Donnerstag, 1. November 2012

Konstantin 312


Unter diesem Motto läuft seit 31.Oktober 2012 in München eine Sonder-Ausstellung der Staatlichen Münzsammlung in München. Sie hat das konstantinische Medaillon zum Mittelpunkt.
Deshalb eröffnete Reinhard Kardinal Marx die Ausstellung und erinnerte in seiner Rede an die Schlacht und den Sieg an der Milvischen Brücke vor 1700 Jahren.
Dieser Sieg führte dazu, dass Konstantin den christlichen Glauben annahm. Damit verbunden ist die sogenannte konstantinische Wende, die die Entwicklung der christlichen Religion von der bis dahin verfolgten zur geduldeten und schließlich geförderten Kirche beschreibt.

Auf dieses für die Christenheit so wichtige Ereignis nahm Kardinal Marx auch in seiner heutigen Allerheiligenpredigt Bezug :
„Ein wichtiges Ereignis, das bis heute Aufgabe für uns ist“. Diese historischen Ereignisse seien bis heute relevant, etwa in Fragen nach dem Verhältnis von Religion und Staat.

Eine große Überraschung für die meisten Besucher in unserer Stadtpfarrkirche St. Peter war, dass der Kardinal heute die Allerheiligen-Messe mit uns feierte. Es war nicht groß angekündigt worden.
Lediglich in einem allgemeinen Artikel zu den Allerheiligen-Gottesdiensten auf der Presseseite des Erzbistums wurde darauf hingewiesen.

So konnten wir uns doppelt freuen: Zum einen dass der Kardinal mit uns die Messe feierte und zum anderen über die „Große Credo Messe von W.A. Mozart“ KV257, die die Liturgie begleitete.
Zur Eröffnung erklärte uns Kardinal Marx, dass "Allerheiligen" das "Erntedankfest des Geistes sei". Schööön!

Wie immer, wenn es in St. Peter eine lateinische Musikmesse gibt, war der gesamte liturgische Ablauf in Latein, mit Ausnahme der Lesungen und des Antwortpsalms und Kardinal Marx machte hier keine Ausnahme.

Mozart’s Musik bestimmte auch den Schluss der Messfeier. Zum eucharistischen Segen erklang das „Tantum ergo sacramentum“, KV 197
sowie anschließend das „Te Deum Laudamus“, KV 141 – das man gar nicht oft genug hören kann:

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