Montag, 30. April 2012

Priesterweihe

Gestern hat der Hl. Vater in der Petersbasilica zu Rom 9 Priester geweiht.
Hier ein Video :

Neues aus dem Linken Panoptikum

Wie soll man es nennen, wenn Linke ihre eigenen Methoden- die der Stasi nämlich-  öffentlich mit Empörung bei anderen anprangern, wie gestern der von G. Jauch aus der Abstellkammer für stasigesteuerte nützliche Idioten des realexistierenden Sozialismus ans Licht der Welt bzw. des Studios zurückbrachte G.Wallraff?
Heuchelei?
Schizophrenie?
Amnesie?
Doppelmoral? Kann nicht sein- wenn man keine "einfache" politische Moral hat, dann auch keine doppelte.
Als Dummheit getarntes Schlau-sein-wollen?
Hohe Verdrängungskunst ? Die hat er auf alle Fälle mit anderen ehemaligen Säulenheiligen linker Intellektueller gemeinsam , als da W.Jens und G. Grass wären, die beide ganz zufällig ihre frühe Parteimitgliedschaft in der NSdAP bzw. späte Zugehörigkeit zur Waffen-SS vergaßen, als sie das Predigerpodest moralischer Autorität bestiegen .

Unterstützenswertes aus der blogozoese

Nachdem es nun einen Tag der Diakonin geben soll, der sich mißbräuchlicherweise der Hl. Catharina von Siena als Schutzpatronin bemächtigt hat, ruft elsa in ihrem Nacht(b)revier zu der Aktion  "Tag des Generalinquisitors" auf, der von nun  an am 30. Juli begangen werden sollte. Als Schutzpatron zumindest für den deutschsprachigen Raum schlägt sie Konrad von Marburg vor.
Schließen wir uns dieser schönen Initiative an.

Sonntag, 29. April 2012

Trier, Heilig Rock Wallfahrt, ein erster, spontaner Kurzbericht.



So sind auch wir gestern nach Trier gefahren um uns den Heiligen Rock anzuguggen.
Sagen muss ich zunächst, dass die Herren und Damen Super-  und nicht so super, Modernisten auch in Trier eifrigst am Werk waren,  ich aber denke, dass deren Zeit abläuft.
Vor dem Dom waren so seltsame Kunstarrangement aufgebaut, davor stand eine Gruppe echt gestylter japanischer und amerikanischer Studenten in Anzug und Krawatte und lachte sich schief.
Die Messe hielt, man höre und staune und wundere sich, Bischof Haas.



Wort zum Sonntag

"Die Kirche sei wie ein Garten, in dem alle Samen der Berufung keimen können."

Sagte der Hl. Vater heute , nachdem er während der Hl. Messe  am Sonntag des Guten Hirten 9 junge Männer zu Priestern geweiht hatte

Spendenaufruf für bedürftige TAZ-Redakteure

Die erneute Häufung hirnzellenarmer Artikel in deutschsprachigen Presseorganen zu katholischen Themen verlangt nach einer genaueren Analyse und Wertung.
Nicht nur zu Ostern sind die diversen Atheisten-&-Zeitgeistpostillen wieder in einen Niveaulosigkeitswettstreit eingetreten und haben  ihren besonderen Ehrgeiz darein gelegt, den dümmstmöglichen Artikel zu produzieren.
Nach der Devise das Dümmere ist der Feind des Dummen liegt zur Zeit die TAZ mit ihrem -wie soll man das Kind nun nennen? Kommentar wäre wohl ein nicht zu rechtfertigender Euphemismus- nun also mit ihrer Aneinanderreihung von Worten zur Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier- weit in Front.
Sie sind ganz klarer Favorit für den Preis " Hirnlosester Artikel" , der mit einer Gratis-Hirn-Stammzellspende für den Autor dotiert ist.
Am 13.4. fühlte sich die Redaktion des Berliner Heiden-Leitblattes dazu gedrängt, unter der Rubrik "Die Wahrheit"  seinen Leser_innen mit " Göttlicher Schlüpfer.Von heute an zeigt die Katholische Kirche im Trierer Dom wieder einen Monat lang Jesu schmutzige Unterwäsche" schenkelklopfende Lachsalven zu entlocken.
Und passend dazu hat man im Karl-Marx-Haus in Trier, dem Sanctuarium der Religion des Materialismus zeitgleich eine Unterhose von Religionsstifter Karl Marx-als Reliquie für seine frommen Gläubigen ausgestellt. Noch Fragen?
Wie man aus der Psychopathologie weiß: man sieht nur, was man kennt. Wer nur schmutzige Unterwäsche kennt-sieht die überall. Dabei soll doch auch in Berlin die Waschmaschine schon bekannt sein?
Wie ist hier abzuhelfen? Soll man eher zu einer Waschmittelspende für die Redakteure und ihre unterbewußtseinsdominierende Unterwäschefixierung aufrufen  oder zu einer Hirn-stammzellenspende ?

Tod, Hirntod, Koma, Organspende und Fehldiagnosen

Immer wieder kommt es hoch und man kann es doch eigentlich auch verstehen.
Da gibt es wohl immer wieder Leute, die sind eigentlich gesund, haben nur ein krankes Organ und andere die sind praktisch schon tot, haben aber noch genau die gesunden Organe, die der andere braucht.
Nun drängt sich hier natürlich die Nützlichkeitserwägung auf,
Warum nicht dem eh schon (sogutwie) Toten die Organe entnehmen und dem noch lange nicht Toten implantieren?
Die Diskussion erschüttert die Gemüter und es geht vieles Durcheinander.

Also:
Zunächst gibt es Dinge und Taten die mein Nebenmensch von mir wollen kann, die meinen Nebenmenschen auch glücklich machen würden und die ich ihm aber trotzdem nicht gewähren kann und darf.
Um jetzt den Bereich der Sexualität und der Sucht zu umschiffen, ein anderes Beispiel.
Wenn da so einer vor der Bank steht und mich bittet mein Konto leerzuräumen und ihm zu geben,
Ja, was ist dann?
Nun geht es bei der Organspende nicht ums Geld, sondern ums Leben und, der Vollständigkeit halber, es   es gibt auch Lebendspenden (Niere, Teil der Leber)- ohne größere Schäden für die Spender.

Soweit ich die Diskussion verstanden habe, ist zu unterscheiden zwischen Hirntod und Koma, wobei so ein Koma (Bewusstlosigkeit) unterschieden wird in reversibles und irreversibles.
Das reversible Koma ist eine vorübergehende Bewusstlosigkeit, die auch künstlich erzeugt werden kann und wo alles funktioniert nur die Atmung. die Nahrungsaufnahme und die Kontrolle der Ausscheidung nicht.

