wählen oft für die Wahl zwischen Pest und Cholera und kann mir die Namen eh nie merken. Nun war die Wahl in den USA und, obwohl es ja "God's own Country" ist und, die evangelikalen Gruppen, die eben bibeltreu gegen Abtreibung und ausgelebte Homosexualität  sind, viele und stark sind, wird es durch Obama wohl auch dort zur Homoehe kommen.
Was die "Pilgrim Fathers" dazu denken, wage ich mir lieber nicht vorzustellen.
 Wobei ich es fast verrückt finde, dass in Zeiten, wo eh jede 2te Ehe geschieden wird und so eine Ehe immer mehr zum Hintertreppenwitz verkommt, ausgerechnet die Schwulen heiraten wollen.
Dem mag nun sein., wie es will. auf Zenit habe ich diese  Analyse der US Präsidentschaftswahlen. gefunden.
Ein paar Zitate daraus:
Der Autor analysiert zunächst die Situation und stellt dann in Bezug auf Humanae Vita fest:
Sie [die Menschen] sind unfähig, die prophetische Kraft der Botschaft des Papstes und der Bischöfe zu begreifen, wonach der substantielle Bruch zwischen dem Menschen und dem Gesetz Gottes in der Kultur der Ablehnung des Lebens begründet liegt, die eine ernsthafte Gefahr für die Bemühung um die Lösung der sozialen Probleme birgt.
Und dann stellt er in Zusammnehang mit dem überall festgeschriebenen Recht auf Abtreibung die Frage:
Wenn gesetzlich der Egoismus festgeschrieben ist, wie soll der Mensch, dem ein Recht auf seinen Egoismus verfassungsmäßig garantiert ist, nur altruistisch und barmherzig sein? Die  Quintessenz des langen Artikels lautet:
Wie können wir den armen Völkern nun unsere Hilfe zuteil werden lassen, wenn wir nicht einmal uns selbst helfen können?

Letzteres ist die Frage, die ich mir auch immer stelle, wie wollen Lehrerinnen, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, Krankenschwestern, Ärztinnen, ihre männlichen Pendants,  und überhaupt Leute für andere, dasein , anderen Kindern z.B helfen, wenn man die eigenen nicht ins Leben kommen lässt?


Donnerstag, 15. November 2012

Der kleine Schritt vom Atheismus zur Diktatur, II

Fortsetzung des Beitrages des Präfekten der Glaubesnkongregation, Erzbischof L.Müller  im Osservatore Romano vom 13.11.
                                                                                                                

"Das Leben ist zu kurz, um die Zeit mit einer schlechten Philosophie zu vergeuden.
Um es mit den Worten von Gaudium et spes zu sagen:
"Angesichts der aktuellen Entwicklung der Welt, werden die immer zahlreicher, die sich die fundamentalen Fragen stellen: Was ist der Mensch? Was bedeuten der Schmerz, das Böse, der Tod- die trotz allen Fortschritts fortbestehen?"
Warum finden sich Bücher wie " Das egoistische Gen" oder "Die Gottesillusion" von R.Dawkins oder "Gott ist nicht groß" von C.Hitchens auf den Bestsellerlisten?
Warum rechtfertigen sie auf eine Weise, die wissenschaftlich erscheinen soll, den Prozess der Entchristlichung der europäischen und der nordamerikanischen Gesellschaft, die im 18. Jahrhundert begann und die einen hedonistischen Lebensstil fördert, der Nützlichkeit und Profit über den Menschen und eine humanistische Moral stellt?

Der sogenannte Neo-Atheismus bietet, um die Wahrheit zu sagen, uns keine neuen Gründe an, die man so nicht auch schon bei David Hume und all denen, die zur Schar der Empiristen und Materialisten gehörten und gehören, findet.

Hl. Albertus bitte für uns

Der Hl. Albertus Magnus wurde um 1200 in Lauingen in Bayern geboren.
Nach Studien der freien Künste und möglicherweise auch der Medizin in Padua  trat er dort 1223  in den noch jungen Domenikanerorden ein.
Er absolvierte in Köln sein Noviziat, studierte dort Theologie und wurde zum Priester geweiht.
1236- 1238 war er Lesemeister des Ordens in Freiburg
1243 ging er nach Paris und und studierte an der Sorbonne Theologie, Philosophie und naturwissenschaftliche Fächer. Er erwarb den Grad eines Magisters. Er widmete sich intensiv dem Studium der Schriften und der Philosophie des Aristoteles. So erwarb er sich den Titel eines Doctor expertus und eines Doctor venerabilis, schließlich wurde er Doctor universalis genannt.
Sein bedeutendster Schüler an der Sorbonne war Thomas von Aquin.
Nach 3 Jahren kehrte Albert nach Köln zurück und trat dort als Lehrender in das Studium Generale des Ordens ein - aus dem 1388 die Universität Köln entstand.

