Sonntag, 31. März 2013

Urbi & Orbi 2013

Den Brüdern und Schwestern in Rom und auf der ganzen Welt wünschte der Hl. Vater von der Benediktionsloggia aus  Frohe Ostern und erteilte ihnen den traditionellen Segen Urbi et Orbi.



Von den seit Papst Paul VI traditionellen Ostergrüßen in den verschiedenen Sprachen hat der Hl. Vater Abschied genommen.

Und zur Erinnerung an unseren Papa emerito Benedetto -ein Video von 2012.

Tweet zum Tage

Worte des Hl. Vaters in der Osternacht

Aus der Predigt, die Papst Franziskus in der Osternacht im Petersdom hielt:

"Es gibt keine Situation, die Gott nicht ändern kann, keine Sünde, die er nicht vergeben kann, wenn wir uns ihm öffnen. Sind wir enttäuscht, traurig, fühlen wir das Gewicht unserer Sünden?
Verschließen wir uns nicht in uns selbst, verlieren wir nicht das Vertrauen, resignieren wir niemals ! "
Dann wandte er sich jedem Einzelnen persönlich zu :
"Akzeptiere, daß der auferstandene Jesus in dein Leben eintritt, empfange ihn wie einen Freund-mit Vertrauen. Er ist das Leben!


italienisches Video, ungekürzt unkommentiert

Wenn du ihm bisher fern warst, mache einen kleinen Schritt auf ihn zu- er wird dich mit offenen Armen empfangen. Bist du indifferent- gehe das Risiko ein, du wirst nicht enttäuscht werden.
Wenn es die schwierig erscheint, ihm zu folgen, hab´ keine Angst, vertrau dich ihm an. Sei sicher, daß er dir nahe ist, dir den Frieden schenkt, den du suchst und die Kraft zu leben gibt, wie er es will.
Das ist die Botschaft, die an dich und an mich gerichtet ist.
Wie oft haben wir die Liebe nötig, die uns sagt: was sucht ihr IHN, der lebt, unter den Toten?
Unsere Probleme, unsere Geschäftigkeit droht, uns in uns selbst einzuschließen, in der Traurigkeit, der Bitterkeit - dort ist der Tod.

Was will uns der Dichter denn damit sagen?

Via Radio Vatikan, dass sich seit dem Amtsantritts von Papst Franziskus als interessantes Informantionsmedium  präsentiert, (Ham se schon immer gut gekonnt, die Jesuiten, find ich auch gut so)  bin ich auf folgendes gestoßen:
"Käsmann will Papst einladen"
Frau Käsmann  sagt wörtlich betreffs des anstehenden Kirchentürverschandelns Jubiläums  Wir wollen weder einen nationalen noch einen triumphierenden oder anti-römischen Protestantismus zelebrieren..............
Ja also was wollen sie dann feiern? einen internationalen, verlierenden und pro römischen Protestantismus?
Ich meine das wäre doch die Umkehrung von national, triumphierend und anti-römisch!

Samstag, 30. März 2013

Mittagessen mit dem Papst

Unkonventionell wie immer hat Papst Franziskus ein paar römische Priester, die vorher mit ihm die Chrisam-Messe gefeiert haben zu einem formlosen Mittagessen eingeladen.
RadioVatikan sprach anschließend mit zwei Priestern, die vom Gespräch mit Papst Franziskus sichtlich begeistert waren: Der Caritaspriester Feroci z.B. sagte "Pope Francis joked, listened, reflected, and gave his perspective. Pope Francis urged them to be generous in offering confession.
“He said, ‘Open the doors of the Church, and then the people will come in…if you keep the light on in the confessional and are available, then you will see what kind of line there is for confession’…

Schön zu sehen, dass Papst Franziskus in informellen Gesprächen immer wieder auf die wirklich wichtigen Themen der Kirche hinweist und den Priestern auch Unterstützung gibt, die Sakramente wieder in den Mittelpunkt ihrer Aufgabe zu stellen. 

Das Heilige Grabtuch- oder die Tür des Todes bleibt offen

"Durch seinen Kreuzestod und sein Herabsteigen in das Reich der Toten, in das Reich unserer extremsten Verlassenheit, wohin keine Stimme eines "du" mehr gelangt,(.....) hat Jesus Christus dieses Reich besiegt, den Tod besiegt. Die Tür des Todes bleibt offen, im Tod wohnt das Leben: die Liebe."
aus J.Ratzinger, "Einführung in das Christentum"

Der Karsamstag ist der Tag, an dem Jesus herabstieg, deshalb wird heute am Karsamstag im Jahr des Glaubens, auf Wunsch von Papa em. Benedetto XVI das Grabtuch von Turin für kurze Zeit einer ausgewählten Gruppe von Gläubigen ( Kranke und Behinderte) gezeigt.

              

Als Papst Benedikt am 2. Mai 2010 in Turin vor dieser heiligen Reliquie stand, sagte er:
".... das ist die Kraft des Grabtuches, das Gesicht dieses Schmerzensmannes, der in sich die Passion der Menschen aller Zeiten und aller Orte trägt- auch unsere, unser Leiden, unsere Schwierigkeiten, unsere Sünden. Aus der "Passio Christi-passio hominis" strahlt eine feierliche Majestät, ein paradoxes Herrschertum heraus.
Dieses Gesicht, diese Hände und diese Füße, dieser Brustkorb,dieser ganze Körper spricht, er ist selber ein Wort, das wir in der Stille hören können (.....)


Die Passion unseres Herrn Jesus Christus- heute im Petersdom und der Kreuzweg im Kolosseum



Die Passion unseres Herrn Jesus Christus
karfreitägliche Liturgie erstmals von Papst Franziskus geleitet.



und abends der Kreuzweg im Kolosseum
die diesjährigen Kreuzwegtexte wurden noch auf Wunsch von Papa em. Benedetto von libanesischen Jugendlichen unter der Anleitung und Mitarbeit von Kardinal Bechara Boutros Rai verfaßt. Das Kreuz wurde u.a. von einer libanesischen Familie, 2 Franziskanerpatern aus dem Hl. Land, 2 jungen Brasilianern, 2 chinesischnen Seminaristen und zur letzten Station vom Kardinal getragen.



Der Hl. Vater beendete die Kreuzwegzeremonie mit einer kurzen Ansprache, die um den Satz  "Gott hat auf die Sünden der Menschen mit dem Kreuz geantwortet" herum aufgebaut war und spendete allen Anwesenden den apostolischen Segen.



Wer mag, kann sich den ganzen Kreuzweg ungekürzt im folgenden CTV-Video ansehen.


Freitag, 29. März 2013

Der Kreuzweg der Nationen

begann wie jedes Jahr der Münchner St. Michaelskirche und führte durch die Fußgängerzone zum Marienplatz. Er  wurde in diesem Jahr erstmals von Kardinal Marx angeführt. Mehrere Tausend Menschen aus 22 Nationen nahmen teil und beteten die einzelnen Stationen jeweils in ihrer Landessprache
Hier ist ein kurzer Bericht des Bayerischen Fernsehens!

Zum Leiden und Sterben unseres Herrn

"Auf jeden Fall muss ich mich innerlich gehörig loslassen und mich hergeben. Es ist die Zeit der Aussaat, nicht der Ernte. Gott sät; einmal wird er auch wieder ernten.

Um das eine will ich mich mühen: wenigstens als fruchtbares und gesundes Saatkorn in die Erde zu fallen. Und in des Herrgotts Hand. Und mich gegen den Schmerz und die Wehmut wehren, die mich manchmal anfallen wollen. Wenn der Herrgott diesen Weg will - und alles Sichtbare deutet darauf hin - dann muss ich ihn freiwillig und ohne Erbitterung gehen.

Es sollen einmal andere besser und glücklicher leben dürfen, weil wir gestorben sind."

Alfred Delp SJ

Alfred Delp starb am 2. Februar 1945 in Berlin Plötzensee, hingerichtet von den Nationalsozialisten.

Tweet des Tages

Donnerstag, 28. März 2013

Fußwaschung im Gefängnis

" Das ist bewegend" so begann der Hl. Vater seine nur wenige Minuten dauernde, frei gehaltene Predigt zur Feier der `Missa in coena Domini`  im Jugendgefängnis, bevor er zum Wesentlichen, der Fußwaschung kam, "Jesus wäscht die Füße seiner Jünger- Petrus hat es nicht verstanden und weigert sich zunächst. Aber Jesus erklärt es.
Jesus, Gott, hat dieses getan, er selbst ist es, der es seinen Jüngern erklärt.
Er fragt sie " Habt Ihr verstanden, was ich für euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und ihr tut gut daran, denn ich bin es. Wie also ich, der Meister, eure Füße gewaschen habe, so müßt auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben."
Es ist das Beispiel des Herrn. Wer von uns der Höhere ist, muß den anderen die Füße waschen, muß ihnen dienen. Das Füßewaschen bedeutet: ich bin dein Diener.
Manchmal sind wir einem anderen böse, vergessen wir es und wenn er um einen Gefallen bittet- tun wir ihm den.Helft euch gegenseitig. Das ist es , was Jesus uns gelehrt hat und das ist es, was ich tue.
Ich tue es von Herzen, weil es meine Pflicht ist, ich tue es als Priester und als Bischof, aber es sit meine Pflicht, die aus meinem Herzen kommt und die ich liebe.
Aber auch ihr- helft euch untereinander. Und so, indem wir einander helfen, tun wir Gutes.
Jeder von euch muß denken: bin ich bereit zu dienen un den anderen zu helfen? Jeder von euch bedenke:
dieses Zeichen ist eine Liebkosung durch Jesus, etwas das Jesus uns tut, weshalb er gekommen ist.
Genau dafür: um zu dienen und uns zu helfen."
copyright Sir



Man kann nicht umhin festzustellen, daß Papst Franziskus in der Predigt mit keinem Wort auf das restliche Geschehen in Gethsemane, auf das letzte Abendmahl und die Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie, die Gefangennahme Christi eingegangen ist. Warum er das nicht tat, bleibt der Spekulation überlassen-wie z.B. der, das Verstehenkönnen und die Konzentrationsfähigkeit seiner jungen Zuhörer nicht zu überstrapazieren.