Manchmal ist aber die Erkrankung so, das der Patient von vorneweg nie  mehr aufwachen wird, aber auch nicht stirbt, solange man ihm Nahrung und Flüssigkeit zuführt (Irreversibles Koma) und ihn beatmet.
Wobei beim irreversiblen  Koma ja das Hirn nur noch rudimentär funktioniert, was bedeutet, das das Gehirn des Patienten so geschädigt ist, dass  wichtige Teile des Gehirns ausfallen nie mehr wieder "anspringen" werden und deshalb all diese Funktionen, die normalerweise das Hirn übernimmt eben Maschinen übernehmen.

Auch herrscht wohl in der ganzen Diskussion die Vorstellung vor, dass eine Leiche, beliebig lang am Leben gehalten werden kann.
Aber ich fürchte, damit trauen wir der Medizin doch zuzviel zu.
Tote wieder zum Leben erwecken können sie immer noch nicht und jemanden der wirklich am Sterben ist, daran zu hindern, das erfordert einen immensen Aufwand und funktioniert wohl auch nicht über einen längeren Zeitraum.

Soweit ich das mit dem Hirntod verstanden habe sagt das aktuelle Kriterium.:
"Wenn ich nicht sofort intensivstmedizinische Maßnahmen ergreife, dann stirbt der Mensch innerhalb der nächsten Minuten!"
oder banaler ausgedrückt "Der ist sogut wie tot" oder noch vulgärer "der stirbt sowieso gerade"

Und hier scheint mir die Gefahr, oder besser die Sollbruchstelle zu liegen.

Freitag, 27. April 2012

Noch eine Spätlese und Neuigkeiten aus der Ewigen Stadt

Im blog des catholic herald teilt Autor Francis Phillips unter dem Titel " Mit 85 Jahren ist der Papst inspirierender denn je"   einige seiner Gedanken  zum Alter und zu diesem speziellen 85. Geburtstag mit uns.

Am 17.4. 2012 hat der Hl. Vater auf dem Petersplatz vor 6400 Pilgern aus Mailand die Ikone für das VII. Weltfamilientreffen, das im Juni in Mailand stattfinden wird, geweiht und an Msgr.De Scalzi übergeben.




Wenn linke Medien über Dinge reden, von denen sie nichts verstehen

Wenn Vieles heutzutage auch unsicher und unzuverlässig geworden ist (der 100jährige Kalender, Wahlprognosen, Fußballmeisterschaftsvorhersagen) - auf eines ist Verlaß: die letzten Bataillone der Gleichheitsideologie à la Rousseau & Robespierre, deren sich der so sang-& klanglos gescheiterte real existierende Kommunismus als nicht würdig erwiesen hat, die in Treue zum Egalitarismus um jeden Preis fest stehenden Journalisten der linken Presse.
Da konnte es natürlich nicht ausbleiben, dass der hinterrücks eingefädelte Coup des Papstes - nun auch den noch standhaften  Wir-haben-uns-alle-lieb-Theologen deutscher Zunge, das politisch korrekte "für alle" zu entreißen und ihnen das elitäre und abgrenzende pro-multis  (unter dem typisch akademischen Vorwand, der Satz müsse korrekt übersetzt werden) aufzuzwingen, von ihnen, den unermüdlichen Wächtern der Egalité, aufgedeckt und entlarvt wurde.
In der ob ihres Kenntnisreichtums geradezu als Kirchenblatt ehrenhalber zu bezeichenden FR, einem Musterbeispiel an Unvoreingenommenheit und Toleranz gegenüber der RKK, wurde nun Tacheles geschrieben.
Die Kirche wünsche sich als elitären, exklusiven Verein von Gläubigen und schließe die, die nicht zu den pro multis zählen von der Erlösung aus, lesen wir da. Skandal!
Leider haben die Skandalbuster des arg kränkelnden Frankfurter Blättchens zwar Rat von notorisch informativer Stelle (dem Erzbistum Mainz) eingeholt, es aber verabsäumt, uns staunenden Lesern zu erklären, warum es für einen ausgewiesenene Atheisten kränkend ist, von dem Gott, an den er explizit nicht glaubt und den es ,seinem festen Dafürhalten nach, nicht gibt, nicht "erlöst" zu werden.
Wovon eigentlich? Von der Erbsünde, an die er nicht glaubt? Von seinen Sünden, die nach seiner eigenen Doktrin keine sind ( weil es gar keine Sünde gibt) ?
Wir lernen: auch eingefleischte Atheisten, Materialisten und Kirchenverächter großen Stils fordern ihr Recht auf Erlösung durch die Eucharistie (haben sie die nicht als mittelalterlichen Hokupokus diffamiert?), an die sie nicht glauben - basta!

Neues vom Tiber

Um das Leck im Staatssekretariat zu schließen, durch das auch strikt geheime und/oder persönliche Mitteilungen, Briefe & Dokumente in die Hände der Presse /Medien ( von ihnen neckisch Vatileaks genannt) gelangten, die dieses Geschenk nur zu gern in gewohnter Weise zum Kirchenbashing instrumentalisierten, hat der Hl. Vater ein "Triumvirat" aus 3 Kardinälen ernannt.
Die Leitung dürfte, soweit man das bei einem Triumvirat sagen darf, bei Julián Kardinal Herranz, Kirchenjurist von hohen Graden und Opus-Dei-Mitglied liegen. Die 3 Kardinäle sind vom Hl.Vater mit "allen Mitteln" und päpsticher Vollmacht im Wortsinn ausgestattet worden.
Hoffen wir, daß sie ihre Arbeit schnell und mit Hilfe des Hl. Geistes effizient zuende bringen.




Die Beratungen zur Lage der Kirche in China sind abgeschlossen.

Donnerstag, 26. April 2012

Geburtstagsnachlese

10 Tage nach dem großen Tag ist noch Zeit für eine kleine Geburtstagsspät-oder nachlese. Nachdem die ÖR-Medien nicht über ihre Schatten*  zu springen vermochten, und deshalb nichts wirklich sehens-oder auch hörenswertes zum historischen Geburtstag beitragen konnten, gibt es doch glücklicherweise zahlreiche, dem Anlaß angemessene Beiträge aus aus anderen Quellen.

* essigsauer würde man den Schatten nennen,wenn denn ein Schatten einen Geschmack hätte










Kinder, Betreuungsgeld und die demographische Katastrophe


Die Sache ist im Prinzip ganz einfach.
Die Rede vom demografischen Wandel hört man mittlerweile überall und es spricht sich langsam rum, dass man eine Gesellschaft mit einem Drittel alter Menschen (auch wenn es da durchaus noch rüstige Rentner gibt, aber ich merke das mit meinen knapp über  50 auch, dass es irgendwie bergab geht) die kann nicht funktionieren.
Nur unsere Kirche wittert da gleich wieder die große Chance, wie uns ja alles als Chance und damit als gut verkauft wird, egal wie besorgniserregend die Faktenlage ist. (ich weiß es ist ein wenig OT, aber es musste sein).
Auf jeden Fall wäre die große Trendwende nötig, die das tut, was alle Kulturen schon immer und ewig gemacht haben (und was auch der große Kaiser Augustus zwar erkannt, aber in seinem römischen Reich auch nicht hingekriegt hat)
Es wäre notwendig, dass die Fruchtbarkeit, das Kinderkriegen gefeiert wird, und denen die selbige Kinder kriegen, zugearbeitet wird,
Ein bisschen erkennen das die Leute auch, meine Kinder kommen immer wieder aus der Schule mit dem Wort von der demografischen Katastrophe und der Hausaufgabe "Überlege wie man die Geburtenrate erhöhen kann!"

