Freitag, 31. Mai 2013

Dies und das

Ein Telefonat
Der Exsekretär des seligen Papstes Johannes XXIII, Erzbischof Loris Capovilla, hat Papst Franziskus persönlich eingeladen, an den zum 50.Todestag Angelo Roncallis am 3. Juni geplanten Erinnerungsfeierlichkeiten teilzunehmen.
Als das Telefon klingelte und am anderen Ende eine Stimme sagte: "Monsigor Capovilla ich bin Papa Francesco" glaubte  der Angerufene zunächst an einen Scherz.
Der Papst sagte: " Sie haben mich zu dem Erinnerungstreffen eingeladen und ich danke Ihnen. Wo wir nun zusammen sprechen, bitte ich Sie um einen Gefallen. Bitten Sie Papa Giovanni, er möge mir helfen, besser zu werden."
Quelle : AGI, Salv. Izzo

Großes Glück
"Das Glück für Papst Franziskus ist, daß er die 68-er Jahre versäumte, weil er nicht Europa war."
So überschreibt Martino Cervi seinen Artikel in "Tempi" über das Pontifikat des argentinischen Papstes.
Hier der Link

Als mitentscheidend für die Art Papst Franziskus´ mit den Gläubigen zu sprechen, betrachtet Prof. Giovanni Gobber, Ordinarius für Deutsche Linguistik an der Universität Mailand, die Tatsache, daß der die 68er Jahre nicht in Europa miterlebt hat:
"Die Distanz zu Europa hat sich als großes Glück für ihn herausgestellt. Er hat die 68-er Jahre nicht miterlebt wie wir, auch wenn er die Befreiungstheologie kannte, so wie er sie auf dem Feld der Theorie bekämpfte - wie es auch Papst Johannes Paul II tat. (....)

Nachtrag: die Prozession

Die Fronleichnamsprozession gestern  in Rom

Tweet zum Tage

Corpus Domini, Heilige Messe und Prozession in Rom

im CTV-Video

Donnerstag, 30. Mai 2013

Das merkwürdige Fehlen konservativen Widerstands gegen grüne Spinnereien

In dem von Mitbloggerin Damasus via Katolon verlinkten Artikel von Bettina Röhl über die Grünen und deren, ach wie sagen wir das?, nun sagen wir so, aus ihrer Anti-Haltung geborenen verrückten Ideen, findet sich folgender Satz, der die letzten 30 Jahre grüner, linker Politik illustriert:

Umgekehrt haben sich alle Konservativen und auch Sozialdemokraten immer bereitwillig von den Grünen attackieren lassen, Besserung gelobt und Anpassung geübt.

Hiermit beleuchtet Bettina Röhl, m.E,  das Grundproblem im Umgang mit den Grünen
Und ich muss sagen, ja genau deshalb haben wir den Salat, den wir haben. Sobald die Grünen bzw deren linke Vorgänger sagten: “Das und das ist gut!”, wurde nicht gefragt “Ist das wirklich gut?”, sondern sich von christlicher und konservativer Seite bemüht festzustellen, das und das  sei schon immer das Anliegen der Konservativen, bzw der Kirche gewesen.
Ja so leid es mir tut, genauso habe ich das immer und immer erlebt.

Corpus Domini in Rom 2013

Heute nun feierte Papst Franziskus die Heilige Messe auf dem Vorplatz von San Giovanni in Laterano.



In seiner Predigt sagte er:  "In der Eucharistie läßt uns der Herr seinen Weg gehen- den des Dienens, des Teilens, des Gebens- von dem bißchen , was wir haben und dem bißchen was wir sind. Wenn wir das teilen, wird es Reichtum, weil die Macht Gottes die Liebe sist und er steigt in unsere Armut herab , um sie zu verwandeln."

Im Anschluss an die Messe folgte er dem Allerheiligsten, das wie in den Jahren zuvor auf einem Wagen gefahren wurde, zu Fuß nach.


Quelle: Radio Vatican

Fronleichnam in München: Von großen und kleinen Wundern

Wettervorhersage mies bis katastrophal: Die Chancen für unsere diesjährige Fronleichnamsprozession standen nicht gut. Als ich heute früh Richtung Innenstadt losfuhr, regnete es noch leicht und so war ich ganz erstaunt, dass am Marienplatz keine Polizisten standen, die uns Richtung Dom weiterschickten.
Gemeinsam mit Maria warteten
wir auf den Beginn der
Messfeier und auf die Sonne ..
Eine halbe Stunde vor Messebeginn sah es noch ziemlich trostlos aus, der Blick in den Himmel ließ nur die Gottesmutter leuchten ... Langsam füllte sich der Platz und zum Beginn der Messe waren es dann doch viele Tausend, die genug Gottvertrauen mitgebracht haben, um auch unter nicht ganz so schönen Wetterbedingungen das Fest des Leibes des Herrn mitzufeiern. Offensichtlich diente der gestrige "GA-Auftritt" von Papst Franziskus im strömenden Regen doch dem einen oder anderen als Vorbild und Mutmacher.
... und es hat sich gelohnt. Das Wetter hielt und es schien schon zu Messebeginn etwas heller geworden zu sein. Gemeinsam mit zwei Kardinälen und 3 Bischöfen feierten wir die festliche Messe. Kardinal Marx hielt eine mitreißende feurige Predigt, so dass es uns allen gleich wärmer wurde.
Wer früh genug da ist, hat einen
guten Platz mit freier
Sicht auf das Geschehen am Altar
Er betonte, wie wichtig es sei dieses Glaubensbekenntnis, diese Demonstration des Glaubens öffentlich zu feiern, weil eben der Glaube und Christus zu unserer Stadt gehören - auch wenn die Stadt heute weltläufig und pluralistisch ist. Er machte uns Mut, die "Speise des Glaubens" weiterzutragen und den Glauben zu leben.
Während der Gabenbereitung brachten Mitglieder vieler ausländischer Missionen ihre Gaben zum Altar und der Himmel fing an, leicht "zu lächeln" ... Das steigerte sich während der Wandlung, als die wärmenden Sonnenstrahlen endgültig durch die dunkle Wolkendecke drangen. Die Wärme, die uns durchdringt, wenn der Herr in unsere Mitte tritt, konnten wir so noch intensiver erleben. Gleich nach der Kommunionausteilung machten sich die ersten Gruppen auf den Weg.

Corpus Domini

am 16. Juni 1960 . Am gleichen Ort feierte damals, vor 53 Jahren,  der sel. Papst Johannes XXIII die Hl. Messe und erteilte vor dem Beginn der Prozession den Gläubigen vor der Lateranbasilika den eucharistischen Segen.



Quelle: Cantuale Antonianum

Vor 80 Jahren

Nach 63 jähriger Unterbrechung  feierte vor 80 Jahren am 25.Mai 1933 dem Hochfest Christi Himmelfahrt erstmals wieder ein Papst die Heilige Messe in der päpstlichen Bischofskirche San Giovanni in Laterano. Das war durch die Unterzeichnung der Lateranverträge möglich geworden.
Wie man auf den alten Filmaufnahmen sehen kann, wurde Papst Pius XI von einer riesigen Menschenmenge  begeistert begrüßt, als er auf der Benediktionsloggia der Basilika erschien um die Menge zu segnen.

Dass es sich hier um eine italienische Filmaufnahmen handelt, nehmen wir gern in Kauf.


Heute nachmittag wird Papst Franziskus dort traditionsgemäß die Fronleichnamsmesse zelebrieren und die Prozession von San Giovanni zu Santa Maria Maggiore anführen.

Quelle: Cantuale Antonianum

Mittwoch, 29. Mai 2013

"Talking to the Pope"

50 berühmte Spanier (Politiker, Sportler, Künstler) haben gemeinsam ein Buch "Talking to the Pope" über ihre Begegnungen mit Papa emeritus Benedetto geschrieben. Das Buch wurde heute in Rom in Anwesenheit des spanischen Kardinals Antonio Canizares, der den intellektuellen Einfluß des emeritierten Pontifex hervorhob, vorgestellt.
Die vorläufige Endfassung des Buches war dem Verleger am 8. Februar, 3 Tage vor der historischen Rücktrittserklärung Papst Benedikts XVI , vorgelegt worden. Das Buch, das aus Respekt vor einem wirklich außerordentlichen Menschen geplant wurde, ist nun  eine Hommage für sein Pontifikat geworden.

Zur Entspannung

Erinnerung an ein schönes Wochenende:



Es macht einfach noch mehr Spaß mit den Legomännchen...

Fundstück

Felizitas Küble vom Christlichen Forum hat sich die Arbeit gemacht, die Aussagen der Grünen herauszusuchen, die damals auf dem Höhepunkt des Missbrauchsskandals gemacht wurden. Sehr interessant, dass der damalige Augsburger Bischof Mixa schon damals voll ins Schwarze getroffen hat. Noch interessanter sind die Kommentare der Grünen-Führung zu seiner Aussage. Und wir wundern uns nicht, dass die Grünen alle in Deckung gegangen sind und wir wundern uns schon gar nicht, dass der SPON unter diesem Artikel nicht mal mehr Kommentare zulässt.
Offensichtlich haben sie dort auch genug von den Pöbeleien der LinksGrünen Anonymusse, die es offensichtlich nicht ertragen, dass ihre "Lieblinge" nun in ähnlicher Weise angegangen werden, wie gerade die Grünen es mit den Katholiken gemacht haben.  Warum die aber nun glauben, dass wir das veröffentlichen?

Tweet zum Tege

Generalaudienz

Bei der heutigen Generalaudienz war der Hl. Petrus wohl abgelenkt- jedenfalls regnete es anhaltend- was Papst Franziskus aber nicht daran hinderte, unbeschirmt im offenen Jeep durch die Reihen der Besucher auf dem Petersplatz zu fahren. Er machte ihnen ein Kompliment für ihre Ausdauer, mit der sie dem Regen trotzten.



In seiner Ansprache forderte er die Gläubigen auf, "die Kirche immer zu lieben, trotz der Fehler und Sünden, weil die Barmherzigkeit Gottes immer größer ist."
"Die Kirche ist die Familie Gottes" , sagte er, " was ist sein Plan?  Aus uns allen die einzige Familie seines Sohnes zu machen, in der alle ihm nahe sein und sich von IHM geliebt fühlen können." (......)
"Fragen wir uns heute: wie sehr liebe ich die Kirche? Bete ich für sie? Fühle ich mich als Teil der Kirchenfamilie? Was tue ich, damit wir eine Gemeinschaft sind? (....) und jeder sich willkommen fühlen kann?
Bitten wir den Herrn -besonders in diesem Jahr des Glaubens, daß wir immer mehr eine wahre, richtige Familie werden, die lebt und die Wärme Gottes in sich trägt."

