Mittwoch, 31. Juli 2013

Bahnbrechende Erkenntnis im Fernsehen, Krippe ist für kleine Kinder suboptimal

Heute morgen war ich wo zu Gast, wo der Fernseher lief.
Ich habe nur keinen blassen Dunst mehr welcher Kanal.
Auf jeden Fall erklärte die junge, hübsche Moderatorin (oder Ansagerin oder sonstwas), man habe festgestellt, dass es kleinen Kindern schade, wenn sie den ganzen Tag in großen Gruppen seinen, weil, man höre und staune ob dieser absolut bahnbrechenden und super neuen Erkenntnis, so eine einzige Erzieherin,. gar nicht zu jedem einzelnen Kind ein emotionales Verhältnis aufbauen könnte!
Es wurde dann empfohlen, das Kind doch zu einer Tagesmutter zu tun, weil da seien nur wenige Kinder!
Es fehlte eigentlich nur noch der nächste Schritt, nämlich die Festellung, das eine wirkliche, dauerhafte Beziehung am allerbesten die eigene Mutter zu dem Kind aufbauen kann.
Ich habe früher immer zu meiner Freundin gesagt "Also aktuell sind, wir, die wir mit unseren Kindern zuhause bleiben, ja gaaanz, gaaaanz arg out. Wenn wir aber jeden Morgen tauschen, du nimmst meine, ich nehme deine, dann sind wir gaaaaanz modern! Nur finde ich das wäre ja irgendwie blöd."



Wie dick ist ein Blatt Papier?

Zum Tag des heiligen Ignatius: Die Jesuiten in Südamerika


Wir hatten das Thema ja letztens schon mal in einer längeren Diskussion in unserem Beitrag zum Eröffnungs-Gottesdienst der Münchner Opernfestspiele. Es gab eine Diskussion über die europäische Kultur und es ging darum, dass die Jesuiten diese Kultur nach Südamerika gebracht haben. Es ging aber auch darum, dass es den Jesuiten gelungen ist, mit Hilfe von Geigen und schöner Musik die Indios in die Gottesdienste zu "locken" und sie damit dazu beitrugen, dass sich die indigenen Völker zum Christentum bekehrten.
Kurze Zeit später gab es in ZeitOnline einen sehr guten lesenswerten Artikel über das Wirken der Jesuiten in Südamerika. Der Artikel beschreibt den Alltag im  Jesuitenstaat in Paraguay, ein "einzigartiges Refugium für die Indios vor Ausbeutung und Versklavung..."

Von 1609 an zogen die Jesuiten aus den Städten an "die Peripherie", gründeten Missionsstationen, aus denen Siedlungen erwuchsen. Sie verfassten Wörterbücher und Grammatiken. In jeder Siedlung gab es eine Schule, wo die Kinder lesen und schreiben lernten. Um sie zur Arbeit anzuregen, setzten die Missionare Musik ein.

Preise & Preisträger

Preisverleihungen haben sich in letzter Zeit als zunehmend problematisch erwiesen, nicht erst seit die Theodor-Heuss-Gesellschaft sich den Kinderfreund Danny le rouge-Cohn-Bendit als diesjährigen Preisträger auserkor und andere, wie Henryk Broder ihre Preise wg. der ausgesprochen unglücklichen Wahl nachfolgender Preisträger zurückgaben.
Der mit jeweils 5000.-€ dotierte Katholische Medienpreis, der am 28. Oktober von Erzbischof Zollitsch überreicht werden wird, jedenfalls geht- wie wir Katholisch.de entnehmen können,  heuer zu gleichen Teilen an L.Fritzsche von der ZEIT und die Fernsehjournalistin  H. Specogna für ihren Beitrag " carte blanche" , der auf arte gesendet wurde.
Zwei weitere, undotierte Auszeichnungen " Journalistisch  Wertvoll"  werden N.Sellmeier vom stern und R.Schulz von der Süddeutschen Zeitung verliehen.
Und der Friedenpreis der deutschen  Nutztiere geht  (nach bisher unbestätigten Meldungen)  in diesem Jahr an die Schlachterinnung.
ZEIT, stern, SZ und arte, ob man amtlichkatholischerseits hofft, sich so ein wenig Wohlwollen der erklärt RKK-feindlichen Redaktionen erkaufen zu können?

Geschichtsträchtige Symbole ...

Das muss man gesehen haben .....

Echo Romeo hat uns 300 Jahre weitergezaubert und wir sehen, dass Santa Maria Maggiore auch in ferner Zukunft noch ein Besuchermagnet sein wird  - und natürlich auch warum..

Schnell hinbeamen !!

Die nichtöffentliche Messe in Il Gesu ...

... war doch nicht ganz so nichtöffentlich ..


Zu unser aller Freude war ein Kamerateam dabei.



Hier ein weiteres mit italienischem Kommentar.

... dass von sowas so was kommt ...

Jetzt wird's spannend:


Während man sich hinter den sieben Bergen nochmals ganz eifrig mit dem Pressehype zum Wochenanfang beschäftigt, haben wir schon die Resultate dieses Hypes gesichtet:

Cicero stellt nämlich heute die Frage:

Kann Papst Franziskus die Kirche reformieren?

Und das Leservolk darf abstimmen. Im Moment steht's 58 zu 42 für die Neinsager. Aber was nicht ist kann ja noch werden.
Quelle: Screenshot Online-Umfrage bei Cicero, 31.7.2013  13:50

Es steht ja auch noch "Kann" dort, anstatt "Soll", sonst wären gewisse Truppen jetzt schon am Dauerklicken und dabei ist doch soooo schönes Wetter!

Seltsame Blüten

treibt das Mönchstum auf dem Athos.
Dort befinden sich die Mönche des Klosters Esphigmenou in der Mönchsrepublik im offenen Aufstand gegen den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus I.
Der hatte Kontakte zur RKK ausdrücklich ermutigt, was die Antiromfanatiker der Klöster auf die sprichwörtlichen Barrikaden treibt,
Begonnen hatte alles mit dem Besuch Papst Pauls VI beim Patriarchen Athenagoras 1967.
Damals wurden die Mönche berühmt, als sie gegen das gemeinsame Gebet der beiden Kirchenoberhäupter mit Spruchbändern protestierten, auf denen zu lesen stand  "Orthodoxie oder Tod"
Seit den 70-er Jahren bekämpfen sie den jeweiligen Patriarchen der Griechisch -Orthodoxen Kirche, dessen Jurisdiktion sie unterstehen, in wütendem Kampf gegen den ökumenischen Kurs mit Rom und in offener Rebellion.
Nachdem Bartholomäus sie, die cirka 20-köpfige Gemeinschaft des Kloster Esphigmenou als "illegal" klassifizierte, weigern sie sich kategorisch, den Anweisungen aus Konstantinopel Folge zu leisten.
Gegen die nun mit einer Anti-Aufruhreinheit anrückende griechische Polizei, die die Anordnung des Patriarchen durchsetzen soll und will, das Kloster zu räumen, das er inzwischen einem anderen Orden zugesprochen hat,  griffen unsere wackeren dem geistlichen Leben geweihten Rebellen zu  Steinen und Molotow-cocktails.
Versuche die Mönche durch ein Lebensmittelembrago zum Aufgeben zu bewegen, war im vorigen Jahr fehlgeschlagen. Wie die jetzige "Schlacht" ausgehen wird, ist noch offen.

Wer des Italienischen mächtig ist und bei VaticanInsider mehr dazu lesen möchte :    klicken 

Quelle: VaticanInsider/ LaStampa G.Bernardelli

Heute in Rom: nichtöffentliche päpstliche Messe zu Ehren des Hl. Ignatius von Loyola


Anläßlich des heutigen Festes des Hl. Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens,  zelebriert Papst Franziskus in Rom in der Jesuiten-Kirche IL Gesu zusammen mit den Jesuiten der Nachbar-fast könnte man sagen Zwillings Kirche San´ Ignazio eine nichtöffentliche Hl. Messe.
Beide Kirchen- barocke Apotheosen- sind quasi materiegewordene Theologie. Nicht nur ihrer Namen wegen sondern auch durch die hier erstmals gesamtkunstwerklich geschaffene  barocke Pracht ihrer Ausstattung und die Aussagen ihrer überwältigenden Bildprogramme.
Diese Art des Kirchenbaus war die Antwort der Jesuiten - die sie im Auftrag der Päpste geben sollten- auf die Reformation,  sie verkörpert greifbar die Gegenreformation.