Früher griffen die Narren die Kirche an, heute wollen sie sie reformieren

Nun schreiben sie sich täglich die Finger wund - unsere medialen Sturmgeschütze einer ihrem Geschmäckle angepaßten Kirche, die man als die SZ-SpOn-ZEIT-Triade nebst  ihren Unter-Klans ( wie D.D. in der Faz) bezeichnen  könnte
In immer kürzeren Abständen wollen sie uns immer eindringlicher weismachen, der neue Papst sei der Antipode des alten, jetzt ( endlich) seien die Zeiten des Kirchenmarxismus angebrochen, die Befreiungstheologie dürfe endlich ihre MGs aus den Magazinen holen, um der Forderung nach Abschaffung der Armut etwas Nachdruck zu verleihen - und allen voran gehe dabei Papst Franziskus.
Das sei durch sein Schuhwerk und sein Wohnen in einer Suite der Casa Santa Marta hinlänglich bewiesen
Zuallererst versuchen sie sich selbst vom erhofften Wahrheitsgehalt ihrer Worte zu überzeugen- und stärken sich dabei gegenseitig, eine agnostische bis atheistische Bruderschaft zur Anpassung der Kirche an ihre Vorstellungen.
So soll sie sein - oder gar nicht.
Nebenbei müssen sie auch (und das nimmt wirklich verzweifelte Züge an) versuchen, ihre völlige Fehleinschätzung, ihr vorsätzliches Mißverstehen Papst Benedikts XVI und seines Pontifikates, ihr diesbezügliches vollständiges Versagen als Informationsmedien zu kaschieren und schönzureden. Noch können sie die uninformierten Leser und Konsumenten ihrer Propaganda überzeugen-aber es wird nicht lange dauern, und die Geschichte wird die Wahrheit ans Licht bringen- die Größe Benedikts und ihr Versagen, ihre selbstgewählte Blindheit.

Gedanken über weitverbreitete Irrtümer bezüglich eines Bruches in der Kirche

Hier wird uns mal wieder die Welt einfach erklärt.
Der Schlüsselsatz Papst Franziskus sei Befreiungstheologe und damit notwendig  Marxist.
Ist so einfach wie  verkehrt.
Ein bisschen Nachhilfe in Marxismus.
Lieschen Normal Müller mit dem weichen Fernsehsessel geht davon aus, dass die Marxisten ja für die Armen sind, so nach Robin Hood Manier während alle anderen dafür seinen, dass die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer werden.
Marx geht im Gegenteil davon aus, dass die Geschichte von den Widersprüchen zwischen Besitzenden und Besitzlosen, deren erste Erscheinungsform (sagt sein Kumpel Friedrich Engels, die Idee, ist, das der Mann wissen wollte, ob das Kind  auch seins ist, sprich die monogame Ehe ist) geprägt ist, deren letzte Ausformung die zwischen Lohnarbeit und Kapital ist und das die Geschichte automatisch hin in ein irdisches Pardies mündet.
Laut Marx ist es schrecklich wichtig, eben genau nicht zu versuchen das Leid der Armen  zu lindern, sondern die Widersprüche zu verschärfen, damit es zum "letzten Gefecht kommt".

Chrisam-Messe im Petersdom

Heute vormittag feierte Papst Franziskus seine erste heilige Messe am "Papstaltar" des Petersdoms. In einer bewegenden Predigt forderte er die anwesenden 1600 Priester auf, in die Randgebiete zu gehen, die Menschen mit dem Öl der Freude zu salben ....

Hier ein paar Bilder aus der Predigt, den Deutschen Text der Predigt kann man hier nachlesen



Die komplette heilige Messe kann man hier noch einmal anschauen:

Und nochmal wunderbar, betr. das geänderte Papstwappen

Ich  gesteh es einfach mal, es hat mich irritiert das Wappen des Papstes.
Ich hab mich zwar gewehrt, irgendwas Schlechtes zum Pentagram zu denken und hab mir selber gesagt, dass ja das Pentagram eigentlich ein Schutzzeichen gegen das Böse ist und mir selber gesagt, dass gerade in Goethes Faust Mephisto ja nur deshalb in die Stube des Dr. Faust gelangen kann, weil dieser das Pentagram nicht richtig gezeichnet, sondern eine Lücke gelassen, hat.
Sorum war ich beruhigt, aber war dennoch irritiert, weil es eben auf der Website des Vatikan als Symbol für Maria stand und eben nicht s.o..
Der andere Punkt war, dass ich zwar eingesehen habe, dass die Narde ein Doldenblütler ist und die Frucht kleine Beeren, ähnlich wie der Holunder hat . Trotzdem tat ich mir schwer in dem Symbol, das mich an eine Traube erinnerte, eine Narde zu sehen.
 Auf jeden Fall sehen wir hier ,es wurde geändert das Wappen, die Unklarheiten klarer gemacht.
Ich finde das toll und absolut genial und als ich um Worte rang, wie ich das einordnen soll, fiel mir nur ein sich dumm anhörendes,. "Es ist so wundervoll, wenn man in der Kirche wieder Fehler machen darf" ein.
Nicht, dass es jemals in der Kirche, deren Stifter ja klar und deutlich sagt "Sünder bin ich gekommen zu rufen nicht Gerechte!", anders gewesen wäre.

Mittwoch, 27. März 2013

Wunderbar!

Auch heute feierte der Heilige Vater gemeinsam mit seinen "Nachbarn"eine heilige Messe in der Kapelle von Santa Marta.
In einer kurzen Predigt über das heutige Tagesevangelium, das den Verrat von Judas an Jesus vorhersagt, sprach Papst Franziskus über diesen Verrat .
Er stellte das "Schlecht reden, Gerüchte streuen, Skandalisieren auf eine Stufe mit Verrat. Dem Verrat, den Judas an unserem Herrn begangen hat - für 30 Silberlinge. 

Wie schon an den vorausgegangen Tagen durften viele "Mitbewohner" von Santa Marta die heutige heilige Messe mit dem Heiligen Vater feiern.
Papst Franziskus gab den Mitfeiernden den Gedanken mit auf den Weg, dass Judas nicht zögerte, Jesus an die Hohepriester zu verkaufen.

"Das heutige Evangelium beschreibt den Verrat des Judas für 30 Denare.
Einer der zwölf, einer der Freunde Jesu, einer von denen, die ihm am nächsten waren, spricht mit den Hohenpriestern und verhandelt über den Preis für den Verrat. Jesus war wie eine Ware geworden, die verkauft wurde. (....)  wenn wir so oft auf dem Markt der Geschichte, auf dem Markt unseres Lebens die 30 Denare wählen und Jesus links liegen lassen: schauen wir auf den Herrn, der verkauft wurde!
Und schauen wir auf uns, unsere Brüder, unsere Freunde - unter uns machen wir quasi auch das Gleiche. Es passiert, wenn wir über andere lästern. Das ist Verkaufen - und die Person, über die wir lästern, ist die Ware, wird zur Ware. Es ist die selbe Sache, die Judas getan hat.
Ich weiß nicht warum, aber es gibt eine dunkle Freude am Klatsch.
Zuerst beginnt es mit freundlichen Worten, aber dann kommen die Gerüchte und wir fangen an, andere Menschen bloßzustellen." sagte der Heilige Vater. "Es ist das gleiche, was Judas Jesus angetan hat, als er zu den Hohepriestern ging. Sein Herz war verschlossen. Er hatte kein Verständnis, keine Liebe, keine Freundschaft." Damit kam Papst Franziskus zu seinem wichtigsten Thema, der Vergebung.

Terminkalender

Die letzten Tage der Karwoche sind eingeläutet und Ostern steht vor der Tür.

Der BR ist auch in diesem Jahr live dabei:

am Freitag, 29. März wird ab 21:10 Uhr der Kreuzweg direkt aus dem Colosseum übertragen.

Die Osternacht kommt diesmal aus Regensburg. Hier wird Bischof Voderholzer mit den Regensburgern und den TV-Zuschauern
am Samstag 30.3. ab 21:00 den auferstandenen Herrn feiern.

Ebenfalls live dabei sein kann man an der feierlichen Osterliturgie aus Rom, die
am Sonntag, 31.3. ab 10:10
übertragen wird, mit anschließendem Segen Urbi et Orbi.


Premiere!

Die erste Generalaudienz 

von Papst Franziskus brachte für "Gewohnheitstiere" wie uns, die fast jeden Mittwoch live dabei waren einige Neuerungen, z.B. nicht nur die Begrüßung auf italienisch...
Italienisch dominierte die Generalaudienz, Papst Franziskus trat hier nicht in die "Fußstapfen" seines Vorgängers, sondern ließ die anderssprachigen Texte (auch die spanischen!) verlesen, um dann die Besucher auf italienisch zu begrüßen, was wiederum übersetzt wurde.
Lateinisch wurde dann das gemeinsame Vater unser gebetet und der Segen erteilt.

Hier das erste Video:




Wetter? Die Schweizer sind schuld!

Oder doch der Papst? Oder alle Katholiken?


Wir erinnern uns: Während der kleinen Eiszeit wurde es auch in der Schweiz bitterkalt, so dass den Bauern der Gemeinde Fiesch am Aletsch-Gletscher die Lebensgrundlage entzogen wurde. Wo bisher saftige Wiesen standen und das Vieh gut genährt werden konnte, breitete sich plötzlich der unwirtliche Aletsch-Gletscher aus.
Sie beteten, wallfahrteten und gelobten, diese Wallfahrt immer wieder durchzuführen, wenn der Gletscher nicht weiterwachse oder sich sogar zurückbilde. Seit 334 Jahren wird diese Wallfahrt nun durchgeführt.
Doch die Zeiten ändern sich. Die "Klimakatastrophe" und das damit voraussehbare schwindende Geschäft des Tourismus veranlasste im letzten Sommer die Bewohner von Fiesch, bei Papst Benedikt XVI um eine Umkehr des Gelübdes zu bitten, was dieser auch genehmigte. Jetzt darf die Wallfahrt zugunsten des Gletschers stattfinden.

