Donnerstag, 31. Januar 2013

Das neue Gotteslob kommt ( leider oder gottseidank?)

Es dräut ja schon lange, lange am Horizont und es werden die Sorgen besorgter Gläubiger immer wieder damit beschwichtigt.
Diese und jene (Wandlungsworte?) und sonstige römischen Anweisungen würden im neuen Gotteslob berücksichtigt, heißt es immer wieder.
Na gut, es ist also fast fertig, würde ab Herbst zu kaufen sein und dann wird alles, alles besser.
Wir wissen, es erscheint in schickem grau, oder soll es doch eher sagen, dass wir Katholiken alle wie graue Mäuse sein sollen? Wurde das grau gewählt um niemanden zu irritieren, weiß-gelb hätte ich passender gefunden!
Um aber nicht immer zu meckern: die absolute Knüllermeldung zuerst, es werden die  Wandlungsworte geändert.
sagt das Konradsblatt! Und formuliert wundervoll: "....es wurden lediglich bereits bekannte Änderungen - etwa, das neue pro multis/ für viele......."
Nee, bin ich auf dem falschen Schiff? erstens Latein und dann der Satz, wo ich mal wieder nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll, ob der Dreistigkeit. So, so, bereits bekannt sind die geänderten Wandlungsworte?
Irgendwie muss ich da was verpasst haben! Ich hab die noch nie gehört, es hat noch keiner drüber gepredigt und selbst als  fromm verschriene  Priester trauen sich nicht, "für viele" zu sagen.

Die Vertreibung aus dem Paradies und ihre Folgen


Die Sendlinger Straße in München – ein neues Highlight in der Münchner City.
Nicht weit vom Marienplatz gelegen, putzt sich derzeit die Sendlinger Straße heraus.
Die Groß-Baustelle „Hofstatt“ ist fertig, und was dort hinter den Schutzhauben entstanden ist, kann sich wirklich sehen lassen. LuxusWohnungen, Büros und eine Ladenmeile mit internationalen Geschäften machen nun den Weg zur Asamkirche zum Erlebnis.
Demnächst soll sogar die Fußgängerzone bis in die Sendlinger Straße erweitert werden und noch mehr Besucher und Kunden anlocken.

Des einen Leid, des anderen Freud!.Denn bevor die schicke Hofstatt entstehen konnte, musste erst ein Münchner „Urgestein“ weichen. Wie es unter der rot-grünen Stadtregierung mit dem  bayerischen Möchtegern-Ministerpräsidenten schon des öfteren passiert ist, werden die Armen in weniger attraktive Gegenden verbannt, damit genug Platz ist für den Luxus der Reichen.
Deshalb musste auch die Süddeutsche Zeitung weichen. Sie residiert jetzt anstatt im schönen Ambiente der Sendlinger Straße in einem Allerweltshochhaus in Zamdorf, tagsüber ein Industriegebiet, aber des Nachts sieht man dort die roten Lämpchen leuchten.

Da verwundert es nicht, dass der/die eine oder andere RedakteurIn in Panik verfällt und überall Gespenster sieht. Die roten Lämpchen im Umfeld mögen in der Dunkelheit und aus der Höhe des Hochhauses tatsächlich wie „Kerzen-hin- und hertragende Mönche“ wirken, die einer(m) Dan-Brown-lesenden SZ-RedakteurIn schon mal furchtsame Gedanken eingeben können.

Weitersagen: Das Jahr des Glaubens - jetzt auch auf deutsch!

Das Kloster Stiepel hat's zuerst gesehen:

Noch bevor es in der Blogözese die Runde machen konnte - und auch bei katholisch.de weiß man's noch nicht:
Die Homepage zum Jahr des Glaubens gibt es jetzt auch auf deutsch!!

Lange ist's wohl noch nicht online: als ich am 24.1. meinen Beitrag "Gehen die Deutschen auf Distanz zum Papst?" verfasste, gab es noch keine deutsche Homepage. Sie ist wohl wirklich erst in den letzten Tagen online gegangen.
Da bedanken wir uns doch sehr bei den Römern und freuen uns, dass sie uns in diesen Tagen - trotz allem -  ihre Nähe zeigen. Revanchieren wir uns mit vielen Seitenaufrufen und zeigen wir dem Papst, dass wir nicht zu ihm auf Distanz gehen!!!

"Der lange Krieg gegen die Familie"


Es soll zwar so aussehen, als seien es einzelne, von einander unabhängige Aktionen und Initiativen, die "den Fortschritt" bringen, den Fortschritt der sich angeblich aus der Abschaffung des Naturrechts, der tradierten Werte, der Auflösung der Ehe, der Abschaffung der Familie und last but not least der Zwangsegalisierung aller via Genderideologie ergeben soll -für eine selbsterlöste Menschheit.
Dazu gibt es interessante Untersuchungen, die die Ideologie, die dieser anthropologischen Revolution zugrunde liegt, ans Tageslicht bringen, wie z.B. die von Ryan N.S.Topping- hier im Original zu lesen.
Auch die französische Soziologin Nathalie Heinrich hat sich mit den Zielen der Urheber der jüngst in Frankreich lanzierten Kampagne "mariage pour tous" auseinandergesetzt. Mit den Pseudoargumenten aus der Trickkiste links-grünen Schwätzertums und dessen nützlichen Idioten muß man sich nicht auseinandersetzen., sie haben dank ihrer Scheuklappen gar nicht verstandenen, wofür sie da instrumentalisiert werden.

Hier eine zusammenfassende Übersetzung des Topping-Aritkels , Teil I
Im langen Krieg gegen die Familie habe es 3 Angriffswellen gegeben:

1. die marxistische
2. die eugenische
3. die auf der Gender-Theorie basierende.

Die Konservativen-so  Topping- versuchen zu oft, mit den "Progressisten" gleichzuziehen, " so grübeln wir über Abtreibung, Scheidung und wundern uns über den Erfolg der Homosexuellen-Lobby."
Richtigerweise sind konservative Menschen und Institutionen alarmiert.
Bevor wir uns aber mit den Folgen dieses langen Krieges auseinandersetzen, müssen wir aufdecken, wie es kam, daß die traditionelle Familie "ihren Weg verlor."
"Ich möchte die 3 Phasen des langen Krieges gegen die Familie aufdecken " so Topping-"um dann einige  vielleicht hilfreiche Antworten vorzuschlagen."

Mittwoch, 30. Januar 2013

Die Freiheit des Denkens und die Realität, und eine Erinnerung aus Tante Esters Jugend

Bekannt ist der Spruch Rosa Luxemburgs "Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden"
Was ich nicht weiß ist, wie und in welchem Zusammenhang sie es gesagt hat, ob spöttisch oder resignativ oder eben fest und entschieden.
Was ich weiß ist, wo mir die Ernsthaftigkeit des Spruchs das erste Mal aufgegangen ist.
Lang, lang ist es her, und ich weiß viele der näheren Umstände nicht mehr.
Es muss zu Beginn der 80er gewesen sein, die Restausläufer der K-Gruppen tobten noch an den Unis, und irgendwie war ich da reingeraten.
Selber jung und dumm und naja naiv. 
Wir wissen ja: "Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz und wer mit 40 immer noch links ist, hat keinen Verstand!"
Es war ein Treffen aller Studentenvertretungen (fest in den Händen der Linken) und da wurde wild diskutiert, u.a. Solidaritätsadressen für hungerstreikende RAF'ler, denen Amnesty International bescheinigte schlecht behandelt zu werden, losgelassen. Irgendwie kapiere ich das bis heute nicht mit der Hungerstreikerei, das ist ja was anders, als die Askese die alle Religionen (christliche Wüstenväter, indische Gurus, Säulensteher  und schlussendlich Mahatma Gandhi) kennen. So ein Hungerstreik ist doch kindisch "Ich halte jetzt solange die Luft an bis du mir Schokolade kaufst!". Aber egal.
Dann kamen da Leute der Studentenorganisation der Solidarnocz, daraufhin fühlte sich der MSB Spartakus so angegriffen, dass die irgendwelche Geschäftsordungstricks anwendeten und die eine der Solidarnocz Leute in Tränen ausbrach.
Mich hat das damals sehr berührt, die waren rein, diese polnischen Studenten.

Fundstück: Der Blindgänger der Woche

wo? Bei elsa.......
"Daniel Bax von der TAZ wurde schon einmal zum Blindgänger der Woche gekürt."
Das war im Januar 2011 und wie es zu seiner Wahl  dazu kam, kann man hier nachlesen
Jetzt ist es wieder so weit  - er hat seinen Titel verteidigt,. Dazu bei elsa und bei Joseph Bordat (unter dem Titel : "Alles halb so schlimm") mehr.
Seit Jahren kämpft der Herr Bax beharrlich und faktenresistent gegen Beweise und Augenschein. Es kann nach seiner stalinistischen Denke keine Christenverfolgung geben-basta.
Es ist zu befürchten, daß ein Blindenhund hier nicht weiter helfen kann. Deshalb sehen wir von einem Spendenaufruf ab.

Los Wochos - Hits aus der Teenagerzeit


Meine "Liebe" zu Bryan Ferry begann in meiner Teenie-Zeit mit "Virginia Plain", dem Smash-Hit von Roxy Music aus 1972. Auch wenn Bryan Ferry heute viel attraktiver ist, "Virginia Plain" ist immer noch ein Knaller.

