Freitag, 31. August 2012

RiP Kardinal Carlo Maria Martini

Heute Nachmittag ist in Gallarate / Varese Kardinal C.M.Martini, emer. Erzbischof von Mailand nach langer Krankheit gestorben.
Er wurde am 15.2.1927 in Turin geboren, trat mit 17 Jahren der SJ bei, empfing 25-jährig die Priesterweihe und wurde der erste Rektor des Päpstlichen Institutes für Bibelforschung der Gregoriana, später der gesamten Universität.
!979 ernannte ihn Papst Johannes Paul II zum Erzbischof von Mailand und entsandte ihn auf die Kathedra des Hl.Ambrosius. Dieses Hirtenamt übte Martini bis 2002 aus, in diesem Jahr empfing er auch den Kardinalspurpur.
Nach seiner Emeritierung ging er nach Jerusalem, um sich dort noch einmal der geliebten Bibelforschung zu  widmen. Sein nachdrückliches Interesse am interreligiösen Dialog hat er nie verloren.
Er war der Pionier eines Dialoges mit den Nichtglaubenden- den Atheisten und Agnostikern. Wenn er anderer Meinung war als der Papst, so hat er das immer frei heraus gesagt, ließ sich aber nie für die Zwecke anderer instrumentalisieren oder für irgendwelche Kampagnen einspannen.



Beim Konklave 2005 hatte er als papabile gegolten.

Die Froschprinzessin


Unsere Sommertelenovela (Teil 7)
Fortsetzung von hier

In stillen Stunden fragte sich die Froschprinzessin manchmal, ob sie das gehäkelte Brautkleid weiter tragen oder doch lieber wieder in den grünen Schwimmanzug schlüpfen solle. Was, wenn weder Romeo noch irgendein dümmerer Prinz jemals des Weges kämen? Die Sumpfdotterblumen waren auch schon ganz verwelkt und hingen ihr traurig und auch ein bißchen unkleidsam in die Stirn. Sie beschloss erst mal in dieser Tarnung zu verbleiben. Da könnte sie unbemerkt ein weiteres Mal neu anfangen. Denn in dieser Verkleidung würde es leichter sein, die noch herumliegenden wertlosen Theater-Tickets als Kunstwerke zu verkaufen. Sie vermutete ja auch bei den Fröschen im Teich den einen oder anderen Kunstinteressierten und schon war die Angelschnur ausgeworfen. So wollte sie Geschäfte machen. Denn für eine Künstlerin mit guten Geschäften ist das Prinzenfangen leichter.

Das Dummheits-Virus bei TV-Moderatoren ist weltweit in Aktion

Wir haben ja fast täglich reichlich Gelegenheit, die Dummheit unserer "Elite-Journalisten" auszukosten, insbesondere die Diskussion um ein unbedeutendes "Satire-Magazin", zeigt, dass die Generation Doof eben auch auf manchem Chefredakteurssessel Einzug gehalten hat.

Dass nicht nur wir alleine mit solcherlei Unerfahrenheit und Dummheit gestraft sind, sondern, dass fehlende Sachkenntnis wohl weltweit ein Einstellungs-Kriterium für TV-Moderatoren oder Reporter zu sein scheint, zeigt dieses Beispiel aus USA:

Zuerst meinte man bei WOn, dass die sich über die Bombe in München lustig machen. Stimmt aber m.E. nicht, sie wirken eher erstaunt. Und es ist gut, dass die in USA von der deutschen Betroffenheitsrhetorik meilenweit entfernt sind. Das ist aber auch nicht das besondere Highlight dieses TV-Ausschnittes, sondern die Blondine auf der linken Seite, die ein gutes Beispiel dafür ist, dass Botox eben nicht nur die Stirnmuskeln lähmt, sondern auch das was dahinter ist. Selbst Frau ZDF-Slomka könnte hier in Sachen "intelligenteste" Frage zum falschen Zeitpunkt noch was lernen:

Ein bißchen Licht ins Dunkle

Die FAZ veröffentlicht heute einen lesenswerten Artikel zum unschönen Spektakel, der einen interessanten Aspekt in die Debatte bringt. Erstmals wird eine Differenz zwischen der Einschätzung des Vatikans  ( den Papst interessiert das Titanic-Titelbild nicht) und einzelner Bischöfe thematisiert.
Hier kann man den Artikel lesen.
Sensible Gemüter sollten sich vorher allerdings seelisch auf den nicht erfreulichen Anblick eines Karnevalspapstimitators
vorbereiten.

Verteidigung eines großen Physikers, Astronomen und Katholiken

Seit dem 15.2.1564, dem Tag, an dem er in Pisa geboren wurde, ist Galileo Galilei nicht so beleidigt und in den Schmutz gezogen worden wie in den letzten Tagen durch die Zwangsverbrüderung und den an Größenwahn kaum zu überbietenden Selbstvergleich des Kleinstsatirikers und Fäkalhumoristen Fischer mit ihm, dem großen Physiker, Astronomen und treuen Katholiken.
Der Gegensatz zu Respekt und Achtung, mit denen ihn die Heilige Inquisition behandelt hat, zu deren unschuldigen Opfern sich nun Zwerg Leo F. aufzublasen bemüht, könnte nicht größer sein.

Was der Ex-Anwalt sagt, Vatileaks 15

Der Ex-Verteidiger und Anwalt des Ex-Kammerdieners, F.Fusco erklärte der Presse, er habe sein Mandat zurückgegeben, weil Paoletto nicht länger behaupten will, der alleinig und einzige Täter gewesen zu sein und daß es keinerlei Komplott gegeben habe.
Wörtlich sagte er: " Er (Paoletto) hat die Strategie gewechselt, ich verstehe nicht mehr , was er vorhat"
Er soll jetzt ( immer nach Angaben von Fusco) bereit sein mit den Ermittlern bei der Jagd nach weiteren Raben zusammen zu arbeiten und möglicherweise weitere  Namen zu nennen.
Damit stünde sein Anwalt dumm da, der nicht müde wurde, vor der Presse und jedem, der es hören wollte, zu wiederholen,  Paoletto sei in jeder Hinsicht der einzige Täter.
Beobachter vermuten , daß der Sinneswandel des Ex-Butlers auch Reaktion auf die Untersuchung und Auswertung aller nicht nur auf seinem Handy sondern auf allen Handys, in allen PCs und Telefonen  des Vaticanstaates gespeicherten Daten der letzten 9 Monate durch Spezialisten sein könnte, die diese Verteidigungslinie unhaltbar gemacht haben.

Quelle: IlMattino, Antonio Manzo

Donnerstag, 30. August 2012

Er weiß es wirklich nicht

Auch wenn man es nicht für möglich hält- die unsterblichen Worte die der Havaristenchefredakteur Leo Fischer einem Journalisten diktierte, beweisen es: er weiß es wirklich nicht !
Aber zuerst seine historische Selbteinordnung:
"wir  ( pluralis majestatis? ) sind wie Giordano Bruno, Galilei und Margot Käßmann (?), die hatten auch alle im nachhinein Recht- auch wenn es 500 Jahre dauert...." *
Margot Käßmann gibt einem da ja schon zu denken- wann stand sie vor der Inquisition und wegen welchen Vergehens?
Man muß leider zu dem für die Intelligenz des kleinen Leos nicht allzu schmeichelhafte Urteil kommen, daß er wirklich nicht weiß, daß es eine katholische und eine protestantische Kirche gibt - was man ja angesichts seiner Anketterei mit waidwundem Blick an der evangelischen Hauptkirche St. Michaelis schon vermuten mußte, er weiß wirklich nicht,daß die gute Frau bis zu ihrer Alkoholfahrt in unbekannter Herrenbegleitung evangelische Bischöfin war , und daß ihr Blutalkoholspiegel von 1,6 Promille immer noch in den Akten steht, kein Jota weniger, während der Vatikan weder für den Alkoholtest noch sonst irgendein Ereignis in Madames Leben verantwortlich war und ist.

Ja, ist denn heut scho Weihnachten?

Wenn man den oberwiddzischen Chefredakteur eines vorpubertären "Satire-Blattes" anschaut, könnte man sich fragen, ob es dem Blatt so schlecht geht, dass der "Chef" nebenher als Weihnachtsmann jobben gehen muss?
Die Frage ist nur, ob er bei einem Brause-Hersteller oder einem Hamburger-Brater angeheuert hat.

Das Neueste zur Titanic-Havarie

Wie man auf der website der DBK lesen kann (wir verdanken diese Meldung Elsa) hat die apostolische Nuntiatur bekanntgegeben, daß die einstweilige Verfügung gegen das Schundblättchcen Titanic zurückgezogen wurde, der Vatikan sich aber andere rechtliche Schritte vorbehält, um die Ehre des Hl. Vaters zu schützen.
In Anbetracht des öffentlichen Geplärres und der kindergartenreifen Aktionen des Chefredakteurs Leo Fischer und seiner Gesinnungsgenossen wird man in Rom zu dem Schluß gekommen sein, daß man diese armen Verirrten wg. mangelnder intellektueller Einsichts- und somit Zurechnungsfähigkeit nicht weiter mit Maßnahmen aus der Erwachsenenwelt überfordern sollte, deren Sinn sie eindeutig nicht verstehen konnten.
Nun ist also die schöne Mittelalterparty vorbei bevor sie überhaupt begonnen hat . Ob die geplante Hexenverbrennung stattfinden wird, hängt sicher auch ein bißchen vom Regen ab und notfalls könnte man ja statt angebrannter Hexen gegrillten Seeteufel anbieten, auch wenn der nicht besonders preiswert zu haben ist.
Ob die Nachricht die Einsichtsunfähigen (er wolle notfalls bis vor´s Jüngste Gericht ziehen, verkündete unser Leo großmäulig- ja das stimmt, dort wird er in der Tat irgendwann erscheinen müssen und man kann ihm nur wünschen, dass ihn dann sein linksspießbürgerlicher Gratismut nicht verläßt) noch erreicht hat, bevor sie sich vor der falschen Kirche angekettet haben, wissen wir nicht. Es ist aber auch nicht wirklich wichtig.
Im aktuellen Komma- Magazin ist unter dem Titel "Der Untergang der Titanic " ein sehr lesenswerter Artikel zu dieser unappetitlichen Affäre erschienen.
Wie es aussieht, wird der Grasbrook nun doch kein Störtebeker-Enthauptungsrevival erleben. Und das ist auch besser so, denn Klaus Störtebeker mag ja vieles gewesen sein, auch ein Seeräuber, eines war er im Gegensatz zu Leo Fischer sicher nicht: ein Feigling .

Kleine Notiz zu Vatileaks

Der Anwalt und Verteidiger des als Rabe enttarten Exkammerdieners P.Gabrieles, Carlo Fusco, hat 3 Wochen vor Prozessbeginn sein Mandat niedergelegt.
Er begründete diesen Schritt vor der italienischen Presse mit unüberbrückbaren Differenzen über die anzuwendende Verteidigungsstrategie.