Am 31.Juli letzten Jahres versammelte sich das Volk der Gemeinde um 6 Uhr morgens vor der Kirche von Fiesch und begann mit der Prozession für die Rückkehr des Gletschers. Offensichtlich gibt's den Gletscher nur mit Eiszeit.

Das haben wir nun davon: Aktuelle Temperatur in München: Minus 2 Grad! Am 27. März 2013.

Hoffen wir, dass die Iren jetzt mit einem Gegengebet anfangen, damit Bauer O'Reilly seine Schafe nicht mehr aus 5 m hohen Schneeverwehungen ausgraben muss.








Tweets zum Tage



Vorsicht! Stille Post

Reinhard Kardinal Marx im Interview mit dpa.


Heute früh ging durch die Medien eine Zusammenfassung eines Interviews, das Reinhard Kardinal Marx der dpa gegeben hatte.
Die Süddeutsche war diesmal Vorreiter und veröffentlichte eine Zusammenfassung unter dem Tenor
"Kardinal Marx kritisiert Hofstaat-Gehabe im Vatikan".
Wie immer verbreiten sich solche Sensationen in Windeseile über alle Medien, kurz drauf war auch im BR zu lesen "Christus statt Pomp" ... Es folgten die FR, SPON und diverse Nachrichten-Portale.
Da können wir ja der SZ wirklich mal dankbar sein, dass sie inzwischen das Original-dpa Interview veröffentlicht hat und da liest sich vieles doch ganz anders.
Das Interview ist sehr gut und auf jeden Fall lesenswert.
Schön, auch zu sehen, dass er auf die Sticheleien gegen Papst em. Benedikt nicht eingegangen ist und er sich auch nicht zu unberechtigten Kritiken gegenüber seinen Brüdern in Deutschland hat hinreißen lassen.

Sie sind wieder da, die wilden Theorien über die Kirche.

Lange war es ja still über das Thema:  die Kirche, die ihre Finger in allem und  jedem drin hat,
die Kirche die, die Arbeiten Leonardo da Vincis geklaut und in ihrem supergeheimen Geheimarchiv archiviert und entschlüsselt hat und deshalb im Besitz von Zeitmaschinen, einer Idee eines realistischen  Perpetuum Mobiles (oder wenigstens eines Fahrzeuges das mit  Wasser fährt) ist.
Schon lange haben wir nix mehr gehört von bösen, kettenschwingenden Opus Dei Mitgliedern die irgendwelche von Dan Brown ausgegrabenen Wahrheiten in ihrem Keller verbuddelt haben und dergleichen.

Aber jetzt haben wir einen Papst, der ist Jesuit, und da kommen sie alle wieder hervor, all diese netten Theorien. Um  eine zu präsentieren:  irgendwo hab ich mal gelesen die Kirche wisse wo die 7 goldenen Städte von Cibola wären und schicke immer mal wieder einen hin, wenn der Papst  Geld brauche.
Naja auf jeden Fall die Jesuiten, die mischen bekanntlich  auch überall mit, und Pater Hagenkord hat in seinem Blog bereits die Schneeglöckchen der neuen, alten Jesuitenverschwörungstheorien gesichtet.
Ich hätte hier auch noch was, von der verwirrten Variante, die Jesuiten kontrollieren die EU. Schön wärs kann ich da nur, sagen, dann würden die wohl nicht beständig so einen gottlosen Wirrwarr beschließen!
Hier geht es um einen Machtkampf Jesuiten vs Opus Dei.
Wie gesagt, bekanntlich ist die Erde eine Scheibe und Papst Franziskus in Wirklichkeit der Abgesandte derer, die alles und jedes kontrollieren, wobei ich persönlich mal gelernt haben, dass es im ach so bösen und finsteren Mittelalter hieß, dass es "unterm Krumstab gut zu leben" sei.

Naja, bald  werden die Medien ja wieder die alten Kulturkampfgeschichten auspacken,  angereichert  durch mittlerweile über 70 Jahre alte wilden Geschichten über die Jesuiten, aber die haben das schon mehrere Male überlebt und die Kirche auch.
Ich selber hätte ja noch die von Bloggerkollege Geistbraus aufgetane Bierverschwörung anzubieten.



Dienstag, 26. März 2013

Parallelwelten

In seinem Blättle, dem Neuen (Süd)deutschland gings am Wochenende so ziemlich zur Sache gegen die Kirche. Der neue Papst ist (noch) unangreifbar, weil er keine roten Schuhe trägt. So musste halt, um die Kirche wieder schlecht dastehen zu lassen, die Nazizeit herhalten, wo ja die sog. bösen Katholiken alle mitgemacht hätten. Dass Kommentare, die das eine oder andere richtigstellten, der Zensur zum Opfer fielen, muss ich hier nicht weiter betonen... Die "falsche" Meinung ist dort nämlich nicht so gern gesehen. Und ausgerechnet der Chef dieses Katholikenhasserblattes behauptet jetzt, Fritz Gerlich sei sein Vorbild gewesen. Der Heribert P. hat wohl überhaupt kein Schamgefühl! Ich möchte nicht drüber nachdenken, wie der sich in einer Situation verhalten würde, in der wirklicher Mut gefragt ist, anstatt dem Gratismut, den er in seinen Artikeln und Kommentaren gerne und stolz zeigt.


Die Freudlosigkeit über den Kinderbetten

Ich hab vergessen, wer es gesagt hat, den Satz mit der Lufthoheit über den Kinderbetten, aber wohin das führt, das kann man hier sehen:
http://www.welt.de/vermischtes/article114754576/Butterkekse-in-der-Brotdose-Kita-kuendigt-Thore-4.html
Also der Kurze hatte gegen das Hauptgebot der gesunden Ernährung verstoßen und nicht etwa böse, böse Schokoriegel mir vielen Erdnüssen, Karamell und viel, viel bösem, bösem weißem Zucker und keineswegs fair gehandelter (und so auch schmeckender) Schokolade mitgebracht, nein popelige Butterkekse, die zumindest bei meiner Urgroßmutter, als das Mittel, um Kinder zu erfreuen galten.
Während ich Butterkekse unter "langweilig und schmecken nicht" subsumiere.
Und was das Sündigen gegen die Vorschriften der Gesundheitsreligionsapostel angeht, da bin ich mir, ganz ökumenisch, mit Martin Luther durchaus einig, "wenn du sündigst, dann sündige kräftig und tapfer!"

Mehr als Hunderttausend beim Marsch für´s Leben in Lima, Schweigen im Walde in unseren Medien

Die Meinungsmacher ( oder soll ich jetzt mal Macher*innen schreiben?), die nicht selten wie Klone eines einzigen Prototypen wirken, verfügen über genau zwei Reaktionen auf ihnen und ihren MSM-Redaktionen Unangenehmes aus Kirche und christlicher Gesellschaft.
Ignorieren oder Kleinschreiben. 
Letzteres besonders wenn es sich um Demonstrationen und ihre Teilnehmerzahlen handelt, wenn möglich werden auch kurz Ziele und Aussagen verkürzt oder verfälscht-wir sahen es gerade bei der zweiten La-Manif-Demo in Paris, wo zunächst unisono von mehreren Zehntausend gesprochen, was dann mehr oder weniger zähneknirschend auf mehrere Hunderttausend korrigiert  (bei 1,4 Mill. Teilnehmern) wurde , wofür man aber dann das Ziel dieser aus ganz Frankreich angereisten Demonstranten um das eine entscheidende Wort verkürzte und verfälschte.
So wurde in absolutem Gleichklang von ZDF und ARD bis hinunter zu kleinen Tageszeitungen mit geringer Auflage (z.B. TAZ) der Welt verkündet,: in Paris habe "eine Demonstration gegen HS stattgefunden"- was schlicht falsch und da vorsätzlich falsch- gelogen ist.
Wie jeder, der noch eine Restsehfähigkeit sein eigen nennt, leicht auf jedem Banner, jedem Spruchband erkennen konnte, ging es gegen die "Ehe für alle" , gegen einen nicht einmal getarnten Generalangriff einer Justizministerin und ihres Herrn und Meisters Hollande auf Kultur und Zivilisation Frankreichs.

Ein aktuelles Beispiel für das Ignorieren ist der Marsch für´s Leben der am 25. März in Lima stattfand.
Wenn sonst, weil´s ins Konzept paßt, selbst über Demos einiger Dutzend Protestierer berichtet wird- über diese "schweigt des Sängers -nein nicht Höflichkeit- Voreingenommenheit"
Aber Zenit hat darüber berichtet. Hier der Link
"Mehr als 100.000 Menschen marschierten durch die Straßen der peruanischen Hauptstadt ..."Lima 2013: Rettet die Zukunft ...." um für die Respektierung des Lebensrechtes aller von Empfängnis bis zum natürlichen Tod und einen solchen Gesetzesentwurf zu demonstrieren." Unter ihnen der Erzbischof von Lima, Kardinal Cipriani, der dann auch kein Blatt vor den Mund nahm.

Montag, 25. März 2013

Sei kein Spießer – sei katholisch!


Donnerstag – Talkshowtag. Ein Blick ins TV-Programm ließ Schlimmes ahnen. Energie- und Klimakatastrophe und dazu das überhebliche Gegrinse des Grünen Kandidaten JT.

Da kam der Tipp einer Mitbloggerin gerade recht: Michael Ragg interviewte am gleichen Abend in seiner „Domspatz-Soiree“ den Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, Prälat Wilhelm Imkamp. Und ich wurde nicht enttäuscht. Deshalb stelle ich das Resümee mal an den Anfang. Nach dem Ende der Veranstaltung war ich richtig gut drauf und freute mich, dass ich noch genauso begeistert von meiner Kirche bin, wie ich es war, als ich vor 7 Jahren konvertierte.
Der Mann hat einfach Feuer und einen so festen Glauben, dass es einfach nur eine große Freude ist, ihm zuzuhören.

