Freitag, 1. Februar 2013

Der lange Krieg gegen die Familie, II

der ganze Artikel ( hier der Link) steht übrigens in Ryan N.S.Toppings Buch "Rebuilding Catholic Culture"

Nach der ersten Anti-Ehe-Angriffswelle folgte die zweite, die auf die Kinder zielt.
Wenn Frau mit Männern Sex haben wollte- so die Folgerung aus der von Marx & Engels angestrebten Abschaffung der monogamen Ehe und der aus ihr entstehenden Familie- sollte sie nicht mit unerwünschtem Nachwuchs bestraft werden.
(Just diese Worte wählte übrigens jüngst der us-amerikanische Präsident zur Verteidigung seines Abtreibungs-Freigabegesetzes)
Das erste Etappenziel war nun die Kontrazeption, frei und unreguliert. Dahinter aber- als verstärkendes Bollwerk- stand schon die Abtreibung, die dann offensiv als zweites Ziel auf den Plan trat.
Bis 1930 hat jede christliche Kirche und Denomination, wie viele andere Religionen auch, die Verhütung als Angriff auf die Menschenwürde betrachtet.
So sagte Mahatma Gandhi 1925 : "Die temporäre oder dauerhafte Sterilisation einer gesunden Frau oder eines gesunden Mannes degradiert nicht nur das eheliche Sexualleben sondern unterminiert auch den ehelichen Bund."
Nach der Einführung eugenischen Gedankengutes ins deutsche Recht während der NS-Diktatur ( mit Sterilisation und Abtreibung eugenisch unerwünschten- nicht erbgesunden Nachwuchses) fand dieses auch Beifall außerhalb Deutschlands.
So konnte die berühmt-berüchtigte Margareth Sanger ( die vorher dem eugenischen Verhütungsgedanken der Nazis sehr viel abgewinnen konnte ) nach Ende des II.Weltkrieges jetzt eine Art soziale Eugenik einführen und dieses Programm als Planned Parenthood ins Gesundheitsprogramm der UN einschleusen, von der es seither offensiv vertreten wird.
Die schwerwiegendste Konsequenz der mittlerweile als common sense akzeptierten Verhütung ist die Legalisierung der Abtreibung- aber nicht die einzige. 


1930 akzeptierte die Anglikanische Kirche als erste ein "Recht" auf Verhütung , daraus folgte dann, daß wer Kondome billigt, das Recht verliert, Homosexualität zu verdammen. Trennt man die Sexualität von der Fortpflanzung, werden hetero- und homosexuelle Partnerschaften und Praktiken gleichwertig.
So führte denn auch der anglikanische Ex-Bischof R.Williams mit stringenter Logik fort:  "In einer Kirche, die die Verhütung akzeptiert, beruht die absolute Ablehnung der Homosexualität entweder auf einer fundamentalistischen Auslegung einiger weniger Bibeltextstellen oder auf einer problematischen -nicht schriftgestützen Theorie von verschiedenen Geschlechtern." 
( Hier läßt die Genderideologie auf´s Schönste grüßen)
Nach den großen Erfolgen der von M. Sanger und Planned Parenthood ins Leben gerufenen  "eugenischen" Antigeburtsbewegung, wird es sehr schwer werden und eines großen Kraftaufwandes bedürfen, die der Jugend von ihnen suggerierte Vorstellung zu revidieren, ein Kind sei nur eine soziale und wirtschaftliche Last.
Wir wissen noch nicht, was uns die Massentötung unserer Ungeborenen noch kosten wird, wir haben gerade erst begonnen, die sozialen und demographischen Folgen zu bemerken. Europa hat seinen "demographischen Wandel" ( wörtlich:  seinen demographischen Winter).
Welches die Auswírkungen der fast kompletten Auslöschung einer ganzen Generation von Mädchen in China sein werden, kann man nur schwer raten.
Und mit dieser Strategie, die sich gegen die Kinder richtete, war der Krieg gegen die Familie noch nicht beendet- in der dritten Phase wendet sich nun die Zielrichtung nach den Männern und den Kindern gegen die Frauen.
Fortsetzung folgt

eigene Bemerkung:
und daß der Krieg gegen die Familie mit unverminderter Kraft fortgesetzt wird, kann man nach jeder Papstrede, die zur Verteidigung und Stärkung der Familie aufruft, in jedem Medium erleben. Vom größten Fernsehsender bis zur kleinsten Schrebergartenzeitung-werden die Propagandageschütze in Stellung gebracht und mit Breitseiten auf Papst & Kirche abgefeuert, Motto der Kanonade: " weg mit dem "steinzeitlichen/mittelalterlichen Familienbild der Katholischen Kirche" ( O-Ton der Grünen Partei und ihrer Palladine in den Medien) der Kirche, die- immerhin haben sie das richtig erkannt- eines der letzten Bollwerke gegen die legalisierte Implementierung der Genderideologie und Abschaffung der traditionellen Ehe und Familie ist.
Regierungen, wie jetzt die französiche, machen sich zum Werkzeug einer zerstörerischen Ideologie- die, wie schon der selige Papst Johannes Paul II erkannte, unaufgebbarer Bestandteil der Kultur des Todes ist.

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