Quelle Radio Vatican

Hier ist das komplette Video der Generalaudienz

Kontinuität

oder eine weitere Enttäuschung für die Progressisten innerhalb der Kirche, die nach der Wahl Kardinal Bergoglios auf die Cathedra Petri, seinen Verzicht auf die Roten Schuhe, die Mozetta, den Mercedes und das Apartamento frohlockten und hofften, nun werde im Rahmen einer katholischen Revolution endlich auch wieder die Heilige Messe in ihrer außerordentlichen Form abgeschafft und der 2007 aus seinem Amt gelobte päpstliche Zeremonienmeister Piero Marini reaktiviert und an seiner Stelle Guido Marini in die Wüste- pardon-als Bischof in ein Bistum geschickt.
Wie man in Il Foglio liest, haben die Bischöfe Apuliens bei ihrem ad-limina-Besuch Papst Franziskus direkt darum ersucht, das Motu Proprio Summorum Pontificum zurückzunehmen  und der habe ihnen mit einem kurzen und klaren nein geantwortet.
Es müsse auch Platz für das Althergebrachte -und überlieferte geben.  Hier der link  zum Artikel mit der Überschrift: "Die Alte Messe wird nicht angerührt!"
Und da die Bischöfe Apuliens -voran Msgr. di Molfetta -so gut wie alles, was zwischen ihnen und dem Bischof von Rom bei diesem Anlass besprochen wurde, ausgeplaudert haben, blieb auch dieser Wortwechsel nicht verborgen.
Man sieht, wenn es kein Vatileaks mehr gibt, springen gern die ein oder anderen Mitraträger ein.

Quelle Il Foglio/ Mattea Matzuzzi

Dienstag, 28. Mai 2013

Der deutsche Mainstream krümmt und windet sich

- um die pädophilen Verstrickungen der Grünen möglichst klein und unbedeutend erscheinen  zu lassen oder sie gar tot zu schweigen.... aber es gibt auch Ausnahmen:  in der Wirtschaftswoche schreibt Bettina Röhl darüber. Natürlich ist sie ein rotes Tuch für alle Exsympathisanten ihrer Mutter, die nach dem Scheitern der RAF schnell den Schafspelz übergezogen und ein mehr oder weniger gutes Auskommen in der ein oder anderen Partei, Journalen & Redaktionen und Organisationen gefunden haben und ihre doktrinären Überzeugungen jetzt von dort aus unter das Volk bringen.
Titel:  "Die grüne Pädophiliekröte" -in ihrem Text verschweigt sie auch nicht die heuchlerische Beteiligung grüner Spitzenfunktionäre an der Kollektivverunglimpfung der Katholischen Kirche als perversem Pädophilenverein nach Bekanntwerden der Kindesmißbrauchsfälle durch Priester und Kleriker vor 30- 50 Jahren. Sie setzt sich kritisch mit den Entschuldigungs- und Relativierungsbemühungen grünen Parteispitzenpersonals und der Feigheit der konservativen Parteien auseinander, die sie daran hinderte,die  ihnen längst bekannten Verstrickungen und Einlassungen Grüner zu thematisieren.

Wer den ganzen Artikel lesen möchte: hier klicken

Die ganze Welt im Gebet vereint!

Weltweite Eucharistische Anbetung im „Jahr des Glaubens“

Für den kommenden Sonntag, 2. Juni 2013 hat Papst Franziskus zu einer weltweiten Anbetungsstunde aufgerufen, die er selbst leiten wird.



Diese Initiative ist ein weiterer Termin des von Benedikt XVI ausgerufenen "Jahres des Glaubens".
Erzbischof Rino Fisichella, der Leiter des päpstlichen Rates zur Neuevangelisierung nannte diese weltweite Eucharistische Anbetung ein historisches Ereignis. Schon Leo XIII habe einen ersten Anlauf zu einer internationalen Anbetung zu Beginn des 20. Jahrhunderts unternommen. Doch erst jetzt werde sie Wirklichkeit. Weitere und ausführliche Informationen gibt es auf der deutschen Website von Radio Vatikan.

München macht mit!

Auch in München wird fleißig mit-angebetet. In vielen Kirchen des Erzbistums wird am Sonntag um 17:00 Uhr das Allerheiligste ausgesetzt. Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg wird im Münchner Dom ab 17 Uhr die Anbetungsstunde leiten und um 17:30 eine Vesper  feiern. Monsignore Thomas Schlichting, der das Ressort Seelsorge im Erzbistum leitet, verweist darauf, dass bereits Papst Benedikt diese Anbetung angedacht habe. Sie solle "in Gemeinschaft mit den Bischöfen und ihren Diözesangemeinschaften in aller Welt als eine "Geste spiritueller Gemeinschaft" gefeiert werden, wie man auf der Presseseite des Erzbistums nachlesen kann.

... die haben ja gar nix an!!!

Dank an katholon für's "Ausgraben" dieses Artikels.

Die Wirtschaftswoche ist die erste große deutsche Zeitschrift, die sich angemessen mit den Grünen auseinandersetzt. Es scheint tatsächlich etwas ins Rollen zu kommen.
Wir wussten es ja schon lange und viele in der Blogözese haben immer wieder gerne gerade auf die politische Propaganda der Grünen hingewiesen. Und genauso oft wollten uns Kommentare aus der linksgrünen Ecke mehr oder weniger den Mund verbieten. Deshalb freuen wir uns über solche Sätze ganz besonders: ""Die katholische Kirche, tausend Jahre geistig-moralischer Fels in der Brandung, aber auch Machtblock im gesellschaftlichen Gefüge, ist von den Grünen und ihren Vorläufern, den Kommunisten und der 68er-Bewegung, in kürzester Zeit glatt zerlegt worden. Und auch das, was man den Westen nennt, Demokratie, Bürgerrechte, Pressefreiheit, Individualität, all das, was in Deutschland 1945 wieder Einzug halten konnte, haben die Grünen vor aller Augen massiv bekämpft und denaturiert. Der "Westen" und das was noch übrig ist, ist der erklärte Feind der Grünen, die sich selber als die Führung eines neuen, eines moralisch überlegenen Westens, den sie kreieren wollen, verkaufen...." 
Oder: "Zu Zeiten der Gründung der Grünen 1979/80 gehören pädophile Abseitigkeiten, um deren Entkriminalisierung es den Grünen seither geht, zum Kern der bunten Kaleidoskop-Partei.
Das allerdings hinderte die strengen Grünen nicht daran pädophile Taten im Kontext der katholischen Kirche als besonders verwerflich und pervers zu geißeln und die katholische Kirche insgesamt unter einen systemischen pädophilen Verdacht zu stellen....."

Waren in den letzten Tagen doch eher Relativieren oder Schweigen angesagt, werden jetzt wohl bald auch die Linksblätter Stellung beziehen müssen.

Kardinal Meisner & die deutschen Medien

Wir kennen es schon : immer wenn Kardinal Meisner auf seine unnachahmlich klare Art zu Problemen der Gegenwart -besonders in unserem Lande- Stellung nimmt, laufen die Reflexbahnen der Medienschaffenden heiß- die Rückenmarkssynapsen feuern, was das Zeug hält und heraus kommt ein kollektiver Empörungshype. Daß dem dann noch regelmäßig die neandertalerartigen Kommentare der User der einschlägigen Foren folgen, die miteinander in einem nie endenden, verbissenen Wettstreit um das unterste Niveau liegen, muß nicht extra erwähnt werden.
Wir haben gerade wieder ein solche Episode hinter uns ( Familie, Frauen & Mütter, Kinder) -aber nun hat sich doch in einer großen Tageszeitung jemand aufgemacht, für etwas mehr Fairness und etwas weniger blinde Voreingenommenheit zu werben.
Hildegard Stausberg schreibt den Artikel:  "Wenn einer zum Poltergeist gemacht wird."
Hier geht´s zum Artikel 

Fundstück des Tages

Unter dem wunderschönen Titel: "Mein Gott Heiner:  Heiner Geißler knutscht mit David Berger." erklärt uns Johannes  in seinem blog Thermometer, was Heiner-ich-bin Jesus-Geißler uns heute zum Thema homosexuelle Theologen zu sagen hat.

Wo ? Bei Thermometer -bitte hier klicken

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Montag, 27. Mai 2013

Gehirnwäsche, Weichspülgang

Gestern also wieder in Paris : "La manif pour tours" gegen das Zivilisationsbruchgesetz der Madame Taubira.
Aus Erfahrung klug geworden, daß bei den ersten Demonstrationen die Pariser Präfektur die Devise an die Polizei ausgegeben hatte, beim Zählen der Teilnehmer bei 750.000 aufzuhören, gestern lag diese Marge bei 150.000, (was unsere porentief rein gehirngewaschenen mainstream Medien Print & elektronische gleichermaßen dazu veranlaßte, von einigen Tausend oder Zehntausend Demonstranten zu schreiben und zu sprechen-oder um es klar zu sagen, zu lügen ) haben die Veranstalter selbst gezählt und zählten über 1.000.000 Teilnehmer.
Ebenso fehlinformiert -um es mal ganz vornehm auszudrücken -wurden die deutschen Medienkonsumenten über das Fernbleiben der Mitinitiatorin Frigide Barjot. Man hatte ihr vom Innenministerium bedeutet, man könne nicht für ihre Sicherheit garantieren.
In unseren Gazetten las man´s anders- "sie halte die Demo für sinnlos " schrieb man und erlaubte uns einen Einblick ins eigene Wunschdenken.



