Mittwoch, 30. April 2014

Buon Pranzo!

Oder wie man als Theologe heute zu Ruhm und Ansehen kommt.

Das fehlt mir noch in meiner Sammlung: Bevor ich in die Kirche eingetreten bin, habe ich mich - um wirklich sicher in meiner Entscheidung zu werden, mit allerlei Büchern eingedeckt, die mir den Eintritt in die Kirche ausreden können. Da waren so seltsame Blüten dabei wie "die Irrtümer des neuen Testaments" oder "die verbotenen Evangelien" oder "das Ur-Evangelium"  usw. Hat alles nix genutzt und ich bin trotzdem in die Kirche eingetreten und habe es nicht eine Sekunde bereut....
Die Bücher stehen im Schrank und wurden niemals mehr angerührt. Aber jetzt hat der italienische Priester und Theologe Cesare Pagazzi ein Buch auf den Markt gebracht, wo ich doch ins Grübeln komme.
Der behauptet nämlich, der auferstandene Jesus hätte für seine Jünger gekocht - und er liefert auch gleich das passende Kochbuch dazu. Der Catholic Herald berichtet in einem längeren Artikel darüber und beschreibt dass das Buch "La Cucina del Risorto" in Italien auf große Beachtung stößt.
Pfarrer Pagazzi ist der Meinung, dass Jesus selbst gekocht hat und dass er es durchaus verstanden habe, kulinarische Künste zu vollbringen .... Jesus hat viele Wunder vollbracht, das lehrt uns die Heilige Schrift, warum nicht ein 5-Gänge Menü mitten in der Wüste? Vielleicht haben die Evangelisten einfach vergessen das aufzuschreiben. Kann ja mal passieren.


Kindermund ....







Ich denke, die sollten wir auch mal alle zu Schwester Robusta in den Kommunionunterricht schicken.




"Die Kirche lebt, die Kirche ist jung."

Das dokumentiert sie auf diesem Repubblicca-Video
Link
Bitte ein bißchen Geduld- das Video- sowohl vom link als auch das eingebettete- startet zeitverzögert.....



Die Kirche ist jung - auch Alipius hat es heute beeindruckend dokumentiert ;-)

Gaudium Fidei!

besonders gut bei den vielen Begegnungen des Papa emeritus am Rande der Hl- Messe zu spüren und zu sehen.
Und allen denen zur Prävention empfohlen, die zu Depressionen neigen. Die Bilder des Osservatore Romano können wir  leider nicht einbetten, aber mit den Links funktioniert es ja auch:

Klicken

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Und unter http://www.photovat.com kann man sämtliche Fotos der Heiligsprechungsmesse abrufen.
Einfach auf "Eventi 2014" klicken, dann "Aprile", dann "Cannonizzazioni". Die Bilder der Begrüßung von Papst Benedikt und den Kardinälen gibt's dann unter "Celebrazione Santa Messa I Parte"

Dienstag, 29. April 2014

Weil´s so schön war

Weil´s so schön war:  noch ein Video, das die Teilnahme des Papa  emeritus an der Heilgsprechung zusammenfaßt :
Der Sprecher betont u.a. das gute, freundschaftliche Einvernehmen Papst Benedikts mit dem italienischen Staatspräsidenten Napolitano- der Sprecher nennt es eine große Freundschaft-das sich auch in der Freude beider bei der Begrüßung zeigt.
Und er erwähnt die berühmte Schwester Tobiana, den "Schutzengel" Papst Johannes Pauls II



Der Emeritus und Suor Tobiana, die dem nun heiligen Papst Johannes Paul II während seines gesamten Pontifikates diente.

Noch ein Fundstück

Anläßlich des Feiertages der Hl. Katharina von Siena erfreut uns elsalaska gleich zweimal:
zuerst mit diesem (mit freundlichem Gruß an die kdf) klicken  und dann noch mit diesem: klicken

                                           Heilige Katharina bitte für uns !


