Freitag, 31. Januar 2014

Das Kapital

Es war einmal ... 

aber die "gute alte Zeit" ist noch gar nicht so lange her. Es scheint, in dieser Zeit war die Welt noch in Ordnung. Jeder tat das, was er konnte und jeder füllte den Platz aus, an den Gott ihn gestellt hatte: Unternehmer waren Unternehmer. Mitarbeiter waren Mitarbeiter und diese hatten ihre Gewerkschaften. Oben drüber regierte die gewählte Regierung und die Kirchen kümmerten sich um das Seelenheil der ihnen anvertrauten Menschen.
Heile Welt also? Nicht ganz, denn schon bald kam einiges in Bewegung. Irgendwann genügte vielen nicht mehr, den Platz gut auszufüllen, wo Gott sie hingestellt hatte. Sie wollten sich auch anderweitig profilieren. Los ging's mit den Gewerkschaften, die plötzlich Unternehmer wurden und damit kläglich scheiterten. Die bekanntesten kennt jeder, aber zur Erinnerung seien hier noch mal drei Namen genannt: Neue Heimat, Coop und BfG. Gut, die Gewerkschaften haben was draus gelernt und bedienen inzwischen nur noch ihr Kerngeschäft.
Dennoch hat sich dieses Prinzip, überall mitmischen zu wollen, immer weiter verbreitet, denken wir nur mal an die Politiker, die sogar Gott sagen wollen, wie er seine Gebote gestalten soll.

Szenenwechsel. 

Die Kirche war in ihren Anfängen für die Seelen der Menschen da. Doch in Verbindung mit der Aufforderung Christi "Gehet hin und lehret alle Menschen..." wuchs sie immer weiter. Bald schon gingen Bildung, Forschung und Wissenschaft von ihr aus, und auftragsgemäß die Kranken- und Altenpflege und die Sorge um die Armen. Mönche und Priester lehrten das Evangelium, aber auch Lesen, Schreiben und Denken. Selbstredend lag die Herstellung der hierfür benötigten Bücher auch in der Hand der Kirche. Und daraus entwickelten sich einige Verlage, die bis in unsere Zeit erhalten blieben. Einer davon ist der Weltbild-Verlag. Ende der 70er war das noch ein kleiner Verlag, der ausschließlich katholische Literatur und Zeitschriften im Programm hatte. Die Zeitschrift "Weltbild" interessierte sogar uns Nichtkatholiken, weil die (konservativen) Heiratsanzeigen für uns in diesen "modernen Zeiten" immer sehr lustig klangen.... Doch doch dann geriet auch dieser Verlag in die Versuchung alles können zu müssen - unter dem Beifall der Kirchenführung.

Frisch, frech und wahr - das Fundstück des Tages

Die Aufregung um einen Satz von Kardinal Meisner, die die übliche Links-Schickeria in den Medien wieder mal zum Heulen gebracht hat, ist heute "Aufmacher" des WOn Blogs "Boess in Berlin".
Sehr empfehlenswert ... besonders wegen des Satzes:
"Meisner hat ..... darum genau im Blick, wer mittelfristig der härteste Konkurrent [der Kirche] ist. Und das sind nicht die Protestanten, die voll und ganz damit beschäftigt sind, sich dafür zu schämen, an Gott zu glauben, sondern die Moslems, die mit einem Eifer an ihrem Gott hängen, der jeden halbwegs motivierten Pfarrer vor Neid erblassen lässt."

The Master of the Liturgy - Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Monsignore Guido Marini!

Und allzeit Gottes reichen Segen!




und Danke an et nunc für den Hinweis!

Was du nicht willst, das man dir tu.....


und weil JoBo seinen Kommentarbereich geschlossen hat- hier geht´s zu seinem Artikel. klicken :
Andreas Püttmann erliegt nicht als Erster dem Phänomen, das zu tun, was er denen vorwirft, die ihm widersprechen und in der causa Limburg/Tebartz eine andere Sicht vertreten, er verortet sie nach gängigem Mainstream-Medien-Usus in der für jeden weiteren Diskurs tödlichen "rechte Ecke".
Sie seien gar- horribile dictu- Anhänger der AfD. Nebenbei: wie es aussieht, kennt der gute Herr Püttmann deren Anliegen nicht, nämlich dem absolut dilettantischen Umgang Brüsseler Behörden mit dem Sozialprodukt der EU-Mitgliedsstaaten Einhalt zu gebieten- und zwar durch Anwendung der unbestrittenen Erkenntnisse von Volks-und Wirtschaftswissenschaftslehre auf das reale Handeln.
Allerdings genügen auch mathematische Fähigkeiten von Zweitklässlern, um die Richtigkeit dieser Verschwendungsvorwürfe an die Eurobürokratie zu erkennen. Auf die scheint es unserem Prediger in eigener Sache Püttmann aber gar nicht anzukommen- ihm  geht es nur um die Stigmatisierung seiner Widersacher in Sachen Kirche im Allgemeinen und Tebartz im Besonderen als mehr oder weniger reaktionäre Rechtsradikale aus der Ecke der "traditionell Katholischen".
Daß die ein oder anderen Kommentatoren in ihrer Wortwahl nicht immer ganz sensibel zu Werke gehen, andere apodiktisch in eine unliebsame Ecke stellen, ist nicht neu und berechtigt unseren Selbstgerechten nicht, deshalb gleich alle Andersdenkenden in einen Topf, besonders den vom ihm gewählten, zu werfen-auch wenn ein solches Vorgehen ihm die Sache sicher erleichtert. Und woher die Spalter und Zersplitterer besonders der deutschen Kirche kommen, ist so eindeutig nicht, wie A.Püttman es uns glauben machen will.
Hier noch ein Kommentar :  klicken

Donnerstag, 30. Januar 2014

Zurück zum Planeten Krypton?

Unser drittes Fundstück des Tages

Das Mysterium des verschwundenen "Superman" aus Rom ist offensichtlich immer noch nicht geklärt:




Wir vermuten: Superman wurde zum Planeten Krypton zurückbeordert - offensichtlich wurde sein Aktenkoffer vertauscht und dort waren die falschen Werte (gut sichtbar: Fanschal seines Lieblings-Fußballvereins) eingepackt.

Es darf aber weiter spekuliert werden ...

Noch ein Fundstück

Bayerische Politiker ....


klicken

da weiß man wo man hingehört ....

Fundstück

Unser Tweet des Tages:


Heilig's Bärle

Zwischendrin mal wieder was zum freuen:

Der erste von 264 handgefertigten Einzelstücken zur
Heiligsprechung von Johannes Paul II
Quelle: Hermann-Spielwaren, Coburg
In schon bekannter Tradition nutzt die Firma Hermann in Coburg besondere Anlässe für besondere Bären, die nur in limitierter Auflage verkauft werden.
Der diesjährige Anlass ist die Heiligsprechung von Johannes Paul II am 21. April 2014:

264 einzeln nummerierte Bären (Johannes Paul II ist der 264. Papst) werden von Coburg aus ihre Reise zu den Sammlern in aller Welt antreten. Eine schöne Erinnerung an einen großen Papst!

Weitere Informationen gibt es hier


Mittwoch, 29. Januar 2014

"Überraschende Rohheit"- oder was Pater Lombardi zu Rolling Stone sagt

"Damit erweisen sie auch Papst Franziskus keinen guten Dienst." So beginnt das statement Pater Lombardis zum Artikel des Rock-Magazins.
"Der Artikel von Rolling Stone-" so fährt er fort "ist ein Zeichen für die Aufmerksamkeit, die Papst Franziskus in den verschiedensten Gesellschaftsgruppen erregt. Allzu sehr disqualifiziert sich dieser Artikel, der in den üblichen Irrtum eines habituell oberflächlichen Journalismus verfällt, der glaubt, um Papst Franziskus in einem möglichst positiven Licht erscheinen zu lassen, das Pontifikat Benedettos in einem möglichst negativen Licht darstellen zu müssen. Und er tut das mit einer überraschenden Rohheit. Schade. So jedenfalls erweist man auch Papst Franziskus keinen guten Dienst, der sehr gut weiß, wie viel die Kirche seinem Vorgänger verdankt."

Luis Badilla schreibt dazu auf seinem Vatican-Informationsblog "Il Sismografo": "Eine durch Dilettantismus, Ignoranz und Böswilligkeit zerstörte gute Idee."

Hier ist der italienische Text bei TMNews:  klicken  und hier, ausführlicher, bei Vatican Insider klicken
Quelle Vatican Insider,  TMNews   "Lombardi: non è buon servizio neppure per Papa Francesco" 

Auch Father Zuhlsdorf hat etwas sehr Lesenswertes zum unsäglichen Rolling Stone"Artikel" geschrieben:   klicken

Vergiftete Lobeshymnen


oder Fortsetzung der Spiegelfechtereien andernorts.
Nach der bevorstehenden Veröffentlichung nicht nur des Papst-Titelfotos auf dem Rolling Stone Magazin sondern auch des dazugehörigen Artikels, der schon abrufbar ist, kommt viel Arbeit auf die Kommunikations-und PR-fachleute des Vaticans zu, oder muß man sagen: sollte zukommen, weil das -leider- nicht als sicher vorausgesetzt werden kann?
Da wird Papst Franziskus als Inbegriff und Protagonist des Linksliberalismus und Revolutionärs- so wie die Blattmacher den verstehen- bejubelt, der nun die Kirche komplett demontieren und auf Augenhöhe mit populären, zu 100% zeitgeistkompatiblen Institutionen herunterbrechen wird, was seine ahnunglosen Wähler im Kardinalsrang vorher nicht gewußt hätten.
Orchestriert und untermalt wird der Schmus von Autor Mark Binelli mit Kübeln giftigster Verbaljauche, die über den Emeritus ausgegossen werden- Ausfluss eines hochreinen Hasses, der gewisse Züge von Besessenheit nicht leugnen kann.
Was wird Madame Chaouqui dazu sagen, die sich in der Rockszene so gut auskennt, was die zahlreichen Berater, was der Pontifex selbst?  Oder wird es keine Reaktion geben?
Wir dürfen gespannt sein.
Schließlich feiert man oltretevere aber auch andernorts doch gerade erst die wunderbare Wirkung des Distanzabbaus. Endlich wird die Kirche nicht mehr im medialen Belagerungszustand erlebt, Lobhudeleien von allen bisher feindlichen Seiten. Dass dieses zielgerichtete Lob vergiftet ist, merken die Konsumenten (noch?) nicht.
Wer eine Übersetzung des Rolling-Stone-Textes lesen will, kann das hier tun:   klicken

Dienstag, 28. Januar 2014

Was bedeutet es eigentlich, wenn jegliche Distanz abgebaut ist?