Mittwoch, 25. April 2012

Generalaudienz

Ein Fundstück oder Plagiat

Im Zusammenhang mit einer der end- und  leider meist nutzlosen Diskussionen, über die schöne neue Welt der sexuellen Freiheiten, habe ich folgenden Beitrag gefunden.
Ich finde den so Klasse, dass ich ihn hier einfach mal poste.

Die neuen Verse Joh 8.11a-c
11a Da ging die Frau erleichtert fort. Einige Menschen fragten die Frau, ob sie sich nun von ihrem neuen Partner trennen werde. Sie antwortete: Die Forderung keusch zu leben, finde ich unrealistisch. Das Handeln Jesu lässt doch  auf eine Öffnung für, alternative Lebensweisen, schließen. 11b Jesus aber übertrug der Frau wichtige Aufgaben. Darauf fragten die Jünger Jesus: Du hast doch die Bestimmungen des Mose bezüglich der Scheidung sogar verschärft, und nun tolerierst Du den Ehebruch? Jesus antwortete: Wie geht das zusammen? – ich stelle mir selber die Frage. Das geht eigentlich nicht. Von der Regel her gesehen ist es problematisch, aber ich nehme es auf meine Kappe. 11c Ab diesem Tag wussten die Jünger, dass die Worte Jesu genauso wenig wert waren wie jene Worte, die sie bislang von Autoritäten gehört hatten. Dabei hatten sie doch gehofft, dass hier nun endlich einer gekommen ist, der Worte des ewigen Lebens spricht.

Der Personalmangel

in der deutschen Presselandschaft macht sich bemerkbar. Religiös gebildete Journalisten sind wohl die ersten, die eingespart werden. Trotzdem will man aber seinen Senf dazugeben. Das "Pro Multis", das der Papst in seinem Schreiben sehr genau erklärt hat und zwar so, dass es jeder des Lesens Kundiger auch sofort verstehen konnte, liest sich in den Deutschen Mainstreammedien als Aufbereitung eines dpa-Textes so (z.B. bei der Süddeutschen oder n-tv zu finden):
    
"Bonn - Papst Benedikt XVI. hat die Deutsche Bischofskonferenz angewiesen, die deutsche Übersetzung der Messworte in einem theologisch zentralen Punkt zu ändern. So soll es in den Wandlungsworten der Eucharistie nicht mehr heißen, dass Jesus 'für alle' Menschen gestorben ist, sondern 'für viele'. Der Papst begründete dies mit einer möglichst wörtlichen Übersetzung der in der Bibel überlieferten Worte 'pro multis'. In seinem Schreiben räumt Benedikt ein, dass seine Anweisung für den normalen Besucher des Gottesdienstes 'fast unvermeidlich als Bruch mitten im Zentrum des Heiligen' erscheinen werde."

Dienstag, 24. April 2012

Das Konzil und seine Unschärfe

Hier findet sich ein selten guter Beitrag zum Konzil.
Der Titel lautet "Konzilskritik, des Kaisers neue Kleider"
Es schließt sich eine gute Diskussion an über "Warum nur hatte das so verheerende Auswirkungen" und "War das Absicht oder nicht"
Ich muss hier gestehen, dass ich mich zwar treu und brav durch sämtliche Enzykliken Johannes Paul des IIten gequält haben, aber mir das mit den Konzilstexten echt zu heavy ist.
Aber es hat sich durch die Lektüre der Sekundärliteratur bei mir die Überzeugung, die ja auch Kardinal Ratzinger immer wieder äußert, gefestigt, dass man das Konzil durchaus in der Hermeneutik der Kontinuität lesen kann, aber eben nicht muss.
Heute in der Messe hat der Pfarrer unfreiwillig ein Beispiel für das ganze nachkonziliare Drama gegeben.

Immer wieder ein Grund zur Freude

ein paar Bilder von der Amtseinführung unseres wunderbaren Papstes Benedikt.
Es war die erste Live-Übertragung einer Heiligen Messe, die ich meinem Leben gesehen habe... und die Predigt war einfach überwältigend!



Montag, 23. April 2012

Tag der Diakonin!

Ich hatte es ja geflissentlich ignoriert und vor Ort sind die Kräfte des Fortschritts und des Modernismuses auch nicht so stark, das es mir vor die Nase gesetzt würde.
Es gibt vor Ort, in der Tat einige jüngere (Ü50)  Frauen, die fast in jedem Werktagsgottesdienst zu sehen sind, die gehören allerdings zur "Rosenkranz für Priesterberufungen" Fraktion und die die ihr
Leben lang davon geträumt haben als Frau Wortgottesdienste zu leiten sind mittlerweile über 70 und schwer frustriert, weil der alte konservative Knochen von Pfarrer, der sie immer gebremst hat nun schon einige Jahre lang sich (hoffentlich) der Anschauung Gottes erfreut ihnen keine Steine mehr in den Weg legen kann  und trotzdem, die Anzahl der praktizierenden Katholiken sich   im freien Fall  befindet.
Also anstatt dassalles blüht und wächst  und gedeiht, der Niedergang dessen was Gemeinde ist nicht zu verleugnen ist.
Dies ist so woanders auch und alle wissen es eigentlich.
Trotzdem und weil es so schwer ist sich einzugestehen das die eigenen geheimen Träume dummes Zeug sind, findet um den 29.4. herum überall  der "Tag der Diakonin" statt.

Augsburger Glaubenskrieg, die zweite:


Augsburger Glaubenskrieg und kein Ende
Bildquellen: © von Otto Schemmel. Otto Schemmel at de. wikipedia 
[CC-BY-SA2.0-de (www.creativecommons.org/licenses/by-da/2.0/de/deed.en)] vom Wikimedia 
commons. Comics: © antipathique-fotolia.com
„Der Bischof ist ein Betonkopf: Uns hat er aufgefordert, wir sollen für Priesterberufungen beten. Ich weigere mich! Ich bete für’s allgemeine Priestertum. Das wäre die Abhilfe für den Priestermangel. Wir haben in jeder bestehenden Pfarrei mehrere Leute, die fähig sind und genügend stark im Glauben, dass sie das Wort Gottes verkünden und die Gemeinschaft weiter führen können! Und der Herr Zdarsa soll schauen, was er macht, am liebsten wäre mir, wenn er den Hut nimmt! Wort-Gottesdienste sind wunderbar, wenn man sie gut gestaltet, die sind vollkommen in Ordnung!“ 

Diese Aussage war das "Highlight" einer Diskussion auf Radio Bayern 2, die live die Stimmung der „engagierten Katholiken“ darstellen wollte. Diese Aussage kam via Telefon von dem „sehr engagierten Katholiken“ Joachim K., der fand, dass die Demo am Samstag eine Riesensache gewesen sei. Am Ende seiner Vorstellung outete er sich aber als beleidigte Leberwurst, weil er vom Bischof nicht wahrgenommen wird.