Heute in Santa Marta: päpstlicher Klartext gegen die "Faszination des Provisorischen"

"Die Ehe soll eine definitive Wahl für immer sein und nur 1 Kind in einer Familie genügt nicht."
Derlei politisch höchst unkorrekte, dem mittelalterlichen Weltbild ( so die Diagnose aller Familien-und Kinderfeinde) verhafteten Worte, die der Genderideologie, dem Radikalfeminismus & der hippen Wellness-Religion in so gar keiner Weise Rechnung tragen, hat Papst Franziskus bei seiner heutigen Predigt in der Kapelle von Santa Marta gesprochen.
Man darf sich fragen, wie unsere im päpstlichen Honeymoon der Illusionen von einem "Modernen Papst, der die ganzen alten katholischen Zöpfe ruckzuck abschneidet",  herumschwebenden  "liberalen" und linken Medien mit diesem Schlag fertig werden.
Nur ein Kind, weil man sich sonst das neue Haus oder den Urlaub nicht leisten könne, hat er, wie u.a. die Repubblica berichtet, ausdrücklich verurteilt. Hier der Link 

Sonntag, 26. Mai 2013

Mai in München

Irgenwie völlig unbemerkt ging er vorbei der Mai. Man hat immer noch das Gefühl, es ist gerade mal Anfang März ... was die Temperaturen, den Regen, den Sturm angeht ... Schnee hatten wir ja auch schon, zwar nicht in München, aber auf den Bergen und auch in den Tälern - z.B. am Tegernsee.
Heute kam das Thermometer nicht über 6 Grad hinaus ....
Aber Mai ist's trotzdem und der gehört traditionsgemäß unserer Patrona Bavariae, die ja trotz Wind und Wetter immer bei uns ist.
Und so eine Maiandacht im Dom oder in St. Peter ist auch schön, wenn's draußen mal nach März aussieht.
Am Freitag wars mal wieder besonders schön in St. Peter, mit bayerischen Marienliedern und 5 Rosenkränzen (allerdings in Kurzform), wunderschönen Gebeten. Deshab zum Genießen Fotos von Marienaltären in zwei unserer Hauptkirchen.

Eigentlich nur ein geschmücktes Bild:
Aber im Mai wird diese Marienstatue im
Liebfrauendom immer besonders
geschmückt. Und hier halten die Dienste
nach jedem Gottesdienst an, um das
"ReginaCaeli" oder ein "Salve Regina" zu singen
Der Marienaltar in unserer Stadtpfarrkirche St. Peter
Hier werden die Maiandachten gebetet und dazu
brennen dann auch alle Kerzen, heute zur hl. Messe
leider nicht ...

Beteiligung der Laien, aus der Sicht einer geplagten Familienmanagerin

Ich sag ab und an mal : "wenn ich dann im Fegefeuer brate, würde ich gerne einen Blick auf den werfen, der das erfunden hat mit der Beteiligung der Laien."
In letzter Zeit wird es einem ja vor Ort beständig als die Erfindung des Jahrtausends verkauft, die Laien, sollen und können und müssen endlich, endlich, die Kirche tragen, retten, leiten und deshalb  ist der aktuelle Gläubigenschwund dessen sichtbares Symptom,  halt der Priestermangel ist, und wegen dem man nun die Super-superseelsorgeienheiten einführt, total gut und dem Wirken des Heiligen Geistes zuzuschreiben..............
So oder so ähnlich erfreute man mich predigenderweise  zu Pfingsten, und ich muss sagen, ich habe mich gründlich geärgert.
Ich geh jetzt mal einfach und naiv davon aus, dass wenn man Laien sagt, auch Laien meint.
Und für mich ist der Laie zunächst mal ein Mensch der eigentlich was anders zu tun hat als Pfarrer zu spielen,  einer der eben Familie und  Beruf hat;  einer der Verpflichtungen hat. Und da wo er lebt da soll er Apostel sein, in der Familie, am Arbeitsplatz, im Bus und im Fußballverein, Und familäre Verpflichtungen hat auch der, der keine, oder schon ausgezogenen und ganz weit weg wohnende Kinder hat.
Familiäre Verpflichtungen existieren , wie JPII in Familiaris Consortio ausführt nicht nur gegenüber Kindern oder alt gewordenen Eltern, sondern JPII  definiert Familie als


Große Ereignisse

werfen auch in den Medien ihre Schatten voraus- so auch im Natíonal Catholic Reporter- wo sich John Allen  Gedanken über die Herausforderungen des WJT macht, die auf Papst Franziskus in Rio zukommen. Hier geht´s zum Artikel : klicken
Nebenbei bemerkt er, daß Vatileaks seit dem Pontifikatswechsel so gut wie ausgetrocknet ist- nicht mal ein kleines Rinnsal leckt da mehr durch, was natürlich zu mancherlei Interpretation Anlass gibt.
Allen schließt daraus, daß der Pontifex alle Entscheidungen mehr oder weniger allein und im allerkleinsten Kreis Vertrauter trifft, man könnte aber auch daraus folgern, daß das plötzliche Verstummen auf ein gezieltes gemeinschaftliches Wirken ínner-und außervaticanischer Kräfte zu Zeiten Benedettos  mit fraglicher Motivation schließen läßt , die sich nun ( vielleicht nur zunächst) erledigt hat.

Angelus

´"Mafiosi bekehrt Euch zu Gott!"
Mit diesem Satz aus der Ansprache von Papst Franziskus beim heutigen Angelus übertitelt der Vatican Videochannel seinen Video-clip.
Hoffentlich erreicht dieser Apell wenigstens das Ohr und Herz einiger der Angesprochenen.

zur Zeit liegt wieder nur die italienische Fassung vor

Tweet zum Tage

Doch kein Gordischer Knoten?

Nach einer weiteren Pressekonferenz von Pater Lombardi scheint das Knäuel , das sich um die Vollendung der unfertigen letzten Enzyklika Papst Benedikts über den Glauben gebildet hatte, entwirrt- und es sieht so aus, als seien wir gerade noch einmal vor der Verknüpfung zu einem Gordischen Knoten bewahrt worden.
Neuester Stand der Verlautbarungen: Papst Franziskus wird die Unvollendete- ohne Mitwirken des Emeritus- beenden, unterschreiben und veröffentlichen.
Wir dürfen auf das Ergebnis dieser Zweipäpsteenzyklika gespannt sein ( auch wenn sie natürlich offiziell so auf gar keinen Fall genannt werden darf).

Quelle: Salvatore Izzo/ AGI

Erster Besuch des Bischofs von Rom in einer Kirche seiner Diözese

Heute am Dreifaltigskeitssonntag hat Papst Franziskus die Gemeinde  SS.Elisabetta und Zaccaria im Norden Roms besucht und mit der Gemeinde die Hl. Messe gefeiert.
In seiner Predigt sprach er vom trinitarischen Geheimnis- als der Grundlage des christlichen Glaubens.Die Dreifaltigkeit sei das christliche Leben- wir sprechen mit Gott, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Die Stärke eines Christen beruhe auf der Kommunion mit Jesus Christus, der mit und geht, uns hilft, leitet, uns lehrt vorwärts zu gehen und uns dazu die Kraft gibt. Gott gibt uns das Leben, Christus Erlösung und der Heilige Geist gibt uns die Liebe.
Nach der Messe trat er in einen lebhaften Dialog mit den Erstkommunionskindern ein.
Anschließend kehrte er per Helikopter in den Vatican zurück.


Samstag, 25. Mai 2013

Auch wenn viele heute nur zum Ball gucken ...

... Papst Franziskus twittert:

Wortgottesdienst vs Eucharistiefeier und deren Notwendigkeit vor Ort

Wir hören es ja immer wieder, es gibt zu wenig Priester und deshalb müssen die Laien an die Altarfront. Oder so.
Dabei sind wir statistisch gesehen, also praktizierende Gläubige  gerechnet auf Priester, so gut versorgt wie noch nie.
Aber lassen wir das, sagt man was gegen die, rein kirchenrechtlich in D völlig überflüssigen Kommunionhelfer, so wird man entweder auf die frühen Christen hingewiesen und am Beispiel des Tarcizius bewiesen, dass ja auch schon in den Zeiten der frühen Christen, Laien adhoc dazu beauftragt wurden, die Eucharistie auszuteilen.
Gut sag ich dann immer, Tarcizius hat  das Geheimnis der Eucharistie auch mit seinem  Leben verteidigt und diese frühen Christen sind für ihren Glauben in den Tod gegangen, wir weigern uns um unseres Glaubens willen "die Kinder die Gott uns schenken will" anzunehmen. Also wenn wir sein wollen wie die frühen Christen, dann sollten wir doch auch Christus so wie sie über alle stellen,
Ein anders Argument ist der Hinweis auf irgendwelche dritte Welt Länder, aber das sind wir auch nicht.
Dann wird immer wieder betont, das im heiligen Russland in seiner unheiligen Zeit, die alten frommen Mütterlein  den Glauben bewahrt hätten.
Ja das stimmt, aber  diese Laiinnen vor Ort und die alten frommen Mütterlein, da bestehen doch gewaltige Unterschiede.

Freitag, 24. Mai 2013

Der Hallefax


oder Geschichten aus der Kindheit – wie immer aus gegebenem Anlass.


Heute war mal wieder so ein Tag ... wo man dann abends gerne mal ein paar Minuten vor der Glotze abhängt. Ja und zufällig lief da gerade das heutejournal, was in mir mal wieder eine Initialzündung in Richtung Vergangenheitsbewältigung ausgelöst hat:

Meine ersten Kindheitserinnerungen belaufen sich (in Ermangelung von Teddybären jedwelcher Art) auf einen imaginären Freund, der immer an meiner Seite war. Das war der Hallefax. Der Hallefax konnte Dinge kaputtmachen, Schokolade stibitzen, aber auch mal meine kleine Schwester ärgern. Kurz und gut, er war immer da, wenn ich eine Ausrede gebraucht habe, wenn mal irgendwas nicht so war, wie es meine Eltern von mir erwartet hatten.

Und dieser Hallefax tauchte heute ganz plötzlich im heutejournal auf. Natürlich hieß er dort nicht „Hallefax“. Aber, wie das halt so ist, ein solcher Freund hat viele Namen.
Heute hieß er „Stadtindianer“. Was diese Stadtindianer allerdings von meinem Hallefax unterscheidet: Die gab’s wirklich. Das war ein Mann, der in Frankfurt Jugendliche von der Straße holte und mit ihnen in einer Kommune lebte. Was der jetzt mit ihnen so veranstaltete, wollen wir hier nicht näher erläutern, aber er war ein Verfechter der freien Liebe – auch mit Kindern. Erst schloss er sich den Roten an, aber die waren viel zu spießig. Und deshalb kamen ihm die Grünen gerade recht. Und er tat etwas ganz böses (so zumindest Frau Slomka): Er unterwanderte sie und schaffte es, seine „Forderungen“ über den Sex mit Kindern in das Parteiprogramm der Grünen zu drücken. Heute wollen die davon gar nichts mehr wissen. Und jetzt sind die ziemlich froh, dass sie die Stadtindianer als die wahren Übeltäter identifizieren konnten. 