                           

.... aus berufenem Munde

Das Fundstück des Tages:


Alexander Kissler hat ja so recht. Er greift in seinem dieswöchigen Konter den nicht mehr übersehbaren Rückgang der Verkaufszahlen auch bei den "seriösen" Medien auf (er meint damit Zeit und FAZ), die ja immens verloren haben.
Unter dem Titel "Hochmut nach dem Fall" beschreibt er im CiceroOnline (was dann auch im Focus erscheint), wie die Zeitungen an ihren Lesern vorbeischreiben:
"Die Entfremdung macht Fortschritte. Leser an Medium: du lügst, es ist ganz anders. Medium an Leser: Schnauze."

Wunderbar geschrieben und formuliert, wie wir es von Alexander Kissler gewohnt sind und mit nachprüfbaren Fakten via ivw.eu hinterlegt.
Ein echtes Lesevergnügen!

Was zu tun ist?

Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist mit der Doppelheiligsprechung von dem aktuellen Papst unter sozusagen aktiver Mitwirkung seines Vorgängers. Und im Gegensatz zu dem was der Vaticanist G. Galeazzi hier so schreibt, heilt bei mir überhaupt keine Wunde, wenn beide Päpste vor aller Welt freundschaftliche Umarmungen austauschen.
Ich versteh dann nur einfach die Welt immer noch nicht, die ich seit dem 11.2.2013 nicht mehr versteh!
Aber ich wehr mich auch dagegen, aus JPII einen unheiligen Papst zu machen, auch wenn ich nicht umhin kann, in der Heiligsprechung  Johannes XXIII einen seltsamen Akt zu sehen.
Ich meine, in meiner Jugend, da fand sich in den Bücherschränken gebildeter Leute so Büchlein wie  "Anekdoten über Johannes", "der lächelnde Papst" u.ä. und jeder, der was auf sich hielt, zitierte gerne, vorzugsweise in kirchlichen Sitzungen irgendwelche witzigen Bonmots von Johannes XXIII  "Hier sitze ich, ich kann auch anders!".
Mein Onkel der den Nuntius Roncalli in der Kriegsgefangenschaft (Priesterseminar im Kriegsgefangenenlager in Chartres)  kennengelernt hatte, war eh ganz begeistert von ihm.
Aber, wie gesagt, das war damals Ende der 60er und mittlerweile ist es so, dass mir letzte Woche im Wartezimmer, ein Mann gegenüber saß, der erklärte seiner Frau "Also am Sonntag, da wird unser Papst (der Mann ist aus Polen) heiliggesprochen und der andere, das ist der, der nur kurz dran war..." ich habe dann versucht zu erklären, wer Johannes XXIII war, aber merkte, damit konnte keiner was anfangen.
Ja es können einem schon seltsame Gedanken durch den Kopf gehen, aber ich denke auch, es ist nix wie eine Versuchung all diese vielen Irritationen.
Weil man muss einfach festhalten, dass alles auf dieser Welt in die Abteilung "gefallene Schöpfung" gehört und wir natürlich alle angekränkelt sind von der vaterlosen Gesellschaft und trotzdem uns alle, so wie im Grunde Brunhild, trotz aller Emanzipation, nach einem sehnen, zu dem wir aufblicken können, nach einem, an dem wir uns festhalten können, spirituell fast am Ende sind von der ständigen Erfahrung von Vorläufigkeit und Unzulänglichkeit von uns selbst und von den anderen.
So ist schon klar, dass man im Heiligen gerne den sehen täte,  er "immer recht hat", aber ein einfacher Blick ín eine handelsübliche Sammlung Heiligengeschichten zeigt, dem ist nicht so!

Montag, 28. April 2014

Kleiner Nachtrag zum 4 Päpste-Tag

heute mit Bildern von "nur" zwei von ihnen
Eine Video-Collage : "Benedikt XVI und Johannes Paul II: eine Freundschaft."

Die 700 Quadratmeter & die Medien - Kardinal Bertone wehrt sich.