Der Star der Woche


Große Oper

Anderen Menschen Freude machen, das ist das erklärte Ziel von Marliese. Sie trainiert schon jetzt ihre Stimme um schon bald auf den Opernbühnen der Welt für Furore zu sorgen.

Sonntag, 22. April 2012

Mosebach, Geschichte, die traditionell katholischen Völker und die anderen ...


Die Sache ist die, das es im Leben ja nie so ist, das da der Gute oder auch der Böse kommt, und die Leute bekehrt oder verführt.
(Obwohl es ja oft so dargestellt wird)
Solche Sachen haben Vorgeschichten und es gibt da auch immer die Sache mit den nicht ganz reinen  Absichten, die politischen Schachzüge, die Idee des kleineren Übels, und des "mitgegangen- mitgefangen".
Ich nehme einfach mal an, das die meisten Leute, wenn sie gewusst hätten, was schlußendlich bei ihrem Tun herauskommen würde, anders gehandelt hätten.
Konkret, Martin Luther war ein spinnerter Mönch und schwer skrupulös.
Das er, im Gegensatz zu anderen spinnerten Mönchen, so weltbewegende Folgen haben konnte, das war nicht alleine er, das war die Gunst, oder Ungunst der Stunde.

Papstsonntag !!!

Wenn man den Presseartikel des Erzbistums München und Freising liest, könnte man meinen, der Papstsonntag wird überall in der Weltkirche gefeiert. Aber irgendwie sieht es so aus, als ob es nur in München als Festtag begangen wird.
Bei uns wurde dieser Festtag ganz besonders gefeiert: Mit einem Pontifikalamt zur Erinnerung an die Wahl Benedikts vor 7 Jahren.
Natürlich waren das gesamte Domkapitel, alle Weihbischöfe sowie Kardinal Wetter, aber auch die Mitglieder der Grabesritter, der Malteser und der Ritter des Deutschen Ordens. Sie zogen alle mit ein, was für uns „Normalos“ ein sehr beeindruckendes Bild ablieferte. Nicht fehlen durften auch alle anderen Mitglieder der „päpstlichen Familie“.

Samstag, 21. April 2012

Aufbruch, Umbruch, Einbruch, Zusammenbruch....

Ich muss unbedingt die Predigt von heute zusammenfassen.
Man stelle sich einen echt vornehmen Pfarrer vor, der normalerweise in höheren exegetischen Regionen schwebt, der es plötzlich nicht mehr aushält.
Also im Evangelium von Heute geht es darum, dass der auferstandene Jesus plötzlich mitten unter den Jüngern erscheint, einbricht.
Und irgenwie muss  bei der Predigvorbereitung dem Pfarrer immer der Katholiken Tag mit seinem "Aufbruch" vor Augen gestanden haben, denn er  hat ungefähr folgendes  gesagt:
Allen Religionen ist gemeinsam, das sie versuchen das Innerweltliche zu regeln, mit den Forderungen nach Wohlverhalten die aktuelle Gesellschaft am Funktionieren zu halten, all das ist nicht schlecht, auch notwendig, aber es führt beim Einzelnen immer wieder zur Enttäuschung, weil die eigene Kraft nie reicht.
Auch Kirche wird oft so erlebt und deshalb  macht der Mensch sich, ohne schlechtes Gewissen, seine Ersatzreligion "Ich bin Christ aber ich geh Sonntagsmorgen lieber in den Wald" was dann zur Enttäuschung und religiösem Eifern führ, wenn der Wald abgeholzt wird, oder man sich den Fuß bricht und nicht mehr im Wald herumlaufen kann...
In all das, das horizontale kommt Christus, weil er die Fülle ist und das Innerweltliche doch nicht befriedigt.

Ein neuer Glaubenskrieg in Augsburg?


Als einzige Stadt in Deutschland hat Augsburg einen eigenen Feiertag: Am 8. August feiert man in Augsburg das Friedensfest – ein Feiertag, der auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555 zurückgeht. In diesem Friedensdokument wurde die Gleichberechtigung von katholischen und protestantischen beschlossen und das hat auch viele Jahrhunderte überdauert.

Die Lust am Krieg scheint den Augsburgern aber immer noch nicht vergangen sein. Anstatt ihren Glauben zu zelebrieren, demonstrieren sie lieber und glauben – aufgehetzt von den Medien - dass die politische Auseinandersetzung in Form einer Demonstration das richtige Mittel ist, um die Welt zu evangelisieren? Oder?
Mit Spruchbändern, die den Heiligen Geist zum Erscheinen aufforderten zogen sie vor den Dom, um – für was eigentlich? – zu demonstrieren?

Der Stich ins Wespennest

In einem Interview mit Welt Online hat Martin Mosebach heute den Ostdeutschen Atheisten mal kräftig eingeschenkt. Das Interview bezieht sich auf eine Studie der University von Chicago, die festgestellt hat, dass der Osten Deutschlands das atheistischste Land der Welt ist.
Schon die ersten beiden Artikel in Welt-Online haben die getroffenen Hunde ordentlich zum bellen gebracht. Aber das heutige Interview mit Martin Mosebach bringt die getroffenen Hunde zum beißen. Er sagt u.a. so treffende Sätze wie 

Freitag, 20. April 2012

Geburtstagskonzert des ältesten Orchesters für den Papst

Heute hat in der Halle Paul des VIten das Gewandhausorchester aus Leipzig für den Heiligen Vater aus Bayern
unter anderem spielte das Orchester von Felix Mendelson Batholdy eine Symphonie die den Namen "Lobgesang" trägt und von der es heißt

„Bei dieser Symphonie ist sicherlich der Text wichtig. Mendelssohn geht auf biblische Texte zurück. Es handelt sich hierbei um ein Lob, das aus der Finsternis herstammt und ein Licht aufbrechen lässt. Das ist die Dramaturgie, die das ganze Werk bestimmt.“



Ausschnitte aus dem Konzert sind hier zu sehen:

Donnerstag, 19. April 2012

Das „Erfolgsrezept“ des Ostens


Heute ging es durch die Medien – bei WOn gibt es sogar schon den zweiten Artikel dazu:
Nirgendwo auf der Welt gibt es so wenig Glauben, wie im Osten Deutschlands.
Es wundert nicht, denn die Sozialistische Einheitspartei war ein eifersüchtiger Gott und duldete keine weiteren Götter neben sich. Folglich wurde den staatlich betreuten Kindern schon frühzeitig der Glaube an Gott, das Christentum aberzogen.