Kausalitätsumkehr & Realitätsverlust, oder der Grasbrook ruft

In einer für Täter nicht untypischen Weise versuchen die Havaristen des Titanic -2 dampfers ("Satire"-blatt) auf,  leider muß man es sagen, schon hysterische Weise die Kausalität der Ereignisse um ein unsägliches, allerprimitivsten Bahnhofsklo-"humor" repräsentierendes Titelbild auf den Kopf zu stellen - sie gerieren sich als Opfer und rufen zum kollektiven cry-in auf.
Nochmal eine kurze Rekapitulation der Ereignisse, weil man ob ihres manischen Geschreis und Aktionismus sonst auf die Idee kommen könnte, der Hl. Vater habe den Titanic-Chefredakteur mit einer grottenschlechten  "Karikatur" im Kinder-Stürmerstil beleidigt.
Nein, liebe Havaristen, so war es eben nicht - Sie waren es , die das Ihrer Fixierung in der analen Phase zu verdankende Cover brachten, dem folgte dann eine einstweilige Verfügung gegen die Weiterverbreitung eben dieser Fäkalfotomontage, was wiederum bei Ihnen schon sehr bedenkliche Reaktionen hervorrief.
Sie, die Havaristen legten Widerspruch gegen die Verfügung ein - der wird nun Freitag vor dem OLG Hamburg verhandelt.
Aber Widerspruch war Ihnen nicht genug: Sie wollten eine Diskussion mit dem Papst - nicht weniger.
In schon fast rührender Realitätsverkennung hofften Sie und mit Ihnen das linke kirchenfeindliche Pressekollektiv, daß der Hl. Vater Kenntnis von Ihren kleinen Trotzmanifestationen erhalten wird, der hat in Castel Gandolfo schlicht Besseres und Interessanteres zu tun, auch wenn Leo Fischer hinter verschlossenen Redaktionstüren sein Mantra herunterleiert:
"Ich will beleidigen dürfen, wen ich will."
Weil der Papst unverständlicherweise  auf Ihre freundliche Einladung nicht reagierte, brachen bei Ihnen, dem so rüde Verschmähten, alle Dämme.

Exschüler, Doktoranden und Alumnen

Heute beginnt in Castel Gandolfo das jährliche Treffen des erweiterten "Ratzinger Schülerkreises.".
Thema des diesjährigen Kolloqiums, auch im Hinblick auf 50 Jahre II. Vaticanisches Konzil, ist  "Ökumenische Ergebnise und Fragen im Gespräch mit Luthertum und Anglikanismus".
Als Arbeitsgrundlage dient u.a. das Buch "Die Früchte ernten- Grundlagen des christlichen Glaubens im ökumenischen Dialog" von  W. Kardinal Kasper.
Als Relatoren wurden der protestantische Neutestamentler und Exbischof Ulrich Wilckens und der Bischof von Lausanne und Genf, Theodor Dieter OP , eingeladen.

Mittwoch, 29. August 2012

Was die Spatzen in Castel Gandolfo von den Dächern zwitschern

Während der Sommerpause hilft der ehemalige Kammerdiener des seligen Papstes Johannes Paul II, dem Hl. Vater in Castel Gandolfo aus.
Das hat Angelo Gugel, der bis 2006 die Stellung des Majordomus auch bei Papst Benedikt XVI innehatte, auch schon in den vorhergehenden Sommern getan - aber man kann sich vorstellen, dass der Hl. Vater sich freut, diesen treuen alten Weggefährten um sich zu  haben.


Ein trauriger Tag für Deutschland

Hier und hier und was weiß ich wo sonst noch, wird uns vom nächsten Meilenstein auf dem Weg in die feste Etablierung der "Kultur des Todes"  (JPII)  berichtet.
Je nun, es war zu erwarten (leider) und obwohl das Vorhaben schon lange bekannt war, fehlte (selbstverständlich und wiederum leider) der kollektive Aufschrei aller.
Also um es mal an einem Fallbeispiel zu bringen.
Ich pflege ab und an mal einen alten Mann, nennen wir ihn Onkel Aloysius.
Onkel Aloysius hat, wie alle Menschen, keine großartige Lust auf Schmerzen und ist, ob der zunehmenden Beeinträchtigung seiner Mobilität nicht gerade glücklich.
 (Wenn er einkaufen will, muss er entweder mich, oder einen anderen Verwandten anrufen und dann touren wir im Rollstuhl durch die Gegend, oder er schickt wen zum Einkaufen, und  ist dann unzufrieden, wenn ihm die verkehrten Äpfel gebracht werden).
Ab und an, wenn er mal wieder beim Arzt war und dort die Tortur des Katheterwechsels oder einer Blutabnahme oder gar die Mühen eines Herzkatheters erduldet hat, dann will er einfach nicht mehr.
Dann redet er vom Sterben und dass er keine Lust mehr hat und ihm alles zuviel wird, er eh keinem fehlen wird und all das.
Meistens legt sich das am nächsten Tag wieder und es geht ihm gut.
Aber würde ich ihm bis gestern, an einem seiner "schwarzen Tage", ein Kopfkissen auf den Kopf drücken, bis er aufhört zu atmen, wäre ich bis gestern ein Mörder! Ab heute darf ich das!
Was ist das nur für eine verrückte komische Welt in der wir leben?

Generalaudienz

Heute wurde die GA zweigeteilt- sie fand auf dem Platz vor dem Apostolischen Palast für alle Pilger und im Innenhof statt, wo die französischen Ministranten und die sie begleitenden Bischöfe und Priester saßen.
Der Hl. Vater sprach heute über das Martyrium des Hl. Johannes des Täufers und betonte, daß dieser nicht sterben mußte, weil er Jesus Christus verleugnen sollte sondern die Wahrheit. Und das hat er nicht getan. Der Hl. Vater forderte alle Gläubigen auf nach dem Vorbild des Täufers zur Wahrheit zu stehen.
Wörtich sagte er: " Die Wahrheit ist die Wahrheit, da gibt es keine Kompromisse."
Ein Satz, an dem die Relativisten keine Freude haben werden.


Geburtstag in Rom

Heute feiert Pater Federico Lombardi, SJ, Pressesprecher des Hl. Stuhls, seinen 70. Geburtstag.
Wir gratulieren herzlich , ad multos annos !

Federico Lombardi wurde am 29.8.1942 in Saluzzo/ Norditalien geboren.
Er trat 1960 der SJ bei, wurde 1972 zum Priester geweiht und war von 1984 -1990 Provinzial der italienischen Jesuitenprovinz.
Am 2. September feiert Pater Lombardi sein 40- jähriges Weihejubiläum.
Seit 2005 bekleidet Pater Lombardi das Amt des Generaldirektors von Radio Vatican und wurde am 11.Jui 2006 vom Hl. Vater zum Pressesprecher des Hl. Stuhls ernannt.
Zusammen mit dem Hl. Vater hat er schon einige mediale "Stürme", die sich manchmal hinterher als Sturm im Wasserglas entpuppten, durchstehen müssen. Ad multos annos also.

Johannes der Täufer

Heute gedenkt die Kirche der Hinrichtung des Hl. Johannes des Täufers.
Als Sohn von Zacharias und Elisabeth ging der um 6 Monate Ältere Jesus Christus als ein Prophet & Wegbereiter  voran und predigte den Menschen nicht nur Umkehr aus Sünde und ihrem bisherigen Leben sondern auch die nahe Ankunft des Messias.
Johannes, ist außerbiblisch auch vom zeitgenössischen Geschichtsschreiber Josephus Flavius bezeugt.
In der einem Pulverfaß nicht unähnlichen Atmosphäre in den römischen Provinzen im Hl. Land, konnte es nicht ohne Folgen bleiben, daß Johannes, den man sicher einen wortgewaltigen Prediger nennen darf, eine große Schar Anhänger um sich versammelte. So nahm ihn auch König Herodes als sowohl als Gefahrenquelle für seine Politik als auch als ärgerlichen Mahner gegen sein Privatleben wahr - besonders gegen seine Ehe mit Herodias , der Frau seines Halbbruders Philippus, als Zweitfrau.
Er ließ ihn in den Kerker werfen.



Dienstag, 28. August 2012

Hexenverbrennung statt Schiffsuntergang? Hamburg geht ins Mittelalter!

So wird mittelalter Käse zur News des Tages:


Wickiana Hexenverbrennung
Darauf freut sich Hamburg am Freitag: Hexenverbrennung inkl.
Feuerspucker und einem Pranger. Als Gerücht wird kolportiert, dass die
Feuer mit unverkäuflichen Ausgaben der Titanic und des Spiegel
angefacht werden. Es gab aber noch keine klare Aussage dazu.
Bild: public domain via Wikimedia commons
In Hamburg wird am Freitag entschieden, ob dem Einspruch eines mittelmäßigen "Satiremagazins" gegen eine einstweilige Verfügung des Papstes stattgegeben wird.

Und die Damen und Herren auf der  Kommandobrücke des bereits stark gesunkenen Schiffs tönen weiter laut rum. Sie fühlen sich ganz sicher, weil der Papst noch nicht auf ihren Einspruch reagiert habe.
Lt. dem Internet-Mediendienst "Meedia" sehen sich die Herren Möchtegern Kapitäne jetzt auf einer Stufe mit "Pussy Riot". Gut,

Was W.Kardinal Brandmüller zum II.Vaticanischen Konzil sagt

Anläßlich des näherrückenden 50. Jahrestages der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils hat Guido Horst Kardinal Walter Brandmüller, Historiker des Vaticans  und Konzilsforscher,  interviewt.
Hier kann man das Interview lesen.

Kleine Notiz zur GA/ Korrektur

Die morgige Generalaudienz wurde aus Castel Gandolfo nach Rom verlegt., weil sich dort die französischen Ministranten auf ihrer Wallfahrt zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus versammelt haben.
Der Hl. Vater will den cirka  2600 Ministranten, den sie begleitenden 10 Bischöfen und um die 100 Priestern auf dem Petersplatz begegnen.
Die Wallfahrt steht unter dem Motto: " Dem Herren dienen, Freude des Menschen , Freude Gottes"

Korrektur: Entgegen den Ankündigungen findet die GA doch in Castel Gandolfo statt und das sowohl im Innenhof - in dem die Ministranten sich versammeln dürfen und vom Hl. Vater besonders begrüßt werden,  als auch auf dem Platz vor dem Apostolischen Palast .

Woran man erkennen kann, dass Gott alles vorausweiß

Manchmal hat man (also zumindest ich) ja Zweifel an der Existenz Gottes.
Manchmal hat man den Eindruck, dass der liebe Gott sein Angesicht von uns abgewendet hat und uns so ernst nimmt, dass er uns einfach alleine wurschteln lässt, weil wir ja alle so emanzipiert (kommt  ja eigentlich von ex manu missio =  von der Hand [ des Vaters, des Hausherrn]befreit werden, fortgeschickt werden ) sind und keine schützende, leitende Hand und schon gar nicht die eines Gottes brauchen.
Und dann zeigt er mittels einer Kleinigkeit, dass er alles im Griff hat und immer noch auf uns schaut und alles bereits weiß.
Aktuell fetzt ja die Beschneidungsdiskussion durch alle Blogs und Zeitungen und man (also zumindest ich) fragt sich immer mehr, in welchem Irrenhaus man denn da gelandet ist.
Und da stellt sich heraus, demnächst wird (schon seit ca. einem Jahr geplant) eine Sonderbriefmarke der deutschen Post veröffentlicht, die, oh Wunder, groß ein Bibelzitat ziert.
Diese Zitat lautet:
„Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus“ (Lukas 2, Vers 21)."
Deutlicher kann Gott uns wohl nicht zeigen wie hirnrissig die aktuelle Diskussion ist

Nimm und lies!

