Dienstag, 31. Dezember 2013

Eine gute Nachricht kurz vor Jahresende

Wie der Quai d`Orsay bekannt gab, ist einer der am 30. November in Kamerun verschleppten französischen Priester, Georges Vandenbeusch, gestern Nacht frei gelassen worden. Der Gesundheitszustand des 42-jährigen französischen Priesters sei gut, über die Umstände seiner Befreiung liegen noch keine konkreten Angaben vor.
Auch der Vatican zeigte sich über die glückliche Rückkehr von Pater Georges erfreut und Pater Lombardi forderte die Katholiken auf, für die Freilassung der noch so vielen Gefangenen und Verschleppten zu beten.
Die Entführer selbst, die sich jetzt aus Nigeria meldeten, bezeichnen sich als Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, während ein Minister der Regierung Kameruns sie "einfache Banditen" nannte.
Pater Georges wird zunächst nach Frankreich zurückkehren.

Quelle: Radio Vaticana   klicken

Heute vor einem Jahr

Bevor es mit dem Neuen Jahr losgeht, die Jahresrückblicke Legion werden, die guten Vorsätze für 2014 öffentlich gemacht, von den üblichen Kommentatoren beurteilt und bewertet werden und die Kanzlerin ihre Neujahrsansprache hält- ist noch Zeit für einen Rückblick der besonderen Art- auf den 31. Dezember 2012.

31.12. 2012   Te Deum und Eucharistische Anbetung

                

hier der Text der Predigt (unübersetzt) :    klicken


31.12.2012 Papa Benedetto besucht die Krippe auf dem Petersplatz

                 


Richtigstellung aus dem Vatican: die Sünde ist nicht abgeschafft! Up-date


31.12.Update: Scalfari beharrt auf seiner Interpretation
Inzwischen hat E. Scalfari, der- wenngleich Atheist- auf seine wirklich alten Tage noch eine Leidenschaft für die katholische Theologie entdeckt zu haben scheint, auf Pater Lombardi geantwortet und beharrt gleichsam darauf, dass er und Papst Franziskus bezüglich der Sünde ( die gehöre nur dem bösen jüdischen Rächergott zu -während Jesus Christus die All-Liebe und das All-Erbarmen für alle, ohne wenn und aber, verkündet habe) einer Meinung seien, im Gegensatz zum Pressesprecher des Papstes. Im Wesentlichen stützt er seine Argumentation dabei auf die Gewissensfreiheit des Einzelnen. Wie es aussieht, sieht sich Scalfari inzwischen in der Rolle des Lehramtes ( zumindest einer weltlichen Außenstelle) und des Glaubenshüters.
Hier der unübersetzte Artikel Scalfaris :  klicken 

30.12.2013
Pater Lombardi hat E.Scalfari und seiner These, der Papst habe die Sünde abgeschafft, widersprochen.
Hier geht´s zum Originalartikel von Radio Vaticana    klicken

Zunächst bewertet Pater Lombardi das große Interesse, das Eugenio Scalfari dem Papst entgegenbringt, positiv. Aber man müsse seinen Artikel genauer lesen, besonders die Stellen, wo er schreibt, der Papst habe die Sünde abgeschafft.
Scalfari habe da einen falschen Zusammenhang hergestellt. Wer den Reden des Papstes Tag für Tag folge, wisse, wie oft er von der Sünde spricht und unserer Disposition zur Sünde- auch wenn er die Barmherzigkeit Gottes zur Sünde in Beziehung setzt. (Aber eben anders als Scalfari)  Er stelle die Barmherzigkeit ins Zentrum seiner Verkündigung, die man gerade mit Blick auf die Realität der Sünde umso tiefer verstehen könne.

Montag, 30. Dezember 2013

Pecunia non olet- oder man kann auch im Kölner Dom mit Tabledance Geld verdienen.

Überrascht die Meldung verschiedener Zeitungen, daß es bei der Tabledance-Einlage im Kölner Dom primär schlicht um schnöden Mammon ging? Nein, nicht wirklich.
Eine so schlecht formulierte, dürftig vorgetragene Begründung, warum der fundamentalistische Amateurstriptease unbedingt auf dem Altar im Hohen Dom stattfinden mußte, wie sie die wirklich nicht mit der Gabe der Rede begabte Studentin Josephine Markmann alias Witt heute im Mittagsmagazin der ARD in die Mikros stotterte, ist Beweis genug für die Austauschbarkeit der angeblichen Motive für den Selbstentblößungs"protest". Die sind nämlich beliebig anwendbar- "wichtig" ist nur die geldeinbringende Halbnacktaktion selbst.
Wie aus dem Ablauf schon erkennbar-war es eine mit dem Fotografen vorbereitete Show- bei der allerdings eine Kölner Tageszeitung, die auch vorher informiert war, dazwischen kam, was die Höhe der Tantiemen zum Leidwesen des Profiknipsers etwas beeinträchtigte.

Den Hinweis auf die pekuniären Hintergründe verdanken wir dem Kreuzritter, Dank dafür  klicken

Die Besessenen der Diskontinuität

Wenige sind sie nicht, die sich hinter Eugenio Scalfari, der sich nolens volens zu ihrem Sprachrohr gemacht hat, scharen: die  Herbeibeter- und beschwörer der Diskontinuität im Papsttum. Endlich sollen die Wünsche der versammelten Atheisten, Agnostiker, Neu-& Altheiden, Hedonisten, Tänzer um das Goldene Kalb nach Selbstabschaffung der Katholischen Kirche, deren Lehre ihrer Sehnsucht nach universal anerkanntem, reuelosen Sündigendürfen immer noch im Wege steht, in Erfüllung gehen: sie wollen mehr- sie wollen auch vom Lehramt gelobt werden als Sünder, die doch nur ihrem Gewissen folgten.
Und da haben sie aus päpstlichem Munde Worte gehört, die ihnen Hoffnung zu machen scheinen. Worte von der Barmherzigkeit und der Liebe Gottes, die alles verzeihen- ohne wenn und aber, also auch ohne Reue, ohne Umkehr.
Da galt auch ihnen der antike Anruf: carpe diem! Und so schreiben sie fast tagein tagaus in den Feuilletons, reden in den allgegenwärtigen Talkshows, Nachrichtensendungen, Kommentaren : dieser Papst bricht mit allen Traditionen, er stellt alle seine Vorgänger ins historische Abseits und macht alles-aber auch wirklich alles neu.
Und da zeigen sie -unfreiwillig- gleich ihre Ahnunglosigkeit in ihrer ganzen Pracht, etwas pointiert gesagt:
noch nie hat sich ein Papst so um soziale Belange gekümmert. Noch nie? War es nicht z.B. Papst Johannes Paul II, der die Enzyklika " Dives in Misericordia" schrieb und zwar bereits 1980?
Noch nie hat ein Papst in der Weihnachtszeit das Kinderkrankenhaus Bambin´ Gesu  besucht. Noch nie?
Nun Johannes XXIII, Paul VI, Johannes Paul II und Benedikt XVI taten das auch- allerdings interessierte das die Meldungsmacher nicht.
Doch zurück zu Scalfari als "Doyen" der publizierenden nichkirchlichen Kirchenumstürzler.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Der Papst und die "Theologie" des Eugenio Scalfari

oder "Der Papst hat die Sünde abgeschafft"
Einige Monate nach dem ominösen "Interview", das allerlei Mißverständnisse hinterließ und eigentlich ein privates Gespräch ohne jede Aufzeichnung gewesen war-hat der alte Herausgeber der Repubblicca E. Scalfari heute in einem langen Artikel seinen Lesern den amtierenden Pontifex, sein Pontifikat und dessen Revolution erklärt.
Der größte Revolutionär in der Kirchengeschichte seit 1700 Jahren sei Papst Franziskus, der es liebe, sich nur als Bischof von Rom zu sehen.
Eine Revolution auf allen Feldern: der Tradition, der Hierarchie, der Theologie kurz den Grundfesten des Christentums, sei es, die wir jetzt erlebten.
Nachdem er die Positionen anderer Interpreten des aktuellen Pontifikates zitiert und ihre jeweilige Sicht als zu kurz greifend beiseite schiebt, besonders die der Kritiker einer theologischen Unzulänglichkeit des Pontifex, entwickelt er seine eigene, eine Scalfari-"Theologie":
Mit wenigen harschen Zeilen wischt er den Gott des Alten Testamentes (als einen Diktator und Richter in einer Person, der den Menschen in den 10 Geboten vorzuschreiben sich erkühnte, welche Taten er zu unterlassen habe und ihnen so jede individuelle Freiheit nähme" ) weg- das ist der Gott Abrahams-so donnert er anklagend- der Gott der Juden ( der die Sünder von Adam an verurteilte und bestrafte).
Der alte Gott Israels und Jesu Christi ist durch die Revolution von Papst Franziskus endlich unbrauchbar geworden und kann entsorgt werden.
Durch Jesus sei die Liebe in die Welt gekommen, das "liebe deinen Nächsten wie dich selbst".
In den Doktrinen der Konzilien und der Päpste aber sei Gott immer der Richtergott geblieben, der Vollstrecker der Gerechtigkeit, der seine Kirche baute, die das Volk immer weiter distanziert habe.
Seit dem konstantinischen Edikt  sind 1700 Jahre vergangen- so Scalfari weiter- vieles sei geschehen in der Kirchengeschichte- aber es sei noch kein Papst gesehen worden, der die Sünde abgeschafft hätte.

