Montag, 30. September 2013

Zum Ende des Tages:

Gratulation nach Österreich!

Einer ihrer wohl berühmtesten Söhne der Neuzeit feiert heute seinen 79. Geburtstag .....
Man kann's gar nicht glauben!

Herzlichen Glückwunsch Udo Jürgens!

Und zum Geburtstag natürlich eine besondere Torte:

Heiliger Hieronymus

Der Hl.Hieronymus ist einer der 4 lateinischen Kirchenväter- er gilt als der Gelehrteste unter ihnen.
Sophronius E. Hieronymus wurde um 347 in Stridon in Dalmatien geboren, schon in frühen Jugendjahren schickten ihn die wohlhabenden Eltern, die ihn nicht hatten taufen lassen, nach Rom und Mailand, wo er Rhetorik, Grammatik und Philosophie studierte. Eines Nachts erschien ihm der Legende nach ein Engel im Traum, der ihn ohne seine Bücher vor den Himmlischen Richter führte. Nach diesem Traumerlebnis ließ sich Hieronymus taufen.
Er zog nach Trier, später nach Aquileia um sein Studium fortzusetzen, dort schloß er sich dem asketischen Bund "Chor der Seligen " an. 373 reiste er nach Antiochia und lernte dort Griechisch. Bis 378 lebte er als Einsiedler in der Wüste Chalkis/ Aleppo. Nach einem weiteren Traum legte er das Gelübde ab, sich nicht weiter mit der heidnischen Philosophie zu befassen.
Er studierte in Konstantinopel bei Gregor von Nazianz.

                                Datei:Peter Paul Rubens-Der Heilige Hieronymus.jpg
                                Quelle: wiki commons, Peter Paul Rubens der Hl. Hieronymus

Nach Rom zurückgekehrt wurde er Geheimsekretär von Papst Damasus, der ihm den Auftrag erteilte, nach der Itala eine neue lateinische Übersetzung der Bibel ins Werk zu setzen- die Vulgata- die auch heute in Rom verbindlich gültige Lateinische Bibel. Diese Neuübersetzung nahm mehrere Jahre in Anspruch. 

Der letzte Versuch - der Spiegel versus T.- v.E.

Wie wir bei P.Winnemöller in seinem blog katholon- klicken -lesen können, hat unser aller Lieblingsmagazin, der Spiegel, Zentralorgan für Desinformation in Angelegenheiten der Katholischen Kirche einen letzten (?) Versuch gestartet, den Bischof von Limburg doch noch zum finalen Blattschuß vor die Flinte zu bekommen.,
Nachdem alle bisherigen Bemühungen umsonst waren, etwas, das zu begreifen den Machern des ehedem Nachrichten- jetzt aber Kampagnenmagazins erwiesenermaßen besonders schwer fällt, versuchen sie es noch einmal, nun mit einer vorsätzlichen Falschbehauptung, in der Hoffnung ihre Leser würden das wohl nicht bemerken und sicher nicht nachprüfen .
Die Zahl der Kirchenaustritte, so dichten sie, sei jetzt unter Bischof Tebartz ins Unermeßliche gestiegen.
Dazu kann man bei der DBK die diesbezügliche Statistik für die Diözese Limburg einsehen. 
Hier die Zahlen:

Kirchenaustritte Bistum Limburg
2010 – 6251
2011 – 4595
2012 – 4453
(Quelle: dbk.de)

Und um das Ganze vergleichbar und überhaupt aussagekräftig zu machen, haben wir hier eine Vergleichs-Statistik (aus der Austrittsquote der jeweiligen Jahre) mit ausgewählten anderen Bistümern, die Erstaunliches zutage fördert. So z.B. daß das so stockkonservative und modernismusfeindliche Bistum Köln die niedrigsten Austrittszahlen hatte oder dass das Bistum München im Jahr 2010 einen extremen Ausreißer nach oben hatte. Kein Wunder, daß unsere doch wohl nur ihrer eigenen Wahrheit verpflicheteten Spieglschreiber das lieber verschweigen.
Hier also das Diagramm :
Quelle: Zahlen von DBKde - Grafik = Beiboot Petri
Noch eine Anmerkung: Bei den Quoten handelt es sich um reine Austrittszahlen. Wenn man die Neu-/ Wiedereintritte mit hineinrechnet ändert sich das Bild nur marginal, d.h. alle Quoten verschieben sich leicht nach unten.

Heilig - Neues aus Rom

Bei seinem ersten ordentlichen Konsistorium hat Papst Franziskus heute um 10:00 Uhr bekannt gegeben, daß die beiden Vorgänger auf de Cathedra Petri. der Selige Johannes XXIII und der Selige Johannes Paul II am 27. April des kommenden Jahres, dem Sonntag der Göttlichen Gnade, heilig gesprochen werden.
news. va schreibt dazu : klicken
Quelle: Radio vatican

                   

Die Kurienreform

ist in vollem Gange. In dieser Woche treffen die 8 Kardinäle der Beratungskommission am Tiber ein, um Vorschläge für eine Erneuerung, Verschlankung und Neugestaltung der römischen Kurie zu erarbeiten und dem Papst zu unterbreiten. Die nicht wenigen Neuernennungen der letzten Wochen kann man sicher ohne Bedenken als zurück zum Status quo ante interpretieren.
Dazu lesen wir heute in Monday in the Vatican den Artikel " Die Kurie der alten Tage"  von A. Gagliarducci  klicken
Da erfährt man auch, daß die Idee, dem Pontifex ein aus Kardinälen -emeritierten wie amtierenden -zusammengestelltes Beratergremium, eine Art Kronrat, zur Seite zu stellen, eine der Lieblingsideen des em. Kardinalstaatssekretärs A. Sodano war und wohl noch ist, womit sich er Kreis schlösse.

Sonntag, 29. September 2013

Die neue Trendsportart: Zurückrudern


Meine Damen und Herren,
ich begrüße Sie ganz herzlich aus unserem Beiboot-Sportstudio, wo wir heute erstmals live vom internationalen Wettbewerb der neuen Trendsportart „Zurückrudern“ berichten.

Ein exklusives Teilnehmerfeld streitet heute um den Titel des tatkräftigsten Zurückruderers und wir geben Ihnen erstmal einen Überblick über die Teilnehmer:
  • Als klarer Favorit gilt wie schon immer das Team BOR aus Rom, dessen Steuermann in den letzten Monaten seine Zurückruderer kräftig gefordert hat. Die Herren stehen also gut im Training und sind nahezu unschlagbar – gerade weil sie auch die größten und beständigsten Anfeuerer  und Begleitboote haben.
Aber es haben sich weitere hochkarätige Teilnehmer für das Finale qualifiziert:
  • Da ist zunächst die Deutsche Hirtenvereinigung DBK, deren Steuermann in den letzten Tagen enorme Anstrengungen unternommen hat, um sein Reden vom Montag schon am Donnerstag ins Gegenteil zu verkehren.
  • Noch etwas schneller gelang dies dem Chef eines italienischen Nudelherstellers, der deshalb leicht im Vorteil ist.  Selten konnten wir live erleben, wie mit erheblicher Anstrengung einmal gesagtes  widerrufen  und neu ausgelegt wurde.

Heiliger Erzengel Michael

Unüberwindlich starker Held - Sankt Michael!
Komm uns zu Hilf, zieh mit zu Feld!
Hilf uns hie kämpfen, die Feinde dämpfen, Sankt Micheal
Die Kirch dir anbefohlen ist -
Du unser Schutz- und Schirmherr bist.
Du bist der himmlisch Bannerherr -
die Engel sind dein Königsheer.
Den Drachen du ergriffen hast
und unter deinen Fuß gefasst
Beschütz mit deinem Schild und Schwert -
die Kirch, den Hirten und die Herd.

Das war das Eingangslied unseres heutigen Hochamtes zum Patrozinium St. Michael.
Natürlich gab es wie immer an diesen Tagen die "Cäcilienmesse" von Charles Gounod.
Das Benedictus daraus kann man gar nicht oft genug hören:



Und natürlich war es wie immer voll bis zum Anschlag und ich war froh, einen Platz in der ersten Reihe zu haben. Den kriegt man natürlich nicht umsonst, aber das frühe Aufstehen und losfahren im Dunkeln, damit man um 7:00 da sein kann, ist es einfach wert. So konnte ich zwei Stunden lang den herrlichen Anblick der in dieser "Engelwoche" im Chorraum stehenden Engel genießen, die noch aus der Renaissance bzw. dem Barock stammen und zusammen mit der Fassade restauriert wurden.


Sound the Trumpet Beat the Drum ! Musik für die Erzengel

Zum Fest der Heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael wollen wir die Instrumente der Freude, wie es im Text der Ode heißt, erklingen lassen, auch wenn diese wunderbare Musik von H.Purcell zunächst nicht für die Kirche komponiert wurde.

         

                                                  Sound the trumpet till around
                                           You make the listening shores rebound,
                                                 On the sprightly hautboy play
                                                    All the instruments of joy,
                                                That skilfull numbers can employ
                                              To celebrate the glories of this day.


psssst ! Auch zur Freude für alle Renaissanceprinzen und Triumphalisten
                         

Heilige Messe und Angelus

news.va  : klicken

Papst Franziskus hat heute auf dem Petersplatz anläßlich des Tages der Katecheten die Heilige Messe gefeiert und anschließend den Angelus gebetet.

Samstag, 28. September 2013

Ein echter 68er

am 26. September feierte mein absoluter Lieblingssänger Bryan Ferry seinen 68. Geburtstag!

Nachträglich herzlichen Glückwunsch!


Und da wir uns gerade auf dem Weg in die 70er machen, hier einer seiner größten Hits:



Unglaublich, dass er heute besser aussieht als damals!

Borgia-Manie

Nicht nur innerhalb der Kirche gibt es Besessene, wie nach Bekundung von Papst Franziskus die obsessiven Pro-Life-Aktivisten und Verfechter katholischer Moral- nein auch sonst sonst trifft man sie an, wohin man schaut. So z.B. in der ZDF-Macher-Etage- da leiden die Damen und Herren eindeutig an einer Rodrigo-Borgia-Obsession, die sie versuchen, per Selbsttherapie durch Dauerausstrahlung ihres Macht- Blut-und-Sperma-Opus, wofür Kulissen nicht und Magazine, aber auch die aus Zwangsgebühren gefüllte Geldkassette nicht geschont wurden. Da hieß es wohl : je realitätsferner desto besser, je opulenter dito.
Da wird das durch Phantasie des kleinen Tele-Moritz ersetzte Nichtwissen um die Renaissance und ihre Päpste wie eine Dokumentation angepriesen und vermarktet, als ob es gälte, den Lauf der Geschichte doch noch mal zu verändern. 
Vielleicht sollte man mal sagen, daß Papst Alexander VI- der sich in seinem "privaten" Leben, sicher alles andere als kirchenmoralkonform verhielt- auf dem Gebiet von Doktrin und Lehre ohne Fehl und Tadel war. Er verhinderte durch die Aufteilung der Welt in eine westliche und eine östliche Einflußsphäre einen Krieg zwischen Portugal und Spanien- den damaligen Weltmächten- der Europa zerstört und es der Eroberung durch den Islam preisgegeben hätte. In seinem Pontifikat begann eine Missionstätigkeit bis dato ungekannten Ausmaßes......das wollen wir mal kurz in Erinnerung rufen, außerdem wird ja spätestens jetzt allen Sündern vergeben, je sündiger desto besser. Und da will das ZDF päpstlicher sein als der Papst?

Hier kann man hören, was H.C.Zander zu Papst Alexander VI zu sagen weiß. Klicken

Heute vor 35 Jahren

Am 28. September 1978 starb der Diener Gottes Papst Johannes Paul I.

Am 26. August war der Patriarch von Venedig Albino Luciani nach kurzem Konklave zum Nachfolger Papst Pauls VI auf die Cathedra Petri gewählt worden.




Am 3. September wurde auf dem Petersplatz seine Inaugurationsmesse gefeiert



Seine erste Enzyklika, die er nicht mehr schreiben konnte, sollte den Titel: "I poveri e la poverta nel mondo" tragen,"Die Armen und die Armut in der Welt".

Hier ein Video der Tagesschau vom 29. August, die Worte des Vatikankorrespondenten, daß Papa Giovanni Paolo I am Morgen von seinem Sekretär in seinem Schlafzimmer tot aufgefunden worden war, wie schlafend, bei noch brennendem Licht-( der Vatican hatte nicht sagen mögen, daß es eine der Schwestern, die den päpstlichen Haushalt führten, war) führten alsbald zur wuchernden Legenden-und Verschwörungstheoriebildung über einen gewaltsamen Tod des "lächelnden Papstes", die mit der Zeit immer phantastischer wurden.



Wir gedenken seiner dankbar im Gebet. R.I.P.

Freitag, 27. September 2013

Dialog mit dem Florett


Gedanken  Don Agostino Clericis zum Brief, den der Emeritus dem Mathematiker P. Odifreddi schrieb.
Diese Gedanken veröffentlichte Don Agostino Clerici, Dr.der Philosophie, Buchautor zahlreicher Bücher über den Glauben und aus der Patristik und Pfarrer von Ponzate auf seinem blog  "L´essentiale è visibile". Hier geht´s zum blog:  klicken
Sehr lesenswert!

 "Benedetto ficht im Dialog mit Odifreddi- mit dem Florett"
Wer den Papa emerito als vermißt gemeldet hatte, muß sich revidieren. Benedikt XVI, der Theologe Joseph Ratzinger, lebt und das gesund und munter. Außerdem klarsichtig und kämpferisch, fähig, gleichzeitig zartfühlend und schneidend zu sein. Davon zeugt der Brief, in dem er dem Mathematiker Pierluigi O.( eine für ihre radikale Kritik am Christentum und an der Kirche bekannte Persönlichkeit, mit Thesen die sich auf keine andere Logik berufen als die der Geometrie) antwortet.
Die Tageszeitung LaRepubblica hat einige Auszüge aus dem Brief publiziert. Nachdem er dem Mathematiker dafür gedankt hat, sein Buch - es handelt sich um die "Einführung in das Christentum" -in Betracht gezogen zu haben, arbeitet er sein Urteil über Odifreddis Buch "Lieber Papst, ich schreibe Dir"  heraus, zeigt dabei sein Unbehagen über "eine gewisse Aggressivität und Voreiligkeit der Argumentation" und gibt dann zu, manche Teile auch mit Spaß und Gewinn  gelesen zu haben.  
Hier dann der erste Seitenhieb ( Florettstich) : wenn die Theologie ( eine von Odifreddi aufgestellte These) "Fantascienza" ist, wie konnte dann jemals ein Mathematiker den Text eines Phantasiewissenschaftlers wie Benedikt XVI einer wissenschaftlichen Annäherung für würdig halten?    
Humorvoller aber sehr starker Widerspruch in der Frage an einen Atheisten, warum er, wenn Gott nicht existiert, wenn Jesus Christus eine Erfindung ist, wenn er das alles ( im Gegensatz zu denen, die glauben) für reine Phantasie und leeres Geschwätz hält, sich so echauffiert, es zu widerlegen?
Augenscheinlich ist die historische und kulturelle Bedeutung des Christentums immens, und auch ein Atheist weiß das und muß sich mit den meßbaren Konsequenzen dessen, das nicht existiert, auseinandersetzen....
wie es aussieht ist der Inkarnierte Gott unangenehmer als der Gott, der auf einer Wolke sitzt.

Der Mann ist so unmodern ...

Auch in der BR-Sendung "quer" hat man sich so seine Gedanken über das Papstinterview gemacht ... und über das, was sonst noch so in dieser Woche wichtig war:




Aus Fulda kommt da allerdings eine gegenteilige Meinung, denn lt. Radio Vatikan hat dieses Interview den Deutschen Bischöfen bei ihrer Vollversammlung geliefert:

"Wichtige Impulse für die Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda gab auch immer wieder einer, der gar nicht dabei war: Papst Franziskus. Nach seinen Aufsehen erregenden Interviewäußerungen in den vergangenen Tagen sehen die katholischen Bischöfe Deutschlands eine neue Dynamik für die Kirche. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, ist dankbar für die „vielfältigen Äußerungen und Gesten“:

Stolz auf Rom?

Einige Auszüge aus dem Interview, das Kardinal Marx letzte Woche der Zeit gab, haben wir ja schon kurz angerissen. So ging es durch die Medien, dass der Kardinal gesagt hat, dass er den Vatikan entfetten will.
Das Interview bringt aber, neben vielen Musterbeispielen an Opportunismus, noch weitere herzliche Aussagen, z.B. die, dass die Kirche nicht herrschen will? Was der Kirchengründer dazu wohl sagen wird?
Singen wir nicht jedes Jahr z.B. an Palmsonntag oder am Christ-Königs-Fest "Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit?" Und versprechen wir nicht als Antwort darauf "Wir huldigen Dir!".... und jetzt darf die Kirche nicht mehr herrschen? Wird das jetzt verboten? Na gut ... Samma demokratisch und relativieren die Worte unseres Herrn ein bisschen  Das ist wohl gerade "en vogue". Und wann's schee macht, macht auch schon mal ein Erzbischof mit.
Aber, nach dem zweiten Lesen bin ich doch über diesen Satz gestolpert, aus dem ich mir nun überhaupt keinen Reim machen konnte:
"Wir müssen aber das Image Roms positiv verändern, denn es darf nicht sein, dass unsere Gläubigen mit dem Vatikan in erster Linie Negatives verbinden. Wir müssen wieder stolz sein können auf unsere römische Zentrale!"
Das ist also die Antwort auf alle bedeutenden kirchlichen Fragen! Das Image ist wichtiger als die Wahrheit unseres Glaubens! Hat Jesus jemals darauf geachtet, dass er mit dem, was er verkündet ein gutes Image hat?

Der Pasta-Skandal

oder ein Stürmchen im Wasserglas
man könnte auch sagen : in China ist ein Reissäckchen umgefallen, das füge ich auf besonderen Wunsch eines unserer treuesten Kommentatoren hinzu.

Noch hat das Wochenmagazin aus Hamburg sein Wunden nicht geleckt, daß seine so mit Verve und vorbei an jeder Sachlichkeit und Unparteilichkeit hochgejubelten Politfavoriten, die Wahl mit Pauken und Trompeten verloren haben- noch schmerzt die Erkenntnis, die Wähler doch nicht so manipulieren zu können, wie gewünscht so sehr, daß man nun schnell ein Ausgleichsventil öffnen muß, um wenigstens etwas Frust-Dampf ablassen zu können.
Da suchten sie und wurden fündig: der italienische Nudelkönig Guido Barilla hat es gewagt, was übrigens sein nach Europäischem Grundsatz verbrieftes Recht ist, zu seinem katholischen Weltbild zu stehen und die "traditionelle" Familie ( ja horribile dictu für alle die Devianten in den Redaktionen) zu verteidigen.
Da muß ja nun sofort Zeter und Mordio geschrien und ein Skandal herbeigeschrieben werden, der Europa in seinen Grundfesten erschüttern soll.  Angeblich sind nun alle empört. Alle?  Etwas genauer könnte das schon definiert werden. Alle HS, alle Gegenderten, alle Linksrotgrünideologen, denen die Zerstörung der Familie ein Herzensanliegen ist?
Ach, nicht so wichtig denken die Insassen des Hamburger Spiegelfeldlazaretts, Hauptsache erstmal den Foren-Turbo angeworfen, das übliche Forenprekariat aus dem Morgenkater geweckt und zum Empörungshype an die Tastaturen gerufen, zu einem ( Kreuzzug kann man das ja mit Fug und Recht nicht nennen)  also zu einem Rachefeldzug gegen das Nudelimperium.
Den Rest kennen wir zur Genüge. Wir erwarten von den tapferen Helden des Regenbogenfahnenkultes nichts anderes.
Hoffentlich steht Herr Barilla trotzdem zu seiner Aussage, und muß nicht unter dem Zeigen der Instrumente unseres Meinungserzwingungkartells widerrufen.

Quelle: Spiegel Online  Klicken    muß aber nicht sein

Donnerstag, 26. September 2013

Ein Franziskus für Deutschland?

Ich sag dazu jetzt lieber mal nix



Jürgen hat sich darüber schon sehr extensive Gedanken gemacht und damit ist alles gesagt!


Maaloula- zum Sterben verurteilt?

Wir haben bereits mehrmals über die prekäre Lage in Maaloula, der uralten christlichen Stadt in Syrien, in der noch Aramäisch gesprochen wird, geschrieben- leider hat sich seither nichts, gar nichts zum Besseren verändert. Keine Regierung eines "christlichen" Landes hat bisher ernsthaft interveniert oder auch nur nachhaltig an die Bürgerkriegsparteien apelliert.


                 File:Maaloula-St-Thecla from top of rock.jpg
                   Quelle Wikimedia commons

Seit der Eroberung Maaloulas durch die Dschihadisten am 9. September, die eine Zerstörungswelle über das Weltkulturerbe, die uralten Kirchen und Klöster und Mord und Totschlag für die mit sich brachte, die nicht zum Islam konvertieren wollten und dem Eintreffen der syrischen Armee, die die Stadt nun, Straße für Straße von Rebellen "säubert", hat sich die Lage für die verbliebenen Christen, die nicht fliehen konnten oder wollten, noch einmal verschlechtert.
So sind im Kloster Mar Taqla ( der Hl. Thekla, die hier lebte) die Ordensfrauen und die ihnen anvertrauten Waisenkinder- wohl insgesamt 40 Personen- von der Außenwelt abgeschnitten und zwischen die Kampflinien geraten. Ihre Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser ist inzwischen äußerst problematisch, wenn nicht unmöglich geworden.
Der Patriarch von Antiochien hat die Weltgemeinschaft eindringlich um Hilfe gebeten und er bittet insbesondere darum, daß das syrische Rote Kreuz und NGO- Hilfsorganisationen zu den Eingeschlossenen durchgelassen werden, um die dringend benötigte Hilfe und Versorgung leisten zu können

Dazu paßt auf grausame Weise die Meldung, die die Welt aus Douma/Damaskus erreicht:
37 Ulema haben eine Fatwa verkündet, nach der es " legitim ist, Häuser, Hab und Gut von Christen, Drusen, Alewiten und allen anderen, die sich nicht zur sunnitischen Religion des Propheten bekennen, zu rauben, um Waffen für die Dschihadisten zu kaufen und die Hinterbliebenen der glorreichen "Märtyrer" der Al-Qaeda-nahen Al-Nusra-Milizen zu unterstützen."  Legitim nach der Religion des Friedens....

Quelle : Agenzia Fides klicken




In 20 Jahren

gibt es sicher keine Grünen mehr und deshalb dürfen Kinder sich dann auch wieder ihres Daseins erfreuen und auch was lernen, da das "verbesserte Bildungssystem" dann auch passé ist.
Daraus werden dann Politiker, die in 50 Jahren hier das Sagen haben und das Land am Laufen halten,
z.B. der hier: Ludwig, der künftige Wirtschaftsminister.
Fehlt eigentlich nur noch die Zigarre - na ja vielleicht ist bis dahin auch wieder Rauchen in der Öffentlichkeit erlaubt.







Auch der Emeritus schrieb einen Brief - Teil 3

Fortsetzung von hier
"Deshalb ist es falsch, wenn Sie sagen, ich hätte mich nur für die Metahistorie interessiert. Ganz im Gegenteil  - ich habe alle meine Kraft eingesetzt, um zu zeigen, daß der Jesus, den die Evangelien beschreiben, auch der reale, der geschichtliche Jesus ist, daß es sich um wirklich Geschehenes handelt. (....)
Mit dem 19. Kapitel Ihres Buches kehren wir zu den positiven Aspekten Ihres Dialoges mit meinen Gedanken zurück. (....)
Auch wenn Ihre Interpretation von Johannes 1,1 sehr weit von dem, was der Evangelist sagen wollte, entfernt ist, gibt es doch eine wichtige Übereinstimmung.
Wenn Sie allerdings Gott durch "die Natur" ersetzen wollen, bleibt die Frage : wer oder was ist diese Natur?
Sie definieren sie nirgends, die Natur erscheint wie eine irrationale Gottheit, die nichts bedeutet.
Dann will ich auch noch anmerken, daß in Ihrer Religion der Mathematik 3 fundamentale Fragen der menschlichen Existenz unerwähnt bleiben:  die Freiheit, die Liebe und das Böse.
Mich wundert, daß Sie mit einem einzigen Hinweis die Freiheit liquidieren, die doch der Hauptwert der modernen Epoche ist. Die Liebe und das Böse kommen in Ihrem Buch nicht vor.
Was auch immer die Neurobiologie über die Freiheit sagt oder nicht sagt, im realen Drama unserer Geschichte ist sie als determinierende Realität präsent und sollte also auch berücksichtigt werden. Ihre Religion der Mathematik kennt keinerlei Informationen über das Böse.
Eine Religion aber, die diese fundamentalen Fragen unbeantwortet läßt, bleibt leer.

Sehr geehrter Herr Professor Odifreddi,
meine Kritik an Teilen Ihres Buches ist hart. Aber die Klarheit ist Teil eines Dialoges, nur so kann Erkenntnis wachsen. Sie sind sehr offen mit mir gewesen und so akzeptieren Sie sicher, daß auch ich es in diesem Falle bin. Deshalb weiß ich auch sehr zu schätzen, daß Sie-indem Sie sich konfrontativ mit meiner "Einführung in das Christentum " befassen, einen so offenen Dialog mit der Katholischen Kirche gesucht haben, bei dem bei allen Kontrasten in zentralen Aussagen auch die Übereinstimmungen nicht fehlen.
Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für Ihre Arbeit ......."


Quelle:LaRepubblica klicken


Mittwoch, 25. September 2013

Auch der Emeritus schrieb einen Brief....Teil 2

Fortsetzung von hier
"4. Im großen Stil existieren Spekulation und Phantasie im Bereich der Evolutionstheorie -auch in  ihrem Kernbereich. "Das egoistische Gen" von Richard Dawkins ist ein klassisches Beispiel für "Fantascienca"
Der große Jacques Monod hat Sätze geschrieben, die er selbst für Spekulation hielt:
"Das Erscheinen der 4-beinigen Wirbeltiere"
Er beschreibt, wie ein primitiver Fisch beschließt, an Land zu gehen, um es zu erkunden. Auf der Erde kann er sich nur ungeschickt ruckelnd vorwärts bewegen. So erzeugte er durch eine Verhaltensänderung den Evolutionsdruck, aus dem die Entwicklung von 4 Gliedmaßen resultierte.
Unter den Nachkommen dieses kühnen Entdeckers, dieses Magellans der Evolution, können einige 70 km/h schnell laufen."
( Zitat aus "Il caso e la necessita")

               

Bei allen bisher diskutierten Themen handelt es sich um einen ernsthaften Dialog, für den ich- wie ich wiederhole-dankbar bin.
Anders sehen die Dinge im Kapitel über das Priestertum und die katholische Moral aus und nochmal anders in den Kapiteln über Jesus. Wie Sie wissen, konnte ich den Mißbrauch Jugendlicher durch katholische Priester nur tief  konsterniert zur Kenntnis nehmen. Ich habe niemals versucht, diese Dinge zu verschleiern.
Daß die Macht des Bösen bis zu diesem Punkt ins Innere des Glaubens vordringen konnte, ist für uns ein Leiden, das wir einerseits ertragen müssen, während wir andererseits alles Mögliche tun müssen, daß sich solche Fälle nicht wiederholen.
Es ist kein Trost, zu wissen, daß nach den Untersuchungsergebnissen der Soziologie der Prozentsatz der Priester, die diese Verbrechen begehen nicht größer ist als der Prozentsatz Angehöriger verwandter Berufe.
Auf keinen Fall sollte man aber diese Deviation ständig als spezifisch katholisch präsentieren.
Wenn es nicht legitim ist, über das Böse in der Kirche zu schweigen, so sollte man auch nicht über den großen leuchtenden Schimmer schweigen, den der christliche Glaube in den langen Jahrhunderten verbreitet hat.

Die Panda-Kita

Nachdem Steiff ja wieder nach Giengen zurückgekehrt ist und die Teddys jetzt wieder "made in Germany" sind, versuchen es die Chinesen jetzt mit der lebenden Variante. Die Pandamamis werden künstlich befruchtet und produzieren Nachwuchs am Fließband. Darauf freuen sich die Zoos der Welt und zahlen ordentlich dafür ... Mao hat sie damals noch verschenkt....

Knuffig sind sie trotzdem:



Wir entschuldigen uns für die Werbung - aber dafür kosten die Filme nix.

Generalaudienz

Bei der heutigen Generalaudienz sagte Papst Franziskus über die "eine Kirche"- an die zu glauben, wir im Credo  bekennen: " Die Kirche ist eine harmonische Vereinigung des Unterscheidlichen, privatisieren wir sie nicht,"

Dienstag, 24. September 2013

Auch der Emeritus schrieb einen Brief


Dieser päpstliche Brief ist heute nur auszugsweise in der Repubblica erschienen und wird im Volltext der neuen Ausgabe des Odifreddi-Buches als Anhang veröffentlicht werden.  Klicken

Papa emeritus Benedetto schrieb am 30. August dieses Jahres einen Brief  an den italienischen Mathematiker Prof. Piergiorgio Odifreddi.
Alles begann damit, daß 2009 Odifreddi, ausgewiesener und überzeugter Atheist, Prof. J. Ratzingers Buch "Einführung in das Christentum " las und mit einem Buch, das den Titel " Lieber Papst, ich schreibe Dir... "
(Caro Papa, ti scrivo) trägt und das 2011 in Mailand erschien, darauf antwortete, in dem er auch auf das Jesus-Buch des Heiligen Vaters eingeht.
Kurz nach der Demission Benedettos hatte Odifreddi über einen gemeinsamen Bekannten Erzbischof Gänswein ein Exemplar des Buches für den Papst gegeben- in der Hoffnung, ihn vielleicht sehen zu können.
Auf Nachfragen wurde ihm gesagt, Benedetto habe das Buch bekommen und lese es.
Nun -am 13. September überbrachte ihm, zu- wie er selbst sagte- seinem großen Erstaunen die Post einen versiegelten Umschlag, der einen 11-seitigen Brief von Papa emeritus Benedetto enthielt, der mit einer Entschuldigung für die verspätete Antwort beginnt.


"Sehr geehrter Herr Professor Odifreddi, (.....) 
ich möchte Ihnen dafür danken, daß Sie sich bis ins Detail mit meinem Buch befaßt haben, insbesondere dem Teil daraus, den ich Weihnachten 2009 in meiner Rede an die Kurie vortrug,
Ich muß Ihnen auch für die Ehrlichkeit danken, mit der Sie meinen Text untersuchen und versuchen, ihm gerecht zu werden.
Mein Urteil über Ihr Buch ist ambivalent. Einige Teile habe ich mit Freude und Gewinn gelesen. In anderen Teilen habe ich mich über eine gewisse Aggressivität und voreilige Argumentation gewundert.
Verehrter Herr Professor, meine Kritik an Ihrem Buch ist in Teilen sehr hart. Aber Klarheit ist Teil eines Dialoges, nur so kann Erkenntnis wachsen.
Sie sind sehr klar mit mir gewesen und so akzeptieren Sie sicher, daß auch ich es bin.
In jedem Fall bewerte ich es als sehr positiv, daß Sie in der Konfrontation mit meiner "Einführung in das Christentum" einen offenen Dialog mit der Katholischen Kirche suchen, bei dem es trotz aller Gegensätze nicht an Übereinstimmungen fehlt.


Grünendämmerung, ein Drama in mehreren Akten

Nun hat das alte Schicksal, das die Götter in ihrem Asgaard oder auf ihrem Olymp immer wieder ereilte- daß sie einfach abgeschafft wurden oder- mangels weiterer Glaubenswilliger- ausgezehrt leise dahinschwanden, also auch die Riege der Grünen Vorkämpferhelden-und heldinnen ereilt.
Nach unseren wackeren Walküren Claudia R. und Renate K. hat nun auch der Recke Jürgen T. das Tüchlein geworfen und die Waffen gestreckt. 
Sind die Nornen mit diesem Opfer schon zufrieden gestellt? Bedarf es nicht weiterer Sühne, um sie zu besänftigen?
Obwohl die Schnittmengre zwischen Richard Wagner und Bert Brecht denkbar klein ist, schließen wir mit einem Zitat des Letztgenannten, Guru aller Linken :
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen: den Vorhang zu und ( fast) alle Fragen offen."
Zitat B.Brecht, Der gute Mensch von Sezuan

Von den schon in den Kulissen bereitstehenden Nachfolgern und Nachfolgerinnen und Erben und Erbinnen werden wir sicher nur zu bald hören. Möglicherweise sind sogar einige unter ihnen, die von den Jungen Grünen kommen und dort - in deren apartem Aufnahmeformular die Frage nach ihrem "gefühlten Geschlecht" wahlweise nur mit  "weiblich" oder "nichtweiblich" beantworten konnten.
Keine Männer mehr bei den Grünen- nur noch Frauen und Nichtfrauen, deren Eltern Mütter und Nichtmütter waren. 

Szenarien: Sigi Pop träumt von der Volksfront!

Deutschland wählt und weiß wieder mal nicht was es will ...  Der Blick auf die Ergebnisse sieht keine wirklichen Sieger. Denn keiner kann's alleine und keiner will sich zusammenraufen.

Da muss dann in der letzten Nacht dem SPD-Vorsitzenden der Erich im Traum erschienen sein und er hat ihn wohl mit süßen Versprechungen gelockt. Sigi wachte auf, rieb sich die Augen, reckte sich und streckte sich und rief ganz laut: Ja, Chef, das ist es!

Also geisterte gestern tatsächlich Sigis Traum durch die Medien und wurde hinter vorgehaltener Hand gar schon als Option gefeiert.
SPD + Grün + Links: fertig ist das Neue Deutschland!

Ja wenn's so einfach wäre. Hat der gute Sigi denn gar nicht über die Konsequenzen nachgedacht?
Bevor der seine Mauer wieder hochgezogen hätte, ist Bayern schon mal ausgewandert. Komplett. Mit Mann und Maus und Audi und BMW, mit Trachtlern, CSU und Gebirgsschützen. Und unsere Nachbarn würden das sicher begrüßen .... Auch aus dem Badischen klingen schon die ersten Abwanderungstendenzen mit Ausrichtung an die Schweiz an und die würden sicher noch lauter werden. Wozu hat man denn gerade das Land den Grünen wieder entrissen? Abspaltungsgerüchte hört man auch schon aus Ostwestfalen und auch die freien Hansestädte wollen sicher auch in Zukunft lieber frei bleiben.

Montag, 23. September 2013

Feierlaune - wie schön!

Wir haben ja schon kurz darüber berichtet:

Am Samstag 21. September wurde unser Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx 60 Jahre alt. Und wie sich das in Bayern gehört, wird das kräftig gefeiert - besonders an einem Tag, wo auch noch das Oktoberfest beginnt. Alle waren dabei, die in der Erzdiözese Rang und Namen haben. Angefangen vom Ministerpräsidenten über den Kultusminister oder das Haus Wittelsbach. Es begann mit den Gebirgsschützen und dann folgte eine feierliche heilige Messe:



Mehr dazu gibt's auf der Seite des Erzbistums München und Freising!

Gratismut oder "Die ganze Kirche leidet darunter."

Der große Vorsitzende, Erzbischof em. R.Zollitsch hat es sich bei der Eröffnung der diesjährigen Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenznicht nehmen lassen, noch einmal gegen den Bischof von Limburg nachzutreten und ihn zur Freude der Presse, noch einmal wg. der "Kostenexplosion bei den Renovierungsarbeiten" in Limburg öffentlich zu tadeln- auch obwohl oder vielleicht gerade auch, weil Kardinal Lajolo Bischof Tebartz-van Elst das Vertrauen Roms und ein Lob für seine Theologie und Seelsorge ausgesprochen hatte.
Das wollte unser Freiburger Diozösanadministrator denn doch so nicht akzeptieren und verkündete im Hinblick auf die Baukosten:
"Die ganze Kirche leidet darunter.Wir alle sind davon betroffen."
Um drohend hinzuzufügen, daß eine bischöfliche Kommission den ganzen Vorgang prüfen werde.
Dumm nur, daß es dafür im kanonischen Recht keine Rechtsgrundlage gibt und das Ganze nur und ausschließlich der Selbstberuhigung dient.
Immerhin ließ er die Inquisition und das Zeigen der Instrumente unerwähnt- jedenfalls solange die Presse anwesend war.
Er wolle wie Papst Franziskus eine bescheidene, barmherzige, mutige Kirche.

Vor 2 Jahren

Gestern jährte sich der Berlinbesuch Papst Benedikts zum zweiten mal, weil aber die Reise von Papst Franziskus nach Sardinien im Vordergrund stand und sich der Jahrestag zudem mit der Bundestagswahl überschnitt, stellen wir die Videos zur Erinnerung an diesen Tag erst heute ins Boot.
Dabei fällt einem -leider-der Wettbewerb ein, den sich besonders die Grünen lieferten, wer wohl die unqualifiziertesten Äußerungen zum Besuch des Pontifex und zu seiner geplanten Rede im Bundestag zustande brächte und wer sich den Siegeslorbeer für das kindischste und unhöflichste Benehmen würde ans Revers heften können.....

Hier nun ein Videomitschnitt der großartigen Rede



Nach der Rede im Plenum des Reichstages ging es ins Olympiastadion zur Feier der Hl. Messe



Ausschnitte aus der Predigt im Olympiastadion


Heul? Schluchz? ..... Nein! Große Freude!!!!

Die Grünen am Tag danach:

© Nino barbieri via Wikimedia commons

Sonntag, 22. September 2013

Heute in Cagliari up-date

Bei seinem kurzen Besuch auf Sardinien traf sich Papst Franziskus mit Jugendlichen aus allen Teilen der Insel



up-date :  "Eine junger Mensch ohne Hoffnung ist nicht jung"





Papst Franziskus besucht Sardinien

Heute besucht Papst Franziskus die Mittelmeerinsel Sardinien. Hier ein Video von seiner Ankunft auf dem Flughafen von Cagliari

          

Am Schrein Unserer Lieben Frau von Bonaria feierte er mit den Gläubigen die Hl. Messe.
Auf dem päpstlichen Programm stehen außerdem eine Begegnung mit Strafgefangenen und mit Arbeitern-und Vertretern der Welt der Arbeit. In einer Ansprache sagte er Pontifex- ohne Arbeit gäbe es keine Würde und das Geld, wörtlich der "Götze Mammon" dürfe nicht die Wirtschaft beherrschen.

         

in memoriam Papstbesuch in Berlin am 22. 9. 2011

 Vor 2 Jahren war Papst Benedikt in Deutschland und wir erinnern uns:

Als der Heilige Vater Papst Benedikt uns  damals   besuchte, gebärdeten sich einige Leute recht schizophren.
Einerseits wurde uns  suggeriert "ist ja nur der Papst, hat eh nix zu sagen" andererseits wurden von allen Seiten alle möglichen und unmöglichen Forderungen an ihn herangetragen.
Ist ja schon ein Widerspruch in sich.
Ich meine, wenn der Papst nur der Sprecher aller Christen und das Unfehlbarkeitsdogma ein Irrtum ist, dann ist es total egal was er sagt und er kann Luther rehabilitieren solange er will, das hat den gleichen Effekt wie wenn Max Mustermann am Stammtisch seine Schwiegermutter in den Himmel lobt.

Allerdings hat Prälat Imkamp in seiner wundervollen Art klargestellt, was der Papst nicht ist.
Er ist nämlich nicht der Aushilfskellner der deutschen Apparatekatholiken und Berufsjugendlichen.
Hier nachzulesen
http://charismatismus.wordpress.com/2011/10/01/erneut-klartext-von-prala....

Ja, es war fantastisch, damals als Papst Benedikt nach Deutschland kam,  und wir werden im Laufe des Tages die entsprechenden youtube Videos hochladen, von der Rede im Bundestag hin zur Messe im Olympiastation.
Nicht so genial waren die Seltsamkeit und Merkwürdigkeiten, rund um den Papstbesuch, das berühmte Drama um die ca. 600 "Deutschland pro Papa" Karten, die plötzlich verschwunden waren und überhaupt das ganze Theater im Vorfeld. jedoch habe ich beim Durchforsten meiner Dateien folgenden Text, über kranke Hirten, gefunden, den ich damals geschrieben habe 

Samstag, 21. September 2013

Ich glaube an die Vergebung der Sünden

Wie bekannt betrachten die Blogger im Jahr des Glaubens jeden Monat einen anderen Satz des Glaubensbekenntnis.
In diesem Monat September, handelt es sich um den Satz:
 Ich glaube an die Vergebung der Sünden

Tja damit haben wohl die Allermeisten, egal ob gläubig, taufschein-katholisch, oder ungläubig, überhaupt keine Schwierigkeiten, könnte man oberflächlich meinen.
Erleben wir doch immer und immer, dass wenn irgendwo ein Ober- oder Unterhirte, vorsichtig was sagt, über z.B. die Sünden rund ums 6te Gebot, ihm von allen Seiten entgegen schallt :
“Nein wie unbarmherzig! Jesus hat doch der Sünderin, gesagt “Ich verurteile dich nicht”!….
Dass Jesus aber zu der Sünderin gesagt hat, “deine Sünden sind dir vergeben!”, wird ignoriert.
Warum nur?
Nun, überspitzt könnte man sagen:  Wir glauben zwar an die Vergebung der Sünden, aber nicht mehr an die Realität der Sünde.
Wenn aber alles Umstände, schwere Kindheit, psychische Erkrankung, also unschuldig begangene böse Tat ist, dann brauche ich, weil es keine Sünde gibt, auch keine Vergebung; dann braucht der gute Mensch, der das Böse wider Willen tut, nur die Erlösung von den Umständen, der bösen Welt. Das ist zwar ein Teilaspekt der Erlösung, aber nicht alles. Richtig ist, selbst damals im Paradies, als alles, alles sehr gut war und es noch nicht mal die Neigung zur Sünde und die erbsündliche, grundlegende Verletzung des Menschen gab, selbst damals hat er, der Mensch,  schwer gesündigt.
Um die Sache mal von einer anderen Stelle her aufzudröseln:
Als ich Kind war, war es bei uns im Dorf Brauch, dass hinter dem Sarg eines Verstorbenen, von Kinder mit  Kerzen  gingen.
Ich habe das relativ häufig gemacht und wir standen dann in der Friedhofskapelle so, dass wir die Trauergemeinde anguggen konnten.
Was haben die Leute damals geheult!
Ich hatte jedoch das sichere Gefühl, dass die nicht nur heulten,  weil ihnen der Verstorbene fehlte, sondern auch, weil jede Beerdigung einem vor Augen führt, dass der Todestag der Zahltag ist.
Dass dem Tod das Gericht folgt und vor diesen Gericht keiner bestehen kann.

Erzbistum München-Freising 1977- 2006

hier die angekündigte Fortsetzung des kleinen, nostalgischen Rückblicks

                


Kirchweih Maria Königin in Baldham am 30.9.1979

                

Die Verschwörungstheoretiker formieren sich

So langsam formieren sich auch für dieses Pontifikat die Verschwörungstheoretiker, Grashalmwachstumsbeobachter, Flöhehusthörer und Paranoiker, gleichermaßen in eigener als auch in fremder ( sprich päpstlicher) Sache und so langsam hat auch der Gesinnungsüberwachungsverein, GÜV - der, wenn es nach ihm geht- bald jährliche Gesinnungsüberwachungsplaketten für die obligatorische Zustimmung zu allen Papstäußerungen austeilt- seine Arbeit aufgenommen.
Interessant sind die neuen Allianzen, die sich da zusammengefunden haben, einträchtig schließen da kirchenferne Medien, Taufschein - und kampagnengeschädigte sowie zeitgeistkonforme Katholiken die Reihen.
Man könnte den GÜV auch Schatteninquisition nennen, deren Mitglied man aber nur durch Selbsternennung werden kann, ein Verein., der in Deutschland große Tradition hat ( die Blockwarte, Gestapo- und Stasizuträger standen hier Pate)  und sich nun gesinnungsschnüffelnd u.a. durch die blogs der blogozoese arbeitet.
Dabei fällt auf, daß Stil, Wortschatz und Intelligenzquotient ( alle am unteren Ende der nach unten offenen Niveauskala) sehr nah am Forenprekariat angesiedelt sind und sich auch gar nicht so selten überschneiden.
Unser GÜV nun hat seine Mitglieder in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, da die medial in üblicher Weise falsch oder gar nicht verstandenen Papstäußerungen bei den Zeitgeistlern und bisherigen Kirchenverächtern aller couleur große, wenn auch falsche Hoffnungen geweckt haben und sie nun um das Wohlergehen und Weiterleben des Pontifex fürchten.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Kardinal!

Der Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx 

feiert heute seinen 60. Geburtstag!


Das Beiboot gratuliert und wünscht noch viele gesunde und glückliche Jahre auf dem Stuhl des heiligen Korbinian - aber vor allem Gottes reichen Segen !

Die Münchner Kirchennachrichten haben zu seiner Würdigung einen wunderbaren Artikel verfasst, den wir natürlich gerne weiterempfehlen. Besonders empfehlenswert ist die Bildergalerie, die ein paar wirklich schöne Fotos bereithält.
©Screenshot der MünchnerKirchennachrichten

Auch BR-Online würdigt den Kardinal in einem Beitrag

Doch was schenkt man einem Kardinal zu so einem großen Fest?

Das hier! Eine Erinnerung an seinen großen Vorgänger, der sogar als (einziger) Kardinal schon einen eigenen Fanclub hatte.
©Cardinal Ratzinger FanClub Store 






Freitag, 20. September 2013

Das Ende einer Religion.

Es ist aber auch wirklich schlimm mit den Naturreligionen. Diese Erfahrung hat ja schon der heilige Bonifatius gemacht, als er nach Germanien kam. Überall fürchteten sich die Menschen vor den Göttern, die angeblich in den Bäumen wohnten und wenn sie nicht nett zu den Bäumen waren, wurden sie vom Blitz getroffen. Dachten sie - bis der heilige Bonifatius die Donar-Eiche fällte und den Menschen Christus brachte. Europa blühte auf, bis in die heutige Zeit. Aber wie das halt so ist, wurde es (besonders dem Deutschen) Esel zu wohl und er ging auf's Eis. Er folgte den Verlockungen der linksgrünen Heilsversprecher, denen es gelang, innerhalb von 30 Jahren neue Götter zu etablieren. Sie nutzen zwar das christlich-kulturelle Erbe, wenn es ihnen nützlich erschien, aber ansonsten duldeten sie den christlichen Gott nicht mehr, weil sie sich ja selbst zu Gott erhoben hatten.
Dazu haben wir am letzten Sonntag, als es um das Gleichnis vom verlorenen Sohn ging, eine sehr gute Predigt gehört. Es ging nämlich um den verlorenen Sohn, der sein Erbe verjubelt hat. Und dass Europa gerade dabei ist, ebenfalls sein  Erbe zu verjubeln. Viele würden zwar immer noch auf das christliche Erbe verweisen, aber sie würden nichts mehr dazu tun, dieses Erbe zu bewahren oder zu vermehren, sondern sie würden es - ganz wie der verlorene Sohn - verjubeln und verspielen.

Soweit die Predigt. Und wir wissen alle, wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn geendet hat. Der Sohn hatte nichts mehr, war verarmt und hungerte, ehe er sich entschloss, zu bereuen und zum Vater zurückzukehren.

Rückkehr fast eines ganzen Volkes zum Christentum

Wie wir aus der Provinz Agiara/ Georgien hören, haben sich dort die Zahlenverhältnisse Zahl der Muslime zu Christen praktisch umgekehrt.
Doch schauen wir zunächst ins Geschichtsbuch:
Georgien, uraltes Land des Christentums-zum byzantinischen Reich gehörend-, wurde nach der Eroberung durch die Osmanen 1614 zwangsislamisiert. 1878 wurde Agiara dem Zarenreich zugeschlagen, 1920 Georgien, um dann nach einem kurzen Konflikt autonome Teilrepublik Russlands zu werden. Heute ist Agaria autonomer Teil Georgiens.
Bis cirka 1991 bestand die Bevölkerung zu cirka 75%  aus Muslimen.
Heute nun stehen  75 % orthodoxe Christen  25% Muslimen gegenüber. Was ist passiert?
Schon Metropolit Dimitri von Batumi hatte zu Beginn der 90-er Jahre von der Massenrückkehr zum orthodoxen Christentum gesprochen.
Unvergessen ist die öffentliche Taufe von Staatspräsident E.Schewardnadze durch den Patriarchen Ilia II.
Nun sprach Metropolit Dimitri in einem Interview von der Rückkehr eines ganzen Volkes.
Begründet wird das u.a. damit, daß die Bevölkerung Agiaras trotz der Zwangsislamisierung im Innersten christlich geblieben sei- so habe man durch die Zeiten weiterhin, wenn auch unter der Kleidung verborgen das Kreuz getragen und Ikonen in den Häusern bewahrt, die zu Ostern- wie es im christlich-orthodoxen Orient der Brauch ist, gezeigt.

Donnerstag, 19. September 2013

1977 im Erzbistum München und Freising

Ein bißchen Nostalgie kann nicht schaden, gönnen wir uns also einen Blick zurück ins Jahr 1977 und hören den klar formulierten Worten unseres Emeritus zu Beginn seines Bischofsamtes in München & Freising zu.

                 

Fortsetung folgt

Der Wahlsieg der CSU in Bayern - ein übernatürliches Wunder?

Also ich geb's ja zu. Ich habe in den letzten 30 Tagen den Frauendreißiger in Maria Ramersdorf nicht nur dazu genutzt, der Gottesmutter zu danken, dass sie in den letzen 330 Jahren Europa, aber ganz besonders Bayern beschützt hat. Ich habe die Andachten, Anbetungen, Rosenkränze auch dazu genutzt, die Gottesmutter zu bitten, von Bayern auch weiterhin Unheil fernzuhalten. Dass dieses Unheil Rot-Grün heißt, hat sie wohl gewusst und diese Bitte dann auch vor ihren Sohn getragen.
Wunderbar - alles ging gut und meine Gebete wurden erhört.

Und - wer jetzt noch zweifelt, hier ist der Beweis:
Die SZ, die ja auch zu denen gehört, die dieses Wahlergebnis immer noch nicht fassen können und die seit Tagen rumheulen und immer wieder nach Erklärungen suchen, wie das - trotz ihres medialen Trommelfeuers für Herrn Ude - geschehen konnte, hat jetzt ein unerhörtes Beispiel von Wahlbeeinflussung ausgemacht, dass man tatsächlich nur noch von einer überirdischen Hilfe sprechen kann.

Da behauptet nämlich ein Herr aus Unterhaching, dass er in einem Pfarrsaal als Wahlhelfer Dienst tun musste. Und dass in diesem Pfarrsaal ein ca. 1 m hohes Kreuz hing: "Das dominante Kreuz habe die Wähler in ihrer Entscheidung beeinflusst, sagte Schmidtke zur Süddeutschen Zeitung. Weil er deshalb im Wahllokal mehrere bissige Kommentare von sich gegeben hatte, wurde Schmidtke schließlich von der Wahlleitung des Raumes verwiesen und von seinem Amt als Wahlhelfer entbunden."

Mittwoch, 18. September 2013

“Da gegen Lehre und Leben des Bischofs von Limburg nichts vorliegt, vertraut Rom diesem Bischof voll und ganz. Der Bischof von Limburg bleibt!”

(Zitat aus einem Interview mit der Tagespost)
Das sagte der Präfekt der Glaubenskongregation Erzbischof L. Müller nach der Rückkehr Kardinal G.Lajolos in den Vatican wörtlich.
Das hatten sich seine Jäger sicher etwas anders vorgestellt. Deshalb herrscht wohl auch eine bemerkenswerte Stille im Frankfurter Intrigantenstadl und in der medialen Jagdgesellschaft. Wie es aussieht, haben sie die Jagdhörner, auf denen sie schon das Halali blasen wollten, stillschweigend wieder weggepackt.
Der oberste Glaubenshüter stellt auch richtig, daß die DBK keinerlei Weisungs- oder Aufsichtsbefugnis über die einzelnen Bischöfe hat- die sind nur dem Papst unterstellt. Deshalb hätten sie auch keinerlei Recht auf Einsicht und Kontrolle von Bauplänen, Baukosten etc., ebenso wenig irgendwelche Laiengremien.
EB Müller geht auch auf deutliche Distanz zu Kardinal Marx, der mit seinen Äußerungen über Pressekampagnen und ihre Bedeutung seinem Limburger Amtsbruder in den Rücken gefallen war.
Müller wörtlich:
"Die für jeden Menschen durchschaubare Kampagne gegen den Limburger Bischof ist im Kern ein sich selbst tragendes Lügengebäude. Sie hat das Ziel, Bischöfe, die nicht in das eigene Kirchenbild passen, einzuschüchtern oder zu eliminieren. (…) Medienkampagnen laufen ins Leere, wenn nichts dran ist. Aber die Unschuldigen, die sie vernichtet haben, werden nicht wieder lebendig.”

Da er noch als Bischof von Regensburg während der Sedisvakanz des Korbinianstuhles in München und vor seiner Ernennung zum Präfekten der Glaubenskongregation selbst Ziel einer solchen Kampagne war, weiß er wovon er redet.

Im Christlichen Forum schreibt F.Küble : klicken   dabei zitiert sie aus einem Interview der Tagespost mit dem Präfekten
Das Interview der Tagespost ist hier zu lesen:  klicken 

Quelle: Tagespost, Christliches Forum, F.Küble

Souvenirs, Souvenirs

Manchmal ist die Facebook-Seite von katholisch.de eine echte Fundgrube.
We proudly present:

"Der Wackelpapst"




Generalaudienz

Auch bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz sprach Papst Franziskus von der Kirche als einer Mutter, die ihre Kinder versorgt und ihnen die Werte vermittelt, die sie für ihr Leben brauchen



Er rief alle Gläubigen dazu auf, weiterhin für den Frieden-insbesondere in den Krisenregionen wie Syrien- zu beten.
news.va schreibt dazu:  klicken


Grüne und Missbrauch - wir erinnern uns.

Ich bin ja nun schon seit Tagen in den diversen Foren unterwegs, um mal zu gucken, was das Volk so denkt über die "Guten Grünen", die doch die Moral mit Löffeln gefressen haben und über allem erhaben sind, was sonst noch so in dieser Republik zugegen ist.
Wir erinnern uns: Es ist gerade einmal drei Jahre her, als der Missbrauchshype Deutschland überrollte. Ganz vorne dran: die Grünen mit ihrer Vorsitzenden Claudia Roth.
Besonders die Aussage des damaligen Augsburger Bischofs hatte es der Dame angetan. Er hatte es gewagt, die Missbrauchsfälle mit der von den 68ern initiierten Sexualisierung der Gesellschaft in Verbindung zu bringen. Denn die hochmoralischen Grünen, frei von jeder Schuld, konnten das damals nicht auf sich sitzen lassen.
Deshalb griff Frau Roth auch tief in die Empörungskiste und das las sich in der Augsburger Allgemeine dann so:
© Screenshot Augsburger Allgemeine
Und jetzt wundern wir uns gar nicht mehr, warum die gute Frau Roth in diesen Tagen so abgetaucht ist. Sie versucht gerade mal wieder ihr altes Prinzip, aus irgendwelchen Gründen auf die CDU zu zeigen, aber, das nimmt ihr sowieso keiner mehr ab. Interessant ist allerdings wirklich, wie die Grünen und ihre Anhänger mit dem Kindesmissbrauch in ihren Reihen umgehen. Hauptargument: Das ist ja schon soooooo lange her.
Aber stimmt das wirklich?

Der Widerspruch blieb nicht aus


Gegen das Vorgehen der Ordenskongregation, und das auf ausdrücklichen Wunsch Papst Franziskus´ wie im Anschreiben an die FFI betont wurde, -vorläufige Verbot, die Hl. Messe nach dem Ordo Vetus zu feiern,
haben jetzt 4 katholische Gelehrte Italiens Protest eingelegt und eine Eingabe an den Hl. Stuhl gemacht.
Sie haben das Dekret einer eingehenden und kritischen Prüfung unterzogen und stellen nun die Frage, ob das Motu Proprio Summorum Pontificum für alle Katholiken gilt oder nicht.
Unterzeichnet haben der Historiker Roberto de Mattei, der Rechtsphilosoph Mario Palmaro- beide lehren an der Universität Rom, sowie der Rechtswissenschaftler Andrea Sandi -katholische Universität Mailand und der Philosoph Giovanni Turco, Universität Udine.
Im Begleitschreiben des am 14. September überreichten Schreibens heißt es wörtlich:

„Die von uns koordinierte Analyse wurde von einer interdisziplinären Gruppe von Wissenschaftlern verfaßt, die in ihrem Gewissen die Pflicht verspürten, zur Frage, die von universalem Interesse ist, eine fundierte Überlegung vorzulegen, aber auch im Bewußtsein, daß es das Recht der Gläubigen ist, gemäß Kirchenrecht (Can. 212) den Hirten Stellungnahmen zum Leben der Kirche zu unterbreiten. Sie erkennen im Dekret eine Reihe von schwerwiegenden Problemen, die die Respektierung des Naturrechts und des Kirchenrechts und nicht zuletzt auch die Lex credendi betreffen, und die für die gesamte katholische Welt Geltung haben. Der Grad ihrer Schwere verdient es, daß sie in ihrer Tragweite und in ihren Folgen bedacht werden.“
Quelle : L´Espresso, www, chiesa. Sandro Magister,  katholisches.info

In ihrem Brief stellen die vier Autoren auch noch einmal ganz klar heraus. daß das Recht, die Messe nach dem Usus Antiquior zu zelebrieren, kein Ausnahmerecht ist, das nur auf spezielle Bitte und Antrag hin gewährt oder verweigert werden kann- wie übrigens auch außerordentlich deutlich im Motu Proprio formuliert ist.
Man darf auf die Antwort aus der Kurie- vielleicht sogar einen Brief des Papstes- gespannt sein.

Hier geht´s zum Artikel von katholisches.info  klicken und hier zum Original von Sandro Magister: klicken

Dienstag, 17. September 2013

Witwen, verwitwete Mütter, Bräute und die Kirche




was der Papst heute in seiner Morgenpredigt sagte : news.va: klicken

Eigentlich haben wir ja- traditionell und schon sehr lange das Bild von der Kirche als der Braut Christi, der Tochter Zion, die sich schmücken und ihrem Bräutigam Christus entgegeneilen soll.
Heute nun  haben wir gelernt, daß die Kirche eine weinende, verwitwete Mutter ist. Witwe, weil ihr Mann und Vater ihrer Kinder verstorben ist.  Wer ist dieser tote Mann?
Im Gegensatz zu den vielen biblischen Witwen, deren Männer tot sind und bleiben - vom Alten Testament angefangen über das Neue- die, wie die Witwe von Naim, um sie trauern und weinen und mutig und tapfer versuchen, ihre Kinder vor den Gefahren des Lebens zu schützen, wie Papst Franziskus es in seiner heutigen Predigt beschrieb - lebt der Auferstandene Christus- Bräutigam der Kirche- doch ewig.
Warum also weint sie?
Oder haben wir da was falsch verstanden?


Neuigkeiten aus Rom

Wie Radio Vatican meldet,  klicken , hat Papst Franziskus heute das Rücktrittsgesuch des Freiburger Erzbischofs R. Zollitsch angenommen. EB Zollitsch wird die Diözese bis zur Ernennung eines neuen Bischofs als Administrator verwalten und bis zur für den kommenden März vorgesehen Neuwahl Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz bleiben, dann aber auch von diesem Amt zurücktreten.

Quelle: Radio Vatican

Ad Petri sedem

Wie die Initiative Junger Katholiken Pellegrinaggio Populus Summorum Pontificum und Sine Timore zur "2. Wallfahrt der Tradition Ad Petri Sedem"  vom 24. -27. Oktober, um Papa emeritus Benedetto ihre Dankbarkeit für sein Lehramt und speziell für Summorum Pontificum zu bezeugen, zeigt, sind auch junge Katholiken durchaus in der Lage tiefe und kompliziertere und komplexere Glaubensinhalte und Verkündigungen zu verstehen und sich an ihnen zu freuen.
Sie sind nicht angewiesen auf simpel herunter transponierte Versatzstücke und ebensolche Symbole.
Die diesjährige Wallfahrt steht unter dem Motto: "Summorum Pontificum- Deo gratias!",  im Zeichen des Dankes :

In „besonderer Weise“ danken die jungen Katholiken von Sine timore „dem Heiligen Vater Benedikt XVI., der uns durch seine Führung in den Jahren unserer Jugend geprägt hat und uns im Gebet begleitet“.

Beide Gruppen bieten T-Shirts für die Teilnehmer an, die ab dem 23.10. lieferbar sind,  z.B. diese klicken.
Sine Timore wurde im April dieses Jahres, nach den Ereignissen um die Lex Soubira und bei la manif pour tous  gegründet.
Als in Paris nach der manif pour tous im Jardin du Luxembourg ein junger Familienvater verhaftet wurde, weil er ein Kapuzen-T-Shirt mit einem Aufdruck trug, das eine Familie bestehend aus Vater-Mutter-Kindern zeigte,  beschloss die Sine-timore-Gruppe T-Shirts und andere Kleidungsstücke herzustellen und zu vertreiben, die deutlich katholische Glaubensinhalte und Symbole erkennen lassen.
Sine timore, hat sich unter den Schutz des Hl. Johannes des Täufers und des Hl. Erzengels Michael gestellt und will den Glauben- gerade in Zeiten der Verfolgung -wie z.B. durch das Regime Hollande - auch durch Kleidung sichtbar zeigen.
So zeigt das rote Shirt ein Kreuz auf dessen Balken steht : "et verbum carofactum est et habitavit in nobis", das grüne den Erzengel Michael mit der Bitte, uns im Kampf zu verteidigen. "Sancte Michael Arcangele, defende nos in proelio"

Das T-Shirt der anderen, älteren Gruppe zeigt Papst Benedikt mit Mitra, Pallium und Ferula- (auch hier ist Sine timore der Hersteller)   klicken

Quelle: Messa in Latino, katholisches.info

Montag, 16. September 2013

Heute in Rom

Papst Franziskus traf sich heute in San Giovanni in Laterano mit dem Römischen Klerus. Er sprach aus dem Stegreif zu den Priestern  seiner Diözese. In der jetzigen Epoche müsse sich alles ändern, weil die alten Denkmodelle und Definitionen  z.B was gut sei und was böse, nicht mehr griffen und nicht mehr gültig zu sein schienen.



was er ihnen sagte, kann man bei news.va finden   klicken

Fundstück unter dem Grünen Teppich

Schon hat der wohl deutlich zu kleine Grüne Teppich wieder etwas freigegeben, was darunter verborgen bleiben sollte.
Blogger Bellfrell (Dank dafür)  hat es gefunden:  klicken  
Die Welt berichtet unter dem Titel: "Trittin gerät in der Pädophilie-Affäre unter Druck"  -und zwar weil er in der fraglichen Zeit am Parteiprogramm, in dem Pädophilie und Päderastie "entkriminalisiert" werden sollten mitgearbeitet hat. Das war ihm bis vor kurzem entfallen.  klicken.

Wenn Redaktionen Trauer tragen - oder ein Wahlergebnis in Bayern

Derzeit ist die Weinstube der SZ bis auf den letzten Platz gefüllt, die Tränen fließen in Strömen, die naßgeweinten Papiertaschentücher türmen sich zu Bergen, die dem Alpenpanorama alle Ehre machen.
In tiefer Trauer ringt man nach dem unerwarteten Verlust und abrupten Ableben seines Lieblingskindes Christian-Messias-Ude-wird-Ministerpräsident um Fassung und versucht seiner tiefen Niedergeschlagenheit Herr ( jaja, hier darf man nach Belieben ein genderkorrektes Wort einsetzen)  zu werden.
Wir kondolieren dem gescheiterten Königsmacher Prantl, der wirklich nichts unversucht gelassen, alle verfügbaren Register gezogen und alles in die Waagschale geworfen hat, um sein Traumziel: "Messias Ude führt Bayern in die Egalité " wahr werden zu lassen, Die trauernden Hinterbliebenen in der Redaktionsfamilie haben unser Mitgefühl.
Es wird gebeten, von Kranz-und Blumenspenden abzusehen.

Sehr interessant ist übrigens der Ude-Faktor, immer wieder wie der Hl. Gral des kommenden Sieges verehrt und hochgehalten, der der SPD 5% mehr Stimmen bringen sollte. Wenn es den also gegeben hat, hätte die SPD ohne ihn 15,6%  erzielt....hmmm.
Diesen interessanten Gedanken hatte Peter Helmes bei Christliches Forum  klicken

Erzbischof Gänswein besucht seine Titularkirche

An diesem Wochenende besuchte Erzbischof Georg Gänswein seine Titularkirche von Urbisaglia und stattete dem Städtchen Macerata in den Marken einen Besuch ab.
Macerata empfing ihn am Samstag mit großer Begeisterung, der Bürgermeister führte ihn herum, er besuchte das Museum und wohnte abends einem Konzert "Armonie Celesti" ( Himmlische Harmonien) zu seinen Ehren bei.

Gestern feierte er in seiner Titularkirche San Lorenzo zusammen mit dem Stadtpfarrer von Urbisaglia Don Marino die Hl. Messe. Zu seinem anschließenden Empfang mit einem kleinen Aperitif auf der Piazza Della Republicca war das ganze Städtchen gekommen, alle wollten dem Erzbischof die Hand schütteln und mit ihm fotografiert werden. In seiner Dankesrede sagte er: " Ich werde Ihre Grüße zwei Päpsten bringen- Papa Benedetto,  bei dem ich wohne und Papa Francesco für den ich arbeite."

Hier der ital. Artikel " Urbisaglia umarmt Pater Georg" mit Fotos dazu  : klicken  und hier ein anderer klicken

Sonntag, 15. September 2013

Ein Stiftekasten für den Emeritus

Die Initiative "Pencils for Benedict" hat sich zum Ziel gesetzt, Papa emeritus Benedetto ein Buch mit Zeugnissen, wie seine Schriften ihr Leben und ihren Glauben beeinflußten, zu überreichen und- weil er zeitlebens seine Texte mit Bleistift schrieb-, ihm einen Stiftekasten mit Bleistiften zu schenken. Einerseits als Zeichen ihrer Dankbarkeit und andererseits um ihren Wunsch zu unterstreichen,  Papst em. Benedikt möge auch zukünftig schreiben und die Welt mit seinen Gedanken beschenken



Wer möchte, kann sich mit einem eigenen Beitrag an dem Buch beteiligen, deadline ist der 30. September.  Hier kann man mehr erfahren:  klicken

In der vorigen Wochen hat Papa emeritus Benedetto Mitglieder der Paulus-Bruderschaft begrüßt.

Meine heutigen atheistischen 5 Minuten

schenke ich meinem Münchner Kardinal.


Denn heute ist Sonntag, da brauche ich sie selbst nicht und ich denke, Kardinal Marx braucht sie dafür um so dringender.
Er wollte nämlich auch mal so richtig ablästern und hat sich dafür natürlich die Medien ausgesucht.
Irgendwie liest sich diese Headline allerdings auch nicht besser als so mancher atheistischer Linker Leserkommentar. Und ich weiß ja nicht, ob er als Kirchenmann überhaupt so lästern darf, wo der Papst das doch kürzlich erst für alle Christen verboten hat.
©Screenshot aus Welt Online
Falls der Kardinal mit meinen 5 Atheisten-Minuten des Tages nicht auskommt, sollten wir für ihn sammeln.
Irgendwie erinnert mich dieser Spruch an den VV eines großen deutschen Unternehmens, der, als er Jahre vorher noch eine Aufgabe im Ausland hatte, seine Konzernzentrale immer als "Bullshit Castle" bezeichnete. Das fanden die Medien auch Klasse und haben ihm das später (als er VV war) immer wieder um die Ohren gehauen ...

Strömender Regen

hat auch heute viele Römer und Touristen nicht davon abgehalten, heute auf dem Petersplatz mit Papst Franziskus den Angelus zu beten:

Hier ist das Video in voller Länge:



Dazu gibt es selbstverständlich noch einen Tweet:



Nee, ehrlich jetzt Herr Erzbischof? Die Gottesdienstbesucher werden seit 50 Jahren weniger?

Der Herr Erzbischof Zollitsch hat sich, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, geäußert.
Nehmen wir mal den Grundtext der Deutschen Bischofskonferenz hier .
Wir lesen darin, dass es eine Arbeitsgruppe betreffs Wiederverheirateter Geschiedener geben soll, die, was prinzipiell löblich ist, sich um eine realistische Sicht der Dinge bemühen soll. Jedoch durch Erfahrung gewitzt,  schrillen bei mir, als  langjährigem, katholischem. stockkonservativem Hasen, sämtliche Alarmglocken.
 Es heißt  wörtlich: Der Bericht der Arbeitsgruppe wird (woher weiß er das, die Arbeitsgruppe ist doch grad erst eingerichtet?) einen ungeschminkten Blick auf die Realitäten enthalten und die Not zur Sprache bringen, die heute im Bereich verbindlicher persönlicher Beziehungen besteht. 
Ich hoffe schwer, dass ich mich täusche, aber die Not besteht darin, dass man eben genau keine Verbindlichkeiten mehr eingeht.  Ich sag das jetzt mal so schlappsig, ich fand die deutschen Helden der Sage,  immer irgendwie krass, weil sie eben in absoluter Treue zur geschworenen Waffentbrudertreue, sehend in den eigenen Untergang gegangen sind.
Es hat was Großes wenn einer sagt "Du bist ein richtiger Idiot und Blödmann, aber ich habe dir mein Wort gegeben und zu meinem Wort stehe ich"
Es hat was Großes, wenn einer oder eine in der Ehe zum gegebenen Wort ausharrt und nur noch die reine Treue, wo kein Gefühl und wenig Gutes da ist; weil die Treue, da wo man nix mehr spürt, doch die höhere Form der Liebe ist. Durch die Nacht kommen wir zu den Sternen!
Das Buch "Der  Herr der Ringe" und auch andere, z.B der bei Katholens schwer unbeliebte "Harry Potter" leben ja von der Treue der Helden, die trotz absoluter Hoffnungslosigkeit, durchhalten.
Und das ist ja christliche Existenz: mit Christus scheitern (vulgo gekreuzigt werden, genannt) und dann mit IHM auferstehen.
Ich fürchte jedoch, sorum wird der Bericht nicht ausfallen, sondern es wird der Segen für die gefordert, denen es miteinander gut geht und der Segen dafür, das man halt auseinandergeht, wenn es einem nicht mehr miteinander gut geht, weil das ja ehrlich oder eben modern oder sonstwas ist.

Weiter werden in dem Bericht, all diese liturgischen Mätzchen gelobt, unter denen wir doch alle so leiden.
Es heißt wörtlich:

Samstag, 14. September 2013

Ein Fundstück von Papst Benedikt zum Heil extra ecclesia


In dem Buch "Jesus von Nazareth" des Papstes Benedikt lesen wir auf Seite 122 folgendes:

Die heutige Theorie geht dahin, daß jeder seine Religion leben solle oder vielleicht auch den Atheismus, in dem er sich vorfindet. Auf diese Weise werde er das Heil finden. Eine solche Meinung setzt ein sehr seltsames Gottesbild und eine seltsame Vorstellung vom Menschen und dem rechten Weg des Menschseins voraus. Versuchen wir, und das durch ein paar praktische Fragen deutlich zu machen. Wird jemand deshalb selig und von Gott als recht anerkannt werden, weil er den Pflichten der Blutrache gewissenhaft nachgekommen ist? Weil er sich kräftig für und im „Heiligen Krieg“ engagiert hat? Oder weil er bestimmte Tieropfer dargebracht hat? Oder weil er rituelle Waschungen und sonstige Observanzen eingehalten hat? Weil er seine Meinungen und Wünsche zum Gewissensspruch erklärt und so sich selbst zum Maßstab erhoben hat? Nein, Gott verlangt das Gegenteil: das innere Wachwerden für seinen stillen Zuspruch, der in uns da ist und uns aus den bloßen Gewohnheiten herausreißt auf den Weg zu Wahrheit; Menschen, die „hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit“ – das ist der Weg, der jedem offensteht; es ist der Weg, der bei Jesus Christus endet.“

Wer Ohren hat zu hören, der höre, kann man da nur sagen .
Wir müssen sehr dankbar sein, für alles was uns Kardinal Ratzinger auch als  Papst Benedikt an Schriftlichem hinterlassen hat.

"Es ist ein Wunder, dass es bei uns überhaupt noch Christen gibt!"

Nachtrag zu Maria Namen


Am Donnerstag, dem 12. September feierten wir das Fest Maria Namen. Maria Namen erinnert an die Schlacht am Kahlenberg, die vor 330 Jahren durch die Verbündeten Europäer siegreich beendet wurde und die übermächtige Armee des türkischen Sultans für lange Zeit zurück in die Heimat schickte.


Da war es gut, dass wir gerade an diesem Festtag einen ganz besonderen Zelebranten begrüßen durften, der uns aus seiner aktuellen Lebensumfeld berichtete, was sich wohl vor 330 Jahren in ähnlicher Weise vor Wien" abgespielt" hat. 


Der emeriterte Erzbischof von Antiochien, Syrien und dem Libanon Flavien Joseph Melki ist derzeit auf Pastoralreise durch Europa. Er gab uns die Ehre und machte uns die Freude, an diesem Festtag die heilige Messe zu zelebrieren. Anstatt einer Predigt gab er einen Situationsbericht über die Lage im Nahen Osten. - und was besonders die Christen dort alltäglich erleiden müssen. 

Zunächst ging er aber auf die Situation in Europa ein: Denn auch hier sieht er das Christentum bedroht. Nicht, weil von seiten der Politik etwas gemacht wird, um das Christentum zu verdrängen. Nein Bischof Melki stellte fest, dass in Europa der Glaube nicht mehr weitergegeben wird - weil es keinen festen Zusammenhalt in den Familien mehr gibt. Das sei im Nahen Osten ganz anders: Hier wird die Familie hochgeschätzt und die Familien haben einen großen Zusammenhalt. Das hat im Nahen Osten dazu geführt, dass das Christentum von Generation zu Generation weitergetragen wurde - auch in bedrängten Zeiten. 

Dann ging er auf die Historie ein, dass eben der ganze Nahe Osten einmal christlich war, und wie im Lauf der Jahrhunderte die Christen durch die Muslime immer mehr gewaltsam zurückgedrängt wurden. Dass dann viele aus Angst vor Repressionen und Diskriminierung zum Islam konvertierten.
Er sagte "Es ist ein Wunder, dass es bei uns überhaupt noch Christen gibt"

Kleine Freude am Morgen

Die Grünen und die Natur

Ich nutze meine heutigen 5 Minuten Atheismus (nur Atheisten dürfen lästern) heute für die Schadenfreude des Tages: Gerade war ich beim Supermarkt und dort stand so ein versprengtes Häuflein Grüner Wahlkämpfer herum .... Ich hatte mich schon gefreut, dass ich sie beim Rausgehen noch mal ein bisschen ärgern kann - aber leider, hatte es dann zu regnen angefangen - und schon waren sie weg ... So ist das mit den Naturreligionen. Kaum spricht ihre GottIn mal Tacheles, laufen sie davon....

Zurück zum Glauben:
Danke Petrus!

Freitag, 13. September 2013

Heute in Rom

Eine Audienz beim Papst im Apostolischen Palast hatten heute:
die Präsidentin der Focolare-Bewegung Maria Voce und......


der neue Botschafter Brasiliens beim Hl. Stuhl Denis Fontes



In der Aula Paolo VI  traf Papst Franziskus mit einer Delegation des Ordens des Hl. Grabes zusammen
er sagte: "Alle sind für die Christen im Heiligen Land verantwortlich.



dazu schreibt news.va :    klicken

Klagen eines Historikers - mehr aus der Kategorie "kannitverstaan"

Auf seinem blog im Telegraph beklagt sich der us-amerikanische Historiker Dr.Tim Stanley  "...die Medien verstehen ihn einfach nicht..." titelnd, bitterlich, daß er jede Woche die Worte, die Papst Franziskus an die Welt richtet, erklären und interpretieren muß und daß diese prinzipiell mißverstanden würden. Er habe keine Lust mehr auf die ständigen "Was der Papst wirklich sagte" Beiträge , die er in regelmäßigen und kurzen Abständen verfassen müsse.
Er sei die ständigen Uminterpretationen der päpstlichen Worte durch die Medien leid, die immer nur in die eine Richtung wiesen- der Pontifex wolle die Kirche liberalisieren und den Wünschen der "modernen Welt" anpassen und die so bewiesen, daß sie ihn nicht verstanden haben..
Ähnliches sei auch mit Benedetto geschehen, da habe man jeden Satz so lange verdreht, bis klar gewesen sei, "der ist nur noch eine Enzyklika von der Wiedereinführung der Hexen-und Ketzerverbrenunngen entfernt" (ja wir erinnern uns sehr gut an diese Propaganda). Die Manipulation und die Instrumentalisierung sind unverändert geblieben- nur die Zielrichtung ist eine andere.
Beide sind etwa gleich weit von der Realität entfernt.
Hier geht´s zum Artikel  klicken

Infelix Austria

Österreich überrascht immer wieder mit speziellen, exotischen Blüten seines klerikalen Dissidententums. Der Herr Zulehner (ja, er wieder) hat in einem qualitativen Quantensprung eine uneinholbare Spitzenposition bei den Meisterschaften der Paranoiden Verschwörungstheoretiker errungen.
Er warnt die Welt- ob der Parolinschen Aussagen zum Zölibat ( die selbst bei genauerem Hinsehen, nichts Neues zum Thema beinhalten) - vor einem Mordkomplott der Konservativen Katholiken ( in und außerhalb des Vaticans) gegen Papst Franziskus. Schon hätten ihn Hinweise und Gerüchte zur bevorstehenden Meucheltat erreicht, warnt düster unsere Alpenrepublikkassandra.
Die ÖRM Medien leihen ihm -anders als damals die Trojaner der Priamostochter- willig ihr geneigtes Ohr.
Verständlich - es wird einem selbst in der Alpenrepublik nicht jeden Tag so ein saftiges Schmankerl geboten.