Es wird ja immer als die Supermeldung verkauft, der Soundso, Herr Wichtig, würde jegliche Distanz abbauen und überwinden und das sei toll.
Naja, als ich ein kleiner dummer Schüler war, habe ich irgendwann mal im Physikunterricht gelernt, dass thermodynamische Systeme dazu tendieren würden, einen Zustand möglichst hoher  Entropie einzunehmen, und dieses Streben sozusagen ein Grundprinzip der Natur sei.
Entropie bedeutet nun einfach, dass alle Teilchen in einem System möglichst gleichmäßig verteilt sind, also ein Zustand möglichst großer "Unordnung".
Das war nun der Zustand in dem sich damals mein Zimmer, zum Leidwesen meiner Mutter, oft befand.
Sprich, die Klamotten stapelten sich nicht an einer Stelle, sondern verteilten sich realtiv gleichmäßig auf der Fläche des Zimmers, das gleiche mit den Büchern und den Schuhen!
Meine Mutter wollte nun wenig davon wissen, dass ich doch nur bestrebt sei, der Physik zu ihrem Recht zu verhelfen und auch nix davon, dass ich die Unterschiede, die sich aus der Distanz des Schreibtisches zum Kleiderschrank ergeben täten, abbauen wollte, weil das haben wir auch in der Schule gelernt, dass Autorität eben Distanz und damit bäh sei.
Sie bestand darauf, dass ein Zustand größtmöglicher Ordnung hergestellt würde.
Sie bezeichnete den Zustand größtmöglicher Entropie als Chaos und verwies darauf, dass Gott der Herr, Ordnung aus dem Chaos geschaffen habe und ich gefälligst das auch tun solle, weil die Ordnung Christenpflicht sei!

Zurück zur Normalität? Spiegelfechtereien.....

So langsam kehrt der Alltag auch in die deutsche Medienwelt zurück, das Flaggschiff des Antikatholizismus -Spiegel- hat sich vom verlogenen Schmusekurs verabschiedet- in dem man versuchte, den lieben, modernen, spiegelkompatiblen Papst gegen die böse, reaktionäre, allen Spiegelidealen ( von Hedonismus über Promiskuität zu Libertinage) abholde Kirche auszuspielen. Jetzt werden wieder die guten alten Forderungen gestellt: der Papst möge die Kirche endlich auf zeitgeistigen Mainstream-kurs bringen und die Doktrinen und Dogmen an die Vorstellungen, die Spiegelmacher-und Konsumenten von Sexualität im Allgemeinen und im Besonderen haben, anpassen.
Da wissen die Damen und Herren Redakteure genau, was in Kopf und Herz der Katholiken vorgeht ( wie man heute in der TV-Werbung für die aktuelle Ausgabe vernehmen konnte)- die wollen nun geschlossen nicht mehr auf die Lehre der Mutter Kirche hören, proben den Aufstand und setzen ihre Hoffnung auf Abschaffung aller Verbote und der 10 Gebote Gottes gleich mit- durch den fortschrittsfreudigen Pontifex.
Erfüllt dieser jedoch die Forderungen des Magazins nicht, wissen wir was folgt. Es fehlt schon jetzt nicht an drohenden Untertönen, für den Fall der Noncompliance des Papstes. Dumm nur, daß das Journal für die Weltkirche so gar keine Bedeutung hat. Das hat man dort wohl im Siegestaumel nach der zunächst erfolgreichen Limburgkampagne übersehen.
Falls jemand es sich antun will:  klicken

Der Pontifex seinerseits hat es mittlerweile auch auf die Titelseite eines weiteren Magazins geschafft (ist also gar nicht auf die Almosen aus dem Hause Augstein & Nachfolger angewiesen) :   klicken
und das schafft, wie man auf diesem Video sehen kann, nicht jeder:

Feiglinge ... diese Möwen und Krähen: harmlose Tauben jagen, das ist doch das letzte

Todesmutig dagegen die Bayern: Zur Wolpertinger-Jagd braucht es Mut und Intelligenz, Gott sei Dank haben wir Bayern genug davon



Wir verbitten uns schon jetzt Kommentare der Tierschützer nebst Anhang.
Wolpertinger sind sehr gefährlich und deshalb ist das ganze Jahr über Jagdsaison!!!

Der Heilige Thomas von Aquin

Heute feiert die Kirche den Tag des Hl. Thomas von Aquin
Thomas, Dominikaner und Kirchenlehrer, starb am 7.3.1272 auf der Reise zum zweiten Konzil von Lyon im Kloster Fossanova in Kampanien. In seiner Göttlichen Komödie schreibt Dante seinen Tod einem Giftmord im Auftrag Karls I.von Anjou zu.
Die Gebeine des 1323 von Papst Johannes XXII heilig gesprochenen Aquinaten, dessen theologisch-philosophische Werke (Hauptwerk Summa Theologiae)  von Papst Leo XIII mit der Enzyklika "Aeterni Patris" vom 4.8.1879 zur Grundlage der katholisch-akademischen  Ausbildung gemacht wurden, wurden am 28.1.1369 nach Toulouse überführt. Seit 1974 ruhen sie unter dem Altar der Kirche des Dominikanerklosters Les Jacobins.

                       File:Toulouse - St Thomas d'Aquin.jpg
                            Quelle: Original uploader was Felipeh via Wikimedia commons
                                                       
Heiliger Thomas bitte für uns!


Am 2. Juni 2010 stellte Papa emeritus Benedikt XVI den Doctor Angelicus in einer Katechese bei der Generalaudienz vor. (leider nur die italienische Fassung)


                    

Hier kann man den deutschen Text lesen:    klicken

Mailand hat Abschied von Maestro Claudio Abbado genommen

Wie es Tradition an der Mailänder Scala ist-wenn ihr Generalmusikdirektor stirbt- spielte das Orchester zu seinen Ehren vor leerem Theater- bei weit geöffneten Türen. Auf dem Platz vor dem Opernhaus und in den umliegenden Straßen drängten sich dicht an dicht die Menschen nicht nur aus Mailand, auch aus Bergamo und Cremona um von ihrem Maestro Abschied zu nehmen und ihm schweigend die letzte Ehre zu erweisen.
Nachdem der Bürgermeister Mailands Giuliano Pisapia symbolhaft die Türen geöffnet hatte, begann das Orchester der Scala unter der Stabführung Maestro Barenboims- per Lautsprecher nach draußen übertragen-den Trauermarsch aus der Eroica von Ludwig van Beethoven zu spielen.




Als die ersten Töne erklangen, legte sich- so schreibt die Repubblicca- eine fast übernatürliche Stille über den Platz, niemand sprach, kein Handy klingelte, selbst die Kleinsten auf den Armen der Eltern lauschten dem Allegro Assai des Trauermarsches.

Hier geht´s zum Artikel    klicken
hier zu einer Fotostrecke  klicken

Quelle: La Repubblicca

Montag, 27. Januar 2014

Zeichen und Wunder, von Tauben und Zufällen

ja es geschehen auch heutzutage noch Zeichen und Wunder, auch wenn ich als halbwegs gebildeter Mitteleuropäer so meine Schwierigkeiten habe in der Interpretation selbiger.
Jedoch wurde uns immer und immer wieder berichtet, dass die am Angelus anlässlich des Treffens der katholischen Aktion Italiens, vom jeweiligen Papst, freigelassenen Tauben sich so verhalten, dass man da ein Zeichen drin sah.
Im Jahr, als JPII verstarb, wollten die Tauben ihn gar nicht verlassen, wie man hier nachlesen kann.
Auch bei Benedikt flog einmal eine Taube wieder ins Zimmer zurück hier und ein anderes mal blieben beide Tauben sitzen hier
Als Papst Benedikt in Auschwitz war und ein Regenbogen durch die Wolken brach, ging es durch die Welt und die "Welt" zitierte zu Beginn des entsprechenden Artikels sowohl Axel Springer, der angeblich, man höre und staune, zu sagen pflegte "Nichts ist Zufall, alles ist göttliche Fügung" sowie Albert Schweitzer mit dem Wort "Der Zufall ist das Pseudonym, das Gott wählt, wenn er anonym bleiben will!"
Ja und Hermann Kardinal Volk pflegte zu sagen "Es gibt keine Zufälle, nur die Kellertür fällt zu!"
Okay, soweit so gut, wenn es uns in den Kram passt, dann zitierte sogar Axel Springer, den Kardinal Volk oder so, wenn es uns aber nicht in den Kram passt, dann bedeutet es nichts, dass die päpstliche Friedenstaube von einer Möwe gemeuchelt wurde und die andere von einer Krähe gejagt wurde, möchte man erstaunt fragen?
Ich betone noch mal, keinen blassen Dunst zu haben, was das alles zu bedeuten hat und fühle mich bei solcherlei Angelegenheit immer an den Stoßseufzer Jesu erinnert, der da lautet
Außerdem sagte Jesus zu den Leuten: Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so.
55Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein.

56Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten?

57Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil? (Lukas 12, 55ff) 

Ich denke immer, wenn mir diese Bibelstelle unter kommt, ja das trifft wohl zu, über das Wetter, sprich das Klima, redet jeder geschwollen und im Brustton des eigenen Wissens über Ursache und Wirkung bzw. dessen was zu tun ist, damit das Wetter so ist, wie es der eigenen Überzeugung gemäß zu sein  habe, das Wetter, aber das wahre Problem, das Bischof Dyba mal so formulierte:

 Jahrhundertelang war für eine Generation die kommende Generation die Hauptaufgabe. Heute ist für viele das eigene Wohlbefinden zehnmal wichtiger. Die Weitergabe des Lebens ist nicht mehr selbstverständlich, und natürlich auch die Weitergabe des Glaubens nicht. Ich klage die Leute nicht an: Sie sind in eine solche Welt hineingeboren. Früher bekamen sie ja par force ihre Sinngebung mit durch Familie, Schule, Konfession, heute dagegen praktisch nichts.

Ja ich finde nicht das rechte Urteil, aber der Blitz in den Petersdom damals, die Attacke auf die Taube Benedikts, wobei sich letztes Jahr die Taube noch  ins Appartemento flüchten konnte,  und die diesmal erfolgreiche Attacke auf die Tauben gestern, das ist kein Zufall.

Laßt Schuhe sprechen!