nach Ägypten

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.
Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum
und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot.
Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel.
Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa
und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird Nazoräer genannt werden.

aus wikicommons Meister vom Mondsee


Immer schon waren sie nach Ägypten gezogen oder geflohen. Abraham, Joseph der Sohn Rahels, die anderen Söhne Jakobs, schließlich der Patriarch selbst. Und nun das neugeborene Kind, der Messias mit Maria, seiner Mutter, um den Schergen des Herodes zu entgehen.




Herrscher des Himmels erhörte das Lallen!

                                          Herrscher des Himmels erhöre das Lallen,
                                          laß Dir die matten Gesänge gefallen,
                                          wenn Dich Dein Zion mit Psalmen erhöht!                                        
                                         
                     

                                           Höre der Herzen frohlockendes Preisen,
                                           wenn wir Dir itzo die Ehre erweisen,
                                           weil unsere Wohlfahrt gefestiget steht!


Samstag, 28. Dezember 2013

konsequent abwärts

oder wie die USA auf der slippery road der Selbstverleugung, auf dem Weg zur lupenreinen "Tugend"- Diktatur des Relativismus und der Idolatrie der p.c. als oberstem Götzen immer weiter abwärts rutschen.
Das Charlie Norwood VA Medical Center, ein Veteranenhospital in Augusta, hat in Übereinstimmung mit der Politik Präsident Obamas für 12 Tage um Weihnachten herum das Singen von Weihnachtsliedern im Gemeinschaftsbereich der Klinik verboten.
Bisher hatten dort Highschool-Schüler an den Weihnachtstagen für die Patienten traditionelle Weihnachtslieder gesungen, die, wie Schuldirektor Funsch bitter bemerkte, tagein tagaus in diesen Tagen von allen Radiosendern permanent in den Äther gesendet werden. Das Lied "Joy to the world" beispielsweise sei nicht zur Proselytenmacherei geeignet, sondern ebenso Bestandteil der Festtradition- auch von Nichtchristen- wie der Weihnachtsbaum
Wie die Klinikleitung bekannt gab, sollen nur weltliche Lieder gesungen werden dürfen, aus Respekt vor den anderen Religionen, denen die Soldaten in der Klinik eventuell zugehören könnten. Daher habe man Richtlinien herausgegeben, welche spirituelle Begleitung gegeben werden dürfe und von wem......
Man kann sich ausmalen, wie es weitergehen wird.

Fest der Unschuldigen Kinder

File:Fra Angelico 003.jpg
aus wikocommons 
                    
                                                            Fra Angelico                                   

                                Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus


Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.
Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig, und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte.
Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist:

Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen: Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.  
                                        
  
                             
                                                

Gestern in Santa Marta

Gestern war Papa emeritus Benedetto Gast von Papst Franziskus in der Casa Santa Marta. Sein Nachfolger hatte ihn anläßlich seines vorweihnachtlichen Besuches in Mater Ecclesiae  zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.
Außer den persönlichen Sekretären nahmen die Monsignori D.Mamberti und B.Wells an diesem Essen teil.

Quelle :  Radio Vaticana klicken , adnKronos

Freitag, 27. Dezember 2013

Tabledance in Köln

Die kleine Tabledance-Einlage einer jungen Frau, die sich nach einem früheren Ausflug in ein tunesisches Gefängnis den Kölner Dom als einfachere Bühne ausgesucht hatte, war es nicht wert, während der Weihnachtsfeiertage zur Kenntnis genommen zu werden, daher unser verpäteter Kommentar.

Nachdem der zeitliche Ablauf des Geburtstagsbesuches einer gewissen geistig verwirrten ( Kampf gegen die Instrumentalisierung des weiblichen Körpers durch seine Instrumentalisierung....hmmm), an Exhibitionismus leidenden  Amazonenepigonin, die glaubte, den Konzelebranten des feierlichen Hochamtes im Kölner Dom zum Fest Christi Geburt durch die Präsentation ihrer sekundären Geschlechtsmerkmale eine Freude bereiten zu können, und den ersten Pressemeldungen klar wurde, kann man davon ausgehen, daß zumindest einige Zeitungen und elektronische Medien nicht nur vorher informiert waren- sondern durch die Anwesenheit ihrer Teams und durch eifriges Geheimhalten des geplanten "Geschenkes",  Beteiligte -wenn nicht sogar Mittäter waren.
Bei EWTN, das den Tabledance nicht filmte, sondern einen Schwenk ins Kirchengewölbe zeigte, sah man anschließend gerade noch die letzten Reporter die Kirche verlassen, deren Twittermeldungen auch alsbald die Welt unterrichteten.
Ob die Herren Reporter dadurch entschuldigt sind, daß ihre zerebralen Funktionen aussetzen, sobald ihnen der Anblick entblößter Milchdrüsen geboten -oder auch nur versprochen wird- ist schwer zu entscheiden.
Denk-und Kritikfähigkeit gegenüber den wassersuppendünnen Erklärungen der "Aktivistin" (worin soll die Aktivität bestehen außer einer Art deplazierten, verunglückten tabledance-Imitation?) sind komplett im off-modus.  Ist das heutzutage - oh Zeitgeist, den die Pressenmenschen anbeten- schon eine politische oder ideologische Aussage, wenn man sich seiner Oberbekleidung entledigt und zu irgendwelchen nicht allzu ansehnlichen Verrenkungen eine falsche Personenangabe macht? Na dann.
Zumindest für unsere tabledance-Performatorin dürfte sich der alleinige Zweck ihrer kleinen Selbstentblößungseinlage erfüllt haben: PR und Erwähnung in allen Medien, die die Femen ( Gewerkschaft der professionell Barbusigen) immer noch als "Kampf?-"Organisation für freie Meinungsäußerung verstehen wollen. Kann denen denn nicht mal jemand ein Dauer-Abo für eine Oben-ohne-Bar spendieren?
Der so beschenkte Kardinal jedenfalls hat´s mit Fassung getragen. Er war der eigentliche Held des Tages.

Hier gibt´s noch einen lesenswerten Kommentar  klicken
auch Joseph Bordat hat einiges dazu zu sagen z.B. hier : klicken
und zum Vergleich die Profis  klicken

Der Tweet zum Tage

Leider etwas spät, aber ich habe etwas länger mit dem Papierblätterzählen gebraucht:

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Ein Weihnachtslied aus der Renaissance

                                          Freut euch, Christus ist geboren
                                                           Gaudete !
     
                        Tempus adest gratiae, hoc quod optabamus
                        carmina laetitiae devote reddamus.
                        Gaudete,gaudete! Christus est natus ex Maria Virgine, gaudete!

               
   

                         Deus homo factus est, natura mirante;
                         mundus renovatus est a Christo regnante.
                         Gaudete, gaudete.....
 
                         Ezechielis porta clausa pertransitur,
                         unde lux est orta salus invenitur.
                         Gaudete, gaudete....

                         Ergo nostro contio psallat iam in lustro;
                         Benedicat Domino: Salus Regi nostro!
                         Gaudete, gaudete......
                           

Vor 71 Jahren


Aus dem  Geschichtsbuch der Kirche:  Weihnachten 1942 - Papst Pius XII zelebriert die Christmette

                
 
                                 leider nur ein kurzer Ausschnitt aus der Predigt.