Tweet zum Tage


Generalaudienz

Bei der heutigen Credo-Katechese im Jahr des Glaubens hat der Hl. Vater über Gott, den allmächtigen Vater, gesprochen.
Es sei heute besonders in der westlichen Welt schwer, von Gott überhaupt als vom Vater zu sprechen, ist der Vater doch fast aus unserer Gesellschaft mit ihren zerfallenden Familien und unserem Denken verschwunden und er zitierte einen Theologen, der gesagt hat: " Heute müßte man nicht das Gleichnis "Vom Verlorenen Sohn"  sondern das "Vom Verlorenen Vater" schreiben..

"Die geduldige Allmacht Gottes uns gegenüber zeigt sich darin" -so der Hl.Vater- "daß er auf unsere Umkehr, unsere Einsicht wartet , uns von der Sünde befreie und uns so erlöst und rettet. Sie drückt sich auch in seiner Barmherzigkeit aus, uns die freie Entscheidung zu überlassen, ihn zu lieben."


                     



      

Dienstag, 29. Januar 2013

Was ist TAZ denn?

In unserer "arm aber sexy"-Bundeshauptstadt steht nicht nur die Zentrale des Axel Springer Verlages, dessen Produkte mit mehr oder weniger Renommee in der ganzen Republik bekannt sind und von vielen Menschen konsumiert werden. Da wundert es nicht, dass dieser Verlag ein gewaltiges Wort mitredet, wenn es um die öffentliche Meinung geht - auch wenn diese Meinung eher sexy ist.
Das "arm" wird in Sachen Medien von einem Blättchen dargestellt, das man unter normalen Umständen gar nicht bemerken würde . Arm bezieht sich in diesem Fall aber nicht auf die finanzielle Situation (auch wenn's da nicht unbedingt zum besten stehen soll), sondern auf die Inhalte und die "Journalisten" dieses Blattes. Mit einer verkauften Auflage (lt. IVW-Meldung Q4/2012 )von 10.046 Exemplaren in Berlin (vgl. BZ 146.284, Berliner Morgenpost 122.771, der Tagesspiegel 126.449), und 56.575 in Gesamt-D, ist - so sollte man meinen - so ein Blatt auch gar nicht wichtig, hat doch manche solide unbekannte Heimatzeitung deutlich mehr Leser. Die Gießener Allgemeine liegt z.B. fast gleichauf bei 53.693 Expl. (nur für Mittelhessen!), der Donaukurier in Ingolstadt hat täglich 85.372 Leser, das "Oberbayerische Volksblatt" in Rosenheim darf sich über 68.496 Leser freuen.  Wenn man bedenkt, dass z.B. die "Münchner Kirchenzeitung im Erzbistum München 30.000 Abonnenten hat, oder das "Konradsblatt im Erzbistum Freiburg sogar auf 53.000 Abonnenten kommt, fragt man sich, wie es kommt, dass ein Blatt, das man unter normalen Umständen gar nicht bemerken würde, derart laut und aggressiv im Deutschen Blätterwald mitmischen darf und zudem noch in beängstigender Weise von den Öffentlich Rechtlichen Medien hofiert wird. In all den Jahren war noch nicht einmal der Chefredakteur eines Kirchenblattes oder einer Heimatzeitung in einer überregionalen Talkshow eingeladen.

Frauenbilder einst und jetzt

Also das lernt man heutzutage ja schon in der Krabbelstube, früher da hat man die Frauen versteckt hinter Klamotten, in der Kemenate, im Haus und hinterm Herd (nebenbei frag mich schon immer, wie das funktionieren soll, hinterm Herd) und heute ist alles ganz cool und gut und überhaupt viel besser.
Nun kann man sich ja öfter des Verdachtes nicht erwehren, je mehr was betont wird, umso schlimmer sieht es damit aus.
Also je mehr von Klimaerwärmung geredet wird, umso höher steigt die jährliche Heizkostenrechnung.
Wenn auf Elternabenden von der hohen Motivation und Begeisterung der Klasse die Rede ist, so ist das ein sicheres Indiz, da stimmt was nicht.
So ist es auch mit der Würde der Frau, wie schon der Patriarch von Venedig Albino Luciani immer wieder (fast verwundert) feststellt.
So ein mittelalterliches Marienbild hat halt was,. reduziert die Frau nicht auf ihre Äußerlichkeiten, obwohl wir Maria preisen (Und zu Recht) als schönste der Frauen.
Man vergleiche damit eine X-beliebige Werbung.

Kommen wir wieder zu den Frauenbildern, also Maria das ist ja für eine moderne Frau nogo.

Mein wunderbarer Medien-Watch-Salon

Die Hannover-Zeitung schreibt nachgewiesen und leicht überprüfbar Falsches aus dem National Geographic ab,  warum auch nicht, wenn´s der Meinungsmache dient? Hier der Link
Dazu hat Pater Lombardi ( der einem wirklich leid tun kann, sich immer wieder mit derlei Schwachsinn auseinandesetzen zu müssen) ausführlich Stellung genommen.
Zur wahrscheinlich großen Überraschung der Hannover Zeitung stellt er richtig, daß es im Vatican keine Läden gibt, in denen man Elfenbeinernes kaufen kann, die Kunstwerke im Besitz des Vaticans, in denen Elfenbein verarbeit wurde, alle alten bis sehr alten oder antiken Ursprungs sind.....
Leider müssen wir-weil wir unsere Pappenheimer kennen- davon ausgehen, daß derlei Richtigstellungen es nicht bis in die Großhirnrinde der Redakteure -und somit zur Inkenntnisnahme-schaffen.

Die SZ und die Lukas-Schule
Nachdem die SZ wochenlang gegen die Lukas-Schule polemisierte und mit zwar in ihren Leserkreisen populären aber dummerweise keiner Nachprüfiung standhaltenden, falschen Behauptungen-ein massives Drohszenario ( nach bewährtem Muster -wir erinnern uns an Bischof Mixa) aufgebaut hatte, das Jagdhorn schon zum Halali an die Lippen heben wollte,  mußte sie vor Gericht eine herbe Schlappe einstecken.
Man unterschrieb strafbewehrte Unterlassungserklärungen, löschte die phantasievollsten Behauptungen aus der Online-ausgabe und darf  auch sonst nicht mehr alles über den Rektor, den Unterrichtsplan etc. schreiben, was einem so in den antichristlichen Sinn kommt.
Und als Sahnehäubchen schmückt die Ehrung von Rektor Jörg Birnbacher als Pädagoge des Jahres das bittere Urteil.
Aber das verdrießt unsere wackeren SZ-Kreuzzügler gegen alles was romtreu und/oder konservativ ist nicht- jetzt haben sie  ein neues Opfer für eine saftige Denunziationskampagne ausgemacht.: Michael Hesemann.
Der ist zur medialen Liquidation freigegeben, ohne Möglichkeit zur Stellungnahme zum Tod unter dem selbstgerechten Jakobinerfallbeil der Prantlianer verurteilt.
Wessen hat er sich schuldig gemacht- außer romtreu und konservativ zu sein? Er hat ohne Beschönigung den Werdegang eines Ex-Theologen ins Abseits geschildert, zu dessen Sprachrohr sich das kränkelnde Münchner Journal machte.
Es sieht so aus, als glaube Heribert Prantl, Rettung & Heil  für sein Blatt in einer militanten Frontstellung gegen Rom, Papst und Kirche einerseits ( Evangelikale der Einfachheit halber eingeschlossen)  und einer absoluten, kriecherischen Unterordnung unter grün-rotes Gedankengut andererseits zu finden.
Und als sei das alles noch nicht schlimm genug- in zwei Sätzen konstruiert man -wider besseren Wissens-(man nennt das gemeinhin auch lügen ) aus der Tatsache, daß Hesemann einen von der SZ falsch beschuldigten und diffamierten Priester verteidigte und daß er zusammen mit Papstbruder Msgr. Georg Ratzinger ein Buch "Mein Bruder der Papst" gemacht hat, einen Zusammenhang-und versucht, den Eindruck zu erwecken, die ominösen Hintermänner von Kreuznet seien der Klerus- voran der Papst und seine Entourage. Das ist an Niedertracht nicht so leicht zu überbieten.
Kein Wunder , daß die SZ inzwischen zum "Neuen Deutschland" für alle Kampfatheisten avancierte.
Hier der Link zum neuen Meisterwerk aus der Isarmetropole

Noch eine Paarung: Guardian & Spiegel in kompletter Unkenntnis der Geschichte, von Verträgen und anderen Tatsachen, was sie aber nicht hindert,  ihrer Phamtasie bzgl. teilweise angeblich von Mussolini erworbenen Millionen-ach was schreib ich- Milliarden im Vatikanbesitz freien Lauf zu lassen und das Ergebnis als ernstzunehmende, belastbare Recherche zu vermarkten - sie kennen halt ihre Klientel.
Angesichts der zum Himmel schreienden Unwissenheit der Guardianredakteure , sah sich Pater Lombardi veranlaßt , zu mutmaßen , diese müßten Extraterrestrische sein. Das trifft natürlich auch uneingeschränkt auf die Spiegel(ab)schreiber zu


Montag, 28. Januar 2013

Heute in Rom

"Die Kirche betet für den Mittleren Osten"
Wie das Presseamt des Hl. Stuhles heute bekannt gab, hat der Hl. Vater die diesjährige Kreuzwegmeditation zwei jungen Libanesen anvertraut.
Sie werden ihren Text zusammen mit Kardinal  Bechará  Rai , dem Patriarchen von Antiochia verfassen.
Quelle: VaticanInsider


                    

Gestern auf dem Petersplatz: Möwe gegen Taube

Ob unsere auf Kulturkampf und Kirchen-bashing um jeden Preis eingeschworenen Medien aus dieser Fotosequenz etwas Negatives basteln können? Wer weiß.....
Die Fotos zeigen, wie gestern auf dem Petersplatz beim Angelus- die vom Hl. Vater freigelassene Taube von einer Möwe angegriffen wird- sich aber an einem Fensterladen des Apostolischen Palastes in Sicherheit bringen kann. Eine symbolträchtige Geschichte.