Die Zuhörer, die gekommen waren, trieb das Gleiche um, wie mich. Was wird aus unserer Kirche nach dem Rücktritt von Benedikt XVI und der Wahl von Franziskus?
Das war auch die erste Frage, die Michael Ragg an Prälat Imkamp richtete. Der ging zunächst einmal darauf ein, dass die Befürchtung, dass die Kirche an Bedeutung verliert, durch den Papstrücktritt und die Wahl des „Neuen“ widerlegt wurde. Selten habe ein solches Medieninteresse bestanden. Mehr als 5000 Journalisten, die Rom belagerten, hätten jede Kleinigkeit berichtet und die Kirche sei Hauptthema in allen Nachrichtensendungen gewesen. Die Kirche habe den Wechsel sehr gut hinbekommen und das sei in der Welt sehr gut aufgenommen worden. Das zeige, an uns kommt keiner vorbei. Auf die Frage, wie er denn den neuen Papst sehe, antwortete Prälat Imkamp, dass ihm zuerst der große Humor des neuen Papstes aufgefallen sei. Dann ging er ein auf Benedetto, dass er die Kirche halt durch seine Intelligenz, seinen Geist und seinen Glauben geführt habe. Und dass die Kontinuität zu Franziskus jetzt darin bestehe, dass Franziskus ein sehr frommer Mann sei, sehr Mariengläubig und dass er die Volksfrömmigkeit in den Mittelpunkt seines Pontifikats stellen werde.

Man wird ja wohl noch träumen dürfen



Aktueller Status der Erderwärmung am 25. März 2013 in München
Minus 1,5 Grad -  dichter Schneefall
Aber es gibt Hoffnung: Vor einer Stunde waren es noch Minus 2 Grad ... Wenn es mit der Erderwärmung in dieser Geschwindigkeit weitergeht, klappts vielleicht mit dem übernächsten Sommer!




Das Grabtuch von Turin

Zur Feier des Jahres des Glaubens wird das Grabtuch von Turin am Karsamstag, für einen Tag,  im Turiner Dom gezeigt, allerdings werden wohl nur einer ausgewählten Gruppe von 300 Menschen, Jugendlichen und Behinderten und Kranken der Zugang und Betrachtung gewährt.

Nachklänge zur historischen Begegnung von Castel Gandolfo

So ein Jahrtausendereignis, wie man das Treffen der beiden Päpste gestern ohne Übertreibung charakterisieren darf, kann man nicht in wenigen Minuten und Stunden erfassen und verarbeiten.
Deshalb schauen wir noch einmal darauf.

Bei der Begrüßung auf dem Heliport der Päpstlichen Villen eilte der Hl. VAter mit offenen Armen auf seinen Vorgänger zu : " Buon giorno, Padre" Papa emerito Benedetto erwiderte lächelnd " Die Sonne begrüßt uns ein bißchen. Danke für Ihren Besuch." Vom Wetter sprechen die meisten, um das Eis zu brechen, um auf unverfängliche Weise ein Gespräch zu beginnen, eine vielleicht bestehende Befangenheit zu überwinden.
Benedetto spricht vom Wetter immer als Gabe Gottes, als Zeichen- so auch hier.
Papst Franziskus antwortete: "Heiligkeit, Danke Ihnen"
Papa emerito Benedetto trägt den Konzilsring, den Papst Paul VI den Konzilsteilnehmern geschenkt hatte.
Die nächsten Bilder zeigen, wie die beiden die Kapelle des Apostolischen Palastes betreten- mit raumgreifendem Schritt der Jüngere, zögernd mit kleinen Schritten, auf den Stock gestützt der Ältere.
Vor der Ikone der Madonna aus Tschenstochau waren es dann die Gesten, die beredt sprachen.
Als Papa Benedetto bemerkte, daß sein Gast an der päpstlichen Kniebank vorbeiging, wollte er ihn zurück halten und streckte seinen Arm nach ihm aus, um ihn zurückzuholen, " der Papst ist der Papst...."doch der Hl. Vater nahm seine Hand und lud ihn ein, doch mit ihm gemeinsam in einer der hinteren Bänke zu knien und zu beten-mit den Worten: "Wir sind Brüder". Den Augenblick des gemeinsamen Gebetes nannte Pater Lombardi dann "einen Augenblick höchster und intensivster Comunio.

                                             
                      Sonderstempel der Vaticanischen Post zur historischen Begegnung

"Nichts Schöneres als dieser Wettlauf der Zweite zu sein" schreibt die Kolumnistin Cristiana Caricato in Cronaca. "Nichts Schöneres als der kurze Blick der Kamera auf die beiden Gesichter der Betenden im Angesicht Gottes. Das verklärte Gesicht des alten Papstes und das freudige Lächeln des Jüngeren."


Sonntag, 24. März 2013

Tränengas bei Familiendemo und Jugenderinnerungen an Anti-AKW Demos

Es gibt Dinge, die geschehen vor meinen Augen, von denen hätte ich nie, nie gedacht sie mal zu erleben.

Ich gesteht es jetzt mal, ich weiß aus persönlicher Erfahrung wie Tränengas wirkt.
Ich war in meiner Jugend auf diversen Demos, hauptsächlich gegen AKW's und gegen die Startbahn West, die dann etwas ausgeartet sind.
Es war bei diesen Demos eigentlich immer so, dass es da Unmengen von friedlichen Demonstranten gab und halt auch einige die auf Krawall aus waren und die Dinge haben sich halt immer, nach einem gewissen Ritual, hochgeschauklet.
Meist gab es irgendwo einen Bauzaun mit Natodraht gesichert und Leute, die da halt drüber wollten.
Wobei die Leute, die "übern Zaun" wollten sich da auch entsprechend ausgerüstet (Bolzenschneider und Wurfgeschosse) und verkleidet (Skimütze) einfanden.
Ich hab den "schwarzen Block" in Berlin erlebt, die  in Null Koma  nix, das Pflaster aufrissen und einen wahren Steinhagel auf anrückende Polizisten warfen, die dann in der Tat zunächst mal das Rennen anfingen, bis eben die Wasserwerfer und Tränengas Granaten zum Einsatz kamen.


Familiensonntag in Paris ...

... oder La Grande Armee !!

Auch die zweite Demonstration der Franzosen gegen die von der Regierung geplanten Gesetze zur Gleichstellung von Ehe und Familie zu anderen Lebensgemeinschaften brachte Frankreich an diesem Sonntag nach Paris und auf die Straße:

Ein Bild sagt mehr als viele Worte - es sollen laut Aussage der Organisatoren 1,4 Millionen gewesen sein. Die Polizei hatte wohl mal wieder den Auftrag, die Zahl möglichst klein zu rechnen und spricht von 300.000 Teilnehmern. Die Teilnehmer an der Demo kamen aus dem ganzen Land angereist, um der französischen Regierung zu zeigen, dass ihnen die Familie sehr wichtig ist.
Wenn man sich durch die Twitter-Bilder durchklickt, sieht man, die Aktion hat inzwischen weltweit Befürworter, Fotos von Sympathisanten in London, Sydney, Dubai beeindrucken wahrscheinlich alle, wenn man von der französischen Führung absieht ....
Einige Tweets berichten vom Einsatz von Tränengas, auch gegen Kinder. Lt. Le Figaro wurde von der Polizei Tränengas eingesetzt, um zu verhindern, dass Absperrungen durchbrochen wurden. Die französische Linke muss ja furchtbar erschrocken sein, dass es in ihrem Land Leute gibt, die eine andere Meinung haben ....
Schön zu sehen, dass das Gebet für die Familie, das Kardinal Vingt-Trois am 15.August 2012 für ganz Frankreich initiierte, eine solche Bewegung ins Leben rief.

Wir lassen uns jetzt aber mal überraschen, ob und was die deutschen Medien darüber berichten.


Tweets des Tages



Palmsonntag in Rom


Traditionsgemäß segnete der Hl.Vater vor dem Obelisken die Palm- und Olivenzweige, "mit denen wir Christus, unseren König, bei seinem Einzug ins Himmlische Jerusalem begleiten ."



"Seid nicht Männer und Frauen von Traurigkeit. Ein Christ kann nicht traurig sein. Gebt nie der Entmutigung nach- unser ist die Freude. Die Freude, die nicht daraus erwächst, viel zu besitzen, sondern daraus einer Person begegnet zu sein : Jesus."



In seiner Predigt meditierte über das Königtum Christi- welcher Art es sei und zitierte ein Wort seines Vorgängers Benedikts XVI : "Ihr seid Prinzen eines Königs- eines gekreuzigten Königs,"
Am Ende seiner Predigt forderte er die jungen Menschen auf- heute ist auch der Tag der Jugend- sich spirituell auf den Weltjugendtag in Rio vorzubereiten und vertraute sie der Fürsprache der Hl. Jungfrau Maria an.
Nach der Hl. Messe betete Papst Franziskus den Angelus.

Samstag, 23. März 2013

Mehr Historisches

Zum ersten mal seit der Französischen Revolution und der jakobinischen Schreckensherrschaft erklang am Vorabend von Palmsonntag das Vollgeläut der 10 Glocken der Kathedrale von Notre Dame. Nur eine Glocke, die im Südturm hängende 1685 gegossene Bourdonglocke Emmanuel, war damals nicht eingeschmolzen worden.
1856 wurden 4 der verlorenen Glocken durch minderwertige Neugüsse ersetzt, deren Geläut aber immer dissonanter und scheppernder geworden war. Deshalb wurden sie im vorigen Jahr aus dem Nordturm entfernt.
In der normannischen Traditionsgießerei Cornille & Havard sind jetzt die fehlenden 9 Glocken neu gegossen worden, darunter eine kleinere Bourdonglocke Marie. Sie wurden feierlich, von vielen Gläubigen begleitet, nach Paris transportiert und im neu eingebauten Glockenstuhl des Nordturms aufgehängt.
Zum heutigen erstmaligen Läuten hatte sich eine große Menschenmenge vor der Kathedrale eingefunden.
Schon morgen wird man das Vollgeläut-so wie es auch im 18. Jahrhundert erklang, wieder hören können.

