Sonntag, 30. Juni 2013

Treue

Die Erzdiözese Mailand, in deren Dom einer der bedeutendsten und ältesten Bischofssitze der westlichen Christenheit steht, der des Hl. Ambrosius, derzeit im Besitz von Kardinal Scola, hat die diesjährige Priesterweihe mit diesem schönen Plakat angekündigt.
Rechts sind die Weihekandidaten abgebildet und links- u.a. der Kardinal und Erzbischof von Mailand, Papst Franziskus und......



Besuch aus der Heimat

Das Ponteficio Collegio Teutonico in Campo Santo hatte die Stadtkapelle Freising eingeladen zum Fronleichnamsfest nach Rom zu kommen, um die Fronleichnamsfeierlichkeiten für die deutsche Gemeinde in Rom mitzugestalten. So machte sich eine Freisinger Delegation unter Leitung des Oberbürgermeisters auf den Weg in die ewige Stadt. Erzbischof Georg Gänswein zelebrierte die hl. Messe und die Stadtkapelle begleitete die Prozession durch die Vaticanischen Gärten zur Lourdes-Grotte.
Am nächsten Tag machten sie.in der Hoffnung ihren Ehrenbürger sehen und begrüßen zu können, dem Kloster Mater Ecclesiae ihre Aufwartung und brachten ihm ein Ständchen- wie es weiterging kann man hier lesen
Link

Pomp und Renaissance

Mit den Worten "Musik ist eine Verbindung zu Gott und sie zeigt die Schöpferkräfte, die Gott dem Künstler geschenkt hat" eröffnete Friedrich Kardinal Wetter den diesjährigen Eröffnungs-Gottesdienst für die Münchner Opernfestspiele.

Solisten, Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kent Nagano gestalteten die diesjährige Messe,  incl. der beiden Lesungen, des Antwortpsalms und der Fürbitten. Musikalischer Rahmen war die Messe As-Dur von Franz Schubert, D678. Das lockte natürlich viele Menschen nach St. Michael und 1 Stunde vor Messebeginn gab es nur noch Stehplätze. Man kann sich das Gerangel und Gedrängel um die letzten "Sitzplätze" vorstellen, irgendwann saßen wir dann alle wie die Heringe. Sämtliche verfügbaren Treppen und sonstige Stufen waren auch rasch besetzt und viele mussten stehen. Man kann sich dann fast nicht aufs Beten konzentrieren, und wenn die Glocke den Messbeginn ankündigt, ist es wie eine Erlösung.  Dann kehrt "endlich" Ruhe ein.
Die Schubert-Messe ist grandios und sehr lang, trotzdem gab es zwei Lesungen + Evangelium und es wurde nirgendwo gekürzt - eine Wohltat.
Erfrischend war die Predigt von Kardinal Wetter, der anlassgemäß über das göttliche Wirken in der Kunst sprach:
"Die Musik ist die Nabelschnur zwischen Gott und den Menschen", diesen Satz wiederholte er mehrfach und flocht auch einen Text von Kardinal Ratzinger mit ein, der in etwa einmal sagte, dass manchmal das Gebet für das Gespräch mit Gott nicht ausreicht, sondern, dass die Musik dazu gehört.

Angelus


Jesus war frei-als er im Gehorsam zum Vater, im Dialog mit dem Vater , den Entschluß faßte nach Jerusalem zu ziehen -um dort den Willen des Vaters zu erfüllen. Auch wir sind frei- hören wir auf unser Herz und unser Gewissen, um ihm  besser folgen zu können.
Ein großes  und wunderbares Beispiel für so einen freien Gewissensentschluß im Dialog mit Gott und im Gehorsam zu ihm hat uns kürzlich Papst Benedikt XVI gegeben. 

Hier der Volltext der Rede in englischer Sprache von news.va:  klicken 




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Satire, ein Fundstück

Im Christlichen Forum habe ich folgende Satire gefunden, die echte Satire ist, weil (leider) viele denn doch so denken http://charismatismus.wordpress.com/2013/06/30/aktueller-newsticker-satire-am-sonntag-2/

Meinens Erachtens beleuchtet es  Damasus'  Beitrag von Gestern und das was anima mea aus dem fernen Australien berichtet. 
Ach Herr wollest du doch unser Geschick wenden?

Willst Du uns nicht wieder beleben, so dass dein Volk sich an Dir freuen kann? Erweise uns, Herr Deine Huld und gewähre uns dein Heil" (Ps. 85)

Samstag, 29. Juni 2013

Klerikaler Veitstanz ( Chorea major) oder eher Tanzwut (Choreomania, Tanzsucht) ? Das ist hier die Frage.

Oder was unsere ÖRM ( hier das ZDF) zur angeblich zunehmenden Eheschließungsmüdigkeit beizutragen haben.
Vorsicht! Menschen mit sensiblen Gemütern und einem empfindlichen Magen sollten vorsichtshalber angesichts der bevorstehenden Darbietung der anglikanischen Pastorin Kate Blottley bei einem Trauungsgottesdienst vorher ein gutes antiemetisches Mittel ( gegen Übelkeit und Erbrechen) einnehmen. Wenn noch jemand ein Argument gegen das Frauenpriestertum und für den Zölibat braucht: bitte sehr!
Man kann sich auch vorstellen, daß König Heinrich VIII, bekannter Frauengroßverbraucher, an dieser Art von Eheschließungszeremonie als Haupt der Anglikanischen Kirche- seine helle Freude gehabt hätte. Wie man hört, war der Bischof unserer Tanzwütigen mit dieser Performance einverstanden und zufrieden. Na dann!
Mittlerweile gibt es das Video bei youtube-hier ist es:




Hochfest St. Peter und Paul in Rom

heute morgen im Petersdom
in seiner Predigt ging Papst Franziskus auf die Frage:  " Worin besteht die Berufung des Bischofs von Rom?" ein. An der musikalischen Gestaltung der hl. Messe nahm neben der Capella Sisitina der Thomanerchor aus Leipzig teil . (Eine noch zu Benedettos Zeiten geplante Darbietung Thomaner-Sangeskunst)



Angelus



Tweet zum Tage

Heute am Hochfest Peter und Paul

         
           Heiliger Petrus und Heiliger Paulus bittet für uns !

           

papa emeritus beim Spaziergang

Diese Bilderserie hier zeigt unseren papa emeritus zusammen mit Bischof Gänswein, beim Spazierengehen.
Einfach Klasse. Papa emeritus ist sehr gebrechlich geworden, wie Treibholz, wo alles Schwere weggewaschen wurde, es sieht aus, wie.....ach guckt selber, mir fehlen die Worte, es sind wundervolle Bilder, die wir aus Gründen des Copyrights nur verlinken können.

Und eine kleine Ergänzung : heute vor 62 Jahren, am 29.6.1951 wurden Joseph Ratzinger und Bruder Georg im Dom zu Freising zu Priestern geweiht. Wir gratulieren! Ein Foto von Josephs Primiz-Messe kann man hier sehen: klicken

Freitag, 28. Juni 2013

Heute in Rom

Morgenmesse
"Der Christ sei geduldig und untadelig, er wandle stets in der Gegenwart des Herrn"
hier der Wortlaut bei news.va  klicken




Brüderlicher Besuch
Zur Teilnahme am  Hochfest der Hl.Peter und Paul ist die griechisch-orthodoxe Delegation des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel in Rom eingetroffen. Sie wird vom Metropoliten von Pergamon Ioannis angeführt, der vom Archimandriten Prodromos Xenakis, Mitglied der Heiligen Bischofssynode der Kirche Kretas und Bischof Athenagoras begleitet wird.
Sie werden morgen auf dem Petersplatz am feierlichen Pontifikalamt teilnehmen.
news.va berichtet so darüber: klicken




In der Gerüchteküche der Kurie brodelt es
Da schwirren mehr oder weniger offiziell Namen zu Ernennender durch die Flure und bis in die Gazetten.
Unter ihnen mutet besonders befremdlich das Gerücht an, Erzbischof Piero Marini solle den derzeitigen Zeremoniar des Papstes Guido Marini ersetzen, was eine Rückkehr zur Liturgie quo ante bedeuten würde und der ständig behaupteten Wertschätzung des Papstes für seinen Vorgänger widerspräche.

...von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten

Die Blogger betrachten ja monatlich einen Satz des Glaubensbekenntnis, und im Juni, dem Herz-Jesu Monat ist es: "  ......von dort [vom dem Vater] wird er [Christus] kommen, zu richten die Lebenden und die Toten"
Ich habe mir folgende Gedanken dazu gemacht:

.....................von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten

ja das ist, um es kurz zu sagen, eine wunderbare Sache.
Erklärt der Glaubenssatz so ganz nebenbei, dass mit dem Tod keineswegs “alles aus” ist und erteilt der  Idee sich durch den Tod aus der Verantwortung stehlen zu können, eine Absage.
Es gibt die Idee, dass ich in diesem Leben alles tun kann, was ich will, solange ich das Gebot “Du darfst dich nicht erwischen lassen” befolge.
Es gibt auch manchmal Leute, die realisieren irgendwann einmal, was sie alles angerichtet haben im Leben, meist auf dem Sterbebett und die dir dann ins Gesicht sagen:
“Naja es geht schon alles den Bach hinunter, aber ich erlebe das nicht mehr, ihr dürft das ausbaden!”. Ich fühl mich dann immer an die Pharisäer erinnert, die dem Judas Iskarioth in seiner Not sagen “Das ist dein Problem!”.
Nein, sagt das Credo, es ist anders, alles wird gerichtet, die Lebenden und die Toten.
Ja es gibt in der Welt der Lebenden schon so etwas wie göttliche Gerechtigkeit, manchmal merkt man das sogar, dass der liebe Gott die Bäume nicht in den Himmel wachsen lässt, aber im allgemeinen finde ich, zeigt sich die Gerechtigkeit Gottes nicht so, wie es in den frommen Kindergeschichten geschrieben ist. Schon im Buch Hiob klagt der Hiob, dass er gesehen habe wie “der Frevler mit hohen Ehren bestattet wurde, während der Gerechte verscharrt wurde im Sand”

up-date zum "Skandal"

Wie der Corriere della Sera soeben meldet, ist der gesprächige Ex-Priester  Patrizio Poggi wegen Verleumdung und Falschaussage verhaftet worden.
Er hatte vor den Carabinieri ausgesagt, es gäbe im Vatican einen organisierten Ring zur Förderung der Prostitution mit minderjährigen und jungen Osteuropäern- und hatte dabei die Namen von 9 angeblich involvierten Prälaten erwähnt, mußte aber jeden Beweis schuldig bleiben, sodaß sich der erste Eindruck erhärtet, daß es sich bei seinen Enthüllungen um einen Racheakt gegen die Kirche handelt.
Das brachte ihm nun den Haftbefehl ein.