In Köln könnte er die Grundsteinlegung zum neuen Kölner Dom miterlebt haben.
Von 1254 -1257 war er Provinzial der deutschen Ordensprovinz des Ordens und zog zu Fuß  durch Deutschland, um die einzelnen Klöster zu besuchen.

Ein diskreter Hinweis von ganz unten?


Wurde der „Blackout“ in München von der SZ verursacht?

Wir wissen es ja schon eine ganze Weile. Journalisten fürchten eigentlich weder Tod noch Teufel. Eigentlich!
Ganz anders sieht es da aber bei der Süddeutschen Zeitung aus, die man durch die Erwähnung bestimmter Schlüsselworte direkt in Panik versetzen kann. Dazu zählen „Opus Dei“ oder "Exorzismus". Nun, der Opus Dei-Mann Burke, der ja seit einiger Zeit im Vatikan für die Pressebetreuung zuständig ist, arbeitet wohl sehr diskret – man hat zumindest in den letzten Wochen nichts darüber gelesen, dass irgendwelche SZ-Redakeure von Opus-Dei –Albinos in irgendwelche Verliese verschleppt wurden.

Mittwoch, 14. November 2012

Zur Geschichte des §218, ein Déjà-vu

Heute habe ich auf katholisch.de folgende rührselige Geschichte über eine schief gelaufene Abtreibung gelesen.
Sofort fühlte ich mich 35 Jahr jünger und in meine Jugend in den 70ern zurückversetzt.
Damals waren solche Geschichten medienmäßig an der Tagesordnung und wurden ins Feld geführt, um doch bitte, bitte, den §218 abzuschaffen, natürlich nur, um die negativen Folgen der illegalen Abtreibungen die halt dadurch, das oft unsteril und dilettantisch an der Gebärmutter rumgemurkst wurde, auch den Tod der Mutter, oder eben eine schwere Sepsis mit nachfolgender Unfruchtbarkeit zur Folge hatte.
Also solange das Kind im Mutterleib noch lebt, wie im Text ja ausgesagt wird, ist das Kind nicht Ursache einer beginnenden Blutvergiftung der Mutter.
Es hört sich so an, als habe die Mutter zur Selbsthilfe gegriffen. Es ist Usus, dass die Ärzte versuchen, bei einer drohenden Fehlgeburt die Schwangerschaft so lange wie möglich intakt zu halten. Das ist auch richtig und gut so.
Möglicherweise hat die Mutter eben zur Selbsthilfe (s.o.) gegriffen und dann so getan, als sei das alles ganz natürlich.
Ich weiß es nicht, es irritiert mich nur, das die Meldung, so wie sie ist, auf katholisch.de (das ist immerhin die Website der Deutschen Bischofskonferenz) steht und doch den Schluss nahelegt, dass katholisch.de der Ansicht ist,  die Iren sollen gefälligst mal ihre Abtreibungsgesetzgebung ändern.

Neue Glocken für Nôtre Dame de Paris

Nächstes Jahr feiert die Kathedrale Nôtre Dame de Paris ihren Baubeginn vor 850 Jahre ( über dem Vorgängerbau St. Etienne) .
Sie hat so manchen Sturm der Geschichte überstanden- sogar die französische Revolution - wenn auch nicht ganz unbeschadet.
Die steinernen Königsfiguren an der Fassade, die die Könige Judas darstellten, wurden von den nicht allzu belesenen und gebildeten Revolutionären für die Könige Frankreichs gehalten und flugs zertrümmert und die Kathedrale büßte bei diesem umstürzlerischen Anlass aus ihrem 9-Glockengeläut- bis auf eine, die Bourdonglocke Emmanuel ( 1685 von den 3 lothringischen Wandergießern Chapelle,Gillot & Mourea gegossen)- 8 ihrer Glocken ein.
Im Rahmen größerer Restaurierungsarbeiten ab 1855  wurden sie 1856 durch 4 minderwertigere ersetzt.
Wie man hört- beleidigten ihre scheppernden, dissonanten, verstimmte Klänge zuletzt die Ohren der Pariser.

         
Vor dem großen Jubiläum sind diese 4 nun abgehängt worden - während in der Traditionsgießerei Cornille-Havard in der Normandie 8 neue Glocken, jede von ihnen wird einen Namen erhalten- nach altüberlieferter Rezeptur gegossen werden.