Papa Benedetto und die Kinder

Weihnachten stellt das Kind in Bethlehem ins Zentrum des Glaubens- auf seinen Schultern ruht die Erfüllung der Verheißung seit altersher und die Erlösung. Grund genug also besonders zum Fest Christi Geburt über das Kind und die Kinder nachzudenken und zu sprechen.

"Jedes Kind ist ein Abbild des Kindes in Bethlehem. Jedes Kind erbittet Liebe. Gedenken wir besonders der Kinder, denen die elterliche Liebe verweigert wird, der Straßenkinder, die kein Zuhause haben. Denken wir an die Kindersoldaten, die brutal als Instrumente der Gewalt benutzt werden, anstatt zu Versöhnung und Frieden gebracht zu werden, an die, die durch die pornographische Industrie und alle anderen abscheulichen Formen des Mißbrauchs in der Tiefe ihrer Seele verletzt werden. Das ist erneut ein Appell an uns, alles Mögliche zu tun, damit die Tortur dieser Kinder endet, damit das Licht von Bethlehem allen Menschen leuchte!"

Benedikt XVI , 24.12.2008

                        

(Von der Ansage, dieses Video dürfe auf bestimmten Websites nicht wiedergegeben werden, nicht abschrecken lassen- einfach auf  "Auf YouTube ansehen" klicken und los geht´s.)

 Quelle: Das Video verdanken wir dem blog von Raffaella


Mittwoch, 25. Dezember 2013

Puer natus est in Bethlehem

                                        Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt!

                 

 Hier Gregorianik

                         


Hier die Vertonung durch Michael Praetorius

                         

Gottes Segen, Eminenz!

Zu seinem heutigen 80.Geburtstag gratulieren wir dem Erzbischof von Köln, s.E. J. Kardinal Meisner
herzlich und wünschen ihm Gottes reichen Segen. Ad multos annos!

                                           
Hier ein Interview, das domradio mit dem Jubilar führte:    klicken
Und hier ein Video mit den gesungenen Glückwünschen seiner Gemeinde und einer kleinen Dankesansprache des Kardinals, in der er unterstreicht, warum man das "ad multos annos" getrost wünschen kann:  klicken , wir singen sozusagen virtuell mit.
Und wer möchte, kann hier die Predigt des Jubilars zum heutigen Hochfest Christi Geburt im Video verfolgen:  klicken

Quelle: Domradio


Herbei, oh Ihr Gläubigen!

                                  Frohe & gesegnete Weihnachten!


                                     Adeste fideles laeti triumphantes,
                                              venite, venite in Bethlehem.
                                              Natum, videte Regem angelorum
                                              Venite adoremus, venite adoremus,
                                              venite adoremus Dominum.

                                                 
                        

                                                Ergo qui natus die hodierna
                                                Jesu, tibi sit gloria
                                                Patris aeternum, verbum  caro facto.
                                                Venite adoremus, venite adoremus,
                                                venite adoremus Dominum.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Weil uns ein Kind geboren ist

                 Allen ein frohes gesegnetes Weihnachtsfest !         
                 
                              For unto us a Child is born, unto us a Son is given,
                              and the government shall be upon His shoulder;
                              and His name shall be calling Wonderfull, Counsellor,
                              the Mighty God, the Everlasting Father the Prince of Peace.
                                                                                                        ( Jes.9, 6)
       
                    

Päpstliche Weihnachtsgrüße, zweiter Teil


Das Video von LaRepubblicca
(Geduld bitte, es dauert immer ein bißchen, bis es erscheint)

             

und mehr Fotos hier klicken

Montag, 23. Dezember 2013

"Wer kann bestehen, wenn er erscheint?"


Aus der Lesung des heutigen Tages:

"Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog."

G.F.Händel hat das in seinem Messias so vertont:

              

" And He shall purify the sons of Levi , that they may offer unto the Lord an offering in rigtheousness,"

Endlich: Asyl für Trolle!

Ein Land erbarmt sich der heimatlos Gewordenen!

Was war das für ein harter Schlag im letzten Jahr: Das Lieblings-Portal aller Linken Trolle wurde über Nacht dicht gemacht!
Paff! Da hatten sie sich gerade so richtig eingeschossen und wussten endlich, wie sie sich ihre Langeweile vertreiben und das Beschäftigen mit sich selbst unterbinden konnten - und jetzt ist der Laden dicht und die armen wissen nicht wohin.
Seit einem Jahr geht das nun schon so ... sie schwirren durchs Netz immer auf der Suche nach nicht-linken Blogs, die nicht ihrer kleingeistigen Denke von "eine Welt - eine Meinung" entsprechen.

Auch wenn's uns eigentlich nix ausmacht, unseren Blog-Mülleimer täglich mehrmals zu leeren, macht uns das doch deutlich weniger Mühe, als den Verfassern, die diese sinnentleerten, keine-Lesekompetenz beweisenden Beiträge für eben diesen Mülleimer schreiben. Doch wir wollen Barmherzigkeit zeigen: Weihnachten ist nah - und deshalb gehen wir mal an die Ränder und helfen den hilflos herumirrenden Anonymussen doch gern ein bisschen beim Navigieren.

Denn es gibt Licht am Ende des Tunnels für die armen verirrten suchenden Anonymus-Trolle. Ein Land am äußersten Linken (man könnte aber richtiger sagen westlichen) Rand Europas zeigt Herz:

Es weihnachtet sehr-auch im Vatican. Päpstliche Weihnachtsgrüße

Die Nachrichtenagentur asca  berichtet:   klicken

Heute nachmittag hat Papst Franziskus Papa emeritus Benedetto in seinem Domizil in Mater Ecclesiae besucht, um ihm seine Weihnachtsgrüße persönlich auszurichten. Der Emeritus begrüßte seinen Nachfolger an der Haustür und ging dann mit ihm zu einem gemeinsamen Gebet in die Kapelle. Danach zogen sich die beiden zu einem cirka dreißigminütigen privaten Gespräch zurück.Anschließend begrüßte Papst Franziskus die Mitglieder der päpstlichen Familie: EB Gänswein und die Memores Domini.


Und das erste Foto dazu ist schon in der Twitter-Welt:
Danke!



Und noch eins:



Wie schön, dass die Fotografen immer und überall dabei sind:

Es weihnachtet sehr ...

... und wir kennen das ja schon seit Jahren und warten eigentlich auch schon drauf: Was fällt den deutschen Atheisten-Journalisten diesmal ein, um den Katholiken so kurz vor Weihnachten noch mal richtig einen einzuschenken?

Früher war ja alles besser und es war für die Journalisten auch so richtig leicht. Sie mussten nur mal wieder den Papst angreifen (irgendwas ließ sich ja immer ausgraben), und schon war der "Weihnachtsfriede" für die Atheisten wiederhergestellt. Wenn sie selbst schon keine Freude haben, dann sollen doch wenigstens die Christen auch keine haben.

Diese Zeiten sind vorbei. Das mit dem Papst angreifen, geht jetzt nicht mehr. Denn man kann ja einen Mann nicht 9 Monate lange bejubeln und ihn dann angreifen.

Da hat man sich gestern bei der ARD überlegt, machen wir den Katholiken doch dieses Jahr mal eine Freude und zeigen wir ihnen mal, wovon der normale deutsche atheistische Journalist so (alp)träumt.
Wir wussten es ja schon länger, dass all diese Horrorfilmchen und Dan Brown-VT-Romane bei dem einen oder anderen für tiefe Verwirrung in der Seele gesorgt haben, und jetzt haben sie es endlich einmal zugegeben.
Was war passiert? Nun, normalerweise guck ich ja den Tatort nicht, weil mir diese Erziehungskrimis tüchtig auf den Wecker gehen. Selbst das Münchner Lokalkolorit kann mich da eigentlich gar nicht mehr reizen. Aber nachdem dann die ersten Tweets kamen und einige Inhalte durchsickerten, habe ich mir dann am späten Abend diesen Fröhlichmacher dann doch angetan.


Weihnachten mit Papst Benedikt XVI, Don Alfred erzählt.