Hier die Fotos   der Repubblicca,
um zum nächsten Foto zu gelangen auf der weißen Leiste über dem Foto auf successivo klicken

Auch die Welt hat inzwischen einen Artikel dazu

Und ein Video gibt es inzwischen auch- allerdings sieht man dort trotz des Titels so gut wie nichts von der Möwen-Attacke....

Liebe, Freundschaft, Kinderkriegen, alte und neue Gnostiker

Also weil es ja immer und immer wieder behauptet wird, hier der tausendste Hinweis zum  Gegenteil: In   Deus caritas est , beweist Papst Benedikt, dass das Neue des Christentums ist, dass die Ehe, die ganz normale Ehe, die schon immer (außer heutzutage) dem Kinderkriegen diente, mitsamt der vorausgehenden Aktivitäten ein Sakrament, also heiliges Tun ist.
Hochkulturen sahen das teilweise anders, so hatten Oberschicht Griechen und Oberschicht Chinesen, ähnlich wie manche Fürsten, oft eine fürs Kinderkriegen, eine und eine fürs Gespräch, die Kunst, zum Repräsentieren...., um das mal salopp auszudrücken.
Der Papst drückt das besser aus als ich, aber noch der junge Augustinus leidet an der Krankheit, dass er sich zwar nicht zusammenreißen kann und will  (Herr gibt mir Keuschheit aber bitte nicht jetzt), aber irgendwie sein Verhältnis zu seiner Freundin unwichtig und eben auf einer anderen Ebene angesiedelt ist, als seine Freunde.
Man muss mal die Confessiones lesen und damit man mich nicht falsch versteht, ich mag den ollen Aurelius sehr. Er hat vor 1600 Jahren gelebt, aber schon die gleichen Probleme, einer in  selbstverschuldeter Dekadenz untergehenden Hochkultur, erlebt.
Ja und da wären wir beim nächsten Punkt, wenn man seinen Gott eine Etage tiefer als den Bauch (Bernhard von Clairveaux) hat, dann kapiert man nicht was Freundschaft ist.
Klassischerweise versuchten die Kulturen den Widerspruch zwischen Mann und Frau (und man tue bitte nicht so, als gäbe es das nicht, Mario Barth füllt ja schließlich mit dementsprechenden Anspielungen ganze Arenen und die Scheidungsraten sprechen für sich)
dadurch aufzulösen, dass sie Sexualität und Freundschaft trennten.

Wie gesagt stellt der Papst in Deus caritas est fest, dass das Christentum das anders sieht.

Unsere Zeit sieht das nochmal anders.

Sonntag, 27. Januar 2013

Bischofsweihe in Regensburg

Schöne Bilder von der gestrigen Feier der Weihe von Bischof Voderholzer in Regensburg:

Salzburg, 27. Januar 1756

An diesem Tag machte Gott der Menschheit das zweitgrößte Geschenk:

Wolfgang Amadeus Mozart!

Ein schwächliches Kind, das fast die ersten Lebensjahre nicht überlebt hätte. Doch mit Mozart zeigte uns Gott, wieviel Geisteskraft und Energie auch in einem kleinen, schwächlichen Körper liegen kann.
Danke Gott, für all das was Du mit Mozart der Menschheit geschenkt hat.  Danke für all die herrliche Musik und die Freude, die wir damit haben ...
Keiner kann Dich schöner loben:  Te deum laudamus




Angelus

Zigtausende von Jugendlichen der Azione Cattolica di Roma haben sich heute mit anderen Gläubigen auf dem Petersplatz zum Angelus versammelt.
Das katholische Carpe Diem -so sagte der Hl. Vater- bedeute, daß jeder Tag der Tag der Erlösung sein könne, er ging auf das Tages-Evangelium ein, in dem von Jesu erstem Auftreten in der Synagoge von Nazareth berichtet wird, auf den Internationalen Holocaustgedenktag, der mit den Tag des Friedens für das Hl. Land zusammenfällt, sowie die Friedensaktion der Kinder der Römischen Diözesen- "Karawane für den Frieden". Traditionsgemäß versuchten ein Mädchen und ein Junge-als Vertreter der Kinder- gemeinsam mit dem Hl. Vater,wie alljährlich die beiden Friedenstauben freizulassen (was heuer im Gegensatz zu früheren Versuchen, bei denen die Tauben stracks in päpstliche Zimmer zurückflogen, halbwegs gelang ).
Hier die Fotostrecke dazu von VaticanInsider

                  

Und zum Angelus gibt's einen neuen "Tweet des Tages"

Familie & Ehe , Thema in Rom und Triest

Rota Romana

Bei seiner gestrigen Audienz für die Rota Romana hat der Hl. Vater die Richter gebeten, über den fehlenden Glauben als Grund für die mögliche Annullierung einer Ehe nachzudenken.



"Ich habe sicher nicht die Absicht" so sagte er "  die Glaubensferne als automatischen Annulierungsgrund einer Ehe vorzuschlagen- sondern zu bedenken, daß diese Glaubensferne das Gelingen einer Ehe verhindern kann."

Triest
Erzbischof Crepaldi, Direktor des "Osservatorio Internationale Van Thuan" hat seinen Jahresbericht zur sozial-und familienpolitischen Entwicklung in der Welt vorlegt.
Quintessenz seines Berichtes:: es gibt einen neuen, aggressiven Kolonialismus der westlichen Staaten , der besonders den Ländern Lateinamerikas seine familienzerstörende Genderideologie aufzwingen will.
Gegen dieses Vorhaben des Unglaubens , das von finanzstarken Pressure-groups und so gut wie allen Medien massiv unterstützt wird, müsse die Kirche und mit ihr die katholische Welt den kulturellen Kampf aufnehmen.
Er führt das in einem Interview mit Radio Vatican näher aus.

Quelle: Radio Vatican und SIR

Samstag, 26. Januar 2013

Meine persönlichen Erkenntnisse aus der Sinus-Studie.


Der Predigtgärtner hat auf seiner Seite einen Link zur Präsentation der Sinus-Studie gesetzt.
Ich hätte mir gar nicht die Mühe machen sollen, das Papier zu lesen, denn das wesentliche findet sich auf der Seite 2 (erste Seite nach der Titelseite):
Die MDG Medien-Dienstleistung dankt folgenden Institutionen für die finanzielle Unterstützung der Studie:    
"Missio: glauben - leben - geben",  "Erzbischöfliches Ordinariat München",  "Misereor, Ihr Hilfswerk", "katholische Arbeitsstelle für missionarisches Personal", "Katholisches Militärbischofsamt".


Integration

Manchmal muss man sich halt dem grünen Diktat beugen, und heute musste ich, bevor ich meinen Beutezug durch die Lebensmittelläden beginnen konnte, erst mal meine Flaschen und Plastikteile zum Container bringen .... Außer mir war noch eine ältere Dame dort, die akribisch genau darauf achtete, welches Teil in welchen Container muss. Ich habe ihr dann erklärt, dass man das nicht so genau nehmen muss, weil es ja doch wieder zusammengeschüttet und maschinell sortiert wird.
Ach meinte sie dann, das glaubt sie nicht, weil die Bayern doch immer alles besser machen würden oder zumindest würden sie das behaupten ... und fing dann an zu jammern, dass sie jetzt seit 3 Jahren in München sei und sich hier eine Wohnung gekauft habe,  die Menschen seien aber alle so böse und ihre Nachbarn würden nur per Brief mit ihr verkehren.... Das läge wahrscheinlich daran, dass sie hochdeutsch spräche und aus dem Norden (Hannover) käme. Ich meinte dann, ich spreche auch hochdeutsch und komme zwar nicht ganz aus dem Norden, sondern aus der Mitte, aber meine Nachbarn würden mich trotzdem verstehen und teilweise auch hochdeutsch reden. Und dann legte sie los, die Bayern seien ja so arrogant und alle was besseres. Deshalb habe sie auch ihr Autokennzeichen noch nicht gewechselt. Ja und überhaupt dieses katholische und dieses Papstgedöns ... Alles klar, dachte ich mir .... und ging meines Weges.
Szenenwechsel:
Bei meinem Gemüsehändler ist immer gute Laune. Er hat einen ziemlich kleinen Laden und manchmal stehen die Leute Schlange bis vor die Tür, weil's dort viele gute Sachen gibt, incl. Spezialitäten direkt aus Italien importiert wie frische Tortellini mit Steinpilz- oder Trüffelfüllung und Riesen-Büffelmozzarella-Kugeln oder sehr leckere türkische Joghurts usw. Jeder, der in den Laden kommt, wird vom Chef oder der Chefin des Hauses mit einem freundlichen "Grüß Gott" begrüßt - und die ganze Familie kommt aus der Türkei!