Endlich! Da bedurfte es erst der vereinten Anstrengungen von Experten wie McKinsey und Madame Chaouqui -um nur zwei der vom Vatican engagierten Kommunikationsexperten zu nennen-, um herauszufinden, woran es bisher bei der Kommunikation des Vaticans im Allgemeinen und der Papstvorgänger im Speziellen haperte. Es waren die Schuhe!
Pater Hagenkord hat uns die Frohe Botschaft freudestrahlend überbracht. Alle, alle verstehen jetzt, was der Pontifex sagen will- und das nur auf Grund des Distanzabbaus vermittels schwarzer orthopädischer Schuhe!
Sag es nicht durch die Blume, sag es durch die Schuhe! Und wo wir schon mal dabei sind: lass auch nicht Tiere sprechen, wir haben ja gestern auf dem Petersplatz gesehen, wohin das führt- nein, lass´ Schuhe sprechen, da kann nichts passieren.
Falls die Distanzminderung via Schuhwerk einmal doch nicht ausreichen sollte- wäre noch das Gruppenkuscheln zu erwägen. Darüber hat sich hier jemand Gedanken gemacht:
"Wird die Verkündigung des Evangeliums z.B. in der Messe demnächst durch 20 Minuten Gruppenkuscheln ersetzt?"  klicken

Hier geht´s zum Originaltext von Pater Hagenkord :  klicken                 
                                                         19th century clerical shoe1.JPG

Merkwürdiges aus der Kurie

Die Kardinäle Oscar Maradiaga und Braz de Aziz -oder die Selbstzerstörung der Kirche.
Von Selbstzerstörung spricht A.Socci in einem Beitrag über die Auslassungen bzw. Entscheidungen der beiden Purpurträger.
Hier geht´s zum Originalbeitrag mit dem Titel:  "Die neuen Inquisitoren gegen Ratzinger. Die Selbstzerstörung der Kirche hat wieder begonnen." - klicken

Er beginnt mit dem Satz: "Es gab Päpste, deren Pontifikat praktisch unter den Irrtümern der Kleriker ihrer Entourage begraben wurde. Auch für Papst Franziskus besteht diese Gefahr."
Socci fährt dann fort: Zielscheibe beider Purpurträger im Namen der Barmherzigkeit seien die Vertreter einer orthodoxen Theologieauffassung, die am überlieferten Glaubensgut festhalten.
Eigentliches Ziel aber sei Benedikt XVI, schuldig der historischen Verurteilung der Befreiungstheologie, des Festhaltens an der rechten Lehre und schuldig am Motu Proprio zur Liturgie.

In einem unsäglich läppischen und banalen, allerdings auch bösartigen Interview hat Kardinal Maradiaga, EB von Tegucigalpa Honduras, einer Diözese in "Dekadenz", Mitglied des beratenden 8-er Kollegiums, den Präfekten der Glaubenskongregation frontal und- wie von einem theologisch nicht allzu sattelfesten Protagonisten nicht anders zu erwarten- zur Person angegriffen. "Der sei ein Deutscher" (was nach der Ansicht des Kardinals schon alles Böse erklärt)- "aber schlimmer noch ein deutscher Theologieprofessor." Damit glaubt unsere theologiephober Würdenträger- Kardinal im Wähleralter und horribile dictu papabile- seinem designierten Bruder im Collegio Cardinalizio, den medialen und populistischen Garaus gemacht zu haben- und was vielleicht noch wichtiger ist- dem Papa emeritus gleich mit, war der doch der herausragende Theologieprofessor und Deutscher dazu.
Was nun der Honduraner zu Pastoral und Kirche zu sagen hatte, war allerdürftigste Magerkost- die päpstlichen Anliegen heruntergebrochen auf Klippschulniveau.
Natürlich fordert er den Vorrang und den Vorzug der Pastoral vor der Doktrin, aber alle großen Hirten der Kirche-so Socci- vom Hl. Ambrosius bis zu Don Bosco und Pater Pio waren auch "Paladine der Doktrin".

Sonntag, 26. Januar 2014

Aus dem Konradsblatt, Merkwürdiges, Seltsames und Gutes. Teil 2 über die drohende Euthanasie

Um es mal abzukürzen, ich bin davon überzeugt, dass die ausufernde Abtreiberei, wo es ja jetzt in Frankreich ein schändliches Gesetz gibt, das selbst den Hinweis an eine zur Abtreibung entschlossenen Schwangere, dass es da doch auch andere Wege gäbe, unter Strafe stellt, im allerletzten Folge des geänderten Frauenbildes ist.
So nett es ist, Geld zu haben und so sehr auch Frauen in der Lage sind, Krieg zu führen und mit ´nem Helm uff em Kopp uff aner Baustell' rumzustiefeln, so sehr ist Muttersein  zunächst ein Fulltimejob aus der Abteilung 24 Stunden an 7 Tagen die Woche, wo man locker Personal brauchen könnte, und erst mit der Zeit wird es ruhiger, jedoch ist es keineswegs so, dass die lieben Kleinen  ab 3 Jahren plötzlich pflegeleicht würden.
Weiter bin ich der Ansicht, dass die ebenfalls (leider, bedauernswerterweise, aber nichts destotrotz sicher kommende) Euthanasie, logische Folge der Abtreibungsmentalität ist.
Wenn ich im Mittelpunkt stehe, so sehr,  dass mit nicht zuzumuten ist, mich um mein eigenes (ungeplantes, möglicherweise krankes, sicher anstrengendes) Kind zu kümmern, so ist mir schon dreimal nicht zuzumuten, mich um wen zu kümmern, der a) meine Schwester damals hat abtreiben lassen und b) sein Leben im Wesentlichen hinter sich hat und anstrengender zu pflegen ist als ein kleines Kind; weil ich ein kleines Kind zur Not untern Arm klemmen und mitnehmen kann, wo immer ich hin muss oder will, was bei einem alten Menschen nun absolut nicht geht........
Warum sollte ich das tun? Warum sollte ich mich um wen kümmern, der sich um mich auch nicht gekümmert hat, sondern mich in den Hort gestopft hat, wegen der eigenen Karriere oder weil man Geld brauchte wegen des Hauses?
Dass ich es christlich gesehen schon tun soll, ist klar und somit wären wir elegant bei dem neuesten Konradsblatt.
Der Chefredakteur  befasst sich auf Seite 1 mit dem Thema.
Richtig unterscheidet er, (ohne es zu erklären) mit der Unterscheidung Sterbebegleitung (ich versuch auch im und beim Sterben da zu sein, was nebenher schon immer und ewig die Kirche tut und getan hat) und der Sterbehilfe (was ein Euphemismus ist und meint Nachhelfen beim Sterben, sprich umbringen).

Samstag, 25. Januar 2014

Der Himmel auf Erden

Als ich letztens tief bewegt nach einer wunderschönen feierlichen Messe und einer herrlichen Predigt in der Theatinerkirche wieder zu hause war, wollte ich auf der Website der Kirche nachschauen, ob man die Predigten dort nachlesen kann - leider nicht. Aber unter der Rubrik Kirchenführung bin ich auf diesen Einleitungstext gestoßen:

"In Seinem Haus thront der Herr, uns erwartend, auf daß wir eintreten und Ihn um Erbarmen bitten. Denn kein gewöhnliches Haus ist dies, sondern der Himmel auf Erden, weil der Herr des Himmels hier wohnt. ..."
Der Text stammt von einem syrischen Bischof, aus einer Predigt zur Einweihung einer Kirche im 5. Jhd.

Theatinerkirche Innen1
Hier ist man dem Himmel ganz nah: Die 
Kuppel der Theatinerkirche in München
Public domain via Wikimedia commons

Eigentlich steht und wirkt dieser Satz ja schon für sich, aber wenn man ein paar Tage darüber nachdenkt, erkennt man die Wahrheit darin.
Eine schöne Kirche soll uns einen Blick in den Himmel gewähren, so wie es sein wird, wenn wir nach unserem irdischen Tod einmal vor Gott und Jesus stehen werden.
Das haben die Menschen über fast 2000 Jahre geglaubt und dem Herrn ein Haus gebaut.
Über die Jahrhunderte wurde diese Vorstellung vom Himmel immer größer und prächtiger. Die Erlösung aus dem irdischen Jammertal weckte Vorstellungen und setzte Glaubenskräfte frei, die viele heute nur noch als Kunst bewundern.  Baumeister, Bildhauer, Maler und so weitere stellten ihre Schaffenskraft in diese Vorstellung vom Himmel und lebten hier auf Erden gut davon. Immer kühner wurden die Bauwerke, damit die Vorstellungen der Gläubigen vom Himmel und der göttlichen Herrlichkeit immer weiter wuchsen.  Diesem tiefen Glauben an das ewige Leben im Himmel verdanken wir all diesen Reichtum und diese Schönheit, für die Europa in aller Welt bewundert wird.

Mariahilfkirche Muenchen-1
Neogotik von 1839:
Die Mariahilfkirche in der Au
Quelle: Rufus46 via 

Im 19. /Anfang 20. Jhdt wurden dann die Baustile vergangener Jahrhunderte kopiert. So entstanden in München viele Vorstadtkirchen im neobarocken, neoromanischen oder neogotischen Baustil. Und auch diese Kirchen haben das Stadtbild mitgeprägt, z.B. die "Mariahilfkirche" (Au), "St. Paul" (Theresienwiese) im neogotischen, St. Maximilian (Isarvorstadt) im neoromanischen, St, Ursula (Schwabing) im neo-renaissance- und St. Josef (Schwabing) im neo-barocken Stil

Aus dem Konradsblatt, Merkwürdiges, Seltsames und Gutes. Teil 1 über das liebe Geld

Es ist nun schon länger her, dass wir noch regelmäßig in den sogenannten Familienferienstätten Urlaub machten. Das waren Häuser, die im Besitz der Kirche waren, und wo Familien gut Urlaub machen konnten. Im Grunde nix besonders, kleine Bungalows in einer schönen Gegend,  5 mal die Woche Mittagessen. Für  Frühstück, Abendessen, u.s.w musste man selber sorgen. Ein bisschen Programm, ein bisschen Kinderbetreuung, (wenn man wollte), ein bisschen Angebote, Vorträge, Hinweise zu Ausflugsmöglichkeiten....
Gut an der Sache war, es gab Zuschüsse vom Land, von der Diözese; soviel, dass man als normale Familie mit mehreren Kindern, ein Einkommen,  noch soviel "raus" bekam, dass noch das Taschengeld bzw., das Geld für die morgendlichen Brötchen drin war.
Feine Sache war das! Klar, dass es das nicht mehr gibt, möchte man fast spöttisch sagen.
Zuerst stieg das Land  BaWü aus der Förderung aus, dann erklärten die Diözesen vollmundig, dass sie jetzt natürlich....... und machten das so dämlich, dass der Urlaub am Ende soviel gekostet hätte wie ein Pauschal Urlaub auf Malle und somit für die ursprüngliche Klientel unerschwinglich geworden war. Dafür kann man da jetzt lauter "bildungshäuserstyle" Kurse machen. Naja.
Auf jeden Fall, damals als die Sache am Kippen war, einerseits das Land BaWü noch unter CDU Regierung, nix mehr zahlte, andererseits das Programm der Ferienstätten immer links grüner wurde, kamen auch die Bischöfe vorbei.
So kam ich ins Gespräch mit einem hohen Tier einer süddeutschen Diözese, der zum Ratzinger Schülerkreis gehörte. Wir sprachen über das, was fromme, konservative Katholiken halt so umtreibt, und über die vermeintliche Therapie, die doch die Krankheit ist, für die sie sich hält und was mit den Aussichten auf Veränderung sei.
Da meinte ich, naiv: "naja wenn die alten Frommen langsam aussterben, wird sich das Drama nicht länger verbergen lassen." Er drauf spontan. "Wissen Sie, dass wir immer noch schwarze Zahlen schreiben? "
Es ging um die resignierte Feststellung, das "die da oben" schon wissen, was los ist, aber solange der Laden noch sooo gut läuft, fehlt irgendwie der Drive zum ändern, warum denn auch? Die Bilanz stimmt doch!