Bis zum März dieses Jahres war Msgr. Alfred Xuereb 6 Jahre lang Sekretär Papst Benedikts und gehörte zur päpstlichen Familie. In der Wochenzeitung Credere hat er ein wenig von den Weihnachtsfeiern dieser Zeit und seinem Abschied vom Pontifex emeritus berichtet. Seit März ist er Privatsekretär des neuen Papstes. Don Alfred war von  Benedetto seinem Nachfolger, der als einziger Kardinal ohne Sektretär war, empfohlen und sozusagen "abgetreten" worden.
Hier geht´s zum Originalartikel bei korazym : klicken
Msgr. Xuereb: 
 ".......ich bin bis 3 Tage nach dem Konklave bei Papst Benedikt geblieben, danach bin ich in den Vatican nach Santa Marta gekommen. Den Tag, an dem ich aufgebrochen bin, erinnere ich Minute für Minute, weil er ein so außergewöhnlicher in meinem Leben war.
6 Jahre lang lebte ich bei einer ganz besonderen Persönlichkeit, die mir wie ein Vater zugetan war, die es mir ermöglichte, von einer zwar respektvollen aber großen Nähe zu profitieren. Dann kam der Tag der schmerzvollen Trennung.
Papa Benedetto hatte einen sehr schönen Brief geschrieben und mir eine Kopie gegeben, die ich wie ein kostbares Geschenk hüte. Darin beschreibt er dem neuen Papst meine Vorzüge. Wohl aus seiner großen Güte heraus hat er meine Schwächen verschwiegen, und er versichert seinem Nachfolger, daß er mich aus freien Stücken entläßt, weil Papst Franziskus nicht wagte, mich von ihm zu erbitten.
Und wohl auch weil der neue Papst der einzige unter den 115 Kardinälen war, der keinen eigenen Sekretär hatte.(...)
Sie sagten mir, er empfängt seine Post selber, er ist allein. Ich wußte nichts von dem, was in Santa Marta vor sich ging."
Frage : "Aber Sie, wie haben Sie den Papa emeritus zum Abschied gegrüßt?"


Sonntag, 22. Dezember 2013

Zum 4. Advent

Die Salzburger können es halt am besten:




Freuen wir uns an diesem schönen Andachtsjodler: Mit besten Grüßen an die Bayern in aller Welt, besonders die in Rom!

Introitus zum 4ten Adventssonntag

Gerne greifen wie die Anregung von Sandro Magister via katholisches. info auf
und veröffentlichen den gregorianischen Choral zum Introitus des 4. Adventssonntag. das berühmte "Rorate Caeli" eingeflossen in das Adventslied "Tauet Himmel  den Gerechten...."


der lateinische Text lautet:

Samstag, 21. Dezember 2013

Kleine Weihnachtsbotschaft

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses EB G. Gänswein hat den sonst in Glaubensdingen eher mangelversorgten Zuschauern von SAT 1 heute eine winzige Weihnachtsbotschaft überbracht.
Quintessenz: das kürzeste Wort und zugleich eines der wichtigsten der Weihnachtsgeschichte sei das JA.
Hier das Video- weil uns dieses Ja auch angeht:

Das Fürstenfeld-Syndrom



Gewidmet all denen, die von unserem Herrgott an einen Platz gestellt wurden, an dem sie sich offensichtlich nicht wohl fühlen. Ich fühle mit ihnen, auch wenn solche Worte:

"Der Kirchengesang in Bayern lässt ...... bisweilen zu wünschen übrig. In Westfalen wird lauter gesungen"

Fundstück des Tages

Paul Badde führt ein Gespräch mit Pater Peter Gumpel SJ in Rom über die Päpste, die der in seinem langem Leben kennengelernt und miterlebt hat. Besonders hörenswert seine Aussagen zum Selisprechungsprozess für Papst Pius XII.
Wer Paul Baddes ganzes Interview für gloria tv sehen möchte  klicke hier .
Das Fundstück stammt vom blog et nunc: klicken

Das mußte mal gesagt werden

Neu bedeutet nicht immer auch besser, es gab schon Neues, das eindeutig schlechter als das Nicht-Neue war. Klar ausgesprochen hat das lesens-und dankenswerterweise Joseph Bordat hier:   klicken
Ebenso weist er auf die aus PR und Ideologie übernommenen  "Denk"modelle, daß das Nicht-Neue immer auf Trotz und Starre schließen ließe, was eigentlich jede Tradition zunichte aber zumindest verdächtig macht- auch die Tradierung einmal für richtig und gut Erkanntens in der Glaubenslehre.
Und wenn man Wahrheiten nicht modernisieren kann, dann greift man die Kategorie Wahrheit selbst an und schließt sich Pontius Pilatus mit der Frage: "Was ist Wahrheit?" an- um diese gleich selber zu beantworten: es könne keine allgemeingültige Wahrheit geben- womit wir mitten im schönsten Relativismus sind, was von seinen Vertretern -auch theologischerseits- nicht mehr schamhaft bemäntelt sondern stolz der Welt verkündet wird.
Man darf gespannt sein, wie weit unsere Glaubensrelativierer bei der "Erneuerung" der Wahrheit, so wie sie sie verstehen, gehen werden.
Mehrere Kostproben haben sie uns ja schon gegeben, als sie erleichtert berichteten, daß nach 2000 Jahren Windstille und Stagnation in der von Rom geleiteten Kirche nun endlich endlich aufgebriste Luftströmungen zu vermelden seien, endlich auch die windabweisenden Doktrinen und Dogmen auf den Prüfstand der Modernitäts- Zeitgeist-und PR-tauglichkeit gestellt werden. Dass sich nun endlich alles alles wenden muß. 
Schaun mer mal.

Freitag, 20. Dezember 2013

Päpstliche Tweets, ein Vergleich und ohne Worte

Letztes Jahr um diese Zeit twitterte Papst Benedikt:




(draufklicken, dann kann man es besser lesen)


Dieses Jahr twittert Papst Franziskus
  2h
Versuchen wir, Weihnachten im wahren Geist des Evangeliums zu leben, indem wir Jesus in die Mitte unseres Lebens stellen.


Bitten wir Gott um die Gnade, eine Welt zu erleben, in der niemand mehr an Hunger sterben muss.

Zum letzteren ist zu sagen, wie war das noch mit den Steinen die Jesus in Brot verwandeln sollte?

Es ist ja nicht verkehrt, was Papst Franziskus so vor sich hintwittert, aber die alten, frommen Arbeiter- und Nebenerwerbsbauersfrauen meiner Kindheit, hatten da mehr Tiefgang!

Up-date:  weil mittlerweile die Kommentare sich nur noch um Zahlen und Multiplikationsfaktoren drehen- als Beweis für die Qualität des aktuellen Pontifikates - mal ein historisches Foto von der Piazza di Spagna am 8.12.1954- zur Freude für alle Zahlenfetischisten- und mystiker
 
hier klicken und sich erstaunt die Augen reiben                      




Wenn Zwerge den Aufstand proben oder immer wieder Limburg

Wenn man sehen möchte, wie selbst Zwerge einen halbwegs wahrnehmbaren Aufstand anzetteln können, muß man in diesen Tagen nur nach Limburg schauen. Ja schon wieder- oder immer noch !?
Dort hat nun ein Ex-Politiker eine neue Aufgabe entdeckt - er möchte auf seine älteren Tage noch Revolutionsführer werden - ein später Amateur-Spartacus an der Spitze des Zuges gegen Rom?
Vielleicht sollte er sich einen battle-name zulegen, der Filmemacher späterer Zeit dazu anregt, monumentale Historienschinken à la Spartacus auch über ihn zu drehen. Das wäre, wenn man beispielsweise Krempel hieße (ja- wirklich, wir können nichts dafür)  natürlich etwas prekär. "Der Aufstand des Krempels"...hmmm.

Es kann natürlich auch sein, daß die Limburger unter Entzugserscheinungen leiden, was ihre Medienpräsenz angeht - schon seit Tagen, ja fast Wochen keine Pressemeldungen von der Lahn (von manchen schon mit dem Tiber verwechselt) mehr - da nun sah unser wackerer Mannesmut-vor-Paptsthronen-Zurschausteller seine Stunde gekommen: er schrieb einen (Droh)-Brief an den Mann in Weiß. Ganz offiziell über die Nuntiatur. Die Urenkel sollen schließlich etwas zu erzählen haben. Da also droht er den o.g. Aufstand an, zählt auf, was er und seinesgleichen alles tun werden, sollte der Pontifex ihren Forderungen nicht nachkommen. Das Lutherjahr ist doch erst 2017? Jetzt schon Thesenanschlag reloaded am Limburger Domtor?
Und dann besinnt sich der Mann - spät aber immerhin- noch auf sein Christsein (das er sogar politisch-wenn man der CDU diesen Status noch zubilligen möchte- vertreten hat) und macht sich um die Zukunft, des von ihm verfolgten Bischofs TvE Sorgen. Dem möge man doch in Rom eine so weit wie möglich von der Lahn entfernte, bedeutungslose Wirkungsstätte zuweisen- andernfalls: siehe oben. Christliche Nächstenliebe pur, oder?