Wie uns eigentlich schon vorher klar war, hat sich erwiesen, daß die ganze Geschichte von der luxurösen 700qm-Wohnung Bertones  -mit dem resultierenden, wohl orchestrierten furor populi- eine Fälschung war, auf die alle -aber wirklich alle- Gazetten flogen wie Fliegen auf- nun ja.
Das zugegeben etwas flaue Dementi Pater Lombardis konnte daran nichts ändern, es wurde nicht zur Kenntnis genommen.
Zu schön war der wohlfeile Zorn auf den vermeintlichen Sünder im Purpur, der natürlich zwecks besseren Kontrastes gegen den bescheidenen Papst gestellt wurde, der sogar so bescheiden ist- wie uns gestern SpOn allwissend aufklärte- während der Hl. Messe seine Protzmitra gegen den bescheidenen Pileolus auszutauschen.
Nachdem auch in Italien die Medien aller Art gar nicht genug von diesem Sündenfall bekommen können- sie hoffen möglicherweise auf ähnliches Jagdglück, wie es ihre deutschen Kollegen in der causa Limburg hatten- und schmücken es je nach Phantasiebegabung immer weiter aus, wird es Zeit, ein wenig auf die Fakten zu schauen.

Jetzt hat Kardinal Bertone sich selbst geäußert und einen Brief an die Wochenblätter der Diözesen von Vercelli und Genua.geschrieben:    klicken

"Egregio Direttore,
In den vergangenen Tagen haben verschiedene Medien in böswilliger Weise über die Wohnung, die ich künftig im Vatican bewohnen werde, gesprochen und um die Aufstellung des medialen Prangers zu begründen, die Quadratmeterzahl verdoppelt.

Der Psalm der heutigen Lesung

Warum toben die Heiden,
was schmieden die Völker nichtige Pläne?
Die Könige der Erde erheben sich,
es haben sich verschworen die Großen
gegen den Herrn und seinen Gesalbten



Lasst uns ihre Fesseln zersprengen,
und von uns werfen werfen ihre Stricke!
Der in den Himmeln thront, er lacht;
ihrer spottet der Herr.

Einmal aber spricht er zu ihnen im Zorn,
schrecklich herrscht er in seinem Grimm sie an:
Ich selber habe meinen König bestellt
auf Zion, meinem heiligen Berg.

Den Beschluss des Herrn will ich verkünden:
Der Herr sprach zu mir:
Mein Sohn bist du,
ich habe dich heute gezeugt.
Verlange von mir
und ich will zum Erbe dir geben die Völker
zu deinem Eigentum die Enden der Erde.
Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule
wie Krüge aus Ton sie zertrümmern..



Wohlan Ihr Könige, kommt zur Einsicht!
Lasst euch warnen, ihr Beherrscher der Erde!
dient dem Herrn in Furcht und huldigt ihm!
Unter Beben erweist ihm Gehorsam.
Dass er nicht ergrimme
und ihr auf dem Weg nicht verderbt,
wenn bald entbrennt sein Zorn!
Selig dann alle, die zu ihm flüchten.

... and the Winner is:

Es war ja alles gut und schön heute, die Medien haben die Heiligsprechung der beiden Päpste gewürdigt und es gab kein Blatt, was sich diesem Großereignis entziehen konnte .....

... aber es war auch Sonntag und da nimmt so ein Redakteur gerne mal eine Auszeit und lässt die Praktikanten arbeiten.

Deshalb gab es auch heute in den Deutschen Medien den einen oder anderen Ausfall.

Der Preis für den "Lacher des Tages" (oder auch für gar keine Ahnung) geht an Spiegel Online. Die wollten irgendwie mal wieder den "Bescheidenheitspapst" ausrufen und vergaloppierten sich komplett:
Spiegel Online kommentiert die Heiligsprechung:
Quelle: Screenshot aus der SPON-Bildergalerie
"Zu Beginn des Gottesdienste tauschte Franziskus seine Mitra - die zeremonielle Kopfbedeckung - mit dem bescheidenen Scheitelkäppchen ....

Oh was sind wir bescheiden ... WOW! Hätten sie in den letzten Jahrzehnten mal genauer hingeguckt, hätten sie festgestellt, dass jeder Papst und jeder Kardinal das genau so macht ....


Sonntag, 27. April 2014

Der 4-Päpste-Tag.