Tolle - lege ! Das waren die entscheidenden Worte im Leben des Hl. Augustinus, der am 28.8.430 starb .
Heute feiert die Kirche das Fest des Hl.Augustinus, Bischof von Hippo, der von einem hochgelehrten heidnischen Römer, Rhetor und Philosophen mit ausschweifendem Lebenswandel, der die Sklavenreligion der Christen und seiner frommen Mutter zeitweise verachtete, insbesondere ihre von ihm als primitiv eingestufte Hl. Schrift,  nach einem Bekehrungserlebnis zu einem der herausragenden Christen - nicht nur seiner Zeit - wurde, zu einem der Kirchenväter.
Heiliger Augustinus bitte für uns !

Darüber hinaus sind seine "Confessiones"  ein Buch, das weit über die Grenzen der Christenheit hinaus Interesse fand und immer noch seine Wirkung entfaltet.
Aber das wissen ja eigentlich schon alle und es hieße sicher Eulen nach Athen zu tragen, die einzelnen Phasen seines Lebens nachzuerzählen.

In Algerien wird zur Zeit die im  19. Jh im römisch-byzantinischen Stil erbaute Augustinus-Basilika auf dem Annabahügel bei Hippo restauriert und demnächst wieder im alten Glanz ihres Marmors und ihrer Mosaike erstrahlen. 

Das letzte Wort zu Pussy Riot

Elsa hat diesen Artikel aus der FAZ verlinkt. Er zeigt einmal mehr, was wir schon länger wussten:
Die pöbelnden Mädchen konnten nur im Westen Unterstützung finden.
Ich denke, das ist eine gute Einleitung für das, was wir die ganze Zeit übersehen haben:

Die Russen sind eine große Kulturnation!



Über einen langen Zeitraum hat Russland die europäische Kultur mitgeprägt. Was wäre Europa ohne die russischen Komponisten, die russischen Literaten, die russischen Maler, die russischen

Montag, 27. August 2012

Heute in Castel Gandolfo

Heute nachmittag hat der Hl. Vater den italienischen Premier Monti in Privataudienz empfangen.
Bevor die Regierung nach der Sommerpause ihre Amtsgeschäfte wiederaufnimmt, hat Mario Monti um den päpstlichen Segen für sein Kabinett, für sich und die vor ihnen liegende Arbeit gebeten.
Die Begegnung in der Sommerresidenz dauerte 40 Minuten , außer um die derzeitige Situation Europas  drehte sich das Gespräch vor allem um die junge Generation Europas und darum, was diese für den Kontinent zu dessen humanitärem und spirituellen Fortschritt beitragen könne.
Zwischen dem Pontifex und dem derzeitigen Premier besteht ein gutes, fast herzliches Einvernehmen und Vertrauensverhätnis.
Man stelle sich eine deutsche Regierung vor, die vom Papst den Segen für ihr Tun erbittet.
Unvorstellbar? Unvorstellbar !

Die Rückkehr der verlorenen Söhne hat begonnen, Teil 2

Auch auf die Gefahr hin, daß wir wieder mit Kommentaren, wohlwollenden und weniger wohlwollenden und teilweise bösartigen überschüttet werden - das muss jetzt noch einmal sein.

Die CatholicNewsAgency veröffentlicht einen Artikel just zu diesem Thema. Nachlesen kann man  hier:
Der Artikel, der von David Kerr verfasst wurde, trägt den Titel:
"Der früheren FSSPX-Gemeinschaft wurde ein formaler Status in der Kirche gewährt:"
Sitz der  klösterlichen Gemeinschaft ist die Kleine Orkneyinsel "Papa Stronsay" vor der Nordwestküste Schottlands.
Die Botschaft des Bischofs von Aberdeen Hugh Gilbert, der sich seit seiner Amtseinführung um eine Einigung mit der Gemeinschaft bemüht hatte und der sich sehr befriedigt über das Ergebnis äußerte, das er nun besiegelte, wurde am 15. August, dem Hochfest Mariae Himmelfahrt, mit folgenden Worten bekannt gegeben:
"Unserer Gemeinschaft ist die kanonische Anerkennung als Kirchliches Institut diözesanen Rechts durch s.E. Dom Hugh Gilbert, O.S.B., Bischof von Aberdeen, gewährt worden."


Zauberhaft!

Jeannie, Bibi, Samantha und ihre Mutter freuen sich:

Der Bamberger Erzbischof Schick hat sie rehabilitiert.
Endlich dürfen alle weiterhexen, denn Erzbischof Schick hat sich nicht nur bei den Hexen entschuldigt, die von neidischen, bösartigen Zeitgenossen denunziert und als Hexen verurteilt wurden.  Nein - er hat ausdrücklich darauf bestanden, auch die Verfolgung von Hexen in der Gegenwart auf's schärfste zu verurteilen.
Aber Spaß beiseite:
Weiß Erzbischof Schick eigentlich nicht, dass die meisten Hexen in den evangelischen Gegenden ermordet wurden? Und die letzte Hexe in der Calvinistischen Schweiz verbrannt wurde?
Weiß Erzbischof Schick eigentlich, dass Herr Luther ein großer Verfechter der Hexenverfolgung war?

(Wir sind ganz stolz!!!)


Aber das ist ja eine Quellsünde!.

Deshalb freuen wir uns einfach ganz narrisch und sagen nochmal Danke an alle, die für uns gestimmt haben!




Hl.Monika bitte für uns

Am heutigen Tag gedenkt die Kirche der Hl. Monika, der Mutter des Kirchenvaters Augustinus.
Sie war eine mutige Christin der frühen Jahre im spätantiken Römischen Reich, die ihrem Glauben an den auferstandenen Jesus Christus treu blieb, obwohl dieser Glaube nicht nur ihrem gelehrten Sohn als intellektuell dürftig und simpel erschien und von vielen in ihrem Umfeld abgelehnt wurde.
Sie gab nicht auf, um die Bekehrung ihres stolzen Sohnes zu bitten, zu beten und zu kämpfen.
Als Attribut wurde ihr deshalb auf manchen Darstellungen ein Krug beigegeben, der die Tränen sammeln sollte,die sie um Augustinus weinte, später stellte man sie häufig mit einem Schiff dar.

Zum Tod von Neil Armstrong,

der die wirklichen Geheimnisse des Mannes im Mond nie gelüftet hat:



Die Musik stammt aus den frühen sechzigern, als man sich eine Mondlandung noch nicht so richtig vorstellen konnte.
Keiner konnte ahnen, dass mit Neil Armstrong tatsächlich mal ein Mensch den Mond betreten würde.

Sonntag, 26. August 2012

Extrablatt wegen schlechten Wetters!

Los Sommerlochos Teil 8

Normalerweise erscheinen wir ja nur samstags. Aber was heute so durch die Medien ging, hat uns veranlasst, mal ein Extrablatt rauszugeben!

26.8.: So ein verregneter Sonntag zeigt den ganzen Frust auf, den unsere linksdrehenden Journalisten so vor sich herschieben. Zuhause sitzen, mieses Fernsehprogramm, ausschlafen und dann?, vielleicht gerade Solo, und auch noch auf Diät... da muss man seinen Frust irgendwie ausleben ... Und wenn man um sich schlagen will, bietet sich die Kirche doch immer wieder an. So schreibt der Spiegel heute an seiner Serie "Wie säge ich einen Bischof ab" fort. Einzige Erkenntnis an der Fortsetzung des Artikels vom letzten Sonntag: Die Limburger Raben müssen in der Finanzabteilung sitzen. Jetzt muss der Bischof nur noch eine Falschmeldung lancieren und schon ist der Kerl ertappt. Beten wir für Bischof Tebartz-van Elst, dass es schnell geht.
Aus Schottland wird unterdessen berichtet, dass sich die Katholische Kirche dort in französischer Manier gegen die Gesetze der Regierung wehren will und dass sie dort den 26. August  zum Tag des Eheschutzes erklärt haben, der Ehe von Mann und Frau, versteht sich. Dass wir diese Meldung aus einem russischen Online-Blatt entnehmen müssen, zeigt, wie "demokratisch und vielfältig" die deutschen Medien im Vergleich zu den russischen sind ....
Auch n-tv möchte den Sonntag nutzen, um gegen die Kirche zu stänkern. Weil sich in Deutschland grad nix tut, schaut man nach Polen (ist ja auch nicht so weit von Berlin). Und hier hat man ein paar Linke gefunden, die sonntags nicht zur Kirche gehen und lieber machen, was sie wollen - z.B. Hormone schlucken. Dass gerade die polnische Linke Grund hat, gegen die Kirche zu stänkern, weiß man bei n-tv wohl nicht .... Dass die Polen kein n-tv gucken, aber wohl auch nicht.

Quellsünden und Öffentlichkeit

Früher hat man sie noch auswendig gelernt, all diese Listen, die 10 Gebote, die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit, die göttlichen und menschlichen Tugenden und auch die sogenannten Quellsünden (früher hießen die, etwas irreführend, Todsünden).
Ich will ja nicht behaupten dass pures Auswendiglernen von Kathechismusfragen einen automatisch heilig werden lässt, das nun wirklich nicht, aber es ist hilfreich.
Ausgerechnet Kardinal Lehmann, (damals allerdings erst  Bischof Lehmann) hat das mal, in einem seiner Anfälle von Frömmigkeit, so formuliert :
"Wir haben ein Recht zu wissen, was wir glauben"
Also um was geht es?
Um die Verschwendung, mit der immer wieder Bischöfe unglaubwürdig gemacht werden sollen.
Im Prinzip könnte man nun auf den Urankläger der Verschwendung, einen gewissen Judas Iskariot, verweisen und die Antwort Jesus zitieren "lass sie!" und gut wäre.
Aber die Sache geht tiefer.

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode....

oder das deutsche Hausmeister-Gen wurde wieder aktiviert.
Schlimm genug, daß uns die doktrinären Büttel der Ökoreligion die schädlichen, giftigen Energiesparlampen, die das kalte Licht verbreiten, aufgezwungen haben, ab September sind die alten Glühbirnen ganz verboten.
Manch findiger Einzelhändler oder Baumarkt hat bis jetzt noch Glühbirnen verkauft, die ab sofort nur noch in besonderen Fällen (u.a. Tierställe !) verwendet werden dürfen.
Viele Menschen wollen sich dem Diktat der Kaltlichtmafia nicht beugen, sie weisen zu Recht darauf hin, daß eine zerbrochene Energiesparbirne eine mittlere Umweltkatastrophe auslöst,  die Richtlinien wie Kinder sich in diesem Fall verhalten sollen, sprechen Bände und lassen an der geistigen Gesundheit der Urheber dieses legalisierten Schildbürgerstreiches zweifeln, die Entsorgung der Helligkeitsspender verlangt den Status Sondermüll.

Heute vor 34 Jahren - mit weiteren Videos

am 26.8.1978 endete eines der kürzesten Konklaves ( 4 Wahlgänge) mit der Wahl des Patriarchen von Venedig, Albino Luciani zum Nachfolger Petri als Papst Johannes Paul I.
Sein Pontifikat dauerte nur 33 Tage.
In Rom geht der Seligsprechungsprozess für ihn seinen Gang.



als Albino Luciani gewählt war, gelang es den versammelten Kardinälen nicht, den weiße Rauch zu  produzieren, der der Welt zeigen sollte: habemus papam !