"Belly Issues"- eine Korrektur und die Büchse der Pandora


In einer Antwort auf meine Philippika zum US-Wahlergebnis, den US-Bischöfen und den Belly-Issues schrieb Autor Prof. Thomas Schärtl  uns Folgendes:
Wer genau lesen kann, hat mehr davon. Mein angeblicher "Angriff" richtet sich gegen die Verbindung von "Belly Issues" mit der Abtreibungsproblematik. Der Lebensschutz Ungeborener ist viel zu wichtig, um "nur" im Namen der Freiheit der Religion verteidigt zu werden. Es geht hier um ein metaphysisches Problem. Mein "Angriff" bezieht sich auf die strukturelle Feigheit einiger US-Bischöfe, sich hinter der Religionsfreiheit zu verstecken, ohne das tiefer liegende, metaphysische Problem zu benennen. Das ist moraltheologisch unwüridg und dogmatisch verkürzend. Ich bin in jeder Hinsicht gegen Abtreibung. Davon zu unterscheiden ist aber die Frage, ob und wie man sich als Christ zu einem Staat stellt, der keine legislativen Maßnahmen gegen ein intrinsisches Übel ergreift. Muß ein Christ das vom Staat erwarten? Ehebruch ist ein intrinisches Übel, aber wir würden vom Staat keine Gesetze (mehr) fordern, die das unter Strafe stellen. Warum eigentlich nicht? Es gibt keinen geraden Weg, der von dem was moraltheologisch absolut unerlaubt ist, zu Gesetzen führt, die hier regulierend greifen sollen. Es sei hier an Augustinus und seine Schrift "De Civitate Dei" erinnert, der Christen deutlich macht, dass es unter irdischen Bedingungen keinen idealen Staat und keine vollkommen gerechte Regierung geben wird. - Thomas Schärtl 
Dem kann man sich nur anschließen- wenngleich ich die US-Bischöfe, voran Kardinal Dolan in ihrem Kampf gegen den Frontalangriff auf die Gewissens-und Entscheidungsfreiheit der Kirche und ihrer Institutionen durch die Obama- Legislative doch in Schutz nehmen möchte. Hier ging es um das unmittelbare, drohende Konkrete. Daß auch die Wurzel erkrankt ist, der ganze Organismus der US-Gesellschaft, stimmt trotzdem und daß es keinen idealen Staat auf Erde geben kann auch. Es kann aber bessere und schlechtere nicht ideale Staaten geben- deshalb gilt es, den guten Kampf zu kämpfen.
Das aber nicht nur transatlantisch sondern auch jetzt und hier bei uns. Heute hat unsere Regierung die Büchse der Pandora geöffnet- nur ein bißchen- wie sie beteuert. 
PID- erlaubt-nur in Ausnahmefällen, beschwichtigt sie. Das klingt erstmal gut. Leider haben wir bei der Zulassung der Abtreibung "nur in Ausnahmefällen"  erleben müssen, daß diese Ausnahmefälle auf alles und jedes ausgedehnt und eigentlich zum Normalfall wurden und praktisch alle Schranken gefallen sind. Mittlerweile fast zum "Menschenrecht" avanciert. Das wird mit der PID nicht anders sein.
Zur Not kann man ja immer noch per Facebook Druck auf die die Ausnahmebescheinigung erstellenden Ärzte ausüben, einen kleinen Shitstorm auf den Weg bringen- um sich die Genehmigung zu ertrotzen -  wir haben gestern gesehen wie es geht.  

GA


In der Katechese der heutigen Generalaudienz in der Aula Paolo VI sagte der Hl. Vater u.a.:
"Der Gläubige muß fähig sein, über seinen Glauben Rechenschaft abzulegen- in einer Epoche, in der der Glaube von einer Form des praktizierten Atheismus auf die Probe gestellt wird, bei der nicht die Wahrheit des Glaubens oder religiöse Riten geleugnet und abgelehnt werden sondern für das tägliche Leben für irrelevant gehalten werden, vom täglichen Leben abgetrennt, unnütz.
Es wird oberflächlich an Gott geglaubt, aber so gelebt, als ob es Gott nicht gäbe."



"Die Welt ist keine formlose Masse, je mehr wir sie kennen, desto mehr entdecken wir die wunderbaren Mechanismen, desto mehr sehen wir einen Plan, sehen wir,, daß es eine Schöpferintelligenz gibt",  aagte der Hl. Vater im Hinblick auf den Neo-Atheismus und zitierte dann aus Albert Einsteins Buch "Die Welt, wie ich sie sehe", in dem der große Physiker schreibt, daß sich in den Naturgesetzen eine höhere Intelligenz enthüllt, gegenüber der das gesamte Denken der menschlichen Vernunft absolut irrelevant ist.
Für den Hl. Vater bedeutet, mit aufmerksamen Augen die Schöpfung zu betrachten, einen Weg zu beschreiten, der in der Entdeckung Gottes endet.