Der Kreuzknappe hat auch berichtet: klicken
und die Rheinzeitung auch:  klicken
und hier noch ein ganz besonderes Krempel-Schmankerl :  klicken

McKinsey für's Image? Frag Didi:

der macht's billiger und gesünder:

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gestern: Wirtschaft, die tötet - Heute: Willkommen im Vatikan!

Vatican, McKinsey&Company, KPMG

Noch vor einem Jahr hätte sich kein Mensch vorstellen können, dass diese 3 Namen einmal irgendwie miteinander in Verbindung gebracht werden könnten.

Eine Unternehmensberatung und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die besonders bei den Linken schon bei der Namensnennung Angst und Schrecken hervorrufen? Hand in Hand mit dem Papst? Hat er diese Wirtschaftsleute nicht in seinem Schreiben "Evangelii Gaudium" gerade scharf kritisiert und sie für alles Schlechte in dieser Welt verantwortlich gemacht? Lernten wir nicht vor ein paar Tagen, dass "diese Wirtschaft tötet?"

Ja ist denn heut schon erster April?

Nein, Weihnachten steht vor der Tür und vielleicht bedient man sich im Vatikan jetzt dieser Unternehmensberater, um noch ein paar unliebsame Leute loszuwerden: "McKinsey hat gesagt"......



Wie heißt es so schön in diesen Adventstagen: "Freut euch". Das tun wir auch. Aber ob sich die jubelnden Linken auch freuen, wenn sie erkennen müssen, dass es die einen Dinge gibt, die man sagt und die anderen, die man tut?

Merkwürdigkeiten, oder divide et impera, oder der katholische Spaltpilz am Werk.

Ich beklage schon seit Jahrzehnten die tiefe Spaltung innerhalb der paar verbliebenen konservativen Katholiken, die es gibt.
Hat sich irgendwo eine gute Gruppe gefunden, so reicht es das Wort: Homöopathie oder Medjugorje oder tridentinische Messe in den Raum zu werfen und sofort polarisiert sich die Sache und man schlägt sich untereinander, anstatt sich auf dem Level "We agree that we disagree" dem Tagesgeschäft zuzuwenden.

Ich habe auch meine Meinung zu den Dingen, aber ich denke man muss der Wahrheit auch ihre Zeit zum Reifen lassen und es gibt Dinge, die nicht einfach schwarz oder weiß sind, sondern bunt.
Es gibt auch Fragen, wo die Leute sich die Köpfe einschlagen, die einfach verkehrt gestellt sind oder wo von verkehrten Voraussetzungen ausgegangen wird.
Jedoch müssen viele Dinge geklärt werden und geklärt werden können Dinge nur, wenn ich meine Position vertreten kann und selber dahinter stehe.
Will heißen, wenn ich den anderen von vorneweg in eine Schublade stecke, das Etikett "böse" draufklebe, dann kann ich mir zwar gut vorkommen, aber ich komme nie dazu, dass zu tun, was heutzutage ja in der Tat mantraartig beschworen wird, nämlich ins Gespräch zu kommen und festzustellen, der Andere hat da einen klareren Blick, dort einen Fehlschluß, oder einfach recht.
Ich spotte ja schon seit Jahren über den Dialogprozess und das ganze interreligiöse und ökumenische Getue, bin jedoch grundlegend der Ansicht, wir brauchen all das, aber erstmal untereinander.
Ich persönlich finde, z.B. Simone de Beauvoir hat einen sehr klaren Blick gehabt, jedoch grottenfalsche   Schlüsse gezogen.
Z.B in dem Buch "Alle Menschen sind sterblich" weist sie meisterhaft nach, dass die unendliche Fortführung des besten  Lebens auf der Erde, vielleicht das ist, was man unter Paradies versteht versteht,  in Wirklichkeit jedoch gar nicht gut, ist, sondern ein verfluchter Zustand. Und so bestätigt sie, obwohl sie das gar nicht will, die Lehre der Kirche über Himmel, Paradies und Welt.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Die deutsche Krankheit - Morbus Teutonicus


Trotz oder gerade wegen des neuen Pontifikates, das sie vermeintlich ein vielversprechendes Frühlingslüftchen verspüren ließ, sind unsere wackeren teutonischen Bischöfe, einige sogar mit Kardinalshut, wieder auf Gegenkurs zum römischen Flaggschiff.
Gerade ist die alte, seit des Doktor Martinus L.´s Zeiten auch bei Katholiken latente, teutonische Krankheit des ständigen Widerspruchs zu Rom, wieder virulent geworden.
Was sagt das Lehramt? Keine Hl. Kommunion für die notorischen wiederverheirateten Geschiedenen- mit Hinweis auf das 6. Gebot und die Sakramentenlehre?
Wie bitte? Wir verstehen so schlecht...leider sind die Ohren der Adressaten in den Ordinariaten chronisch durch eine Art Autoimmunkrankheit gegen Botschaften vom Tiber verschlossen. Nicht nur Bayern schleudern dem trotzig ihr "mia san mia" entgegen und beeilen sich, im Schulterschluss mit und im vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Veröffentlichten Meinung, fast tagein tagaus von den Bildschirmen der Nation in die Wohnzimmer derselben diktiert, nützlich und zu Diensten zu sein- gegen den Mann in Weiß, die Kurie (die gerade die Rolle des Bösewichts übernehmen mußte, weil der Pontifex POY -und deshalb zunächst ungeeignet ist) und das Lehramt.
Keine Hl. Kommunion für die o.g..? Da weiß man es in deutschen Ordinariaten besser, demokratisch soll befunden werden, barmherzig, dezentralisiert, nach Demoskopie-nicht nach ewiger Gültigkeit der Wahrheit.
Wahrheit wird völlig überschätzt, weiß man dort. Da hält man es mit Pilatus: "was ist Wahrheit?"

Da wird das Sant´Uffizio in die Schranken gewiesen, Mannesmut ( wirklich? welche Gefahren drohen denn?) vor Fürstenthronen.... da werden einzelne Worte des Papstes gegen ihn und andere instrumentalisiert, um der eigenen Position medienbeifallheischend, hämisch Nachdruck zu verleihen.

Adventsgeschichten: Die Krippe von Laufen

Vom Barock ins heute:



Weihnachten ist schön .... lassen wir uns die Freude nicht nehmen!

Dienstag, 17. Dezember 2013

Fundstück des Tages

kein Grund zur Freude -oder eine POY kommt selten allein.
Gefunden bei einfach entfachend:  klicken

und noch eine kleine Neuigkeit am Rande: Papst Franziskus hat erstmals in seiner Amtszeit ein Schreiben mit dem päpstlichen Zusatz PP unterschrieben.

Der soundsovielte Versuch Weihnachten abzuschaffen

Ja ich weiß es auch, vieles vom dem was wir an Weihnachten so lieben, von den Formen und Gebräuchen ist getauftes Heidentum.
Das fängt an bei den Lebkuchen, geht über den Lichterbaum hin zu dem ganzen Zauber mit den zu Engelein umgedeuteten guten Geistern, die nachdem die Finsternis an der Wintersonnenwende ihrem Höhepunkt erreicht hat, wieder Macht gewinnen.
Wir wissen auch, dass die frühen Christen den Termin der Geburt Christi mit voller Absicht auf den Festtag des vom letzten, römischen, christenverfolgenden Kaisers, Diokletian, eingeführten Sol Invictus, gelegt haben.
Die wahre unbesiegbare Sonne  ist nämlich Christus.

Was der KKK über die Endzeit und die Hoffnung, auf die Erlösung in dieser Welt, so lehrt.