Los Sommerlochos, Teil 7


18.8: WOn berichtet exclusiv, dass Sigmar Gabriel kirchlich geheiratet hat – in einem Kloster. Ohh. Ein geschiedener heiratet in einem Kloster: Da staunt man erstmal. Aber wenn man genau recherchiert, ist der Herr Gabriel evangelisch und deren Pfarrer dürfen Geschiedene trauen, so oft diese das wollen. Wenn man weiter recherchiert, ist das Kloster gar kein Kloster, sondern war mal vor vielen Jahrhunderten eins. Jetzt ist es ein Hotel mit einer Kirche, die nur noch für Hochzeitsfeiern genutzt wird. Einzig die Schnapsbrennerei wird noch klösterliche Tradition haben. Prost!
19.8.: Seit heute wissen wir, was man bei SpOn und FocusOn unter einem Gebet verstehen. Da wundert uns allerdings nichts mehr. Täglich gebetet, sieht man, was die Resultate dieser Gebete sind. Der tägliche Müll oder Dreck, erfunden und niedergeschrieben von den Redaktionen der "renommierten Deutschen Presse", die diesen "Dreck", um den sie beten, offensichtlich schon längst in ihren Gehirnen tragen.  Klar, wenn man sich solche Inspirationen wünscht, kommen sie in der Regel nicht vom Himmel.
20.8.: Dem Täter auf der Spur? In der Sache Bischof Tebartz-van Elst gibt es eine dramatische Wendung. Nachdem die deutschen MSM sich heute abreagieren durften und jeder mal was (worüber eigentlich?) über Bischof Tebartz-van Elst schreiben durfte, kommen am späten Abend auch die Provinzblätter zu Wort. Und sie haben "gewichtige Interviewpartner". Wir können uns denken wen: Ja, tatsächlich! Es sind die Mitglieder von Wisiniki, die in der "Rhein-Zeitung" dem Bischof "Verschwendung" vorwerfen.

Samstag, 25. August 2012

Wie gefährlich ist die Libanonreise des Hl. Vaters?

Die Kampfhandlungen in Syrien greifen zunehmend auch auf den Libanon über.
Zur Sicherheitslage beim bevorstehenden apostolischen Besuch des Hl. Vaters gibt es vor Ort zwei diametral entgegengesetzte Einschätzungen.
Einig sind sich Beobachter und der Klerus vor Ort, daß Christen und Muslime gleichermaßen hohe Erwartungen an den Besuch haben, ihn geradezu herbeisehnen.
Und vergessen wir nicht- Teile des Libanons sind das Heilige Land. Hier in der Gegend von Sidon fand bspw. die Heilung der Tochter der Kanaaniterin durch Jesus Christus statt ( Matth. 15,21-28 ; Markus 7, 24-30 ) der sich von Galiläa aus nach Norden begeben hatte- in phönizisches, heidnisches Land.


Pater Paolo Dall`Oglio, SJ, der jahrelang als Kurator für das Kloster Mar Moussa Al-Habachi  in Syrien tätig war und kürzlich ausgewiesen wurde und sich jetzt im Libanon aufhält, zeigte sich  gegenüber AFP und Libnanews " sehr beunruhigt"  und sagte wörtlich der Besuch sei für den Hl. Vater " sehr gefährlich".
Er hat persönlich an den Papst appeliert, die Hilfe internationaler Sicherheitsdienste für seine Sicherheit  zu suchen, weil die libanesischen Sicherheitskräfte nicht in der Lage seien, die zu gewährleisten, auch wg. ihrer großen ideologischen Nähe zum Assad-Regime. Das schaffe "ein enormes Risiko".
Der kanadischen Zeitung La Presse gegenüber sprach er von einem möglichen Bombenattentat im Stadion-ausgeführt von extremistischen Sunniten im Dienste Assads.
Salafisten Sheik Omar Bakri jedenfalls hat schon mal sehr harsche Töne gegenüber dem Hl. Vater angeschlagen und ihn aufgefordert, sich bei allen Muslimen der Welt für seine Regensburger Rede zu entschuldigen.
Libanesische christliche Würdenträger haben ihm dahingehend geantwortet, daß der Hl. Vater niemandes Erlaubnis braucht um " seine Kinder zu  besuchen",

Quelle AFP, Libnanews

Marien-Andacht

»Für mich ist Maria Ramersdorf das Münchner Altötting«, betont er. »Die Menschen können hier im Gebet die Befreiung von Angst erfahren hin zu einem Leben in Fülle bei Christus.«
Pfarrer Harald Wechselberger in einem Interview mit der Münchner Kirchenzeitung.


Der Himmel über Ramersdorf heute nach dem Ende
der Anbetung anl. des Frauendreißigers!
Bild von mir und ohne ©
Heute feierten wir die Marienandacht für die Kranken, die wie jeden Tag mit der Kreuzauflegung am von Erasmus Grasser geschaffenen Kreuzaltar abgeschlossen wurde. 

Und es stimmt - Maria Ramersdorf ist ein Wallfahrtsort für die Münchner. Und in Sachen Gebetserhörung ist es mit Altötting gleichzusetzen. 

Denn auch in Altötting wird jedes Gebet erhört. Es ist aber wohl auch in Altötting erst einmal passiert, dass ein Gebet "über-erhört" wurde. Und das geschah zu unser aller Freude!




Ludwig IX von Frankreich

Heute am 25.8. ist das Fest König Ludwigs des Heiligen, der vor 742 Jahren, am 25.8.1270  während des zweiten von ihm angeführten Kreuzzuges im Feldlager vor den Toren Tunis starb.
Louis Capet ( Sohn Ludwigs VIII und Blancas von Kastilien ) * 25.4.1214, war eigentlich der Zweitgeborene, als aber 1226 sein älterer Bruder Philippe starb , war er, der 12-jährige, der nächste in der Thronfolge.
Am 29.11.1226 wurde er in Reims zum König gekrönt und gesalbt. Zunächst jedoch übernahm seine Mutter für ihn die Regentschaft.
Nach dem Tod des Stauferkaisers Friedrich hat Ludwig IX die Führungsrolle der Könige Europas im Kampf um die Verteidigung des Hl. Landes gegen die moslemische Eroberung übernommen.
Als guter und glaubensfester Christ führte er ein strenges, fast mönchisches Leben und wollte der Verteidiger des Glaubens in Frankreich sein.
Besonders der Kampf gegen die Katharer lag ihm am Herzen, um sie zurückzudrängen und ihre Häresie zu bekämpfen stärkte er die Rechte der Inquisition. Auch gegenüber den Juden in seinem Herrschaftsgebiet zeigte er keine Milde und mußte sogar vom Papst zu milderem Vorgehen ermahnt werden.
Die Kreuzzugsidee ließ ihn zeitlebens nicht los und so versuchte er in zwei Kreuzzügen, die man als gescheitert bezeichnen muß,  die Hl. Stätten der Christenheit zu befreien, was jedoch nicht gelang.

Wenn der Opa mit dem Enkel ...

... am gleichen Tag Geburtstag hat, kommt das nicht nur in Bayern eher selten vor.

Wenn aber beide bedeutende Könige wurden und beide Ludwig heißen, kann das nur in Bayern vorkommen.

Ludwig I geboren am 25. August 1786
LouisI
Ludwig I mit den Insignien der Macht
Gemälde von Joseph Karl Stieler, zu
sehen in der Neuen Pinakothek München
©: Public domain
kennen viele in erster Linie als "Erfinder" des Oktoberfests. Aber Ludwig I hat auch München neu erfunden. Unter seiner Regentschaft erhielt die Stadt ihr heutiges Gesicht. Seine Vorlieben für Italien und Griechenland kann man in München an allen Ecken und Enden "riechen". Ob Feldherrnhalle,  Ludwigsstraße incl. Ludwigskirche, Königsplatz ... alles ist während seiner Regierungszeit gebaut worden. Der Bau der "Walhalla" bei Kelheim an der Donau geht ebenfalls auf sein Konto. Seine Vorliebe für Griechenland kostete ihn eine Menge Geld, da er den Freiheitskampf der Griechen aus seiner Privatschatulle finanzierte. Zum Dank wählten die Griechen seinen Sohn Otto zum König und haben bis heute eine weißblaue Fahne. Berühmtheit erlangte Ludwig auch durch seine zahlreichen Affären, die in der "Schönheitengalerie" in Schloss Nymphenburg zu besichtigen sind. Bis es dem Volk zu bunt wurde: Die Affäre mit Lola Montez wuchs sich zu einer Staatsaffäre aus, die das Volk so gegen ihn aufbrachte, so dass er am Ende abdanken musste.

Das war erst der Anfang, Vatileaks 14

Was wir bisher zu Vatileaks gehört haben, war wohl erst das Präludium.
"Wir sind erst am Anfang" sagt man im Kirchenstaat. Es wird von einem zweiten Prozess gesprochen. Sicher ist, es gibt andere Verdächtige  (als Paoletto und Sciarpeletti) und erheblich schwerere Vorwürfe als den des Dokumentendiebstahls.
Bisher hat Untersuchungsrichter N.Picardi auch ausdrücklich nicht auf das Recht verzichtet, Amtshilfe aus Italien anzufordern. Die wäre für Verhör und Befragung italienischer Staatsbürger außerhalb des Vaticans erforderlich.

Erinnern wir uns: am 3.2.2012 wurde bei der Vaticanischen Gendarmerie Anzeige gegen Unbekannt wegen Verbrechen gegen den Staat und seine Repräsentanten, Verleumdung und übler Nachrede, sowie des Bruches  "geschützter" Geheimnisse erstattet. Um diese Tatbestände geht es jetzt.
Der Dokumentendiebstahl durch den Raben Paoletto war schnell aufgeklärt und nachgewiesen, der Kammerdiener konnte verhaftet und sein Prozess für Ende September anberaumt werden.
Aus Oltretevere hört man, daß die weiteren Untersuchungen noch Monate dauern werden, die Auswertung aller e-mails, SMS, Telefonate über Telefone, Handys und PCs aus dem Vatican läuft noch.

Die Froschprinzessin

Unsere Sommertelenovela (Teil 6)
Fortsetzung von hier

Romeo hin oder her. Und so stand sie Tag für Tag allein auf dem Kulissenbalkon und rief den Liebsten mit lockendem Gequake- vergebens.
Man konnte es ahnen - der Ticketverkauf ließ zu wünschen übrig und die Teichfrösche hatten keine Lust, die wenigen verbliebenen Sommertage in einem dunklen Theater am Teichgrund zu verbringen. Für die Adabeis war das Theater auf dem Dorfteichgrund wohl nicht schick genug, sowas geht halt nur in so königlichen Städten wie Bayreuth. Also wurde das Theater nur noch als Fassade aufrechterhalten während die Prinzessin schon wieder auf dem Weg zur Wasseroberfläche war. Sie trug ihr gehäkeltes Brautkleid und rief "Da bin ich wieder". Einige Frösche freuten sich, aber die meisten bemerkten es gar nicht, denn der Dorfteich hatte mit Auf- und Abtauchern ja bereits Erfahrung und irgendwann wird eben auch das berühmteste Drama langweilig. Und so gingen sie weiter ihren Alltagsgeschäften nach.

Freitag, 24. August 2012

Die Rückkehr der verlorenen Söhne hat begonnen.