Was Menschen von Hunden lernen könnten....

Echte Kerle beten vor dem Essen


Freitag, 24. Januar 2014

Gehorsam gegenüber unmöglichen Oberen, die Trennung von Amt und Person oder die klassiche Antwort in der Lesung von Heute

Ohne das ausweiten zu wollen, aber als rosenkranzzählender, liturgiefixierter, die Frage der Abtreibung beständig im Hinterkopf habender Pelaganier habe ich so meine Schwierigkeiten mit Papst Franziskus und habe mir dafür in sowohl im real - als auch in virtuellen life, den einen oder anderen Rüffel eingefangen.
Ich fand mich aber dennoch immer ganz okay katholisch, weil ja eben der Gehorsam dem Papst gegenüber nur in lehramtlichen Fragen und da, sogar streng genommen, nur dann, wenn er ex cathedra spricht geschuldet ist.
In Angelegenheiten, die nicht dogmatisiert (ex cathedra verkündet) sind, habe ich mein Gewissen zwar an den lehramtlichen Äußerungen (Enzykliken) zu schärfen, kann also nicht sagen "so ein Käse. mach ich nicht" sondern habe zu prüfen, ernsthaftestens!, ob die Schuld nicht bei mir liegt, wenn ich z.B unbedingt die Pille nehmen will u.ä.
Hier im Kommentarbereich ist eine erhellende Diskussion zum Thema Gewissen .
Sorum gesehen, muss ich mir um Papst Franziskus keinen Kopf machen, hat er doch noch nichts lehramtliches geschrieben und wird es wohl auch nicht tun.
Die Vorrede sollte erklären, dass ich längst nicht in der Lage des jungen Davids bin, dem von Seiten des Königs Saul nach dem Leben getrachtet wird; jedoch  in der David Saul Geschichte, das alte und immer neue Thema "von Gott gesetzte Autorität  und der schuldige Gehorsam gegenüber der Autorität (weil sie ja von Gott gesetzt, wenn auch von Menschen gewählt oder erzwungen ist) gerade dann, wenn es eigentlich gar nicht einzusehen ist, unter Berücksichtigung, dass auch der unter der Autorität leidende, kein Engelsche ist" erzählt wird.

Aufschrei !!

Die Wahrheit des Tages - Sexismus pur


Bildquelle: Screenshot von: www.Spiegel.de

Damit titelte heute der SpOn... Na die trauen sich was die Soldaten, da gibt's dann aber bald Strafexerzieren, beaufsichtigt von der Truppenmutti .... oder müssen die Kerle jetzt in den nächsten Monaten mal Küchen- und Putzdienst schieben, damit sie die wahren Härten des Lebens kennenlernen?

Wirkung von Sakramenten früher und heute, aus den Confessiones des Hl. Augustinus.

In Polen hat ein Atheist geklagt, weil man ihm die Krankensalbung gespendet habe.
Interessant an dem Fall ist, dass das Sakrament ja offensichtlich seine, charismatischer Websides würdige, Wirkung entfaltet hat.
Der Patient ist aus dem Koma erwacht und in der Lage einen Anwalt aufzusuchen und einen Gerichtsprozess anzustrengen.
Soweit ich das begriffen habe, findet er das gar nicht so schlimm, wieder unter den Lebenden zu weilen, auch führt er dieses nicht auf das Sakrament zurück, und irgendwelche Schäden sind auch nicht entstanden.
Ich meine so als aufrechter Atheist solle man schon ein bisschen über der Sache stehen und sich drüber im Klaren sein, da es ja keinen Gott gibt, ist das Gebet nur Gerede und so ein bisschen Olivenöl auf die Stirn, je nun das kann nun echt nicht schaden.
Mir scheint der Herr Atheist  ist in einer Glaubenskrise, nur führt es noch nicht zur Reaktion die Martin Buber so schön beschrieben hat, nämlich sich den eigenen Zweifel eingestehen.

Mit allem Pomp und aller Pracht

wurde heute der französische Präsident Hollande von Papst Franziskus empfangen.

Ob er mit ihm auch über die Themen gesprochen hat, die den französischen Katholiken unter den Nägeln brennen?



Update:
Worüber der Papst mit dem französischen Präsidenten gesprochen hat, kann man bei Radio Vatican nachlesen.

Happy Birthday Mac!

am 24. Januar 1984 präsentierte Apple mit diesem Spot den ersten Mac:



Sie machten den Anfang:
1984 won't be like "1984 ...."

Damit begann der Siegeszug des PC.

Noch 1987 versuchten die Grünen innerhalb ihres Wahlprogramms* die Einführung der digitalen Informationstechnik zu verhindern... Es ist - Gott sei Dank - nicht gelungen.

Inzwischen ist das Internet - trotz allem - zu unserem Westfernsehen geworden. Wie würde die Welt aussehen, wenn wir tatsächlich auf die Meinungsmanipulation der MSM und ÖR angewiesen wären, incl. der "Neusprech"-Vorgaben der Grünen .... Besser nicht drüber nachdenken ...

Danke Apple!

* Ab Seite 41 gehts los unter Punkt 9. Aber auch der Rest des Programms hat einen großen Unterhaltungswert ....  Wer sich das nicht antun will, hier ist noch ein Artikel dazu

Donnerstag, 23. Januar 2014

87% der Deutschen sind gegen den Zölibat

... und man wundert sich natürlich erst mal, dass es "nur" 87% sind. Mann, wer hätte das gedacht?

Diese Aussage war die "Krönung" der gestrigen BR-Sendung "Bürgerforum live", in der es mal wieder um die "Reformunfähigkeit" der katholischen Kirche ging.

Genießen wir also erstmal den Auftritt von Frau von Welser, die ja laut eigener Aussage in die Kirche eingetreten ist, um sie "von innen heraus" zu verändern.



Dieser Auftritt war ein Vorgeschmack auf das, was den Zuschauer erwartete. Eine Ansammlung von verheirateten Ex-Priestern, Wisinikilern, "Fortschrittspriestern", wie der Wortführer der Münchner Priesterinitiative, "engagierte Religionslehrer", Frauen, die Priesterin werden wollen usw. usw.... und dabei vom Moderator des BR, Tilman Schöberl, nach Kräften unterstützt wurden.

Prof. Wolfgang Klausnitzer, ein Mitglied des Bamberger Domkapitels stand allein auf weiter Flur und hat nach Kräften versucht, die katholische Lehre zu vermitteln - was natürlich vom Moderator nicht so gerne gesehen wurde. Man kann Prof. Klausnitzer nur danken, für seinen Mut, in diesem gehässigen Umfeld aufzutreten:

Trotz "arktischer Temperaturen" in Washington

gingen dort gestern Hunderttausende auf die Straße um für das Lebensrecht zu demonstrieren:

Weitere Bilder und einen zusammenfassenden Bericht gibt es hier 

Mittwoch, 22. Januar 2014

Siaßa Senf

Oder - Geheimtip für Anonyme Papierkorbvollschreiber:
Soiba mocha!




Mit diesem ganz speziellen, wunderbaren Rezept zur Senfbereitung grüßen wir alle Trollis und sonstige Anonymusse, die uns mit bewundernswerter Geduld unseren virtuellen Papierkorb füllen.

Die Anleitung zur Senferstellung soll all die "Anonymen" ermutigen, es doch mal mit einem eigenen Blog zu versuchen. Dann müssen die uns nicht pausenlos mitteilen, dass sie mit den Inhalten unseres Blogs so gar nicht einverstanden sind. Sie haben, wie so viele den Unterschied zwischen einem Blog und einem "Nachrichten-Magazin" offensichtlich nicht verstanden.
Deshalb erklären wir es gerne hier nochmal: Unser Blog ist unser Internettagebuch, in das wir das schreiben, was uns interessiert und was uns bewegt. Dass das manchmal auch aktuelle Nachrichten sein können (z.B. wenn wir uns darüber freuen oder ärgern) ändert nichts an dieser Tatsache.

Wir wünschen deshalb den Usern, die uns ständig auffordern, hier doch das zu schreiben, was man bei einem österreichischen katholischen Portal lesen kann (und dann dorthin verlinken), dass es ihnen gelingen möge, diesen einen zusätzlichen Mausklick noch hinzubekommen und die Seite ebendieses Portals anzuklicken, um dort zu lesen. Oder gehen denen wg. "Jubelblatt-Charakter" derzeit ein wenig die Leser aus, dass sie auf diese Weise für sich Werbung machen müssen?


Dienstag, 21. Januar 2014

Der Kardinal Maradiaga will kein barmherziger Samariter sein, sagt er

Wir lesen im Focus, betreffs des  Interviews des Kardinal Maradiaga mit dem Kölner Stadtanzeiger folgendes:
........Ich weiß, dass viele Gläubige im Bistum Limburg verletzt sind. Um offene Wunden zu heilen, schütte ich keinen Alkohol darauf", sagte der Erzbischof von Tegucigalpa dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Montag......