                             
Die Fassade von Il Gesu
Quelle: Alessio Damato via Wikimedia commons

 das in trompe-l´oeil -Technik ausgemalte Tonnengewölbe
Quelle: 
 Tango7174 via Wikimedia commons 

Heiliger Ignatius bitte für uns und für unseren Papst !


Das Grab des heiligen Ignatius von Loyola in "seiner" Kirche Il Gesu
Quelle: Torvindus via Wikimedia Commons


Dienstag, 30. Juli 2013

Follow me - oder learning by Twitter!

Es ist erst ein paar Tage her, da meldete ein bekanntes katholisches Internetportal triumphierend, dass der amerikanishe Präsident die meisten Twitter-Follower habe ... aber Papst Franziskus, der an zweiter Stelle steht, die meisten Antworten....
Schön dachte ich und habe mich mal durch die Antworten "gekämpft". Während die Deutschen da sehr zurückhaltend sind (= kommt nicht viel), nutzen die englischsprachigen Papst-Follower die Gelegenheit, mit Papst Franziskus zu kommunizieren. Und ich habe die letzten Tage mal mitgelesen, die Antworten sind genauso "nett" und "höflich", wie wir es aus der Zeit von Papst Benedikt kennen. Einmal mehr zeigt sich, dass Quantität leider nicht immer auch Qualität ist (gibt's bei twitter keine Löschfunktion?).
Dennoch findet sich manche Perle in den Antworten. Zum Beispiel gestern twitterte Papst Franziskus:
Kurz darauf liefen die euphorischen Meldungen wegen des Interviews "über den Wolken" durch die Medien, mit den nun bekannten Headlines und ich fand unter dem englischen Tweet folgende Antwort
Das hat uns gut gefallen und wir haben erst mal recherchiert. Der Text stammt wirklich vom heiligen Augustinus und die deutsche Übersetzung lautet:

"Unrecht ist Unrecht, auch wenn es jeder tut, und richtig ist richtig, auch, wenn es niemand tut."

Das Zitat ist so schön, dass wir es zu unserem heutigen Beitrag im Raum der Stille erwählt haben!

In Syrien entführt?

Einige Tage nachdem er einen dringenden Appell an Papst Franziskus gerichtet hatte, doch bitte eine internationale diplomatische Initiative zu starten, die sich mit der Bürgerkriegssituation in Syrien und der Lage der Christen  befaßt, scheint der italienische Jesuitenpater Paolo dall´Oglio in der Stadt Racqa durch eine Gruppe zu Al Qaeda gehörender Milizionäre von der Straße weg entführt worden zu sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Seitdem fehlt von ihm jede Spur und jedes Lebenszeichen.
Er war vor einiger Zeit nach Syrien zurück gekehrt, nachdem er zuvor wg. seines Engagements gegen das derzeitige Regime und für eine friedliche Lösung des aktuellen Konfliktes des Landes verwiesen worden war. Pater dall´Oglio hatte zuvor 30 Jahre dort gelebt und gearbeitet und kennt die Verhältnisse.

Beten wir für ihn.

Quelle : Reuters

Das Dekret und die Folgen

DAS  Dekret schlägt weiterhin hohe Wogen, jetzt rollt die Relativierungs-und Minimierungsstrategie auf breiter Front an, da wird von einer ganz kleinen Gruppe, unbedeutend und unwichtig, gesprochen, der habe man wegen innerer Unstimmigkeiten des Ordens um des lieben Friedens willen das Feiern der Hl. Messe im Ordo Vetus verbieten müssen, das habe gar nichts zu bedeuten und habe mit dem Motu Proprio Summorum Pontificum nicht das geringste zu tun.
Nett gemeint aber leider falsch.
Der Eifer mancher Portale und blogger alles wegzuerklären, umzudeuten und so eifrig wie kreativ umzuinterpretieren ist bemerkenswert.
Die "internen Dissidenten" der Frati die beim Vatican klagten, die Ordensleitung sie zu wenig "konziliär", wurden von einem amerikanischen Mitglied angeführt, dessen Unfähigkeit auch nur die geringste Kritik an Vat II zu ertragen, weder unbekannt noch sonderlich hilfreich war, - im direkten Gegensatz zu den italienischen Brüdern und der übergroßen Mehrheit der Ordensmitglieder der FFI, denen jetzt der Wille einer kleinen Minderheit aufgezwungen wurde.
Es ist ein Exempel statuiert worden, das zeigt, wie leicht es für Minderheiten werden wird, sich gegen Mehrheiten, die immer getreu zu Summorum Pontificum die Messe im außerordenetlichen Ritus feiern, nicht nur durchzusetzen sondern auch das Motu Proprio außer Kraft zu setzen.
Natürlich wird es dann wieder heißen- immer nur für diesen einen, kleinen unbedeutenden Bereich, hat gar nichts zu sagen, nichts zu bedeuten, muß man gar nicht zur Kenntnis nehmen...
Wäre Kardinal Carballo nicht als dezidierter Feind von Summorum Pontificum und als enger Vertrauter Papst Franziskus´ bekannt, fiele es einem leichter den beschwichtigenden Sirenengesängen zu glauben und sich der intendierten Selbsthypnose anzuschließen.
 .

Von Aktentaschen, Wasserbällen und T-Shirts - Ein Papst kehrt heim.

Bevor die Medien mit ihrem Lieblingsthema loslegten, entstieg Papst Franziskus der Alitalia Maschine aus Rio.... u.a. begrüßt von einem strahlenden Erzbischof Georg Gänswein.



Ziemlich deutlich kann man in diesem Video sehen, dass ihm Wasserball und T-Shirt anstatt Willkommensblumen noch am Fahrzeug überreicht wurden. Er opferte diese beiden Geschenke der heiligen Gottesmutter in Santa Maria Maggiore, wohin ihn sein Weg direkt vom Flughafen führte.

Schön zu sehen, dass das heutige Geburtstagskind Georg Gänswein auch schon gestern strahlender Laune war! Wir freuen uns mit.

Jubilar des Tages

Wir gratulieren herzlich und wünschen Erzbischof Gänswein zu seinem 57. Geburtstag Gottes reichen Segen.
Wir erwarten noch viel Gutes von ihm.

                       

Erst ein halbes Jahr her: die Bischofsweihe

                       

Montag, 29. Juli 2013

Kontrastprogramm II: Für immer jung!

Hätte es 1776 schon einen Weltjugendtag gegeben, wäre er sicher als der bevorzuge Komponist für alle Messen ausgewählt worden:
Wolfgang Amadeus Mozart hatte sich 1776, als zwanzigjähriger, einen exzellenten Ruf als Komponist für Messfeiern erworben. So entstanden in diesem Jahr die die "Missa longa" KV 262, die "Große Credomesse" KV 257, die "Orgelsolomesse" KV259 und die "Spaur-Messe (Piccolomini-Messe) KV 258.
Die durften wir gestern in aller Schönheit hören. Mit vollem Orchester, incl. Posaunen und Trompeten. Dass diese Messe leider nur sehr kurz ist, haben wir dem Salzburger Fürsterzbischof Colloredo zu "verdanken": Wie wir gestern vor der Messe in einer kurzen Erläuterung lernten, bestand der Salzburger Kirchenfürst darauf, dass Mozart die Messen "kurz fasste". Fürsterzbischof Colloredo selbst wollte nämlich nicht länger als eine Stunde Messe feiern ....
Die Spaur-Messe bildete den Abschluss der großen Musikmessen vor der Sommerpause des Chores von St. Michael. Gleichzeitig wurde damit auch schon mal das Fest des heiligen Ignatius von Loyola, das am 31. Juli begangen wird, "vorgefeiert".