Heute in Rom

Heute hat Papst Franziskus Delegationen aus Bulgarien und Mazedonien in Audienz empfangen, die am 24.Mai das Fest der Heiligen Cyrill und Methodios feiern, der Missionare des Balkans und Wegbereiter des kyrillischen Alphabets.




Auch eine Delegation aus Rio de Janeiro. Organisatoren des WJT unter der Leitung von Erzbischof Orani Joao Tempesta, machten dem Pontifex ihre Aufwartung, sie überreichten ihm den offiziellen Pilgerrucksack.




Den Mitgliedern der Päpstlichen Rates für Migranten und Flüchtlinge legte Papst Franziskus ans Herz, ihr Möglichstes zu tun, um Lösungen für die drängenden Probleme im Zzsammenhang mit Migration und Flucht zu finden.

quod licet jovi.....

und schon hat sich dieser der Antike entstammende Spruch auch in unserer Zeit wieder bewährt und bewahrheitet.
Da hat doch Pater Hagenkordt sich in seinem blog Laudetur Jesus Christus erlaubt, eine milde Kritik am prominentesten Vertreter des deutschsprachigem Lehrkörpers des Großen Häretikum, dem Weltethiker - (als solcher Religionsstifter von eigenen Gnaden), Hätschelkind aller Katholiken- und besonders Romfeinde in Medien und Gremien, Zentral-und anderer Komitees, am verhinderten Papst - ja richtig- an Hans Küng zu üben und schon formiert sich eine Armada von Jüngern und Jüngerinnen des Tübinger Exprofessors zur gemeinsamen Empörung und Verteidigung um jeden Preis.
Daß Pater H. mit seiner pointierten Aussage zum alles überlagernden ME, MYSELF and I des Tübingers den Nagel auf den Kopf trifft: für die Küng-Kombattanten unerheblich.
Merke: wer selbst am schärfsten, so unerbittlich wie unsachlich kritisiert, unfähig seine eigene Person nicht  nur nicht in den Mittelpunkt sondern auch nicht in den Vordergrund aller Diskussionen und Texte zu stellen, reagiert am empfindlichsten, beleidigsten. Mit ihm leiden die Anhänger seiner parakatholischen Lehre.
Auf ihren Guru lassen sie nichts kommen.

Wunder gibt es !!!

Noch ein Tweet von Papst Franziskus, diesmal auch für uns ....



Grüße nach und Gebete für China

Mit seinem heutigen Tweet (den's leider nur auf englisch gibt) bittet uns Papst Franziskus um die Gebete für die Katholiken in China, die, wenn sie nicht einer staatlichen Kirche angehören, starken Repressalien ausgesetzt sind.



Beten wir damit auch für uns, dass wir in Europa niemals solchen Repressalien ausgesetzt werden wie unsere Schwestern und Brüder in China.
Noch ist uns die Religionsfreiheit garantiert, aber wie wir schon in den letzten Tagen in einigen Berichten lesen konnten, wird auch hier daran gearbeitet, das Christentum aus dem Blick der Öffentlichkeit zu drängen

Donnerstag, 23. Mai 2013

Die Klimaerwärmung

Auf unserem Blog wurde ja schon mehrere Male auf die Lausekälte am heutigen Tag hingewiesen. Hier geht es um die möglichen Folgen der Feststellung "es ist viiiiel zu kalt" und hier hätten wir den Blick auf die Webcam am Wendelstein.
Ich möchte mal einfach daran erinnern das zu den früheren Bräuchen an Pfingsten der Almauftrieb des Viehs gehörte.
Naja Pfingsten war schon und die kalte Sophie (als Nachzüglerin der Eisheiligen war auch schon).
Aber es, ist wie Katholon feststellt, immer noch lausekalt .
Es ist auch schon mehrfach festgestellt worden, das von hoher deutscher Behörde, jeglicher Zweifel am Zusammenhang von CO2 und  der Klimaerwärmung mit einer an unselige Zeiten erinnernde Haltung, misstrauisch beäugt wird.
Zu diesem und vielem anderen finde ich passt die kurze Erzählung "der brennende Dornbusch" von Manes Sperber wundervoll.
 Ich wollte dieses Stück Literatur schon lange verlinken, es war aber nicht online aufzufinden, aber jetzt kann man hier klicken und dann auf Seite 10 und 11 herunterscrollen.
Ist ein bisschen mühsam, aber es lohnt sich. Insbesondere die Passage wo die neuen Sklaven mit brennenden Fackeln um den erloschenen kalten Dornbusch in der Kälte stehen und sagen müssen "Oh wie schön wärmt der Dornbusch!"
Man kann nur sagen "Passt"
Mir fällt gerade ein, das ich ja schon letztes Jahr im Oktober mich drüber mokiert haben, das es viel zu kalt sei. Damals erklärte mir mein Sohn noch, dass  es viel zu früh kalt würde, das sei ja gerade wegen der Klimaerwärmung.

Zu kalt? Bloß nicht meckern!

Das könnte gefährlich werden:



Zum Glück hat's Fritz Vahrenholt vorher noch geschafft, einen offenen Brief ans Umweltbundesamt zu schicken!

Fußball(götter)

Vorspiel:

Die gestrige Generalaudienz war für die italienischen Fußballvereine, die demnächst das italienische Pokalfinale bestreiten, eine gute Gelegenheit, den Papst um seinen Segen zu bitten. Dafür beschenkten sie ihn reichlich mit den Trikots ihrer Vereine.
Auch ein amerikanischer Basketball-Club beehrte den Papst mit einem Trikot. Wie wir ihn kennen, wird er die Trikots sicher an bedürftige Kinder verschenken und ihnen damit eine Freude machen.




Tweet zum Tage

Das muss man gelesen haben!

Pater Hagenkord kommentiert auf seinem Blog mit einem sehr launigen Text einen Aufsatz des Gegenpapstes Hans Küng (bei uns bekannt als Johannes XXIV).
Das vertreibt die schlechte Laune wegen des kalten und trüben Donnerstagmorgens! Garantiert!

Deutsche Gründlichkeit und das Resultat:


Es ist nicht zu kalt! 


Heute ist der 23. Mai 2013. In einem Monat fängt der Sommer an!

Sommer?


Quelle: Screenshot von der Wetterseite des BR


Das Bild stammt von der Wetterseite des BR von heute. Die Webkameras werden viertelstündlich aktualisiert. Und wenn man sich dort durchklickt, sieht man, dass auch der Wallberg (Tegernsee), die Kampenwand (Chiemsee), das Felhorn und das Nebelhorn (jeweils Oberstdorf) tüchtig eingeschneit sind.

Wie gut, dass wir jetzt im Sommer heizen müssen, damit wieder ordentlich CO2 in die Luft geblasen wird und somit die Resultate der Klimareligion halbwegs ausgeglichen werden können. Sonst hätten wir für die nächsten Jahre aber wirklich trübe Aussichten.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Das Gehirnwaschprogramm - unaufhaltsam?

Während wir uns die Köpfe heißreden über rote und schwarze Papstschuhe, Exorzismus ja oder nein- schon häufiger über das Ansinnen, das Kreuz aus öffentlichen Räumen zu entfernen, erschrecken und dagegen protestieren, wird in einigen Ländern Europas bereits das neuheidnische Entchristlichungsprogramm rigoros vorangetrieben. Die geschichtlichen Wurzeln, die die Identität der Europäer ausmachen, werden konsequent und radikal gekappt, nachdem ihre Existenz vorbeugend geleugnet wurde.
Dafür wird auf idolatrische Weise dem Relativismus und der allgemeinen Unverbindlichkeit als oberster Gottheit gehuldigt.In vollendetem Kotau liegen Parlamentarier und Regierende bzw. regelaufstellende Beamte ihrer Gottheit zu Füßen und verkünden dabei-wie frei und selbstbestimmt sie doch seien.
Worauf müssen wir uns gefaßt machen ?
Bekanntlich fängt es immer mit der Sprache an, das wußten durch die Menschheitsgeschichte alle Vertreter totalitärer Systeme und Ideen, dazu mußten sie nicht erst "Schöne Neue Welt" lesen, wenngleich ihre Idee dort klar und kompakt verständlich gemacht wird.
Die Ideologen der Französischen Revolution wußten das genau so wie Lenin, Stalin, Hitler, Pol Pot und Mao mitsamt seinen Roten Garden, die Genderideologen wissen und setzen es in die Tat um und nun die linken Entchristlicher Europas.
Sie haben ein fein austariertes Sterbehilfeprogramm für Europa erdacht.

Tweet zum Tage

Als "Motor der Evangelisierung!"

bezeichnete Papst Franziskus den Heiligen Geist in seiner heutigen Katechese zur Generalaudienz auf dem Petersplatz. 
Eine gute deutsche Zusammenfassung des Katechesentextes gibt es bei Radio Vatikan  .

Und hier ist die gesamte Audienz in Wort und bewegenden Bildern:



Lecker!

Wir wissen ja alle, dass die deutschen Medien in großer Mehrheit Grün angehaucht sind. Und diese Präferenzen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass alles, was die Grünen so an negativem hervorbrachten, unter den medialen Teppich gekehrt wurde. Erst die Weigerung von Herrn Voßkuhle, dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes, die Laudatio zur Verleihung des "Theodor-Heuß-Preises" an Daniel Cohn-Bendit zu halten, führte dazu, dass die Grünen das Thema "Pädophilie innerhalb der Partei" aufarbeiten wollen.
Dazu gibt die FAZ derzeit Hilfestellung: In diesem Artikel werden die fadenscheinigen Beschwichtigungen der derzeitigen Grünen Elite widerlegt. Sehr wohl wird festgestellt, dass die Durchsetzung der Straffreiheit für Sex mit Kindern durch Beschluss verabschiedet wurde, um Teil des Grünen Parteiprogramms zu werden.
Besonders interessant sind vor allem die über 300 Leserkommentare, wo einerseits von den Grünen-Anhängern kräftig relativiert wird ("das sei ja schon so lange her"), aber auch kräftig dagegengehalten wird, dass bei anderen Vergehen in der Nazizeit oder noch länger zurückliegenden Fällen in der Kirche es doch gerade die Grünen sind, die gerade die lange zurückliegenden Fälle immer wieder hervorkramen. Hoffen wir, dass die FAZ am Ball bleibt und noch einiges mehr ans Licht kommt.