Down Under

war 1982 ein richtiger Gute Laune Hit - und wie so viele ein One Hit Wonder für "Men At Work".
Gerade lese ich, dass Greg Ham, einer der Mitglieder der Gruppe verstorben ist. R.I.P. Greg und
ein Grund, sich mal wieder an die "heißen" Disco-Zeiten  zu Beginn der 80er zu erinnern:



Katholikentag, Rucksäcke und die Frage nach dem Sinn.


Zwischendrin, spiele ich mit dem Gedanken doch nach "Mannem"  zu fahren.
Zum Einen habe ich mir schon den einen oder anderen Rüffel eingefangen:
 "Das kannst du sooo nicht sehen, gibt auch gute Sachen, Samstags ist Nightfever..."
oder auch "es gibt da ja auch 2 tridentinische Messen.."  (wobei hier dahinter steckt, dass es nur die eine der Messen bis ins Programm geschafft hat, die andere 'bedauernswertes Versehen' noch nicht mal im Programm steht.
Zum Anderen ist mir gestern der Flyer über die speziellen Männerveranstaltungen über den Weg gelaufen und von dem üblichen Gesumms "Sex und Homosexuelle" (wobei sich mir immer die Frage stellt, warum müssen die katholischen Männer sich so präsentieren wie das Vorurteil den Männern gegenüber denkt "Die denken nur an das Eine!") mal abgesehen, haben die eine echt gute Sache, nämlich eine Nacht der eucharistischen Anbetung.

Der brennende Dornbusch.


Über Ostern zeigen die TV-Kanäle immer wieder gerne alte Hollywood Filme, die sich mit Bibelthemen befassen. Nun dieses Jahr war’s kalt und regnerisch und da bin ich mittags auch mal durch die Kanäle gezapped und am Film „Die 10 Gebote“ hängen geblieben. Das hat jetzt nicht unbedingt viel mit Ostern und Christentum zu tun (woher soll ein atheistischer Redakteur das auch wissen), aber die Szenen sind sehr imposant und der Auszug aus Ägypten ist ja auch eine Lesung in der Osternacht.
Jeder kennt die Schlüsselszene des Films, als Mose im brennenden Dornbusch Gott begegnet und dann völlig verklärt und überwältigt zu seiner Frau zurückkehrt.

Als ich diese Szene sah, musste ich an den 19. April 2005 denken:

Mittwoch, 18. April 2012

Erstkommunionsgottesdienst bzw. die Theologie hinter den Kindergottesdienstliedern, eine kritische Analyse

Neulich war ich auf einer Erstkommunion und weil man ja heutzutage schon froh ist, wenn der katholische Frauenbund nicht, mit bedeutungschwangerer Mine, Banalitäten tänzerisch umsetzt, beziehungsweise  der Pfarrer auch was im Erstkommunionsgottesdienst zu sagen hat und nicht Staffage für das Gelaber der Kommunionmütter und der sie an- oder eher irreführenden Gemeindereferentin dient,  war es eine feine Sache.
Bis auf eines.
Highlight war ein Lied mit einer sehr eingängigen Melodie, das ich mal hier verlinke
http://www.jugendchor-busenberg.de/Texte%2029%20Jonathan.htm
Heydenei hat mich das genervt.
Also das Lied dreht sich um die Brotvermehrung und zwar die der 5000.
Es beginnt mit :
"Als Jesus in der Wüste war, da war'n 5000 Menschen..."
blöd nur, das wir bei Markus im 6ten Kapitel lesen:
Dann befahl er ihnen, den Leuten zu sagen, sie sollten sich in Gruppen ins grüne Gras setzen.................... Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.



Montag, 16. April 2012

Anschauen und genießen!

Hier sind die Links zum BR:


Leider kann man es nicht einbinden, aber hier sind die Links:
- zur Kurzfassung der Abendschau:
- den halbstündigen Film "Herzlichen Glückwunsch, Heiliger Vater" gibt's nur über die BR-Mediathek
und dann unten auf "Herzlichen Glückwunsch, heiliger Vater" klicken.


Und noch einer ...

Am schönsten war der BR-Film von eben.
Hoffen wir, dass sie ihn noch Online stellen ...

.. und das muss einfach sein:

Da ist kein weiterer Kommentar nötig:






Einfach schön !!!

Geburtstagsgruß aus München


München betet für den Papst:


Weihbischof Siebler konnte nicht mit nach Rom reisen. Er hat mit uns heute im Dom ein Pontifikalamt zur Domkirchweih gefeiert. Ein besonderer Feiertag für uns Münchner !!
Ein besonders festlich gestalteter Gottesdienst, begleitet vom Domchor mit einer schönen Messe, komponiert von Hans Leitner. Eine besondere "Augenweide" waren die Mitglieder des Ritterordens vom heiligen Grab in Jerusalem, die mit dem Weihbischof, dem Domkapitel und den Diensten einzogen. Eine große Freude für uns alle!
Selbstverständlich wurde am heutigen Tag nicht nur unser Dom gefeiert, sondern auch das "Geburtstagskind" in Rom!
Das Papstrelief im Münchner Dom war heute mit Blumen und einer 
Kerze geschmückt.
Das Relief von Papst Benedikt im hinteren Bereich des Domes war mit Blumen geschmückt und eine Kerze brannte davor!
Er war in alle unsere Gebete eingeschlossen und natürlich stand er ganz oben auf der Liste unserer Fürbitten. Gemeinsam baten wir Christus, ihn weiterhin zu beschützen, ihn gesund zu erhalten und ihn mit seiner Kraft und mit dem heiligen Geist zu stärken.
Christus erhöre uns!

Herzlichen Glückwunsch, Heiliger Vater

Wir gratulieren herzlich zum 85. Geburtstag!
Wir danken Gott, dass er Sie uns als unseren Obersten Hirten gesandt hat und wünschen Ihnen noch viele gesunde und gesegnete Jahre!

Sonntag, 15. April 2012

Auch das ZDF

versucht sich ab 0:45 an einer "Würdigung" des Papstes zu seinem 85. Geburtstag.
Es gibt eine "Lange Nacht" des Papstes mit verschiedenen Beiträgen
Wenn man im Programm liest, wer alles dabei ist, kann man sich vorstellen, wie diese "Würdigung" aussieht.
Viele Programmbeiträge wurden schon zum 5. Jahrestag seines Pontifikats gesendet: Schöne Bilder, aber es empfiehlt sich den Ton abzudrehen.

Die Geburtstagsfeierlichkeiten für den Heiligen Vater

begannen heute mit einem Pontifikalamt in seiner Taufkirche in Marktl am Inn. Zelebrant war sein Nach-Nachfolger auf dem Bischofsstuhl in München. Reinhard Kardinal Marx. Der BR brachte einen kurzen Auszug in der "Rundschau". In seiner Predigt sagte der Kardinal, dass die Kirche sich nicht so weit dem Zeitgeist anpassen kann, um Spiegel oder Bild zu gefallen.
Damit hat er aber hoffentlich nicht Matthias Matussek gemeint, der dem Papst einen wunderbaren Geburtstagsartikel geschenkt hat. Wunderbar!