Hier ist das Kyrie:




Das Dekret - im Original

Das Dekret der Kleruskongregation mit der Protokoll-Nummer 52741/2012 , das zumindest für den Orden der Fratri Francescani dell´Immacolata das Motu Proprio Summorum Pontificum zurücknimmt - hier, auf der Website Messa in Latino findet man es einschließlich eines Fotos der Dokumente:   klicken
Hier noch einmal eine Kopie des wichtigsten Textteils :
Die Übersetzung  lautet :
"außerdem hat der Heilige Vater Franziskus verfügt, daß jedes Mitglied der Kongregation der Frati Francescani dell´Immacolata gehalten ist, die Liturgie in der ordentlichen Form zu feiern und daß der eventuelle Gebrauch der außerordentlichen Form (VetusOrdo) für jedes Ordenmitglied und für jede Gemeinschaft beantragt und ausdrücklich von den dafür kompetenten Autoritäten  autorisiert werden muß."
Dr.Alexander Kissler twittert dazu :

Hier der Textausschnitt zur Hl. Messe
 ..in aggiunta a quanto sopra, sempre il 3 luglio u.s. il Santo Padre Francesco ha disposto che ongi religioso della Congregazione dei Frati Francescani dell'Immacolata è tenuto a celebrare la liturgia secondo il rito ordinario e che, eventualmente, l'uso della forma staordinaria (Vetus Ordo) dovrà essere esplicitamente autorizzata dalle competenti autorità per ogni religioso e/o comunità che ne farà richiesta. 

Nonostante qualunque disposizione contraria 

Die ersten Statements aus der heutigen Flugzeug-Pressekonferenz sickern durch.

Der Catholic Herald macht auf mit:

‘If a gay person seeks God, who am I to judge him?’ says Pope Francis

Ich denke, wir wissen, dass wir in den nächsten Tagen keine Zeitung mehr aufschlagen werden und auch kein OnlinePortal mehr öffnen können, ohne, dass uns diese Headline entgegenschlägt. Alles weitere wird man dann auch diesen Medien entnehmen können.
Das lediglich zur Warnung. Zur Verhinderung weiterer Nebenwirkungen empfehlen wir das Gebet zum heiligen Erzengel Michael.

Österreicher und Autos - Märchen und Legenden

Österreich ist ja mal eine große Autonation gewesen. Wir erinnern uns an die Vorkriegsmodelle von Herrn Steyr, aber natürlich an einen ganz großen Namen: Ferdinand Porsche. Dieser geniale österreichische Autokonstrukteur setzte schon vor dem WK2 auf die individuelle Motorisierung und entwickelte den VW-Käfer. Was daraus wurde, wissen wir: Volkswagen zählt inzwischen zu den Global Playern in der Automobilindustrie. Mit dem Porsche 911 entstand der Sportwagen überhaupt.
Porsche blieb in Deutschland und somit war's mit dem  Autobauen  für die Österreicher erstmal vorbei, denn die großen Marken aus dem Norden "überrollten" das kleine Land.
Österreich "kompensierte" das mit einer Menge großer Autorennfahrer, denken wir an den tödlich verunglückten Jochen Rindt, den großen Gerhard Berger oder den genialen Nicki Lauda, der selbst nach einem schweren Unfall wieder ins Auto stieg und nicht nur erneut Weltmeister wurde, sondern sich später auch als großer Flieger erwies.

Alles vorbei ...

Heute lesen wir nämlich in einem katholischen österreichischen Nachrichtenportal, dass man in Österreich offensichtlich einen Kleinwagen nicht mehr von einem Hubschrauber unterscheiden kann...


Tatsache ist aber, dass das "Gefährt", mit dem der Papst zur Begrüßungszeremonie gelangte, eindeutig ein Hubschrauber ist, was man hier unschwer erkennen kann:

Screenshot aus dem Video zur Begrüßung von
Papst Franziskus, Original von hier, ca. ab min. 2:08:49
Ich gebe zu, es war sehr dunkel in Rio und ich habe den Screenshot nachbearbeitet und aufgehellt. Aber auch am Sound hätte man erkennen können, dass das niemals der Motor eines Fiat idea sein kann.

Wieder in Rom

Vor einigen Stunden ist die Alitalia-Maschine aus Rio mit der päpstlichen Aktentasche samt Besitzer heil und wohlbehalten auf dem Flughafen Ciampino in Rom gelandet.

Pontifikaler Tweet dazu:


Berichten zufolge, besuchte Papst Franziskus zuerst die Basilika Santa Maria Maggiore, um dort zu beten. Dort schenkte er der Gottesmutter einen Fußball und ein T-Shirt, das Kinder ihm vor der Kirche überreicht hatten.
was news.va dazu schreibt:  klicken

Ein Indiz für Kommendes? Oder schon ein "also doch"?

Wie Vaticanist Sandro Magister ( ja der) in seinem blog www.chiesa.espressonline.it  schreibt, hat Papst Franziskus wenige Tage vor seiner Abreise zum WJT dieses Dekret der Kleruskongregation an den Franziskanerorden "Frati Francescani dell`Immacolata" unterzeichnet, in dem wir den folgenden Absatz fanden :
( unterschrieben ist das Dekret vom 11. Juli, das die Protokollnummer 5274/2012 trägt, vom Präfekten der Kleruskongregation Kardinal J.Braz de Aviz und dem Sekretär der Kongregation EB José R.Carballo, OFM)

"In aggiunta a quanto sopra, il Santo Padre Francesco ha disposto che ogni religioso della congregazione dei Frati Francescani dell'Immacolata è tenuto a celebrare la liturgia secondo il rito ordinario e che, eventualmente, l'uso della forma straordinaria (Vetus Ordo) dovrà essere esplicitamente autorizzata [sic] dalle competenti autorità, per ogni religioso e/o comunità che ne farà richiesta".

" Ergänzend zum Obengesagten hat der Hl. Vater verfügt, daß jedes Mitglied der Kongregation der Frati Francescani dell´ Immacolata gehalten ist, die Liturgie nach dem NOM  zu feiern, die eventuelle Wahl der außerordentlichen Form , des Vetus Ordo, muß ausdrücklich jedem Ordensangehörigen, oder jeder Ordensgemeinschaft, der oder die darum bittet, durch die dafür kompetetente Autorität genehmigt werden."

Seit Beginn dieses Pontifikats haben ja viele, denen die "Alte Messe" lieb ist, eines befürchtet: die Rücknahme des Motu Proprio Summorum Pontificum. Das wurde zunächst mal von der Sala Stampa et al beschwichtigend und beruhigend als undenkbar abgetan. Mit dieser Verfügung aber ist zumindest der erste Schritt getan. Es könnte natürlich bei diesem einen Schritt bleiben.....
Der Originalbeitrag mit dem Titel "Papst Franziskus widerspricht erstmals Benedetto"  ist hier zu lesen:    klicken
Interessant auch, die Bemerkung Magisters, daß das Motu Proprio Summorum Pontificum auf der offiziellen Seite des Hl. Stuhls nur noch in zwei Sprachen auffindbar ist- Ungarisch und Latein.

Danke für den Tipp, Papst Franziskus!

Ein Fundstück aus dem SpiegelOnline:

"Erstmals nach sechs Tagen schien die Sonne, auch nachts wurden die Pilger vom Regen verschont. Papst Franziskus hatte dem Bürgermeister empfohlen, der Heiligen Santa Clara ein Dutzend Eier zu opfern, das sei ein bewährtes katholisches Hausmittel gegen schlechtes Wetter. Offenbar hatte das Rezept gewirkt."

Ich werde diese Empfehlung gerne annehmen, wenn es nächstes Jahr an Fronleichnam wieder Hunde und Katzen regnet... ich dachte ja bisher, ein Wettersegen mit dem entsprechenden Gebet würde reichen .... was passiert denn mit den Eiern, wenn man sie der Heiligen Clara opfert?  
  • Kochen und Essen? 
  • Spiegeleier draus machen und Essen?
  • Oder sie einfach nehmen und in eine Kirche bringen, die der heiligen Clara geweiht ist? 
Also ehrlich gesagt, ich kann das gar ned glauben!

Abschied von Rio


Am Ende des WJT traf Papst Franziskus in Rio mit zahlreichen Vertretern der Celam, der Bischofskonferenz Südamerikas zusammen. In seiner Ansprache an die Brüder im Bischofsamt fragte er:  "Sind wir noch eine Kirche, die die Herzen erwärmen kann?"
Mehr dazu bei news.va   klicken

Die Abschiedszeremonie
"Ich verabschiede mich mit der Seele voller glücklicher Erinnerungen" sagte Papst Franziskus bevor er die Alitalia-Maschine nach Rom bestieg und kündigte an, 2017 zu den Feierlichkeiten anläßlich des 300. Jahrestages der Auffindung der Schwarzen Madonna von Aparecida wieder zu kommen.



der Abflug

Sonntag, 28. Juli 2013

Der WJT, der Papst und die deutschen Medien

Die Massenbegeisterung für den Papst, die uns die Kameras über den Atlantik schickten, hat ihre Wirkung auf unsere Medien nicht verfehlt und hat bei ihnen verschiedene Reaktionen hervorgerufen.
Die ARD -unbeweglicher- verharrt noch in ihrer alten Antihaltung zu allem was da Papst und Kirche heißt und hat wie man bei J.Bordat  lesen kann - hier  klicken- , an der Copa Cabana ein Szenario erlebt, für dessen Beschreibung nur das Kriegsvokabular eines Frontberichterstatters, gern mit Schwerpunkt erster Weltkrieg,  taugt. Noch aus ihren Anti-Benedetto-Kampfzeiten stammen auch die seltsamen Wahrnehmungsstörungen, was die realistische Einschätzung von Zahlen ( Messe-Teilnehmer versus Demonstranten ) angeht.
Hier ist eigentlich nur interessant zu sehen, wie lange man bei der ARD brauchen wird, um umzuschalten.
Das ZDF, wendiger, hat die Begeisterung der Teilnehmer, die Karaoke-und Partystimmung gezeigt und halbwegs sachlich informiert, den Jubel für diesen Papst herausgestellt ( ja wir wissen schon....) und dann eine der jungen deutschen Teilnehmerinnen gefragt, was sie denn mit nach Hause nehme vom Weltjugendtag ?
Antwort "daß der Papst gesagt hat, wir sollten unsere eigene Meinung vertreten und zu ihr stehen."
Ob das jetzt ein Erfolg ist, was die Neuevangelisierung und Neu-Mission angeht- das zu wünschende Ergebnis eines mehrtägigen großen Glaubensfestes ?
Aber die soziale Botschaft ist angekommen- und die Medien sind begeistert- so wollen sie einen Papst : sozial engagiert, der nicht dauernd vom Glauben, Gott, göttlichen Geboten, der Schutzwürdigkeit der traditionellen Familie, Unauflöslichkeit der Ehe, dem Schutz des ungeborenen Lebens und der zentralen Stellung Gottes und Jesu Christi in der Kirche und im Glauben spricht.

Kontrastprogramm: Barock!

Während also die Bischofskollegen in Rio sich an lateinamerikanische Rhythmen erwärmen durften und sogar ein bisschen mittanzten ... hatte unser Kardinal Marx aber doch die bessere Wahl getroffen:
  1. ist hier das Wetter deutlich schöner und
  2. feierte am 22.7. der derzeitige "Chef" des Hauses Wittelsbach, Herzog Franz von Bayern. seinen 80. Geburtstag (der war am 14.7.) nach. Selbstverständlich  im Park des barocken Schlosses Schleißheim. 
Unter den 2.500 Gästen durfte selbstverständlich auch unser Kardinal Marx nicht fehlen. Das barocke Bayern hat eben doch mehr zu bieten als das ferne Brasilien, wo überdies gerade Winter ist. Das BR-Video zeigt eine kurze Zusammenfassung der Geburtstagsfeier von Herzog Franz, und auch den Moment, als Kardinal Marx ihm gratulierte.

Wir gratulieren dem Jubilar, der eigentlich unser König wäre und freuen uns mit unserem Kardinal Marx, dass er in Bayern die Kirche repräsentieren durfte und nicht in Rio mittanzen musste.

Die Abschlussmesse in Rio -- in voller Länge



Seeeeehr sehenswert, besonders die "Einheizphase" - sowas kriegt man nicht alle Tage geboten.

Wenn ich bedenke, dass wir in München Rosenkränze und Litaneien gebetet haben, dass wir uns mit Gebeten und spirituellen Liedern auf den Papst-Gottesdienst eingestimmt haben....

Die Süddeutsche hat schon Recht mit dem katholischen Woodstock. Auch die 70er Jahre Musik passt dazu - obwohl die Musik eher nach "Eurovision Song Contest" und Musical Tralala klang. Aber - wann's schee macht ...

Aus Anlass des nächsten WJT in Krakau, der Kreuzweg von Tschenstochau

Jetzt ist  es amtlich,
Der nächste WJT ist in Krakau!



Man könnte nun spekulieren, ob es der letzte sein wird, weil die Kette der WJT's nun in die Stadt zurückkehrt, wo ihr "Erfinder" herkommt.
Mir fiel da  spontan ein, dass ich vor Jahren mal in Krakau war und mich die Stadt begeistert hat.
Zu diesem Besuch gehörte (muss ja wohl sein) ein Besuch im polnischen Nationalheiligtum Tschenstochau.
Beeindruckend, wollte ich Lourdes eine Farbe und ein Element zuordnen, so wäre es Blau und Wasser oder Luft.
Wollte ich Tschenstochau eine Farbe und ein Element zuordnen, so wäre es rot oder braun und Erde.
In Tschenstochau befindet sich ein sehr moderner, sehr bekannter Kreuzweg, der bedrückend und tröstend zugleich ist.
Der Kreuzweg zeigt den Mensch, auch den geistlichen, in all seiner Schwäche, in all seinem Opportunismus und all seinen gutmenschlichen, dem jeweiligen Zeitgeist huldigenden und damit zur Passion Christi beitragenden, Schwäche. Vieles ist spezielle polnische Geschichte, aber es sind bedrückende, betroffen machende, sich selber anklagende  Bilder.
Hier der Link
Das faszinierende sind jedoch die Stationen 15, 16 ,17 und 18 (jeweils auf die Zahlen klicken),
die den auferstanden Christus mitsamt der erlösten Kirche zeigen.
Besonders die Station 17, hatte es mir damals angetan, zeigt es doch den auferstandenen Christus am See Genesareth und die Wellen des Sees sind Bischöfe, Armeen von Bischöfen, alle rein geworden  im "Blut des Lammes" und nicht wie in den Passionstafeln entweder hineingewoben  in das Böse, das (scheinbar) die Welt regiert oder hilflos im Angesichts des Leids stehend, oder auch einfach, zusammen mit Christus scheinbar überrollt und alle gemacht.
Und Christus selber, der in alles Leid, Elend, Verrat und  alle Not die Menschen Menschen antun können, hineinsteigt und dies alles mitträgt.

Vor Messebeginn in Rio

gibt's noch einen neuen Tweet zum Tage

Bischöfe beim WJT

Ob es das ist, was Papst Franziskus mit dem Herausgehen aus der Kirche und den Gemeinden in die Welt hinein meinte?
Hier jedenfalls kann man die Einstudierung der Choreographie der Bischöfe in Rio sehen :



Das Video haben wir hier gefunden:  klicken
Wir können uns also drauf freuen, dass solche Aerobic-Vorführungen auch heute während der Messe zu beobachten sein werden ...
Das ist wohl auch der Grund, warum der BR heute ab 14:45 live überträgt. Eine so tolle Show haben die sonst eher selten im Programm.

Die Vigil

Gestern Abend an der Copa Cabana
an die 2 Millionen WJT-Teilnehmer und Neugierige wollten bei der Vigil mit Papst Franziskus beten und ihm zuhören. Er bat sie, dem Leben nicht passiv zuzuschauen sondern -wie Jesus- es in die Hand zu nehmen und zu handeln- in seinem Sinne.
news.va hat hier den vollen Text:  klicken

Kurzversion


volle Länge

Fundstück

Ein guter Satz aus einem  Artikel von Welt-Online,  von letztem Donnerstag, der aber bis auf diese Feststellung nicht weiter empfehlenswert ist. Denn auch er enthält das übliche Symbolbild Franziskus toll - Benedikt böse

Aber das hier ist sehr bemerkenswert:

Gerade die Freikirchen und evangelikalen Sekten können Millionen für sich begeistern. Ihren Siegeszug verdanken sie ihrer meist viel direkteren Art, die Menschen anzusprechen. Häufig geht es da um praktische Lebensführung, übrigens auch um Selbstdisziplin und Strenge.
Da scheinen sie attraktiver, weil Erfolg versprechender als der viel "laschere" Katholizismus. Der hatte sich über die in Europa zwar gefeierte, aber intellektuell viel zu abgehobene Befreiungstheologie zu stark politisieren lassen. Natürlich muss sich eine Kirche um die Armen kümmern. Aber ihre Kernbotschaft bleibt der Glaube, nicht die Politik.
Vielleicht sollten sich das die Linken Träumer in der Kirche doch mehrmals durchlesen und vielleicht erkennen sie dann, was die meisten in der Kirche absolut nicht hören wollen.

Samstag, 27. Juli 2013

Heute in Rio

Heute traf Papst Franziskus im Theater der Stadt mit den politischen und kulturellen Vertretern Brasiliens zusammen. Unter den Klängen der offiziellen WJT-Hymne betrat er die Bühne und hielt eine Ansprache, in der er die Politiker der verschiedenen Parteien aufforderte, trotz aller politischen Differenzen miteinander im Dialog zu bleiben.



und news.va hat den kompletten Redetext des Papstes- klicken

Matussek versus Krömer, die nächste Runde findet in den Medien statt.

In den mainstream-Medien hat der skandalöse Auftritt des Lachsackcomedians mit Künstlernamen Krömer noch eine Nachspielzeit, jetzt steigen die Kombattanten und Sympathisanten der beiden Kontrahenten in den Ring.
Jetzt sehen viele der Matussekfeinde, die es dort ja zahlreich gibt, die genervt waren ob seines Katholisch-seins, seiner Redegewandtheit, seines sich-nicht-wegduckens, als sie die Kirche und das Lehramt am Boden zu haben glaubten und leichtes Spiel vermuteten, ihre Stunde der Revanche gekommen, jetzt können sie ihn- so denken und hoffen sie-  ganz offiziell der virtuellen Erledigung für immer zuführen, die sich ja auch schon bei anderen Unbequemen so bewährt hat. Und die Schadenfreude ist nur mühsam zu bezähmen.
So z.B. ein Kai-Hinrich Renner im Hamburger Abendblatt (gerade vom Springerverlag an die WAZ-Gruppe verkauft, da macht man sich ja gern schon mal Liebkind, beim neuen eher rotgrün gestrickten Arbeitgeber) vom  23. Juli.
Titel des Ganzen: "Das nehmen Sie zurück!"
Da wird gezielt Stimmung gemacht, um das schon vorher feststehende abschließende Urteil fällen zu können: der Beleidigte ist schuldig, nicht etwa der Proll-Imitator !
Da hat die Infamie Methode und System.
Als Beweis dafür, daß Matussek ein gefährlicher, unberechenbarer Irrer sei und psychisch instabil , sollen zunächst aus dem Kontext gelöste, frühere Äußerungen des Spiegelautors herhalten.

Der Kreuzweg, dasGebet vom Freitag und die Predigt zu den Bischöfen und Priestern heute

wirken in den Tweets zum Tage nach:





Möge es helfen !

Mal abseits vom WJT-Trubel:
die Irische Bischofskonferenz hat beschlossen, am 15. August, Mariae Himmelfahrt, Irland dem unbefleckten Herzen der Heiligen Jungfrau zu weihen.
Hier mehr dazu:  klicken

Das kleine Fundstück zwischendurch...

Wo?  Bei anima mea  klicken
Der GIGl, der englischsprechende, kleine Sohn der Bloggerin, der ein großer Liebhaber motorisierter fahrbarer Untersätze ist, aber noch nicht Papamobil sagen kann, nennt es deshalb "Amencar" .

Kreuzweg in Rio , Nachklang

 ESC ... Salzburg .... Bayreuth? 

.... im Kalender stand: Kreuzweggebet .... aber:
Ich sah Disco mit den üblichen Lichteffekten und ich hörte verpoppte klassische Musik .... zwischendurch habe ich zwei Beethoven Stücke erkannt: den zweiten Satz aus der 7. Symphonie und den zweiten Satz aus der 8. Klaviersonate "Pathetique".... Das Albinoni-Adagio am Ende zur 14. Station wurde mit lautem Jubel bedacht ... eigentlich wollte ich den Kreuzweg mitbeten, aber ich habe ihn unter dem Klangteppich nicht gefunden ...

.... mehr sag ich dazu nicht. 






Freitag, 26. Juli 2013

... auf Sand gebaut



Waren wirklich zwei Großschauplätze, die nur ungefähr 50 km voneinander entfernt liegen, für den WJT in Rio nötig? Nun mußte der eine von beiden, der spacige Altaraufbau von Guaratiba aufgegeben werden, weil er im Dauerregen zu versinken droht.
"Superman-Altar-stage had  to be abandoned" titelt Rorate Caeli  -hier geht´s zum Artikel:  Klicken  .
Wirklich sparsam ist das nicht, wo doch die Sorge um die Armen Brasiliens und der Welt und die Armut eine zentrale Rolle in den päpstlichen Predigten und Ansprachen in Rio spielte.
Sollte man den ungewöhnlichen Dauerregen, der auf dieses ebenso ungewöhnliche Altar-arrangement niedergeht, vielleicht als kleinen Wink von oben betrachten?

Wo Kardinal Dolan mir aus dem Herzen spricht

Einer unserer Leser  hat uns hier  durch seinen Kommentar auf ein  Interview des "National Catholic Reporters" mit Kardinal Dolan hingewiesen, von dem es eine Zusammenfassung auf kath.net gäbe.
Neugierig geworden, habe ich den Artikel gelesen  Kardinal Dolan: Franziskus ist sogar noch besser als erwartet ; wobei sich das im  Originalinterview doch anders liest,
und ich kann mir nicht helfen, damit
I didn't see the pope's arrival on Monday, so I asked somebody how it went. They said the crowds were so enthusiastic, and when his car took a wrong turn, they were really worried. They told me he's OK now, but it was really touch-and-go. I turned on the news and watched the video, and I was scared, too. There's a wisdom in people being able to see him, and he's not visible if he's in the back seat of a limo. There's also, however, a wisdom in some kind of safety."  spricht der Kardinal mir aus dem Herzen!

Endlich! Sonne in Rio!




Vom Balkon der erzbischöflichen Residenz aus betete Papst Franziskus heute mit vielen Zehntausenden Jugendlichen den Angelus.
Vorher durften einige Jugendliche direkt bei Papst Franziskus beichten. Was für ein wunderbarer Moment muss das für diese jungen Menschen gewesen sein.
Und endlich konnten sich die aus aller Welt angereisten Jugendlich einmal ohne Regencapes oder Regenschirme durch Rio bewegen. Endlich gab es Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad.

Und - ein kleines Wunder: deutsche Spezialitäten gibt's auch in Rio!

Papst Franziskus durfte heute auch erstmals eine deutsche Spezialität kennenlernen: Freiburger Luftwürste - nach Art des Hauses in Rot und Grün! Sieht ganz so aus, als müssten alle Päpste "da durch"!!!!

Quelle: Screenshot aus der Liveübertragung nach dem Angelus-Gebet, im Video ab Min. 28:35

Quelle Screenshot aus der Liveübertragung nach dem Angelus-Gebet, im Video ca. ab Min. 31

Und noch ein Tweet zum Freitag:


Das Auto

Nachdem "Das Auto" aus gegebenem Anlass auch zum Gesprächsstoff in der blogozoese und anderen katholischen Kreisen avancierte, wollen wir hier den Liebhabern schöner fahrender Untersätze ein bißchen was für´s Auge und zur Entspannung gönnen.  Klicken und genießen !

Endlich - Copa Cabana

Gestern Abend kamen sie zusammen- der Papst und cirka eine Million Teilnehmer am WJT, Gläubige und Schaulustige, die dem schlechten Wetter trotzen.
news. va schreibt dazu  : klicken



und hier das Video von CTV




Und hier gibt's den passenden Tweet dazu:

Donnerstag, 25. Juli 2013

Heute vor 45 Jahren wurde die prophetische Schrift Humanae vitae veröffentlicht!

Um es gleich vorab zu sagen, ihren Verfasser ereilte auch gleich das zugehörige Prophetenschicksal, jedoch in der modernen Variante, wurde er doch innerkatholisch als nicht ernstzunehmender "Pillen Paule" gehandelt und von Seiten besonders eifriger deutscher bzw. österreichischer Bischöfe hoch offiziell in der Königsteiner bzw. Mariatroster Erklärung erklärt, dass man sich nicht dran halten müsse.
Um der Wahrheit willen, muss man feststellen, dass in beiden Erklärungen dem Gewissen der Eheleute die letzte Entscheidung eingeräumt wird, was zwar durchaus korrekt ist, jedoch kommt bei den meisten Leuten an: "Ihr müsst das mit eurem Gewissen ausmachen" und das unter einem zeitgeistigen Verständnishintergrund, der leider, leider Gewissen mit Meinung verwechselt.
Das führt dann zu so Sätzen wie "Naja das kannste doch heutzutage nicht bringen! Klar verdient mein Mann gut und ich müsste ja nicht..... aber, nein, wir haben doch angefangen zu bauen...wollen doch nächstes Jahr in die USA (oder sonstwohin) fliegen...................haben beschlossen was für die Gesundheit zu tun und uns im Tennisclub engagiert, ich mach das ja auch den Trainerschein, und wenn ich dann wieder schwanger bin................." Wie gesagt ich steh dann immer erstaunt vor den "Gewissensäußerungen" und weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll.

Papst trifft seine Landsleute

Zu Tausenden sind sie aus Argentinien nach Rio gereist, um ihren Papst zu sehen- das Treffen fand in der Kathedrale von Rio statt,  Papst Franziskus hielt ihnen eine spanische Ansprache und freute sich sichtlich über die Grüße aus der Heimat.
Er bat die Jugendlichen, das Evangelium nicht nur in der Kirche zu leben -sondern es in die Straßen hinauszutragen.




Nominierungen

Die IOR und Msgr. Ricca
In der morgigen Ausgabe des L`Espresso wird die Stellungnahme des Vaticans zur causa Ricca veröffentlicht "der Papst habe, als er durch dieses Wochenmagazin von den Vorwürfen gegen Msgr. Ricca erfuhr zum Telefonhörer gegriffen und in der Nuntiatur in Montevideo um Aufklärung und Informationen gebeten. Eine Entscheidung werde es nach der Rückkehr des Papstes aus Rio geben."
Wie es aussieht hat das Staatsssekretariat dem Papst auf Nachfrage zweimal ein nur unvollständige Personalakte Riccas vorgelegt.

Signora Francesca Chaouqui und die Kommunikation
Papst Franziskus hat - ebenfalls vor seiner Abreise nach Rio - Signora F. Chaouqui als Kommunikationsspezialistin in die zuletzt neugegründete päpstliche Kommission berufen.
Wie Sandro Magister schreibt: "inzwischen kann man die Kommunikationsspezialisten im Vatican kaum noch zählen."
Und auch diese Ernennung hat nicht nur Erstaunen und Befremden in Rom ausgelöst, sie läßt im Vatican und bei den Vaticanisti auch die Wogen hochgehen.
Madame Chaouqui arbeitete bisher im Kommunikationssektor bei  Ernst & Young, aber auch als Informantin des Online-Portals "Dagospia", das sich auf Klatsch, Tratsch und giftige Gerüchte aus dem Vatican spezialisiert hat.

Papstgetwitter am 25. Juli


Besuch in in einer Favela in der Gemeinde Varginha

Heute besuchte Papst Franziskus eine Favela außerhalb Rios. Diese war früher für ihre Armut und eine hohe drogenbedingte Kriminalitätsrate berüchtigt, seit einigen Jahren haben sich die Verhältnisse auch durch gezielte Polizeiaktionen verbessert



Nach einem gemeinsamen Gebet segnete der Papst den Altar der noch im Bau befindlichen Ortskirche.
Was der Papst in Varginha sagte kann  hier bei news.va nachlesen. Klicken

Ebenfalls heute besuchte der Papst den "City-Palast" in Rio, wo er vom Bürgermeister, anderen Honoratioren dem brasilianischen Nationalhelden Pele und einer Gruppe Athleten begrüßt wurde. Bürgermeiser Eduardo Paes überreichte dem Pontifex als Willkommensgeschenk ein grünes brasilianisches Nationaltricot- auch als Hinweis darauf, daß Rio 2016 Ausrichter der Olympischen Sommerspiele sein wird.
Zum Abschluss des Besuches hat Papst Franziskus die Olympiafahne für 2016 gesegnet.



und hier noch ein weiteres Video aus der Favela

Und der WJT im Schnee

Nun nicht ganz, paßte aber gerade so schön. -)
Im Gegensatz zu Sao Paolo und 128 anderen brasilianischen Städten, in denen es schneite und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fielen, ein Ereignis ohne Präzedenz,
(hier der Beweis)
                                 

ist das Wetter in Rio erträglich: regnerisch bei maximal 18° C.
Die Wetterkapriolen haben aber dennoch zu einigen Änderungen im päpstlichen Reiseprogramm geführt- so wie es der gestrige Flug nach Aparaceida mit einer Militärmaschine zeigte.
Hier können wir es lesen:   klicken
Nicht nur Brasilien auch Uruguay, Paraguay und Argentinien wurden von dieser absolut außergewöhnlichen Kältewelle erfaßt.
Erhoffen wir für alle Teilnehmer, besonders die von weither angereisten, eine Wendung zum Besseren!
Und hier was news.va  zum Wetter schreibt:  klicken

Das Schiff im Sturm


23 Er stieg in das Boot, und seine Jünger folgten ihm.
24Plötzlich brach auf dem See ein gewaltiger Sturm los, sodass das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief.

25Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!

26Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat völlige Stille ein.
 

27Die Leute aber staunten und sagten: Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar die Winde und der See gehorchen?



Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 8,24

Besuch im Krankenhaus des hl. Franziskus von Assisi

Gestern abend besuchte Papst Franziskus ein Krankenhaus in Rio, in dem Drogenabhängige behandelt werden. Er weihte einen neu errichteten Teil des Krankenhauses ein und sprach danach zu den Kranken, die ihm mit Liedern für seinen Besuch dankten.






Wir beten

Der Reliquien-Schrein des heiligen
Jakobus in der Kathedrale von
Santiago de Compostela
Quelle: Georges Jansoone via Wikimedia commons
für die über 70 Toten aus dem Zugunglück im spanischen Santiago de Compostela.

und für eine baldige Genesung der über 80 Verletzten.

Bitten wir den heiligen Jakobus, dessen Gedenktag wir heute feiern um seine Fürsprache.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Aparecida: Die heilige Messe in voller Länge!!



Leider im Moment nur mit italienischem Kommentar, aber die schönen Bilder sprechen ohnehin für sich.

Eine unendliche Geschichte? Hoffentlich nicht. Fortsetzung

Noch geht sie weiter die Geschichte um Msgr. Salvatore Ricca, (gerade erst von Papst Franziskus zum Administrator der Vaticanbank IOR ernannt), L'Espresso bekräftigt seine Anschuldigungen zur dunklen Vergangenheit des Monsignores und untermauert sie mit Aussagen der uruguayischen Bischofskonferenz und des amtierenden Nuntius' in Montevideo.
Die Abreise des Pontifex nach Rio hat die Geschichte jedenfalls nicht beendet. Wohl hört man aus Rom wahlweise Ricca habe dem Papst seinen Rücktrittt  angeboten oder diesen angekündigt. Vom Papst gibt es hierzu keine Reaktion, ebensowenig von der Sala Stampa.
Mittlerweile haben viele Agenturen und Redaktionen das Thema Ricca aufgegriffen:

Der Züricher Tagesanzeiger titelt: "Der Monsignore der Schwulenlobby" und bringt das befremdliche Foto, das mittlerweile durch die Gazetten geistert.    klicken

Die Irische Times "Papst Franziskus unter Beobachtung"  klicken


Neuseeland: "Vaticanbank- der nächste Skandal im Rattennest."    klicken 

Australien :  "Prälat Riccas "gay romance" erschüttert den Vatican"   klicken

Tagespost /Guido Horst 
Guido Horst schreibt in der Tagespost, zwar moderat, aber immerhin: klicken
allerdings schreibt L'Espresso anders als G.Horst, daß der Papst von den Nuntien geradezu bestürmt worden sei, Ricca nicht zu ernennen, er über dessen Vergangenheit aufgeklärt und informiert gewesen sei und daß der Vorsitzende der uruguayischen Bischofskonferenz den damaligen Skandal in Monte Video bestätigt habe.

... und Tweets gibt's auch noch dazu




Aparecida: Die ersten Videos

Papst Franziskus kam mit dem Helikopter nach Aparecida und fuhr dann mit dem Gott sei Dank überdachten Papamobil durch die vom Regen "durchweichte" aber trotzdem begeisterte Menge.
Danach betete er vor der Mutter Gottes von Aparecida um danach in der Basilika mit den Gläubigen die Heilige Messe zu feiern. Als Gastgeschenk erhielt der Papst eine Kopie der Statue der Gottesmutter von Aparecida, die von einem ortsansässigen Künstler aus Holz gearbeitet wurde.








"Winter" in Rio - Sommer in Bayern ...

Kardinal Marx setzt seine Glaubensgespräche fort


Hoch drob'n auf dem Berg bei Berchtesgaden fand das vierte Glaubensgespräch mit Kardinal Marx statt. Es war Sommer und heiß - und da war das Tropen-Outfit angesagt. Gut, dass er nach Rio einen Stellvertreter geschickt hatte, denn wie wir sehen ist der tropische Winter nicht so schön wie der bayerische Sommer.
Den Menschen in Berchtesgaden hat's gefallen, sie waren begeistert von der lockeren Atmosphäre, auch wenn nicht alle Themen erörtert wurden.

"Kunst kommt von Können, nicht von Kotzen"*

@Dr. Alexander Kissler - das ist allererste Sahne!!!


Zum Thema Matussuk vs. Krömer ist inzwischen viel geschrieben worden, z.B. der großartige Artikel von Michael Heesemann. Oder der sehr nachdenkliche Artikel von Alipius! Eigentlich war damit fast alles gesagt.

Aber eben nur fast. Alexaner Kissler hat nochmal nachgelegt und das ist so gut, dass der Link eigentlich auf jedem Blog stehen sollte.  Ein Leckerbissen für alle, die lesen wollen, was Dr. Kissler zum Thema zu sagen hat, aber auch für die, die sich an perfekt geschriebenen und formulierten Texten freuen ....

* Wir wollten das Wort auf unserem Blog eigentlich nicht mehr verwenden, aber für diesen gelungenen Text nehmen wir auch die Medikamentenverkäufer in unserem Spam-Ordner in Kauf ....

Die Eröffnungsmesse in voller Länge!



... und hier ein kurzer "Schnelldurchgang"

WJT in Zahlen

Gestern startete der Weltjugendtag in Rio mit guter Stimmung aber schlechtem Wetter ....
Und auch die ersten Zahlen sind schon da:



und Radio Vatikan lieferte schon gestern die ersten Stimmungsbilder. Schade, dass es so regnet.

Fundstück des Tages

wo? Bei anima mea- Danke dafür !

                               

Dienstag, 23. Juli 2013

Gedächtnislücken? Wir helfen.....

Zu später Stunde liefern wir noch unseren besonderen Service für die Medienmitarbeiter, die sonst mit Kirche eher weniger am Hut haben und uns angesichts der Brasilienreise Papst Franziskus' glauben machen wollen, so etwas habe es noch nie gegeben.  Aber auch die Kirchenspezialisten des einen oder anderen Blattes scheinen an bedenklichem Gedächtnisschwund zu leiden, deshalb haben wir auch für sie kurz in die Fotokiste gegriffen und zeigen, es gibt sie, die Kontinuität der Pontifikate - auch und gerade in Brasilien.

Die Reise unseres amtierenden Pontifex begann mit einem medialen Paukenschlag: er trug selbst und ganz allein seine Aktentasche ins Flugzeug ! Stupor mundi!
Nie Dagewesenes ereignete sich in Fiumicino . Nie Dagewesenes? Schaun wir mal:
Quelle: Public domain
Babys  und Kinder wurden auch von den Vorgängern geküßt.....

Quelle: West Midlands Police
via Wikimedia commons
Und nun Brasilien 2007- bei den Medienmachern vollkommen vergessen!  ist ja auch schon 6 Jahre her......
Quelle: Agência Brasil via Wikimedia Commons
Quelle: Agência Brasil via Wikimedia Commons
Quelle: Agência Brasil via Wikimedia Commons
                         
Quelle: Agência Brasil via Wikimedia Commons
und den krönenden Abschluß bildet das Video von der Begrüßungszeremonie in Sao Paulo Brasilien 2007

                 
Noch Fragen?

Endlich kümmert sich die Kirche um die Armen! Ganz was Neues

am 10. August ist Sankt Laurentius.
Laurentius lebte im  3ten Jahrhundert in Rom und war als Diakon für die Armenpflege zuständig.
Er geriet ins Visier der Christenverfolger, die irgendwelchen wirren Märchen vom Reichtum der Kirche aufgesessen waren, (warum kommt mir das nur so bekannt vor?).
Es gibt, wie immer, verschiedene Varianten der Geschichte, nach der einen forderte Kaiser Valerian, nach dem Märtyrertod des Papstes Sixtus, den Laurentius auf, die Schätze der Kirche herauszurücken.
Falls das nicht geschähe, werde auch er zu Tode gefoltert und eine Frist von 3 Tagen wurde ihm gewährt.
Laurentius verteilte nun alles, was er noch hatte, an  die Armen und erschien nach 3 Tagen, umgeben von Armen, Kranken, Leidenden, vor dem Kaiser und präsentierte diesem "die Schätze der Kirche".
Darauf wurde der Laurentius brutal und langsam auf glühendem Rost zu Tode gebracht.
Begreifen tut man das (das die Leidenden der Schatz der Kirche sind) aber nur, wenn man nicht materiell denkt, sondern sieht, dass seit Christus Kreuznachfolge der Weg zum Heil ist. Ich halte es ja immer noch für die absolut größte Leistung des Mittelalters,  in den Armen Christus sehen zu wollen, denen man dienen darf!
Das ist, auch wenn der Unterschied nicht sofort ins Auge springt, was komplett anderes als Sozialarbeit.
Noch Mutter Theresa hat sich Zeit ihres Lebens, dagegen gewehrt, Sozialarbeit zu leisten, hat sie doch zu Beginn ihres Wirkens, in den Leprakranken, die ihren Zug umdrängten, plötzlich Christus gesehen, der zu ihr sagte "Mich dürstet!".

Tweet des Tages ...

Papst Franziskus wählte für den Tweet des Tages zu Beginn des WJT in Rio ein Zitat Papst Benedikts XVI



Damit hat er sich wieder einmal in voller Kontinuität mit seinem Vorgänger gezeigt. Schon in seiner Inaugurationsmesse rief Benedikt mehrmals aus: "Die Kirche lebt! und die Kirche ist jung". Schön, dass Papst Franziskus uns immer wieder zeigt, wie sehr er mit seinem Vorgänger auf einer Linie ist!

Ob FIAT oder Porsche ....

... bei der Fahrzeugsegnung in St. Maximilian sind alle gleich. Wir hatten ja schon darüber geschrieben, aber hier gibt's noch ein paar schöne Bilder



... und ich bin froh, dass ich nicht da war, denn mit einer grünen Symbolblume dekoriert, da hätte mein Auto-Schutzengel sicher schnell das Weite gesucht ... da denkt er wie ich und will nix damit zu tun haben.
Ach, der Porschefahrer hat keine Sonnenblume abgekriegt ..... der wollte wohl auch nicht mit dem Grünen-Symbol rumfahren .....

Eine unendliche Geschichte ? Hoffentlich nicht !


Während Pater Lombardi den Bericht über den skandalösen Lebenswandel ( zumindest in der Nuntiatur in Montevideo) des zum temporären Adminsistrator der IOR mit allen Vollmachten ernannten Msgr. Ricca - von Vaticanista Sandro Magister nach einem höflichen vorhergehenden, aber unbeachtet gebliebenen Warnhinweis an den Hl. Stuhl veröffentlicht- weiterhin tapfer dementiert und als unglaubwürdig abstempelt, hat der Sprecher der Bischofskonferenz Uruguays Msgr. Heriberto  Bodeant inzwischen die dunkle Vergangenheit Riccas bestätigt, dessen Verhalten seinerzeit ein Skandal gewesen sei, der seine sofortige Abberufung erforderlich gemacht habe...
Der amtierende apostolische Nuntius in Montevideo Pecorari erklärte, der Vatican ermittle.
Neben vielen anderen Fragen drängt sich auch die nach der Medienpolitik des Hl.  Stuhls auf- war da nicht mal ein Koordinator eingestellt worden? Wo koordiniert er denn?
Wie aus Rom verlautet, soll Msgr. Ricca vorigen Samstag dem Papst seinen Rücktritt angeboten haben.
Kein wirklich geglückter Start in den Kurien-Reformierungsmarathon.

Quelle u.a. hier  klicken

Wahrer Mut und Glaubensstärke in schweren Zeiten

Das Erzbistum München und Freising berichtet heute über Prälat Hermann Scheipers. Hermann Scheipers ist der letzte noch lebende Priester, der im Konzentrationslager Dachau im Priesterblock inhaftiert war. Wie so viele seiner Amtskollegen wurde er wegen "Widerstands" gegen das NS-Regime verhaftet und überlebte die Zeit im Konzentrationslager, weil er während eines sog. Todesmarsches fliehen konnte.