Guten Appetit!

weil er so unglaublich schön ist

wollen auch wir das Gloria t.v. Video vom Pfau hier zeigen.

Dienstag, 21. Mai 2013

Bloggerbekenntnisse ……aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten des allmächtigen Vaters

Auf dem Bloggertreffen letzes Jahr wurde beschlossen, anlässlich des Jahr des Glaubens,  einen Gemeinschaftsblog einzurichten und jeden Monat einen Satz des Glaubensbekenntnisses zu betrachten.
Im Monat Mai betrachten die Blogger den Glaubenssatz :
[Ich glaube an Jesus Christus]............aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten des allmächtigen Vaters.
Auch ich habe mir Gedanken dazu gemacht:

Christi Himmelfahrt, naja das ist irgendwie in den Köpfen der Leute Vatertag und irgendwie fast unverständlich, warum das wichtig sein sollte.
Faktisch stellt sich die Sache mit diesem Jesus so dar, er kommt aus dem Himmel zu uns, meint es gut, tut Gutes, verkündet die Wahrheit die offenbart werden muss, (weil man sie nicht erkennen kann, wobei Paulus (Röm, 1,20) behauptet man könne schon, aber defacto gilt wohl eher “Wir erkennen mit Mühe was doch auf der Hand liegt”, aber das nur nebenbei)
Und dann scheitert dieser Jesus und wird brutalst zu Tode gebracht und die Hoffnung, dass die Unschuld siegen könne, dass das Gute nicht unter den Stiefeln von Lüge, Verrat, Intrige, Dummheit, Übereifer, Lauheit, Unkenntnis, Gewohnheit  und so weiter, zertreten wird, die geht mal wieder unter.
Es scheint als würde die Frage des Johannes “Bist du es, oder müssen wir auf einen anderen warten?” zum hunderttausendsten Mal dahingehend beantwortet werden, dass man warten müsse.
Es scheint, als habe mal wieder die knallharte Realität über alle Hoffnungen, dass Märchen doch wahr werden könnten, gesiegt.

Heute in Rom


"Die wahre Macht besteht darin, anderen zu dienen" so die Worte von Papst Franziskus bei der Morgenmesse.



(K)ein Exorzismus
zwischen dem Fernsehsender der Italienischen Bischofskonferenz CEI,  TV 2000 und Pressesprecher Lombardi kam es zu verbalen Differenzen über die von TV 2000 aufgestellte Behauptung, Papst Franziskus habe nach der Pfingstmesse bei einem der teilnehmenden Kranken am Rande des Petersplatzes einen Exorzismus ausgeführt.
Der Videoclip von TV 2000 ging u.a. durch die Übernahme durch die üblichen Journale ( z.B. Repubblica)  gleich über youtube in die Welt. Von denen hinzugezogene "Fachleute" bestätigten denn auch , daß es sich um ein typisches Exorzismusgebet gehandelt habe.
Das wurde von Pater Lombardi rigoros bestritten, der sagte- es habe sich um ein Gebet für einen Kranken und eine Segensgeste gehandelt.
Der Chef von TV 2000 Dino Boffo hat sich inzwischen offiziell  für die "!Falschbehauptung" seines Senders entschuldigt.

Aller guten Dinge sind 3

dachte sich Marcello Finizio, 47 jähriger Barbesitzer aus Triest. Heute hat er es zum dritten mal innerhalb eines Jahres als protestierender Einzelkämpfer gegen den Euro auf die Kuppel des Petersdomes geschafft, wo ihm dann die ersehnte Medienaufmerksamkeit zuteil wurde.

Wir dürfen uns fürchten....

oder wo man die Auswirkungen von Hybris kombiniert mit Gottlosigkeit mit Händen fassen kann.
Wir haben ja bereits mehrmals über die "Fortschritte" und neuen Anläufe der Genetiker, Eugeniker und Vertreter der Kultur des Todes zu neuen Eingriffen ins menschliche Leben, sein Genom und seiner Reproduktion berichtet.
Ohne größeres Aufsehen verläuft derweil das vielleicht beängstigendste Projekt der Bioingenieure und Gottimitatoren in den Labors. Mit Hochdruck wird an der " Schaffung" eines ganz neuen und rein künstlichen Einzellers aus Aminosäuresequenzen gebastelt- dann dem dann zunächst die Wirkungsweise der einzelnen Chromosomen untersucht und die Auswirkungen eventueller Gendefekte nachgeahmt und verstanden werden sollen.
Das aber ist ja nur ein Durchgangsstadium- sie wollen woanders hin und weiter.
Der "Erschaffung" oder besser Synthese neuer Lebensformen- seien sie nun pflanzlicher oder tieríscher Art- in der Retorte steht dann langfristig nichts mehr im Wege.

Die Schönheit und das Böse, oder heute vor 41 Jahren....

Heute findet in Rom in den Vaticanischen Museen die Fachtagung  "Die Pietà von Sankt Peter. Zur Erinnerung an den 21.Mai 1972. Geschichte einer Restaurierung." statt.
Vor 41 Jahren hatte ein Psychopath- leider kann man ihn nicht anders charakterisieren- mit Hammerschlägen das Gesicht der Madonna, das Michelangelo in nie zuvor gesehener Perfektion und Schönheit dem Stein abgerungen hatte, entstellt und eigentlich zerstört.
Unter Überschreitung und Mißachtung aller hehren Restaurierungsgesetze- und Dogmen wurden anhand glücklicherweise vorhandener Abgüsse des Originals die zerstörte Nase  und das linke Auge kopiert und eingefügt.


                               


"Bereits existierende Abgüsse erlaubten es, die beschädigten Partien des Gesichts der Jungfrau in praktisch völliger Perfektion wieder herzustellen. Auf diese Weise wurde verhindert, dass das Trauma des Jahres 1972 »die glattpolierte und mondartige Blässe jenes unvergesslichen Kopfes« verdunkeln konnte (Brandi 1994). " (.....)

Montag, 20. Mai 2013

Rosenregen in Rom, ein Fundstück

Gestern in der Predigt erinnerte der Pfarrer daran, das Pfingten in früheren Zeiten mit reichem Brauchtum versehen war, von dem sich nur wenig erhalten habe, im Gegensatz zu Weihnachten und Ostern.
Einer dieser Bräuche bestand darin im Pantheon in Rom rote Rosenblätter als Sinnbilder der Feuerzungen auf die Gläubigen regnen zu lassen.
Interessanterweise wurde dieser mittelalterliche Brauch vor einigen Jahren wiederbelebt und auf Zenit findet sich ein wundervoller, anschaulicher Bericht von einem der dieses Jahr dabei war.
Ja wie wahr: manchmal ist er richtig gut der liturgische Historismus.

Heute in Rom

"Wir müssen ans Gebet glauben. Ein mutiges, demütiges Gebet kann Wunder bewirken..." sagte Papst Franziskus heute bei der Hl. Messe in der Casa Santa Marta.
Dazu schreibt NEWS.VA Folgendes: klicken !

Veni Creator Spiritus!

Neben den 7 Gaben des Heiligen Geistes - Weisheit, Wissen, Einsicht, Rat, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht gibt es auch die 6 Sünden wider ihn.
Diese hat im Mittelalter der Theologe Petrus Lombardus benannt, in einer Zeit klaren, einfachen und tiefen Glaubens.

Vermessene Hoffnung auf das Heil ohne Verdienst
Verzweiflung am Heil
Zurückweisung der erkannten Wahrheit
Neid auf die Gnadengabe eines anderen
Verstockung in den Sünden
Unbußfertigkeit bis zum Tod

Sie können wir- wenn wir Schwierigkeiten haben, die Gaben in einer religionsfeindlichen, egomanisch-oberflächlichen Vergnügungswelt ( ist noch ein Unterschied zu Brot und Spiele? Wo?) zu erkennen, vielleicht eher sehen und wir können wohl zahlreiche Beispiele für sie finden- auch wenn das Wort Sünde ( außer im Zusammenhang mit Mode-Diät- & Umweltsünden )-und von Angleichungstheologen explizit die 7 Todsünden-  wegretuschiert und auch aus dem Leben der Christen eliminiert wurden,

Sonntag, 19. Mai 2013

Das große Schweigen

3 Monate - wie schnell sich Dinge ändern können..

Wenn ich mich sonntags auf den Weg in die Kirche mache pressierts eigentlich immer etwas ... Der Weg ist lang und die Innenstadtkirchen meistens schnell voll. Es gibt wenig Parkplätze, da viele mit dem Auto reinfahren. So ist es immer wichtig, früh los zu fahren und früh da zu sein. Heute jedoch hatte ich noch etwas Zeit und habe sie für's Styling genutzt. Das hatte einen Grund, denn ich erinnere mich noch an Pfingsten vor einem Jahr. In der Messe war das Bayerische Fernsehen, wie jedes Jahr "zu Gast" und während der gesamten Messfeier wurde eifrig gefilmt. Ich hatte mir damals wohl den falschen Platz ausgesucht, was dazu führte, dass ich meine "berühmten 15 Minuten (nicht ganz ...) hatte. Noch am abend des letztjährigen Pfingstsonntags kamen die SMS und Anrufe aus dem Bekanntenkreis "Du warst in der Tagesschau"... Ich hab's mir dann runtergeladen und festgestellt, es stimmte und im Hintergrund war die Predigt von Kardinal Marx zu hören.

Wo Reden Gold wäre und Schweigen Blech ist

Zugegeben wir reden zu viel und beten zuwenig, aber ich  denke ja schon immer, wir haben in der Kirche in der Tat ein Kommunikationsproblem und bräuchten, da bin ich  mit dem aktuellen großen Vorsitzenden der deutschen Bischöfe total einig, dringend das Gespräch untereinander. Nur finde ich, was den aktuell laufenden Dialogprozess angeht, dass die Ebene verkehrt gewählt ist.
Die Herren und Damen Leiter von irgendwas schrecklich Wichtigem, müssten mal wirklich mit den Leuten sprechen, wobei sie sich da ja redlich mühen, nur irgendwie den seltsamen Effekt übersehen, dass die Leut sobald jemand offiziell katholisches vor Ihnen steht, irgendwie nicht mehr sagen können, dass ihnen der Glaube wurscht ist.