Es ist immer wieder heilsam, ein bisschen im Katechismus zu blättern. Deshalb stell ich jetzt mal einfach kommentarlos rein, was der Katechismus über die Idee,  dass man das Reich Gottes auf dieser Welt verwirklichen könne, so sagt: (Hervorhebungen und so ein Kram von mir)

675 Vor dem Kommen Christi muß die Kirche eine letzte Prüfung durchmachen, die den Glauben vieler erschüttern wird [Vgl. Lk 21,12;Joh 15,19 -20]. Die Verfolgung, die ihre Pilgerschaft auf Erden begleitet , wird das „Mysterium der Bosheit" enthüllen: Ein religiöser Lügenwahn bringt den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste religiöse Betrug ist der des Antichrist, das heißt eines falschen Messianismus, worin der Mensch sich selbst verherrlicht, statt Gott und seinen im Fleisch gekommenen Messias [Vgl. 2 Thess 2,4-12; 1 Thess 5,2-3; 2Joh 7; 1 Joh 2,18.22].


676 Dieser gegen Christus gerichtete Betrug zeichnet sich auf der Welt jedesmal ab, wenn man vorgibt, schon innerhalb der Geschichte die messianische Hoffnung zu erfüllen, die nur nachgeschichtlich durch das eschatologische Gericht zu ihrem Ziel gelangen kann. Die Kirche hat diese Verfälschung des künftigen Reiches, selbst in ihrer gemäßigten Spielart, unter dem Namen „Millenarismus" zurückgewiesen [Vgl. DS 3839], vor allem aber die „zuinnerst verkehrte" politische Form des säkularisierten Messianismus [Vgl. die Verurteilung des falschen „Mystizismus" dieser Fehlform der Erlösung der Armen in der Enzyklika „Divioi Redemptoris" Pius‘ Xl].

 677 Die Kirche wird nur durch dieses letzte Pascha hindurch, worin sie dem Herrn in seinem Tod und seiner Auferstehung folgen wird [Vgl. auch GS 20-21], in die Herrlichkeit des Reiches eingehen. Das Reich wird also nicht in stetigem Fortschritt durch einen geschichtlichen Triumph der Kirche zustande kommen [Vgl. Offb 19,1-9], sondern durch den Sieg Gottes im Endkampf mit dem Bösen [Vgl. Offb 3,18]. In diesem Sieg wird die Braut Christi vom Himmel herabkommen [Vgl. Offb 20,7-10]. Nach der letzten kosmischen Erschütterung dieser Welt, die vergeht [Vgl. Offb 21,2-4], wird es in Gestalt des letzten Gerichts zum Triumph Gottes über den Aufstand des Bösen kommen [Vgl. 2 Petr 3,12-13]. 



Wahrhaftig, wer Ohren hat zu hören, der höre!

Montag, 16. Dezember 2013

Für alle Kirchenerneuerer,

besonders für unsere Freiburger Freunde und als Erinnerungsstütze,  was es eigentlich mit der Entweltlichung auf sich hatte: die Freiburger Rede


                  

Quiz

Die heutige Preisfrage* in unserem diesjährigen Multiple-choice-Adventsquiz lautet:

Wer sagte:  "Die Kirche ist kein Zufluchtsort für traurige Menschen...." ?


A: Jesus Christus (die Mühseligen und Beladenen sollen zur Konkurrenz gehen, oder zu Hause bleiben)
B: Papst Urban II (schickte die Unzufriedenen, Traurigen, Enterbten an den Jordan)
C: Martin Luther (wollte lieber Urvater der miesepetrigen Grünen werden)
D: Papst Franziskus (der Chef, der keine schlechte Stimmung in seinem Laden duldet) ...

* nur eine Antwort ist richtig

Sonntag, 15. Dezember 2013

Gaudete in Domino

                                             Hebdomada Tertia Adventus
                                            zur Feier des 3. Adventsonntages

                


         

Als Hochwürden sauer wurde, weil die Schäfchen taten, was er predigte.

Vorhin erzählte mir ein Bekannter eine leider wahre Geschichte.
Neulich wurde in unserer Nachbarkirche (ich glaube es war gar nicht dran, aber egal), das Evangelium von der armen Witwe, die in den Opferkasten ihre letzten 2 Pfennige warf und darob von Christus selig gepriesen  wurde, verlesen.
In der Predigt wurde, unter Berufung auf Papst Franziskus, kräftig über die Reichen geschimpft und dazu natürlich immer wieder die arme Witwe gepriesen, das Geld verflucht und über die auch im Evangelium vorkommenden Reichen, die nur was von ihrem Überfluss (jedoch Säckelein voll Gold)  und damit eben nix gäben, hergezogen.
Soweit so gut, ich will das auch gar nicht ausführen, finde es nur immer putzig und fast erheiternd, wie all die Leute die ich so kenne, und die zuerst an ihr Girokonto und dann an ihre Geldanlage und erst dann an den lieben Gott, glauben, sich für den Papst Franziskus begeistern.
Wie das bei uns (leider, seufz) so üblich ist, baute man in die Predigt einen Event ein.
Man schickte den Küster nach hinten, um den dort stehenden Opferkasten zu holen.
Der Pfarrer öffnete den Kasten dramatisch und verlor die Fassung: Es waren nämlich nur Centstücke drin

Zum 3. Advent - Freut Euch!

Tochter Zion freue Dich ...

... das durften wir heute zum Schluss der heiligen Messe in St. Peter singen
Es ist einfach eins der schönsten Adventslieder überhaupt



Dieses Video ist eines der wenigen, die in der richtigen Umgebung aufgenommen wurden.
Ein 'Adventskranz mit 3 brennenden Kerzen. Da ist es gleich doppelt schön.
Denn die meisten Aufnahmen stammen aus irgendwelchen Weihnachts-Shows, wo alles im Lichterglanz der Weihnachtsbäume erstrahlt.


Samstag, 14. Dezember 2013

Der Präfekt der Glaubenskongregation zu aktuellen Hypes in deutschen Landen

Radio Vatikan berichtet es: Der Präfekt der Glaubenskongregation hat sich geäußert und
zum Korruptionsprozess gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff  gesagt . „Wer nur ein wenig Gerechtigkeitssinn hat, kann den juristischen und finanziellen Aufwand um 700 Euro nicht verstehen“,  „Es ist auch nicht zu tolerieren, dass Personen in ihrer Menschenwürde so verletzt und gekränkt werden dürfen, besonders wenn die Vorwürfe gar nicht bewiesen sind“, 
Nee  Mensch also die 700€, kosten uns nun die Pension für einen Ex Bundespräsidenten, dazu ist er sein Amt los, der Ruf ruiniert. Im Grunde übertrifft es noch das was Lamech (und der ist ja der Nachkomme Kains) als gerecht ansieht:
Ihr Frauen Lamechs, lauscht meiner Rede! / Ja, einen Mann erschlage ich für eine Wunde / und einen Knaben für eine Strieme.
Wird Kain siebenfach gerächt, /dann Lamech siebenundsiebzigfach. (Gen, 4,24)

De "staade" Zeit

So wird aus dem Advent ein Event ...



Der Glühweinrausch scheint was ganz besonderes zu sein.

Fragebogen und Umfragen und warum ich so erstaunt über die Erstaunten bin

Der folgende Beitrag ist in weiten Strecken ironisch gemeint, das nur zur Vorwarnung

Da hat der Vatikan einen Fragebogen verschickt, der definitiv an die Bischöfe gerichtet ist, um sich einen Überblick über den Zustand der einzelnen Diözesen, was die Rezeption der kirchlichen Moral- und Ehelehre angeht, zu verschaffen. Dazu wollte man noch wissen, wie es halt so gesamtgesellschaftlich aussieht in den Diözesen.
Naja man hat so als Bischof keine Ahnung, was so los ist in seinen, deutschen Landen und hat deshalb die Gläubigen aufgefordert den Fragenbogen selber zu beantworten.
Ich bin jetzt der kath.net Empfehlung zum Fragebogen (der zum Ankreuzen aufbereitet wurde) gefolgt und muss sagen, der sieht anders aus, als der originale, den die FAZ veröffentlicht hat.
Ich will jetzt gar nicht untersuchen, in welche ankreuzbaren Fragen der bayerische Familienbund die komplexen Fragen gepresst hat, und ob das sinnvoll ist oder nicht, auf was ich raus will, ist das Erstaunen, mit dem das Ergebnis kommentiert wird, berichtet doch Radio Vatikan Viele Katholiken leben nicht nach der Lehre 
 Ja, nee ehrlich jetzt? Hätte ich nicht gedacht!