Auch in seiner Videokolumne gratuliert er dem Papst - und erzählt, wie er bei Anne Will seinen Kampf mit Heiner Geißler geführt hat. Sehr sehenswert:

Freitag, 13. April 2012

Der Gipfel der nachkonziliaren architektonischen Kopfgeburten

Ich lese ja schon immer das Bistumsblättchen.
Es gibt da einen netten Menschen, der meint es wäre gut für mich und so lese ich regelmäßig das Konradsblatt.
Allerdings habe ich mit dem Spender eine Diskussion, ich meine, es ersetzt die Tasse Kaffee am Morgen, weil man sich so herrlich drüber aufregen kann.
Der Spender findet, es liese sich gut im Bett lesen, wenn man nicht einschlafen kann. Würde besser wirken als Baldrian.
Auf jeden Fall berichtet uns das Konradsblatt regelmäßig, wie die Kirchen in der Erzdiözese modernisiert und für teures Geld renoviert werden und liefert meist auch die theologische Erklärung mit.
Der Trick ist nämlich der, in einer alten Kirche da versteht man auch ohne Führer, was Bilder und Figuren darstellen sollen und auch den Tabernakel findet man auf Anhieb und das Weihwasser auch.

Geburtstagsvideo

To whom it may concern:


We proudly present ..........


nach langen Mühen und dank der Hilfe von vielen, besonders dem Musikanten
ist unser Video, das wir dem Heiligen Vater schenken wollen, fertig geworden.


"Richtig" einstellen wollen wir es erst zum Geburtstag.


Aber anguggen kann es der , der es will über folgende Links


Das Video ist hier* zu sehen:



Liebe Bloggerkollegen


guggt es euch an und stellt es Sonntag Nacht oder Montag früh in euren Blog.
Danke!


*Wir stellen erstmal bewusst nur den Link rein, denn auch wir wollen bis Montag früh warten, um es zu veröffentlichen.


Dank auch noch mal an Tobias Volkamer für die Genehmigung, seine Bachinterpretation für die Musik zu nutzen. Im Original ist der Titel hier zu finden.



Donnerstag, 12. April 2012

Das Wesen der Sünde

Eigentlich gibt es bei allen Diskussionen über die Sünden (in unserer Zeit hauptsächlich die gegen das 6te Gebot) einen unausgesprochenen Subtext.
Dieser Subtext lautet "Nein wie ist die Kirche so böse, die gönnt den Schwulen bzw den jungen Leuten das bisschen Vergnügen nicht"
Auch von guten Katholiken ist vergleichbares zu hören z.B wenn es um die Nichte, Tochter, Neffe oder auch die jungen Leute aus der Nachbarschaft geht, die halt, wie man das heutzutage so macht "so zusammenleben".
da fällt dann oft der Satz "Ach ja die jungen Leute (neidisch gugg) wir mussten warten bis zur Ehe", oder auch "Wir mussten ja damals heiraten!"
"Leute, bitte!" möchte ich da oft rufen.
Die Sünde macht keine wahre Freude. warum begreift ihr das nicht?

Mittwoch, 11. April 2012

Papst-Geburtstag im TV

Schon mal vormerken:
Am 16. April von 21.15 bis 21.45 Uhr berichtet das Bayerische Fernsehen aus Rom und aus Marktl am Inn von den Geburtstagsfeierlichkeiten.

Am 18. April ab 10.05 Uhr überträgt das Bayerische Fernsehen die General-Audienz live aus Rom

Ebenfalls am 18. April gibt's in der  Sendung "Stationen"  eine Dokumentation über das Pontifikat von Papst Benedikt.

Wir meinen, soviel Papst muss einfach sein und freuen uns drauf!

Danke an den BR!

Dienstag, 10. April 2012

Der weiße Sonntag und warum es gut ist, dass das gleichzeitig der Barmherzigkeitssonntag ist

Bald ist er wieder da der weiße Sonntag.
Theoretisch sollte es der Tag sein, an dem das katholische Kind, das die Hostie von gewöhnlicher Speise unterscheiden kann, zum allerersten Mal feierlich zum Tisch des Herrn geht.
Es gibt übrigens eine Schutzpatronin der Erstkommunion Kinder, die Heilige Imelda, die war so glücklich über ihre erste Kommunion, das sie vor lauter Glück dabei gestorben ist.
Das selbiges heutzutage wo beständig die Rede vom "heiligen Brot" bzw auch nur dem "geweihten  Brot" bzw noch abschwächender "gesegneten Brot" die Rede ist,  nicht rüber gebracht werden kann, ist schon klar.
Auch die Sache mit der Unterscheidung ist schwer zu vermitteln.
Aber das wissen wir ja alle und es nutzt fast nichts das auch zu thematisieren.

Regina Coeli in Castelgandolfo

Das österliche Regina Coeli in Castelgandolfo:

Sonntag, 8. April 2012

Urbi et Orbi 2012

Zum österlichen Segen für die Stadt und den Weltkreis haben sich zu den schon zur Ostermesse auf dem Petersplatz versammelten über 100.000 Gläubigen noch einmal mindestens genauso viele dazu gesellt, sodaß die bis zur Engelsburg standen, um die Worte des Hl. Vaters zu hören.



Besonderes Augenmerk legte der Hl. Vater in seiner Rede auf die Situation in Syrien. Er forderte ein sofortiges Ende des Blutvergießens aber auch, daß die syrischen Flüchtlinge gut aufgenommen , menschenwürdig behandelt und mit dem, was sie benötigten versorgt würden. Ebenso ging er u.a. auf die Lage in Nigeria, im Israel-Palästina-Konflikt und in Mali ein. Hier der O-Ton


Auferstanden, wie er gesagt hat, Halleluja

Freu dich, du Himmelskönigin

RESURREXIT  DOMINUS JESUS CHRISTUS
                           HALLELUJA

Samstag, 7. April 2012

Via Crucis

  

Am Ende des Kreuzweges sprach der Hl.Vater über die " harten Prüfungen"und Probleme denen Familien heute u.a. durch die Wirtschaftskrise ausgesetzt sind und segnete die versammelten Pilger.  Hier das Video:



Freitag, 6. April 2012

Karfreitag

Heilige Messe zur Passion des Herrn

Karsamstag

Im Gesangbuch der deutschen Katholiken  findet sich folgende wundervolle Definition des Karsamstags:

Am Karsamstag bleibt der Altar leer.
Die Kirche weilt betrachtend am Grab Christi. Sie sinnt nach über das Geheimnis seines Leidens  und Sterbens.


(Quelle: Gotteslob katholisches Gebets- und  Gesangbuch  Seite 270).

So gut wir es mit unseren Standespflichten vereinbaren können, wollen wir das auch tun.


