Dienstag, 30. April 2013

Auf dem Blocksberg

soll es heute ziemlich langweilig zugehen, kalt und regnerisch ist es außerdem. Damit die Hexen dort nicht einschlafen, mal wieder ein Brick-Film über ihre "Kolleginnen":

Das Imperium schlägt zurück - Episode II

Ich weiß ja, es ist ziemlich "unchristlich", schadenfroh zu sein. Aber manchmal kommt man nicht aus, gerade, wenn's mal die trifft, über die wir uns ja in den letzten Jahren ziemlich geärgert haben. Die Medien hatten gestern einiges zu schlucken. Und da durfte man auch mal herzhaft lachen.
Im ersten Akt ging es um die Auslosung der Presseplätze für den "NSU-Prozess". Seit Wochen tobt ja deswegen ein Sturm durch die Medien und es gibt wohl niemanden, der das nicht mitbekommen hat.
Zuerst war es wohl so, dass die Anmeldungen für die Presseplätze nach dem Antragseingang bearbeitet wurden, und demzufolge die Akkreditierungen erteilt wurden. Nun gab es einige Blätter in der Türkei, die das wohl versäumt hatten. Pech, könnte man rufen. Aber, sie veranstalteten ein Riesengeschrei - unterstützt von der deutschen Linkspresse, die, die Regeln des deutschen Gerichtes missachtend, eifrig für ihre türkischen Kollegen trommelten. Das führte zu einer Klage der türkischen Medien vor dem Bundesverfassungsgericht, die gewonnen wurde.

Twittern mit dem Papst:

Der Umzug steht bevor: Rückkehr in den Vatikan

Wie wir ja schon letzte Woche aus der italienischen Bloggerszene berichtet hatten, kehrt Papst emerito Benedikt in dieser Woche in den Vatikan zurück.
Die für ihn renovierten Räume sind fertig - zum Ende der Woche in sein neues Domizil einziehen, begleitet von Erzbischof Gänswein und den Memores, die weiterhin den Haushalt führen werden.



Romereports berichtet außerdem, dass Benedikts Bruder, Prälat Georg Ratzinger ebenfalls dort einziehen wird. Dafür gibt es wohl aber noch keine offizielle Bestätigung.
Beten wir also für die Beiden, dass es möglich wird und dass sie die kommenden Jahre noch miteinander verbringen können.

Montag, 29. April 2013

Das Imperium schlägt zurück - Episode I

Ich gehöre ja zu den Menschen, die ganz fest daran glauben, dass die "goldene Regel" (Was du nicht willst, das man Dir tu, das füge keinem anderen zu), die Jesus uns gelehrt hat, in vollem Umfang der Wahrheit entspricht.
Auch wenn wir in den letzten Jahren manchmal guten Grund hatten, an dieser Aussage zu zweifeln, so muss man doch feststellen, dass der Herr uns eben auch Geduld gelehrt hat. Und diese Geduld muss man eben manchmal haben.
Vor ein paar Tagen wurde zum Beispiel der Grüne Europaabgeordnete Cohn-Bendit mit dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet. Er hat den Preis natürlich entgegengenommen, aber wir können davon ausgehen, dass seine Freude darüber, nicht mehr besonders groß war. War diese Ehrung doch damit verbunden, dass längst unter den Teppich gekehrte und dort sanft ruhende Vorkommnisse aus seiner 68er-Zeit, wieder zum Vorschein kamen. Danken wir dem Bundesverfassungsrichter Voßkuhle, dass er mitgeholfen hat, den Teppich hochzuheben und tüchtig auszuklopfen. Wir müssen jetzt nicht näher ausführen, was da so alles unter dem Teppich hervorkam, denn die meisten wissen, wofür Herr Cohn-Bendit traurige Berühmtheit erlangte.
Nachdem in der letzten Woche ja eine ganze Menge neuer Säue durch die Dörfer getrieben wurden, schien es erstmal so, als würde der Teppich wieder ruhen. Doch - heute hat die FAZ erneut zum Teppichklopfer gegriffen und nochmal ordentlich zugeschlagen.

...............am dritten Tage auferstanden von den Toten.

Die Blogger betrachten  im April auf  dem Gemeinschaftsblog "Ja des Glaubens" den Satz des Glaubensbekenntnisses der da lautet: "Am dritten tage auferstanden von den Toten" auch ich habe mir Gedanken drüber gemacht:

Mit diesem Glaubensartikel sind wir bei dem zentralen Ereignis, sozusagen dem Dreh-und Angelpunkt des Glaubens angekommen.
Stellt doch der Apostel Paulus im ersten Korintherbrief, im 15ten Kapitel fest:
Wenn aber verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden.Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.Wir werden dann auch als falsche Zeugen Gottes entlarvt, weil wir im Widerspruch zu Gott das Zeugnis abgelegt haben: Er hat Christus auferweckt. Er hat ihn eben nicht auferweckt, wenn Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden;und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. (1Kor 15, 12ff)
Mit dieser Stelle wird auch klar, die Idee, dass Christus nur in der Phantasie der Jünger auferstanden sei, ist sooo originell nun auch wieder nicht ist, wie ihre Apologeten behaupten.
Darum soll es nun aber nicht gehen!


Tweet zum Montag

Ergebnisse der Diözeanversammlung, oder was will uns der Dichter denn damit sagen?

Auf katholisch.de findet sich der erwartete Jubelartikel zum Ausgang des Freiburger Diözesanforums, das nebenher bemerkt, gar kein Befugnis hat, aber wen interessieren heutzutage, in der deutschen Sektion der (noch) römisch katholischen Kirche, solchen Kleinigkeiten schon.
Lassen wir mal den schon endemischen Unfug, mit den angestrebten Segnungen sündhafter Verbindungen und die langweiligen Frauenthemen, weg. Ich erinnere mich in meiner Jugend, also vor 40 Jahren oft in den katholischen Geschichten modernen Katholiken folgende Geschichte gelesen zu haben: "Der junge Mann aus gut katholischem Haus, entfernt sich von Glauben und fängt eine Liason mit einer geschiedenen Frau an. Der fromm gebliebene Teil der Familie fängt das Beten an und  die Beziehung endet".  Naja, lang ist's her und irgendwie scheint an der Basis doch eher die Hermeneutik des Bruchs angekommen zu sein, als die Hermeneutik der Kontinuität.
Widmen wir uns einer Kleinigkeit,:
Es heißt in dem Artikel auf katholisch.de :.Als weitere Vorschläge sprachen sich die Delegierten beispielsweise für eine leichter verständliche Sprache in der Kirche oder eine Öffnung zu "Gegenwartskulturen" aus............
Wie meinen die das ?
Predigt in dem Stil, etwa:
 "Hey Alder lahn, also  der coole Jesus der sagte: Hey Leude was gehd denn so? Und das wollden se aber nicht hören,weil se nicht chillisch genug waren und deshalb hamse ihn dann gekreuzigt, voll fett krass. Aber das hat er dann mid sich machen lassen, weil er wollt dass wir auch weiter,  voll fett  abhängen können, aber dabei sollen wir cool und konkret bleiben, net vergesse!

update Der Artikel auf katholisch.de ist verschwunden, deshalb hier bei domradio guggen.

Sonntag, 28. April 2013

Frauenpriesterinnen, der Aspekt der Ästhetik

Es geistert ja immer wieder und immer noch und von manchen Kreisen wird es ja erwartet als die Rettung von allem und jedem, dass doch irgendwann einmal die katholische Kirche Frauen als PriesterInnen haben möge.
Es dürfte klar sein, das ich in diesem Moment davon überzeugt wäre, das nun Zeit ist "sich aufzurichten und das Haupt zu erheben", weil das Ende der Welt da ist.
Aber bei Alipius findet sich ein aktueller Bericht  über eine solche  Dame, und hier ein Link zu älteren Bildern.
C.S Lewis hat in einem ca 1932erschienen Essay , dessen Titel ich komplett vergessen habe, die Sache von einer anderen Seite, als der der Vernunft und irgendwelcher Rechte,( als ob man Gott gegenüber Rechte geltend machen könnte!) aufgerollt.
Er setzt zu Beginn ein Romanzitat wo die junge Lady zu ihrem Bruder sagt "Wenn auf einem Ball mehr geredet und weniger getanzt würde, dann wäre das doch viel vernünftiger". " Ja" sagt der Bruder "Vernünftiger wäre es schon., aber weniger ein Ball".
Naja und so ist es. Es wäre vielleicht vernünftig und gerecht und all das, aber eben dann keine Messe mehr.
Ich frag mich immer wieder, warum sieht das keiner, das es nicht gut aussieht, wenn Frauen im Altarraum herumspringen?!?
Ich bin ja nun wirklich ein Kulturbanause und finde immer man macht um all diese Kunstschätze viel zu viel Gewese, und bin mal aus einer Paul Klee Ausstellung geflogen, weil ich vor den Bildern stand und einfach nur lachen musste. Ich habe meine Mutter zur Verzweiflung gebracht, die sich redlich mühte, mir künstlerischen Geschmack und Bildung beizubringen, aber vergeblich.
Aber dass das nicht gut aussieht all diese Frauen am Altar, das muss man doch sehen!

„Papst Benedikt ist während dieser Messfeier mitten unter uns“.


Gestern musste der Blog mal ein bisschen ruhen, aber das hat sich gelohnt, denn ich hatte die Freude eine ganz außergewöhnliche Messfeier mitzuerleben.
Deshalb möchte ich meinen Beitrag über diese Heilige Messe mit einem dicken Dankeschön oder „Vergelts Gott“ an unseren Erzbischof Reinhard Kardinal Marx beginnen. Hat er uns doch einmal mehr mit der Zelebration einer Dankmesse für das Pontifikat Benedikts XVI gezeigt, wie sehr er – so wie wir alle –immer noch mit unserem Papst emeritus verbunden ist.