Auf geht´s !

Update:
Mit diesem ermunternden Zuruf beendete Kardinal Marx heute seine Predigt zur Bischofsweihe von Prof. Voderholzer im Regensburger Dom. Zuvor hatte er gesagt- ein neuer Bischof werde wie ein Lamm unter die Wölfe geschickt und -wäre da nicht die Sendung durch Jesus Christus und der Beistand des Hl. Geistes , so müsse man das eigentlich als eine  "mission impossible" betrachten.
Seine Ansprache am Ende der Hl. Messe schloß der neue Regensburger Hirte mit den Worten :" ich bin bereit".
Das läßt Gutes hoffen- auch wir wünschen dem neuen Bischof Gottes reichen Segen und die Gaben des Hl. Geistes in Fülle !
Zum Auszug sangen die Regensburger Domspatzen das  Christus vincit
( allerdings nicht wie auf dem Video in der Sixtinischen Kapelle )

                      

Vom Bayrischen Rundfunk gibt es eine Fotostrecke aus dem Dom, die man hier ansehen kann

Und hier ist jetzt das erste Video des Bayerischen Fernsehens
                                                             
                                                       

Gerechtigkeit für linke Winkel!

Wir hören es ja allerorten, man fühlt sich diskriminiert, die Negerküsse heißen deshalb nicht  mehr Mohrenköpfe, sondern Schaumküsse. Die Moslems  fühlen sich diskriminiert, demnächst wohl auch,  wenn man einen Kaffee bestellt, wegen des Liedes C A F F E E

und auch folgendes Stück steckt voller Diskriminierungen



Kaffee ist schließlich Kaffee und ja die  Entstehung der Wiener Kaffehauskultur, das lassen wir jetzt mal lieber weg, alles schwer diskriminierend!
Ja und das Frauenbild der Kaffekantate, Haube und so. Nein auch schwer diskriminierend.
Ach ja und die Herren Homos die werden  ja auch beständig diskriminiert, auch wenn es außer ihnen keiner merkt.

Freitag, 25. Januar 2013

Heute in Rom

Ökumene
Im Rahmen der Woche des Gebetes für die Einheit der Christen hat der Hl. Vater heute Vertreter orthodoxer -orientalischer Kirchen empfangen.
"Viele von euch kommen aus Ländern, in denen die Christen verfolgt werden und unter schwierigen Bedingungen leben müssen. Deshalb müsse man -nach dem Willen des Herrn- zusammenarbeiten.
Er hoffe, daß die Zusammenarbeit der beiden Kirchen sich so positiv weiter entwickle wie bisher."

                          


Ernennung
Prälat Dr.W.Imkamp , Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, ist zum ordentlichen Mitglied der päpstlichen Theologenakademie ernannt worden.
In der Ernennungsurkunde betonte Kardinalstaatssekretär T.Bertone, diese Berufung sei ein Zeichen des Vertrauens von Seiten des Hl. Stuhles. ( segno di fiducia da parte della Santa Sede)

Ökumenische Vesper in San Paolo fuori le Mura

Mit einer feierlichen ökumenischen Vesper hat der Hl. Vater heute in der Basilika San Paolo fuori le Mura die Gebetswoche für die Einheit der Christen beendet.
In Anwesenheit der Vertreter des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, des Erzbischofs von Canterbury und von Würdenträgern anderer christlicher Denominationen sagte er:

" Während wir auf dem Weg zu vollen Einheit sind, müssen wir- die Schüler Christi- konkret zusammen arbeiten , um in der heutigen Welt den Glauben verkünden zu können. Heute besteht ein großes Bedürfnis nach Versöhnung, Dialog und gegenseitigem Verständnis. Nicht auf moralistische sondern nur auf authentisch christliche Weise können wir zu einer eindrücklichen Präsenz in der heutigen Realität gelangen."

Ein besonderes Augenmerk widmete der Hl. Vater der prekären Lage der Christen in Indien.


          

Bemerkenswert

Auch Kardinal Dolan twittert zum Thema ProLife-Marsch

Tweet zum Tage

Zum für heute geplanten March for Life in Washington  hat der Hl Vater seine Unterstützung getwittert.

"Ich schließe mich aus der Ferne all denen an,  die am Marsch für das Leben teilnehmen und bete, daß die politischen Führer die Ungeborenen beschützen und eine Kultur des Lebens fördern werden."   ( Eigene Übersetzung, weil der Tweet bisher nur in englischer Sprache veröffentlichte wurde.)

           

……….und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn

Die Blogozese hat bekanntlich zum Jahr des Glaubens den Gemeinschaftsblog Ja des Glaubens angefangen, wo die Blogger anhand des Credos bloggen.
Für Januar ist der Satz "[Ich glaube] an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, unseren Herr" dran.
Hier meine Gedanken dazu:

Tja, das sagt sich so leicht und man ist  es, egal ob supergläubig oder eher religiös uninteressiert erzogen, von Kindesbeinen an gewöhnt, Christus ist der Sohn Gottes, sein eingeborener.
Frischer Wind hat zum Wort” eingeboren” erhellendes geschrieben, das will ich hier nicht wiederholen, nur verlinken.
Nun, weiß man, es wurde da erbittert drum gestritten, wie das so ist mit der Dreifaltigkeit , und auch wenn ich mir einfach denke:
“Je nun, Gott ist halt Gott und der kann und muss ja durchaus nicht menschlich sein, weil, wenn er rein menschlich wäre,. dann wäre er nicht Gott”
So macht es mir keine Probleme, einzusehen, dass der Vater immer schon den Sohn zeugt. Es also nicht mal so war, dass da zuerst Gott war, dem dann langweilig wurde und dann zeugte er seinen Sohn aus sich selber, und weil die beiden sich ja mochten, so ging als gegenseitige Liebe da dann als nächstes der Geist hervor und dann machten die sich ans Werk und bastelten aus dem Nichts die Welt.
So verlockend es ist, etwas respektvoller und mit wohlgesetzten Worten so zu denken, so sagen uns die Theologen “ist nicht” Vater, Sohn Heiliger Geist sind schon immer, Gott ist schon immer der dreifaltige.
Auch wenn ich kapiere, dass es kompliziert ist, so macht es mir doch keine Probleme, obwohl ich das große Glaubensbekenntnis. mit seinem: …. Gott, von Gott, Licht von Licht……….. irgendwie schöner, philosophischer und metaphysischer finde  So ist sagt das Wort von dem Gottssohn zunächst mal für mich :
Jesus ist von derselben Art, wie Gott, er ist Gott.
Womit ich aber dennoch Probleme habe ist der Begriff Sohn.

Fides Per Doctrinam

In seinem neuen Motu Proprio "Fides Per Doctrinam" , das er am 16. Januar unterzeichnete, überträgt der Hl. Vater die Zuständigkeit für die Katechese von der Kleruskongregation, die bisher verantwortlich war, auf den Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung .
Und in einem weiteren Motu Proprio  "Ministorum Institutio" wird die Kompetenz für die Priesterseminare von der Kongregation für katholische Erziehung auf die Kleruskongregation zu übertragen.

Turbulente Zeiten


Als Motto dieses Beitrag eignet sich diese Kantate aus dem Bach´schen Weihnachtsoratorium besonders gut.  Die Weihnachtszeit ist zwar vorüber-aber die Feinde schnauben jederzeit
" Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben, so gib, daß wir im festen Glauben nach deiner Macht und Hülfe sehn! Wir wollen dir allein vertrauen, so können wir den scharfen Klauen des Feindes unversehrt entgehn.

                       


Weil in der veröffentlichten Meinung-die, um es ganz vorsichtig auszudrücken,was die Kirchenberichterstattung angeht, nicht gerade über eine breite Meinungsvielfalt verfügt, derzeit wieder ein weiterer Aufguß des alten Kulturkampfgebräus ausgeschenkt wird, empfiehlt es sich, den Artikel von Dr.A.Püttmann zu diesem Thema zu lesen.
Hier ein Ausschnitt:

Unterstellungen und Ressentimentpflege durch „Wutjournalisten“,
vor allem aber die ebenso unprofessionelle Uninformiertheit haben inzwischen Tradition im öffentlichen Umgang mit der katholischen Kirche. Beim Williamson-Skandal faselte ein Topjournalist in einer ARD-Extra-Sendung von einem „Kardinal Lefebvre“, beim Papstbesuch der Berliner ARD-Büroleiter Deppendorf von einer „ökumenischen Begegnung“ zwischen Benedikt XVI. und dem angeblichen evangelischen Pfarrer Wolfgang Thierse (tatsächlich Zdk-Mitglied), nach dem Tod Johannes Pauls des II. fachsimpelte eine WDR-Reporterin vor dem Kölner Dom vom darin stattfindenden „Kapitalsamt“. Petra Gerster präsentierte den ZDF-Zuschauern die in einen Dom einziehenden katholischen deutschen Bischöfe als „freudlose Männergesellschaft“ und berichtete in den „Heute“-Nachrichten, dass der „erzkonservative Hardliner“ Bischof Müller nach Rom an die Spitze der Nachfolgeorganisation der Inquisition berufen worden sei, unter anderem zuständig für die ebenso „erzkonservativen Piusbrüder“ (die Müller allerdings ablehnen – doch in der erzkonservativen Finsternis sind alle Katzen grau). Die „Frankfurter Rundschau“ forderte im Missbrauchsskandal, dass der Papst endlich zur Odenwaldschule Stellung beziehen solle, während eine Talkshow-Redakteurin bei einer Politikergeburtstagsfeier die Katze aus dem Sack ließ: „Das gibt uns endlich die Gelegenheit, die katholische Kirche mal richtig fertig zu machen“....... 