Pfingsten in Rom

Die Pfingst-Vigil hat Papst Franziskus gestern auf dem Petersplatz mit den Angehörigen der "movimenti" gefeiert. Er forderte sie auf in ihrem Bemühen, Christus zu bezeugen, nicht nachzulassen.
http://www.news.va/en/news/pope-francis-in-saint-peters-square

Heute stand er er Heiligen Messe zum Pfingstfest vor und sagte in seiner Predigt der Hl. Geist habe den im Abendmahlssaal Versammelten mit ihrer Erleuchtung aufgetragen,  "Neuheit, Harmonie und Mission" unter die Menschen, zu denen sie " bis ans Ende der Welt" gehen sollten, zu bringen.
Mehr zum Predigttext hier :

So jetzt gibt es auch ein Video von der heutigen Hl. Messe




Das erst Video "Regina Caeli" ist auch schon da:






Tweet zum Tage

Über das Geschwätz, oder wo Papst Franziskus, Luther und die Arbeiterbewegung, sowie A. Püttmann einer Meinung sind

Papst Franziskus hat heute bei seiner täglichen Heiligen Messe über das Geschwätz referiert. Hier der Bericht bei kath.net und hier von Radio Vatikan.
Interessant ist, dass er laut dem kath.net Bericht wörtlich sagt ...........Wenn ein Mensch wirklich einen Mangel hat, etwas Schlimmes angestellt hat, dann wird das erzählt, und man ‚macht den Journalisten’....
Es erinnerte mich sofort an den Vortrag von Andreas Püttman beim Bloggertreffen , wo er die Berichterstattung  über die katholische Kirche unter den Stichworten „Marginalisierung, Banalisierung, Moralisierung, Skandalisierung“ zusammenfasste. Jedoch seinen wir ehrlich, ist doch die Skandalisierung und Moralisierung, auch bei andern Themen, das Kennzeichen des Journalismus, frei nach dem altbekannten Motto "good news are no news".

Samstag, 18. Mai 2013

Tante Petras Märchenstunde 2.0

Dem ZDF sind wohl zu Pfingsten die Filme ausgegangen und so wird Tante Petra ( auch als Moderatorin Petra Gerster bekannt) - nach Weihnachten - Pfingstmontag zu einer weiteren Märchenstunde über das Christentum auf die Zuschauer losgelassen.
Das Urchristentum nun also- sie hat eine Reise an die Orte der ersten Gemeinden unternommen und wollte/sollte herausfinden ( Kraft welcher Vorbildung und Kenntnisse eigentlich?), wie und bei welchen Bevölkerungsschichten des Römischen Imperiums sich das Christentum der ersten Stunde  durchsetzte.
Was nun vom Sender vorausschauend leichtsinnigerweise als Fakten, die sie Stück um Stück erkannt haben will, deklariert wird, ist lediglich die persönliche Meinung und Interpretation der archäologischen ? und kirchenhistorischen ? Befunde der ZDF-Moderatorin, nicht mehr und nicht weniger.
Von Faktizität kann da nicht die Rede sein, aber so genau nimmt man es da in Mainz nun auch wieder nicht.
Wir erinnern uns nur ungern- wir hatten Weihnachten bereits das zweifelhafte Vergnügen: http://beiboot-petri.blogspot.de/2012/12/tante-petras-marchenstunde-und-anderes.html


So schön kann Wahlkampf sein!

Frisch-frecher Kommentar von der deutschen Abteilung von CTV:

(Das hätten wir uns ja nie getraut, übernehmen es aber gerne!)

Heute morgen hat Papst Franziskus Kanzlerin Merkel in Audienz empfangen. Das als herzlich beschriebene Gespräch wurde mit Hilfe eines Dolmetschers geführt (im Gegensatz zu dem, was der deutsche mainstream zu schreiben beliebt) - wie Merkel in einer anschließenden Pressekonferenz erklärte, habe man die dringendsten aktuellen Probleme in der Welt besprochen.



NEWS.VA schreibt dazu Folgendes.
Radio Vatican Deutschland hat dem Thema etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet - wer will kann den Beitrag  hier lesen.
Auch Geschenke wurden ausgetauscht: Frau Merkel erhielt ein paar Vatikan Münzen (lt. katholisch.de waren es Euros aus der Zeit der Sedisvakanz, schade Benedikt-Münzen wären doch lustiger gewesen). Der deutsche Gast brachte dem Papst eine Hölderlin-Ausgabe und eine CD-Sammlung mit Aufnahmen von Wilhelm Furtwängler mit.
Interessant ist, daß es im Italienischen "der Kanzler" Merkel heißt.....

Tweet zum Tage

Joseph Ratzingers erster Konvertit erinnert sich

Roger Dubin, amerikanischer Jude aus NewYork mit russischen Wurzeln, beschreibt in The Catholic World Report wie er 2005 als Jude zum Katholizismus konvertierte.
Vieles von dem, was er schreibt, trifft auch auf andere von Benedetto- als Nachfolger Petri- wie er  Menschenfischer -aus  dem Wasser, das uns würgt-wie er in einer Predigt 2005 sagte-Gefischte zu.
Hier geht´s zum Artikel : link
Roger Dubin hat den Augenblick seiner Gewissheit, er müsse nun katholischer Christ werden, anders in Erinnerung-als ihn die Videos vom ersten Erscheinen des neugewählten Pontifex am 19.4.2005 auf der Benediktionsloggia zeigen- er hat damals etwas anderes- von Fernsehkameras nicht Wiederzugebendes- erlebt.

Freitag, 17. Mai 2013

Reflexionen über die leiblichen Werke der Barmherzigkeit, oder Was ist wenn einer nicht geholfen kriegen will?

Es gibt ja, in diversen Varianten den alten Pfadfinderwitz, wo der Truppführer fragt, warum die Pfadfinder so spät kommen und zur Antwort erhält "Nun wir haben unsere tägliche gute Tat getan!"
Truppmeister "Was denn?"
Pfadfinder "Nun wir haben einer alten Frau über die Straße geholfen!"
Truppmeister "Was alle 5? Und warum hat das so lange gedauert?"
Antwort "Naja, die wollte eigentlich gar nicht über die Straße!"

Wenn ich über diese wirren Femen lese, die ja, wenn man ihr Tun überträgt,  mittels Schwenken von Schnapsflaschen gegen die Sauferei  demonstrieren,  wer es unbedingt sehen will, bitte hier klicken,   dann muss ich immer daran denken, dass das Bekleiden der Nackten zu den leiblichen Werken der Barmherzigkeit gehört und eben an den alten Pfadfinderwitz, wobei zum Bekleiden einer solche  Nackten wohl 5 Pfadfinder viel zu wenig sind.

Wer nun aber meint, das sei irgendwie neu oder originell, denn muss ich enttäuschen, steht doch in der Offenbarung des Johannes  im 3ten Kapitel Vers 14 ff u.a  
Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend und nichts fehlt mir. Du weißt aber nicht, dass gerade du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt.
 

Tweet zum Freitag

Und immer schneller abwärts

Wie das mit schiefen Ebenen so ist- es geht je weiter abwärts immer schneller......und so mußten wir den nächsten Schritt auf dem Weg der Hybris und der zwanghaften Wiederholung der Erbsünde, die da lautet "ich will sein wie Gott" schon kurz nach der "philosophischen Untermauerung" der Kultur des Todes zur Kenntnis nehmen: das Klonen von menschlichen Embryonen.
Natürlich versichern uns die selbsternannten Schöpfer menschlicher Embryonen oder menschlicher embryonaler Stammzellen, wie sie neusprecherisch beschwichtigend formulieren, das alles geschehe nur und ausschließlich zu therapeutischen Zwecken, und gar niemals käme es ihnen in den Sinn, einen Menschen züchten zu wollen, nach ihrem Bilde  ( wie war das doch noch mit Dr.Frankensteins Monster  und wie mit dem Golem?).
Wir würden ihnen vielleicht glauben, wenn diese Beteuerungen sich nicht bisher jedesmal als von äußerst kurzer Halbwertszeit entpuppt hätten, wenn die das Goldene Kalb der Wir-dürfen-alles-Forschung umtanzenden, von dicken Dollarbündeln und Nobelpreis-chimären geblendeten, "forschenden" Grenzübertreter nicht bisher immer gelogen hätten.

Dahoam !

Nach dieser überwältigend humorvollen Familienmesse am letzten Sonntag in Bonn hatte ich schon den Wunsch, das irgendwie ganz schnell wieder "abzubüßen!"
Die letzten Tage waren etwas hektisch und so konnte. Aber für gestern hatte ich mir fest vorgenommen, Heilige Messe und Maiandacht in St. Peter mitzufeiern. Der Mai ist einfach zu kurz, um nicht jede Gelegenheit wahrzunehmen, unsere Gottesmutter, unsere Patrona Bavariae zu feiern!

Und gestern konnte ich mich besonders freuen: Schon die Abendmesse wurde vom Münchner Metzgerchor begleitet und es gab eine schöne bayerische Messe incl. "Andachtsjodler" vor dem Agnus Dei. Einfach zum Weinen schön! Daran hätte sogar der Papst em. seine Freude gehabt.

Danach wurde die Maiandacht gefeiert, die in St. Peter vor Pfingsten auch immer die Pfingstnovene ist. Wunderschöne Gebete, immer wieder unterbrochen von schönen bayerischen Marienliedern, gesungen vom Chor. Zur Aussetzung gab's dann einen Sprachwechsel von Bayerisch zu Latein: "Pange lingua" Gebete und Eucharistischer Segen. Zum Auszug kehrten wir zum Deutschen zurück: "Glorreiche Frau Königin". Ich wollte gar nicht gehen, so schön war es ....  wunderschön! Da sind die seltsamen Szenen und Lieder des Sonntags-Gottesdienstes schnell vergessen und ich freue mich schon auf die nächste Maiandacht, von denen es ja in diesem Monat noch viele gibt ...