Langsam kommt doch noch Bewegung in die Sache. Wenn auch der Wiederannäherungsprozess der FSSPX an das Lehramt durch eine Pattsituation innerhalb der Bruderschaft blockiert ist, hat sich der schottische Zweig entschlossen, Msgr. Fellay die weitere Gefolgschaft zu verweigern und vollumfänglich zur Kirche zurückzukehren.
Am 15. August , dem Hochfest Mariae Himmelfahrt, war es soweit.
Die schottische Bruderschaft erhielt vom Bischof von Aberdeen, dem Benediktiner Hugh Gilbert die volle kanonische Anerkennung als Religiöse Institution diözesanen Rechts.
Der Preis, den die Schotten, ihre Gruppe besteht aus 15 Mitgliedern ( Priester und Nonnen) für ihren Entschluß zur Versöhnung und Rückkehr im Verlauf der Zeit bezahlen mußten, war der Verlust von zwei Priestern und ca. 1000 Gläubigen im gesamten Vereinigten Königreich.

Auch die Societas Papst Leo XIII , ebenfalls eine traditionalistische Gruppe, verhandelt zur Zeit mit der Glaubenskongregation ihre mögliche Versöhnung und vollumfängliche Rückkehr in die Kirche.

Teil 2

622 Milliarden Dollar

Eine unvorstellbare Summe - aber das ist derzeit der Börsenwert Apple.

Das ruft Erinnerungen wach an 1995, als das Unternehmen kurz vor dem aus stand und keiner mehr glaubte, dass die jemals nochmal Land sehen würden.

Am 24. August 1995 kam Windows 95 auf den Markt und alle dachten, das ist das Ende von Apple.
Der Spiegel fing schon an poetische Nachrufe zu schreiben.

Dieser Spot war der letzte Versuch gegen die übermächtige Konkurrenz anzustehen..




So kann man sich irren. Besonders in Zeitungsredaktionen.

Schon zwei Jahre später hatte sich der Wind gedreht. Der iMac kam ... als Beginn einer unglaublichen Erfolgsgeschichte.
Und jetzt hat sogar der Vatikan einen Vertrag mit apple, damit die Bücher von Papst Benedikt demnächst auch als iBook erscheinen können.
Manchmal werden Märchen eben doch wahr.

Die Grünen oder Schuld sind immer die anderen

Es gibt einfach so Sätze da nickt jeder, die sind sozusagen Grundaxiome der modernen Gesellschaft und deren Ventilieren zeigt das Maß der kritischen Intelligenz, welche der Sprecher besitzt.
Dummerweise widersprechen sich diese Grundaxiome oft diametral, aber was so ein richtig moderner Mensch ist, dem ist das egal.
Einer dieser Sätze lautet "Es gibt viel zu viel Hunger auf der Welt und daran Schuld ist, dass es zu wenig zu essen gibt"
Ein anderer dieser Sätze lautet: "es gibt viel zu viel Ackerflächen auf dieser Welt und es wird viel zu viel Getreide erzeugt und es ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen gut und  richtig, wenn aus all dem überflüssigen Getreide Sprit gemacht wird"
Die Details sind vielschichtig.
Aber es zeichnet m.E. den Menschen aus, dass er irrt, oder anders gesagt, es ist menschlich, dass man erst hinterher schlau ist.
Unsere Welt neigt dazu, von Führungskräften, egal ob in Politik, Wirtschaft oder Kirche zu erwarten, dass die schon vorher schlau sind und falls es sich dann doch herausstellt sind auch nur Menschen, die wie alle anderen, bei dem Versuch den Eiertanz zwischen den oben erwähnten Grundaxiomen kürmäßig vorzuführen, auf die Schnauze gefallen sind., bleibt nur eines lautstarke, öffentliche Verurteilung mit der Forderung nach sofortigem Rücktritt.
Bevor ich zum eigentlichen Thema komme sei mir der Hinweis erlaubt, das mich ganz persönlich freuen würde, wenn einer der Mist gebaut habenden Großkopferten, mal das tun würde (bzw. man es  ihm erlauben  würde zu tun) was man den Kindern beibringt, und Grundkomponente jeder anständigen Reue ist, nämlich aus den Fehlern zu lernen und die Suppe auszulöffeln, die man sich eingebrockt hat.
Es gibt Mitglieder einer einzigen Partei, die es via lautem Geschrei immer wieder schaffen, alles zu chaotisieren, die die Grundüberzeugung wechseln wie das berühmte Hemd, und die trotzdem in den Augen der Öffentlichkeit absolut fehlerlos sind.
Jan Fleischhauer bringt es an einem Beispiel meisterhaft auf den Punkt.
Ein Zitat daraus, das unsere Leser animieren soll, den Link anzuklicken:
 Wenn es ein Ritterkreuz für notorische Selbstgerechtigkeit gäbe, die amtierende Fraktionschefin der Grünen hätte beste Aussicht, dieses verliehen zu bekommen.
Und hier der wärmstens empfohlene Link:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/irrweg-biosprit-gruenen-tragen-verantwortung-fuer-debakel-a-851607.html

Es gab mal ein Los Wochos

da ging es um Kunst oder Wunst.


Diese Bilder gingen ja durch alle Zeitungen und jeder kennt jetzt diesen übermalten Jesus in der spanischen Kirche.
Hier gibt's auch noch ein Interview mit der "Restauratorin". Sie sagt, dass der Priester Bescheid wusste.



So hätte ich das auch hinbekommen.

Wahre Kunst .... fast so gut, wie die Putzfrauen, die manchmal in modernen Museen "saubermachen".

Donnerstag, 23. August 2012

Limburg-Leaks, haben sich die Rabenvögel nicht nur bei Wisiki sondern auch im ZDK eingenistet?

Wenn man den sehr lesenswerten Artikel "Im Land der Mutlosen" von Hannes Hintermeier in der FAZ heranzieht- ( auf den uns elsa aufmerksam gemacht hat ) muß man den Kreis der potentiellen Raben von Limburg-Leaks erweitern. Nicht nur Wisiki auch das ZDK, mit Mitgliedern, die teilweise über exzellente Beziehungen zur Presse, besonders auch der romfeindlichen, verfügen, kann man sich als begeisterte Empfänger angeblicher Beweisstücke und Indizien bzgl. der "Verschwendungssucht" des Bischofs von Limburg aus Reihen des Diözese vorstellen.
Die Presse würde dann schon das ihre dazutun, eine Mücke in einen Elefanten zu verwandeln - wenigstens aber zu versuchen,  aus einer Nichtnachricht, einen veritablen Skandal zu  machen: " Bischof fliegt auf Kosten hungernder Kinder 1. KLasse " . Besser konnte es nicht gehen. Dumm nur, daß nichts blieb von diesem Traumsatz eines jeden Kirchenhassers. Allerdings verdrießt das unsere wackeren Krieger für die hungernden Kinder ( denen sie vielleicht regelmäßig ihre Honorare spenden?) wenig- sie versuchen zu retten, was zu retten ist und zünden rhetorische Nebelkerzen mit könnte, hätte, müßte....ihre treuen foren-user danken es ihnen mit begeisterten Haßmails gegen Bischof Tebartz-van Elst.
echoromeo hat dazu eine sehr schöne Karikatur gezeichnet.

Es gab einen Raben-Vorläufer, auch er ein Informant von G.Nuzzi

Was in Deutschland nicht so bekannt ist- der Rabe Paolo Gabriele, untreuer Kammerdiener, hatte einen Vorgänger, Priester Renato Darduzzi ( 1922-2003), Mitarbeiter der Seconda Loggia..
Darduzzi, der als Mitarbeiter der Kardinäle Sodano und Casaroli  im Staatssekretariat u.a.mit der Vaticanischen Bank und ihren Problemen beschäftigt war, hat am Ende seiner Amtszeit Koffer von Dokumenten (ungefähr 4000) aus dem Staatssekretariat geschleppt und diese bei sich aufbewahrt.
In seinem Testament hat er seine Erben dazu aufgefordert, alle Dokumente zu veröffentlichen "damit alle sehen".
Das taten sie, sie übergaben alles dem uns schon bekannten Journalisten G.Nuzzi, der dieses Material zum  Buch "S.p.A."  zusammenmontierte.
Gabriele wiederum hatte dieses Buch gelesen und - wie er seinen Vernehmernn sagte, daraus seine Schlüsse gezogen.
Er wollte ein Gleiches tun, jetzt ging es nicht um die Bank und die Geldgeschäfte des Hl. Stuhls - jetzt ging es um die Reinigung der Kirche von Schmutz, Korruption und Intrige, die Gabriele überall im Vatican zu sehen glaubte.
So begann auch er Dokumente, Briefe, Bittgesuche, Schecks zu fotokopieren und zu sammeln. Dass die Vorsehung ihn auserkoren hatte, bei dem großen Reinigungswerk zu helfen, glaubte er fest und Nuzzi - den er ja schon durch die Lektüre von "SpA" kannte, schien ihm auch jetzt der richtige Mann zu sein für den Medienschock - den er wie eine Bombe zünden wollte, weil er sich von der Schockwelle Heilung versprach.

Reform! Reform!


Die Kirche muss sich den modernen Zeiten anpassen, denn:

seit gestern abend quält mich die Frage, ob diese „altmodische“ Kirche, da mal wieder einen Trend verschlafen hat und sich von der säkularen „Konkurrenz“ eines ihrer Kernthemen berauben lässt.
Ganz klein hat die Kirche in Deutschland sich gemacht, denn Beichte und Buße und Reue, also nee, so was kann doch in der heutigen Zeit gar kein Thema mehr sein. Nur nicht anecken bei den allmächtigen Medien, denn die Beichte ist ja ein Synonym für den „Machtapparat Kirche mit ihren bösen Unterdrückungsmechanismen". Und immer weniger Katholiken wollen "da noch hingehen".
Beichte ist "out", sollte man meinen .. doch

... da finde gestern abend ganz groß in der Online-Ausgabe einer berühmten deutschen Boulevard-Zeitung die Schlagzeile: "Die 10 lustigsten Beichten!"*

Maria Ramersdorf: Zweimal täglich Rosenkranz

Während des Frauendreißigers werden zwei Münchner Kirchen zu Wallfahrtskirchen:
Maria Thalkirchen und Maria Ramersdorf.
Maria Ramersdorf liegt etwas näher, deshalb bin ich dort als Pilgerin schon fast "zu hause".
Täglich gibt es hier ein festes Wallfahrtsprogramm, beginnend um 15:30 mit dem Rosenkranzgebet. Es folgt eine Marienandacht mit anschließender Auflegung des Kreuzpartikels. Um 17:00 folgt die Anbetung vor dem Allerheiligsten, gefolgt von einem zweiten Rosenkranzgebet und der anschließenden Heiligen Messe. Nach der heiligen Messe folgt der Kreuzsegen und man fühlt sich danach, wie von Christus selbst berührt. Einfach Wunderbar.
Maria Ramersdorf bietet noch eine weitere Besonderheit. Eine in der Nähe liegende Bäckerei bietet seit über 100 Jahren sogar eine eigene Pilgerspeise an und wirbt an der Kirchentür mit folgendem Plakat:

Plakat der Bäckerei Huber an der Eingangstür zu Maria Ramersdorf, fotografiert von mir deshalb public domain.