Der Spiegel macht gerade harte Zeiten durch- erst sitzt man einer fetten Presseente auf und glaubt, der us-amerikanische Genetiker Church habe tatsächlich einen Neandertaler klonen wollen , dann strotzen die Artikel, besonders der wörtlich und ungeprüft vom Guardian übernommene über Mussolinis Phantastillionen angeblich im Vatican gehortet ,-vor sachlichen Fehlern ( absichtlich oder nicht sei mal dahingestellt).

Wie man mit manipulierten Umfragen Kirchenpolitik macht

oder es zumindest versucht.
Das Bistum Rottenburg-Stuttgart hat es vorgemacht.
Man nehme 1 Institut, das mit einer Zielvorgabe zum Ergebnis mit der Studie beauftragt wird.
Man nehme eine ansehnliche Summe aus Kirchensteuereinnahmen in die Hand und suche sich die passenden Probanden , abschließend formuliere man das eigentlich nur für die Absicht des Auftraggebers repräsentative  Ergebnis in Soziologenkauderwelsch.
Man gebe das wie gewünscht erzielte Ergebnis mit einer knalligen Schlagzeile an die Tagespresse, der Rest läuft wie geschmiert.
Geplant - getan:  4000 Befragte - davon, wie sich inzwischen herausstellte, 1000 Nichtkatholiken- sollten empirisch-repräsentativ Auskunft geben, was der deutsche Durchschnittskatholik ( Romtreue waren von vornherein ausgeschlossen- weil zu traditionsverbunden) sich von " seiner" Kirche  ( nicht etwa der Kirche Jesu Christi) wünscht.
Diese als "Beitrag zum Dialogprozess" (mit wem bloß?) getarnte Frageaktion  sollte in Wirklichkeit als weiterer Sprengsatz die von rucksacktragenden, deutschen "Los-von-Rom-Aktivisten" eingeleitete Abspaltung von der Römischen Kirche vertiefen und beschleunigen.
Eine unter der mehr oder weniger frei erfundenen Flagge einer "offenen, toleranten und kommunikationsfähigen"  segelnde deutsche Nationalkirche soll es sein und es sollen vollendete Tatsachen geschaffen werden.
Den Verantwortlichen wäre vielleicht zu raten, bei ihrem nächsten Versuch, die allzu offensichtliche Absicht und deshalb von Anfang an in Kauf genommenen methodischen Fehler besser zu verbergen, bevor man sie mit stolzgeschwellter Brust an die Presse weitergibt.




Donnerstag, 24. Januar 2013

Neuigkeiten aus Rom


Audienz
das Organisationskomitee des WYD 2013, begleitet vom Bürgermeister von Rio de Janeiro hat gestenr an der GA teilgenommen und wurde anschließend vom Hl. Vater begrüßt.




Der Hl. Vater und die sozialen Netzwerke am Weltkommunikationstag
Der Hl. Vater bedauerte, daß die Popularität sozialer Netzwerke und Websites von der Berühmtheit des Betreibers abhängt anstatt von Werten und Inhalt der Botschaften.
Die modernen Gläubigen können die digitale Welt nicht ignorieren sondern müssen sich ihrer bedienen um die Frohe Botschaft zu verbreiten.
Erstmals ging auch der Papst-App für i-phone und i-pad an den Start-zunächst nur für apple-Nutzer.
den katholischen Nutzern der digitalen Kommunikationsmittel sagte er.
"Ignoriert das Lärmen, seid authentisch und fördert den Dialog."





507 Jahre Schweizer Garde
Vor 507 Jahren  marschierten die ersten 110 Schweizer  im Vatican ein. Die Schweizer Eidgenossenschaft hatte mit der Entsendung von 110 Männern auf die Bitte von Papst Julius II geantwortet, ihm zum Schutze seines Lebens Schweizer Söldner- damals für ihre Loyalität, Unbestechlichkeit und ihren Kampfeswillen berühmt, zur Verfügung zu stellen.
Die heutigen Gardisten feierten diesen Jahrestag mit einer vom päpstlichen Zeremoniar zelebrierten  Hl. Messe.




und in Warschau
Kardinal Jozef Glemp, langjähriger Primas der polnischen Kirche starb gestern im Alter von 83 Jahren in einem Warschauer Krankenhaus. Unvergessen ist die Rolle des Kardinals bei der Befreiung des Landes vom kommunistischen System.  RIP.
Die Zahl der potentiellen Papstwähler im Kardinalsrang ist damit auf 119 gesunken.

Gehen die Deutschen auf Distanz zum Papst?

Jetzt ist es amtlich: Eine großangelegte Umfrage (bei wem auch immer) wurde heute in WeltOnline veröffentlicht. Darin geht es mal wieder darum, dass die Deutschen Katholiken auf Distanz zu Papst und Weltkirche gehen. Das klingt schon wieder ganz nach "Am deutschen Wesen..." deshalb müssen wir uns damit auch nicht weiter beschäftigen.
Interessant ist erstmal, wer alles befragt wurde.
Es waren genau 100 (!)  Leute (von ca. 29 Mio. Katholiken in D), die dort gefragt wurden. Bei dieser Befragung hat man sich dann wohl die Rosinen rausgepickt, als da wären z.B. linksgrüne PGR à la Frau J. in Berlin. Die haben dann wahrscheinlich gesagt, dass die Kirche (noch) nicht ihrem Parteiprogramm entspricht. Denn eine moderne Religion umarmt nun mal Bäume, möchte den Affen zu sich zum Bruder erheben, betet die Natur an und fürchtet deren Gewalten. Oben drüber thront Gaia, die Urmutter aller Rechtgläubigen.
Da ist für Gottesfurcht und Christus natürlich kein Platz mehr. Was will der auch mit seinen altmodischen Geboten? Wenigstens da hätte er sich doch schon längst anpassen können! Und es stellt sich die Frage, sind das wirklich Deutsche Katholiken, die da befragt worden. Zweifel dürften hier berechtigt sein.

Oder geht der Papst auf Distanz zu den Deutschen?

Trotz allem stellt sich aber jetzt die Frage, ob hier der WOn-Redakteur oder die Auswerter der "Umfrage" vielleicht einen etwas falschen Blickwinkel hatten. Bastian von EchoRomeo hat heute bei Alipius ein ähnliches Verhalten folgendermaßen kommentiert: "Wie der Besoffene, der sich um eine Litfassäule herumtastet und ruft "Lasst mich hier raus!"


Die Umfrage geht um

Gerade gibt's bei WOn eine neue Umfrage zum Thema "Was halten die deutschen Katholiken von ihrer Kirche.
Interessant ist:

Wer wurde befragt?

"Die Spanne reicht vom "prekären Milieu", also der Unterschicht, über das "traditionelle Milieu" mit ausgeprägtem Sicherheitsdenken sowie die "bürgerliche Mitte" mit Leistungsbereitschaft und Harmoniebedürfnis bis hin zu gut gestellten "konservativ-etablierten" und "liberal-intellektuellen" Milieus sowie spaßorientierten "Hedonisten" oder "Performern", die in Kategorien der globalisierten Ökonomie denken."

Das Ergebnis stand also schon fest, bevor es veröffentlicht wurde - warum es jetzt noch als Sensation verkauft wird?

Allerdings weiß ich jetzt, dass ich zu keinem der obigen Mileus dazugehöre, sondern einfach nur katholisch bin und mich an meinem Gott und meiner Kirche freue. Und ich danke meinem Gott jeden Tag dafür, dass er mich in seiner Kirche aufgenommen hat. 

Fürchterlich?

Bild: Eigenbau, Hintergrund Photodisc Vol. 1

Matthäus 8, 24f

24Plötzlich brach auf dem See ein gewaltiger Sturm los, 
so dass das Boot von den Wellen überflutet wurde. 
Jesus aber schlief.
25Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; 
sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!
26Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, 
ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, 
drohte den Winden und dem See 
und es trat völlige Stille ein.

Das Schiff wankt nicht!



Mit einem besonders liebevollen Gruß an unsere "Freunde" in den Medien, der Politik, NGOs, sonstigen Pressure-Groups und Paradiesbaumeistern, Neidhammel, Nixversteher usw. und aus aktuellem Anlass: An die umfragegläubigen Redakteure z.B. bei Welt Online.


Für den Terminkalender

Am kommenden Samstag, 26. Januar 2013 wird in Regensburg

Rudolf Voderholzer

zum Bischof geweiht.

Konsekratoren sind der Metropolit der Kirchenprovinz München und Freising, Erzbischof Dr. Reinhard Kardinal Marx, gemeinsam mit dem Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, und dem Bischof von Pilsen, František Radkovský, sowie den anwesenden Bischöfen. 

Viele weitere Gäste aus Politik und Gesellschaft und viele Regensburger werden den neuen Bischof an diesem Tag begleiten.

Wer auch dabei sein will:

Das Bayerische Fernsehen überträgt die Messe ab 10.00 Uhr live.

Vorher gibt's ab 9:45 eine kurze filmische Biografie des neuen Bischofs.

Weitersagen ....

Sendezeit.de hat gerade die neue Pope-App entdeckt.