Fundstücke

Wo? 
Bei Echo Romeo, der sich über die sprachlichen Manipulationsfähigkeiten des Freiburger Professors Magnus Striet wundert: 
"So gelingt es den Wölfen, sich in Gegenwart der Hirten die Wollocken zu fönen, während die Schafe applaudieren."
Hier geht´s zum Text

Es wird Zeit
daß der Seligsprechungsprozess für Papst Pius XII fortgesetzt und zum guten Ende gebracht wird.
Wo ? Bei Orbis Catholicus Secundus - übernommen von einem spanischen blog. 
Hier der Link zum Artikel mit dem Titel "Global efforts for canonisation of venerable Pius XII"



Donnerstag, 16. Mai 2013

Genderschreck in Berlin

Heute wurde das Barbiehaus in Berlin eröffnet .... Hui, diese bösen Mütter, wie ist das bloß möglich, dass die ihren Töchteren ein solches Denken beibringen konnten
Wer nähers wissen will und insbesondere die hysterischen Weiber (diese merkwürdigen Femen)  in Aktion sehen will, der klicke bitte auf den Link zum Spiegel.

Heute in Rom

Audienz
Papst Franziskus hat die neuen Botschafter Luxemburgs, Kirgisistans, Botswanas und Antigua-Barbados beim Heiligen Stuhl, die ihre Akkreditierungsschreiben überreichten, in Audienz empfangen.
In seiner Ansprache sagte er: " Der finanziellen Krise ist eine ethische Krise vorausgegangen. ..Wir haben neue Idole geschaffen, ein neues Goldenes Kalb, den Fetischismus des Geldes, die Diktatur der gesichtslosen Ökonomie ohne menschliches Ziel..."




Fundstück 2- oder Frühstück im Vatican

und hier ist gleich die Papst-WG-Fortsetzung, gefunden bei Thomas sein(em) Abendland.
Bitte hier klicken

Tweet zum Tage

Fundstück: Die Vatikan-WG

Das hörende Herz hat einen sehr netten Cartoon zur Vatikan-WG aufgetan. Mei, ist das lieb!!

Was ist eigentlich aus dem AEK geworden?

Als sich im November 2009 der AEK gründete waren wir voller Hoffnung. Ein katholischer Arbeitskreis innerhalb der CDU, der die katholischen Themen dort wieder mehr in den Mittelpunkt der politischen Arbeit bringen wollte.
Ein Anlass für die Gründung des Arbeitskreises war der massive Verlust an Wählerstimmen, besonders bei den Katholiken.
Der Wählerschwund resultierte damals aus der Reaktion von Bundeskanzlerin Merkel auf die "Williamson-Affäre", die einen großen Medienhype in Deutschland hervorrief und die Kanzlerin dazu verleitete, Papst Benedikt öffentlich zurechtzuweisen. Das "verhagelte" der CDU die Bundestagswahl 2009, denn viele katholische Wähler blieben zuhause. Nur eine wiedererstarkte FDP verhinderte damals den Wahlsieg von Rot-Grün.


Schon bei der Regierungsbildung wurde aber klar, dass es von seiten der CDU nur eine Katholikin auf einen Ministerposten "geschafft" hatte,  das war Annette Schavan, die aber zwischenzeitlich ihren Platz wegen einer Plagiatsaffäre räumen musste.
Alle weiteren Katholiken innerhalb der Bundesregierung sind Mitglieder der CSU bzw. FDP.


Mittwoch, 15. Mai 2013

Mit Maria auf den Weg ...

... machten sich in diesem Jahr am 1. Mai 7000 Pilger, um am Ziel, dem Bogenberg bei Straubing eine Heilige Messe zu Ehren der Gottesmutter zu feiern.
Die Teilnehmer kamen aus allen bayerischen Bistümern - und wurden von ihren jeweiligen Bischöfen angeführt. Hauptzelebrant war der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx.
Der Bogenberg ist die dritte Station auf dem Weg zur 100-Jahr-Feier der Patronae Bavariae, die mit einer Wallfahrt zum Münchner Liebfrauendom im Jahr 2017 ihren Höhepunkt erreicht.
Hier ein paar Stimmungsbilder von der diesjährigen Wallfahrt:

Das war ja zu befürchten...

Die Kehrseite der medialen Aufmerksamkeitsmedaille für Papst Franziskus zeigte sich nun nach der Heiligsprechung der 800 von Otranto. Sie wurde von Leuten wahrgenommen, die normalerweise kein Ohr und kein Auge für das Geschehen in der Kirche haben.
Und nun ist das Gejammer groß. Je nach Temperament  und Gemütslage, aber vor allem je nach Geschichtsunkenntnis ( bis hin zum Geschichtsanalphabetismus)  fallen die Reaktionen aus ( alipius und die Braut des Lammes berichteten schon darüber) von Bedenkentragen ob das wohl p.c. sei bis zur Totalleugnung.
Letzteres ist natürlich angesichts der osmanischen Eroberungsfeldzüge, die historisch -besonders von den Nachfahren der Osmanen, den Türken,- minutiös belegt sind, ein schwieriges Unterfangen. Wenn da von lieben, friedvollen Gewürzhändlern fabuliert wird, die sich Otranto näherten -wahrscheinlich haben die sturen Einwohner in fremdenfeindlicher Absicht, die liebgemeinte Einladung ( die Schwerter waren doch nur Folklore!) zu einer Teeparty mißverstanden - fragt man sich unwillkürlich: war das bei der blutigen Eroberung Konstantinopels 1453 vielleicht auch so? Ahmed Pascha wollte nur Pfeffer verkaufen? Vielleicht sind im 15. und 16. Jahrhundert die Inseln  des östlichen Mittelmeeres, das byzantinische Reich  gar nicht kriegerisch erobert worden sondern dem osmanischen Reich zugelaufen?

Teilzeitchristen

Die Wirkung des heiligen Geistes im Leben eines Christen war das Thema der Katechese zur heutigen Generalaudienz. Während seines Vortrages erwähnte er einmal mehr seinen Vorgänger Papst Benedikt XVI, "der sehr oft auf die Gefahren des Relativismus hingewiesen habe, einer Haltung, die meint, es gäbe nichts Sicheres, Wahrheit sei nur das Produkt der Übereinstimmung oder des eigenen Willens."
Eine Zusammenfassung des Textes gibt es auf der deutschen Seite von Radio Vatikan

Außerdem kündigte Papst Franziskus an, dass er demnächst eine Reise nach Sardinien plant.



..... und es gibt auch wieder einen Tweet zum Tage





Hier ist das komplette Video der GA



Nicknames

Um es mal ganz einfach zu machen, wenn man in informellen, nicht besonders steifen Kreisen wen neu kennenlernt, so kriegt man zuerst den Rufnamen, meist sogar erstmal nur den Spitznamen mit.
Man beschließt z.B, dass das nun wirklich nicht so weitergeht mit der eigenen Unsportlichkeit und begibt sich in den Lauftreff vor Ort.
Dort stellt man sich vor: "Hallo ich bin die Ester, ich würde gerne regelmäßig mitlaufen", bald  kriegt man mit, dass die anderen Dorle, Jojo, Krissy, Lissy, Cindy, Mandy und Franzi heißen.
Irgendwann kriegt man vielleicht mit, dass die Dorle in Wirklichkeit  Dorothea Andrea Müller-Wabber heißt und Krankenschwester ist, und die Franzi die Frau Oberstudienrätin Franziska Gwendolyn Cäcilia Oberhuber-Hinterhuber , während Cindy, Celina Ötztürk heißt und gerade eine Lehre als Einzelhandelskauffrau bei DM absolviert und mit dem Sohn von der Dorle "geht".
Es kann genauso sein, dass man  irgendwann aus allen Wolken fällt, wenn die nette Franzi  sich als die vom Sohnemann als "alte, fiese Hexe" titulierte Chemielehrerin entpuppt.
Es kann auch sein, dass man nie über Cindy, Dorle, Lissy und so herauskommt, weil man ja gemeinsam läuft und nicht schwätzt. (Das soll es auch geben bei Lauftreffs von Frauen, hab ich gehört)
So ähnlich seh ich das auch mit den Nicknames im Internet.
Es ist zunächst ein unverbindlicher, informeller Ort wo man zwar nicht joggt, sondern  bloggt oder auch  kommentiert und nicht transpiriert.
Davon abgesehen halte ich die Nicks für sowas wie Künstlernamen und manchmal sind sie  sowas wie eine Narrenkappe. 

Dienstag, 14. Mai 2013

Ein trauriger Tag für den Wald oder womit hat Dante das verdient?

Auch zu diesem Thema -wenn Verschwörungstheoretiker zu viel schreiben- hat Dávila das ultimative Urteil gefällt.
Schaut man sich die sich türmenden Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt an, Ratgeber, die niemand braucht für Situationen, die niemals eintreten, "Gebrauchsanweisungen" für Frau, Mann, Kind, Hund & Katze, Chefs, Schwiegermütter, den eigenen und andere Körper-dito und besonders heute - wo das mit medialen Trompetenstößen angekündigte neue Opus, in dem der notorische Dan Brown die Divina Comedia von Dante zu einer Verschwörungstheorieschmonzette  mit dem Titel "Inferno" verhackstückt, auf die Leser losgelassen wird,  wünscht man sich, der Buchdruck wäre nie erfunden worden.
Die meisten der gedruckten Baumvernichtungsaktionen, die sich Buch nennen, wären uns erspart geblieben, hätten die Mitteilungsmaniaks ihre "Werke" mit der Feder auf Pergament schreiben müssen.

und was Nicolas G. Dávila zu diesem Thema zu sagen hat

wie immer kurz und bündig:
"Der Tod Gottes ist eine interessante Meinung, aber sie berührt Gott nicht."

Zitat von N.G.Dávila aus "Scholien zu einem inbegriffenen Text.", Karolinger Verlag, Wien & Leipzig. Gefunden im VAtican-Magazin.

Wenn Theophobe sich Philosophen nennen ....

Unter dem netten Titel "Dem Filosof ist nix zu doof " hat sich Murat Atuglu, zu den neuesten Manifestationen der missionierenden atheistischen  Denkakrobatik des selbsternannten Fielosofen Schmidt-Salomon geäußert, Doyen aller religionshassenden Narzissten und Selbstanbeter, deren Filosofentum jedenfalls nicht aus Wissen und Kenntnissen der von ihnen so heftig bekämpften Religionen herrührt- es muß sich aus anderen undurchsichtigen Quellen speisen. Wie Ester in ihrem Beitrag,  Guardini zitierend, schrieb: aus dem Advent des Antichrist.
Zu lesen auf der "achse des guten".  Hier geht´s zum Artikel

Montag, 13. Mai 2013

Mission, Neuevangelisierung, Ja, Nein oder soll jeder nach seiner Facon selig werden?!?