Quelle Corriere della Sera  hier ein Link zum Artikel: klicken

Der nächste Skandal ?

Das Rezept für einen "Skandal":
Man nehme:

  • einen (nicht wirklichen) Bischof 
  • nicht legale Geldtransfers
  • die Vatikanbank

rühre das ganze etwas um, mixe noch ein bisschen gewohnte Fertigwürze hinzu, fertig ist der Skandal am Freitag.
So muss es gewesen sein, als die Online-Medien ihre tägliches "Kirchensüppchen" kochten, das dann als "Essen auf der Datenautobahn" an die diversen Redaktionen ausgeliefert wurde.
In trauter Eintracht wird berichtet, dass ein namhafter Bischof verhaftet wurde, in Zusammenhang mit Untersuchungen zur Geldwäsche der Vatikanbank:

"Bischof wegen des Verdachts auf Korruption festgenommen"

Das steht jetzt erst mal so bei WOn, SZOn.... und viele, die nur die Headline lesen, jammern schon wieder, dass sie es ja schon immer gewusst haben....

Donnerstag, 27. Juni 2013

Ein Bild von Papa Emeritus

Auf den verschlungenen Wegen des Internets erreichte uns ein Bild, wo unser geliebter und vermisster Papa emeritus zusammen mit Monsignore Gänswein in den Vatikanischen Gärten spazierengeht.
Die Quelle ist etwas schwer eruierbar & unbekannt, deshalb nur der Link, nämlich hier 
Klicken, anschauen,  genießen und weinen!

Heute und gestern in Rom

Morgenmesse
"Bauen wir unseren Glauben auf Christus dem Felsen auf" und die "Maskeradenchristen...."
hier der Wortlaut bei news.va  klicken




Souvenirs souvenirs
Der päpstliche Security-Chef schoß ( nach kurzem Zögern) die Erinnerungsfotos von der Begrüßung des Papstes durch buddhistische Mönche bei der gestrigen GA



Liturgie-Konferenz
die Liturgie-Konferenz im Jahr des Glaubens in Rom geht weiter. Gestern haben sich die Teilnehmer u.a.mit dem Volksaltar beschäftigt, dessen ubiquitäre Installation einige vonihnen als auf einer falschen THeologie beruhend kritisierten. Der Kreuzknappe hat in seinem blog aus diesem Anlass eine interesasante Umfrage gestartet hier geht´s zur Abstimmung :  Klicken
hier der Link zur Website der Konferenz  klicken


Plädoyer für die Schönheit (2)

So geht das:


Der Augsburger Kaufmann Jakob Fugger war so reich, dass er an Päpste und Kaiser Geld verleihen konnte. 
Aber er hatte nicht nur ein Herz für die Reichen. Sondern aus seinem Glauben heraus, half er den Armen, wo er konnte. So gründete er in Augsburg mit der "Fuggerei", die älteste Sozialsiedlung der Welt. Die Jahresmiete war damals 1 Rheinischer Gulden sowie täglich 3 Gebete für den Stifter und seine Familie. Das ist über die Jahrhunderte so geblieben. Heute leben hier 150 Menschen, die eine Jahresmiete von  88 Cent zahlen und selbstverständlich  3 mal täglich für den Gründer und die Familie Fugger beten. So sah der "Kampf gegen die Armut" früher aus, als der Glaube noch das Leben der Menschen bestimmte und Reiche aus ihrem Glauben heraus für die armen Mitmenschen sorgten. 

Mittwoch, 26. Juni 2013

Die WELT war dabei

Nachtrag zu unserem Beitrag déja vue.....
die Welt hat in ihrer online -Ausgabe schon den zweiten Artikel zum vermeintlichen Porno-ring im Vatikan veröffentlicht und zitiert dabei aus den angeblichen Aussagen des mehrfach wegen sexueller Übergriffe zu Gefängnisstrafen verurteilten Patrizio Poggi, ( Ex-Priester, 2006 aus dem Priesterstand entfernt und in den Laienstand zurückversetzt ) und beschreibt- so als ob der Weltreporter dabei war und neben dem Ex-Carabiniere, dem anderen Beschuldtigten, saß,-  wie der angeblich die Jungen aussuchte, die der Prostitution auch mit Priestern zugeführt werden sollten.
Das ist nicht nur verlogen und unverantwortlich, es ist auch Desinformation pur. Wir erkennen das Prozedere aus dem Pontifikat Benedikts XVI wieder.
Die besorgte Frage, ob dieser mögliche Skandal ein Problem für Papst Franziskus und sein Pontifikat werden könne, muß man als pure Heuchelei klassifizieren.
Hier geht´s zum Artikel -klicken

Noch mal: der römische Oberstaatsanwalt hat bestätigt, daß gegen 3 Männer ermittelt werde, aber -wie er ausdrücklich sagte- gegen keinen Priester.
Die Rai hat sich für entsprechende Falschmeldungen entschuldigt und eine Gegendarstellung veröffentlicht- aber das schert die Verantwortlichen in der Welt-Redaktion augenscheinlich nicht.
Ist die pax mediatica für das Haus Springer beendet?

Quelle: Communiqué der Diözese Rom, Kardinal Vallini, Corriere della Sera

Heute & gestern in Rom


Liturgiekongress
Mit einer feierlichen Vesper hat gestern Abend im Vatikan  der Kongress für die Heilige Liturgie begonnen.
Mehr dazu hier bei news.va klicken

Morgenmesse
bei der heutigen Morgenmesse haben der emeritierte Vicario di Roma Camillo Kardinal Ruini, Kardinal R.Sarah, Präsidemt von Cor Unum und Erzbischof Carrasci de Paula, Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben.konzelebriert. Anwesend waren in der Kapelle der Casa Santa Martha die Mitarbeiter der o.g. Institutionen sowie die Mitarbeiter der Specula Vaticana , des Päpstlichen Observatoriums in Castel Gandolfo mit ihrem Direktor, dem argentinischen Jesuiten J.G.Funes.
Papst Franziskus sprach zu diesem Anlass über die spirituelle Vaterschaft der Priester.



Déja vue
oder die von Papst Franziskus angesprochenen HS-Seilschaften am Werk?
Im Verlaufe eines Gerichtsverfahrens gegen einen bereits wegen sexueller Vergehen vorbestraften, laisierten  Ex-Priester, Patrizio Poggi, in Rom, hat der erneut Beklagte ausgesagt , es gäbe im Vatican einen  Prostituiertenring , der aus männlichen jugendlichen und minderjährigen Osteuropäern bestehe und nannte mehrere Namen angeblich beteiligter Priester aber auch den eines Ex-Carabinieris.
Außerdem wären von diesen Personen geweihte Hostien an satanische Sekten verkauft worden.
Das wurde zwar begierig von der Presse aufgegriffen, aber doch in ungewohnt leisen Tönen und moderat und sachlich weitergegeben ( wenn man diese Berichte mit denen des Mißbrauchshypes vor Jahren vergleicht) : die Pax Mediatica wird also noch eingehalten.

Plädoyer für die Schönheit

Dank sei dem Herrn, dass wir alles, was er an Schönem geschaffen hat, in Liebe annehmen und uns darüber freuen dürfen:

Der  heilige Berg


Tweet zum Tage

Die heutige Generalaudienz

ließ uns von Sonne und Sommer träumen... Schönheiten, die Gott uns geschenkt hat, auch wenn es bei uns gerade grau und kalt ist.

Papst Franziskus ließ sich von den anwesenden 50.000 bejubeln, bevor er in seiner Katechese den Menschen als Wohnort des Heiligen Geistes darstellte, was alle Menschen vor Gott gleich mache:

„Niemand ist unnütz in der Kirche! Und wenn jemand zufällig sagt, jemand von euch: ,Aber du, geh nach Hause, du bist unnütz‘, ist das nicht wahr! Niemand ist unnütz in der Kirche: wir sind alle wichtig, um diesen Tempel aufzubauen. Niemand ist nebensächlich. Und wenn jemand sagt: ,Aber ich, ich bin der wichtigste in der Kirche!‘ – nein! In Gottes Augen sind wir alle gleich, alle, alle!"
Die Zusammenfassung der Rede auf Deutsch gibt's bei Radio Vatikan

hier die Zusammenfassung von news.va klicken




Märtyrer


Wie Kardinal Sandri, der Präfekt der Kongregation für die Ostkirchen, bekannt gab, ist am 23. Juni der Franziskanerpater Francois  Mourad während eines Überfalls auf sein Kloster Hl. Antonius von Padua in Ghassanieh, einer überwiegend von Christen bewohnten Stadt in Syrien, von islamistischen Rebellen brutal ermordet worden. Er hatte sich den Angreifern entgegengestellt und versucht, die Menschen, die sich ins Kloster geflüchtet hatten, zu schützen. RIP.
Seit dem Überall ist die Stadt von ihren Einwohnern verlassen worden.
hier kann man lesen, was news.va dazu schreibt:  klicken

Quelle: Radio Vatican

Dienstag, 25. Juni 2013

Klimaerwärmung, ja wo bleibt sie denn?

Heute haben wir den 25. Juni, das ist nach allen verfügbaren Daten meteorologisch, astronomisch und auch bauernregelmäßig endgültig Sommer!
Gestern am Johannistag war die sogenannte Sommer! Sonnenwende.
Heute morgen um 10 zeigte das Thermometer auf dem Westbalkon, der keineswegs eingepackt von Kühlakkus da hängt, sondern ganz normal an der Wand montiert ist, geschlagene 10 Grad!
Im Laufe des Tages hatten wir dann ganze 14 Grad!
Meine Tochter liegt im Bett und friert, ich selber überlege mir die ganze Zeit, ob ich die Heizung nicht anschalten soll. Mein Mann ist dagegen und meint, ich solle mir ein Beispiel an ihm nehmen und doch eine Strickjacke anziehen !