Die gibt's im App-Store von Apple kostenlos und läuft auf dem iPhone und dem iPad!!
Einfach über "Suchen" -> "Pope" eingeben: Es gibt 102 Apps, die Pope beinhalten, aber die Pope-App steht ganz vorne!

Juchhu! Ich hab sie schon und es läuft mit allen Videos und allen Infos rund um den Papst!

Allerdings gibt es das im Moment nur auf Englisch - und wir hoffen einfach mal, dass es auch bald eine deutsche Version gibt.

Schön ist vor allem, dass man damit alle Events, die über C-TV ausgestrahlt werden, live auf dem iPhone verfolgen kann ... eine schöne !"Waffe"!, wenn der Papst in Rom eine Sonntagsmesse feiert und es vor Ort nur Ringelreihen am Altar gibt ...

Screenshots und weitere Infos gibt's bei Sendezeit.de!

Die Wichtigkeit dieser neuen Medien hat Papst Benedikt heute in seiner Ansprache zum heutigen "47. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel betont.
Bei Pater Hagenkord gibt es die komplette Rede.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Facts aus Köln

Sendezeit.de hat ein Video verlinkt, in dem u.a. der Leiter der beiden Kölner Krankenhäuser interviewt wird, die gerade so durch die Empörungsmaschinerie der deutschen Medien gezogen wurden.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, denn es gibt einige neue Erkenntnisse und zeigt mal wieder, dass es den Vertretern der Medien nicht darum geht, Wahrheiten zu berichten, sondern, dass sie sich in erster Linie dazu berufen fühlen, die Wahrheit nach ihrem Gusto zuzubereiten, und sie dann ihrer Leserschaft zu servieren.

Fundstück

Der Humi.
Kreiert von Blogger Geistbraus nach der Lektüre eines Pamphlets des sogenannten "Humanistischen Pressedienstes"- weil es eben nicht angehen kann, daß Propagandisten eines bestimmten Lebensstiles-ein so großes Wort wie Humanismus kidnappen oder besser wordnappen, seinen Sinn pervertieren und es ihrem new-speak einverleiben.
Leider kann man die Herren und Damen Humis auch nicht ernst nehmen- weshalb man sie nicht Humanisten sondern eben allenfalls Humis nennen kann. Passenderweise stehen sie dem Fundis einer gewissen Partei recht nahe- da bietet sich ein Anpassung sowieso an.
So haben sich  also Fundis und Humis gefunden, im Rahmen von "mariage-pour-tous" würden wir zu einer baldigen Eheschließung beider Fraktionen raten.

Tweet des Tages

Generalaudienz

"Ich glaube an Gott" um diesen Satz herum hat der Hl. Vater seine heutige Katechese aufgebaut.
Wer glaubt-so sagte er- ändert sein Leben, ohne Angst gegen den Strom zu schwimmen. Das habe der Patriarch Abraham vorgelebt- er hat, weil er  Gott geglaubt hat- unerschütterlich-sein angestammtes Land , seinen Besitz zurückgelassen, ist in ein unbekanntes Land aufgebrochen und ist- obwohl es nach den Gesetzen der Logik unmöglich erschien- der Stammvater vieler geworden- und das ist er auch jetzt noch.
Wenn auch der technische und wissenschaftliche Fortschritt viele Verdienste habe, so habe er doch auch seine Schattenseiten- sie verführen den Menschen dazu, sich allmächtig und gottgleich zu fühlen und lassen den um sich selbst kreisenden, selbstgenügsamen Egozentrismus ausufern.
Dennoch der Durst danach , Gott zu erkennen ist da.
"Gott verwandelt die Christen in Träger der Werte, im Wissen, daß diese nicht mit der Mode der momentanen Meinungen übereinstsimmen."
Quelle: CTV

         


und hier noch das Video von CTV


Dienstag, 22. Januar 2013

"Die Sau des Tages"

begann heute ihre Reise. Denn schon heute mittag meldete WeltOnline, dass die deutsche Primärtugend "Denunziantentum" sich bis in amerikanische Universitäten "hocharbeiten" konnte.
Eine deutsche Professorin, die an einer eher unbedeutenden amerikanischen Business School Germanistik unterrichtet (wahrscheinlich wäre sie hier gerade mal Deutschlehrerin in Bremen etc.) hat der großen Welt mal gezeigt, wie die Deutschen mit ihnen unliebsamen Personen umgehen und das ganze Land bis auf die Knochen blamiert. "Nichts dazugelernt, diese Deutschen werden die Amerikaner denken - die typischen Deutschen Unarten konnten trotz aller Anstrengungen seitens der USA nicht eliminiert werden.
Was war geschehen: Der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sollte in der besagten Universität einen Vortrag halten, wo wohl auch schon andere, die ihre Doktorarbeit abgeschrieben hatten, Vorträge hielten.

Schlimmer geht´s immer ( dümmer auch)

Leider sah ich mich heute gezwungen, mir die Wartezeit bei einer kleinen Autoreparatur-mangels Alternative- mit der Lektüre einer etwas älteren Ausgabe des ehedem-Nachrichtenmagazins Spiegel zu verkürzen. Eine Situation, die hoffentlich nicht so bald wieder vorkommt.
Wir wissen ja, daß bei unseren Freunden vom Spiegel der ihnen eigene Niveau-Nullpunkt noch nicht erreicht ist. Es geht immer noch was -auch wenn man glaubt, jetzt sei das Ende der Fahnenstange erreicht.
Wir durften das wieder anhand des "Weihnachtsheftes" goutieren, das in ermüdender Eintönigkeit alle Jahre wieder- eine Schmonzette -heuer zu Religionen allgemein an die Leser brachte und es wieder -trotz kollektiver Anstrengung und Aufbietung aller Restintelligenz - nicht schaffte, zu beweisen, daß es Gott nicht gibt.
Um den einfallslosen, antireligiösen  Eintopf aus der Konservendose etwas aufzupeppen, mußte noch kräftig nachgewürzt werden- das geht am besten mit etwas gern persönlich gegen den Hl- Vater gerichtetem Antikatholischen.
Was die Köche dieses Breis allerdings dazu bewog, zu einem längst -seit Jahrzehnten- abgelaufenen "Highlight" der antirömischen Küche zu greifen- wird wohl für immer ihr kleines Geheimnis bleiben.
Verachtung ihres Klientels? Faulheit? Inkompetenz ? 
Jedenfalls haben sie den alten Leonardo Boff ausgegraben, Ex-Befreiungstheologe und Kultfigur der Che-Guevarahörigen Revoluzzerromantik in deutschen Redaktionsstuben- und Opfer der Inquisition.
Der alte Theologe durfte nun noch einmal dem zu Tränen gerührten Interviewer sein Leid klagen, daß er durch Kardinal Ratzinger und Papst Johannes Paul II erleiden mußte- selbstverstänldlch kommt der ausgewiesene Spiegelexperte für südamerikanische Religion und kanonisches Recht zu dem Schluß, daß Boff  in allem Recht hatte und-galileogleich- rehabilitiert werden müsse.....

Fundstück

wo ? Bei Echo Romeo mal wieder, Danke dafür!

                      




Heute in Rom


Audienz
ein Novum im Vatican : der Hl. Vater hat den Parteiführer der Kommunistischen Partei Vietnams und seine Delegation in Audienz empfangen, eine Ehre die sonst nur Regierungschefs und Botschaftern zuteil wird.


                     


Das wird allgemein als erster Schritt in Richtung einer Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten bewertet.

        



Umbesetzung & Neuernennungen
Pater Lombardi gibt das Amt als Direktor des Vaticanischen Fernsehens CTV auf, bleibt aber Direktor von Radio Vatican und des Presseamtes des Hl. Stuhles.
Nachfolger als CTV-Direktor wird Msgr.Edoardo Viganó, der bisher als Dozent an der Päpstlichen Lateran-Universität unterrichtete und Filmexperte ist.
An die Seite des stellvertretenden Direktors des päpstlichen Pressebüros Pater C.Benedettini  wurde als zweiter Vizedirektor Angelo Scalzo berufen, der ab jetzt für die Akkreditierung  von Journalisten zuständig sein wird.
Diese Neuernennungen sind ein Schritt bei der geplanten Neuordnung der Kommunikationsstrukturen des Kirchenstaates und sollen eine verbesserte Koordination mit sich bringen.

Trendsetting: Politiker und ihr Hobby


So ein Politikerleben muss doch ziemlich langweilig sein. Tagein tagaus sitzt man am Scheibtisch, schiebt Papiere hin und her, ab und an kommt mal eine Sekretärin rein und bringt Kaffee. Es gibt Telefonate und e-mails für den Kontakt zur Außenwelt. Aber der Großteil des Tages geht damit drauf, in irgendwelchen Sitzungen zu sitzen, Dinge zu diskutieren und von Leuten umgeben zu sein, die genauso wichtig sind, wie man es von sich selber glaubt. Man wird hofiert und umworben ... ist bekannt und respektiert. Aber wenn man abends nach Hause kommt, fragt man sich erstmal, was man denn den ganzen Tag über eigentlich so gemacht hat. Und dann merkt man, es war doch eigentlich nichts. Man hat die Zeit verbraucht und sich wichtig gefühlt ......

Das scheint inzwischen der Ablauf des Politikerlebens zu sein. Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass die Damen und Herren, die doch eigentlich in unseren Diensten stehen, sich trotz all der Privilegien einfach nicht gut fühlen. Wie sonst lässt es sich erklären, dass sie permanent auf der Suche nach Ersatzbefriedigungen sind. Man kann’s verstehen, auch ein Politiker will mal raus aus der Langeweile.