Zu den Dingen die nicht nur beim Bloggertreffen, sondern immer dort wo katholische Überzeugungstäter auf, ja wie sag ich es nur? normale Katholiken treffen, gibt es ein Minenfeld, dessen Hochgehen regelrecht gefürchtet wird, das ist das "Problem" Mission.
Nein, missionieren wollen wir nicht, heißt es dann und ich erinnere mich an eine Veranstaltung, hier in der Gegend, wo katholischen Ordensfrauen von ihrer verkleideten (= in Zivil)  Tätigkeit unter irgendwelchen Indios in irgendwelchen Dschungeln berichteten.
Es wurde berichtet von Alphabetisierungsgeschichten, medizinischen Stationen, Hygienekursen und so und als dann wer die Frage in den Raum stellte, ob man nicht all das tue, um neue Christen zu gewinnen?!?;  wurde voller Stolz! berichtet, man sei schon fast 10 Jahre vor Ort, aber es habe sich noch keiner taufen lassen!

Ich reite jetzt nicht daruf herum was Jesus zu dem Thema zu sagen hat und auch nicht, dass es am Ende der Messe heißt "Ite missa est".

Also denken wir jetzt mal solche Leute, wie die beiden Ewalde, Pirmin, Meinrad, Kilian, Bonifatius, Gallus, Kolumban und wie all diese frühen Missionare sonst noch heißen, hätten einfach gesagt, "Missionieren tun wir nicht!" ich meine, sie wären bestimmt dann alle friedlich im Bett gestorben und wir wären die alten Heiden geblieben.

Bloggertreffen: Ein Wochenende in Bonn


Nachdem wir ja vor einem Jahr und 3 Monaten so herzlich in der Blogözese aufgenommen wurden, und uns letztes Jahr, als blutige Anfänger noch nicht so recht getraut haben, bei den "Großen mitzumischen", war es an der Zeit, den einen oder anderen Mitblogger auch einmal persönlich kennenzulernen und auch darüber zu sprechen, was man in unserer Bloggerwelt gemeinsam noch mehr für Gott und Kirche bewegen kann.
Das war ein Anreiz, die Koffer zu packen und in Bonn dabei zu sein. Und es war gut, dabei zu sein.
Die Wohn- und Schlafgelegenheit hatte den Charakter einer Jugendherberge. Man fühlt sich doch gleich um Jahre jünger, wenn man in dieser Weise gebettet wird. Perfekt wäre es gewesen, wenn die Schließzeit 22:00 nur dadurch auszuhebeln gewesen wäre, wenn man durch irgendein Fenster hätte einsteigen müsen .... Aber andererseits: Welches Luxushotel hat schon eine eigene Kapelle, in der man die Stundengebete beten und die heilige Messe feiern kann? Das war für mich, wie für viele andere ein Highlight und das hat der Veranstaltung auch einen besonderen Rahmen gegeben.
Der Freitagabend begann mit dem üblichen „Abklopfen“ und Kennenlernen und für mich war es schön zu sehen, welche Gesichter hinter meinen „LieblingsBlogs“ stecken.

Am  Samstag ging es dann zur Sache. Zuerst in einer stimmungsvollen heiligen Messe, die Msgr. Wilfried Schumacher mit uns feierte.

Tweet zum Tage

Neuigkeiten aus Rom

Die Sala Stampa hat heute das Päpstliche Jahrbuch " Annuario Pontifico 2013 " vorgestellt.
Darin ist nun der offizielle Titel, den Papa emerito Benedetto trägt, schwarz auf weiß niedergelegt:
"Summus Pontifex emeritus" .
Es wurde die schon durch die Presse geisternde Behauptung, Papst Franziskus habe auf den Titel "Souverän des Vatican-Staates" verzichtet, dementiert und richtiggestellt- der Papst trägt neben den anderen auch weiterhin den Titel eines "Sovrano della Citta del Vaticano".
Aus den vom Staatssekretariat für die Weltkirche erstellten Statistiken geht hervor, daß die Katholische Kirche wächst, besonders in Afrika und Asien, während der negative Trend für Europa anhält.

Quelle TMNews, RadioVatican


 

Heute vor 3 Jahren

Am 13.5.2010

"Ich bin zur Hl. Jungfrau von Fatima gekommen, weil die pilgernde Kirche heute zu diesem Ort auf dem Weg ist, der von ihrem Sohn als Instrument der Evangelisierung und als Sakrament der Rettung gewollt ist.
Ich bin nach Fatima gekommen, um mit Maria und den vielen Pilgern für unsere von Unglück und Leiden betroffene Menschheit zu beten.
Ich bin auch nach Fatima gekommen- mit den gleichen Gefühlen wie die Hl. Seherkinder Francesco, Giacinta und Lucia-, um der Madonna am Ende des Jahres der Priester zu gestehen, daß ich liebe, daß die Priester Jesus Christus lieben und die Augen fest auf ihn gerichtet lassen wollen und um sie um ihren mütterlichen Schutz für alle Priester, geweihten Männer und Frauen, Missionare und für alle die Menschen zu bitten, die durch gutes Tun das Haus Gottes einladend und gesegnet gestalten."
Papst Benedikt XVI

Bloggertagung richtig gut!

Man kann hier und hier und hier nachlesen, wie andere Blogger das Treffen empfanden
Ja, es war gut, dass die Jungs von katholisch.de, sowie der Pressesprecher der DBK, sich überhaupt die Mühe gemacht haben, mit uns, den "pöbelnden Dunkelkatholiken" bzw, den "wendigen Schnellbooten um den schwer zu manövrierenden Tanker" zu reden.
Mein Mann, um den auch mal ins Spiel zu bringen, sieht das allerdings ganz pragmatisch, er sagte nämlich, meine Begeisterung merklich dämpfend, "Je nun, wenn ich mir angugge, wie die katholische Kirche durch reines Aussterben, immer mehr Leute verliert, ist es ja hohe Zeit, das "die" mal anfangen sich um die verbliebenen frommen und treuen zu kümmern"
Ja und wenn ich ganz ehrlich bin, überrascht hat mich das, was die hohen (zwar im Zuge der Zeit nicht mehr hochwürdigen) Herren zu sagen hatten,  nicht wirklich. Ich oute mich mal, ich bin von beiden Eltern her damit geschlagen, oder auch gesegnet, je nach Leseart, mit diversen katholischen Pfarrhäusern und Ordenskonventen verwandt zu sein und um meinen Onkel Karl R.I.P. mal zu zitieren "Wer mit dem Pfarrhaus verwandt ist, der braucht einen tiefen Glauben". Mein Onkel Karl war ein weiser Mann!.
Ja die katholische  Kirche hat gute Leute, sie hat (noch) genug Mittel um tolle Sachen auf die Beine zu stellen, und hat die Zeichen der Zeit erkannt.

Sonntag, 12. Mai 2013

Kitsch as Kitsch can

Es gibt ja nichts was es nicht gibt, und deshalb hier, to whom it may concern, (Ich hab nämlich vergessen wem ich alles den Link  schicken wollte) das allerneueste aus der Serie "was der Katholik nicht haben muss"
Bettwäsche wahlweise mit Jesus oder  Maria , wobei interessanterweise das müde Haupt in der Variante der "Jesus Bettwäsche", auf dem dornenumwundenen Herz des Herrn zu ruhen kommt.
Ob diese Variante mit pinkgeschmückten Totenköpfen eine Art des "memeto Mori" sein soll erschließt sich mir nicht wirklich.
Ich bin mir übrigens nicht ganz sicher, was der Desinger sich dabei gedacht hat.
Ist es Ausdruck von Blasphemie, exaltierter Frömmigkeit oder ganz einfach Kitsch?

Regina caeli und Tweet zum Tage

Beim Regina Caeli in Anschluß an die Hl. Messe auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus die Teilnehmer an den Märschen unter dem Motto "Uno di Noi" (einer von uns) aller italienischen Diözesen gegrüßt. Sie demonstrieren landesweit für den juristischen Schutz der Ungeborenen und ihre Anerkennung als menschliche Wesen im ersten Stadium des Lebens sowie ihrer Menschenwürde.
                                             



        


Tweet zum Tage:

"Beten wir für die vielen Christen in der Welt, die Verfolgung und Gewalt erleiden. Daß Gott ihnen den Mut und Standhaftigkeit geben möge."

Heilige Messe

Mit rund 80.000 Gläubigen feierte Papst Franziskus heute auf dem Petersplatz die Heilige Messe und kanonisierte 802 neue Heilige, darunter die 800 Märtyrer von Otranto.




Otranto und seine Heiligen

Die 800 Männer, nur einer von ihnen ist außer dem Stadtkommandanten Ladislao de Marco,namentlich bekannt: Antonio Primaldo- die anderen waren die Bürger, Fischer, Handwerker, Hirten und Bauern der Stadt und der Umgebung-  die am 14.August 1480 auf dem Minerva-Hügel nach 14-tägiger Belagerung der Stadt und deren Einnahme durch die türkischen Invasoren unter dem Richtschwert des osmanischen Belagerers ihr Leben ließen- haben mit ihrem Opfer Italien und vor allem Rom vor dem Schicksal bewahrt, daß das 2. Rom, Konstantinopel bereits erlitten hatte.
Nach der blutigen Eroberung Konstantinopels hatte Sultan Mehmed II den Plan gefaßt, auch das 1. Rom  einer gleichen Behandlung zu unterziehen und die Petersbasilika in einen Pferdestall umzuwidmen, im August 1480 schien ihm die Zeit dazu gekommen und er schickte eine Flotte unter der Leitung von Pasha Ahmed  nach Italien, die eigentlich in Brindisi landen sollte-aber durch ungünstige Winde nach Otranto gezwungen wurde.
Durch ihr Ausharren bis zum Tod und ihre Weigerung, ihr Leben durch den Abfall vom Glauben an Christus und der Konversion zum Islam zu retten, haben sie dem König von Neapel die nötige Zeit verschaft, eine Armee, die den Osmanen entgegentreten und sie am weiteren Vordringen in Italien hindern konnte, auf den Weg zu schicken.

Samstag, 11. Mai 2013

Agni Parthene...orthodoxer Marienhymnus

Zum Marienmonat Mai ein gesungener vielstrophiger griechisch-orthodoxer Gruß an die Hl. Jungfrau



Reine Jungfrau, Herrin
unbefleckte Mutter Gottes,
gegrüßt seist Du......