Donnerstag, 5. April 2012

In Coena Domini

Predigt des Hl. Vaters während der Hl. Messe  "in coena Domini" in der Mutter aller Kirchen,  San Giovanni in Laterano



hier meine selbstgebastelte Übersetzung:

" Liebe Brüder und Schwestern,
Gründonnerstag ist nicht nur der Tag von dem die heilige Eucharistie ihren Ausgang nahm, die mit ihrem Glanz den ganzen Rest überstrahlt, Teile dieses Tages sind auch die Dunkelheit der Nacht des Ölberges,  die Einsamkeit und das Verlassensein Jesu, der betend auf dem Weg in den Tod ist, der Verrat des Judas, die Verhaftung und das Verhör vor dem Sanhedrin, die Verleugnung durch Petrus und die Überantwortung an die Heiden und Pilatus.
Versuchen wir zu verstehen, aus welchem dieser Ereignisse unsere Erlösung kam.
Jesus geht in die Nacht.
Die Nacht symbolisiert das Fehlen von Kommunikation, der eine sieht den anderen nicht, sie ist  ein Symbol des Nichtverstehens, der Verdunkelung der Wahrheit, ein Ort , wo das Böse enstehen und sich entwickeln kann.
Jesus selbst ist das Licht, die Wahrheit, die Kommunion, die Reinheit und das Gute, er geht in die Nacht.
Die Nacht symbolisiert am Ende den Tod, den definitiven Verlust von Gemeinschaft und Leben.
Jesus tritt in die Nacht, um sie zu überwinden und in der Geschichte der Menschheit einen neune Tag Gottes beginnen zu  lassen....."

Chrisam-Messe im Petersdom

In seiner Predigt anläßlich der Chrisammesse am heutigen Gründonnerstag hat der Hl. Vater die österreichische Priesterinitative und deren Aufruf zum Ungehorsam direkt angesprochen.
Der Weg zur Erneuerung des Glaubens sei nicht der Ungehorsam- er ging dann ausführlich auf die einzelnen Abirrungen ein- sondern der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Nicht das Ego , der Eigensinn des einzelnen Priesters sei gefragt sondern die Nachfolge auf dem Weg Christi. Der Glaubensanalphabetismus breite sich gerade in unserer Zeit, die so stolz auf ihre Intelligenz und Klugheit ist, schnell aus. Dem könne nur durch ein glaubhaftes persönliches Zeugnis der Priester entgegengewirkt werden.



Ostern in Rom, eine Premiere



Bei den Heiligen Messen im Triduum Pasquale und danach wird der Hl. Vater auf einem neuen Rollpodest Einzug in den Petersdom halten. Es ist im Auftrag des Vatikans  von der Tischlerei Handl in Gärberbach/Tirol  gebaut worden.

Hier gibt's Bilder und ein Interview mit dem Hersteller!

Kleines Up-date

Nicht nur das vorösterliche Programm spicht Bände, das Osterprogramm  der Anstalten soll da nicht zurückstehen.
Bisheriger absoluter Spitzenreiter bei den öffentlich-rechtlichen, GEZ-alimentierten ist das ZDF ( Mainz, wir erinnern uns, eine Stadt mit Erzbischofssitz seit Olims Zeiten , dem dazugehörigen Dom und großer katholischer Tradition, nebst Sitz im Aufsichtsrat besagten Senders) .
Das ZDF also findet es angemessen und passend, zu Ostern -mit Beginn am Karfreitag- "Die Borgias" , explizit als Osterprogramm benannt, auszustrahlen. Höhepunkt dann Ostersonntag-da dürfen wir dem wüsten Treiben Papst Alexanders und seiner Kinder österlich zuschauen, wie es sich nicht nur der kleine, spießige Moritz -sondern auch das sowohl in der Geschichtswissenschaft als auch Geschichte der Päpste dilettierende Autorenteam dieser Saga vorstellen.
Allerdings "nur" bei ZDF-Neo , dem Sender für das jüngere, modernere Publikum.
Es bleibt abzuwarten, ob diese bemerkenswerte Leistung einer Redaktion noch übertrumpft werden kann.
Und zu diskutieren bleibt, ob Unwissenheit  und Glaubensanalphabetismus der Medienschaffenden deren Tun & Reden (wie heute beim MoMa-Girl Dunja Hayali zu besichtigen, das nicht wußte, daß Ostern nicht das globale Hasenfest ist und daß bspw. Juden nicht Ostern sondern Pessach feiern....) entschuldigen oder nicht.

Vorösterliches aus den Sendeanstalten

Ostern wirft auch bei unseren Fernsehanstalten seine Schatten voraus.
Das zeitigt je nach Sender unterschiedliche Folgen, die einen senden Horrorfilme und besonders blutrünstige Krimis, die anderen starten Einmann-Projekte unter dem Oberbegriff " Ich schreibe die Bibel neu und weiß alles besser" ( Prototyp Guido Knopp) und wieder andere halten ihre altgewohnten Talkshows ab ( die einen Redakteur der Tagespost zu der Glosse veranlaßten, die Darbietungen der Talkmaster wären der beste Beweis dafür, daß die Hirntodkriterein nicht gelten können- bewiesen sie doch, daß man auch auch ohne nachweisbare Hirnaktivität leben und sogar im Fernsehen auftreten könne, von den Dauergästen dieser Schwatzveranstaltungen, die ebenfalls keine Hirnströme mehr produzieren , nannte er Heiner Geißler) und widmen sich nun -wie alljährlich, allösterlich wieder dem Glauben oder was sie dafür halten.
Und wie der "Zufall" es will- wo man hinklickt- Heiner Geißler-der sein neues Jesus-Buch promoted - und den staunenden Zuschauern kundtut, er wisse genau, was Jesus damals dachte und was er heute denken,sagen und tun würde.

Mittwoch, 4. April 2012

250 kg Schokolade

kleines update zum Riesenosterei :
es wiegt ungefähr 250 Kg -ist an die 2,20 m groß . Der Hl. Vater schenkt es den Insassen des Jugendgefängnisses Casal del Marmo in Rom.

Generalaudienz

Bei der heutigen GA hat der Hl. Vater zunächst seine Apostolische Reise nach Mexico und Cuba Revue passieren lassen-dankbar für das Erlebte und die empfangenen Zuneigungsbezeugungen für den Nachfolger Petri. Die auf dem Petersplatz anwesenden Pilger und Gläubigen rief er auf, das Triduum Paquale, das morgen mit der Messe "in coena domini" beginnt, intensiv zu feiern-stelle es doch den Höhepunkt des liturgischen Jahres um das zentrale Mysterium des Glaubens dar: die Passion, den Tod und die Wiederauferstehung Christi.




Nach der GA überreichte ein italienischer Schokoladenhersteller Papst Benedikt ein ziemlich großes, mit dem päpstlichen Wappen geschmücktes Schokoladenosterei.



           

Die Priester live in Altötting

Schön!