Geschichten aus der katholischen Realität, Komödie oder Tragödie?

kath.net hat einen Erlebnisbericht  über die Errichtung einer Superseelsorgeinheit im Bistum des großen Vorsitzenden der DBK gebracht.
Ich kann das nur empfehlen, zu lesen, weil es ja überall., wenn auch in  Nuancen und oberflächlichem anders ist.
Titel "Auf die Kirche , fertig los, neues aus der Erzdiözese Freiburg"
Ich kann  nur sagen:  leider ist es so.
Die Leute haben einen spirituellen Tiefgang wie meine Badewanne und reden geschwollen von Glaubenserfahrungen weitergeben,
Fragt man dann nach, was sie drunter verstehen kommen so Sachen wie "Also ich bin ja geschieden (oder eigentlich evangelisch, oder ich geh ja nicht jeden Sonntag in die Kirche, nehme die Pille....) und geh trotzdem zur Kommunion und fühle mich gut dabei"
Manchmal denke ich wir haben schon längst 2 Kirchen.

Montag, 21. Januar 2013

Die Lämmer der Sant´Agnese, ein kleiner Exkurs

Die Segnung der Lämmer, aus deren Wolle die Pallien gewebt werden, hat eine lange Tradition, in der jetzigen Form ungefähr 500 Jahre.
Aber die Anfänge dieser altehrwürdigen Zeremonie gehen schon bis in die ersten Jahrhunderte des Christentums in Rom zurück. Seither tragen die Bischöfe, besonders aber der Bischof von Rom das Pallium- dessen Ursprünge im Dunkeln liegen.
Auf alle Fälle ist es ein liturgisches Ehrenzeichen für die Jurisdiktionsgewalt, die der Papst mit der Überreichung dem Bischof über seine Kirche und Diözese zugesteht.
Immer aber mußte das Pallium aus Wolle gewebt sein- aus einer besonders reinen und weißen Wolle.
In den ersten Jahrhunderten hatte das Kloster Sant´Agnese sulla Nomentana die Verpflichtung, der Basilika San Giovanni in Laterano, der Papstkirche, jährlich 2 Lämmer zu liefern. Nachdem dieses Kloster aufgehoben worden war, übernahmen andere Orden die Aufgabe. Immer wurden die Lämmer ( die Agnelli)  am 21.Januar, dem Fest der Hl.Agnes, in feierlicher Prozession durch die Straßen Roms getragen.
Später -vor cirka  500 Jahren- wanderte die Aufzucht, die Pflege der Lämmer und die Verarbeitung der Wolle nach Trastevere zum Kloster Santa Cecilia in Trastevere . Nonnen und Mönche dort sowie angeschlossene Laien hatten sich besonders der Wollverarbeitung verschrieben.
Nach der Einnahme der Porta Pia mußte der italienische Staat während einiger Jahre für die Lämmer sorgen, seit 1909 träg das Trappistenkloster Tre Fontane Sorge für die Aufzucht der Lämmer.

9014 Follower

sind inzwischen bei Benedictus PP. XVI registriert.
Sie konnten die Sonntags-Botschaft des Papstes auf Latein verfolgen.
Und da es eine "Premiere" ist, hier eine der ersten lateinischen Twitter-Botschaften des Heiligen Vaters:

Gesegnete Lämmer

Traditionsgemäß segnete der Hl. Vater heute- am Fest der Hl.Agnes- die beiden Lämmer, aus deren Wolle die Pallien gewebt werden, die am 29. Juni den neuen Metropolitan-Erzbischöfen vom Nachfolger Petri verliehen werden.

                      

Die Heilige Agnes erlitt im Januar 305- als Kaiser Diokletian durch schwere und grausame Verfolgungen das Christentum ein für all mal von der Erde tilgen wollte- im Domitianischen Stadion, der heutigen Piazza Navona, auf der auch die Kirche Sant´Agnese in Agone steht, den Märtyrertod durch einen schnellen Schwerthieb- so wie man auch die Lämmer tötete.
Heilige Agnes bitte für uns!

                     

Politisch Lied- ein garstig Lied , oder die Truppen von Kardinal Vingt-Trois

Was wir auch noch über das wissen sollten, was im Vorfeld von La-manif-pour-tous in Frankreich geschah.

Die Justizministerin der neu ins Amt gekommenen Französischen Regierung Hollande, C.Taubira stellte ihren Plan, in einem Gesetz, die Ehe neu zu definieren, mit folgenden Worten vor:
"Das ist eine Gesellschaftsreform...., ja man könnte sagen eine Reform der Kultur."
Die Debatte darüber sollte nur im Parlament stattfinden, die abweichenden Meinungen der Kirche und anderer gesellschaftlicher Gruppen war unerwünscht.
Bei einer improvisierten Anhörung der in Frankreich vertretenen Religionen vor dem Gesetzgebungsausschuss mußte sich der Primas der französischen Kirche, Kardinal A.Vingt-Trois verspotten lassen.
So sagte ihm der sozialistische Abgeordnete Alain Touret:  "Eigentlich sind Sie nur ein Lobbyist." und er warnte den Kardinal davor, die Debatte auf die Straße zu verlagern: "Sie schicken Ihre Truppen, Ihre Bischöfe und Ihre Katholiken , wenn es denn noch welche gibt."
Das zumindest konnte der Spötter -sicher zu seinem Erstaunen und Schrecken- am 13. Januar mit eigenen Augen sehen.  Das Gros der Demonstranten waren praktizierende Katholiken, aber es waren auch Konfessionslose, Protestanten, Orthodoxe, Juden & Muslime dabei.- kurz ein ziemlich repräsentativer Querschnitt durch die Bevölkerung.
Zwar sagte eine Journalistin "Präsident Hollande müsse sich vor dem guterzogenen Frankreich in Acht nehmen," doch der sieht das anders und straft die Forderungen dieses Frankreichs durch Nichtbeachtung.
Seine "Reform der Kultur"  ist- wie der italienische Kommunist A.Gramsci schon früher gesagt hatte, Voraussetzung für den "Sieg der Progressisten" .
Der Klassenkampf - so Gramsci- sei zu riskant, der Kulturkampf solle durch die langsame Erosion der kulturellen Werte ersetzt werden. Früher wie heute sei der Katholizismus der Hauptgegner.
Die Rhetorik -so Autor M.Werz - der aus Frankreich berichtet- erinnere an die antichristliche III.Republik.
Der Geist des neue Kapitalismus erlaubt eine Allianz zwischen Libertären und Sozialisten ( wie wir sie in Reinform jetzt erleben- und  nicht nur in Frankreich) . Vor einer solchen Allianz hat in den 70-er Jahren bereits der italienische Philosoph A. del Noce gewarnt.
Fruchtet der Protest nicht- so Autor Werz weiter- muß auf den Aufstand der Anständigen ( wie er la-manif nennt)  eine geduldige christliche Kulturarbeit folgen.
Die "Truppen des Kardinals" geben glücklicherweise zu Hoffnung Anlass.

Quelle: Tagespost, Markus Werz



Assisi

In Assisi hat das 200. Generalkapitel der Fratres Minores begonnen. 99 Ordensbrüder aus 5 Kontinenten und 65 Nationen sind zusammen gekommen um bis zum 17.2. den Nachfolger des Hl. Franziskus zu wählen.
Begrüßt wurden sie-bevor sie in einer Hl. Messe in der Basilika  S.Francesco in Assisi den Beginn ihrer Versammlung feierlich begonnen haben, vom Custos Pater Giuseppe Piemontese O.F.M, dem Bischof von Assisi D.Sorrentino und dem Bürgermeister der Stadt C.Ricci.
Dem Orden, der 1209 gegründet worden war, nachdem sich der Hl. Franziskus mit seinen 12 Gefährten  bei Papst Innozenz III vorgestellt hatte, gehören derzeit um 4300 Brüder an.
Beim 1. Generalkapitel des Ordens, dem historischen "Capitolo delle Stuoie" ( Kapitel der Vielen ) 1221  war als Nachfolger des Hl. Franziskus Fra Elia, einer seiner ersten Weggefährten,  gewählt worden.
Das Generalkapitel -so eine Pressemitteilung des Ordens - sei das wichtigste Treffen der franziskanischen Familie, bei dem sich die Brüder um das Grab des Gründers versammeln und Kraft und Energie für ihren weiteren Weg finden.

                                             

Sonntag, 20. Januar 2013

Ein väterlicher Brief

Der Hl. Vater hat Kurienkardinal Erzbischof Joseph A. di Noia, Vizepräsident von Ecclesia  Dei, den Auftrag erteilt, der Piusbruderschaft in seinem Namen einen Brief zu schreiben, dessen Inhalt man nach Radio Vatican so zusammenfassen kann:
"Der Papst erwartet Euch. Eure Zukunft liegt in der Einheit mit der Kirche."

Quelle: Radio Vatican & VaticanInsider/ Izzo

Angelus & Tweet zum Tage

Beim heutigen Angelus bat der Hl. Vater alle Gläubigen -im Rahmen der Woche der Ökumene- für die Einheit der Christen zu beten. Er selbst wird am kommenden Freitag anläßlich des Festes der Bekehrung des Hl. Paulus mit den Vertretern der christlichen Konfessionen und Denominationen in S.Paolo fuori le mura die Vesper feiern.
CTV überträgt ab 17:25





Gerade eingetroffen ist der neueste Tweet zum Angelus:



Le choc de Paris ...