Freitag, 13. Dezember 2013

... und natürlich gibt es auch in Bayern einen Lucia-Brauch

Aus gutem Grund verehren die Bewohner der bayerischen Stadt Fürstenfeldbruck die heilige Lucia. Und daraus entstand die Tradition des Luzienhäuschen-Schwimmens auf der Amper. Im Jahr 1785 gab es um die Stadt ein schweres Hochwasser, aber die meisten Häuser wurde verschont. Darauf versprachen die Einwohner, jedes Jahr am 13. Dezember einen Dank-Gottesdienst zu feiern. Und dabei wurden dann Abbildungen der eigenen Häuser in die Amper gesetzt. Und die Fürstenfeldbrucker hielten sich an ihr Gelübde.
Das Luzienhäuschen-Schwimmen ist wirklich eine besondere Freude - und ich gebs zu, nicht nur für die Kinder.
Das beginnt erst mal damit, dass die Häuschen gebastelt werden müssen. Aus Papier, Pappe und Holz können da richtige kleine Kunstwerke entstehen. Und die Kinder sind da richtig kreativ, wie man in diesem Artikel des FFB-Kreisboten oder hier sehen kann. In die Mitte kommt eine Kerze, die dann am Abend vor der Kirche St. Leonhard zuerst gesegnet werden und dann in einer Prozession zum Fluss getragen. Mit Hilfe der Wasserwacht werden sie auf dem Fluss ausgesetzt.
Es ist ein wunderschöner Anblick, diese vielen kleinen leuchtenden Häuschen den Fluss hinabschwimmen zu sehen - und sie schwimmen recht lange. Viel Spaß also den Fürstenfeldbrucker Kindern heute beim Luzienhäuschen-Schwimmen und dass ihr alter Brauch noch lange erhalten bleibt.

Der Papst kriegt einen Christbaum ...

... und zwar einen ganz besonderen. Ein Friedensbaum der bayerischen Gemeinde Waldmünchen, der aber aus dem böhmischen Grenzgebiet stammt, schmückt nun den Petersplatz und strahlt seit heute in vollem Glanz.
Die, die mitgeholfen haben, dass der Baum nach Rom kommt, wurden heute von Papst Franziskus in einer Privataudienz empfangen. Es kam nämlich nicht nur der Baum nach Rom, sondern auch jede Menge selbstgebastelte Stromsterne, die jetzt den Weihnachtsbaum in den päpstlichen Räumen schmücken.



Wie man sieht, haben sich alle sehr gefreut und die Bäume sind auch wirklich wunderschön.

Und hier ist das komplette Video der offiziellen Übergabe des Baumes mit dem Einschalten der Beleuchtung des Weihnachtsbaumes. Was für ein wunderschönes Bayerisches-Italienisches Fest.
Und ganz nebenbei durften wir hören, dass auch Papa em. Benedetto einen bayerischen Weihnachtsbaum erhalten hat.
Schön ist auch das gemeinsame Singen des berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt am Ende der Veranstaltung.

Kardinal Schönborn nennt Ross und Reiter

Schönborn kritisiert die Kurie in der causa Williamson


Anlass war die Vorstellung von Giovanna Chirris Buch "L´ultima parola"  ( Das letzte Wort) im Päpstlichen Pilgerbüro in Rom. Giovanna Chirri ist die Journalistin, die als erste die lateinisch vorgetragene Rücktrittsankündigung Papst Benedikts verstand und weitergab-und die nun ein Buch zu diesem Thema verfaßt hat.
Bei dieser Buchpräsentation kritisierte der Wiener Kardinal das Verhalten der Kurie während des Benedetto-Pontifikates -insbesondere aber in der Causa Williamson.

" Es ist viel über die Kommunikationsfehler während des Ratzinger-Pontifikates gesagt worden" so Schönborn wörtlich " ich aber denke, daß er ein Meister der Kommunikation ist." Dabei hob der Wiener Erzbischof besonders die causa Williamson hevor.Die Shoah-Leugnung Bischof Williamsons, die erst nach der Aufhebung der Exkommunikation der 4 FSPPX-Bischöfe bekannt geworden war, "hatte einen weltweiten Entrüstungssturm hervorgerufen, auf den der Papst mit einem dramatischen Brief an alle Bischöfe der Welt reagierte."
"Die interne Kommunikation des Hl. Stuhls war katastrophal" erinnert sich der Kardinal " Papst Benedikt rang sich zu dem ungeheuren Entschluss durch, allen Bischöfen der Welt einen Brief zu schreiben, der " so EB Schönborn weiter " ein Meisterwerk der Demut, der Präzision und der Einfachheit ist" "Bei dieser Gelegenheit fragte ich ihn, warum keiner der involvierten Purpurträger die Verantwortung für dieses Desaster auf sich genommen habe. Der direkt Verantwortliche war Kardinal C.Hoyos ( als Präsident der Päpstl. Kommission Ecclesia Dei) und mit ihm Kardinalstaatssekretär Bertone- ganz sicher nicht Papa Benedetto, der die ganze Last, in dieser Situation Klarheit zu schaffen auf sich nahm."
In der Vergangenheit-so VaticanInsider weiter- hatte Kardinal Schjönborn mehrmals die Römische Kurie kritisiert - bezüglich des Mißbrauchskandals in direkter Konfrontation zu Kardinal Sodano und hatte vom Papst immer wieder die Ersetzung des Kardinalstaatssekretärs gefordert.
Quelle. VaticanInsider /La Stampa

Hier geht´s zum Originalartikel : klicken





Santa Lucia

Zum Tag der Heiligen erfreuen wir uns an diesem italienischen Volkslied, gesungen von Andrea Bocelli:




In Schweden ist das Luzia-Fest fast so etwas wie ein zweiter Nationalfeiertag:

In Schweden feiert man jeden Winter das Lucia-Fest. Die Mädchen tragen Kerzen auf dem Kopf und lange weiße Kleider". Was Passanten auf der Straße mit der Heiligen Lucia verbinden, zeigt, welch mediale Präsenz sie bis heute hat. In der Vorstellung vieler sind Bilder junger, blonder Mädchen, weißgekleidet mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf. Ausgehend von der Bedeutung des Namens Lucia lässt der Kranz die Umgebung tatsächlich hell erleuchten und kündigt so die Ankunft Jesu auf Erden an. In den schwedischen Familien ist es Brauch, dass die älteste Tochter als "Lucienbraut" Kerzen auf einem grünen Kranz trägt und die schlafenden Eltern und Geschwister mit dem ersten Weihnachtsgebäck weckt. Der Brauch des Kerzenkranzes hat seinen Ursprung ebenfalls in Überlieferungen: Um verfolgten Christen in ihren Verstecken in dunklen Gängen unter der Stadt zu helfen und sie mit Essen und Trinken zu versorgen, brauchte Lucia beide Hände und trug deshalb die Kerzen wie eine leuchtende Krone auf dem Kopf.
In Schweden wird der Lucia-Tag seit Ende des 18. Jahrhunderts im ganzen Land gefeiert. Dort ist es im Dezember nur wenige Stunden hell, was dem Fest eine ganz besondere Bedeutung ..verleiht.

Danken wir dieser Märtyrerin, die in dunklen Zeiten das Licht Christi weitertrug - ohne dabei Rücksicht auf das eigene Wohlergehen zu nehmen.

Allen einen schönen erleuchteten Lucia-Tag!!


Danke, wir haben schon eine Religion

Danke an unsere Bischöfe!


Wir haben ja in den letzten Wochen auch das eine oder andere mal kein gutes Haar an dem einen oder anderen unserer Hirten gelassen. Es ist einfach zuviel passiert und manchmal standen uns bei dem einen oder anderen Vorfall auch wirklich die Haare zu Berge. Man konnte wirklich daran zweifeln, ob die überhaupt noch katholisch sind oder inzwischen einen anderen zeitgeistlichen Glauben angenommen haben.
Aber: Wie so oft im Leben ist das eine das Reden und das andere das Tun!

Und wir sagen das jetzt ganz ehrlich: Wir sind stolz auf unsere Bischöfe, dass sie in ihrem Tun eben doch beweisen, dass sie katholisch sind und nicht der Grünen Religion anhängen.