Wunder per email

Rosa von Lima

Im Jahr 1586 kam Rosa in Lima zur Welt . Von Kindheit an war sie eines der schönsten Mädchen, die Peru je gesehen hatte und als sie älter wurde, waren alle jungen Männer der Stadt hinter ihr her.
Conrad Zander schreibt in seinem Buch "Antonius für Steuerzahler - die 14 besten Nothelfer für die moderne Seele" über Rosa:
SANTA ROSA DE LIMA
Die heilige Rosa von Lima
Bild: public domain via Wikimedia commons
".. Rosa hatte anderes im Sinn. Ganz anderes. Jeden Morgen, jeden Abend pilgerte sie, einen Kranz roter Rosen im Haar, zur Kirche Santo Domingo. Vor dem Gnadenbild der Gottesmutter mit dem Jesuskind im Arm kniete sie nieder und betete voll heiliger Andacht den Rosenkranz. Da geschah das Wunder. Der Jesusknabe bewegte sich. Er lächelte. Lebhaft streckte er die Arme zu Rosa aus. Und er sprach die historischen Worte, die in den Acta Sanctorum so festgehalten sind: 'Rosa Cordis Mei, tu mihi sponsa esto!' - Rose meines Herzens, sei du meine Braut...."

Das bewirkte, dass Rosa sich ganz dem Herrn schenkte und die reichsten und schönsten Männer abwies, die sie heiraten wollten.

Rosa blieb die Braut des Herrn. Da dauerte es nicht lange, bis sich ihre Heiligkeit und Schönheit nach Europa herumgesprochen hatte. Wo sich gerade viele Eroberer und Abenteurer aufmachten, die Schätze Südamerikas nach Hause zu tragen.

Der Hl.Stuhl - auf dem neuesten Stand

Wo bitte geht´s zur elektronischen Zukunft?  Hier
Der Verlag des Hl. Stuhls, die Libreria Editrice Vaticana hat einen Vertrag mit der Firma apple unterzeichnet - die die Bücher des Hl. Vaters als e-books herausbringen wird.


Mittwoch, 22. August 2012

Moderne Ehen - Die Rolle rückwärts?

Um das Fazit an den Anfang zu setzen, wenn ich schwul wäre, würde ich mich dagegen verwahren,  wehren und beleidigt sein, wenn man wollte, dass meine schwule Beziehung der normalen Ehe gleich gestellt würde.

Warum?
Ich plaudere mal ein bisschen aus dem Nähkästchen.
Als ich Ende der 70er an die Uni kam, hingen überall in den Klos so Aufkleber, da stand drauf :
"Es gibt viele Arten Menschen einzusperren: in Heim, Ehe Psychiatrie, Knast...."
Ich muss sagen, als kleines, naives Landei, war mir nicht unmittelbar einsichtig, dass Ehe und Knast gleichzusetzen sind, aber mit der Zeit habe ich das dann schon begriffen, wie das gemeint war.

Das große Begehren der studentischen Politszene war "nur nicht bürgerlich leben!"
Ehe, Keuschheit war bürgerlich, pfui bäh, eben.
Es waren noch die Restausläufer der APO mit ihrer Idee, dass mit der Entfesselung der Sexualität, deren Fessel eben die "bürgerliche" Ehe war, alles besser, schöner, freier, kreativer werden würde.
Ich will jetzt nicht auf all die Irrtümer und Wirrtümer, die hinter der Idee stecken, eingehen, darum geht es in diesem Beitrag nicht.

Treponema Pallidum

Sie ist wieder da- die bleiche Schöne.
Bis in die Mitte des 20.Jahrhunderts haben Dichter ihr literarische Denkmäler gesetzt, z.B. Thomas Mann in "Doktor Faustus"  und auch im "Zauberberg",  Komponisten sie in Töne gesetzt, Maler sie allegorisch dargestellt.
Sie war eine treue aber tödlich gefährliche Geliebte: Treponema p., Erreger der Syphilis..
Ausgerottet schien sie, vom Penicillin hinweggerafft, nachdem sie jahrhundertelang als furchtbare Geißel der Menschscheit gewütet hatte. Seit sie wohl an Bord eines Schiffes den Weg nach Europa gefunden hatte, wie auch die Pest,  zog sie ihre tödliche Spur durch den Kontinent.
Später als der Verlauf der Krankheit sich änderte und in nicht mehr unmittelbar tödlichen Phasen verlief- oft flüchtig und unbemerkt- bis das dritte oder vierte, das fatale und nicht zu verbergende Stadium erreicht war- war sie ständige Begleiterin des Menschen. Man rückte ihr -als dem Teufel- mit Beelzebub zu Leibe, mit Giften wie Quecksilber und Arsen, zu furchtbaren Tinkturen gemischt, die den Kranken dem Tod näher brachten, ohne Treponema wirklich nachhaltig zu schaden.
Manch einer ist an der Kur gestorben und nicht an der Krankeit, die allerdings sehr oft tödlich verlief.
Sollen wir Nietzsche nennen?  Sein Ende am Hals eines Droschkengauls? Den armen, naiven Franz Schubert ?
Heinrich Heine- in seiner Pariser Matzratzengruft an den Nervenschmerzen und den Lähmungen des Endstadiums leidend?
Aber -das war vorbei- Geschichte. 

„Provinz-Raben“


oder steckt „Wir sind (nicht) Kirche“  hinter „Limburg Leaks?“


Seitdem Benedikt XVI Papst in Rom ist, ist die Eroberung der katholischen Kirche in Deutschland durch die Links-Grünen (getarnt als Laienorganisation „Wir sind Kirche“) gewaltig ins Stocken geraten. Die Alt68er sterben aus, und die Jungen Menschen sehnen sich nach einer Spirituellen Gemeinschaft und wollen keinen Sozialverein.

Was also tun? In Regensburg hat die Truppe ja schon von Bischof Müller ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.
Es gibt keine großen Themen und so bleiben auch die Fernsehkameras weg und zurück in die Bedeutungslosigkeit bedeutet für Weisner oder Grabmeier die Höchststrafe.

Da ist es doch schön, dass der Altlinke Bischof em. von Limburg offensichtlich im Ordinariat noch ein paar Freunde sitzen ließ, die sich jetzt als „Provinz-Raben“ erweisen.


Ich war ein "Bär"liner

Heute ist Bao Bao, der letzte Berliner Panda verstorben.

"Bao Bao" war ein Geschenk der Chinesen an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Berliner Zoo Bao-Bao 1
Goodbye Bao Bao und ab in den Bärenhimmel
©  Times via Wikimedia Commons
Ja, das waren noch Zeiten. Das kommunistische China teilte seine Tiere mit der ganzen Welt. Viele westliche Regierungschefs bekamen Pandas für ihre Zoos geschenkt.

Inzwischen haben die Chinesen zum Kapitalismus gewechselt. Jetzt muss ein Zoo schon ordentliches Geld hinlegen, wenn er seinen Besuchern einen echten Panda präsentieren will. Eine Million Dollar verlangen die Chinesen inzwischen für einen ausgewachsenen Panda. Zu viel für die Pleite-Hauptstadt. Die chinesischen Pandas wird's freuen. Lebt es sich in der freien Wildbahn in China doch angenehmer und freier als hinter Berliner Mauern.

Generalaudienz am 22.8.2012

Das erste Video von der Generalaudienz:

Keiner war wie er ...

... wir vermissen seinen feinen Humor und sein Gespür für komische Situationen.
Kein Klamauk, keine "Comedy"... sondern Bilder der Selbsterkenntnis, über man herzhaft lachen konnte.
Heute vor einem Jahr verstarb Vicco von Bülow alias Loriot.



Und zur besonderen Freude von Mauritius und Alipius, denen derzeit "zu wenig Papst in der Blogozese ist",  haben wir natürlich den Erwin Lindemann ausgewählt, der mit dem Papst eine Herrenboutique in Wuppertal eröffnen will.

Denn: a bisserl Papst geht immer!

Dienstag, 21. August 2012

Moderne Frauen

als ich Kind war und  in Kirche, Schule und Kindergarten ging, waren die Mädels und die Jungs noch getrennt.
In der Kirche saßen die Mädchen links, die Jungs rechts, im Kindergarten, die Mädchen an ihren Tischen, die Jungs an den ihrigen und auch in der Schule saß man getrennt.
Das ging soweit, dass es reine Mädchenschulen und reine Jungenschulen gab.
Meine Eltern waren allerdings sehr progressiv und ich besuchte ein gemischtes Gymnasium.
Jedoch war ich in der Lateinklasse und da waren die Mädchen schwer in der Minderzahl.
Auf jeden Fall hatte ich das mit der Emanzipation so verstanden, das bedeutet, dass die Mädchen, bzw die Frauen auch da rumrennen dürfen, wo die Jungs sind.
Nur im Sportuntericht der Oberstufe funktionierte das nicht, und wenn wir ehrlich waren, so wollten wir, trotz der regelmäßigen Lektüre von "Emma" und "Courage", das auch gar nicht wirklich.
Als ich dann in den späten 70ern zum Studieren auf die Uni ging, fand ich da schon eine recht etablierte Frauenszene vor und deren Anliegen war - find ich eigentlich immer noch komisch - einerseits die Hälfte von allem  haben zu wollen, andererseits aber wieder extra Fraueneinrichtungen, wie Frauencafés, Frauenurlaubshotels, Frauenbuchhandlungen und all so einen Kram,  haben zu wollen.
Das war dann die Zeit der Frauen WG's, deren einziges Thema die Männer waren.
Aber es gab da schon immer eine Gruppe Frauen die das "ohne Männer" echt durchzogen, aber anstatt einzusehen. dass das eigentlich das Kennzeichen hinterwäldlerischer Kulturstufen ist, diese Trennung von Männer- und Frauen Welt, kamen die sich ungeheuer Klasse vor.
Ich meine, das liest man doch oft, die Steinzeitkultur in XY kannte Männerhäuser bzw Hütten, wo die Männer lebetn und Frauenhäuser, wo eben die Frauen mitsamt den Kinder lebten.
Irgendwie wurde das dann geregelt, dass Männer und Frauen zusammen kamen, damit der Fortbestand des Stammes gesichert wurde.

Die Kreuzzüge ...

... waren eine harte Prüfung für die eheliche Treue.


Davon handelt unser heutiges Märchen "Das weiße Hemd". Es spielt in Kärnten. Und weil der Ort der Handlung so genau festgelegt wurde, kann man davon ausgehen, dass ein Körnchen Wahrheit drinsteckt.
Diese Männer aber auch! Das hat er nun davon!

Link zum BR
Bild public domain über Wikimedia commons

Noch ein Jahrestag

Heute vor einem Jahr endete der WJT in Madrid. Wir erinnern uns gern.
An die tiefe Spiritualität, die fröhliche Frömmigkeit, die alle geplanten mißtönenden Protestchen zu Nichts verwandelte, an die Messe in Sturm und Regen, bei der der Nachfolger Petri das Schiff nicht verließ.....
Selbst die notorisch der unvoreingenommenen Berichterstattung unfähigen MSM konnten die mitreißenden Bilder aus Madrid nicht verdunkeln. Im Gegenteil, es war fast mitleiderregend anzusehen, wie die Worte der Nachrichtensprecher von den Bildern, die hinter ihrem Rücken liefen, ad hoc Lügen gestraft wurden.
Geblieben sind wunderbare Bilder und bleibende Eindrücke



Ja, wenn das so ist

Der Max von den Pimpfen hat mich erleuchtet, als er in seinem Blog von einer Frau erzählte, die mit der Drohung, ein junger Mann würde in die Hölle kommen, wenn er sie bestiehlt, den jungen Mann bekehrt hat:
Seit Tagen haben wir auf unserem Blog ziemlich oft Besuch von russischen P-Seiten. Diese Besucher müssen wohl mit der Erwähnung der russischen "Punkband" zusammenhängen, die ja derzeit in allen Medien Topthema sind.