Nach dem zweiten Weltkrieg ging er zurück und wirkte als Priester im Bistum Dresden Meißen. Und eckte dort ein weiteres Mal an. Denn die sozialistischen Machthaber hatten, wie wir wissen, mit glaubensfesten Christen auch so ihre Probleme. Und Prälat Scheipers nahm auch in der DDR kein Blatt vor den Mund und warnte vor totalitären Ideologien wie Nationalsozialismus und Kommunismus.

Prälat Hermann Scheipers wird morgen, am 24. Juli 2013 100 Jahre alt!

Wir gratulieren diesem mutigen Mann herzlich und wünschen ihm für die kommenden Jahre Gottes reichen Segen!

Wir danken ihm für sein Zeugnis, und lernen daraus, dass ein starker Glaube das einzige Licht in dunklen Zeiten ist.

Einen ausführlichen Artikel über das Wirken von Hermann Scheipers findet man auf der Presseseite des Erzbistums München.


Normalerweise schau ich den Lanz nicht an ...

... aber heute abend wird es sich lohnen:

Prälat Imkamp stellt sein Buch "Sei kein Spießer, sei katholisch" vor und ihm zuzuhören, lohnt sich natürlich immer! Und er bekommt noch starke Unterstützung von Gloria von Thurn und Taxis. Dass natürlich auch mal wieder ein paar sog. "Comedians" dabei sind, geschenkt! Ich denke, Prälat wird in gewohnter Manier mit den Herrn sprechen. Wir wissen ja, dass er unsere Sache gut und überzeugend vertritt ... Freuen wir uns auf einen guten katholischen Abend!

Rio

CTV -Begrüßungszeremonie in Rio



Gehet hin in alle Welt ....



"Ich bringe nicht Gold und Silber aber die Frohe Botschaft von Jesus Christus"



Inzwischen ist auch die Frage, warum die päpstliche Fahrt vom Flughafen zum Präsidentenpalast so lange dauerte, beantwortet : der Fahrer ist eine falsche, ungeplante Strecke gefahren, die die Situationen, die wir gestern sahen und die sicher jedem Sicherheitsbeamten den blanken Angstschweiß auf die Stirn getrieben hat, ermöglichte.

news. va faßt den Beginn der apostolischen Reise so zusammen:  klicken

und hier die Redetexte bei der Begrüßungszeremonie in englischer Transkription : klicken

Jubel über das englische Baby!

Dazu hatte das Bistum Trier eine besonders schöne Tweet Idee:

Der erste Tweet aus Rio

Montag, 22. Juli 2013

Sommerkino

Heute aus gegebenem Anlass auf dem Programm :  "Der Mann mit dem Koffer"
Weil Koffer gerade sehr in sind und globalen  Gesprächsstoff in allen elektronischen Medien, besonders den katholischen,  liefern, wollen wir auch einen kleinen cineastischen ( naja nicht wirklich!) Beitrag zu diesem universellen Thema leisten und zeigen- aus der "Schwarzwaldklinik" die Episode " Der Mann mit dem Koffer" Gute Unterhaltung !

                          

was die Grünen von Volkes Willen halten und von den Gefahren alternativer Energiegewinnung

Vorhin habe ich mit halben Ohr die Meldung gehört "................die rot-grüne Landesregierung will das Wahlergebnis ignorieren und das Projekt Naturpark Norschwarzwald ...................... " dann habe ich ein wenig gegoogelt und bin auf folgende Medlung gestoßen:
Regionalverband gegen Naturpark Nordschwarzwald.

Da spricht sich ein Regionalverband gegen das Projekt aus und es gibt eine Abstimmung in einer betroffenen Gemeinde, wo sich 72% der Wähler gegen das Projekt aussprechen und es kratzt unsere Superdemokraten nicht die Bohne.
Wollen die Herren damit vom Thema ablenken, dass der letzte Volksentscheid nix geworden ist, und deshalb der erste Tunnel für Stuttgart 21, trotz Juchtenkäfern  und "Mein Freund der Baum ist tod" angefangen wurde.
Es könnte natürlich auch sein, dass ihnen diese Meldung einen Schock versetzt hat:
Erdbeben als Folge von Geothermiebohrung.

Naja irgendwie wurde die geothermische Energie ja als das Allheilmittel gehandelt  weil, im Gegensatz zu Sonne und Wind, die halt nicht immer scheint bzw der nicht immer weht, ist es im Erdinneren immer warm.
Aber wie man sieht ist es keine Mythos, dass es nicht ungefährlich ist.


Zur Zeit noch ohne Cabrio -aber in einem Kleinwagen (up-date)

auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt. Es sieht nicht so aus, als hätten die Sicherheitskräfte die Lage im Griff- der päpstliche Wagen fährt durch eine schmale Straße die Jugendlichen rennen nebenher, fassen durch die offenen Wagenfenster...das können die Hubschrauber, die darüber fliegen nicht verhindern. Überrascht?
Quelle CTV live aus Rio

Jetzt in der Stadt ist Papst Franziskus in einen Jeep mit papamobilartigem Aufbau -um genau zu sein, den Mercedes (!), den Papa Benedetto bei seiner letzten Generalaudienz benutzte, umgestiegen und die Sicherheitsleute haben die Situation ím Griff, es gibt auch eine Motorradeskorte, die die Menschen am Staßenrand  hinter den Absperrungen hält. Das sieht schon besser aus.
Es gab noch einmal eine absolut chaotische Szene, aber dann wechselte der Papst wieder in das erste Fahrzeug und hat jetzt gerade einen Helicopter bestiegen, der ihn in den Präsidentenpalast zur Willkommenszeremonie fliegen wird.
Der landete dann neben der vorbereiteten Landemarke , es gab im Park der Residenz sparsamerweise kein Licht und keinen roten Teppich, aber die Präsidentin kam höchstpersönlich an den Helikopter, um den hohen Gast zu begrüßen. Und so konnte mit einiger Verspätung das Begrüßungszeremoniell beginnen. Morgen mehr dazu.

So ein schönes Cabrio

bringt viel Freude und die sollten wir Papst Franziskus einfach mal gönnen, auch wenn's andererseits einen sehr hohen Preis hat: ein massiv verstärkter Sicherheitsaufwand während des Rio-Besuches.

Wir wollen hoffen und beten, dass die Brasilianischen Behördern hier genug tun. Auf den ersten Blick sieht es zumindest so aus: 10.000 Polizisten und 14.000 Soldaten stehen zur Sicherung der Papstrouten bereit. Außerdem wird eine Hubschrauberbrigade über der Stadt fliegen. Zusätzlich wurden Wachttürme aufgestellt, um die Gläubigen zu überwachen, da man auf die Kontrolle von Handtaschen und Rucksäcken verzichten will.
Der Polizeichef von Rio ist allerdings nicht so glücklich über den offenen Wagen, er hätte es vorgezogen, wenn der Papst mit dem schuss-sicheren Papamobil unterwegs gewesen wäre.
Beten wir und hoffen wir, dass der Herr eine Auge auf Papst Franziskus hat. Das ist ohnehin die bessere Sicherheit.


Was Papst Franziskus den Journalisten

während seines Fluges zum WJT in Rio sagte, kann man hier bei new.va nachlesen:   klicken

Licht an! Tür auf!

Unser Mitblogger von Anbeginn, Matthäus hat sich entschlossen, der Bloggerei Lebewohl zu sagen und hat vom Beiboot Petri abgemustert. Für seinen weiteren spirituellen Weg wünschen wir ihm Gottes Segen. 


Wir als Restcrew haben uns jetzt erstmal Gedanken über den von ihm initiierten Raum der Stille gemacht. Ob wir es ganz still werden lassen (nix mehr tun) oder ob wir aus dem Raum der Stille einen Gebetsraum für die Kirche machen. Und wir haben uns für das zweite entschieden. Warum?
Wir denken, dass es dringend nötig ist, dass wir uns im Gebet für die Kirche zusammenschließen. 
Denn man könnte den Eindruck gewinnen, die Zeiten werden noch dunkler werden, wenn wir nicht bereit sind, das Licht am Leuchten zu halten. 
Bestärkt wurden wir in unserer Entscheidung durch diesen WOn-Artikel, der die augenblickliche Situation der Kirchen in Deutschland sehr genau beschreibt und vorschlägt, aus der Rückzugstaktik eine Offensive zu machen.