Gleichzeitig sind wir von Kindesbeinen an (die meisten von uns jedenfalls), mit dem Evangelium vom barmherzigen Samariter vertraut.
Ja es wird uns seit Jahrzehnten und erst recht seit dem 13.3.2013, die Barmherzigkeit in der Nachfolge selbigen Samariters, als das Leitmotiv und zwar das einzige (worin der Fehler liegt),  eines Christenmenschen anempfohlen, aufgenötigt und aller Welt als das Alleinstellungsmerkmal mitgeteilt.
Lesen wir nun, was der barmherzige Samariter mit den Wunden dessen, der unter die Räuber gefallen ist macht: Klar wissen wir es, dass bei  Lukas 10, 33 ff steht:
........Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid,
34ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie......

Soweit ich das kapiert habe, hat der Samariter das nicht getan, damit irgendwelche Theologen große und wunderschöne Analogien zu anderen Bibelstellen, wo Wein und Öl eine Rolle spielen, herstellen können, sondern schlicht und ergreifend zum Desinfizieren der Wunden.
Soweit ich das als medizinischer Laie im Kopf haben, wäre zwar Schnaps besser gewesen, aber Hauptsache Alkohol, das ist besser als Wasser oder gar nix machen.
Heutzutage gibt es zwar diverse Antiseptika, aber wenn man die nicht hat, ist wohl Alkohol immer noch besser, als gar nix!

Gerade vor diesem Hintergrund verwundert es zumindest mich sehr, wenn Kardinal Maradiaga sich nicht gerufen fühlt, Wunden mit Alkohol zu behandeln, will er die schwären lassen???

Auf nach Sotschi!

Die deutsche Olympiamannschaft fiebert dem sportlichen Großereignis dieses Winters entgegen, und trainiert eifrig, um doch die eine oder andere Medaille mit nach Hause zu nehmen.

Für den Fall, dass das nicht klappt, und auch in vielen anderen Fällen, bedarf es kirchlichen Beistands.
Olympiapfarrer Thomas Nonte wird deshalb das deutsche Team begleiten.
Für seine Reise durfte er sich heute die passenden Bekleidungsstücke aussuchen ... er soll ja auch als Teammitglied erkennbar sein. Allerdings hat er Glück. Er muss nicht in den regenbogenfarbenen "Ausgehjacken" des Teams herumlaufen ....

Zum Weltkuscheltag ....

... müssen es nicht immer Bären sein:

Voila: Mein Kuschel-Mini




Das

hatte uns zu unserem Glück noch gefehlt:   Heute ist WELTKUSCHELTAG  !

Fundstück : Neotriumphalismus

Oder ein Kardinal läuft angesichts eines ihm hingehaltenen Mikrophons aus dem Ruder.
Wo? Bei summa summarum :    klicken
Dass es der KSTA ist, dem Kardinal Maradiaga, der sich-wie es aussieht-für eine Art Vizepapst hält, seine Ansichten darlegte, spricht nicht für seinen Informationsstand.
Sonst hätte er gewußt, daß besagtes Blättchen ein altbekanntes antikatholisches Kampfjournal (mit allen bekannten Untugenden-wie dem Einsatz von Manipulation, Desinformation, Halbwahrheiten) war- das jetzt angesichts eines "wir kommen alle, alle in den Himmel" und der Umwidmung der Kirche in eine globale Sozial-NGO zu einem Paladin des aktuellen Pontifikates mutierte, so wie man es redaktionsseits interpretiert (was sicher- hoffentlich!- sehr fehlsichtig ist) und das in der causa Limburg ganz klar Partei ist- und zwar die falsche.
Was der südamerikanische Purpurträger zum Besten gibt, könnte allerdings schon so manchen in seiner -hoffentlich irrigen- Meinung bestärken.
Alles Weitere bei summa summarum.
Gestern war dort ein erster Bericht über den Neotriumphalismus unseres Mannes aus Honduras zu lesen.
Wer den Beitrag noch nicht kennt,  klicke hier.
Ebenfalls interessant ein Standpunkt von außen:  die Gedanken, die sich Father J.Zuhlsdorf zu dieser interkurialen Fehde, in der auch Kardinal Marx eine nicht wirklich rühmliche Rolle spielte, gemacht hat.Hier zu lesen:  klicken
Auch bei et nunc finden wir zur Zungenfertigkeit des Kardinals Lesenswertes :   klicken
Es werden immer mehr, die der Erzbischof von ähm Tegucigalpa mit seinen Invektiven in Richtung seines Mitbruders im Hirtenamt, Müller, zum schreiben anregt, hier  einfach entfachend    klicken

Eine Antwort auf die Frage "was tun?" angesichts der Lage von Kirche und Nation.

Bei meinem Nachtspaziergang durchs Netz bin ich immer wieder auf eine mehr oder weniger artikulierte Unsicherheit, eben wegen des aktuellen Pontifikats, grüner Ideen und überhaupt,   gestoßen.
Ich will das nicht ausführen, aber eine Antwort habe ich gefunden, nämlich im unklarsten Buch der ganze Schrift, der Offenbarung des Johannes, dort steht nämlich im letzten Kapitel folgendes:

Und er sagte zu mir: Versiegle dieses Buch mit seinen prophetischen Worten nicht! Denn die Zeit ist nahe.
11 Wer Unrecht tut, tue weiter Unrecht, der Unreine bleibe unrein, der Gerechte handle weiter gerecht und der Heilige strebe weiter nach Heiligkeit.
12 Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht.
13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
14Selig, wer sein Gewand wäscht: Er hat Anteil am Baum des Lebens, und er wird durch die Tore in die Stadt eintreten können.
15Draußen bleiben die «Hunde» und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.

Passt doch!

Montag, 20. Januar 2014

... und noch ein Blick nach Regensburg

zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag von Georg Ratzinger, fand am am Sonntag 19. Januar ein feierliches Pontifikalamt im Regensburger Dom statt.



Nach dem Gottesdienst gab Erzbischof Georg Gänswein, der im Auftrag von Papst em. Benedikt nach Regensburg gereist war, ein kurzes Interview.

Fundstücke zum Thema Protz & Prunk

Wo? Bei Joseph Bordat, der den Protzküster gestellt und enttarnt hat     klicken

Wo noch? Beim Herrn Alipius, der nicht glaubt, daß Demut und Freude sich widersprechen   klicken  und dazu paßt auch gleich noch der nächste gerade veröffentlichte Text aus seiner Tastatur klicken

Geistbraus schrieb bereits gestern eine zu Herzen gehende Geschichte zu dem einzigen brandaktuellen und wie es aussieht allein wichtigen Armutsthema    klicken

Und wenn wir schon mal dabei sind, summa summarum schreibt auf seinem blog unter dem schönen Titel "Neues von der römischen Leprastation" dieses :   klicken
Das paßt zwar nicht in die Sparte "Protz und Prunk", bildet aber das nouveau regime recht gut ab.

Good Bye - Claudio Abbado

Einer der größten Dirigenten unserer Zeit hat seinen Weg auf Erden beendet:

Claudio Abbado verstarb im Alter von 80 Jahren.

Mozart wird ihn sicher schon in seine Arme nehmen und sie werden im ewigen Musikhimmel Gott gemeinsam loben und preisen.







Sonntag, 19. Januar 2014

Frauenrechte ? oder der große Denkfehler. Eine unkorrekte Betrachtung

Ich sag es jetzt mal so mir war das Emanzenthema schon immer suspekt, und was mich schon immer und ewig misstrauisch gemacht hat, war, dass die vehementesten Verfechter irgendwelche Männer waren.
Vor allem war und bin ich der Ansicht, es käme bei irgendwelchen Jobs und Aufgaben darauf an, ob wer das kann und will und  gerne tut und nicht auf irgendwelchen Zuschustereien via Quoten.
Also ich hätte gerne, dass der Aufsichtsrat irgendeiner Firma seinen Job  sehr gut macht und nicht dass er nach irgendwelchen Quoten besetzt ist.
 Aber egal, es wird uns berichtet was man heutzutage so unter Frauenrechten versteht und im Grunde läuft alles, was da aktuell ventiliert wird, auf die Entweiblichung der Frauen hinaus, wenn man es denn richtig betrachtet!
So gilt die freie und problemlose Abtreibung als Frauenrecht, und Madame  Estrella behauptet die Pille danach und wohl auch  die Pille davor, sei ein Frauenrecht.
Also alles was das ausschaltet, was typisch weiblich ist, nämlich die Fähigkeit Kinder zu kriegen, soll als Frauenrecht gelten.

Ein Bischof fliegt nach Rom ...

... nein, nicht der, den alle suchen. Der ist ja, was die Medien ärgert, schon ein paar Tage privat dort und noch keiner hat ihn gesehen oder fotografiert.

Aber ein anderer hatte in diesen Tagen auch mal seinen Koffer gepackt. Und ganz oben drauf war eine Liste, eine Wunschliste.
Er hatte einen Termin bei Papst Franziskus. Und da wollte er diese Wunschliste noch mal mit Nachdruck vorlegen. Was drauf stand. Wir können es uns denken....

Doch werden in Rom alle Wünsche wahr?
Manchmal schon – wenn man kräftig betet.

Ein Bischof in Rom – der betet sicher eine ganze Menge. Aber trotzdem hat er noch Zeit für ein Interview mit Radio Vatikan.
Und dort erzählt er, was aus seinen Wünschen geworden ist.

Allerdings – und das ist eigentlich der Grund für diesen Post, ist er zu neuen Einsichten gelangt: Ich habe Franz-Peter Tebartz-van Elst schon vorher als Theologen gekannt und in den beiden Male, in denen ich mich öffentlich über ihn geäußert habe, habe ich gesagt, dass er ein hochintelligenter, höflicher und kommunikativer Mensch sei. Ich kann also nicht feststellen von Protz und Verschwenderischem. Da war doch eine üble Kampagne in Medien festzustellen.

Ja und das sind Neuigkeiten, da fragen wir uns doch erstmal, was Daniel Deckers, der erklärte Freund von Kardinal Lehmann dazu sagen wird. Er war ja einer der Hauptbeteiligten der Kampagne und hat es bis zuletzt abgestritten, dass es eine Kampagne war.

Rom vermittelt doch manchmal ganz neue Einsichten. Auch wenn man die Wunschliste unverrichteter Dinge wieder mit nach Hause nehmen muss.


Der Flug hat sich auf jeden Fall gelohnt -es hätte sogar ein Business Class-Flug sein dürfen.

Samstag, 18. Januar 2014

Warum so spät?