Hier kann man übrigns die verschneite Zugspitzbergstation bewundern:
 http://cms.zugspitze.de/zugspitze/de/_shared/webcam_window.htm?cam=4
Die Bergstation liegt auf 2962 Meter, also  reichlich unterhalb des Gipfels!

Ja wo bleibt sie denn die Klimaerwärmung ? kann man da nur verzweifelt ausrufen!


Heute in Rom

Morgenmesse
"Gott hat uns auserwählt und verläßt uns nie "



zum Predigttext geht es hier bei news.va klicken

Der Schülerkreis 2013

Im Jahr 1 nach dem Rücktritt Papst Benedikts XVI trifft sich der Schülerkreis wie alljährlich in Castel Gandolfo -aber ohne ihn. Allerdings hat er das Thema "Die Gottesfrage vor dem Hintergrund der Säkularisation" und einen Sprecher ausgesucht, den Ratzingerpreisträger Rémi Brague.
Einer der Teilnehmer seit Anbeginn, der Salvatorianerpater Stephan Otto Horn, der unseren Emeritus Anfang Juni besuchte,  sagte dazu im Catholic Newsservice Folgendes: hier klicken
Er erwähnt auch, daß Benedetto ihm berichtet habe, daß sich beide Päpste gegenseitig zu überzeugen versucht hätten, doch den Sommer in Castel Gandolfo zu verbringen. Er, Benedikt, habe das abgelehnt , er werde das Kloster nicht verlassen und er habe Papst Franziskus gebeten, wenn er nicht längere Zeit am Albaner See verbringen könne, doch wenigstens am 15. August dorthin zu fahren und wie es seit langem päpstliche Tradition ist, die Hl. Messe dort zu feiern.
Hoffentlich erfüllt ihm der Bischof von Rom diese Bitte!
Zum Gesundheitszustand des Emeritus sagte Horn" es gehe ihm gut, die ersten 3 Wochen nach seinem Rücktritt seien schwierig und problematisch gewesen, dann aber habe er angefangen, sich zu erholen und nun strahlten seine Augen wieder-auch wenn er älter und gebrechlicher geworden sei.
Aber wer wird schon jünger?



Follow me? Bitte nicht!!!!

Schwafelkirche in Selbstaufllösung?


Unter diesen Titel steht der dieswöchige Konter von Alexander Kissler bei Cicero. Thema ist die neue EKD-Orientierungshilfe. Ich denke, das ist das beste, was wir bisher zum Thema lesen durften. Die Wortwahl ist sensationell:
In der Einleitung beschreibt Alexander Kissler, worum es geht:
"Die „Orientierungshilfe“ der evangelischen Kirchen zum Thema Familie räumt mit konservativen Werten auf. Der Protestantismus entfernt sich damit nicht nur von seinen christlichen Wurzeln, er macht sich damit gar zum Jünger eines grün-besserwisserischen Zeitgeistes"

Eine Empfehlung an unsere Kirchenführer, genau und wiederholt zu lesen. Hoffen und beten wir, dass es unsere Hirten nun allmählich begreifen, dass dies nicht der Weg der heiligen Kirche Jesu Christi sein kann - auch wenn der Zeitgeist noch so laut ruft und verführerisch lockt.


Die 4 Lübecker Märtyrer

Heute gedenkt die Kirche der 4 Lübecker Märtyrer, der Kapläne Johannes Prassek und Eduard Müller, des Vikars Hermann Lange, sie wurden 2011 selig gesprochen und des evangelischen Pastors Karl-Friedrich Stellbrink, die heute vor 70 Jahren, am 25.6.1943 wegen ihrer NS-feindlichen Gesinnung zum Tode verurteilt und am 10. November 1943 hingerichtet wurden.
Hier geht´s zum Webportal der Erzdiözese Hamburg für die 4 Märtyrer  klicken -hier kann man u.a. auch die Abschiedsbriefe der Verurteilten lesen

Als erster war Pastor Stellbrink von der Gestapo verhaftet worden, nachdem er in seiner Predigt am Palmsonntag 1942 nach dem zerstörerischen Bombenangriff auf Lübeck am Vortag gesagt hatte: "Jetzt spricht Gott mit mächtiger Stimme"
In seiner Predigt anläßlich der Seligsprechung der 3 gedachte Kardinal Kasper auch Pastor Stellbrinks, der als Protestant nicht selig gesprochen werden konnte, aber auch nicht von seinen Leidensgenossen getrennt werden wollte.

Johannes Prassek, der älteste der 3 Kapläne, 1911 in Hamburg geboren und in St. Sophien getauft und gefirmt, wurde 1937 in Osnabrück zum Priester geweiht.  "Ich bin heute der glücklichste Mensch der Welt" sage er-aber ahnte auch "ich werde noch viel zu leiden haben".
Als Kaplan in Lübeck tätig, wurde er immer wieder von Wohlmeinenden gewarnt, doch weniger offen seine Ablehnung des NS-Regimes zum Ausdruck zu bringen, er machte sich auch dadurch verdächtig, daß er Polnisch lernte und-obwohl es verboten war-die polnischen Zwangsarbeiter in Lübeck als Seelsorger betreute. wer mehr über ihn lesen will: hier klicken

Eduard Müller, 1911 in Neumünster geboren, der aus ärmlichsten Verhältnissen stammte  und nur durch die Hilfe katholischer Gönner seinen Weg zum Priestertum gehen konnte, erregte den Zorn des Regimes durch seine überaus erfolgreiche Jugendarbeit, die ihm in Lübeck in seiner ersten Stelle nach der Priesterweihe 1940 anvertraut worden war und die als störende Konkurrenz zur Hitlerjugend gefährlich zu werden schien. Wer mehr lesen will: klicke hier

Montag, 24. Juni 2013

Beethoven für Praktiker

Ein Fall für unsere Kirchensteuern? !!

Das geht uns alle an:


Das Vatikanische Fernsehzentrum CTV plant, die Aufnahmen von Päpsten aus den letzten 30 Jahren zu digitalisieren. Dabei handelt es sich um ca. 20.000 Bänder, auf denen die Aktivitäten der Päpste dokumentiert sind. Eine Menge Arbeit und großer technischer Aufwand stehen da an. Doch, wie Radio Vatikan meldet, fehlt noch eine Menge Geld, um dieses gewaltige und wichtige Werk zu stemmen.

Wir denken, das wäre doch mal eine gute Gelegenheit, etwas von unseren Kirchensteuern Richtung Rom zu leiten, die wenn ich an die Predigt vom letzten Sonntag denke, doch vielerorts für Leute verwendet wird, die den ganzen Tag Organigramme malen ....
Würde es Sinn machen, unsere Kirchenführer mal darum zu bitten, den ein oder anderen zusätzlichen Kirchensteuer-Euro nach Rom zu überweisen?



Gestern und heute in Rom

Dank
Gestern morgen traf Papst Franziskus die Vereinigung St.Peter & Paul und dankte ihr für das Engagement in der Nächstenliebe und- hilfe.
news. va hat die päpstliche Rede unter dem Titel " Der Papst dankt der St. Peter-und Paulvereinigung" dokumentiert . Hier klicken



Zug der Kinder
Kurz vor dem Angelus begrüßte Papst Franziskus gestern am Vatican-Bahnhof die Kinder, die aus mehreren Diözesen mit dem Zug, dem Zug der Kinder,  nach Rom gekommen waren, um ihn zu sehen.




Tweet zum Tage

Am Hochfest Johannes des Täufers. Heiliger Johannes bitte für uns !

Zur Entspannung nach einem aufregenden Wochenende.




Viel Spaß mit John, Paul, George und Ringo - den Revoluzzern der Sixties, die heute auch alle über 70 sind (oder wären).

"Humani generis unitas" die verschollene Enzyklika

Gestern vor  50 Jahren, am 23.6.1963, starb der deutsche Jesuit und Sozialethiker Gustav Gundlach.
Er war einer der 3 Autoren (mit John La Farge und Gustave Desbuquois), die im Auftrag Papst Pius´ XI in Paris eine Enzyklika gegen Rassismus und Antisemitismus verfaßten- die dem Lehrschreiben "Mit brennender Sorge" folgen sollte. Er hatte schon maßgebend an der Sozialenzyklika "Quadragesimo anno"  (1931) mitgewirkt.
Anfang des Jahres 1939 war das Werk mit dem Titel "Humani generis unitas"* soweit gediehen, daß es dem Papst vorgelegt werden konnte. Ohne zu einer Entscheidung über die Veröffentlichung zu kommen, starb Papst Pius XI am 10.2.1939.
Wie wir wissen, wurde Humani generis unitas nie veröffentlicht-und galt sogar eine Zeit lang als verschollen.
Welche Folgen eine Veröffentlichung des Textes durch den nachfolgenden Papst Pius XII im Kriegsjahr 1939 gehabt hätte, wird man nie wissen.
Seit 2001 liegt die Enzyklika in Buchform vor.

* die Einheit des Menschengeschlechts

Quelle: Neue Kirchenzeitung/Büker

Sonntag, 23. Juni 2013

Zur Lage von Kirche und Nation oder was Jesaja dazu zu sagen hat

Ich sag es jetzt einfach mal so, die Meldungen sind, von Standpunkt des Glaubens her,  mehr als beunruhigend und am allerbeunruhigsten ist, das es offenbar niemand wahrhaben will.
Es ist schon so, wie vor Jahren mal der Pastor im "Wort zum Morgen" sagte "Es geht uns doch gut auf dem Weg nach unten"
Schon lange beunruhigend ist die gesellschaftliche Akzeptanz von Verhütungsmitteln, für mich am deutlichsten im Bedeutungswandel des Satzes "Sie hat ihn mit dem Kind hereingelegt" erkennbar. Meinte das in früheren Zeiten: Sie hat ihm erklärt, das Kind sei von ihm, während es in Wirklichkeit von jemand anderem war; so bedeutet er heute schlicht und ergreifend, das Sie von ihm schwanger geworden ist, ganz normal, wie es seit dem ersten Auftreten des Menschen halt so ist.
Zu den am weitesten eingerissenen Verhaltensweisen aus dem Arsenal der "Kultur des Todes" gehört die Abtreibung, wo ja demnächst selbige auch noch nach der Geburt erfolgen sollen, kann.  Das ganze verpackt in das Papier der  Besorgnis um die lieben Kleinen. Will heißen ohrfeigen darf ich den Kurzen nicht, auch wenn er gerade die Wohnung unter Wasser gesetzt hat, weil er sein neues ferngesteuertes Boot auf dem Flur hat ausprobieren wollen. Bin ich Jude oder Moslem muss ich mir, wenn ich das Kind, wie seit Abraham üblich, beschneiden lassen will, den Verdacht gefallen lassen ein Kinderwehtuer zu sein.
Aber vorgeburtlich umbringen das darf ich.
Fakt ist, die Kirche war und ist in ihrer diesbezüglichen Lehre klar, allerdings naja sagen wir mal so, die sonntägliche Versammlung durchschnittlicher Normalkatholiken macht  den Eindruck, als würden auch  katholische Ehepaare mehrheitlich tun, was man halt heutzutage so macht. (Ausnahmen gibt es und ich will das auch gar nicht gering reden, sind diese Familien in der Tat Licht in der Dunkelheit und ich weiß auch, dass es Leute gibt, die gerne würden, aber nicht können, also bitte nicht in den falschen Hals kriegen).
Man kann jedoch  nicht oft genug darauf hinweisen wie prophetisch der vielgeschmähte Paul VI in seiner Enzyklika Humanae vitae war.