                                         

Historisches Treffen in Bild & Ton


Ein bißchen was dürfen wir ja doch sehen-wenn auch nicht aus vaticanischen Quellen

Die schönsten Bilder dieser historischen Begegnung von RAI1



Kurzer Videoclip vom historischen Treffen der beiden Päpste aus La Repubblica:



und die Fotostrecke der italienischen Presseagentur ANSA  hier

und hier die Fotostrecke der Repubblicca

Hier ist noch ein Link zu einem kurzen BR-Bericht, der auch zeigt, was "draußen vor der Tür" so los war. Man beachte das immense Presseaufgebot!

Protokoll eines Besuches

Die Sala Stampa hat ein Bulletin zum historischen Treffen zweier Päpste -einem amtierenden und einem emeritierten- heute Mittag in Castel Gandolfo herausgegeben.

Um 11:45 heute Morgen hat der Hl. Vater Franziskus die Casa Sanctae Marthae verlassen und sich zum Heliport des Vaticans  begeben, von dort brach er auf, um Papa emeritus Benedikt XVI in Castel Gandolfo zu besuchen.
Nach einem Flug von 20 Minuten ist der Hl. Vater Franziskus auf dem Heliport der Ville Pontificie in Castel Gandolfo gelandet, wo er vom emeritierten Papst Benedikt XVI begrüßt wurde.
Anwesend waren dort außerdem der Albaner Bischof Msgr. M.Semeraro und der Direktor der Päpstlichen Víllen Dr.S.Petrillo.
Der Hl. Vater Franziskus und Benedikt XVI sind gemeinsam im Auto in den Apostolischen Palast gefahren, wo ein privates Gespräch sowie ein gemeinsames Mittagessen vorgesehen sind.
Nach dem Essen -am frühen Nachmittag wird Papst Franziskus zum Heliport der Päpstlichen Villen fahren und von dort aus in den Vatican zurückkehren.

Offizielles Bulletin des Hl.Stuhls

p.s. Pater Lombardi hat angekündigt, daß es einige Fotos vom historischen Treffen der beiden  geben wird. Der Server von CTV war zwischendurch unter dem Ansturm der zahllosen vergeblich auf die angekündigte Übertragung Wartenden ins Wanken geraten.

Pater Hagenkord hat das Privileg des ersten Fotos. Wunderbar!

Freitag, 22. März 2013

Die Wahrheit, das unbekannte Wesen

Die Wahrheit- das unbekannte Wesen, jedenfalls was das Gros unserer Medienschaffenden und ihrer Berichterstattung aus Rom und der Kirche angeht.
Zwar hat der Hl. Vater sie ihnen ans Herz gelegt , die Wahrheit, aber jetzt nach so langer Abwesenheit fremdelt man.
Zwar folgen-von ersten kleinen Absetzbewegungen abgesehen - unsere MSM dem neuen Papst wie einst die Ratten dem Rattenfänger von Hameln ( mit dem wir den Papst ausdrücklich nicht vergleichen) -wie hypnotisiert und beten jedes Wort nach, je weniger sie es verstanden haben umso lieber, kolportieren jede noch so kleine Geste, eines aber ignorieren sie nachhaltig und entschlossen- den einen, vielleicht bisher wichtigsten Satz, den er explizit an sie richtete: : den von der Wichtigkeit der Wahrheit, des Guten und Schönen.
Die Wahrheit- das ist bei aller Sympathie, denn doch zuviel verlangt, das muß er verstehen.
Ein Primat der Wahrheit? Niemals!
Nein, diese Stelle hat schon die Ideologie inne, die Weltanschauung, der haben sich alle anderen Werte unterzuordnen-auch die Wahrheit.
Das gilt auch für den neuen Medienbreitensport- den Vergleich der beiden Päpste und Pontifikate und fängt bei der politischen Ausdeutung der Farbe der Schuhe an ( für unsere Egalitarismusanbeter ein roter Schuh- ääh ein rotes Tuch) und hört beim Vergleich der beiden Namenspatrone noch nicht auf.
Da muß nun der Hl.Benedikt von Nursia, Vater des europäischem Mönchtums und ideeller Vater Europas herhalten, und -was nur durch intensive Geschichtsfälschung möglich ist, die "schwarze Folie" abgeben, auf der der andere, der Hl. Franziskus von Assisi als Poverello umso heller und goldglänzender  leuchten kann.
Wie stellen unsere wahrheitsscheuenden Textverfasser das an?

Audienz für die Diplomaten


Heute hat Papst Franziskus die beim Hl. Stuhl akkreditierten Diplomaten in der Sala Regia zu einer ersten Audienz empfangen,  auch um sich für deren Teilnahme an seiner Inaugurationsmesse und ihre guten Wünsche zu bedanken.
In seiner Rede sagte er- einer der Titel des Papstes sei der des Pontifex- ( den "obersten" ließ er bescheidenerweise weg) des Brückenbauers zwischen Gott und den Menschen. Sein Wunsch nun sei es, daß der Dialog zwischen dem Hl. Stuhl und den Ländern der Welt helfen möge, Brücken zu bauen, die alle Menschen verbinden, so daß jeder im anderen nicht einen Feind, nicht einen Rivalen sondern einen Bruder oder eine Schwester sehen kann, die er willkommen heißen und umarmen möchte.
Er sprach über die Armut, über die materiell Armen, von denen es immer noch so viele gäbe und über die spirituell Armen. Die spirituelle Armut, so sagte er- breitet sich in den "reichen" Ländern aus.
Wörtlich " Sie ist es, die mein verehrter Vorgänger Benedikt XVI die Diktatur des Relativismus nannte, in der jeder seine eigenen Maßstäbe entwickelt und die die Koexistenz der Völker gefährdet."
Die Armut-sowohl die materielle als auch die spirituelle- zu bekämpfen, Frieden zu schaffen und Brücken zu bauen, das seien die Wegmarken der gemeinsamen Reise, zu der er alle einlade.
Quelle CTV/Vatican Radio



Wer die ganze Rede in ihrer englischen Übersetzung lesen möchte, kann das auf der nächsten Seite tun.


Inaugurationsmesse 1978

Traditionen....
Neues haben wir im Überfluss um uns herum- an Neuem sind wir nicht arm-deshalb kann es nicht schaden,  etwas Altes als Wegmarke dazu zu stellen.
Ein kleines Video mit Ausschnitten aus der auf Wunsch von Papst Johannes Paul I erstmals so genannten Inaugurationsmesse. Bei dieser Messe sind, was man da noch nicht wissen konnte,  drei Päpste anwesend, ein gerade zum Nachfolger Petri gewählter und zwei zukünftige.
  
             

Donnerstag, 21. März 2013

Immer wieder Sonntags

wird in Paris für den Schutz der Ehe und gegen Le marriage pour tous demonstriert- auch am 24.März.
Wir schließen uns den wackeren Demonstranten im Gebet an- damit ihr und unser Anliegen die Ohren und Herzen der Regierenden erreicht.

       

gefunden bei das hörende Herz- Danke !

Papstinauguration in Rom .... ... und Pisa lässt grüßen.


Eigentlich wollten wir uns ja über die Texte der Medien, die uns in den letzten Tagen präsentiert wurden, gar nicht mehr auslassen ... da wird geschrieben, damit da was steht und das uninteressierte Publikum unterhalten werden kann. Da dürfen dann auch schon mal die Praktikanten und Volontäre ran und ich muss zugeben, diese Versuche  waren  besonders in den „Live-Tickern“ so voller unfreiwilligem Witz, das wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten.
Beginnen wir mit dem Focus-Liveticker:

11.22 Uhr: Die Kardinäle gehen, begleitet von Gesang, in den Petersdom zurück. Auch Franziskus folgt ihnen. Er wird vor dem Papstalter die Grüße der rund 130 offiziellen Delegationen entgegennehmen. Dann gehen alle ins Gästehaus Santa Marta, wo ein gemeinsames Mittagessen wartet.
11.14 Uhr: Manche Pilger können sich das ein oder andere Tränchen nicht verkneifen.
11.01 Uhr: 500 Priester schwärmen aus, um den anwesenden Christen die Kommunion auszuteilen. Erkennungsmerkmal: Ein weiß-gelber Schirm.
10.46 Uhr: Beim Hochgebet treten außer Franziskus auch andere Kirchenvertreter ans Mikrophon, darunter Kardinaldekan Sodano, der für die die ganze Gemeinde betet.
9.43 Uhr: Protodiakon Jean-Louis Tauran überreicht Franziskus das Pallium, der mit roten Kreuzen bestickte Wollschal – ein Symbol für das Leiden Christi.
9.33 Uhr: Begleitet von gesungenen Gebeten geht der Papst wieder auf den Petersplatz hinaus.
9.25 Uhr: Franziskus schreitet im Petersdom zum Grab des Hl. Petrus, wo er kurz innehält und betet. Währenddessen werden bereits die Insignien der Macht, den Petrusring und das Pallium, bereitgehalten. Das Pallium ist ein rund zehn Zentimeter breites Band, das aus Lammwolle gefertigt ist und an das Hirtendasein des Papstes erinnert.
9.03 Uhr: Franziskus unterstreicht seine Volksnähe: Als er ein kleines Mädchen aus der Menge gereicht bekommt, gibt er ihm einen herzhaften Kuss auf die Backe.

Über die Kleinigkeiten lassen wir uns nicht aus, aber die große Frage bleibt doch: ist das Pallium ein Hirtensymbol oder eine Machtinsignie oder erinnert es an das Leiden Christi?