Jetzt, knapp ein Jahr nach seiner Rücktrittsankündigung, läßt sich die internationale Presse dazu herab, den Kampf Papst Benedikts XVI -und vorher schon Kardinal Ratzingers- gegen die Pädophilie in der Kirche zu würdigen. Das kann man nur mit Verbitterung zur Kenntnis nehmen, in den Zeiten des Pontifikates las man es anders, ganz anders und es bewahrheitet sich nun, was wir immer gesagt haben, daß die Journaille national wie international den Mißbrauchskandal gnadenlos instrumentalisiert  und zu einer Waffe gegen den ihnen verhaßten, strengen und klaren Kurs des Pontifex umgeschmiedet hat. Q.e.d.  Und jetzt?
Ein Wermutstropfen allerdings: bei den deutschen MSM, die sich ja besonders im Papstbashing hervorgetan und jahrein jahraus das häßliche Lied von der Tolerierung, Vertuschung kakophon gesungen haben, ist diese Meldung noch nicht angekommen oder zur Kenntnis genommen worden.
Oder wie in der ehedem liberalen ( im guten Sinne), bürgerlichen ZEIT, die zu einem rotgrünen Kampfblatt verkommen ist : man dreht den Spieß um und wirft dem Emeritus vor, gegenüber schuldig gewordenen Priestern gnadenlos vorgegangen zu sein.- das, so muß man neidlos anerkennen- ist der Gipfel an Perfidie.

Allerdings zeigen die Statistiken des Vaticans zu diesem Thema einen bedeutenden Unterschied zu den "weltlichen Mißbrauchsfällen"- bei den Opfern handelt es sich überwiegend um junge Männer und Jünglinge über 14 Jahre- also um einen homosexuellen Tathintergrund. Um dem zukünftig einen Riegel vorzuschieben, hatte der vielgescholtenen Pontifex ja die Nichtzulassung von Kandidaten mit deutlicher  HS-Neigung in die Priesterseminare angeordnet, was ihm natürlich von interessierter Seite die üblichen Invektiven eintrug und von unseren ach so toleranten MSM ebenfalls schwer krititisiert wurde. Und jetzt?
Jetzt schweigen sie lieber, kann man irgendwie verstehen.

Das Paradies für multinationale Konzerne. Der Vatican


Sandro Magister schreibt am 17.1.  in seinem blog www.chiesa / L´Espresso: 

"Franziscus´ Kurie: das Paradies der Multinationalen für McKinsey, Promontory, Ernst & Young, KPMG, Dal Valentino usw., die zur Schar der meist beschäftigten und teuersten Berater der Welt gehören - zu welchem Preis, weiß man nicht.
Arm und für die Armen soll sie sein, die Kirche, von der Papst Franziskus träumt. Allerdings ist der Vatican inzwischen zum Schlaraffenland für die begehrtesten und teuersten Unternehmens- und Finanzberater geworden. Zuletzt angeworben wurde die legendäre McKinsey Company, mit dem Auftrag, einen Plan auszuarbeiten, um die "Kommunikation und die Kommunikationsmittel  des Hl. Stuhls effektiv und modern" umzugestalten. Allerdings ist zur Panik der Angestellten (in der Kurie) die Konfusion in der letzten Zeit im Vatican nicht weniger sondern mehr geworden.
Pater Lombardi, Direktor der Sala Stampa und offizieller Pressesprecher, ist ein Seniorkommunikationsberater in der Person des amerikanischen Journalisten Greg Burke zur Seite gestellt worden. Mitglied des Opus Dei mit einem offiziellen Büro im Staatssekretariat.
Noch gar nicht gesprochen von den beiden Pressereferenten, die der Präsident der IOR, Ernst von Freyberg, der im vorigen Frühling von Deutschland nach Rom kam, sich mitgebracht hat: Max Hohenberg und Markus Wieser von Communication & Network Consulting. 
Dann ist da Radio Vatican, geleitet von Pater Lombardi, das jährlich mit einem Defizit von 30 Millionen Dollar abschließt und eine so große Zahl an Journalisten beschäftigt, daß nicht jeder bei den Sendungen in alle noch so entlegenen Teile der Erde mitwirken kann - eine Überzahl.
Dann ist da der Osservatore Romano, ein anderes Kostenfass ohne Boden, mit seinen wenigen Tausend täglich verkauften Exemplaren.
Dann das Centro Televisione Vaticana, das mit seinen weltweiten Exklusivrechten am Bild des Papstes gutes Geld verdient, aber an Firmen wie Sony u.a. viel Geld für die Modernisierung der Technologie bezahlen muss.
Und dann ist da noch der Päpstliche Rat für Soziale Kommunikation, ein bürokratischer Zirkuswagen, der eigentlich die Arbeit tun sollte, die jetzt McKinsey macht, und zu der er augenscheinlich nicht fähig war.


Freitag, 17. Januar 2014

Meine Erfahrungen mit der geschlechtsneutralen Erziehung, aus Tante Esters Nähkästchen

Als ich damals mit meinem ersten Kind schwanger war, hätte ich schallend gelacht, wenn mir jemand erzählt hätte, ich würde mal einen katholischen Blog mitbetreiben und Positionen vertreten, die mir von Seiten mancher  Kommentatoren die Titulierung einbringen würde "konservativ" zu sein.
.
Deshalb sind für mich solche Geschichten, wie hier beklagt, im Grunde alte Hüte.

Also damals hatte scheinbar jeder, (außer ich ) ein Buch gelesen, das den Titel trug "Wir werden nicht als Mädchen geboren, wir werden dazu gemacht".
In dem Buch geht es (gähn, langweil) darum, dass  Frauen deshalb vorsichtiger und nicht so draufgängerisch Auto fahren, weil sie immer nur mit Puppen spielen mussten. Fakt ist, dass für Töchter unter 25 ein niedrigerer Versicherungsbeitrag gezahlt werden muss, als für Söhne unter 25, wenn diese das elterliche Auto fahren. Wo bleibt hier eigentlich der Aufstand der Gleichberechtigungsbeauftragten?
Man behauptete in dem Buch jedoch, dass all das, was man so als typisch weiblich, typisch männlich titulierte nur und  ausschließlich! antrainierte Verhaltensweisen seien, welche aus unerklärten Gründen abtrainiert werden müssten.
Auch wenn mir Sinn und Zweck einer solchen  Übung schon immer seltsam vorkam und ich auch nie die WG Streits um sich nicht aufs Klo setzende Männer kapiert habe, war mir das ganze aber auch wiederum irgendwie egal.
Also jeder, echt jeder erklärte mir absolut feierlich, dass ich ja darauf achten müsse, das noch nicht mal geborene Kind nur in keine Rolle zu drängen! Sei ganz böse.

Armenier in Syrien: Zwangsbekehrung zum Islam

Von blutigen Gewalt-und Greueltaten begleitete Zwangsbekehrungen zum Islam sind die häßlichen Begleiterscheinungen des Bürgerkrieges in Syrien.
Besonders die Al-Qaeda verbundenen ISIS-Milizen  (Islamische Staaten der Levante) sind zu  "Feuer  und Schwert" zurückgekehrt und ziehen Christen mordend und brandschatzend durch die von ihnen "befreiten" syrischen Städte und Dörfer. Zwangsbekehrungen unter Todesdrohungen sind an der Tagesordnung, manchmal sogar von den "erfolgreichen Missionaren" begeistert in Videos festgehalten, die dann von den entsprechenden Sendern ausgestrahlt werden,
In den letzten Wochen und Tagen waren auch viele Armenier, sowohl römisch katholischen als auch orthodoxen Glaubens, Opfer dieser "Missionierung". Das ist besonders tragisch, weil es sofort den osmanischen Genozid an ihren Vorfahren, dem auch eine Zwangsislamisierung , die von der Hohen Pforte in Konstantinopel befohlen worden war, vorausging, ins Bewußtsein der Opfer zurückbringt..
Dieser erste Genozid des 20. Jahrhunderts- von den Armeniern das "große Unglück" - Metz Yeghem genannt- ist in jedem armenischen Kopf und Herzen präsent, genauso wie bei den Griechen "Die Katastrophe", die Jahre später erfolgte massenhafte Ermordung und Vertreibung der überlebenden kleinasiatischen Griechen aus den uralten antiken Stätten ihrer Kultur.
In Syrien "tummeln" sich zur Zeit islamistische Guerilleros aus vielen Nationen auf Seiten der syrischen Oppositionsarmee, die einen rigiden Christenhasser-und Vernichtungskurs verfolgen.
Dabei werden sie finanziell massiv von Saudi Arabien und Qatar (war da nicht was?) unterstützt und von der Türkei und Erdogan, der der Muslimbruderschaft nahe steht, zumindest ideell.
Nach wie vor interessiert das unsere MSM bestenfalls marginal, sie befassen sich lieber ausführlich mit bischöflichen Luxusbadewannen. Das erfordert keinen Mut, ist breit konsensfähig und p.c.

Quelle:  VaticanInsider, LaStampa/ Tosatti   klicken

Raus aus dem grauen Alltag! Bilder zum Freuen!

Es ist ja derzeit viel los in Politik und Kirche ... aber eigentlich alles Zeugs, was uns zeigt, mit welcher Begeisterung die deutschen Medien die Kirche in den Abgrund schreiben.
Man kann das ja immer wieder auf die Agenda holen und dagegen anschreiben  - aber manchmal dürfen wir auch innehalten und uns freuen:
Gerade wurde ein Interview-Video mit der amerikanischen Pianistin Lauren Green veröffentlicht.
Sie hatte die Ehre anlässlich der Feier des 90. Geburtstags von Georg Ratzinger in einem Konzert vor dem emeritierten Papst Benedikt und seinem Bruder zu spielen.
Klar, dass sie von diesem Erlebnis ganz begeistert war!



Anschauen und genießen!

Donnerstag, 16. Januar 2014

Grübelei, ein Fundstück und ein Vergleich

Pro Spe Salutis hat gegrübelt und ich auch.
Er hat sich überlegt, dass, was auch richtig, ist, wenn die Priester tief und fest getroffen wären von ihrem Ruf, ihrer Sendung, dann hätten sie nicht alle die bekannten und immer wieder öffentlich ventilierten Schwierigkeiten mit dem Zölibat.
Das stimmt absolut, aber ist nur die Hälfte der Medaille.
Ich denke, so faszinierend der Gedanke ist, sorum ist es zu einfach.
Wären mehr Laien von Gott bis ins Mark ergriffen, so wäre der Boden auf dem die Priester wachsen gesünder und somit der Baum besser.
Ist wie im Garten, wenn der Boden nix mehr ist, ausgelaugt, mager, am Nordhang und beständig im Schatten, und keiner, der gießt, so kann man da die edelsten Gewächse pflanzen, das wird einfach nix!
Guradini sagt es mehrmals, christliche Jungfräulichkeit wächst aus der christlichen Ehe, christliche Armut (in Bezug auf Franz von Assisi, sagt er das) wächst aus dem christlichen Besitzen.
Und so ist es wohl!