... und die unerfreulichen Folgen.

Die große Demonstration am letzten Sonntag in Paris ist nun wirklich ein Grund zur Freude für uns alle! Die bewegenden Bilder der friedlichen Demo von mehreren Hunderttausend bis zu mehr als einer Million Menschen haben doch einige Weltbilder gerade gerückt.

Aber wir konnten es ahnen. Das demonstrative Kleinrechnen und Schweigen der Pressure Groups in den Deutschen Medien war nur die Ruhe vor dem Sturm. Es dauerte einige Tage, bis sie den "Brocken" verdaut haben, aber offensichtlich haben sie sich jetzt wieder gesammelt und schlagen mit großem Eifer auf unsere Kirche als der "Hauptschuldigen" für den Blick auf die Realität ein.

Dazu musste man erstmal tief in die Mottenkiste greifen: Das kirchliche Arbeitsrecht, das sogar vom Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde, war am Dienstag Thema bei SPON, aber außer den üblichen forenfüllenden Kirchenhassern mit ihrem Mantra: "jetzt austreten" passierte nicht viel. Auch der Anti-Kirchenthriller im ZDF lockte keine 5 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.

Dann tauchte in der Wochenmitte das Ergebnis einer Forsa-Umfrage auf, in der alle Deutschen zum Image der Kirche befragt wurden .... Auch hier wurde das Ergebnis so lange verdreht, bis man die gewünschten Ergebnisse in einen Zweizeiler in den Videotext pressen konnte.
Parallel dazu wurde die erste Rakete gezündet einen unliebsamen katholischen Internet-TV-Sender zu diffamieren. Das war aber offensichtlich auch ein Rohrkrepierer.

Samstag, 19. Januar 2013

Heute in Rom

Cor Unum & Caritas

Heute hat der Hl. Vater die Mitglieder und Mitarbeiter von Cor Unum in Audienz empfangen.
Seine Rede trug den Titel  "Caritas, neue christliche Ethik und Anthropologie"
Er sagte: als der Mensch noch nicht nach solchen Projekten, die dem Wohl des Nächsten dienen, suchte, blieb er Opfer einer Kultur, die ihn am Ende zum Sklaven machte, so in den Perioden des Kultes der Nation, der Rasse und sozialer Klassenunterschiede, einem wahren und ganz eigenen Götzendienst- wie auch im modernen Kapitalismus, den "barbarisch" oder "wild" zu nennen, der Papst nicht zögerte.

      

"Aus diesem Kult des Profits" so sagte er  " sind  Krisen, Ungleichgewicht und Elend entstanden. Auch unsere Zeit kennt die Schatten, die den Plan Gottes verdunkeln, nur zu gut. Ich beziehe mich besonders  auf eine tragische Reduktion des Menschen  durch die Wiederaufnahme des antiken materialistischen Hedonismus, der sich mit dem technischen Fortschritt zu einem technologischen Prometheismus verbindet und ein zutiefst atheistische Anthropologie hervorbringt.

                       

Ist Gott erst einmal zur Seite geschoben, und der Mensch zum "Eigentümer" seiner Seele gemacht, wird jedes Experiment akzeptiert und jede Manipulation legitimiert."

Fundstücke

Blogger Echo Romeo hat hier unter dem sprechenden Titel:  "Aus und Phobie"  einen schönen Dialog zwischen Zeitgeist und Relativismus dokumentiert, in dem beide Überlegungen anstellen, wie man die Christen am Besten besiege ( gern final) . Lesen!

Aber auch A.Kissler hat uns in einem Geniestreich ein Wort geschenkt, das den Vulgäratheismus, wie er uns präpotent aus allen Medien & Foren entgegenschlägt aus´s Beste beschreibt:
"Priapischer Atheismus" (In der Januarausgabe des Vatican-Magazins)

Coalition 4 Marriage

Et tu Britannia!
Auch in England formiert sich der Widerstand gegen die geplante Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe durch den Gesetzgeber.
Wie der Daily Telegraph berichtet , haben bisher über 300.000  Menschen eine Petition des britischen Klerus gegen den Gesetzentwurf der Cameron-Regierung unterzeichnet, die- so gab der Mitinitiator der "Coalition 4 Marriage" genannten Kampagne Colin Hart bekannt- vor 1 Monat auf den Weg gebracht wurde.
Gegen den Gesetzentwurf wollen im Unterhaus auch prominente Tory-Abgeordnete stimmen.
Die Befürworter der Gleichsetzung aller Arten von Partnerschaften mit der tradierten Ehe zwischen einem Mann und einer Frau versuchen, zu beschwichtigen und beteuern, daß keine Kirche oder Glaubensgemeinschaft verpflichtet werden solle, gegen ihren Willen wie auch immer zusammengesetzte Paare zu trauen. Wie glaubwürdig derlei Beteuerungen sind, steht auf einem anderen Blatt.
Außer den Vertretern der Kirche unterstützen auch die Sikhs und die größte Gruppierung der Moslems im Vereinigten Königreich die Petition.
Kritisiert wird insbesondere auch, daß der Bevölkerung und den Wählern keinerlei Mitspracherecht auf diesem so sensiblen, die Gesellschaft in ihren Grundfesten verändernden Gebiet zugestanden wurde.

Dazu paßt, was der Hl. Vater heute in Rom vor dem Päpstlichen Rat Cor Unum zur Ehe sagte.*
"Die Kirche bekräftigt ihr großes JA zur Würde und Schönheit der Ehe, als Ausdruck eines treuen und fruchtbaren Bundes zwischen Mann und Frau. Ihr NEIN zu gesellschaftploitischen Trends wie der Gender-Ideologie beruht auf der Tatsache, daß die Gegensätzlichkeit zwischen Mann und Frau Ausdruck der Schönheit der Natur, wie sie von ihrem Schöpfer gewollt wurde, ist."
Mensch zu sein, bedeute nicht, ein alleinstehendes Individuum zu sein-, sondern eine einzigartige, unwiederholbare, in ein soziales Gefüge eingeordnet Person.

Quelle: Osservatore Romano

* auch auf die Gefahr hin, daß ein besonders extremistischer Ex-Theologe das wieder als Angriff speziell auf seine Person mißdeutet.

Freitag, 18. Januar 2013

Krankenhäuser, Notfallambulanzen und warum die Leut' so ungern ins Krankenhaus gehen

Vorhin traf ich die Tochter unseres Ex-Hausmeisters und fragte nach dem Wohlergehen ihres Vates.
Sie fing an, genervt zu guggen und erzählte, der Gute (mittlerweile einpaar und achtzig Jahre alt) hatte vom Arzt eine Überweisung wegen des Verdachtes auf Krebs in die örtliche Klinik erhalten, sie hatte den Vater hingefahren, und dann Stunden um Stunden mit dem Vater gewartet "er hatte noch nicht mal gefrühstückt und ich auch nicht" und dann nach 8 Stunden wurde der Vater endlich auf Station gebracht....
Da gesellte sich einen Nachbarin dazu und erzählte, ja mit der Tante sei es genauso gelaufen, dabei habe die Tante noch Zucker und das war  ja ganz schlimm, erst zum Abendessen war die dann auf Station....
Ich hatte auch noch ein paar Schwänke dieser Art beizutragen, ich erinnere mich noch, wie ich mit meinem kleinen Sohn, der tagelang spuckte und sichtbar nicht gedieh, aufgelöst  zur Kinderärztin eilte, die mir "Magenpförtnerkrampf" diagnostizierte, ich vor lauter Panik die Papiere bei ihr vergaß, stundenlang in der Kinderklinikaufnahme wartete, der Arzt mir nicht glaubte, und der Säugling sich dann meiner und seiner erbarmte und den Arzt lehrbuchmäßig in hohem Bogen vollspuckte, (der Arzt war komplett eingeschweint und musste sich  komplett umziehen).
Nur die Kälte (ja, ja die Klimaerwärmung hat in den letzten Tagen wieder so richtig aufgedreht) kürzte das Gespräch ab, aber so ein Gespräch kann stundenlang gehen und jeder hat da schon was erlebt.
Stundenlanges Warten, dann in eine andere Abteilung geschickt werden, dort das gleiche Spiel, keiner zu finden der, einem eine kompetente Auskunft gibt, unleidliche Krankenschwestern und nix zu essen, den ganzen Tag.
Solange man nicht echt "mit dem Kopf unterm Arm" ankommt, dauert es halt, muss ja auch so sein, schließlich können Ärzte auch nicht hexen oder hellsehen,
Warum ich das überhaupt so schreibe, ist, weil einer dieser Fälle ,wo ganze Straßenbahnen kompetent mitreden können, hat für Furore gesorgt und gilt als "Abweisen eines Notfalles".
Dabei wurden lediglich 2 Telefonate getätigt also nix von wegen stundenlang in der Kälte ausharren.
Je nun, die Notfallversorgung war gelaufen und dann schlug halt die ganz normale Krankenhaus Routine zu.
So what? geschieht täglich und Missverständnisse auch, wie gesagt auch Ärzte sind nur Menschen und davor "an Maschinen" zu hängen und von Maschinen behandelt zu werden, davon haben wir doch noch größeren Horror.
Leute, Leute kriegt euch doch wieder ein.