Es sollte eigentlich ein „ganz normaler Festkommers für Papst Benedikt“ werden. So zumindest hatte die katholische Studentenverbindung Aenania den gestrigen Tag geplant. Auch die Zelebration der Messe durch Kardinal Marx war bereits fest zugesagt. Schon in den Vorjahren wurden um den Geburtstag des Papstes herum Festkommerse gefeiert, jeweils von einer anderen katholischen Verbindung, jeweils in einer anderen Universitätsstadt.
Doch mit dem Rücktritt Benedikts kam alles anders. Man entschloss sich, trotz des Rücktritts, den Kommers doch zu feiern – als Dankkommers für ein außergewöhnliches Pontifikat. Es war wunderbar und begeisternd, dabei zu sein.
Die Stadtpfarrkirche St. Peter war einmal mehr gut gefüllt, als die Mitglieder verschiedener bayerischer Studentenverbindungen in ihren Uniformen und mit ihren Flaggen einzogen und sich im Chorraum aufstellten. Danach zog der Kardinal mit den Diensten ein. Ein wunderbarer Anblick für uns alle.
Schon in seinem Eingangsgebet ging  Kardinal Marx auf das Pontifikat Benedikts XVI ein, dem diese heilige Messe gewidmet war. Wir alle nahmen den emeritierten Papst in unser Gebet mit hinein und es war eine große Freude. 

Samstag, 27. April 2013

Ein Fundstück von Chesterton, oder warum der märchenhafte Prunk der Kirche gut ist, weil Märchen gut sind

Ich habe mir neulich die die Autobiografie von Chesterton gekauft und vorhin angefangen zu lesen.
Da beschreibt er, wie er,  auf der Straße einen Aufzug gesehen habe, der eines Puppentheaters würdig war.
Das ist bei Chesterton eines der größten Komplimente, die er vergeben kann, ist er doch Zeitgenosse von so Leuten wie Tolkien und C.S Lewis, die mit Narinia und Mittelerde Märchenlandschaften geschaffen haben, die immer noch fazinieren, weil sie wahr sind.
Wahr in dem Sinn wie Chesterton das versteht, wahr, weil in der Staffage das Wahre sichtbar wird.

Auf jeden Fall beschreibt er, wie er als Junge folgendes gesehen habe:
Eine Menschenmenge, durch die plötzlich sowas wie ein Wellengekräusel läuft und alle fallen auf der Straße auf die Knie. Einer Art Drosche entsteigt ein:
"Geist in Flammen gekleidet. Keine Farbe aus dem billigen Malkasten hätte jemals einen solchen  Brand von Scharlach, einen solchen See von Lack verbreitet, oder schien so herrlich glänzend  zu röten die vielfache See (wobei letzteres ein Shakespeare Zitat ist) Er schritt daher mit all seinen glühenden Faltenwürfen, wie eine große karminfarbene Wolke des Sonnenuntergangs, wie er segnende zerbrechliche Finger über die Menge erhob.. Dann schaute ich sein Gesicht, und war überrascht von dem Gegensatz. Das Antlitz ...............war sehr runzelig und alt..............in jeder Linie von ruinenhaften Schönheit. Das Gesicht war so außerordentlich, dass ich für einen Moment selbst die so vollendet köstlichen Scharlachgewänder vergaß"
(Zitat aus Chesterton, Autobiographie, Verlag nova et vetera Seite 64) .

Freitag, 26. April 2013

Morgenmesse zum Abend

Von den Morgenmessen, die Papst Franziskus täglich in der Kapelle von Santa Marta feiert, gibt es jetzt hin und wieder auch kurze Videodokumente.
Hier ist ein kurzer Auszug aus der heutigen Messe, die der Papst mit Mitarbeitern des Vatikanischen Arbeitsamtes und der Vatikanischen Polizei feierte



Neues aus der Geschichte

Es kommt doch immer mal wieder vor, dass - wenn es gerade passt - die diversen Medien ihren Lesern auch gerne mal ein bisschen Geschichten aus der Geschichte erzählen wollen.
Derzeit ist gerade das Steuerzahlen (oder auch nicht) sehr en vogue und weil es zum aktuellen Fall absolut nichts Neues gibt, ist es gut, wenn man mit eine oder anderen Histörschen die geneigte Leserschaft am Thema halten kann.
So geschehen vor ein paar Tagen bei Welt Online. Der Fall Hoeneß gab absolut nichts neues mehr her. Alles was man zu wissen glaubte, was schon 150 durch den Fleischwolf gedreht worden und in immer neuen Zusammensetzungen schien das Gericht immer fader zu werden.
Da guckte WON mal schnell bei den Alten Römern nach. Denn dort hatte es ja auch schon Steuern gegeben ("Pecunia non olet") und demzufolge auch entsprechende Steuervermeidungsstrategien. Die Tipps von damals haben einen gewissen Unterhaltungswert, wären heute aber nicht mehr so leicht zu befolgen.  WON beschreibt das so: "Nicht umsonst übernahmen zahlreiche Großgrundbesitzer Bischofsämter, um ihren Besitz vor dem gierigen Zugriff des Staates zu retten. Da es noch keine Banken auf den Kaimaninseln gab, könnte man Einrichtungen wie Klöster oder Kirchenverwaltungen als Analogien heranziehen."


Der Tweet zum Freitag...

Spruch des Tages


Tipp für die Grünen zur Landtagswahl in Bayern:
"Wenn ihr ein gutes Ergebnis erzielen wollt am 15. September, solltet ihr die Claudia Roth immer weit weit weg von Bayern halten. Sonst werdet ihr dafür bitter büßen. Denn schon der Krieg in Afghanistan hat gezeigt: Unbemannte Drohnen richten nur Schaden an."
Django-Asül beim gestrigen Maibockanstich im Hofbräuhaus  

Diözesanversammlung in Freiburg, oder ein großer, großer Stuhlkreis


Auf dem Cover des letzten Konradsblatts konnte man es bewundern,
Stühle in drei oder 5 Reihen konzentrisch aufgestellt, überall unsere jungen, dynamischen,  engagierten Laien Innen und Außen und irgendein Jubelhinweis, dass demnächst wieder eine große Laberveranstaltung über die Zukunft unserer Diözese, des Sonnensystems, ja des ganzen Universums, stattfinden täte.
Ich finde das immer wieder lustig mit der Gestaltung und Planung  der Zukunft, weil ich immer denke "Je nun die kommt von selber und keiner weiß, was morgen sein wird" bzw katholischer ausgedrückt "Die Vergangenheit gehört der Barmherzigkeit Gottes, die Zukunft liegt in der Vorsehung Gottes und die Gegenwart ist Auftrag Gottes, bzw zu leben aus der Gnade Gottes.
Von Chesterton stammt der brílliante Aphorismus über Sitzungen der da lautet "manchmal sitzen sie und denken und manchmal sitzen sie nur"
Das alles will heißen, ich halte von all diesen Sitzungen und Dialogeninitiativen wenig, weil es die Leute von den Aufgaben, die vor jedermanns Nase liegen, abhält und zudem die Zeit  gescheiter mit Beten verbracht würde.

Donnerstag, 25. April 2013

Kehrt Benedikt schon Anfang Mai in den Vatikan zurück?

Da werden wohl demnächst die Koffer gepackt in Castel Gandolfo:
Der italienische Blog da portasantanna meldet heute, dass Papst em. Benedikt bereits in der Woche zum 1. Mai wieder in den Vatikan zurückkehren wird. Die Räume im Kloster "Mater ecclesiae" sind fertig renoviert und bereit, die neuen Bewohner aufzunehmen.
Lt. portasantanna wird Benedikt mit seiner "Familie" am 1. Mai in den Vatikan zurückkehren, falls nichts unvorgesehenes dazwischen kommt. Der 1. Mai ist der Tag, der in Bayern als "Tag der Patrona Bavariae" gefeiert wird.

Die vier renovierten Etagen in Mater ecclesiae werden Papst em Benedikt, seinen Sekretär Erzbischof Gänswein, sowie die vier "memores domains", die den Haushalt versorgen werden, beherbergen. Zusätzlich soll noch ein weiterer Diakon dem em. Papst zur Seite gestellt werden, damit Erzbischof Gänswein seinen Verpflichtungen als Präfekt des päpstlichen Haushaltes nachgehen kann.

Der italienische Blogger spekuliert auch darüber, dass evtl. noch der Bruder des Papstes, Georg Ratzinger in die Räume mit einziehen würde, das wurde aber bisher von Georg Ratzinger nicht bestätigt.

Auf jeden Fall ist die Freude des Bloggers groß, den Papst em. bald wieder in Rom zu wissen. Er freut sich darüber, dass Erzbischof Gänswein dann nur noch kurze Wege in seine Arbeitsräume hat und er hofft natürlich, dass Papst Franziskus seinen Nachfolger auch hin und wieder einmal besuchen wird.


Heute ist Girls-Day!

Mit dem alljährlich stattfindenden "Girls-Day" soll wieder einmal versucht werden, jungen Mädchen bei der Berufswahl auch die typischen Männerberufe schmackhaft zu machen, damit man endlich einmal die Frauenquote durchsetzen kann.



Lt. diesem Artikel von WeltOnline stellt sich aber heraus, dass die meisten Mädchen überhaupt keine Lust auf Berufe haben, wo sie keine schicken Kleider und Schuhe tragen, und ungeschminkt herumlaufen müssen. Blaumann, nein danke. Das wäre - ehrlich gesagt - auch für mich ein Argument gewesen, niemals einen Männerberuf zu ergreifen. Als Mechanikerin auf kurze Fingernägel zu achten immer die Haare "aus dem Weg zu haben".  Wirklich nicht!
Interessant ist auch der Kommentarbereich unterhalb des Artikels, wo sich auch mal mehrfache Mütter beteiligen, die sich mit ihrem Beruf Mutter sehr wohl und glücklich fühlen.

Hass, Neid und Häme: das neue Markenzeichen der Deutschen oder das Erbe der SED?