Oster-Grüße aus der Heimat

Die Osterkerze für die Privatkapelle von Papst Benedikt XVI. kommt in diesem Jahr bereits das 30. Mal aus Bayern. Nach Rom bringt sie Thaddäus Kühnel.
Das berichtet heute das Münchner Kirchenradio. Thaddäus Kühnel ist ein langjähriger Bekannter des Papstes, der ihn seit seiner Kardinalzeit regelmäßig in Rom besucht und ihm auch die bayerischen „Schmankerln“ frisch auf den Tisch bringt.
Auch in diesem Jahr wird mit dieser Tradition nicht gebrochen. Bayerische Spezialitäten werden „frei Haus und exklusiv“ angeliefert. Als besonderes Geschenk gibt es eine Osterkerze, auf der auf Wunsch des Papstes ein Osterlamm abgebildet ist.
Diese Kerze wird dann ein Jahr lang in der Privatkapelle des Papstes brennen.
Schön zu wissen, dass er mit diesem Licht seiner bayerischen Heimat und uns verbunden ist und an uns denkt. Das freut uns jeden Tag mehr! 

Montag, 2. April 2012

Johannes Paul II

Wir alle erinnern uns an den 2. April 2005. Karol Wojtyla, der geliebte Papst Johannes Paul II , kehrte ins Haus des Vaters zurück, wie
J. Kardinal Ratzinger einige Tage später beim Requiem auf dem Petersplatz sagen sollte.





Diese schöne Gebet hat er uns hinterlassen:

Jesus Christus!
Sohn des ewigen Vaters,
Sohn der Jungfrau Maria,
überlass uns nicht der Gewalt
unserer Schwachheit und unseres Stolzes!
O menschgewordene Fülle des Lebens!
Sei du gegenwärtig im irdischen Menschen!
Sei du unser Hirte!
Sei du unser Friede!


Seine letzte Botschaft an die Gläubigen lautete:

Ich bin froh, seid Ihr es auch

Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz


Star der Woche


In Erinnerung an den "Ermano Benedito" darf uns diesmal Hermann einen Blick in seine Zukunft geben.

Und wenn's nach ihm geht, lacht uns schon wieder lein künftiger Kanzler entgegen.

Vielleicht der erste "Bruder" Kanzler, der mit Gottes Hilfe die Erde ein bisschen schöner machen wird aber weiß, dass die Erde kein Paradies ist?


Sonntag, 1. April 2012

Ölzweige, Palmwedel & mediale Sehfehler

Zwar hat das ZDF -was lobenswert ist- in den heute-Nachrichten über die Hl. Messe anläßlich des Palmsonntages auf dem Petersplatz berichtet- doch wie kommentierten sie die Bilder , die die vielen Jugendlichen aus Spanien und Brasilien mit den Palmwedeln zeigten, die in der Prozession mitgingen ?
"Hunderte wedelten mit Palmzweigen...."  und mit realitätsnahen Angaben zu Menschenmassen anläßlich päpstlicher Messen haben sie es ja auch nicht so : der "Papst feierte mit Tausenden von Gläubigen" die Hl. Messe. Wieder die ein oder andere Null vergessen.......


Aber das wäre ja alles erträglich-nicht allerdings, daß die Mainzer Anstalt den notorisch dilettierenden Guido Knopp in einer eigenen Sendung über Jesus Christus schwadronnieren läßt und schon im Titel seines kleinen Jetzt-kommt-Guido-und-schreibt-die-Bibel-neu-Planes fragt ( man ahnt Schlimmes) "war Jesus wirklich so friedlich, wie die Evangelsiten glauben machen wollen?"
Nein sicher nicht- denn Guido deckt nun die wahre Wahrheit auf. Ob er sich dabei des ebenso notorischen Heiner Geißlers als Ghostwriter bedient hat oder nicht- wollte man dann lieber gar nicht mehr wissen.

Kleine Aktualisierung:

Wie gütig ist Gott gegen Israel,
wie gütig gegen die Frommen.
Fast wären meine Füße gestrauchelt,
ausgeglitten wären fast meine Schritte!
Denn ich ereiferte mich über die Frevler,
da ich sah, wie wohl es den Sündern erging

wurde heute in der tridentinischen Messe gesungen.

Mehr dazu hier.

Die katholische Jugend

Foto aus Rom:  der schon so entschlossen wirkende kleine Bursche ergriff kurz nachdem dieses Foto geschossen wurde, die Hand seiner Schwester und marschierte mit ihr zielstrebig davon- vor den Augen der katholischen Welt auf dem Petersplatz und  an den Fernsehschirmen- die beiden haben sich kein einziges mal nach ihren Eltern ( die dem Hl. Vater außer den Gaben auch ihre Kinder gebracht hatten) umgesehen.......

6 Kerzen zum 1. April


Ein Tag der großen Freude.

April, April ... sagt man ja, wenn man Leuten zum 1. April Dinge erzählt, die so völlig unglaublich erscheinen.

Genau so ging es mir, als ich vor 6 Jahren Freunden und Verwandten erzählte, dass ich
am 1. April 2006 in die Katholische Kirche eintreten würde. Und sie zur Aufnahmefeier einlud.
Manchmal kommt es mir wie gestern vor, all die Aufregung vor der Feier, die Verwandten, die im Stau steckengeblieben waren und es gerade noch geschafft haben.
Und ich war tagelang so aufgeregt wie ein kleines Kind, das zur ersten heiligen Kommunion geht.
Und genau so fühlten sich alle. Wir saßen um den Altar in der Kreuzkapelle unserer Kirche St. Michael. Mit einer wunderschönen heiligen Messe wurden wir in die Kirche aufgenommen, gefirmt und erhielten die erste Heilige Kommunion.
Und ich freue mich jeden Tag, dass der Herr mich in seine Kirche aufgenommen hat.

Deshalb ist der 1. April mein ganz persönlicher Feiertag.

Zum Sanctus gab es das "Heilig" aus der deutschen Messe von Schubert.. Jedesmal, wenn dieses Sanctus in der Kirche gesungen wird, muss ich an diesen wunderschönen Tag denken.




Das Kreuz und die Klimaerwärmung

Seit Jahren wird uns beigebracht das Gott gut sei (was er auch gottseidank ist) und dieser gute Gott sowas wie Sühne, Widergutmachung, Bezahlung für begangene Sünden nicht brauche, und schon gar nicht in Form eines so brutalen Geschehens wie einer Kreuzigung mit vorangegangener Geißelung.
Nun stehen wir definitiv im Beginn der Karwoche und da kann auch der modernistischste Priester dem Kreuz nicht ausweichen.

Geburtstagsgrüße - nicht nur von uns

Nicht nur wir deutschsprachigen Blogozoesanen wollen dem Hl. Vater mit einem Video zum 85. Geburtstag gratulieren. Die italienischen Blogger hatten die gleiche Idee und fordern zum Mitmachen auf ( mit Lieblingsfotos, besonderen Zitaten und eigenen Glückwünschen) - überdies schenken sie dem Papst einen blog (Youpope), auf dem immer aktuell über seine Predigten, Gebete, Anliegen, sein Tun und Lassen berichtet werden soll.Und so sieht ihr Titel aus: