Montag, 17. Februar 2014

Kardinal Ratzinger in "Zur Lage des Glaubens" zur Genderei

 Angeregt durch ein Twitter Gespräch, wo sich Leute überlegt haben, wo es hinführt die Genderei, und darauf gekommen sind, am Ende sind wir alle Gartenzwerge oder so, habe ich mich auf die Suche nach dem gemacht, was Kardinal Ratzinger im Gespräch mit Peter Seewald zum Thema gesagt hat.
Fündig geworden, bin ich zwar in meinem Bücherschrank, aber hier auf Seite 4, wo es zwar darum geht, warum es keine Frauenpriester in der katholischen Kirche geben kann, wird die entsprechende Passage aus "Zur Lage des Glaubens" abgedruckt, dessen Kernsätze lauten:

Gerade die Frau büßt am härtesten für die Folgen der Verworrenheit und der Oberflächlichkeit einer Kultur, die die Frucht männlicher Geisteshaltungen, männlicher Ideologien ist, die die Frau täuschen, sie zutiefst entwurzeln,aber vorgeben, sie befreien zu wollen... Auf den ersten Blick erscheinen die Forderungen des radikalen Feminismus nach einer totalen Gleichstellung von Mann und Frau äußerst edel und jedenfalls vollkommen einsichtig.

und dann beschreibt der gelehrte Kardinal die Haltung die uns heute als "Gender" überall entgegen brüllt, wie folgt:

 „Mann oder Frau? Das sind Fragen, die für einige bereits als überholt, sinnlos, wenn nicht gar als rassistisch gelten. Die Antwort des gängigen Konformismus lässt sich vorhersehen: Die Frage, ob männlich oder weiblich, ist von geringem Interesse, wir alle sind einfach Menschen. In Wirklichkeit ist das folgenschwer, auch wenn es zunächst sehr schön und großzügig erscheinen mag: Es bedeutet in der Tat, dass man nicht mehr von einem Verwurzeltsein der Geschlechtlichkeit in der Anthropologie ausgeht, und es bedeutet, dass das Geschlecht nur noch als beliebig austauschbare Rolle gesehen wird.

 dann reflektiert der Kardinal wo der ganze Unfug herkommt, nämlich aus der Zeit, als sich zu den Befreiungskämpfen in den Kolonien, im Westen der Kampf gegen die "Sklaverei der Natur" gesellte.
Er sagt:

Es ist kein Zufall, dass es unter den „Befreiungskämpfen“ in diesen Jahren auch
jenen gegeben hat, der „Sklaverei der Natur“ zu entkommen, indem man
das Recht fordert, nach Belieben männlich oder weiblich zu werden, zum Beispiel
auf chirurgischem Weg...


 dann erklärt er, was man da eigentlich tut, wenn man die Männlichkeit und
Weiblichkeit leugnet,  man kämpft nämlich gegen die Natur und da kann man nur
verlieren, er sagt:


Folglich kämpft man auch gegen die „Ungleichheit“ der Natur. Aber gegen die
Natur  kann man nicht kämpfen, ohne dabei die verheerendste Folge
in Kauf zu nehmen.


Schlussendlich erklärt er ,es gehe nicht um irgendwelche veränderbaren Rollen, wie,
das ist jetzt von mir, wie die Rolle eines Oberhofschlüsselverwalters oder eines Gaslaternenwächters, oder einer sonstige Rolle die man heutzutag nicht mehr  braucht, sondern wer die Verschiedenheit
 von Mann und Frau banalisiert, sprich  für unwichtig erklärt,. der greift die Religion, sprich
Gott selber an,


Banalisierung des Männlichen und des Weiblichen die Gottesvorstellung selbst
 tangieren  und sich von dort auf die gesamte religiöse Wirklichkeit ausbreiten...


und ja die verheerenden Folgen werden kommen, kommen bereits, und das allerschlimmste ist
keiner schreit, weil, wie sagt mal ein evangelischer Pastor morgens im Radio
"Es geht uns doch gut auf dem Weg nach unten"

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