Dorothea hatte ja letztens einmal einen Link zu einem Blog, wo aufgezeigt wurde, wie generalstabsmäßig von Seiten des ehemaligen DDR-Regimes Verleumdungskampagnen gegen missliebige Staatsbürger geplant und durchgeführt wurden. Als Beispiel wurde der Oscarprämierte Film "Das Leben der anderen" genannt.

Wenn man sich in den letzten Jahren regelmäßig über die deutschen Medien, besonders im Internet informieren wollte, fiel es dort verstärkt auf: Der Linksgrüne Mainstream, der von diesen Medien gemacht wurde, zieht ein bestimmtes Forenpublikum an, das gefördert durch interne Zensur innerhalb der Redaktionen diese Verleumdungs- und Diffamierungskampagnen der SED konsequent fortsetzt. Man hat bestimmte Feindbilder:  Erfolgreiche, Konservative, katholische Kirche. Da ist es ein besonderes Fest für diese Gruppen, wenn das mal alles zusammenzutreffen scheint. Die vermutete Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß ist wohl ein solcher "Glücksfall" für die Propagandaabteilung der Ex-SED. Da kommt alles zusammen. Ein erfolgreicher Manager, der zudem in der Öffentlichkeit wirkt.
Ein erfolgreicher Fußballclub, der in diesem Jahr auf einem sehr erfolgreichen Weg ist. Ein erfolgreiches Bundesland, konservativ regiert, das den weniger erfolgreichen, ob ihrer Vorbildfunktion ein Dorn im Auge ist. Und natürlich - in den Augen der Linken besonders schwerwiegend - auch noch überwiegend katholisch ist.

Der Tweet zum Donnerstag

Mittwoch, 24. April 2013

Ooooooh, das ist aber interessant .......

Es ist ja bisher noch nicht vorgenommen, dass es aus den Morgenmessen von Papst Franziskus Videodokumente gegeben hat.

Die erste Ausnahme ist die Messe, die er heute zusammen mit den Vertreters des IOR gefeiert hat.
In seiner Predigt ging es darum, dass die Kirche nur in der Liebe wachsen kann, aber nicht in der Bürokratie. Und das erstaunliche ist, dass es dieses Video sogar mit einem deutschen Kommentar gibt. Was soll uns denn das sagen?



Hier ist noch eine Zusammenfassung des Predigttextes.

Wehe wenn sie losgelassen............................

Da haben mal wieder diese seltsamen Frauen, die denken ihr blanker Busen wäre eine Waffe, zugeschlagen, Meines Erachtens, haben sie  dabei vergessen, dass wir nicht im viktorianischen England  -das laut Chesterton eine gute Zeit gewesen ist,  aber mir geht es nur um die Prüderie und die Unmöglichkeit einen nackten Busen in der Öffentlichkeit zu sehen - leben und auch nicht in einem streng islamischen Land mit Burka Zwang oder Gesichtsschleierpflicht, leben.
Nein wir leben in einer Welt wo nackte Busen an jeder Bushaltestelle für Zahnpasta und Unterwäsche werben, in einer Welt wo schon 2 jährigen beigebracht wird was ein Kondom ist und lauter so ein Kram.
Deshalb frage ich mich was die wollen?
Ich meine, wenn die das in Mekka oder vor der Al Aksa Moschee oder auf einem afghanischen Marktplatz sich trauen täten, das wäre in der Tat ein Provokation, aber bei uns?
Auf jeden Fall erinnert die Fotostrecke,  (muss man aber nicht anklicken) wo die kreischenden Damen (schreib das mit Absicht und denk mir dabei an die Dame von der dämlich kommt) um den betenden Bischof herum toben, an alte Bilder wo Dämonen um die fromme Seele toben. (Das ist jetzt keine Wertung der jeweiligen Seelen, nur eine Assoziation die sich für mich ergibt).
Auf jeden Fall ist schon viel und richtiges drüber geschrieben worden, und auch wir haben uns schon früher überlegt "Was wollen die eigentlich?!?" als ich mir überlegte, auch meinen Senf dazu zugeben, fiel mir Schillers Glocke ein:
Wehe, wenn sie losgelassen
 Ich kopiere das jetzt mal hier rein und finde, wenn man die Sexualität mit dem Herdfeuer vergleicht, so ist dem Schiller da nichts, aber auch gar nicht hinzuzufügen.
Interessant in dem Zusammenhang auch der letzte, hier abgetippte Vortrag,  Bruder Eugens über Mann und Frau im Plan Gottes.

Wohtätig ist des Feuers Macht,
Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
Und was er bildet, was er schafft,
Das dankt er dieser Himmelskraft,
Doch furchtbar wird die Himmelskraft,
Wenn sie der Fessel sich entrafft,
Einhertritt auf der eignen Spur
Die freie Tochter der Natur.
Wehe, wenn sie losgelassen

Die Generalaudienz am 24. April 2013

In der heutigen Generalaudienz setzte Papst Franziskus die Katechese zum Glaubensbekenntnis fort. Er sprach über den Vers "Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“. Eine Zusammenfassung des Textes ist hier bei Radio Vatican zu finden.
Im Video können wir uns an den schönen Bildern freuen.


Tweet zum Tage

Es wird fleißig weitergetwittert:

Dienstag, 23. April 2013

Das brauch ich jetzt einfach mal

Nachdem sich die Linke Preußnpresse schon den ganzen Tag wieder über die bösen Bayern auslässt, weil einer von 12,6 Millionen sich wegen evtl. Steuervergehen selbst angezeigt hat, muss ich jetzt mal was für meine Seele tun... Gerade weil jetzt das Forenprekariat in den MSM schon wieder damit anfängt, dass das an den katholischen Bayern liegt, dass da sowas möglich ist. Wenn das so weitergeht ist irgendwann mal wieder nur die Kirche schuld.


Zur Ehre des heiligen Georg

und zu seinem Namenstag, der im Vatikanstaat ein offizieller Feiertag ist,
feierte Papst Franziskus heute in der Paulinischen Kapelle mit den in Rom anwesenden Kardinälen eine heilige Messe.
Leider gibt's im Moment noch kein Video zum Einbetten, aber man kann das Video über den "VaticanPlayer" abrufen.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung:


Die Predigt stellte der Papst unter das Thema "Mutter Kirche".

Was mich etwas irritiert hat an der Messfeier, war, dass das "Gloria" weggelassen wurde? Ich dachte immer, das wird nur zur Fastenzeit und im Advent weggelassen. Ist das erlaubt, so zwischendurch?

Unter den Mitfeiernden war ein weiterer Georg anwesend: Erzbischof Georg Gänswein zog mit dem Papst sowie den Kardinälen Sodano und Bertone in die Kapelle ein. Er wird - wenn man den italienischen Medien glauben darf (es wird im Video erwähnt) - seinen heutigen Namenstag später gemeinsam mit Papa em. Benedetto sowie dessen Bruder Georg feiern. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Bilder im Video von Papst em. Benedikt und Georg Ratzinger wohl noch aus der Amtszeit von Benedikt stammen.

Papst Franziskus erklärt, extra ecclesiam nulla salus und wo bleibt der Aufschrei der Medien?

Heute feierte Papst Franziskus, zusammen mit seinen  Kardinälenm eine Messe aus Anlass  seines bürgerlichen Namenstag (Georg)  und  sagte dabei in der Predigt:

Sie [die Kirche]  ist die Mutter, die uns den Glauben gibt und die Identität. Aber die christliche Identität ist nicht wie ein Personalausweis: Die christliche Identität ist die Zugehörigkeit zur Kirche, zur Mutter Kirche. Es ist nicht möglich, Jesus außerhalb der Kirche zu finden. Der große Paul VI. sagte: Es ist ein absurder Widerspruch in sich, mit Jesus leben zu wollen, aber ohne die Kirche, Jesus außerhalb der Kirche zu folgen, ihn außerhalb der Kirche zu lieben. Diese Mutter Kirche, die uns Jesus gibt, gibt uns die Identität, die nicht einfach ein Siegel ist, sondern eine Zugehörigkeit.“

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/Articolo.asp?c=685571
des Internetauftritts von Radio Vatikan
Auf der englischen Seite gibt es die Originalübersetzung aus dem italienischen. Leider noch nicht auf Deutsch

Wo bitte bleibt der übliche Aufschrei?

Papst Franziskus twittert ...

... auch heute wieder:



Montag, 22. April 2013

Der Heilige Geist im Internet, oder ein Fundstück aus den Zeiten Papst Benedikts

Es gibt manchmal Zufälle, da fällt mir das Wort Kardinal Volk's R.I.P. ein, das da lautet:
"Es gibt keine Zufälle, nur die Kellertür fällt zu"
Auf jeden Fall, aufgeschreckt durch den Frischluftfan , (wobei ich mich ja immer wundere, was frische Luft mit Praktiken, die oft am Ende müde gewordener Kulturen stehen, zu tun  hat) und der Meldung auf  vatican.va dass Papst Franziskus  morgen seinen Namenstag mit einer Konzelebration, aller  in Rom ansässigen Kardinäle feiern wolle, habe ich mich bei google auf die Suche nach näheren Informationen gemacht.
Ich dachte ja immer, wenn man einen neuen sakralen Namen bekommt, dann ist der alte irgendwie "weg". Aber darüber habe ich nichts gefunden.
Jedoch auf der Suche, stolperte  ich über  folgenden Link Papst : Liturgie ist grundlegende Quelle des Gebets. Papst Benedikt klar.
Es finden sich da so wundervolle Sätze wie:
 Was aber heißt Liturgie? Es ist ein griechisches Wort, das ursprünglich bedeutet ,Dienst des Volkes und für das Volk‘ (vgl. KKK 1069). 
und
Die Liturgie schenkt uns die Worte.............. Hier aber gehen uns die Worte voraus, die Jahrhunderte des Betens und der Begegnung mit Gott geformt haben. Wir gehen in diese Worte hinein und werden von diesen Worten umgewandelt und erneuert, hinaufgehoben zu Gott.

Da hat wohl einer Spaß am twittern ...

Der zweite Tweet, den wir gestern vermisst haben:

Kinder im Gottesdienst

Der Kreuzknappe hat es aufgebracht, und ich hab mich neulich auch dabei ertappt, da war so ein quengelndes, nerviges, lautes, herumlaufendes Kleinkind im Gottesdienst und die Mutter machte keinerlei Anstalten, es zur Räson zu bringen, aber als ich gerade innerlich zu einem "Ts, ts warum macht die da nix, das nervt ja" ansetzten konnte, fiel mein Blick auf das ehemalige katholische Schlachtschiff unserer Gemeinde  (ehemalige Vorsitzende von allem und jedem) das damals, als meine Kinder klein waren, immer über mich hergefallen ist.
Ich sag es jetzt mal ganz schlappsig, ich habe lange in einer Welt gelebt, die schwer für die Abschaffung des §218 war, ich wusste, dass die Kirche da dagegen ist, die war ja unser aller Feindbild! Als ich dann katholisch wurde wunderte ich mich, wie wenig  die Frommen doch für Kinder übrig haben.
Klar machen die lieben Kleinen, Dreck, Radau und Unordnung, deshalb sind sie ja nicht sooo beliebt, außer auf Postkarten,
Ich bin mit meinen Kindern durch alle Tiefen katholisches "Wir brauchen ja Kinder, aber nicht bei uns im Labor" (da hat mein Chef zu mir gesagt, als ich schwanger wurde) gegangen (bis dahin dass die Gemeinde eine Versammlung einberief, weil man dem Bischof schreiben wollte,  mir doch bitte den Gottesdienstbesuch zu verbieten).
Ich versteh das schon, diese Grundhaltung, die den Streit in der Frage "Empfängnisverhütung" zwischen Kirche und Welt an der Linie "künstlich" oder "natürlich" zieht und nicht wie in Humanae Vita gefordert, an der Linie: Welt "Wenn du Kinder willst musst du das begründen" Kirche: "Wenn du verheiratet bist, und keine Kinder willst, dann machst du was verkehrt".

Sonntag, 21. April 2013

Wunder gibt es immer wieder

ja und eines davon hat sich augenscheinlich vor unseren Augen ereignet.  Papst Benedikt XVI trat zurück, Papst Franziskus wurde zu seinem Nachfolger gewählt - zeitgleich entmaterialisierten sich alle Probleme, Skandale & Skandälchen, alle alten, ewig gleichen und neuen Vorwürfe gegen die Kirche, als habe es sie nie gegeben oder als hätten sie schlagartig ihre Relevanz verloren.
Skandale? Welche Skandale?
Die Dauerforderung nach Transparenz und Säuberung? Verdampft!  Die Raben- wo sind sie geblieben ?
Raben?
Die bisher obligate Begleitlitanei der MSM sobald der Begriff  katholische Kirche Thema wurde - verschwand blitzartig in der Mottenkiste der Redaktionen und man hörte nie mehr etwas von ihr.
Auch das Dauernörgeln von Komitees wie dem ZDK, voran Sprecher Glück ( nein nicht wirklich, bei ihm bewahrheitet sich der uralte Sinnspruch nomen est omen nun wirklich nicht) und notorischen Wir-sind-Selbsthilfegruppe ist abrupt verstummt. Hatten sie in trauter Gemeinsamkeit jedes Wort, jeden Buchstaben der von Papst Benedikt kam, bekrittelt, benörgelt, in Bausch und Bogen abgelehnt- so hört man jetzt nichts mehr von ihnen.
Kein Wort, kein Stirnrunzeln, kein habituelles Kopfschütteln, Bedenkentragen, Fordern, kein medienwirksames Empören mehr- nichts.
Wie ausradiert sind die im nörgeligen Kleinkindertrotzton in Dauerschleife vorgetragenen Forderungen, man muß sie nicht noch einmal aufzählen, jeder kann sie im Tiefschlaf mitsprechen-spurlos verschwunden, eine damnatio memoriae ist nichts dagegen, als sei nicht bis vor Kurzem noch das Weiterdrehen des Globus von ihnen abhängig gewesen.
Ein Wunder .

Das wurde übrigens auch in Italien bemerkt, wie dieser Artikel " Die Kirche- plötzlich heilig" zeigt Link

Regina Caeli & Heilige Messe

Beim heutigen Regina Caeli im Anschluss an die Heilige Messe im Petersdom sprach Papst Franziskus auch zu der auf dem Petersplatz versammelten Menge von der Berufung durch Jesus. Er wandte sich dabei speziell an die Jugendlichen- sie sollten auf die Stimme Jesu hören, die vielleicht auch sie ruft und ihm mutig antworten. Zur Berufung brauche es den Enthusiasmus der Jugend.



Hier das Gesamtvideo der Hl. Messe mit Priesterordination, die Papst Franziskus heute im Petersdom feierte.Sobald uns eine Übersetzung der Predigt zur Verfügung steht, fügen wir sie an.

Tweet zum Tage

Was Kardinal Schönborn sagte

Kardinal Schönborn hat es wohl als Erster offen ausgesprochen: er stellte bei Radio Vatican Papst Benedikt XVI in eine Reihe mit den Kirchenlehrern und -Vätern. Das Magazin "La Nouvelle Expression" berichtet Link
Der Artikel Edmond Maguias  trägt den Titel " Das denkwürdige theologische Erbe Benedikts XVI"
Er befaßt sich zunächst mit der letzten Phase des Benedikt-Pontifikates und dem Konklave und geht dann auf die jetzige Mission Benedikts, im Verborgenen für die Kirche zu beten, ein.
Er zitiert dann, was der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn kürzlich, anläßlich des 86. Geburtstages des Emeritus  bei Radio Vatican in die Mikrophone sprach:

"Benedikt der XVI ist heute in der Kirche stark präsent, zurückgezogen aber wirkmächtig." Der Kardinal hatte seinem Lehrer zum Geburtstag gratuliert und ihm gewünscht: "daß er die Dankbarkeit des Gottesvolkes für das, was er war, was er durch sein Amt aber vor allem durch seine Person war - so geliebt und so verehrt - spüren möge."

Samstag, 20. April 2013

Mater Ecclesiae

Die Renovierungs-und Umbauarbeiten am kleinen Kloster Mater Ecclesiae im Vatican, das demnächst Papa emerito Benedetto beherbergen soll, sind so gut wie abgeschlossen.
Der Osservatore Romano hat dazu heute einen kleinen Beitrag von Giulia Galeotti unter dem Titel "Ein Kloster im Vatikan" veröffentlicht. Hier der Link

Im letzten Absatz schreibt Giulia Galeotti im italienischen Original* :
"....als Benedikt XVI  uns zum ersten mal besuchte" so erzählte die Priorin Maria Cichetti  2008 "bat er mit großer Demut und väterlichem Leid besonders für ihn zu beten, weil" -wie er sagte- "das Kreuz des Papstes bisweilen schwer und allein nicht zu tragen sei. Ich brauche die Unterstützung des Gebetes der ganzen Kirche aber besonders auch Eures, die ihr diese besondere Mission habt."
5 Jahre später hat Benedikt XVI beschlossen, diese "besondere Mission" auf die eigenen Schultern zu nehmen. Er wird in demselben Kloster, in dem so viel für ihn gebetet worden war, nun selbst für seinen Nachfolger und die ganze Kirche beten."

Quelle Osservatore Romano
* die Übersetzung ist wohl von einem Computer gemacht worden....

Spruch des Tages

"Meine Oma, das war so eine richtige Evangelische aus dem Ruhrpott und die wollte mich immer mitnehmen in die Evangelische Kirche. Und dann habe ich ihr gesagt, Oma das ist so langweilig dort...."

Der Intendant des Münchner Volkstheaters und der Oberammergauer Pensionsspiele, Christian Stückl, heute in der BR-Sendung "Meine Musik"

Weiter meinte er, dass nur die Musik von Bach die Grenzen von katholisch zu evangelisch überwindet... und da könnte er recht haben ...



Heute in Rom


Berufung
Papst Franziskus hat den argentinischen Priester und Kirchenrechtsexperten Msgr. Alejandro W.Bunge an die Sacra Rota  Romana berufen. Bisher war Bunge stellvertrettender Richter am Diözesangerichte der Diözese Buenos Aires.

Hirtenwort
In einem Telegramm an den Bischof von Austin hat Papst Franziskus den Opfern der Explosion der Düngemittelfabrik in Texas sein Mitgefühl ausgesprochen und sei seiner spirituellen Nähe versichert.

Leihgaben 
Italienische Museen und der Vatican schicken einige ihrer bedeutendsten Kunstwerke auf die Reise nach Rio de Janeiro , wo sie Teil der Ausstellung "Auf den Spuren des Herrn" sein werden, die zeitgleich mit dem WJT stattfinden wird. Darunter sind Werke von Leonardo da Vinci und Caravaggio und aus der Sixtinischen Kapelle die Mandylion-Ikone.

Seit 3 Jahren - Zunahme der Berufungen in Großbritannien

oder der Benedetto-Effekt....
Die Website der britischen Katholiken "Catholic Voices" berichtet, daß die Berufungen sowohl für die Diözesen als auch für die Orden seit 2010 deutlich angestiegen sind,
Erstmals wurde sogar die Zahl der Berufungen des Jahres 1950 überschritten, ein Effekt der der denkwürdigen apostolischen Reise Benedikts XVI ins Vereinigte Königreich zugesprochen wird.
Besonders betont wird auch, daß es sich um "echte Berufungen" handelt, das heißt:  nicht um den Übertritt anglikanischer Geistlicher, die mit dem Kurs ihrer Anglikanischen Kirche nicht mehr einverstanden sind.
Die sind über Anglicanorum Coetibus und das Ordinariat Our Lady of Walsingham zur Kirche gelangt.

Quelle: M.Tosatti/ Vatican Insider/ La Stampa Link

Freitag, 19. April 2013

Denk ich an Deutschland in der Nacht.... Oder Neues vom Opus Dei

Gestern fand sich bei Zenit folgender Artikel 
Brandenburg muss Einrichtung einer Privatschule für Jungen zulassen
Sechsjähriger Rechtsstreit durch alle Instanzen
Wir erinnern uns, seit ewigen Zeiten möchte das Opus Dei,  das sind,  weiß der durchschnittliche gebildete Mitteleuropäer  dank Dan Brown, böse Fackeln schwingende und Peitschen tragende, oder rumgedreht?, Mönche in mittelalterlichen Kutten und ebensolcher Gesinnung- wobei der durchschnittlich gebildete Mittereuopäer  nicht in der Lage ist, zu erklären, was an einer mittlealterlichen Gesinnung schlecht ist, aber er murmelt dann was von Hexenverbrennung (die blöderweise ein Phänomen der Neuzeit bzw. heidnischer Denkungsart ist, aber das ist ja egal). Er murmelt dann was von Seuchen und mangelnder Hygiene, aber auch da habe ich mal gehört, dass der Leibarzt der großen aufgeklärten, preußischen Friedrichs, vor dem täglichen Zähneputzen gewarnt habe. aber auch das ist ja egal, Verschone mich  mit den Fakten!
Auch dass es immer wieder Christen waren, die in Zeiten großer Epidemien den Kranken beistanden,  interessiert keinen, es wird höchstens kritisiert, das die damals ihren Patienten keine Antibiotika gaben und etwas merkwürdige Ansichten über die Ausbreitung von Krankheiten hatten.
Klar hätten doch einfach in die nächste Apotheke um Antibiotika laufen sollen, diese Leute damals 2hundertundungrad und von TÜV, Brandschutztüren und der Einhaltung von Dienstplänen, hatten die auch keine Ahnung ts, ts.

Völlig unkorrekte Gedanken aus gegebenem Anlass


Der Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland mit dem knausernden Erben





und für alle Freunde des gesprochenen, von Fontane geschriebenen Wortes

Gestern und heute in Rom

Sparsam
Die Angestellten des Vaticans von der Gendarmerie, über Gärtner, Techniker bis zum Reinigungspersonal haben nach der Wahl  Kardinal G.Bergoglios zum Bischof von Rom  entgegen der Tradition nach der Wahl eines Pontifex nicht wie üblich eine Sondergratifikation ( beim letzten Pontifikatswechsel 2005 waren es 1500.- €) erhalten. Das so gesparte Geld solle dem Päpstlichen Hilfswerk für die Armen zugute kommen.
Quelle: Pater Lombardi/ Sala Stampa

Audienzen
Heute morgen hat Papst Franziskus den Staatspräsidenten von Equador, Rafael Correa, in Audienz empfangen, der schon anläßlich der Inaugurationsmesse des Papstes im Vatican gewesen war.



Papst Franziskus hat gestern den neuen Portugiesischen Botschafte, Antonio C. Carvalho da Ribeira, am Hl. Stuhl,  in Audienz empfangen. Der Botschafter überreichte seine Akkreditierung und stellte dem Papst seine Familie vor. Einer der Söhne da Ribeiras übergab ein Kruzifix mit der Bemerkung, Papst Franziskus könne es ja bei den täglichen Messen in der Casa Santa Marta benutzen, als Geschenk.

Fundstück des Tages

Wo?  Bei Alipius, der es selber andernorts-nämlich bei Orbis Catholicus secundus fand. Dank dafür!



Blogger J.P. Sonnen schreibt darunter " Two popes that came from dirt poor families were Pius X and John XXIII. Both wore the burden of the papacy with greatest humility."
("Zwei Päpste, die aus bitterarmen Familien kamen, waren Pius X und Johannes XXIII. Sie trugen die Bürde des Papstamtes mit größter Demut.")

Das spielt natürlich darauf an, daß der Selige Johannes XXIII auch als Papst der Armen angesehen wurde, obwohl er dem päpstlichen Triumphalismus nicht abschwor - Sedia, Pfauenfederfächern und Pomp & Circumstance.

Ein Tag der Freude

Heute vor 8 Jahren, am 19.4.2005, wurde Kardinal Joseph Ratzinger zum Nachfolger Petri gewählt. Er stellte sich den Menschen, die auf den Petersplatz geströmt waren oder das Geschehen in den Medien verfolgten, als "demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn" vor  und stellte sich als Benedikt XVI in die Reihe seiner Vorgänger.




Wunst oder Kunst? oder "des Kaisers neue Kleider Teil II"

Es hat sich also mal wieder gezeigt, das Prinzip des Andersen-Märchens funktioniert auch in unserer Zeit prächtig...
Wir hatten es ja schon beschrieben .... die Jubler kamen aus allen Ecken.

Offensichtlich hat man nicht damit gerechnet, dass es auch in diesem Fall wieder "Kritiker geben könnte, die die Dinge anders sehen.
Lt. diesem WOn-Artikel gefällt Papst em. Benedikt das Bild überhaupt nicht, sein Bruder Georg findet es grausam und ein anwesender Prälat meinte gar, Benedikt "sehe aus, als ob er die falschen Pillen geschluckt hätte"...

Mehr muss man dazu nicht nicht mehr sagen, außer dieser legendären Szene hier vielleicht:



Ohne Worte:



Des Kaisers neue Kleider oder des "alten" Meisters neues Bild......

Ist es bei Hans Christian Andersens Märchen das Zusammenspiel des eitlen sebstverliebten Kaisers, der vor dem Spiegel und seinen Untertanen herumgockelt, des listigen Schneiders, der sich der unersättlichen Ansprüche seines illustren Kunden erwehren muß und der gehorsamen  aber dümmlichen und / oder feigen Untertanen und Vasallen, die alle das sehen, was sie sehen zu sollen glauben umd sich untereinander des Gesehenen versichern und alle gemeinsam in Jubelchöre ausbrechen, so ist es bei dem zweiten Papstproträt des Neu-Altmeisters Triegel was die Jubelchöre angeht ähnlich- nur daß es wirklich existiert.
Nicht jeder Künstler, der mit dem Bildnis eines Papstes beauftragt wurde, hatte ein glückliches Händchen. Davon kündet eine Anekdote :

Papst Leo XIII ( 1810-1903) saß einem nicht sonderlich talentierten Künstler für ein Porträt Modell.
Zuletzt bat der Maler den Heiligen Vater, er möge doch so freundlich sein, das Bild zu signieren. Der Papst willigte ein.
"Darf ich auch noch ein Zitat aus der Heiligen Schrift hinzufügen?"  fragte der Papst.
"Das würde mein Bild nur noch wertvoller machen" erwiderte der Porträtist.
Leo XIII pinselte auf das Bild:   Johannes 6, Vers 20. Leo XIII
Später schlug der Maler in der Bibel nach, um zu sehen, was die Unterschrift bedeutete:
"Fürchtet euch nicht, ich bin es. Leo XIII"

Auftraggeber, deutschsprachige katholische Medien und der Maler selbst besingen einmütig das entstandene Werk als großartig, ausdrucksvoll, typisch, meisterlich.
Der Künstler persönlich gewährt uns Einblick in seinen Schaffensprozess und erläutert seine Íntentionen, das wiederum kann man hier hören und sehen



Dabei spricht er allerdings über das erste aber sehr ähnliche, jetzt dauerhaft in Regensburg hängende Porträt.
Ist dem Apostolischen Palast ein neuer Rafael erstanden?


Donnerstag, 18. April 2013

Treffen sich zwei Päpste

Darf der das?


Deutliche Worte

Wir hatten es ja schon in unseren diversen Beiträgen zum Besuch des evangelischen Präses Schneider bei Papst Franziskus angedeutet:
Die Worte von Papst Franziskus, die wir damals von der englischen Seite von Radio Vatican übernommen hatten, waren so gemeint, wie sie gesagt wurden. Und nicht so, wie sie Präses Schneider dann nach seinem Besuch an die diversen deutschen Medien weitergab.
Heute gab es nun ein kurzes Statement von Kardinal Kurt Koch, zur geplanten Unterzeichnung einer "Erklärung zur Reformation", die in diesem Juni in Genf/Schweiz stattfinden wird.
Kardinal Koch wies auf diverse Inhalte des Papieres hin, stellte aber auch noch einmal richtig, was zwischen Papst Franziskus und Präses Schneider während der Audienz besprochen wurde. Hier ein Auszug aus dem Originaltext von Radio Vatikan:
"Koch nahm auch zum Besuch des Ratspräsidenten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, bei Papst Franziskus Stellung. Schneider hatte den Papst u.a. für 2017 nach Wittenberg eingeladen. Der Ratsvorsitzende habe bei der an den Besuch angeschlossenen Pressekonferenz den Eindruck vermittelt, als gebe es mit dem neuen Papst eine neue Ära in der Ökumene, im Sinne von „Diskontinuität" gegenüber früher. 

Herzlichen Glückwunsch, Pater Lombardi!

Seit kurzem "zwitschert" es im Netz und jetzt ist es auch von Radio Vatican bestätigt:

Pater Federico Lombardi erhält in diesem Jahr den Preis als "Communicator of the Year". Der Preis wird jährlich von der Allianz (für Fußballfans: der Namensgeber der Allianz-Arena, für Wirtschaftsfachleute einer der größten Versicherungsunternehmen der Welt) verliehen.
Heute vormittag wurde Pater Lombardi der Preis übergeben. Einer der Gründe für die Vergabe des Preises an Pater Lombardi war, "..dass er den Heiligen Stuhl mit Feinfühligkeit und Erfahrung repräsentiert, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen..."

Das freut uns sehr, dass die enorm gute Arbeit, die Pater Lombardi in den letzten Wochen seit dem Rücktritt von Papst Benedikt geleistet hat, auch einmal von "neutraler Stelle" anerkannt wird.

Schön zu sehen, dass mit solchen Preisen weltweit wahrgenommen wird, dass die Kirche nicht nur ein "mittelalterliches Konstrukt aus vergangener Zeit" (O-Ton diverser deutscher MSM und ihrer Forenschreiber) ist, sondern dass sie sich in der Kommunikation durchaus der heutigen Mittel bedienen kann, darf und auch muss, um die Schönheit des Glaubens weiterzutragen!

Die tun was!

Wirtschaft denken - in Salzburg!

Ethik in der Wirtschaft - ein großes Thema, an dem auch unsere Kirche nicht vorbeigehen kann. Bestimmt die Wirtschaft doch den Alltag der modernen Welt,  und somit auch unseren Alltag, den Alltag der Christen.
Da ist es doch schön zu lesen, dass die Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI-Stiftung sich auch für Forschungen in diesem Bereich engagiert:
Radio Vatikan berichtet, dass unter dem Generalthema "Wirtschaft und Werte - eine Ökonomie von Gut und Böse?" lädt die Stiftung in diesem Jahr junge Forscherinnen und Forscher aller Studiengebiete zur Benediktakademie 2013 für Mitte September nach Salzburg einlädt. 
Die Benediktakademie soll die Ideen Joseph Ratzingers vermitteln, und steht jedes Jahr unter einem besonderen Thema. Teilnehmen können junge Wissenschaftler aus unterschiedlichen Forschungsbereichen, theologische Kenntnisse oder religiöse Bindung wird nicht vorausgesetzt. Wer sich anmelden will, findet hier weitere Infos.

Wir finden, wieder einmal ein schönes Werk unseres Papa emerito, junge Menschen für die Verknüpfung von Glauben und Wissenschaft zu gewinnen und mit aktuellen Themen in die Zukunft zu weisen. Und wir wünschen uns und ihm, dass bei dieser Gelegenheit, der eine oder andere, der sich bisher nicht für den Glauben begeistern konnte, Gott über die Benedikt-Akademie begegnen kann.

Zeit wird's

Frühlingsboten überall ...




Sind wir froh, dass wir die Winterklamotten erst mal nicht mehr brauchen. Was für ein Segen.

Mittwoch, 17. April 2013

Gestern und heute in Rom

Boston




Audienz
Der saudiarabische Botschafter in Italien hat Papst Franziskus eine Botschaft König Abdullahs überbracht. Saudiarabien ist eines der wenigen Länder, die keine diplomatischen Beziehungen zum Vatican unterhalten. Bereits während des Pontifikates Benedikts XVI war es zu einer Entspannung un zu einer Annäherung zwischen dem Königreich und dem Kirchenstaat gekommen.




Gastfreundschaft & Brüderlichkeit
Papst Franziskus hat Papa emeritus Benedetto unbeschränktes Gastrecht -" es sei auch sein Haus" - in Castel Gandolfo zugesagt, er können dort bleiben, solange er wolle und dorthin kommen, wann er wolle.

Fußball
Der spanisch-argentinische Starfußballer Lionel Messi, genannt "Leo", der beim FC BArcelona unter Vertrag ist,  hat Papst Franziskus eines seiner Tricots geschenkt, es wurde vom spanischen Mitglied des Päpstlichen Laienrates Migeul D.Galinda nach der Generalaudienz überreicht.

Traditionen

werden in unserem Nachbarland England gepflegt und bewahrt.
Die Trauerfeierlichkeiten für Margret Thatcher sind ein schönes Beispiel dafür. Es waren einfach wunderbare Bilder, die dort heute über Internet oder TV zu uns kamen. In solchen Momenten zeigt sich der Glanz des Königreiches in all seiner Pracht. Diese Rituale halten das Land zusammen. Und wir fragen uns, warum wir alle (oder viele von uns) so schnell dabei sind, diese Traditionen aufzugeben.
Einer der berühmtesten Sprüche Thatchers war: "Jetzt haben wir die Deutschen zweimal geschlagen und jetzt sind sie schon wieder da ...". Dank unserer Grünen müsste sie das heute nicht mehr befürchten, dass uns nach einem Zusammenbruch nochmals ein Aufbau gelingen würde.



Hier ist noch ein Blogbeitrag des Telegraph-Journalisten Colvile, der im Zusammenhang mit der Begräbnisfeier von Baroness Thatcher "vom Stolz ein Anglikaner zu sein" spricht.
Ja, die europäischen Traditionen scheinen für Nichteuropäer schwer verständlich. Trotzdem kommen sie im Sommer gerne hierher und bewundern die großen Kathedralen und Schlösser, die der christliche Geist in Europa hervorgebracht hat.

Widerstand ..

... statt Gratismut.


In schwierigen Zeiten stand Pater Rupert Mayer zu seinem Gott, seinem Glauben und seiner Kirche. Er hielt sich weder an Predigtverbote noch fürchtete er sich vor den Konsequenzen. "Ein deutscher Katholik kann wohl niemals zu einem Nationalsozialisten werden." war eines seiner berühmtesten Zitate.

Pater Rupert Mayer wurde 1987 von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.

Die Dauerausstellung in der Münchner Bürgersaalkirche wurde jetzt nach längerer Umbauzeit wieder eröffnet.

Generalaudienz

Bei der heutigen Generalaudienz vor zahlreichen Pilgern auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus seine Katechese zum Glaubensbekenntnis fortgesetzt und über das "aufgefahren in den Himmel" gesprochen.
Jesus, der durch seinen Kreuzestod die Menschen an sich gebunden hat, steigt empor. Er kommt am Gipfel an und zieht uns mit sich hoch.
Jesus ist nicht mehr an einen bestimmten Ort, eine bestimmte Zeit gebunden sondern uns  überall und für immer nahe.
Daraus erklärt sich auch die zunächst paradox erscheinende Freude der bei der Himmelfahrt anwesenden Apostel.
Den jungen Italienern auf dem Platz rief er zu: "Man kann dem Herrn nicht ohne Enthusiasmus folgen. Das versteht ihr : Enthusiasmus! Dem Herrn mit Enthusiasmus folgen!"
Am Ende seiner Ausführungen versicherte der den Erdbebenopfern im Iran und in Pakistan seines Mitgefühls und seiner brüderlichen Nähe.
Quelle: CTV





Tweets zum Tage



Aus der Heimat : Essig

Und das nicht von den üblichen Altkritikern sonder aus den eigenen Reihen....

Man hätte sich gewünscht, daß auch katholische Institutionen und Medien, wie die KNA und die, die deren Texte ungeprüft und unkritisch übernehmen,  wie ein Katholisches Nachrichtenportal und domradio, etwas mehr Liebe und deshalb auch etwas mehr Recherche investiert hätten.
So haben sie denn quasi als Geburtstagsgruß eine - sofort vom Hl. Stuhl  dementierte Aussage über eine schwere neurologische Erkrankung von Papa Benedetto, die Bischof Paglia in den Mund geschoben worden war, wiedergegeben, die auf einer glatten Lüge beruht und gegen die der Vatican offiziell mit klaren und eindeutigen Worten vorgegangen ist und die ad hoc widerrufen werden mußte- weil der Bischof, dem derlei Aussagen in den Mund gelegt wurden, Bischof Paglia, sie sofort als von ihm nie gesagt und vor allem als grundfalsch erklärte. Aber KNA verbreitete sie weiter.

Zur Erinnerung - aus einem einige Tage alten Beitrag.....
"Dementi
Dann gab es ein harsches Dementi aus dem Vatican gegen einen Artikel über den angeblichen Gesundheitszustand des Papa emeritus, in dem Bischof Paglia frei erfundene, ungeheuerliche Behauptungen untergeschoben wurden. In ungewöhnlich klaren , eher wenig diplomatischen Worten wird der Urheber des Artikel  Anselmo zum sofortigen Widerruf  und Abdruck des Briefes in seiner Zeitung aufgefordert.
Hier der Link -zum Abdruck des Vaticanischen Schreibens."




Dienstag, 16. April 2013

Aus dem katholischen Familienalbum


Wenn das Fest schon fortgeschritten ist, blättert man gern noch mal im Familienalbum und frischt alte Erinnerungen auf. Weißt du noch....? Das wollen wir am Ende dieses Tages auch tun.

Weltfamilientag in Mailand
Auf die Frage eines Kindes erzählt Papa Benedetto , wie es in seiner Kindheit in seiner Familie zuging.- wie sie die Sonntage verbrachte.  Dieses Video ist so schön- daß wir es heute am Geburtstag unseres Emeritus in Erinnerung bringen wollen.




 WJT in Madrid



und als besonderes Schmankerl zum Abschluss
Der Erzbischof von München und Freising

Die Welt gratuliert

Einer der frühen Gratulanten: Papst Franziskus
Bei seiner allmorgendlichen Messe in der Casa Santa Marta hat Papst Franziskus zunächst mit einem Gebet den Hl. Geist gebeten, seinem Vorgänger beizustehen und ihn zu trösten, später hat er Papa Benedetto in Castel Gandolfo angerufen, um ihm persönlich zu gratulieren. Bei diesem Gespräch hat er nach Angaben des offiziellen Bulletins des Hl. Stuhles auch einige Worte mit Bruder Georg gewechselt, mit dem zusammen er am kommenden 23. April Namenstag feiert.
Am kommenden Freitag, dem 19. April jährt sich zum 8. mal die Wahl Joseph Ratzingers auf die Cathedra Petri.
Quelle LaSantaSede




Die deutsche Sektion von Radio Vatican hat es ja doch noch geschafft.....Link
wir hatten schon nicht mehr damit gerechnet.

A.Kissler
Besonders lesenswert ist der Artikel von A. Kissler im Cicero " Avantgardist der Stille"   Link

Kardinal A.Comastri  im Interview mit Radio Vatican :" Sein Gebet stärkt Papst Franziskus und uns"
Link zum Interview
die deutsche Übersetzung folgt auf der nächsten Seite ( lohnt sich!)

France Presse  Link

Rorate Coeli  Link

Avvernire, Elio Guerriero  "Die Liebe des Zeugen"  Link
Guerriero entwickelt die Geschichte des Pontifikats Benedettos von der Figur des Lieblingsjüngers Johannes aus- der unter dem Kreuz und nach dem Tode und der Auferstehung Jesu der Weggefährte des Petrus wird. Er schreibt Papst Benedikt habe sein Pontifikat immer von Ostern aus gesehen -so wie sein ganzes Leben, das an einem Ostersamstag, dem 16. April 1927,  in Marktl begann.

die gesamte spanischsprachigen  Presse und blogs haben wir ob unserer mangelnden Spanischkenntnisse ausgelassen

zur Übersetzung des Interviews mit Kardinal Comastri mit Radio Vatican

Tanti Auguri, Papa em. Benedetto!


Zu Ihrem 86. Geburtstag gratulieren wir von ganzem Herzen 
und wünschen ihnen Kraft, Gesundheit und  
dass der Dreieinige Gott Sie auf dem neuen Weg, 
der Kirche in Kontemplation und Gebet zu dienen , 
auf den er Sie berufen hat, behüten, begleiten und schützen möge.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie in ihrem gewählten Mitleben mit der Kirche Freude und Vollendung finden 
und auch noch ein bisschen Zeit für die geliebte Musik 
und die ebenso geliebte Lektüre - in Ihrem kleinen Paradiesgärtlein unterhalb der Sixtinischen Kapelle 
innerhalb der schützenden Mauern des Vatikans.

In tiefer Dankbarkeit für ihre erleuchtenden Predigten, Reden und Texte, mit denen Sie uns auf den rechten Weg geholfen haben und für Ihr großes Pontifikat bleiben wir mit Ihnen und für Sie im Gebet verbunden."

Die italienische Zeitung "Avvenire" hat für Gratulanten eine Extra-Seite eingerichtet, wo man Benedetto gratulieren kann.
Hier ist der Link!

Montag, 15. April 2013

Was wirklich mal gesagt werden muß

kann man hier als Artikel von Wolfram Weimer im Standard lesen Link
Gibt es Entlarvenderes als das beredte Schweigen der europäischen Linken zu den sicher nicht leeren Drohungen des nordkoreanischen Mariontettendiktators Kim Jong-Un,  Atomwaffen einzusetzen?
Wäre die Strahlung, die vom kommunistischen Gulagstaat durch den Einsatz von  Atomwaffen ausgelöst würde, eine gute Strahlung, über die man folglich schweigt z.B. im Gegensatz zur Strahlenhysterie um die Tsunamikatastrophe mit der nachfolgenden Havarie des Kernreaktors in Fukushima, wo innerhalb weniger Tage Geigerzähler in Deutschland ausverkauft waren?
Gerade in Gorleben unterwegs oder was? Oder beim Ostermarsch falsch abgebogen? Keine Demo, keine Menschen-und/oder Lichterkette?
Keine Kindergartenkinder auf Straßenkreuzungen mit von Eltern und Erzieherinnenkollektiv liebevoll gemalten  Spruchbändern " Wir haben Angst" ?  Keine kamerawirksamen hysterischen Ausbrüche bekannter grüner Politikerinnen ? Nein,  wohl nicht. Hier herrscht über allen Gipfeln Ruh und auch in den Wipfeln hörest du  kaum einen Hauch....sogar die Vöglein schweigen im Walde, warte nur....aber nein volkseigene Strahlung ist per se ungefährlich für die Werktätigen aller Länder, sie trifft nur Bonzen und Kapitalisten oder so.

Dementis und Korrekturen....

wir wollen ja nicht mit zweierlei Maß messen- und dann selber nicht tun, was wir von anderen verlangen. Deshalb müssen wir zwei Sachen, die wir kürzlich hier -gutgläubig, das geben wir zu-veröffentlicht haben, korrigieren.

1. Das schöne Foto von Papa emeritus Benedetto und seinem Bruder Georg in Castel Gandolfo , ist wohl schon älteren Datums ( letzter Herbst, und soll da schon im Merkur gezeigt worden sein), auch wenn es im Corriere della Sera als aktuell veröffentlicht wurde. Link
Das ist schade- in jeder Hinsicht.

2. Die von der Sala Stampa und  der Homepage des Hl. Stuhls angekündigte alternierende Benutzung der Ferula Pauls VI ( und Johannes Pauls II)  und der Benedikts XVI ( und Johannes XXIII) durch Papst Franziskus, die gestern in San Paolo fuori le mura   beginnen sollte- hat nicht stattgefunden.
Hier eine Kopie aus dem Artikel:
"...Il Santo Padre Francesco, per la celebrazione della Santa Messa in occasione dell'insediamento sulla Cathedra Romana (7.04.2013), ha usato la croce pastorale di Paolo VI, con l'intenzione di alternare nelle prossime celebrazioni l'uso di questa con quella di Benedetto XVI. ...."

top

" Der Hl. Vater Franziskus hat bei die Feier der Heiligen Messe anläßlich der Inbesitznahme der Cathedra Romana, das Pastoralkreuz von Paul VI benutzt- mit der Absicht ab der nächsten Feier seinen Gebrauch mit dem von Benedikt XVI abzuwechseln."

Warum das nicht geschah, entzieht sich unserer Kenntnis, ebenso warum man eine solches Vorgehen ankündigte.

Erlösung!

Der Frühling 

Der Wittelsbacher Brunnen in München - ein ganz sicherer Frühlingsbote
aufgenommen mit meiner iPhone-Kamera - gestern nach dem Gottesdienst
zeigt sich in München zuerst an den Brunnen. Während die Bäume noch alle nackt sind, einige Sträucher ein paar Knospen hervorblinzeln lassen, hat man es jetzt doch gewagt, die Brunnen von ihren grausamen Holzverpackungen zu erlösen. Überall rauscht und plätschert es jetzt wieder  in der Stadt und wir dürfen uns über den schönen Anblick der Kunstwerke vergangener Zeiten erfreuen, die dort früher nicht nur einfach herumstanden und schön waren, sondern auch ein wichtiges Mittel zur Versorgung der Stadtbewohner mit Trinkwasser.

Sonntag, 14. April 2013

Das Kreuz, der interreligiöse Dialog und der interne, katholische Säkularismus

Im Konradsblatt von dieser Woche fand sich ein total genialer  Leserbrief, den ich mit Erlaubnis des Autors hier abtippe.
Äußerer Anlass war die Vorstellung von 2 Büchern in einem älteren Konradsblatt, die weder der Leserbriefschreiber noch ich, jemals lesen werden,  Der Titel des einen lautet "Abschied vom Opfertod" Autor ist Meinrad Limbeck das andere Buch heißt "Ist Gott käuflich, die Rede vom Opfertod Jesu auf dem Prüfstand"
Der Leserbrief dazu lautet:

...[ich] merke in theologischen Überlegungen vergangener Jahre  - auch in evangelischen Kirchengemeinschaften -, das man irgendwie damit liebäugelt, den Kreuzestod Jesu als Erlösungstod für uns weich zu spülen, damit er für die Zukunft besser passt.
Wenn man mancherseits den Glauben, in Ökumene mit Weltreligionen und der Esoterik, weiter entwickeln und für die Zukunft neu denken will, kommt der Erlösungstod Jesu äußerst ungelegen, Wenn Meinrad Limbeck sagt "eines 'Opfertods' Jesu bedarf es .... nicht, weil nach Jesu Botschaft das Reich Gottes schon da ist - und damit von Gottes Seite, alles was der Mensch für ein erfülltes Leben braucht. Wort und Beispiel Jesu führen zur Versöhnung mit Gott und mit sich selbst", dann ist das meiner Meinung nach zu dürftig für eine wirkliche Erlösung. Das Beispiel alleine erlöst nicht.
Die durchgehaltene Liebe Jesu am Kreuz bewirkt die Erlösung und dazu ist er ja auch gekommen, um am Kreuz für unsere Sünde und Not zu sterben. Jesus ist von seinem Vater nicht gesandt worden, um die Welt noch ein bisschen besser zu machen. Das jüdische Gesetz würde genügen, um die Welt moralisch im Lot zu halten.
Erlösung ist viel mehr.
Andere Weltreligionen und die Esoterik können den Kreuzweg nicht verstehen, weil es dort um Selbsterlösung geht. Nur im Christentum geht es um die Erlösung in der Hingabe 
von jemand anderem dessen Liebe ich vertraue.
Wenn das Christentum das erlösende Sterben Jesu am Kreuz nicht mehr als zentrale Mitte des Glaubens  sehen, würde,  würden wir tatsächlich - was viele offenbar wollen - zum Wohltätigkeits- und Gesellschaftsverein  verkommen.
Ich sehe in solchen Publikationen eine Gefahr., dass es mit der Kirche dahin gehen soll, um in der Ökumene der Religionen bald mit vielen anderen kooperieren zu können.

St.Paul vor den Mauern

ist die dritte Kirche des Bischofs von Rom, sie ist dem heiligen Paulus geweiht und über dem Grab des Apostels errichtet..
Papst Franziskus nahm sie heute im Rahmen einer feierlichen heiligen Messe in Besitz.



Einfach wunderschöne Bilder !

Zur Geschichte der Ferula

Papst Franziskus hat bei der Inbesitznahme der Cathedra Petri in der Lateranbasilika auf die Ferula Pauls VI zurückgegriffen- was zu allerlei, teilweise wilden Spekulationen über den Symbolwert dieses Tuns Anlass gab. Um dem Ganzen mal eine historische Grundlage zu geben-hier ein bißchen was aus der Geschichte der Ferula, so wie der Hl. Stuhl -nach den Quellen und vaticanischen Archiven-sie darstellt. Link

Die Ferula oder das Pastoral als liturgisches Insignium eines Bischofs oder Abtes ist zuerst in spanischen Chroniken aus dem 7. Jahrhundert bezeugt, auch wenn es ihren Gebrauch wahrscheinlich schon früher gab.
Es sieht so aus, als habe sich die Nutzung der Bischofsstabes von der iberischen Halbinsel aus, zunächst über die Britischen Inseln, dann Gallien und Germanien in der Westkirche ausgebreitet.
In den frühen Beschreibungen und Anweisungen nach den Ordines Romani für die päpstlichen Messen wird der Bischofsstab nicht erwähnt.
Auf keiner römischen Bilddarstellung der päpstlichen Insignien ist die Ferula abgebildet- sie war nicht Teil der päpstlichen Insignien. Noch Innozenz III ( 1161 -1216 ) schrieb in "De sacro altaris mysterio"  "Romanus Pontifex virga non utitur"
Der Grund dafür, daß der Papst keinen Bischofsstab nutzte, liegt wahrscheinlich darin, daß bis nach Beendigung des Investiturstreites, die Bischöfe , die von anderen Bischöfen geweiht wurden, von weltlichen Machthabern eingesetzt wurden, die ihnen dann bei der Investitur die Ferula überreichten.
Die Päpste hingegen wurden weder von Bischöfen noch weltlichen Machthabern eingesetzt, sondern erhielten ihre Macht direkt von Gott, daher gehörte auch ein Bischofsstab nicht zu ihren Insignien.
Noch Thomas von Aquin schreibt: "Romanus Pontifex non utitur baculo." und er bezieht sich dabei ausdrücklich auf die Form des Krummstabes, der einem Hirtenstab gleicht, als Zeichen des Hirtenamtes und der Jurisdiktion.

Sehr Schönes aus Heiligenkreuz

Am vorigen Sonntag hat der Wiener Erzbischof Kardinal Schönborn im Kloster Heiligenkreuz zwei Zisterzienserbrüder geweiht- einen zum Diakon den anderen zum Priester.
Wer mehr lesen und sehen will, kann das hier tun: Link
Und wer Bilder vom Besuch von Papa emeritus Benedetto 2007 in Heiligenkreuz ansehen möchte, kann das hier tun. Link

Babylon? Babylon!


Wer kennt sie nicht, die Bibelgeschichte vom Turmbau zu Babel, als Gott, der Großmannssucht der Menschen überdrüssig, mal wieder einen genialen Einfall hatte.
Er brachte den Menschen die unterschiedlichen Sprachen, die in unserer heutigen Welt dafür sorgen, dass man einander nicht mehr versteht.
Ein schönes Beispiel, dass diese Sprachverwirrung und die daraus entstehenden Missverständnisse  auch heute noch dafür sorgen, dass wir Menschen unsere Bodenhaftung nicht verlieren, haben wir kürzlich hier auf unserem Blog aufgezeigt.

So richtig gewirkt hat’s aber wohl noch nicht. Wir hatten ja schon vermutet, dass es den Medien wieder gelingen würde, aus einem kleinen Schneeball innerhalb von einer Woche eine Lawine zu machen ... und das ist doch erwähnenswert.

Wir möchten hier jetzt nicht noch einmal wiederholen, was Papst Franziskus zu Präses Schneider gesagt hat. Interessant ist aber, dass daraus immer wildere Geschichten gestrickt werden, so nach dem Motto: „...unter Benedikt XVI war ja alles schlecht, weil der wollte sich ja den Evangelischen nicht unterordnen, aber unter Papst Franziskus ist jetzt alles besser.

Tweets zum Tage



Regina Coeli

Beim heutigen Regina Coeli sprach Papst Franziskus über das Geschehen in den ersten Tagen nach der Auferstehung des Herrn in Jerusalem, wie sich die Nachricht vom Unerhörten verbreitete und wie die Hohen Priester vergeblich versucht hatten, die Weitergabe der Frohen Botschaft durch die Jünger zu unterbinden.
Die Jünger-unter ihnen die späteren Apostel- hatten nicht den Autoritäten gehorcht sondern nur Gott.
Das sollten auch wir trotz aller Schwierigkeiten  in der heutigen Zeit tun, wenn wir die Gegenwart des Herrn in unserem Leben erfahren haben und das anderen mitteilen.
Quelle: RadioVatican



Hier ist noch eine kurze deutsche Zusammenfassung:

Samstag, 13. April 2013

Leck?

Wir wollen nur mal ganz bescheiden darauf hinweisen, daß unser Boot nicht leck ist- und Schiffsbrüchige, die vielleicht noch orientierungslos bei Echo Romeo herumschwimmen, und den dort zahlreich angebotenen Rettungsversuchen ( zutüdeln, Cappa Magna rein, Dialog beginnen, Schuldige suchen....) mißtrauen, bei uns aufgenommen werden...wir setzen gleich mal das Schlauchboot aus.
Hier der Link  zum Fundstück des Tages  bei Echo Romeo :  
zur erschütternden Meldung von der dräuenden Seenot des Schiffleins Petri "alle Mannin an Deck !"
Dies ist keine Übung ! Die Bordkapelle spielt non stop Durchhaltelieder, der Funker ist gefesselt und geknebelt, damit er nicht vorzeitig SOS funkt, aber sonst ist alles klar.

Wir sind Papst?

das fragen sich vielleicht seit heute die hochehrwürdigen Eminenzen:
Bertello, Ossa, Gracias, Marx, Pasinya, O´Malley, Pell & Rodriguez, die in ein Kollegium aus 8 Kardinälen berufen wurden, um den Papst bei der Leitung der Kirche zu beraten.

Pater Lombardi hat noch einmal betont, daß die Herren nur beratende Funktion aber keinerlei Entscheidungskompetenz haben, das wurde notwendig, weil unsere ignoranten MSM schon wieder von Revolution phantasieren, schon mal salopp verkünden, die Zeit der Alleinherrschaft über die Kirche sei vorbei und andere Wunschkonzertmelodien  ähnlichen Inhalts trällern

Hier ein Link  zum Artikel von news. va

Neues aus Rom

Ferula
Wie die Sala Stampa bekannt gab, wird Papst Franziskus die Ferula von Paul VI und den Kreuzstab Benedettos abwechselnd benutzen. Dazu veröffentlichte sie einen kleinen Exkurs über den Bischofsstab und seine Geschichte -und die Ferula.
Hier der Link 

Dementi
Dann gab es ein harsches Dementi aus dem Vatican gegen einen Artikel über den angeblichen Gesundheitszustand des Papa emeritus, in dem Bischof Paglia frei erfundene, ungeheuerliche Behauptungen untergeschoben wurden. In ungewöhnlich klaren , eher wenig diplomatischen Wurten wird der Urheber des Artikel  Anselmo zum sofortigen Widerruf  und Abdruck des Briefes in seiner Zeitung aufgefordert.
Hier der Link -zum Abdruck des Vaticanischen Schreibens

Gerüchte und das prompte Dementi
Nach Vaticanista P.Rodari hat Papst Franziskus beschlossen, das Aufgabengebiet und die Kompetenzen des Staatssekretariates zu beschränken und einen "Kronrat" von 5 Kardinälen einzurichten, die ihm bei der Leitung der universalen Kirche zur Seite stehen. Dieser Kronrat solle im Oktober seine Arbeit beginnen.
Paolo Rodari ist Vaticanist der Repubblica, die Kardinaelstaatssekretär Bertone zum Feind Nr.1  stiliisert hat und seit Monaten,  mal mehr mal weniger offen, dessen Abberufung fordert. Bei der Repubblica , die auch bei Vatileaks eine etwas undurchsichtige Rolle spielte, weiß man nie genau, ob mit den Attacken auf den Staatssekretär nicht auch der Pontifex gemeint war


Ein Foto sagt mehr

als viele gedruckte Worte.....zu unserem gestrigen Beitrag über den Gesundheitszustand von Papa emeritus Benedetto ( nach dem Artikel des Corriere über den Besuch von Bruder Georg und die Vorbereitungen zur Geburtstagsfeier )  gibt es noch ein schönes Foto der Nachrichtigenagentur Ansa, das durch italienische und französische Journale und blogs ging. Es zeigt die Brüder Ratzinger in Castel Gandolfo . Link


Freitag, 12. April 2013

Heute in Rom

Heute um 12:00 hat Papst Franziskus die Päpstliche Bibelkommission zum Ende ihres jährlichen Treffens in Audienz empfangen. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Kommission,  Erzbischof  L.Müller sprach er zu den Theologen:
"Die Bibel kann man nicht aus sich selbst heraus interpretieren sondern nur vom Fundament der Tradition aus.
Die Interpretation biblischer Texte kann auch nicht eine individuelle, wissenschaftliche Aufgabe Einzelner sein, sie muß der lebendigen und authentischen Tradition der Kirche gegenübergestellt werden.
Die ist das Maß für ein korrektes Verhältnis zwischen Exegese und Lehramt.
Das sei - fuhr er fort- nicht nur für den einzelnen Glaubenden sondern für die ganze Kirche wichtig, deren Leben und Sendung auf das Wort Gottes gegründet ist.
"Das Wort Gottes ist die Seele der Theologie und gleichzeitig die Inspiration der christlichen Existenz. Das Wort Gottes geht der Bibel voraus und aus ihr hervor.
Um die Schrift verstehen zu können, ist die ständige Anwesenheit des Heiligen Geistes und die Führung durch das Lehramt nötig.
Das II.Vaticanische Konzil  hat das in der Konstitution Dei Verbum mit großer Klarheit gesagt: alles , was die Art, die Schrift auszulegen betrifft, ist in letzter Instanz dem Urteil der Kirche unterworfen, die das Göttliche Mandat erhielt, das Wort Gottes zu bewahren und zu interpretieren."
Quelle: Radio Vatican
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Außerdem stattete Papst Franziskus dem vaticanischen Staatsekretariat einen Besuch ab und dankte den Mitarbeitern für ihre wertvolle Arbeit.