Die Volontärin, die sich bei der SZ um die Ausgestaltung des „Live Tickers“ kümmerte hatten wir ja schon mehrfach zitiert, aber ich denke, dieses Highlight von Qualitätsjournalismus muss der Nachwelt erhalten bleiben:
"11:30 Uhr Messe endet mit Lobgesang
Zum Gesang des Sanctus endet der feierliche Gottesdienst zur Amtseinführung des neugewählten Papstes. Vor dem Grab des heiligen Petrus, wo vor zwei Stunden die Messe begann, nimmt Franziskus die Glückwünsche der Ehrengäste entgegen. ...."
Dieser Beweis der Uninformiertheit wundert mich eigentlich nicht mehr, wenn ich dann im Profil der Autorin nachlese, dass sie sich sonst um „Rotlicht, Blaulicht und Blitzlicht“ kümmert. Nun denn.

Ich dachte schon, damit ist die Sache abgehakt, wenn mir nicht gestern die folgenden Sätze zugelaufen wären:
...  dass manche Elemente in der Kleidung Benedikt XVI. einen konservativen oder gar traditionalistischen Eindruck vermittelten. So hatte Benedikt etwa vermehrt das sogenannte "Rochett" getragen, ein weißes besticktes Leinengewand, das vielen Katholiken unter dem Begriff "Gardine" bekannt ist und das auch Gruppierungen wie die Piusbrüder bevorzugt verwenden.


Missa in coena Domini 2013


Im Gegensatz zu einer weiteren falschen Pressebehauptung, der Hl. Vater habe die Ärmsten der Ärmsten zur "Missa in coena Domini" in die Petersbasilika eingeladen ( das ist ja mittlerweile ein ganzer Entenschwarm, der uns da aus Gazetten und Redaktionen entgegenquakt)  gab Pater Lombardi heute bekannt:
Der Hl. Vater wird Gründonnerstag die Chrisam-Messe im Petersdom zelebrieren, die  Missa in coena Domini um 17:30 hingegen in der Gefängniskapelle des Jugendgefängnisses Casal del Marmo.
Als Bischof von Buenos Aires hat der jetzige Papst diese Messe auch immer in Gefängnissen, Krankenhäusern und Hospizen gefeiert und setzt diese bischöfliche Tradition jetzt fort.
QuelleMNews

Vor 8 Jahren

Nachdem die ersten großen Schritte im neuen Pontifikat getan sind und heute keine per live-stream in die Welt ausgestrahlten päpstlichen Aktivitäten mitzuerleben sind, erlauben wir uns einen kleinen Anfall von Nostalgie und schauen noch einmal auf die Inaugurationsmesse seines, wie Papst Franziskus in guter Tradition sagt, "verehrten Vorgängers"  Papst Benedikts XVI.



" ...betet für mich, daß ich Gott immer mehr liebe, daß ich seine Herde und die Kirche und euch- jeden einzelnen von euch und euch alle zusammen immer mehr liebe, betet , daß ich nicht furchtsam vor den Wölfen fliehe, beten wir die einen für die anderen......"
                                           _____________________

Und wir verkneifen uns jetzt auch jede Aufforderung an alle Journalisten, die in den letzten Tagen so eindrucksvoll  ihre Inkompetenz und Ahnungslosigkeit bewiesen haben- ihre vielen falschen Behauptungen anhand dieser Bilder zu überprüfen. ( Matth. 7,6)

Mittwoch, 20. März 2013

Einladung zu einem Jubiläum

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäus I hat Papst Franziskus heute bei ihrer ersten Begegnung im Apostolischen Palast zu einem Treffen in Jerusalem eingeladen, um an die historische Begegnung und Umarmung von Papst Paul VI und Patriarch Athenagoras I  vor 50 Jahren zu erinnern.
Im Januar 1964 hatten sich Paul VI und Athenagoras I im Jerusalem getroffen .
In der bedeutsamsten Geste der Wiederannäherung der beiden alten Bruderkirchen gab Papst Paul VI dem Patriarchen die Kopfreliquie des Hl.Apostels Andreas zurück, die die Kreuzfahrer 1204  in Konstantinopel geraubt hatten. Sie war als eine der 4 Hauptreliquien in St. Peter verehrt worden.
In der Folge dieser Begegnung wurde auch die gegenseitige Exkommunikation von 1054 zurückgenommen.
Wie man aus R im hört, hat Papst Franziskus diese Einladung angenommen.

Der Papst ist kein Wundermann

Eindrücke von Kardinal Marx über die ersten Tage des Pontifikates von Papst Franziskus




Und hier weitere Stimmen aus Politik, Kirche und Kirchenvolk

Zwergenaufstand!

Das sind ja ganz neue Töne.

Wie heute u.a. im österreichischen Standard und bei RP-Online zu lesen ist, hat der "Vorsitzende der deutschen katholischen Laien (ZDK)" Alois Glück in den letzten Tagen einen echten Mutanfall bekommen!
Er hat es tatsächlich gewagt, offen und laut gegen einen Zeitungsartikel anzugehen, der in dem 57.000-Auflage-(lt. IVW-Meldung QIV/2012) Blättchen taz erschienen war.

Mutig, mutig, Herr Vorsitzender, könnte man da sagen. Er ganz allein nimmt es auf mit den mächtigen Medien, die es gewagt haben, etwas gegen Papst Franziskus zu schreiben.

Ach Herr Präsident, wie hätten wir uns das gewünscht, wenn Sie einen solchen Mut in den letzten Jahren auch nur einmal bewiesen hätten, z.B. 2006, als Papst Benedikt von den deutschen Medien wegen der Regensburger Rede angegriffen wurde? Oder 2009, als die "Williamson-Affäre" einen wahren Medien-Hurrikan auslöste, der sich dann 2010 (Missbrauch) zu einem Tsunami entwickelte?

Bloggerbekenntnisse zum Jahr des Glaubens: ...gelitten unter Pontius Pilatus....

gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes............
So lautet die Passage des Glaubensbekenntnisse, das die Blogger im März betrachten wollten:
Ich hab mir folgendes dazu gedacht:

Auf den ersten Blick könnte man sagen "Passt, ist ja auch Fastenzeit" und das ganze Geschehen unter "Kennen wir schon seit unserer Kindheit. Er hat das getan aus Liebe zu uns" abtun.
Ja Gewohnheit ist nicht immer verkehrt und religiöse, fromme Gewohnheit erst recht nicht.
Jedoch scheint es manchmal so, als verhindere die religiöse Gewohnheit, auch abendländische Kultur genannt, den Blick auf das wesentliche und immer neue, und dabei immer gleiche, des  Glaubens.
Ja, dem ist in der Tat so, aber es ist nicht nur verkehrt. Möglicherweise werden wir in einigen Jahren merken, wie gut sie war, die christliche Kultur.
Seien wir ehrlich, heidnische Sagen sind schön und interessant, aber es fehlt dort doch letzenendes immer das Tröstliche, das Geborgene, die sichere Gewissheit des Sieges des Guten.

Audienz für die Geistlichen Delegationen up-date

Kurz nach 12:00 hat der Hl. Vater heute in der Sala Clementina die zu seiner Inauguration angereisten Delegationen der Kirchen, Glaubensgemeinschaften, und der andere Religionen in Audienz empfangen.
Im Namen aller Anwesenden begrüßte ihn der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel und Nachhfolger des Apostels Andreas, Bartholomäus I
Wörtlich begrüßte er den Pontifex als Hirten de "verehrungswürdigen antiken Kirche von Rom, der Vorsitzenden der Liebe" und wünschte ihm Gottes Segen und Beistand für sein großes und schweres Amt, gerade in einer Zeit in der Gruppen von Gläubigen die Botschaft des Evangeliums dadurch entstellten, daß sie sie der Welt anpassten. sie verweltlichten.

Papst Franziskus dankte Bartholomäus  und sprach ihn als " meinen Bruder Andreas" an.
Er kündigte an, das Jahr des Glaubens, das sein "verehrter Vorgänger " Papst Benedikt XVI in prophetischer Sicht ausgerufen habe, mit Eifer fortführen zu wollen.
Mit Blick auf die anderen christlichen Glaubensgemeinschaften aber auch besonders mit dem Judentum zitierte er Johannes XXIII und die Intentionen des 2. Vaticanischen Konzils. Er wolle auf dem Weg der Ökumene weiter vorangehen.
Quelle: CTV
Außergewöhnlich: heute hielt der Gast die brillantere Rede.

Bis die englische Version vorliegt zunächst die italienische vom Treffen mit den Delegationen






Vor diesem Treffen hatte Paps Franziskus  Bartholomäus I von Konstantinopel und Hilarion von Moskau in Privataudienzen empfangen.

Ein Versuch aktuelles Geschehen zu verstehen

Ich gestehe es jetzt mal einfach, es will mir immer noch nicht in den Kopf, der Rücktritt Papst Benedikts, ich vermiss ihn einfach.
Nun haben wir einen neuen Papst,unseren Papst Franziskus.
Was er sagt ist wundervoll, absoluter Klartext, habe das lange vermisst.
Nur je nun, sagen wir mal so, Er scheint keine Ader für schöne Liturgien zu haben.
Sind es doch gerade die Armen die sich eh nie Marmorböden, echtes Parkett, vergoldete Figuren, Gewänder aus echtem Damast, wundervolle Stickereien, Ölbilder und echte Teppiche leisten können.
In der Messe, aber können auch die Armen das genießen, was sonst unerreichbar für sie ist.
Hierin liegt für mich auch das Soziale der Kirche.
Auch was wundervolle Liturgien angeht, so braucht der liebe Gott das alles natürlich nicht, aber der Mensch s.o. , und so eine wundervolle Liturgie  macht es einfach leichter zu glauben, dass Gott ist, als eine moderne, nüchterne.
Jedoch haben wir alle kein Recht auf all das.
Es gibt anderes was mich irritiert an Franzsikus, das ist sein Wappen, wo ich noch gelernt habe IHS heißt in hoc signo [vincis] und bezöge sich auf die Schlacht an der Milvische Brücke und das, was da rechts zu sehen ist, halte ich für eine Traube und nicht  für eine Narde.
Ich muss mich aber einbremsen, nicht " in die Glaskugel zu spähen", sondern  drauf zu hören, was der Papst uns sagen will.