Vorbild der Wahrheit

Derzeit wird in München das Leben des seligen Paters Rupert Mayer verfilmt. Er ist wohl einer der bekannteren der 9000 Priester, die in totalitären dunklen Zeiten zur Wahrheit der Verkündigung standen und sich auch durch Repressalien und Todesdrohungen nicht davon abbringen ließen, Gottes unveränderlicheWahrheit zu verkünden und danach zu handeln.

Hier sind die ersten Bilder vom Set:





Hoffen wir, dass dieser Film alle die aufrüttelt, die glauben, sie müsten auf Druck des Linken Mainstreams und der ihnen folgenden MSM  die Wahrheiten Gottes dem Zeitgeist anpassen.
Seien wir froh, dass es diese Vorbilder gibt, die uns heute zeigen, dass die Wahrheit Gottes auch die dunkelste Zeit erleuchten kann.... und dass es sich nicht lohnt, "mitzumachen".

Jetzt gibt es auch eine weiterführende Info bei den Münchner Kirchennachrichten.

Nachtrag zum 90. Geburtstag von Georg Ratzinger

Das Bayerische Fernsehen brachte gestern einen kurzen Bericht über die Geburtstagsfeier in Mater Ecclesiae.



Ein kurzer exklusiver Einblick in die Wohnumgebung des emeritierten Papstes.

Schön zu sehen, dass auch in den Räumen von Mater Ecclesiae die Weihnachtsbäume noch nicht "weggeräumt" wurden.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Oooh wie süß! Eisbär-Zwillinge in München ....

Fundstücke des Tages



Gefunden bei blogger bellfrell ( der wiederum wurde  im Kommentarbereich von Cicero fündig) und unser Dank gilt elsa- die uns aus dem Herzen spricht.  Klicken

Elsas Wunsch

In etwa das selbe, aber deutlich ausführlicher beschreibt dieser Artikel das Thema.
Sehr treffend ist hierin die Beschreibung der gelenkten Journaille mit dem englischen Wort "Presstitutes".
Und nachdem die FAZ bereits angefangen hat, die Hetzkampagne wieder hochzufahren, weil es eine neugegründete Gruppe "Una sancta cattolica" tatsächlich gewagt hat, den Limburger Bischof um Rückkehr zu bitten. Nun ja, elsa hat ja schon klar gemacht, woran es dem Herrn Deckers von der FAZ wirklich fehlt.

Manif-pour-tous-Italia

Am 11. Januar fand in Rom auf der Piazza Santi Apostoli die erste große Demonstration von Manif-pour-tous-Italia statt, die sich wie ihr französisches Vorbild den Schutz der Familie, der Ehe und des Rechtes der Kinder auf Vater & Mutter auf die Fahnen geschrieben hat. Anlass sind Bestrebungen des italienischen Parlaments diese aufzuweichen und anderen Lebensformen gleichzustellen.
Von den vielen,vielen Kardinälen und Bischöfen, die in der Ewigen Stadt versammelt und wichtig sind, war nur einer, ein einziger, als Hirte seiner Schar zugegen und nahm an der Demonstration teil: Kardinal Burke.
Hier der Originalbeitrag ( "Burke, der einzige Hirte, der bei seinen Schafen war") eines Teilnehmers: klicken und hier die Übersetzung von Rorate Caeli:   klicken   

Wir gratulieren !

Heute feiert Msgr. Georg Ratzinger als Gast seines Bruders in Mater Ecclesiae seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen Gottes reichen Segen.
Zur Feier des Tages und als Hommage für den Domkapellmeister i.R.hat ein italienischer blog dieses Video zusammengestellt, das wir dankend übernehmen:


               

Quelle:  klicken

up-date
Der Geburtstag begann mit einer feierlichen musikalischen Messe, gefolgt von einem festlichen Frühstück mit Gratulanten, die ihre Glückwünsche aussprachen oder sangen. Heute Nachmittag wird es zur Feier des Tages ein Festkonzert zu Ehren des Jubilars  geben-ebenfalls mit zahlreichen Gästen -unter ihnen auch der Präfekt der Glaubenskongregation EB Müller.
Quelle Radio Vaticana it.   

Der BR
hat ebenfalls eine schöne Seite mit Bildern und Interviews zu Ehren des Jubilars zusammengestellt.
Am Sonntag, 19. Januar gibt es im Bayerischen Fernsehen um 09:45 eine Sondersendung "Herzlichen Glückwunsch, Georg Ratzinger"

Dienstag, 14. Januar 2014

Bestürzendes von einem Mitglied des ZDK

Zu Beginn möchte ich vorausschicken, dass ich durchaus verstehen kann, auch wenn ich das nicht richtig finde, wenn einer der Ansicht ist, "deine Kirche ist doch das allerletzte" und "Interessiert mich nicht, was die Kirche lehrt!"
Ich erwarte dann von einer solchen Person, dass sie sich dann auch entsprechend verhält und nicht im Namen selbiger Kirche auftritt. Klar, wegen des "Buberschen Zweifels" "Vielleicht ist es doch wahr" versteh ich schon, dass man eben genau nicht austritt, aber darum geht es nicht.
Es ist mir schon klar, dass man da zu Beginn einigen Missverständnissen aufsitzen kann. Ich meine wer weiß schon ob das "K" in irgendeiner Abkürzung für katholisch oder für kommunistisch steht?.
So kann es schon geschehen, dass ein ehemaliges KBW Mitglied in ein Zentralkomitee gerät und aus der Abkürzung ZDK halt schließt, es handle sich um das Zentralkomitee der deutschen Kommunisten.
Nur, denke ich mal, müsste sich die Erkenntnis, im verkehrten Club gelandet zu sein, dann schon über kurz oder lange ergeben.
Also um was geht es? Der  Landesvater Baden-Württembergs hat sich geäußert, er bezeichnet die Gegner des angedachten Bildungsplans, die von ihrem Recht sich frei zu äußern, mittels einer Petition Gebrauch machen, als "religiös imprägniert".

Gebetsvigil für die Messe im Ordo Antiquior Romanus



So leicht lassen sich die treuen römischen Gläubigen, die -was ihnen nach dem Motu Proprio erlaubt ist- ihr Herz an die Messe im Ordo Antiquior Romanus gehängt haben, insbesondere in den uralten, römischen Kirchen, in denen sie viele Jahrhunderte so gefeiert wurde wie in der Patriarchalbasilika Santa Maria Maggiore- nicht von ihrem Anliegen abbringen.
Man verbietet den zelebrierenden Priestern von der FFI die Zelebration und Ruhe ist. Nein.
Die Gruppe Coetus Summorum Pontificum hat für den 25. Januar um 16:00 zu einer Gebetsvigil  und zum Rosenkranzgebet in der Cappella Cesi  in Santa Maria Maggiore aufgerufen, in der vor der Ikone der Heiligen Gottesmutter Salus Populi Romanum, die schon unter den großen Päpsten der Frühzeit die Römer vor größtem Unheil bewahrte, die Heilige Jungfrau um Beistand und Fürsprache zur Gewährung der traditionellen Meßfeier im Ritus der Römischen Kirche gebeten werden soll.
Gleichzeitig hat Coetus Summorum Pontificum einen Brief mit der Bitte um Wiederzulassung ihrer Tradition an Papst Franziskus geschrieben.

Quelle: Messa in Latino klicken

Das Ende des Medienjubels?

Er hat das "A"-Wort benutzt!


Zum erstenmal seit seinem Amtsantritt, der ja von den MSM euphorisch gefeiert wurde, hat Papst Franziskus deutliche Worte ausgesprochen ... und schon werden die deutschen Medien zu einem Haufen aufgescheuchter Hühner.
Beginnen wir mit der SZ. Darüber hat sich der Südwatch-Blog schon so seine Gedanken gemacht und dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen.
Die anderen - SPON u.ä. - waren wohl so geschockt vom "A"-Wort, dass es ihnen die Sprache verschlagen hat und sie deshalb brav die dpa-Meldungen abgeschrieben haben. Nicht ohne trotzig darauf hinzuweisen, dass der Papst noch vor ein paar Monaten in seinem Civita Cattolica Interview etwas gaaaaaanz anderes gesagt hätte, nämlich, dass die Kirche doch über solche Themen wie "Sex außerhalb der Ehe", "wiederverheiratete Geschiedene" oder eben "Abtreibung" nicht mehr so viel reden sollte, ... Das hatte die Damen und Herren der Presse derart euphorisiert, dass sie den letzten Teil des Satzes "da die Lehre der Kirche ja bekannt sei" nicht mehr wahrgenommen haben.

Deshalb haben wir jetzt mal wieder wirklich was zu lachen.

