Freitag, 8. August 2014

Aus der Lesung von heute, Gottes Wort zur Verwüstung Mosuls

Am Donnerstag ist die Gegend um Mosul, das ist das biblische Ninive, von den Dschihadisten der IS erobert worden, Christen wurden vertrieben, mussten z.T barfuß fliehen, nichts mitnehmen, eine Katastrophe, die der chaldäische Patrirach so beschriebt:

Während der Nacht vom 6. auf den 7. August haben die ISIS-Milizen die Dörfer in der Ebene von Mosul mit Mörsern angegriffen. Die Christen- ungefähr 100.000- flohen entsetzt und voller Panik aus ihren Dörfern und Häusern mit nichts als den Kleidern, die sie auf dem Leib trugen.
Ein wahrer Exodus, ein Kreuzweg. Die Christen, unter ihnen Kranke, Alte, Kleinkinder und schwangere Frauen, versuchen, im glühenden irakischen Sommer zu Fuß die kurdischen Städte Erbil, Duhok, und Soulaymlyla zu erreichen.
Sie sehen sich einer menschlichen Katastrophe gegenüber, dem Risiko eines wahren Völkermordes. Sie brauchen Wasser, Nahrung, Unterkunft....
Was die Kirchen und den Kirchenbesitz betrifft, die jetzt von den ISIS-Milizen besetzt sind, haben wir Nachricht von Zerstörung und Entweihung. Die alten (1500 Jahre)  Manuskripte und Dokumente werden verbrannt. 
Hier mehr dazu lesen.

Nun erreichte mich via Twitter, die verblüffende Erkenntnis, dass es in der Lesung von heute, genau um die Zerstörung Ninives geht.
Der Lesungstext lautet:
Verwüstet ist Ninive. Wer zeigt ihr Teilnahme? Wo soll ich dir einen Tröster suchen?
Er stammt aus dem Buch Nachum, das nur 3 Kapitel hat und  schwer zu deuten ist, besonders für uns heutige, aber ich finde es schon faszinierend, der Verweis auf Ninive das heutige Mossul, wo es im 2. Kapitel heißt:

Ninive ist wie ein voller Teich, /dessen Wasser davonfließt. Halt! Halt! (ruft man), / doch keiner wendet sich um.
Plündert das Silber, plündert das Gold! /
Kostbarkeiten ohne Ende! Welche Pracht aller Art / an bezaubernden Schätzen! 11Alles leer, entleert, verheert; /
das Herz verzagt. Es wanken die Knie, / ein Zittern in allen Hüften, / alle Gesichter glühen rot.




Ein Buch voller Schrecken jedoch auch voller Zusage, so heißt es zu Begin:

 Gut ist der Herr, /eine feste Burg am Tag der Not. / Er kennt alle, die Schutz suchen bei ihm.

Doch in reißender Flut /macht er seinen Gegnern ein Ende / und Finsternis verfolgt seine Feinde. 
und
 So spricht der Herr: Auch wenn sie unversehrt sind und zahlreich, / sie werden abgeschnitten, sie gehen vorüber. Habe ich dich auch gedemütigt, / ich werde dich nicht mehr demütigen.

So wollen wir vertrauen, dass der HERR sein Wort hält, uns nicht erschrecken, auch wenn alles so schrecklich erscheint, besonders die Meldungen bzw. Nichtmeldungen  in den Medien, die, wenn es sich nicht um Christen, sondern um Hühner handeln würde, die da vertrieben, und verjagt werden (von Schlimmerem ganz zu schweigen) vor  lauter Betroffenheit und Mitleid nur so triefen würden.
Ja man reibt sich erstaunt die Augen und muss sich fragen, wo sind denn diejenigen die sonst immer so mitfühlend sind, mit allen und jeden, aber lassen wir das und beten und danken dem HERRN, dass er weiß was geschieht.
Mögen unsere bedrängten Brüder und Schwestern im Glauben sich beim HERRN bergen, und wir beten wir, dass sie nicht verzweifeln, und nicht mutlos werden, und in der Versuchung die über sie gekommen ist  bestehen.

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