Wir haben uns natürlich erstmal gefragt, was wollen die bei uns, denn auf den Zusammenhang, dass die nach bestimmten Wörtern suchen, sind wir erstmal nicht gekommen.

Nach Max' Beitrag frage ich mich, was passiert mit den "P-Suchern", wenn sie auf unsere Seite kommen, dort das Papstbild sehen und dann mit dem Video "Welcome to the Catholic Church" konfrontiert werden?

Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn sich der eine oder andere auf diese Weise bekehren lässt!


Urteil

Das Bundesgericht in Portland/ USA hat ein wegweisendes Urteil gesprochen.
Im Zusammenhang mit Mißbrauchsfällen in der Diözese hatte Opfer-Anwalt Jeff Anderson versucht, den Hl. Stuhl als Arbeitgeber der Priester  und somit Letztverantwortlichen vor den Kadi zu bringen.
Das Gericht wies dieses Ansinnen und die Anschuldigung der "Mittäterschaft" als völlig unbegründet zurück, dazu fehle jede Art von realem Arbeitgeber/Arbeitnehmerverhältnis.
Wörtlich aus dem Urteil: "... der Hl. Stuhl kann nicht als Arbeitgeber der Priester dieser Diözese betrachtet werden...."
In den USA ist immer wieder versucht worden, den Vatican in die Fälle hineinzuziehen und am liebsten den Hl. Vater als Angeklagten vor ein us-amerikanisches Gericht zu zerren. Was auch immer die Beweggründe für derlei Vorhaben waren ( da kann man nur spekulieren) sie sind alle gescheitert.
Es wundert nicht, daß Anwalt Jefferson Berufung angekündigt hat. Der Anwalt des Hl. Stuhls sieht dem sehr gelassen entgegen " eine Berufung wird sehr schwer zu erreichen sein".

Quelle: VaticanInsider, La Stampa, A. Tornielli

Zum heutigen 445. Geburtstag des Franz von Sales


Schreiben

Der Heilige Franz von Sales
Gemälde aus dem Heimsuchungs-
kloster Oberronning
Public domain
ist ein wirklich schöner Beruf. Den anderen etwas mitzuteilen, was einen selbst berührt. Oder darüber zu berichten, was in der Welt passiert – hat zu allen Zeiten die Menschen bewegt, diese Arbeit beruflich zu machen.
Der Schriftsteller hat es da leicht. Er kann in seinen Büchern seiner Phantasie freien Lauf lassen, er kann eigene Erfahrungen einfließen lassen, er kann sich an der Realität bedienen oder alles in einen geschichtlichen Kontext setzen. Er kann sogar seine politischen Überzeugungen mit hineinbringen. Solange alles in einer spannenden Geschichte verpackt ist, werden die Bücher von den Menschen gerne gekauft oder gelesen. Das gleiche gilt für Autoren von Filmen und Fernsehspielen.

Schwieriger ist es da für Journalisten dem Berufsbild gerecht zu werden. Als ich meine Ausbildung in einem Zeitungsverlag machte (das ist schon viele Jahre her), war es ein ungeschriebenes Gesetz, dass in eine Nachricht keine eigene Meinung hineinprojiziert wird. Meinungen der Redakteure waren nur im Kommentarbereich zugelassen.

Das ging über viele Jahre gut. Ausreißer gab es immer. Aber alles in allem war wahrheitsgemäße Berichterstattung das Grundprinzip

Fest des Hl. Pius X

am 21.August feiert die Kirche das Fest des von Papst Pius XII heilig gesprochenen Pius X.

Papst Pius X wurde am 2.6.1834 als Giuseppe Sarto in Riese / Venetien geboren
1858  wurde er zum Priester geweiht, bis zu seiner Bischofsweihe wirkte er als Pfarrer in Salzano
1884  folgte die Bischofsweihe , sein Bischofssitz war Mantua
1893  Erhebung zum Erzbischof , Kreierung zum Kardinal und Patriarchen von Venedig

Am 4. August 1903 wurde Kardinal Sarto zum Nachfolger von Papst Leo XIII auf die Kathedra Petri gewählt.
                                         

am 20.8.1914 starb Papst Pius X in Rom.
Er wurde von Papst Pius XII 1951 selig und 1954 heilig gesprochen.
Er entzieht sich der Einordnung in die üblichens Schemata von konservativ oder fortschritttlich- auch wenn Freund und Feind sich redlich bemühen. Das jedoch wäre nur unter Einsatz der ideologischen Brechstange möglich.
Von den vom ihm veranlassten Neuerungen seien hier als Beipiel die Wiedereinführung der Frühkommunion und die Abschaffung der Kastratenstimmen in der Kirchenmusik genannt.
Über seine theologische Bedeutung ziehe man die zahlreichen Quellen und Abhandlungen zu Rate.

Heiliger Pius X bitte für uns !



Montag, 20. August 2012

Neues aus der Sala Stampa

Wie Pater Lombardi in einer Pressemitteilung des Hl. Stuhls bekannt gab, laufen die Vorbereitungen der apostolischen Reise des Hl. Vaters in den Libanon ohne Unterbrechung  und ohne irgendwelche Zweifel trotz der mit dem Syrienkonflikt zusammenhängenden Spannungen im Lande wie vorgesehen weiter.
Das Papamobil ist bereits auf dem Weg nach Beirut.

und die offzielle libanesische website findet man hier : http://lbpapalvisit.com/home/public/index.php

Hoch drob'n auf'm Berg

Der Wendelstein-Gipfel von Südosten
© Foto: Mostpatiently via Wikimedia commons
Gibt's allerhand zu sehen. Besonders der Wendelstein hat viel zu bieten.
Man kann hochklettern, mit der Seilbahn hochfahren oder die Wendelsteinbahn nutzen, die dieses Jahr 100 Jahre alt wurde.
Noch älter ist allerdings das Wendelstein-Kircherl, die höchstgelegene Kirche Deutschlands.

Heute vor 122 Jahren, am 20. August 1890 wurde sie der Gottesmutter, unserer Patrona Bavariae geweiht.


Kleiner Zwischenruf zum Nichtskandal um Bischof Tebartz-van Elst

Der Nichtskandal zieht die üblichen Kreise, so nach und nach schreibt das versammelte linke Pressekollektiv ab, was die Mutter aller Magazine vorher erdichtet hat. Daß inzwischen dem gesamten Aufreger der Boden entzogen wurde, kann sie nicht davon abhalten. Da ist der Rudelinstinkt stärker.
Und man kann  ja immer auf das semper aliquid haeret hoffen.
Was man sich allerdings fragen muß, gibt es in Limburg ein Leck, Limburgleaks?
Ist da ein Feind des Bischofs, der ja nicht gerade zeitgeistkonform ist, überzeugt als Werkzeug des Hl. Geistes zu wirken indem er der interessierten kirchenfeindlichen Presse Interna zuspielt und seien sie auch noch so nichtskandalträchtig ?
Vom Tonni-award-Preisträger SpOn werden wir´s nicht erfahren.

Pulitzerpreis, die Zweite. Neue Aspiranten

Kaum war bekannt geworden, daß es deutsche Bewerber für den Pulitzerpreis für investigativen Journalismus gibt, warf auch die Spiegelredaktion ihren Hut in den Ring. Man konnte nicht abseits stehen- das verstehen wir.
Da haben sie ihre pussy-riot-inspirierte Neuinterpretationen des Wortes Gebet ganz schnell ins Archiv bringen lassen und sich den neuen Herausforderungen gestellt.
Was nun haben die wackeren Investigateure im Gedenken an ihren Gründer R.Augstein Skandalöses herausgefunden?
Die Katholiken müssen jetzt mal ganz stark und tapfer sein- ein neuer weltkirchenerschütternde Skandal steht ins Haus.

Bischof Tebartz-van Elst ist mit einem selbstbezahlt upgegradeten Ticket 1. Klasse nach Indien geflogen.

Falls unsere geneigten Leser jetzt immer noch nach dem Sinn dieser Meldung suchen oder nach dem Skandal-  es gibt sie nicht.
Daß man von Schreiberseite erstmal suggeriert , er sei auf Kosten der caritativen Hilfswerke und verhungernder Kinder in die Luxusklasse umgestiegen- versteht sich beim Spiegel eh von selbst, daß man so tut, als habe man tapfer brachialen juristischen Drohungen der Diözesanleitung die niedrige Stirn geboten- geschenkt.
Im dürftigen Artikelchen aber räumt man dann ein, der Bischof habe den Differenzbetrag selbst beglichen.
Und wo ist nun die Meldung? Wo der Skandal?  Kein Skandal-nirgends.
Und was dann?

Zum Gedenktag des heiligen Bernhard von Clairvaux

Ein Auszug aus einem seiner berühmtesten Texte, der inzwischen auch in viel diesseitiger Management-Literatur zu finden ist.

".... Denn was würde es dir sonst nützen, wenn du - nach dem Wort des Herrn (Mt. 16,26) - alle gewinnen, aber als einziger dich selbst verlieren würdest? Wenn also alle Menschen ein Recht auf Dich haben, dann sei auch du selbst Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nicht von dir alles haben? Wie lange bist du noch ein Geist, der auszieht und nie wieder heimkehrt (Ps 78,39)? We lange schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber? Ja, wer mit sich schlecht umgeht, wem kann der gut sein? Denk also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer, ich sage nicht: tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls, sei es nach allen anderen."

Dieser Text entstammt einem Brief, den der Heilige Bernhard an Papst Eugen III., der sein Mönch gewesen war, geschrieben hat.
Ich habe den Auszug dem Buch "Stundenbuch eines weltlichen Mönchs" von Anselm Bilgri entnommen.

Bernhard von Clairvaux starb am 20. August 1153. Er wurde im Jahr 1174 heilig gesprochen.

Sein heiliges Wirken erkennt man auch daran, dass der von ihm gegründete Zisterzienzer-Orden auch in heutiger Zeit viele Berufungen hat (s. Heiligenkreuz).

Heiliger Bernhard bitte für uns und hilf uns in unserem Gebet für heilige Priester!

Sonntag, 19. August 2012

Eine neue Kirche

Damit die hochgradig unerfeulichen Ereignisse um die Verurteilten von Moskau und ihre Trittbrettfahrer von Köln nicht den Tag dominieren - betrachten wir das Video von der gerade fertiggestellten neuen Russisch-Orthodoxen Kirche Santa Katharina von Alexandria in Rom. Geplant war sie schon zu Zarenzeiten- doch die Revolution und ihre Nachlassenschaft haben den Bau lange blockiert . Jetzt ist sie fertig.
Der Priester hebt in seinen Worten den in vielen Bereichen bestehenden Gleichklang zwischen beiden Kirchen hervor, so die apostolische Sukzession und das Sakramentenverständnis.

Worte des Hl. Vaters zur Russ.Orth. Kirche :
als er beim Angelus die polnischen Pilger in Castel Gandolfo begrüßte , wies der Hl. Vater auf den Besuch von Patriarch Kyrill in Polen hin.




Mediengeneriertes Gesamtkunstwerk in Köln

Auf zwei Säulen ruht das Gesamtkunstwerk von Köln, das wir heute bewundern durften und das - man muß es befürchten - erst eines von vielen sein wird, weil es zu seiner Durchführung lediglich einer kleinen Portion Gratismutes bedarf.
Und der ist bei Kirchenhassern in großen Mengen anzutreffen.