Mariage pour tous

nur nicht für den französische Präsidenten!
Der kommt ganz ohne derlei bourgeoisen Firlefanz aus. Nach der Cohabitation mit Madame Royal- und der mit seiner jetzigen Lebensabschnittsgefährtin Valerie Trieweiler, die als "premiere dame" vom Steuerzahler finanziert, im Elysee residiert, sich in einem eigenen dito Büro nebst Mitarbeitern, tatkräftig in die Politik einbringt ( Euphemismus für einmischt), hat Monsieur Le President de la Republique seine präsidiale Gunst nun einer jungen Schauspielerin zugewandt und wird von seinem Leibwächter auf dem Motorroller-unter einem Vollintegralhelm nur notdürftig getarnt-zu den allfälligen Rendezvous befördert. Das läßt sich viel praktischer an- so ganz ohne Trauschein-und das hat er dann seinen glorreichen Vorbildern, voran natürlich dem Sonnenkönig Ludwig XIV aus der Dynastie der Bourbonen, voraus, die ihre zahlreichen Mätressen vor einer legitimen Gattin rechtfertigen mußten.....Madame Trieweiler allerdings, sonst um kein zickiges Wort verlegen, zeigt sich dieser Herausforderung nicht gewachsen, kann einer ménage à trois nichts abgewinnen und hat sich zu einer "Schlafkur" in eine Klinik zurückgezogen. ( Devise: nicht aussitzen sondern ausschlafen).
Heute soll sich der stolze "premier amoureux", der seinem eigenen Marriage-pour-tous-Gesetz nicht Folge leisten will, den interessierten Fragen der Presse stellen. Für uns stellt sich u.a. die Frage, ob der unbeliebteste Präsident seit Menschengedenken vielleicht hofft, durch eine amour fou das Herz seiner Landsleute zurückerobern zu können, während vor der Tür die Taxifahrer streiken und Paris mit ihren auf den Straßen abgestellten Taxis lahmlegen und auf seine Anregung hin selbst Rentner mit Kleinstrenten zur Steuerkasse gebeten werden.

aus unserer Klatschspalte

Fundstück: Bruderliebe im Bischofsamt

so wie manche deutschen Hirten sie verstehen.... gefunden beim Kreuzknappen:    klicken
Die PNP berichtet, ihr lägen Informationen vor, nach denen ein-oder mehrere deutsche Bischöfe nach Rom gereist seien, um Papst Franziskus davon abzuhalten, den Präfekten der Glaubenskongregation in den Kardinalsrang zu erheben. Man habe u.a. Zeitungsausschnitte mit Zitaten von Hans Küng dabei gehabt, in denen der den Erzbischof massiv kritisiert und einen "neuen Ottaviani" nennt, was in den Augen unseres Althäretikers anscheinend die schlimmstmögliche Bezeichnung ist, auch "Zeit"artikel sollten den mißgünstigen Mitbrüdern im Bischofsamt als Munition dienen. Zu eigenen, fundiert vorgetragenen Meinungen scheint es bei diesen Herren allerdings nicht gereicht zu haben-oder es magelte am Mut, eine solche vorzutragen und zu verantworten. Kein Mannesmut vor Papsthronen also.
Es ist sicher kein gutes Zeichen, daß uns diese Meldung überhaupt nicht wundert.
Quelle: Passauer Neue Presse

Montag, 13. Januar 2014

Gedanken zum innerkirchlichen Spartrip

das folgende ist mir einfach spontan durch den Kopf geschossen, weil ich seit frühester Kindheit immer wieder mit Leuten zu tun habe, die echt dickes Geld haben und der Ansicht sind, wenn sie alle Gemüseabfälle in die Suppe tun, dann erwerben sie sich damit einen besonders guten Platz im Himmel.
Ich kenne Leute die besitzen neben ihrer Rente 2 Mietshäuser in der Innenstadt, einer bekannten, teuren Großstadt und schneiden die Inkontinenzeinlagen in der Mitte durch, weil die ja Geld kosten und man ja sparen muss. Ich kannte einen echt vermögenden Mann, der band sich die Hosen mit Bindfaden zusammen, weil ein Gürtel ja Geld kostet. Könnte von dieser Sorte seitenlang wahre Geschichten  erzählen, die total absurd  und dabei unendlich traurig sind.
Jeder, der bei sowas mal nebendran stand, weiß wie sehr man sich damit blockieren und das Leben schwer machen kann und ich frage mich schon länger, warum die Kirche plötzlich auch auf dem Trip ist.
Es wäre einfach nett,. wenn mir mal wer erklären würde, was daran schlecht ist, wenn es dem Menschen materiell gut geht. Schließlich und endlich ist das doch die Motivation für all die Leute, die von woanders zu uns kommen.
Im Grunde ist Geld doch  nur ein bisschen bedruckter Stoff mit dem man sich lauter, im Grunde Überflüssiges kaufen kann, was  jedoch Vergnügen macht und es einem erlaubt, der Anweisung Jesu für diesen Fall zu folgen, sich nämlich entweder mit dem ungerechten Mammon Freunde zu machen, oder ihn an die Armen zu verschenken.

Auch die Nichternennungen sprechen eine deutliche Sprache

Neben den zahlreichen Kardinalsernennungen sind die Nichtnominierungen fast ebenso interessant und aussagekräftig. Wer wird nicht Kardinal?
Wenden wir uns den Europäern zu, die nicht in die Schar der Purpurträger aufgenommen wurden:
Da wäre zu allererst der Patriarch von Venedig, Francesco Moraglia, zu nennen, dessen Amt traditionell mit dem Kardinalshut verbunden ist und dessen Nichternennung eine laute Sprache spricht, ebenso wie auch die Nichtberücksichtigung des Erzbischofs von Brüssel/Mechelen André-Joseph Léonard - in seiner Diözese Dauerziel kirchenfeindlicher Agitation und körperlicher Übergriffe durch Femen-Hysterikerinnen - gegen beide Hirten sprechen zweierlei Tatsachen: sie waren treue Gefolgsmänner des "verehrten" Vorgängers und sind, was ihr Kirchenverständnis und ihre Theologie angeht,  beide konservativ.
Der dritte im europäischen Bunde scheint der Bibliothekar der Sanctae Romanae Ecclesia, der französische Dominikaner Jean-L. Bruguès zu sein, der als er noch Sekretär der Kongregation für die Katholische Erziehung war, der Ernennung des Bergoglio-Intimus und jeztigen Ghostwriters Victor Fernandez zum Rektor der Katholischen Universität Buenos Aires sein placet verweigert hatte.*
Für den südostasiatischen Raum springt eine weitere "Nichtnominierung" ins Auge: die des ebenfalls dem Traditionellen zugeneigten Erzbischofs der größten Diözese der Philippinen, José Palma.
Nebenbei bemerkt: daß die deutschen Medien redaktionsauf redaktionsab dem nominierten Präfekten der Glaubenskongregation EB Müller reflexhaft das Attribut "umstritten" anhängten, ist nicht weiter verwunderlich und nur ein weiterer Beweis ihrer normierten Denkschablonen.

Quelle: Sandro Magister/Espresso
http://magister.blogautore.espresso.repubblica.it/2014/01/12/i-nuovi-cardinali-i-promossi-e-gli-esclusi/

Nicht schlecht zum Obengesagten paßt auch dieser Beitrag  klicken

* hier danken wir Kommentator Michael für seinen korrigierenden Hinweis.

Forever Young - lesenswerte Ratzinger-Texte, die zweite

Nachdem wir gestern einen sehr alten Text von Josef Ratzinger aus dem "Hochland"-Magazin veröffentlichten, freuen wir uns darüber, dass alte Ratzinger-Texte auch an anderer Stelle der Blogozese sich großer Beliebtheit erfreuen.

Gestern wurde dieser Link schon eifrig rumgetwittert, aber wir denken, er ist es wert, auch hier nochmal drauf hinzuweisen:
Der Blogbeitrag von "Invenimus Messiam" behandelt einen Auszug aus dem Buch "Glaube und Zukunft". Und wir lesen auch dort, dass die Gedanken unseres emeritierten Papstes Benedikt so aktuell sind wie eh und je.

Neue Weltbild-Eigner in Sicht?

"Wir sind Kirche" will Weltbild übernehmen?


Der Senf des Tages!
So oder so ähnlich tönt es gerade wieder durch die Medien. Die ganzen Spezialisten, die selbst noch gar nichts zustande gebracht haben, kommen jetzt wieder aus ihren Löchern. So weiß der "Katholik" W. (das ist der von Wisiki, der gern gesehene Gast in den Medien, der immer auftaucht, wenn's gegen die Kirche geht) lt. BR-Online:
"Auch bei der Laienbewegung «Wir sind Kirche» heißt es, offensichtlich hätten interne Differenzen zwischen den kirchlichen Gesellschaftern eine entscheidende Rolle gespielt. Man könne nicht ausschließen, dass konservative Kirchenkreise - auch aus Ärger über einstige Erotikangebote in der Produktpalette - ganz bewusst versucht hätten, den kirchlichen Medienkonzern zu zerschlagen, sagt «Wir sind Kirche»-Sprecher Christian Weisner."

Dass sich auch der Oberspezialist Bsirske von ver.di in ähnlicher Weise äußert - geschenkt. 
Aber wir schlagen vor: 

Sonntag, 12. Januar 2014

Familienfreundliche Bundeswehr, Neues aus Absurdistan, oder difficilis est satiram non scribere

Die Meldung  ist ja mittlerweile von der t-online Startseite verschwunden, aber ich fragte mich trotzdem ernsthaft, ob eventuell heute Faschingssonntag ist.
Also Frau von der Leyen,  die  schon, als sie noch Familienministerin war, von uns den Titel 'Leymutter der Nation' verliehen bekommen hat,  die, naja dafür kann se ja nix, ihre eigenen 7 Kinder, wohl  genau nicht selber erzogen hat und sich nie, nie Gedanken drum hat machen müssen, dass der liebe Kurze schon wieder gewachsen ist und  schon wieder neue Klamotten braucht, die einfach Geld kosten, der es, wenn sie dann doch mal den lieben Kleinen eigenhändig Klamotten gekauft hat, total egal war, ob sie in Sigikid, dem Kaufhof oder bei Aldi gelandet ist, weil sie, und ich gönn´ ihr das ja auch, nie und nimmer aufs Geld hat guggen müssen, diese Dame, die  wohl selber auch schon mit Nurses und Nannies und  teuren Pensionaten beglückt worden ist;
Also diese Oberschichtdame, die es , wie es ihrer Klasse oder Schicht, oder wie  immer man das nennen will, schon immer gemäß ist, ihre Kinder  nicht selber zu erziehen....hatten doch schon die ollen römischen Patrizier ihre Ammen und Pädagogossklaven und all das... Also diese Frau, die sich nie und nimmer mit den Niederungen des Daseins normaler Frauen hat beschäftigen müssen, will uns also damit beglücken, dass auch normale Leute ihre Kinder fremd betreuen wollen können müssen, und dazu hat sich sich die Bundeswehr ausgesucht.
Man lese selber!
Ich muss vorausschicken, dass es mir völlig wurscht ist, was jemand mit seinem Geld macht. Ein Bischof von Limburg kann sich von mir aus vergoldete Wasserhähne installieren (der von Freiburg auch) , eine Frau Merkel Krücken aus Platin machen und  eine Frau von der Leyen ihre Kinder jeden Morgen mit dem Taxi zur Schule fahren lassen, aber ich krieg die Krise, wenn die Leute ihren eigenen Luxuslebensstil, den ich ihnen gönne, (haben ja  meist sonst nix anders, die armen Reichen) als das nonplusultra verkaufen und es armen Leuten aufdrücken wollen.
Chesterton polemisiert irgendwo  (finde die Quelle leider nicht mehr) über diejenigen, die formal für die Armen sind und denen nix anders, einfällt, als den Armen ihren einzigen Reichtum zu nehmen, nämlich die Kinder. Chesterton  sollte dringendst selig gesprochen werden, aber das nur nebenbei.