Dienstag, 19. März 2013

Zum Ende eines schönen und bedeutenden Tages in der Kirchengeschichte

Eines Tages, der so viel Erstmaliges brachte.
Wir wollen diesen schönen Tag nicht mit den Beweisen der Inkompetenz, der Voreingenommnheit und Ahnungslosigkeit der deutchen Medienrepräsentanten beschließen- deren " Leistungen" schütteln wir wie Staub von unseren Füßen.. Wenden wir uns wieder den festlichen Anlässen zu, die heute unzählige Menschen weltweit erfreut haben- oder auch ganz im Verborgenen stattfanden.

Es sei ein besonderer Tag- der Tag seiner Inaugurationsmesse zum Petrinischen Dienst- der Tag des Hl. Josephs, Schutzpatrons der Kirche  und der Namenstag seines verehrten Vorgängers, dem er in liebevollem Gebet verbunden sei. Hier ein Video  
Quelle: Repubblicca

Heute nachmittag dann, kurz nach 17:00 hat der Hl. Vater seinen Vorgänger angerufen, um ihm zum Namenstag seine Herzlichen Glückwünsche und seine Dankbarkeit-und die Dankbarkeit der ganzen Kirche für seinen Dienst auszusprechen. Papa em.Benedetto, der die Inaugurationsmesse mit besonderer innerer Anteilnahme auf dem TV-Bildschirm verfolgt hatte versicherte ihm seine dauerhafte Nähe im Gebet.
Quelle: Radio Vatican

Und hier noch einmal die gesamte Hl.Messe einschließlich der Gratulation der Delegationen in voller Länge.

Mediensplitter - was wirklich "wichtig" war!


Es war vorauszusehen:
Auch zur Einführungsmesse von Papst Franziskus hatten die Medien ihre intelligentesten Vertreter ausgesandt, damit sie dem unwissenden Volk von der heiligen Messfeier aus Rom berichten konnten. Ich habe mir mal 3 rausgegriffen. Kennt man die, kennt man alle. Wie überall war die Mode das beherrschende Thema. 
Was trägt er? wurde dann auch groß überall gefragt.
Im Mittelpunkt standen: 
Die roten Schuhe - fast schon ein Reizthema. So war es denn auch.
Die SZ schreibt z.B. "Franziskus trägt gewöhnliche schwarze Schuhe anstelle der roten Slipper des Papstes." Und auch beim SPON weiß man "...bald auch die Begeisterung darüber, dass er seine Rechnungen selbst bezahlt, zu Fuß geht, keine roten Schuhe trägt."
Da kann auch Welt-Online nicht zurückstehen: "Welche Schuhe trägt der Papst? Die Frage stellen sich einige italienische Beobachter. Vorgänger Benedikt XVI. zog sich edle rote Mokassins an."
Nun, die Schuhfrage war schnell geklärt und eine Welle der Erleichterung ging durch die deutschen Medienvertreter: "Schwarze Schuhe"! 


Barmherzigkeit

ist das dominierende Thema heute in den deutschen Medien. Mehr hat man in der deutschen Journaille wohl von der Predigt Franziskus' nicht verstanden. Und es hat auch nur ein paar Stunden gedauert, bis man diese Barmherzigkeit schon von Papst Franziskus einfordert:
Welt Online macht diesmal den Vorreiter - mit einer Tränendrüsen-Geschichte einer Frau, die einen verheirateten Mann Ähhh ... einen katholischen Priester liebt. Und jetzt darf sie sich nur heimlich mit ihm treffen usw. usw. Ist ja bei verheirateten Männern auch so.
Sie liebt ihn doch so sehr! Wirklich? Ist nicht manchmal der Verzicht ein wirkliches Zeichen von Liebe? Muss man den, den man liebt, wirklich haben? Da fehlt es an Einsicht, denke ich und
ich befürchte, wir werden in den nächsten Tagen noch öfter mit solch rührenden Geschichten konfrontiert werden.
Offensichtlich glauben viele, der Papst hätte mit seinem Hinweis auf die Barmherzigkeit Gottes eine Tür geöffnet, und damit sei die Festung sturmreif geschossen. Jetzt müsste man nur noch an seine Barmherzigkeit appellieren und alle deutschen Wünsche werden umgehend erfüllt. Erschreckend!



Der Dialog ab Min 1:05 ist wohl das beeindruckendste, was ich dazu je gesehen habe und bringt es auf den Punkt.

Update: 

Kardinal Marx gab kurz vor Beginn der Einführungsmesse von Papst Franziskus dem Deutschland-Radio ein Interview. Darin sagte er u.a. folgendes:
"Brink: Sie haben ja selber mal gesagt, der Zölibat ist eine prekäre Lebensform?
Marx: Ja, wie die Ehe, die unauflösliche Ehe auch eine Lebensform ist, die herausfordernd ist und wo man sich sehr viel Mühe geben muss, und wo man sehr viel Kultur der Liebe und des Vergebens und der Verzeihung braucht, bei der Ehe, und das braucht man eigentlich beim Zölibat auch, ein gutes geistliches Fundament. Es ist eine herausfordernde Lebensform, und deswegen, glaube ich, ist sie immer auch gefährdet, aber das heißt nicht, dass sie unmöglich ist."

Zur Feier des Tages: Zwei neue Tweets!



Berichte von heute

Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? In der medialen Begleitung und ÖRM-Wahrnehmung hat sich seit Jahren eines nichts geändert, auch heute nicht. Das Nichtverstehenkönnen eines Predigttextes.

Obwohl die Inaugurationspredigt des Hl. Vaters einfach und schlicht gehalten war- gelang es vielen Berichterstattern wieder nicht, sie zu verstehen. Das ZDF bspw. hatte- wie die Teletextwiedergabe der Predigt  bewies- nur Ökologismus gehört- der Papst rufe zum Umweltschutz auf. Der ganze und weitaus wichtigere Rest ging ungehört an den Ohren des Textverfassers in Mainz vorbei.
Wir können da nur sagen: the same procedure as every year.
Da es keine äußerlichen, revolutionären Signale vom Pontifex gab- wie daß er auf einem Küchenhocker statt auf dem Thron Platz nahm, daß er weder den Fischerring ( immerhin aus vergoldetem Silber...ist das arm genug?) noch das Pallium ablehnte, die Liturgie ihren vorgesehenen Lauf nahm- Gott und Jesus Christus und aus dem besonderen Anlass der Hl. Joseph im Mittelpunkt standen, war das Interesse am Inhalt seiner Predigt alsbald abgeflaut.
Kurzum, eine Revolution in der unzulänglichen, voreingenommen, uninformierten-uniformen Berichterstattung in deutschen Landen ist nicht zu erwarten. Einziger Unterschied zum status quo ante Franciscum ist der Sympathievorschuss, der ihm noch gewährt wird.
Na, dann ist ja alles gut.

Inaugurationsmesse auf dem Petersplatz

Während Atheisten und Neuheiden ( seit der Predigt des Hl. Vaters nach seiner Wahl zum Pontifex Maximus liegt ja klar zutage, wen sie anbeten) in Angst vor dem Charisma des Neuen Papstes vereint- sich kollektiv in Wortmeldungen aller Art lächerlich machen ( z.B. hier)  haben auch einige, sich gläubig Dünkende ihr Scherflein zu der Kakophonie  des " Anti"  beigetragen und dem Hl. Vater in einer ganz besonderen Art zum Amtsantritt "gratuliert" . Wer es sich antun will, schaue hier.
Wer das gelesen hat, weiß hier ist so eine Vereinigung am Werk, die Christus und das Kreuz völlig aus dem Blick verloren und eliminiert hat und so- immer nach den Worten des Petrusnachfolgers- zu einer überflüssigen NGO mutierte.

Aber das war nicht das Entscheidende am heutigen Tag, wo so vieles zum ersten mal in der Kirchengeschichte passiert. Das muß jetzt nicht noch einmal aufgezählt werden- alle Medien, und blogger haben sich schon fleißig bemüht, alles aufzuzählen.
In seiner Predigt  zu seiner Inauguration und gleichzeitig zum Hochfest des Hl. Joseph hat er quasi sein Regierungsprogramm vorgestellt und seine pontifikale Visitenkarte abgegeben.
Er setzte den Akzent seiner schlichten Predigt nicht auf Petrus-sondern auf den Hl.Joseph. der von Gott die Aufgabe erhalten habe, Christus und seine Mutter, die Hl. Jungfrau zu behüten und zu schützen und ihnen ein starker Halt zu sein. Er sei ein starker Mann gewesen, bescheiden, dem Wort Gottes gehorchend und zärtlich  in seiner Liebe zu Maria und dem Kind.
Und ihm selbst, als Hirten der Universalen Kirche sei Gleiches anvertraut-zudem noch das, was Gott dem Menschen in der Schöpfungsgeschichte auferlegte - die Erde und alle ihre Geschöpfe zu hüten und zu bewahren- auch die Schwächsten und Geringsten- fern von allem Ökologismus. Er griff das " fürchtet Euch nicht" seiner beiden Vorgänger auf- und sagte "Habt keine Angst vor der Liebe und der Zärtlichkeit" und "hütet einer den anderen."
Zum Ende seiner Predigt bat er die Gläubigen für ihn zu beten, daß er erkenne, was der Hl.Geist ihm eingebe.
Das wollen wir gern tun.








Namenstag


Bild:Altshausen, Annakapelle (Kapelle St. Anna)
Public domain via wikimedia commons

Bevor das historische Ereignis, die Inaugurationsmesse für Papst Franciscus beginnt, denken wir daran, dass unser geliebter Papa emerito Benedetto heute Namenstag feiert.

Auguri Santita - ad multos annos!

Voller Dankbarkeit begleiten wir Sie, den der Herr auf den Berg gerufen hat, in Gedanken und Gebet.