Singt dem Herrn ein neues Lied

oder aus gegebenem Anlass zur Beruhigung der Gemüter

"Singt dem Herrn eine neues Lied,
 singt ihm schön mit Jubelschall!
 Preist den Herrn mit Saitenspiel
 auf der Zehnsaitenharfe ertöne sein Lob !"

Psalm 32
von einem wenn auch nicht Renaissance- aber dennoch Fürsten, König David

Angelus

Beim heutigen Angelus ging Papst Franziskus auf das Tagesevangelium ein und versuchte, zu erklären, was die Worte: "wer sein Leben bewahren will, wird es verlieren" bedeuten- sowohl am Beispiel der Märtyrer der Geschichte als auch der heutigen "Märtyrer des täglichen Lebens" ( Mütter und Väter, die ihr Leben aufopfern, indem sie es ihren Kindern widmen) und zu guter Letzt am Leben und Sterben Johannes des Täufers.



Quelle: Radio Vaticana

Tweet zum Tage

Samstag, 22. Juni 2013

Das Mysterium des leeren weißen Stuhls

Das Mysterium des leeren weißen Stuhlsist gelöst-  oder die heutige Sedisvakanz in der Aula Paolo VI .

Heute nachmittag fand in der Aula Paolo VI ein Konzert zum Jahr des Glaubens statt, das das Orchester der RAI Papst Franziskus gewidmet hatte.

Kurz vor Konzertbeginn stellte sich heraus, dass der Papst wegen einer unaufschiebbaren wichtigen anderen Aufgabe das Konzert nicht besuchen konnte.
Die Gäste, die zusammen mit ihm das Konzert hören wollten, warteten ca. 15 Minuten, bis Bischof Fisichella vor die Besucher trat und erklärte, "dass der Papst wg. unvorhergesehener, dringender Arbeiten nicht kommen kann, dann läßt er Grüße ausrichten und sein lebhaftes Bedauern, dankt allen Musikern und Sponsoren und bestätigt daß alle für morgen geplanten Termine beibehalten werden...dann plaudert er noch ein bißchen über die 9. Sinfonie, als ein monumentales Werk.... "

Inzwischen kolportieren die italienischen Blogger und Vatican Insider*, dass Papst Franziskus den ganzen Nachmittag in seinem Zimmer in Santa Martha gearbeitet habe und dann kurz vor Konzertbeginn zu seinen Mitarbeitern gesagt habe, "Ich bin kein Renaissance-Fürst, der statt zu arbeiten, Musik hört".
Nun ja, zu Zeiten der Renaissance konnten sich das die Fürsten erlauben, ihre Gäste zu brüskieren.

Das Konzert war aber auch ohne Papst sehr schön:




Tweet zum Tage

Fidem Servavi

" Fidem servavi" so soll die Enzyklika zu 4 Händen heißen, wie man aus Rom hört.
Ich habe den Glauben bewahrt.
Dieser Satz des Hl. Paulus, der das  "ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf beendet" mit dem "ich habe den Glauben bewahrt" beschließt, wird also das letzte Wort sein, daß Papa emeritus Benedetto zu seinem Pontifikat spricht.
( Das waren, nebenbei bemerkt, auch die letzten Worte Papst Pauls VI )

Papst Franziskus übernimmt ihn und drückt damit aus, daß er den Kampf um den wahren Glauben, der das Pontifikat seines Vorgängers so eindrücklich prägte, als den seinen betrachtet und es kein Nachgeben in essentiellen Dingen geben wird.
Ebenso flüstert es aus den Korridoren der Vaticanischen Mauern, daß Papst Franziskus während seiner Sommerferien, die er in der Casa Santa Martha verbringen will, letzte Hand an dieses Rundschreiben legen bzw. ein Vorwort dazu verfassen wird.

Quelle Il Messagero /Giansoldati

Freitag, 21. Juni 2013

Heute in Rom

Morgenmesse



Keiner kann weltliche Güter nach "drüben" mitnehmen, sorgen wir uns also um die geistigen Güter. Der wahre Schatz ist das Vertrauen auf Jesus Christus.


Audienz
Papst Franziskus hat heute die Absolventen der Päpstichen Diplomatischen Akademie, die künftigen Nuntii, in Audienz empfangen, dabei sagte er :
"Vergeßt nie, daß ihr Hirten seid, die das Wort Christi in die Welt tragen- losgelöst vom bourgeoisen Geist und Leben, die nur nach irdischen Gütern streben und die heilige Mission lächerlich zu machen drohen."
Mehr dazu hier. Klicken




Preisträger
Kardinal Ruini hat heute in einer Pressekonferenz die diesjährigen Träger des Joseph-Ratzinger-Preises bekanntgegeben, der anläßlich des Jahrestreffens im Oktober verliehen werden wird.
Es sind dies als erster Nichtkatholik der Anglikaner Richard Burridge, Dekan am King´s College London und der Theologieprofessor Christian Schaller, Dozent für Dogmatische Theologie am Institut Joseph Ratzinger in Regensburg, das das Gesamtwerk Joseph Ratzingers herausgibt.
Im Rahmen der Tagung wird auch ein Symposium über das Bild und die Bedeutung Jesu Christi bei Joseph Ratzinger stattfinden.
In seiner Rede vor der Presse ging Kardinal Ruini auch auf die Bedeutung der Theologie Papst Benedikts XVI ein und sagte:  " Man kann Benedikt XVI als den derzeit letzten großen Theologen von Weltrang  bezeichnen."

Mehr Historisches zum heutigen 50. Jahrestag der Wahl Papst Pauls VI

Habemus Papam



Inauguration und Krönung am 30.6.1963
Nachdem er ihm eine handvoll Asche mit den Worten SIC TRANSIT GLORIA MUNDI  präsentiert hatte, setzte der Zeremoniar Papst Paul VI die kostbare Tiara, die die Milanesen ihrem Bischof zur Inauguration geschenkt hatten, auf-




Reisen und ein Attentatsversuch
Im November 1970 brach Papst Paul VI zu seiner großen Reise nach Asien, Ozeanien und Australien auf.
Auf dem Flughafen von Manila, wo er von einer unübersehbaren Menschenmenge begrüßt wurde, kam es zu einem Attentatsversuch. Nachdem der Pontifex den Boden geküßt hatte, näherte sich ihm ein Mann in Priesterkleidung, der in der einen Hand ein Kruzifix und in der anderen einen Kris ( malaischer Dolch) trug und holte zweimal gegen den Pontifex aus.

Freude am Lesen ist garantiert

Das Muss-man-haben-Buch für alle, die es gerne katholisch mögen:

Ich hatte ja in meinem Beitrag zur Domspatz-Soiree schon darauf hingewiesen:

Am 24. Juni erscheint nun das Buch von Prälat Wilhelm Imkamp

"Sei kein Spießer - sei katholisch"


Bei Amazon kann man schon mal reinschnuppern und ab Montag liegt es dann auch bei den anderen Buchhändlern.

Ein Grund zur Freude, denn Prälat Imkamp schreibt wie er spricht und wie er predigt - und das ist in diesen Zeiten doch was ganz Besonderes - und beim "Reinschnuppern" habe ich festgestellt, es macht nicht nur Spaß Prälat Imkamp zuzuhören, sondern seine wunderbaren Texte auch immer wieder zu lesen!


Tweet zum Tage

Heute vor 50 Jahren

Heute vor 50 Jahren, am 21.6.1963 wurde der Erzbischof von Mailand, Giovanni Battista Kardinal Montini von der Cathedra des Hl.Ambrosius auf die des Hl. Petrus berufen und gab sich den Namen Paul VI.
Er war der letzte Papst, der bei seiner Inauguration mit der Tiara gekrönt wurde.

                                              
Papst Paul VI war der eigentliche Konzilspapst und hat mit seiner Enzyklika Humanae Vitae, die ihm den Hohn, Spott und Haß der sogenannten intellektuellen Elite Europas eintrug, prophetische Weitsicht bewiesen. So gut wie alles, was er warnend zu bedenken gab, hat sich inzwischen bewahrheitet.
Er war der erste Papst, der in alle Welt reiste, zuerst nach Israel, wo er in Jerusalem den Patriarchen von Konstantinopel Athenagoras I traf und sich beide mit einer versöhnlichen Geste begrüßten, dann u.a. zur UNO.
Am 7.12.1965 hoben Papst Paul VI und Patriarch Athenagoras I die gegenseitige Exkommunikation der Kirchenoberhäupter in einem historischen Schritt auf.
Und als Aldo Moro in den Händen der Roten Brigaden war, hat er den mordlüsternen Terroristen nicht nur große Summen Lösegeldes, sondern auch sich selbst als Geisel im Tausch gegen seinen Freund angeboten- wie wir wissen vergeblich.


Donnerstag, 20. Juni 2013

Der Zeitgeist ist der Wind des Wandels ...

Unter dem Artikel von Jan Fleischhauer tobt im SPON-Forum natürlich das geballte Atheistentum und da tun sich schon die schönsten Blüten auf, denn die Anpassung an den Zeitgeist ist das Credo der Neuheiden. Einer meinte dann, mit einem chinesischen Sprichwort punkten zu können:

"Wenn der Wind des Wandels weht
Bauen die einen Schutzmauern, 
Die anderen Windmühlen..."

Tja und wenn man mal in den letzten Tagen so in die tagesschau geguckt hat .... hat man gesehen, dass an Donau und Elbe sehr viele Windrädchen stehen ..... und fast gar keine Schutzmauern vorhanden waren .... 

Die Chinesen wissen halt auch nicht alles. Aber der Abt von Niederalteich, dessen altes Kloster incl. der schönen Kirchen trocken geblieben ist, obwohl der ganze Ort unter Wasser stand, meinte in einem Interview "Früher waren die Menschen schlauer".

Heute in Rom

Morgenmesse
In seiner morgendlichen Predigt sprach Papst Franziskus heute über das Beten, wie Jesus es uns lehrt.




Audienz
Vor den Vertretern der FAO sagte der Papst, dem Skandal des Hungers in der Welt müsse sofort ein Ende bereitet werden und die Mitarbeiter der UNO  müßten das Ihre dazu tun.Aber auch jeder Mensch habe die Pflicht gegen den Hunger und für die Menschenwürde zu kämpfen.




Lesetipp für Unternehmensberater ...

... und andere Besserwisser, die unsere Kirche unbedingt "reformieren" wollen.

Ist es das was ihr wirklich wollt - gar keine Kirche mehr sein?

Jan Fleischhauer trifft es mal wieder auf den Punkt! Danke!

Und Ökumene? Nein Danke!

Wie stark dieses neue Papier der EKD auch unsere Kirche bewegt, stellt der Bischof von Limburg, Tebartz-van Elst in einem Interview mit katholisch.de dar. Er sieht durch dieses neue Thesenpapier die beiden Kirchen immer weiter auseinanderdriften.
Gut zu lesen, denn das Thema "wiederverheiratete Geschiedene" ist ja auch ein Herzensanliegen des gerade designierten Papst- und Kirchen-Unternehmensberaters, der ja hier im "Nachgeben" auch einen großen Reformfortschritt für die Kirche sehen würde.

Kommentar Nr. 6 im zugehörigen SPON-Forum schreibt dazu:

"Wenn die "Diener Gottes" lieber den Menschen "Süssholz erzählen", verlieren sie die Vollmacht, im Auftrag Gottes zu reden. Die Bibel ist der Maßstab exakt passend ins Jahr 2013."


Credo!

Seit Tagen haben wir uns darauf gefreut: Endlich ist es da - das von Peter Seewald und dem Eichstätter Bischof Hanke herausgegebene Magazin:



Ich habe es gerade online durchgeblättert und es macht wirklich Spaß zum Lesen. Nicht nur die Artikel sind super - bei den Autoren von z.B. Matthias Matussek, Alexander Kissler oder Birgit Kelle auch kein Wunder. Auch die Grafik ist Klasse und hat fast schon Hochglanz-Magazin-Style. Toll!

Und jetzt überlege ich doch tatsächlich, ob ich die Sünde des Bäumekillens begehen soll und eine SZ oder Zeit kaufen soll, um sie gleich wieder in die Papiertonne zu werfen - nur damit ich die erste Credo-Ausgabe möglichst schnell real in Händen halten kann ... Ich denke, es ist es wert, denn bis Montag auf die FAZ zu warten, ist einfach zu lange ....

In Zukunft würde ich das Geld dann doch lieber gleich dem Credo-Magazin spenden, als das Prantl-Blättchen zu unterstützen.

Und der Echo Romeo hat sich gleich noch was ganz besonderes dazu einfallen lassen. Unbedingt ansehen!!

Mei wie süüüüß



Einfach hinreißend die Kleinen!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Die 100 Tage


könnte man unter die Worte, die der Direktor im Vorspiel auf dem Theater in Faust I spricht, stellen:
"Der Worte sind genug gewechselt, laßt uns auch endlich Taten sehn.
Indes Ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn."  J.W.v.Goethe

Ja der Worte sind viele gewechselt worden, klare und unklare, harte und sanfte, verständliche und widersprüchliche. Taten haben wir noch nicht gesehen - die 100 Tage Eingewöhnungszeit die auch dem Pontifex, der vom Ende der Welt auf die Cathedra Petri gewählt wurde, zustehen und gegönnt seien - sind nun vorbei.
Die vor dem Konklave als so dringend dargestellten Probleme - besonders der Kurie - harren ihrer Lösung und Überwindung - darauf hoffen nicht nur die rosenkranzzählenden Pelagianer.
Und zu manchen Problemen - sowohl der Kirche als auch der Welt - müssen nun klare Worte her, kein sowohl als auch oder heute so morgen anders, auch wenn besonders dieses den Zeitgeistkatholiken und so manchem DBK-Repräsentanten besonders gut gefällt, weil es ihrem Denken und Sprechen entspricht.
Blieben wir bei Faust - würden wir nun fragen: Sag, wie hältst du´s mit der Wahrheit?
Gibt es sie oder nicht? Ist der christliche Glaube wahr oder nicht?
Ist er nicht wahr - brauchen wir nicht weiter darüber zusprechen. Ist er aber wahr, warum spricht Kardinal Tauran dann von der Gleichrangigkeit der Religionen?
Sollen wir nur noch vor unsere Haustür gehen, um die Botschaft zu verkünden uns vielleicht nicht mal das (siehe hier seine Rede in Großbritannien) und schon  gar nicht mehr bis ans Ende der Welt?

Generalaudienz

In seiner Katechese bei der heutigen Generalaudienz sagte Papst Franziskus,
"Egoismus und Selbstsucht führen zur Spaltung" . Die Christen sollten aber einig sein, weil die Kirche keine politische Organisation oder kulturelle Einheit ist sondern der Leib Christi .
Eine ausführliche Zusammenfassung der Katechese gibt es hier bei Radio Vatikan




Tweet zum Mittwoch

Beten für Lourdes

Das Hochwasser hat jetzt auch in Frankreich Katastrophenformat erreicht.
Ganz schlimm sieht es in Lourdes aus, wo derzeit nicht einmal mehr heilige Messen stattfinden können.
Die Mariengrotte steht bis zu 1,2 m unter Wasser.

Für den Kommentar des Videos entschuldige ich mich schon mal, aber so hört es sich eben an, wenn Atheisten Heilige Orte kommentieren ...



Schließen wir den heiligen Ort, der die Hoffnung vieler Kranker ist, in unser Gebet ein.


Dienstag, 18. Juni 2013

Der Fortschritt und seine Richtung

Angeregt durch Dorotheas Artikel über den Vortrag Kardinal Burkes auf einer Tagung über die Enzyklika Evangelium vitae, , erinnerte ich mich wieder an einen afrikanischen Priester, der damals über die Enzyklika sagte "Keiner der Leute die jetzt drüber schreiben, hat sie jemals gelesen, da kommt eine Moralenzyklika über 150 Seiten und alles, was dann in der Zeitung steht, ist "Papst ist immer noch gegen Abtreibung!"".

Man könnte nun vieles und gutes über das von Kardinal Burke angeprangerte Fortschrittsdogma schreiben, aber mir fällt, wenn auch z.B in den Fürbitten um "Fortschritt", ohne zu sagen wohin,  gebetet, oder auch, wenn einer so gaaanz hingerissen vom Fortschritt und dass der einfach gut sei und man deshalb doch nicht....., wie früher und überhaupt, da sei man schon drüber hinaus...schwadroniert, immer folgender Satz ein:

Sagt der Politiker stolz:
Gestern standen wir am Rande des Abgrunds, heute haben wir den entscheidenden Schritt vorwärts gemacht!


heute in Rom

Morgenmesse
In seiner morgendlichen Predigt  sagte Papst Franziskus : Christen müssen lernen, ihre Feinde zu lieben und ihnen alles zu vergeben-auch wenn das eine sehr schwierig sei.




Kanonisierung
Wie die Theologenkommission der Heiligenkongregation heute in Rom bekannt gab, ist ein zweites Wunder des seligen Johannes Pauls II anerkannt worden. Damit kann der Heiligsprechungsprozess seinen vorgeschriebenen Gang weitergehen und wird wohl in wenigen Monaten mit der Zustimmung des Papstes  beendet sein.

Der Papst und die Medien....

Wem das Wetter nicht zu schade zum Fernsehen ist:  arte bringt heute einen Themenabend :
"100 Tage Papst"

Hier sind zwei kurze Vorschauen:

wie nicht anders zu erwarten -ist Teil 1 das übliche Danaergeschenk des medialen mainstreams  (so zuverlässige Zeitzeugen wie Signor Nuzzi dürfen da ihre Urteile abgeben), zusammengefaßt also nochmal ein gemeinschaftliches Nachtreten aller notorischen Benedikt-Feinde, die sich durch seinen Rücktritt um ihre Beute und das Ziel ihres Dauerbashings betrogen fühlen. Kurzum dieser Teil ist nicht empfehlenswert.





Die aufmüpfige Marianne und der schläfrige deutsche Michel

was A.Kissler zum Aufstand der Franzosen gegen "le mariage pour tous", die zivilisationsbrechende Lex Toubira, und das deutsche Staunen darüber zu sagen hat.
Im Cicero-Online-Magazin schreibt er unter dem Titel " Frankreichs Protestler schützen die Demokratie"
Hier klicken

"Dafür haben Sie doch gar nicht die Figur "

ein Wahrspruch, der nicht ohne Folgen blieb,
führte er doch dazu, daß die so in ihrer Bewerbung für das Petrusamt von Kardinal Meisner abschlägig Beschiedene, nun die Rolle einer antikatholischen Furie anstrebte und ein Video herstellte, das solchen Ansprüchen Genüge tat.
Das Video wurde nicht gesendet und jetzt ermittelt auch noch die Staatsanwaltschaft, wie über die Nachrichtenticker hereinkam, das führt manchenorts zu heller Aufregung.
So mancher unserer notorisch katholikenfeindlichen Redakteure (t-online-Nachrichtendienst, FR,  TAZ etc) hyperventiliert jetzt (ist übrigens nicht klimafreundlich! CO2!!), weil also bei der Staatsanwaltschaft mehr als 10 Anzeigen gegen die sogenannte Comédienne Kebekus ob ihres schlecht getarnten Christus-bashing-Porno-Videos vorliegen und die Ermittlungen aufgenommen wurden..
Natürlich kann es nicht ausbleiben, daß die Kebekusfans nun Verschwörungstheorien verbreiten, die Pius-Brüder* werden passend ins Spiel gebracht, merkwürdigerweise noch nicht die irre kichernden, mordenden Albinomönche des Opus Dei, aber das kommt sicher noch.

Katholische Kirche in Dubai geweiht, ein Nachtrag

Hier kann man das neue Gotteshaus, ein Bauwerk, dass durchs seine bloße Existenz zu einer Art stupor mundi wurde,- leider noch nicht ganz fertig- im Bild sehen .
Am  14. Juni wurde die Kirche des Hl. Antonius von Padua in der Stadt Ras al Khaimah im Emirat Dubai  von  Fernando Kardinal Filoni, dem Präfekten der Kongregation zur Evangelisierung der Völker,  geweiht.


Montag, 17. Juni 2013

Heute in Rom

Audienz
Papst Franziskus hat den neuen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, den Nachfolger des kürzlich verstorbenen Hugo Chavez, in Audienz empfangen.
Die Atmosphäre des Treffens wird als entspannt beschrieben, Papst Franziskus habe gescherzt und Präsident Maduro sei sehr gesprächig gewesen.
News.va berichtet, worüber gesprochen wurde. Hier klicken





Keine Friseure 
In seiner Katechese in der Aula Paolo VI, vor Zehntausend Gläubigen sagte Papst Franziskus anläßlich der Eröffnung des römischen Diözesankongresses ( dessen Eröffnung vom Pressesaal in der offiziellen Ankündigung fälschlicherweise Papa emeritus Benedetto zugeschrieben worden war ) :
"Ich verstehe nicht, wie christliche Gemeinden in ihren Pfarreien eingeschlossen verharren können. Geht hinaus und verkündet das Evangelium!

Sag's mit Twitter

Rationalisierungseffekte: Die automatisierte Beichte

Wie wir ja schon am Samstag berichteten, wird demnächst in den päpstlichen Beraterkreis auch ein Münchner Unternehmensberater einziehen.
Fleißig wie die Herren sind, hat er bereits ein Buch geschrieben, wie man das "Marketing" der Kirche verbessern könnte. Andererseits muss man natürlich auch sparen, und das geht nun mal am besten beim Personal. Wir werden jetzt in loser Folge Beispiele bringen, welche Ideen der Herr Unternehmensberater in seiner Schublade hat:

Genial: der automatisierte Beichtstuhl:



Update:

Wie es scheint, hat die Ideensammlung des Unternehmensberater schon den Weg ins Internet gefunden. Der Kreuzknappe hat den Kommunionverteilungsautomaten aufgetan...
Und auch die Kalliopevorleserin hat einige weitere kreative Vorschläge skizziert.

Wäre das nicht eine gute Gelegenheit, eine "Los Wochos"-Aktion zu starten?


Bescheidenheit ist eine Zier....

Mittlerweile ist die Trias Bescheidenheit-Armut-Demut das Markenzeichen des neuen Pontifikates geworden, das auf allen Ebenen von unüberschaubaren Pilgerscharen bis zu Journalen, die es sonst eher mit Protz, Sex & Crime haben, mit Jubelstürmen begleitet wird.
Wie es aussieht, gibt es hier eine tiefe, bisher unerfüllte Sehnsucht. Und mancher -eher Sachfremde was die Römisch Katholische Kirche angeht- sieht schon die unschätzbaren Schätze der Vaticanischen Museen  und die liturgischen Gefäße des Petersdomes auf dem Kunstmark und in den notorischen Auktionshäusern  auftauchen, wo sie zu Phantastilliardensummen, mit denen dann schlagartig allem Elend dieser Welt ein pekuniäres Ende bereitet würde, den Besitzer wechseln. Armut im Vatican-  der Wunschtraum nicht nur eingefleischter Feinde desselben und all jener, besonders in deutschen Landen, die die Kirche in eine rein sozial ausgerichtete NGO umwandeln möchten.
Aber ganz so einfach ist es nicht. Im aktuellen Vatican-Magazin ( 6 /2013) hat Pater Franz S.Nüßlein , OFM, einen Kommentar zu diesem Thema ( Anlass ist eine Karikatur, in der Papst Franziskus Arbeiter bei den Abrißarbeiten im Petersdom überwacht) geschrieben, aus dem ich ein wenig zitieren möchte.

" ..sie ( die Bauern früher im väterlichen Dorf ) lernten, daß man sich nicht nur für seine Angebetete in Schale schmeißt, sondern auch die Ordnung und Höflichkeit achtet, indem man jemandem die Ehre gibt und sich zum Zeichen dafür putzt und schön macht...das ist Ausdruck eines inneren Aufwandes, einer geistigen Hinwendung. Und was schon für Mitmenschen gilt, zählt doch noch viel mehr für die Verehrung Gottes. Für ihn, der unser Schöpfer ist und uns durch sein kostbares Blut erlöst hat, kann wirklich nichts kostbar genug sein. Wir werden nicht nur uns selbst schön kleiden, sondern auch den Raum, in dem wir Gottes Hingabe an uns feiern, aufs Schönste ausstatten.

Sonntag, 16. Juni 2013

Eine gute Nachricht, katholische Kirche in Dubai eingeweiht

Ja es gibt auch noch gute Nachrichten aus dem weiten Rund der katholischen Kirche.
Lebt man in Deutschland, hört man allenthalben von Kirchenschließungen, Kirchenumwidmungen und hat irgendwie das Gefühl in ein paar Jahren "ham mer all a Kopfduch auf und 5 mol am Tag rufd de Muezzin!"
und letzteres ist gekoppelt mir dem Gefühl "dann is es gans aus mid dere kadholische Kersch!"
Es gibt noch andere Ängste, ja und man kann nicht oft genug Bischof Dyba zitieren mit seinem "wir leiden an der doppelten Weigerung, der Weigerung das Leben weiter zu geben und der Weigerung den Glauben weiterzugeben" und irgendwie wird reif, was im Zuge der 68'er  gesät wurde.

Trotzdem gibt es auch richtig gute Nachrichten so diese hier, die via Zenit vom Fidesdienst (das ist der missionarische Nachrichtendienst des Vatikans) verbreitet wurde.
Es geht darum, dass in der Hauptstadt der arabischen Emirate eine, man lese und staune, katholische Kirche eingeweiht wurde.
Und das im Jahr des Glaubens und von dem extra zu diesem Anlass in die Emirate gereisten Kardinal Fioni.
Die Kirche ist übrigens dem heiligen Antonius von Padua geweiht!
Also Leute, wenn einer demnächst in Dubai Urlaub machen sollte, ist er nicht mehr von der Sonntagspflicht dispensiert.
Liegen tut die Kirche am Stadtrand von Dubai  und das Gelände wurde der katholischen Kirche geschenkt!
Ja wahrhaftig das Evangelium wird auch da verkündet, wo man gar nicht meint und der Geist weht in der Tat wo er will!

Kraft des Glaubens in "Wilden Zeiten" - der heilige Benno.

"Sankt Benno, halte uns im Glauben,
der uns den Weg zum Leben führt.
Wehr ab die Mächte, die ihn rauben!
Sei unserer Stadt ein guter Hirt!
Entzünde Gottes Licht aufs Neue,
hol das Verlorne aus der Nacht,
dass unser Herr in seiner Treue
die Stadt zu seiner Wohnung macht.
(Dritte Strophe aus dem "St. Benno-Lied"
im Münchner Diözesanteil des Gotteslobes)

Heute feiern wir das Fest unseres Stadtpatrons, des heiligen Benno, Bischof von Meißen.
Von ihm geht die Legende, dass sich nicht in den Sachsenkrieg hineinziehen lassen wollte, der zwischen König Heinrich IV und den sächsischen Fürsten entbrannt war. Der damalige König Heinrich hatte kurz zuvor den Papst abgesetzt und von den Bischöfen verlangt, diese Absetzung mitzutragen. Benno tat dies jedoch nicht, sondern stand fest zu Papst und Kirche. Deshalb wurde er von König Heinrich verfolgt und sogar exkommuniziert (!) und musste fliehen. Bevor er die Stadt verließ, warf er den Domschlüssel in die Elbe, um zu verhindern, dass der vom König eingesetzte neue Bischof in den Dom hineinkonnte ... Als die Streitereien nach ein paar Jahren beendet waren, kehrte Benno an seine alte Wirkungsstätte zurück. Bei einem Abendessen am Tag seiner Rückkehr wurde ihm ein Fisch serviert, in ihm waren die Domschlüssel, die er Jahre zuvor in die Elbe geworfen hatte.
Benno von Meißen verstarb zwischen 1105 und 1107 (ein genaues Datum ist nicht überliefert) und seine Gebeine wurden im Dom zu Meißen bestattet. Es dauerte nicht lange, bis die Menschen zum Meißner Dom pilgerten und um seine Fürbitte baten. Schon bald wurde er wie ein Heiliger verehrt, aber erst 1523 heilig gesprochen. Und schon gab's wieder Ärger. In Sachsen hatte sich nämlich inzwischen der Protestantismus etabliert und sein lautstarker Anführer Martin Luther empfand diese Heiligsprechung als Affront und er wollte die Reliquien des heiligen Benno zerstören lassen ... deshalb wurden sie nach München in Sicherheit gebracht. Eine gute Entscheidung, wie man heute sieht. Schnell wurde er zum Schutzpatron Münchens und wird an "seinem Tag" in jedem Jahr in allen Münchner Kirchen gefeiert.

Gendermainstream im Gottesdienst oder warum sich Jesus beim "Vater unser" offensichtlich geirrt hat

Heute war mal wieder Eventgottsdienst und leider, leider mussten wir da hin.
Es war dann doch nicht so schlimm wie erwartet, Lesung war zwar nur eine (aber dass es 2 gibt, das ist sowieso sehr selten, ja, ja die pastoralen Gründe) aber dafür die vorgesehene  aus dem Galaterbrief, das Evangelium war auch das vom Tage und die Predigt erträglich. Schuldbekenntnis fiel natürlich weg, Credo auch, aber man ist ja bescheiden geworden. Und, wie gesagt, erstens sind wir mittlerweile Schlimmeres gewöhnt, anstatt Lesung eine neckische Geschichte, Frederik oder von H. Hesse und ach ja.
Auf jeden Fall wurde ich das Gefühl nicht los, dass das alles nur die Ruhe vor dem Sturm ist, und das Gefühl entpuppte sich als richtig, als es zu den Fürbitten kam. Die erste endete mit  "Gott du unser guter Vater, wir bitten dich erhöre uns".
Dann jedoch began die zweite und endete mit  "Gott du unsere Mutter............"
Ich dachte mich trifft der Schlag!
Ich bin dann gegangen, aber Leute alles was noch irgendwie halbwegs katholisch ist, regt sich zu Recht auf, über diesen zunehmenden Gendersprachwahnsinn
Aber lasst uns mal überlegen: gilt vielleicht doch, dass die Kultur von Kult kommt und so wie der religiöse Kult vollzogen wird, so auch die Kultur "tickt".

Tweet zum Tage

Evangelium Vitae

Heute hat Papst Franziskus mit zahlreichen Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz drängten, anläßlich des Tages Evangelium Vitae die Heilige Messe gefeiert.





Der Text der Predigt in voller Länge ( englisch) ist hier zu lesen. klicken

Angelus
Wortlaut der Ansprache und der Grüße hier: klicken

Samstag, 15. Juni 2013

heute in Rom

Audienzen

Papst Franziskus  hat den Präsidenten der Europäischen Kommission  José Manuel Barroso in Audienz  empfangen  und mit ihm über die ökonomische Krise in Europa und Themen wie Religionsfreiheit gesprochen. hier klicken

Ebenso eine Gruppe französischer Parlamentarier, denen er mit auf den Weg gab, nicht zu zögern, ungerechte Gesetze wieder aufzuheben . Er lobte ausdrücklich das Engagement vieler Franzosen gegen "le mariage pour tous " und die Lex Taubira.  Hier klicken
Leider gibt es bisher nur ein italienisches Video





Stellen SIe sich vor, der Vatican wäre in Deutschland....

Sagte der Präfekt der Glaubenskongregation Joseph Kardinal Ratzinger im Gespräch mit Pater John Zuhlsdorf :
" Ich bin froh, daß Petrus hier in Rom geblieben ist und nicht nach Deutschland weitergezogen ist,        
Stellen Sie sich vor,  der Vatican wäre in Deutschland und wir würden unsere Fehler mit der deutschen Gründlichkeit machen!"          

Dafür wird bald Gelegenheit sein, wenn Lutherbewunderer & McKinseyberater Thomas Mischke-Collande sich daran macht, den Kirchenstaat auf deutsches DIN-Format zu bringen.
Father John Zuhlsdorf jedenfalls hat auf seinem blog  Fr. z.´s Blog einen Beitrag mit dem Titel "Schadenfreude and Reform of the Roman Curia" dazu verfaßt, den zu lesen lohnt und in dem das Wort "Schadenfreude" eine wichtige Rolle spielt.

Hier klicken

McKinsey wird Papst?

"I wonder what the poor will think of him employing a management consultant to do what every pope in Christendom did himself from the time of St Peter."
Diesem Kommentar von EditorCT  unter einem Artikel des Catholic Herald ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen....

Doch: Hellsehen ist eigentlich nicht meine Stärke und als ich vor weniger als einem Jahr diesen Beitrag geschrieben habe, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass ein Unternehmensberater, der nicht nur Martin Luther toll findet, sondern auch noch auf den oberen Rängen des ZDK mitmischt,  einmal Papstberater werden könnte - mit freundlicher Empfehlung der DBK und unter besonderer Mitwirkung des Münchner Erzbischofs Reinhard Kardinal Marx!
Das Abbruchkommando beginnt seine Arbeit ... es wird ernst.

Vielleicht war das doch nicht nur ein Blitz am 11. Februar 2013, sondern ein deutlicher Hinweis was uns erwartet:



Beten wir, dass der Herr seine Kirche und uns nicht im Stich lässt.


Roma locuta, causa finita? oder doch nicht? Die wiederverheirateten Geschiedenen und meine Gedanken dazu

Also folgt man dem, was "man" heutzutage so hört, dann sind unsere Kirchen jeden Sonntag voll von sehnsüchtig blickenden Leuten die unheimlich gerne zur Kommunion gehen täten, es aber nicht tun dürfen,weil sie geschieden und wiederverheiratetet sind.
Also ich kenne auch Zeiten wo ich für unsere Ehe keinen Pfifferling mehr gegeben hätte und auch einige Leute, die zu den berühmten "sitzengelassenen" gehören.
Aber Leute, eine Scheidung ist ja gar nicht das Problem, das Problem ist eine folgende Wiederverheiratung.

Argumentativ heißt es dann immer "mit einem neuen Partner das Glück finden". Ja wunderbar, aber um mal C.S Lewis zu zitieren (der sich in diesem Punkt auch nicht an sein Geschreibsel gehalten hat) wir haben gar kein Recht auf Glück in dieser Welt.
In Lourdes sagt die Madonna zu Bernadette: Ich verspreche Ihnen nicht, Sie in dieser Welt glücklich zu machen, wohl aber in der andern.

Ich schreibe jetzt mal hier völlig subjektiv als Blogger, wo m.E das Problem der wiederverheirateten Geschieden immer besonders akut wird, und warum  der Präfekt der Glaubenskonkregation recht hat, auch wenn er das offensichtlich über die Zeitung verkünden muss.

Wie ist das denn nun mit den Ehen so meist?
Nun, man heiratet halt so, weil man das so macht, man geht in die Kirche weil die Eltern einen zutexten, die Oma drauf besteht (und man doch von ihr den Bauplatz will). Man heiratet "weil es alle machen", natürlich auch in der Kirche weil s.o.;
Dann lässt man sich scheiden, weil es halt auch alle machen, und dann heiratet man halt nochmal, "ist ja nix dabei".

Freitag, 14. Juni 2013

heute in Rom

Audienz
Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Justin Welby,  wurde heute von Papst Franziskus in Audienz empfangen.
News. va  berichtet und bringt den vollen Wortlaut beider Ansprachen  hier klicken
In seiner Antwort auf die Begrüßungsworte des Papstes zitierte der Primas der Anglikanischen Kirche aus der Enzyklika "Spe Salvi" aus der Feder von Papa emeritus Benedetto mit folgenden Worten:
"Unser Ziel ist so groß, daß es die Mühen des Weges rechtfertigt."
Am Ende ihres Treffens stand ein gemeinsames Gebet.










Morgenmesse
Bei seiner täglichen Messe in Santa Marta sagte Papst Franziskus heute- um die Frohe Botschaft, das Evangelium verstehen und überzeugend weitergeben zu können, müsse man demütig sein.
"Wir Christen"- sagte er- "haben einen Schatz : Jesus Christus, den Erlöser. Er hat uns nicht mit einer Idee,  einem intellektuellen Programm erlöst sondern konkret mit seinem Fleisch."

Abflug!!

Es gibt ja auch noch gute Nachrichten.
Trotz aller grünen Versuche, Innovation und Technik zu verteufeln bleibt die Faszination des Fliegens.
Heute waren Zehntausende in live Toulouse dabei, als sich der neue Airbus A350 in die Lüfte erhob...

Ende der Omertá

oder Tag 3 nach den "Enthüllungen" - die Wogen sind noch nicht geglättet.

Wie der blogger von Rorate Caeli schreibt- die vatikanische Omertá, die die HS-Seilschaft in der Kurie umgab, ist durchbrochen. Wer den Beitrag lesen will- klicke hier
Auch sind so manche der Ansicht, daß nicht diese Truppe am Seil das Hauptübel in der Kirche ist, sondern deren Gleichgesinnte in den Seminaren- den Brunnenstuben des Klerus- dort wo alles beginnt. Dort wird die falsche Saat gesät- das wußte Papst Benedikt XVI, er hat es ausgesprochen und mit seiner Anordnung, daß keine jungen Männer mit HS-Neigungen in die Seminare aufgenommen und keine HS-Seminaristen zu Priestern geweiht werden dürfen, den üblichen beleidigt-hysterischen Medienaufstand ausgelöst, Empörung über seine angebliche Homophobie (zu der er weiß Gott Anlass gehabt hätte, wie sich herausstellte) schwappte nicht nur durch die säkularen Presseorgane.
Das ist nun das Feld das Papst Franziskus beackern muß, die falsche Saat und ihre Folgen müssen bereinigt werden, bis in die Kurie hinein. Und das wird ein Zweifrontenkrieg werden: nicht nur der gegen die Seilschaften sondern gleichzeitig auch der gegen die Medien- die die Pax Mediatica alsbald aufkündigen werden.

Franz von Sales Reliquien an diesem Wochenende in Nord-Baden

Aktuell wandern die Reliquien des HL Franz von Sales mitsamt denen der Frau von Chantal durch den Norden Baden-Württembergs.
Es handelt sich um eine private Initiative, hier die Termine für dieses Wochenende:

Freitag den 14.6   Oberflockenbach (Steinklingener Straße 24 in 69469 Weinheim - das ist eine Kapelle - ab 15h kommen die Reliquien, um 18h ist tridentinische Messe - also im alten Ritus, auf Latein mit Einzelsegen zum Schluß)

Samstag  den 15.6. in  Balsbacher St. Clara-Kloster (s. http://www.clarissen-kapuzinerinnen.de/impressum.html) werden die Reliquien des Hl. Franz von Sales in einer Andacht ab 15:30h verehrt (leider ist KEINE Hl. Messe dabei)

Sonntag den 16.6 in der Pfarrei St. Peter und Paul in 69231 Rauenberg (in der Nähe von Wiesloch) (Beginn 10:30 Uhr mit Hl Messe, Ende 18:00 Uhr mit eucharistischem Segen)

Donnerstag, 13. Juni 2013

Heute in Rom

Außer der alles in den Schatten stellenden Ankündigung von Paspt Franziskus die Enzyklika über den Glauben -im Jahr des Glaubens- zuende zu schreiben und als " Enzyklika zu 4 Händen" zu veröffentlichen, gab es in Rom noch anderes Interessantes

1700 Jahre Edikt von Mailand
Im Kolosseum wurde aus diesem Anlass die Ausstellung "Costantino 313 AD"  eröffnet.
Die Ausstellung konzentriert sich auf Konstantin, Kaiserin Helena, seine Mutter, den kaiserlichen Hof  und die Entwicklung des frühen Christentums unter der Wirkung des Edikts von Mailand, so z.B. die Entwicklung des griechischen Christusmonogramms  aus dem Chi und Rho .




Audienz
Papst Franziskus hat die slowenische Ministerpräsidentin Alenka Bratusek in Audienz empfangen.
Die Gespräche drehten sich u.a. um die Auswirkungen der derzeitigen europäischen Finanz-und Wirtschaftskrise auf das Land, um die Verteidigung der Religionsfreiheit und die herausragende Wichtigkeit von Erziehung und Bildung und die Rolle, die die Kirche in der Erziehung spielt..


Also doch : die Enzyklika zu 4 Händen

Bei der heutigen Audienz für die Teilnehmer der 13. Versammlung der Bischofssynode hat er es bestätigt- Papst Franziskus: Papa emerito Benedetto habe ihm seine, bei seinem Rücktritt noch nicht fertig geschriebene Enzyklika über den Glauben übergeben und er werde sie vollenden und veröffentlichen.
Wörtlich sagte er: "Papa Benedetto hat mir ein starkes Dokument übergeben, ich sage : eine große Arbeit, er hat sie gemacht und ich werde sie vorwärts tragen ." *
Wie man hört, soll die Veröffentlichung in Kürze bevorstehen.
Das dürfte ein weiteres novum in der Geschichte des Hl. Stuhls sein- in diesem Fall sicher ein positives und wir sind gespannt.
Hier ein link zum Text von Radio Vaticana ital. hier klicken  und hier Radio Vatikan D. klicken

Quelle Radio Vatican, TM-News

*Zwar hat Radio Vaticana it. darüber berichtet- vom Pressesaal des Hl. Stuhls hörte man bisher kein Wort zu diesem Thema
Über die CLAR-Mitschrift der päpstlichen Worte haben sich die Gemüter noch nicht beruhigt und was katholische Kommentatoren dazu sagen

Die mal mehr mal weniger hohen Wogen, die dieVeröffentlichung einer Mitschrift der päpstlichen Worte bei einer Privataudienz für die CLAR letzten Donnerstag verursachte, haben sich noch nicht ganz geglättet.
Erwartungsgemäß größte mediale Aufmerksamkeit erlangte die Bestätigung der Existens einer HS-Lobby in der Kurie durch den Pontifex selbst.
Aber auch die Nichtkommentare aus dem Presseamt blieben nicht unbemerkt- so schreibt heute Guido  Horst, Redakteur der Tagespost und des Vatican-Magazins in seinem Kommentar, den wir hier zitieren, speziell dazu:
"...eine Begegnung übrigens, von der der zuständige Präfekt des Päpstlichen Hauses, EB Gänswein, vorgestern nicht bestätigen konnte, daß sie überhaupt stattgefunden hat. Denn Franziskus macht was er will. Besonders an den Nachmittagen des Mittwochs, der Donnerstage und Freitage, die er sich für Dinge freihalten will, ohne daß Präfekten, Sekretäre oder Zeremonienmeister ihn stören.
Franziskus macht was er will und sagt was er will."  (.......)


Mittwoch, 12. Juni 2013

Tweet zum Tage

Generalaudienz am 12. Juni

Viele Tausend Gläubige nahmen an der heutigen Generalaudienz von Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Sie durften sich, so wie wir auch über seine Worte freuen, in denen er unter anderem Armut, Elend und Krieg als Zeichen dafür, dass die heutige Gesellschaft viele andere Götzen an die Stelle Gottes gesetzt habe. Doch Gott sei stärker als das Böse.
Den ausführlichen Text zur Generalaudienz gibt es auf der deutschen Seite von Radio Vatikan.


Dienstag, 11. Juni 2013

"Private" Mitschrift mit Sprengstoff


oder Papst Franziskus unplugged

Die südamerikanische Gruppe CLAR ( Conference of Latin American Religious) aus Chile, die vorigen Donnerstag, am 6.Juni, eine Privataudienz bei Papst Franziskus hatte, hat die Mitschrift seiner privaten Aussagen veröffentlicht: hier klicken 
Er beklagt unter anderem, daß es zur Zeit pelagianische und gnostische Strömungen in der Kirche gäbe, restaurative Gruppen, die eine Kirche wie vor 60 Jahren lebten, was ihm Sorgen bereite und - daß  innerhalb der Kurie eine HS-Seilschaft existiert.
Etwas, was bisher immer als VT homophober Prälaten abgetan wurde, auch wenn es noch so viele Hinweise auf ihr ungutes Wirken gab. Nun ist es also sozusagen halboffiziell. Pater Lombardi- in Kenntnis dieser Mitschrift hat nichts dementiert oder korrigiert....."er sei nicht dabei gewesen-er könne dazu nichts sagen".
Dann sprach der Pontifex über seine Wahl und sagte, er habe in keinem Fall damit gerechnet, gewählt zu werden ( da habe eine höhere Macht eingegriffen) schließlich sei er von den britischen Buchmachern auf Platz 40 der Wettliste geführt worden und habe denen,


Tweet zum Tage

§ 218 Realität in Deutschland - wie man sie im ZDF versteht


Ganz ungeniert macht man im zwangsbührenalimentierten ÖR-ZDF bei einer Latte Macchiato und einem Croissant zur Frühstückszeit Abtreibungspropaganda. Da preist Psychologin Sandra Konrad ( ihr Beitrag: "Geprägt durch Familienmuster") die Abtreibung, zu der sich eine unverheiratete 18-jährige junge Frau entschloss- als großes Glück für sie und ihre Familie, deren über Generationen gehende Tradition, in diesem Alter uneheliche Kinder zu bekommen, nun endlich durchbrochen worden sei.
Nicht etwa durch vernünftigeres Verhalten und etwas Zurückhaltung im Sexualleben- sondern durch die Tötung des Ungeborenen. Das sei ein großer Fortschritt, schwärmt unsere Lebensberaterin, endlich habe diese Frau, die -nebenbei bemerkt- ihr Leben auch einer ebensolchen Schwangerschaft verdankt,  sich aus dem Familienerbe befreit.
Als Begründung, dozierte unser Frühstücksgast  ungerührt, habe die Frau angegeben, sie habe auch noch andere Ziele im Leben, wolle ihr Leben erstmal genießen und fühle sich noch nicht in der Lage, Mutter zu werden .

Montag, 10. Juni 2013

Genozid? Genozid !

Leicht verzögert-aber wie erwartet- hat die türkische Regierung, Regierung einer Republik, die vom schweren Geburtsmakel des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts, dem Völkermord an den Armeniern, gezeichnet ist- gegen die klaren Worte, mit denen Papst Franziskus dieses Geschehen gegenüber der armenischen Delegation, die er in Audienz empfangen hatte, charakterisierte, mit einer prahlerischen Geste protestiert.
Der vaticanische Botschafter in Ankara wurde ins Außenministerium einbestellt, um eine Protestnote entgegen zu nehmen.
Die Bezeichnung der Massentötung der Armenier als Genozid sei inakzeptabel, läßt man uns am Bosporus wissen.
Wir sagen- nein-nicht die Bezeichnung der Tat als das, was sie ist, sondern die Tat als solche ist so inakzeptabel wie ihre Leugnung seit bald 100 Jahren.
Auch meinte man, in nicht unauffälliger Fehleinschätzung der eigenen Position, dem Papst Nachhilfe erteilen zu müssen, was seine Aufgabe sei- er solle Frieden stiften und nicht Feindseligkeit durch das Aussprechen historischer Wahrheiten schüren. Kurz er solle lügen für den Frieden.

Schnupperkurs

Gestern wars so weit:
Nach einer Ankündigung auf der Website des Münchner Doms durften wir gestern dort erstmals in das neue Gotteslob hineinschnuppern:

"Lieder aus dem alten und neuen Gotteslob" waren angekündigt. Das hat meine Neugier geweckt, und so war ich doch sehr gespannt, mal einen Blick ins neue Gotteslob zu werfen.

Allerdings war nicht viel davon zu sehen. Ein beidseitig bedruckter Zettel mit ingesamt 3 Liedern, darunter zwei liturgischen Messgesängen war ja dann doch nicht so aufregend.

Aber - weil es neu war, waren die Domsingknaben schon am Üben, als ich in den Dom kam. Später, als dann mehr Leute Platz genommen hatten, übte die Chorleiterin auch mit uns, damit es während der Messe klappt.

Unter der Lied-Nr 180 gab es einen Credo-Kehrvers, das klappte schon mal ganz gut. Der wurde dann während der Messe mit dem vom Kantor vorgesungenen "Großen Glaubensbekenntnis" gesungen. Danach wurde das "Heilig" (Nr. 200) geprobt, etwas moderner, als die bekannten Lieder, aber  schwieriger zu singen.

Ein Fundstück über das innerkirchliche Gebot der Stunde

Wir bedanken uns bei  Sword of Peter  für die Erlaubnis den Comic zu übernehmen. Ja, ich denke Father Bear hat das Problem erkannt



Sonntag, 9. Juni 2013

Vom eucharistischen Kongress und warum sich der Himmel freut

Nach dem Zeugnis der Schrift herrscht im Himmel große Freude über einen Sünder, der umkehrt!
Zu den Dingen die mich mal getroffen haben wie der berühmte Blitz, gehörte ein Kommentar des Pater Leppich SJ, wo er sagt "Eine einzige Seele ist mehr wert, als alle Schätze und  Schönheiten der Welt" und "Christus wäre auch Mensch geworden und hätte alles auf sich genommen, wenn er dadurch nur einen einzige Seele hätte retten können!"

Kardinal Meisner sieht das auch so, er erklärt laut Radio Vatikan:
„In einem Kollektenkörbchen lag ein Hundert-Euro-Schein und dabei war ein Zettel, auf dem stand geschrieben, ,Ich wollte eigentlich in eines ,dieser Häuser´ gehen, aber dann wurde ich durch die Neugierde hier in die Kirche gezogen und habe mir das angeschaut. Dann habe ich mir gesagt, so, du fängst jetzt ein neues Leben an und gehst nicht mehr in gewisse Etablissements. Der Anfang dazu ist jetzt dieser Hundert-Euro-Schein.´ Der ganze Eucharistische Kongress hat sich damit schon gelohnt.“
Quelle Radio Vatikan  http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/09/zollitsch,_meisner_und_der_100-euro-schein/ted-699879

Damit hat sich der ganze Aufwand in der Tat komplett gelohnt.