Die eine Säule ist unser Pressekollektiv, das schon lange davon träumt, nicht mehr nur Nachrichten zu transportieren und weiterzugeben, sondern selbst Geschichte und Politik zu machen und Nachricht zu sein.
Daran haben sie Stunde um Stunde mit ganz ungewohntem Fleiß gearbeitet, sogar die Rotweinflaschen blieben manchmal verkorkt.
Wann endlich erhebt sich das von ihnen gesteuerte Leser/Hörervolk und zieht gegen einen Feind, der dann vorgegeben wird. Eines der "weichen" Testziele ist die Kirche, die katholische, widersetzt sie sich doch stur der geforderten Unterwerfung unter den Zeitgeist.
Da kam der Prozess mit dem Urteil gegen die Pussy-Riot-Mädels wie gerufen, bot sich geradezu an zur Instrumentalisierung gegen die Kirche. Deshalb wurde - fast beispiellos und geradezu tränentriefend rund um die Uhr über die Zuckungs- und Kreischgesangseinlagen, die Umwandlung( allerdings schamhaft bereinigt und gefälscht) eines Marienhymnus in ein Fäkalpunkstück berichtet - mehr aber über das ungerechte Urteil, das böse Putinsystem, die unschuldigen Punkmädels und die böse Kirche, die das alles unerklärlicherweise nicht gutheißen wollte.
Jetzt galt es nur noch -quasi über die Bande spielend- die Leser-und Hörerscharen zu mobilisieren. Dazu hatte man ja die bewährten Foren - dort läuft das alles wie von selbst. Die sind eine vollautomatische Hassmaschinerie - man muss nur den Startknopf betätigen

Betroffenheitsunterricht an der Straßenkreuzung

Sonntagnachmittag, 31 Grad - da braucht es einen Lacher zum (Eis-)Kaffee:

Ein paar Jahre ist es jetzt her, dass sich der Spiegel während des Sommerlochs in einem Artikel der deutschen Kolonialgeschichte annahm. Es ging dabei um ein paar Hereros, die in "Deutsch-Südwest-Afrika (heute Namibia) ein paar deutsche Siedler hingemeuchelt hatten und dafür vom deutschen General von Trotha in die Wüste gejagt wurden. Hat eigentlich dann auch niemanden weiter interessiert, außer den Hereros, die von den Deutschen flugs Entschädigungen forderten.

Aber ein paar Grünen im Münchner Stadtrat gab dieser Artikel die Idee, wie sie sich profilieren können: Sie hatten nämlich herausgefunden, dass es im Münchner Osten ein Viertel gibt, wo die Straßen nach Gebieten, Städten, Ländern in ehemaligen deutschen Kolonien benannt sind. Das reicht von der Tsingtauer Straße bis zur Togostraße. Aber es gab auch mal eine "von-Trotha-Straße" und dieser Herr von Trotha musste nun auf Geheiß der Grünen posthum geschmäht werden, indem man die "von-Trotha-Straße" vor ca. zwei Jahren in "Herero-Straße" umbenannte.

Offensichtlich haben aber nicht genug Menschen Betroffenheit gezeigt und das Schild "Hererostraße" entsprechend gewürdigt und den Hut gezogen oder sich etvl. sogar beschwert, dass ihre Straße umbenannt wurde. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass an diesem Straßenschild jetzt plötzlich ein zweites Schild prangt:

Kein Witz: Das Bild wurde heute von mir an der
Einmündung Hererostraße/Tangastraße
aufgenommen und ist selbstverständlich ohne ©

Der Fuchs und der Rabe. Eine Fabel

Seit Monaten hören wir nun von den Raben-und insbesondere von einem- dem Raben Paoletto.
Er ist sozusagen mit dem Käse im Schnabel erwischt worden , nachdem die Umwelt -ohne es zu wissen- schon einigen seiner mißtönenden Gesangsversuche beigewohnt  hatte.

Erinnern wir uns doch an die Fabel von LaFontaine.
Da ist ja noch der Fuchs, der den Käse gern aus dem Schnabel des Schwarzgefiederten in sein eigenes Maul wandern lassen möchte, ob der Flugfähigkeit des anderen aber eine List ersinnen muß.
Was fällt ihm, als dem sprichwörtlich Listigen, da ein?
Er kennt die Schwäche des Raben, eine gewisse Dummheit und seine große Eitelkeit.
Und so hebt er zu einer Lobeshymne an: Du bist so schön und so hübsch und wenn dein Gesang auch so schön ist, bist du das herrlichste aller Tiere.
Der Rabe der sich geschmeichelt auf dem Ast hin und her dreht und sein Gefieder spreizt, damit der Bewunderer es auch richtig sehen kann, kann dieser Verlockung nicht widerstehen und setzt zu einem Lied an - öffnet den Schnabel - der Käse wechselt den Besitzer  und unser Möchtegernsänger bleibt hungrig zurück - ohne Beifall.
Der Fuchs belehrt ihn, bevor er mit seiner Beute verschwindet, daß der Geschmeichelte immer das Opfer seines Schmeichlers werde und daß eine solche Lektion mit einem Stück Käse sicher nicht zu teuer bezahlt sei.

Das trifft ja eigentlich haargenau auch auf Paoletto zu. Der sitzt ohne "alles" im Hausarrest, wartet auf seinen Prozess, eine mögliche Strafe und sein Posten ist inzwischen von einem hoffentlich klügeren und treueren Nachfolger eingenommen worden.

Samstag, 18. August 2012

... als ob Christus einem selbst die Hand auflegt.

Heute war ich für dieses Jahr zum ersten Mal zum Gebet des Frauendreißigers in Maria Ramersdorf, dessen Abschluss eine Heilige Messe ist, mit anschließender Einzelsegnung mit dem Kreuzpartikel. Dieser wertvolle Kreuzpartikel wurde 1379 von Herzog Otto V von Bayern in Gold gefasst und der Kirche gestiftet. Otto erbte ihn von seinem Vater, Kaiser Ludwig dem Bayern, der diesen Kreuzpartikel bis zum Lebensende in einem Umhängekreuz immer bei sich getragen hatte.
Es ist einfach wunderbar, und man fühlt sich von Christus selbst gesegnet, und von seiner Liebe durchdrungen, während der Priester die Segensworte spricht. Man ist danach einfach nur auf "Wolke 7" und hat "Schmetterlinge im Bauch"..wunderschön!

SILBER !!!!! DAAAANKE !

Silber !
Das ist besser als das Blaue Band.
Wir sind so froh, daß es uns- was wirklich sehr selten vorkommt- die Sprache verschlagen hat.
Deshalb hat es gedauert, bis wir jetzt von Herzen Daaaanke! sagen können.
Danke dem edlen Stifter der Robusta-awards, alipius und Danke allen, die uns ihre Stimme gegeben haben.
Wir sind fest entschlossen, so weiter zu machen.
Anker auf- volle Kraft voraus- Ahoi Hl. Vater !

die Beiboot-crew

Ganz herzlich gratulieren wir auch allen anderen Gewinnern - beim Klicken auf das Bild erfährt man, wer sonst noch gewonnen hat:

Wichtiges Update: Una Sancta, die Universale


Frankreich
Nach dem landesumspannenden traditionellen Gebet zur Gottesmutter, in dem es heuer auch um den Schutz der Familien und der Kinder ging, die die Liebe von Vater und Mutter  erleben dürfen sollen, sind die Kardinäle Vingtrois und Barbarin ins Sperrfeuer der aufgescheuchten und aufgeregten, von der HS-Lobby vor sich her getriebenen MSM-Presse und der linken Politik geraten.
Homophobie schallte es landauf landab.
Hier stellt sich jetzt auch für Europa die Frage:
darf man in einem demokratischen Land von der Liebe der Väter und der Mütter zu ihren Kindern sprechen, ohne der Homophobie bezichtigt zu werden?
Es ist wirklich weit mit uns gekommen, daß man so eine Frage stellen muß. Das planvolle Zerstörungswerk soll-wie es aussieht- unkritisiert weitergehen.
Den Politikern, die sich natürlich schleimspurkriechend auch zahlreich gegen ihn wandten , schrieb Kardinal Barbarin (Lyon) und Primas von Gallien ins Stammbuch:
Die Regierung soll sich um die Krise kümmern und nicht um gleichgeschlechtliche Hochzeiten.
Das Parlament soll sich darum kümmern, daß Arbeitspätze geschaffen werden, es Sicherheit, Wohlstand und Frieden gibt, aber es ist nicht Gott.
Glückliches Frankreich, das eine solche Kirche und solche Kardinäle hat.

p.s. inzwischen hat sich die Italienische Bischofskonferenz mit dem französischen Episkopat solidarisch erklärt, sowohl Erzbischof Paglia als auch Kardinal Bagnasco haben unterstützende und zustimmende Worte für die - wie sie sagen - angesichts ihrer Kenntnisse des Zustandes der Französischen Gesellschaft wohldurchdachte Aktion gefunden.
Die Frage, die sich für uns daraus ergibt, stelle ich jetzt mal nicht.

Australien
am 8. September werden in der St.Patrick-Kathedrale zu Melbourne 4 ehemalige Pastoren der Anglikanischen Kirche zu Priestern geweiht.
James Grant, Neil Fryer, Christopher Seton und Ramsay Williams sind Mitglieder der neuen Personalprälatur Our Lady of the Southern Cross. Mit ihnen werden 4 andere Weihekandidaten ordiniert.
Australien ist das dritte Land mit einer Personalprälatur, die nach der Konstitution Anglicanorum Coetibus für die  zur Kirche zurückkehrenden Anglikaner geschaffen wurde.

Brasilien
In Fortaleza haben am 15.8. mehr als 1 Million Gläubige am Fest zu Ehren ihrer Stadtpatronin teilgenommen. In diesem Jahr stand es unter dem auf das Jahr des Glaubens hinweisende Motto: "Mit Maria auf dem Weg des Glaubens"
Der 12 km lange Prozessionsweg nahm seinen Ausgang im antiken Zentrum der Altstadt im Heilgtum "Nostra Signora dell´Assunzione" und endete vor der Kathedrale von Fortaleza mit einer Hl. Messes und einem abschließenden Großfeuerwerk.

Los Sommerlochos Teil 6

11.8.: Jetzt ist der Sommer fast da. Zwar ist das Ungeheuer von Loch Ness wieder abgetaucht, aber es gibt ja auch noch andere brennende Themen. Die SZ schreibt heute, dass die Österreicher jetzt erkannt hätten, dass sie von den Deutschen "erobert" würden.  Sprachlich zwar nur, aber es muss ein arger Schock sein, wenn's im Supermarkt plötzlich "Cherry-Tomaten" zu kaufen gibt, anstatt "Paradeiser". Und dass Studenten eine "Treppe eine Treppe" genannt hätten (anstatt Stiege). Die Europäisierung schreitet fort, sollte man meinen und ich meine: Österreicher, lasst euch nix gefallen.... Während die Österreicher sich jetzt also freiwillig europäisieren lassen, proben die Bayern den Aufstand. Welt Online hat herausgefunden, dass wir aus Deutschland aussteigen wollen. Da muss ja den Berlinern der Schreck in die Knochen gefahren sein. Endlich haben sie irgendwo den Beweis gefunden, was wir so vorhaben.