Lektüre für die ZDK-Romreisegruppe

Unserer ZDK-Reisegruppe, die den Weg zur Inaugurationsmesse in Rom angetreten hat und ein ganzes Bündel mit Forderungen ( alle eine Anpassung der Kirche an den Zeitgeist betreffend) mitschleppt, die zeitnah zu erfüllen, sie mit Mannesmut vor Fürstenthronen dem Hl. Vater nahelegen werden, wollen wir noch die Aussage von Papst Franciscus zu den Problemen wiederverheirateter Geschiedener als Schmankerl mit auf die Reise geben.
Wie wir in der Tagespost vom 16. März lesen konnten: 
"...für die Weitergabe des Glaubens spielen aus seiner Sicht die kirchlichen Reizthemen keine Rolle. In der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen liegt er etwa auf der Linie seiner Vorgänger auf dem Stuhl Petri.
"Sie sollen sich in den Pfarreien engagieren und sich in die geistliche communio der Kirche eingliedern. Dort gibt es ja Aufgaben für sie." 
"Wiederverheirateten Geschiedenen, die unter dem Ausschluß von den Sakramenten litten, müsse der Zusammenhang richtig erklärt werden. Es gäbe durchaus Priester, die ihn theologisch so gut vermitteln, daß die Menschen das auch verstünden,"
Gute Fahrt!

Montag, 18. März 2013

Heute in Rom

Ökumene
Als hoffnungsvolles Zeichen, daß das ständige Bemühen Papst Benedikts XVI Früchte trägt und die Wiedervereinigung mit der Orthodoxie oder wenigstens die Wiederannäherung an die Orthodoxie auf dem Weg ist, kann die Teilnahme des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I  an der morgigen Inaugurationsmesse für Papst Franciscus betrachtet werden.
Ein wahrhaft historisches Ereignis- zum ersten mal seit über 950 Jahren geschieht das.  Mit ihm kommen auch der Patriarch von Pergamon, Zizioules sowie zahlreiche andere orthodoxe Würdenträgeraus dem Nahen und Mittleren Osten.
Daß der neue Papst sein Amt sehr als das des Bischofs von Rom- nach alter Lesart dem primus inter pares, anlegt , kann da nur hilfreich sein und hoffnungsvoll stimmen.

Audienz
Die Frau Kirchner, die ihn zu  Hause ob seiner rigorosen Ablehnung gleichgeschlechtlicher " Ehen"noch als Großinquisitor tituliert hatte ( natürlich vor seiner Wahl auf die Cathedra Petri) - hier nun ganz zahm.




Nicht die Kimbern und Teutonen
aber auch aus Deutschland hat sich eine große Delegation auf den Weg in die Ewige Stadt gemacht.
Eigentlich kam selten Gutes für Rom aus dem Norden - das ging mit euphemistisch Völkerwanderer genannten Germanenstämmen los, über Kaiser, die die italienischen Städte und den Kírchenstaat unbedingt in die Knie zwingen wollten, über einen gewissen Doktor Martinus Luther immer weiter.
Sieht man sich die Zusammensetzung der aktuellen Reisegruppe an- muß man sich darüber freuen, daß der Hl. Vater wohl die wenigsten von ihnen kennen wird.
Abgesehen von der Kanzlerin sieht es so aus, als blase das ZDK zum letzten Marsch an den Tiber, rufe es im Kampf um Rom zur Entscheidungsschlacht auf: da sammeln sich die Herren Lammert, Glück, Kretschmann hinter dem Banner mit dem Bundesadler.
Man kann sich vorstellen, daß auch sie mit Forderungen kommen- die Universale Kirche möge sich dem ZDK und Wisiki beugen und ganz schnell,.bevor diese ernsthaft böse werden müssen, die größten Glaubensprobleme als da wären Frauenordination, Zölibat, wiederverheiratete Geschiedene, HS-Ehen aus dem Weg räumen. Und weg mit der Hierarchie.....

Ein Wochenende in München

Das letzte Wochenende stand ganz unter dem Zeichen des irischen Nationalheiligen Patrick, der in München fast so wie in seiner "Heimat" gefeiert wurde.

You don't have to be "Irish" to be "irish ... oder mia Keltn hoidn hoid zsamm

Das begann am Samstag abend mit einer heiligen Messe in unserer Jesuitenkirche St. Michael, die inzwischen eine "Anziehungskraft" genießt, wie man es sonst nur von den großen Musikmessen an Pfingsten kennt. Wer nicht eine Stunde vor Messebeginn da war, stand sich dann schon mal die Beine in den Bauch. Es war - wie immer - eine wunderschöne Messe, dreisprachig zelebriert von unserem irischen Pater Leahy. Der irische Botschafter übernahm die erste Lesung. Musikalisch begleitet wurde die Festmesse von irischen Profimusikern, die im normalen Leben an der Münchner Staatsoper singen.
Das ist immer wieder etwas ganz besonderes und schön ist auch, dass wir das eine oder andere Lied mitsingen durften. Wunderschön das "Deus Meus" und das "Panis Angelicus"



nach der Kommunionausteilung und immer wieder tränenreich "Morning has broken", das wir auch dieses Jahr wieder zum Auszug singen durften.


Vor dem großen Tag... up-date

ist das neue päpstliche Wappen fertig.
 Hier der Link  und hier das Wappen in voller Pracht.



                Franciscus - miserando atque eligendo

Die Symbole des Wappens werden auf der Seite von Radio Vatikan erklärt.

Die liturgischen Gewänder, die der Hl. Vater und die Konzelebranten bei der Inaugurationsmesse tragen werden, kommen aus Neapel.
Bei aller Sparsamkeit sollten es dann doch keine Gebrauchten aus der Sakristei von Sankt Peter sein.
Aber wie der Inhaber der Schneiderei versichert, liefert er zu sehr moderaten Preisen.......
dann sind wir ja beruhigt. Über das vorgesehene Schuhwerk haben wir allerdings nichts in Erfahrung bringen können.

leider nur in italienischer Version zu haben

Und entgegen diverser Verschwörungstheorien, die durch blogs und foren geistern, ist das Libretto für die Messe von Zeremoniar Msgr. G. Marini und liegt seit gestern für Interessierte im Druck vor.
Wer sich selber überzeugen möchte hier   ist der Link



Plötzlich ist es möglich...

man reibt sich verwundert die Augen angesichts der Berichterstattung der deutschen Medien über den neuen Pontifex.
Haben alle Ressortleiter ihre Redakteure auf einen Schlag entlassen? Hat es eine kollektive Gehirnwäsche gegeben, wer weiß! Jedenfalls sind Häme, Bösartigkeit, Beißreflex verschwunden- ersetzt durch leicht beseligt ( bis bekifft) wirkende Schwärmereien, plötzlich wird vom Angelusgebet berichtet, von Messen und Treffen mit Gläubigen, Zahlen werden nun geschönt und nach oben multipliziert, die vor Kurzem noch durch 10 geteilt wurden...und alles nur, weil er keine roten Schuhe trägt?
Es wäre wohl mal eine wissenschaftliche Untersuchung wert- den wutauslösenden Effekt roter Papstschuhe auf das gemeine Reporterhirn zu untersuchen. Bei dem Wort U-Bahn geraten ganze Redaktionen in kollektive Verzückung.
Herauszufinden, daß bei den hominiden Schreibrobotern, die auch schon im vorigen Pontifikat in vielen Redaktionen zum Einsatz kamen, schlicht die software ausgetauscht wurde, war nicht schwierig, jeder ihrer Hosianna-er-fährt-U-Bahn-Texte beweist es.
Dieses 0-1 Denken charakterisiert ihre wenn-dann-Gedanken(?)gänge. Ist er gegen die Mozzetta, ist er ein Linker, verschmäht er die roten Schuhe, erlaubt er bald die HS-Ehe ( auch wenn er Gegenteiliges sagt), sagt er immer buon giorno, dann steht bald das Lehramt zur Disposition und jeder kann endlich nach seiner ihm einprogrammierten Facon selig werden.
Auch die Rechenprogramme wurden ausgewechselt- war es bisher Order, alle Teilnehmerzahlen kleinzurechnen, sie wenn nötig durch 10 oder mehr zu teilen- ist jetzt das Umgekehrte vorgegeben: Verdoppeln, Verdreifachen- je nach Bedarf.
Eines jedoch wird diesem Papst, Hominiden hin oder her,  nicht passieren- er wird von seinen Landsleuten nicht so elend verleumdet, diffamiert und verraten werden wie sein Vorgänger von den seinen.
Wie  lange die linken call-center in D bei ihren Hosianna-rufen bleiben werden, bevor sie zum bewährten Kreuziget -ihn! zurückkehren,  wird sich sicher bald herausstellen.

Sonntag, 17. März 2013

Gedanken über die allgemeine Empörerei, das Evangelium von Heute und den ersten Angelus von Papst Franziskus

Man muss sich Sorgen machen was aus einer Gesellschaft wird, in der jede Regelüberschreitung einem ein Leben lang nachgetragen wird.
Und erst Recht muss man sich Sorgen machen, wenn die Kirche da mitmacht.
Ich verweise auf das Evangelium von heute  (Jesus und die Ehebrecherin).
Der Trick ist, das einerseits alles geht und alles erlaubt ist, z.B. Dinge die definitiv nicht gut sind, gesetzlich geschützt sind und überall propagiert werden.
Fällt man aber dabei irgendwie auf die Nase, oder kommt nicht mit, oder leidet sogar, dann findet man nirgendwo Erbarmen.
Sehr bedenklich das Ganze.
Was nutzt denn eine Meinungsfreiheit, wenn sie nur für allgemein anerkannte Wahrheiten gilt?
Es ist heutzutage ja chique, sich bei den eigenen Sünden auf die Perikope des heutigen Evangeliums zu berufen. Und das ist ja auch gut so, nur schwingt da ja oft der Subtext mit, dass das was der Frau, eben der Ehebruch, vorgeworfen wird, gar keine Sünde sei, und wenn schon Sünde, dann keine schlimme.
Ich will auch nicht verhehlen, dass es heutzutage, in  Zeiten wo Pille und Abtreibung schon Kindergartenkindern "nahegebracht" werden und einem nackige Frauen an jeder Ecke von irgendwelchen Plakaten  und der Lobpreis des Sexes auf jeder Startseite entgegen starrt, schwierig bis unmöglich ist,  irgendwie auf die Idee zu kommen, dass Keuschheit was Gutes sei.