Kürzlich veröffentlichte die Deutsche Umwelthilfe eine Liste, wie und womit die Deutschen Bischöfe automäßig unterwegs sind. Die meisten evangelischen - wir können es uns denken, haben ja schon seit einiger Zeit ihren Glauben gegen die Grüne Wohlfühlreligion eingetauscht, demzufolge müssen sie sich in ihrem Verhalten auch ihrer neuen Religion unterordnen. Pech für sie.


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Up-date of the Year

Es scheint sich wie ein roter Faden durch das aktuelle Pontifikat zu ziehen: etwas wird gesagt, geschrieben, veröffentlicht-und dann dementiert, uminterpretiert  und/oder zurückgezogen.
Der Aufmerksamkeit einiger amerikanischer Blogger verdanken wir, daß jetzt der eigentliche Grund für die Nominierung von Papst Franziskus für die Auswahlliste zur "Person of the Year" bekannt wurde, obwohl auch der ganz schnell wieder von der Bildfläche entfernt wurde: da schrieb das TIME-Magazin, man habe ihn nominiert weil er " als erster jesuitischer Papst Dogma und Luxus der katholischen Kirche abschaffe". 
Einige aufmerksame katholische Leser machten dann die Redaktion per Tweet darauf aufmerksam, daß das nicht stimme und daß der Papst keineswegs Dogmen abschaffe.  Daraufhin verschwand diese Formulierung, -und die Begründung lautete nun, er habe die Herzen der Menschen gewonnen und schaffe den Prunk der katholischen Kirche ab. 
Die blamable und verräterische Originalversion- die die wahre Motivation und das wahre Unwissen der TIME-Macher zeigte, verschwand auffallend schnell und gründlich aus dem Zugriffsbereich der Internet-User. Aber doch nicht ganz spurlos- wie man hier sehen kann:

Quelle: Screenshot aus dem google-cache der Originalseite von Time
wie sie am 8.12.2013 02:33:13 noch im Netz stand.
(zum Vergrößern draufklicken) 
Man kann sich vorstellen, daß die Erstfassung wohl kaum die Begeisterung und Zustimmung des Hl. Stuhls und so vieler Katholiken weltweit gefunden hätte.

Inzwischen gibt es eine zweite Seite des Time Magazins, wo der Text mit dem Dogma fehlt:

Quelle: Screenshot aus der aktuellen Seite von Time, die
man hier aufrufen kann
Unterhalb des Bildes findet sich dann auch die Feststellung,
dass das mit dem Dogma falsch gewesen sei. 


An diesem Beispiel sieht man mal wieder sehr gut, was sich die säkularen Medien von Papst Franziskus erhoffen und erwarten. Hätte der Blogger nicht auf den Fehler hingewiesen, wüsste jetzt alle Welt, warum der Papst eigentlich zur "Person of the Year" gewählt wurde.

Erfrischung gefällig?

Wofür ein Papst heutzutage nicht alles herhalten muß ! Den einen dient er als Windmaschine und je nach Standort verspüren sie einen frischen Wind oder ein Frühlingslüftchen, die nun die katholische Kirche durchwehen - nach - wie es aussieht - knapp 2000 Jahren Windstille, den anderen ist er eine Erfrischung, so z.B.  gerade den Verantwortlichen des Senders phoenix, die uns vorher jahrelang mit geklitterten Historienschmonzetten  aus dem finsteren Vatican ("Die Macht de Päpste" und drgl. Pay-TV-würdige Doku-Soaps mehr) gequält haben, deren Aussagen nicht mal einem Blick zu Wikipedia standhalten konnten, dafür aber in opulenter Ausstattung schwelgten. Auch dort hat man jetzt Bescheidenheit und Armut als hohes Gut entdeckt und möchte nicht zurückstehen. Also schickt man gerade "Erfrischend anders - Papst F." auf die Bildschirme der Nation.
Wieder andere halten ihn für ein Ein-Mann-Abriß-Kommando oder für eine Projektionsfläche eigener Ich-bin-Kirche-Phantasien, für den ranghöchsten Verfechter von Kommunismus oder wahlweise Sozialismus, für einen PR-Mann der Firma Ford usw. usw.
Nur als Nachfolger Petri scheint die breite Masse ihn, the POY,  nicht wahrzunehmen.

Mein Reich ist nicht von dieser Welt

Mein Fundstück des gestrigen Tages. Gefunden habe ich es unter einem Artikel von FatherZ zum  Thema: "Papst Franziskus ist Person of the Year".


"I won’t forget Time’s evil, defamatory cover on the last pope 3 years ago:
http://img.timeinc.net/time/magazine/archive/covers/2010/1101100607_400.jpg

A young American priest once asked Cardinal Ratzinger about an awful attack he received in the press. He responded, “If I don’t read an article like that every week or so, I have to examine my conscience.”
Amen."


Maaloula

Zum dritten mal müssen wir uns mit diesem uralten christlichen (wie lange noch?) Städtchen in Syrien beschäftigen. Wir hatten hier  und  hier berichtet.
Nachdem Maaloula -nach einer ersten Belagerung und Eroberung und den folgenden Massakern an christlichen Bewohnern durch die rebellischen Dschihadisten zunächst von der regulären syrischen Armee befreit worden war- haben die  fanatischen Jabbat-Al-Nusra-Milizen, von einer Fatwa eines Islamlehrers, der die Rechtmäßigkeit aller Gewalttaten im Namen Allahs und des Propheten bestätigte, befeuert, Maaloula erneut erobert und das Kloster der Hl. Thekla gestürmt.
Wie wir schon schrieben, betreuten dort bis zu diesem Zeitpunkt 20 Nonnen 40 Waisenkinder-über deren Schicksal man nichts erfuhr, wohl aber daß die "tapferen Gotteskrieger" von eigenen Gnaden 12 der Ordensschwestern als Geiseln verschleppten und bis heute in ihrer Gewalt halten ( was auf keinen Fall Gutes bedeuten kann), sie benutzten sie wahlweise als lebende Schutzschilde gegen Angriffe der Armee oder als Druckmittel gegen die Assad-Regierung bzw. die Christen im Lande.
Zur Zeit weiß man nichts über ihren Aufenthaltsort oder ob sie überhaupt noch leben. Das Einzige, was man weiß, ist, dass ihre mutigen Entführer ihnen ihre Kreuze weggenommen haben. Vielleicht ja aus Angst, Jesus Christus könnte doch der richtige Gott sein....da will man besser nicht mit dem Kreuzsymbol konfrontiert werden.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Der Präfekt spricht

Aus Rom hat sich der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof L.Müller, zu "Problemen" der deutschen Kirche zu Wort gemeldet. Im Osservatore Romano hatte er in einem längeren Artikel noch einmal zur Frage der  "wiederverheirateten Geschiedenen" Stellung genommen und Kardinal Marx offen und klar widersprochen .
Im Interview mit der Passauer Neuen Presse geht er u.a. auf den unsäglichen Zeit-Artikel ein( wir erinnern uns an den diamantendekorierten Petersdom und den wie ein Weihnachtsbaum geschmückten Papst Benedikt XVI ) und die Aussagen des augenscheinlich von Todesahnungen und Torschlußpanik gequälten Hansi Küng. Aber EB Müller nimmt auch Stellung zu der Kölner Wir-wählen-einen-Bischof-Truppe, sicher nicht unbedingt zu deren Freude.
Hier ein Auszug aus dem Artikel :

"Gegen eine Darstellung der Wochenzeitung "Die Zeit", in der er als "hartnäckigster Gegner" von Papst Franziskus bezeichnet wurde, verwahrte sich der Glaubenspräfekt mit den Worten: "Gegen schlechte Phantasien helfen keine rationalen Argumente." Zu Überlegungen des Kirchenkritikers Hans Küng in der PNP, Müller trage möglicherweise dazu bei, dass Benedikt XVI. als "Schattenpapst" agieren könne, erklärte der Erzbischof, er sei "ein wenig stolz, dass aus reiner Opposition zu meiner Wenigkeit aus einem verbitterten Gegner doch noch ein glühender Anhänger des Papstes geworden ist". Müller weiter: "Welch ein Genuss, Hans Küng auf seine alten Tage noch schwärmen zu sehen vom ,Nachfolger Christi und sichtbaren Haupt der ganzen Kirche’, wie es im Zweiten Vatikanum heißt."

Hier geht´s zum Artikel der PNP    klicken

Quelle: PNP