Der 4 Päpste-Tag, selbst in der ereignisreichen Geschichte der Kirche und des Papsttums eine Rarität, begann früh.
Hunderttausende hatten bei zweifelhaftem Wetter in Straßen und einigen Kirchen rund um den Petersplatz übernachtet, um heute möglichst nah am Geschehen vor der Basilika sein zu können, möglichsrt nah mitzuerleben wie Papst Franziskus, in Anwesenheit von Papa Emeritus Benedetto, die Vorgänger Johannes XXIII und Johannes Paul II heilig sprach.
Als die Absperrungen dann um 5:30 geöffnet wurden, füllte sich der Platz zwischen den wie mütterliche Arme ausgebreiteten Bernini-Colonnaden innerhalb von Minuten, als die Messe begann standen die Gläubigen und Pilger bis zum Tiber. Ungefähr 1 Million sollen es gewesen sein- allein 100.000 aus Polen, die mit 76 Sonderbussen, 6 Sonderzügen und Sonderflügen angereist waren.
21 Staatsoberhäupter und Regierungschefs waren gekommen, um den beiden neuen Heiligen die Ehre zu erweisen, unter ihnen der spanische König Juan Carlos, der belgische Ex-König Albert II und der regierende Großherzog von Luxemburg. Der polnische Staatspräsident führte eine große Delegationan an, zu der auch Premierminister Tusk sowie der frühere Solidarnoszführer Walesa gehörte.
Die Wertschätzung sowohl des katholischen Glaubens als auch der beiden neuen Heiligen durch die deutsche Regierung zeigte sich auch in der Zusammensetzung der offiziellen Delegation, man schämt sich fast, es zu schreiben:  Frau Andrea Nahles und Herr A.Singhammer. Man hatte also nicht einmal die zweite sondern allenfalls die Dritt-Besetzung für angemessen befunden. Selbst die EU - nun auch nicht gerade ein Paradebeispiel für christliche Neigungen war erheblich hochrangiger vertreten: Besondere Gäste:  klicken
Auch der deutsche Klerus war nicht überrepräsentiert: lediglich Kardinal Marx und Bischof Genn hatten den heutzutage nicht mehr allzu beschwerlichen Weg über die Alpen auf sich genommen.



Vor der Eingangsprozession erschien, von Erzbischof Gänswein begleitet, der Papa emeritus- der von langanhaltendem Beifall und Benedettorufen begrüßt wurde. Das Bayerische Fernsehen freute sich über den Applaus und die Benedettorufe für den "bayerischen Papst" Klicken . Hier die gesamte "Rundschau" Klicken
Der Rundschau-Film wurde auch von der Tagesschau übernommen, allerdings mit neuem Text hinterlegt. Positiv berichtete auch das ZDF-heute: Klicken
Hier einige Fotos:    klicken
An seinem Platz angekommen , galt es für Papst Benedikt viele Hände zu schütteln und viele Weggefährten zu begrüßen- unter ihnen auch den italienischen Staatspräsidenten.
Besonders herzlich fiel die Begrüßung durch Papst Franziskus aus- wie dann auch der Abschied nach Ende der Heiligen Messe.

Die schönsten Bilder des Tages!






FAZ und SPON schrieben hierzu den KNA-Test:
"Auch der emeritierte Papst Benedikt XVI. zelebrierte die Messe mit, jedoch nicht am Altar, sondern bei den Kardinälen. Als er erschien, brach langer Applaus auf dem Petersplatz aus. Franziskus begrüßte vor dem Beginn der Messe seinen 2013 zurückgetretenen Vorgänger."
Inzwischen hat man es bei der FAZ schon wieder relativiert: 
"Franziskus leitete die rund zweistündige Feier; sein direkter Vorgänger Benedikt XVI. (2005-2013) nahm ebenfalls teil. Der emeritierte Papst, der ansonsten zurückgezogen in einem Kloster im Vatikan lebt, hatte eine Einladung von Franziskus zu der Zeremonie angenommen."
Wer da wohl interveniert hat?
Im Video ist der langanhaltende Beifall ja deutlich zu sehen.

Samstag, 26. April 2014

Wir freuen uns!

Wie schön! Jetzt ist es offiziell bestätigt!

News.va hat die Teilnahme von Benedikt XVI an der Heiligsprechungsmesse seiner beiden Vorgängerpäpste bestätigt. Benedikt wird neben den teilnehmenden Kardinälen sitzen, aber nicht am Altar konzelebrieren.


  • Das Bayerische Fernsehen überträgt am Sonntag live ab 9:45, 
  • das ZDF ist ab 9:30 dabei
  • ebenso übertragen EWTN und k-tv
  • und über's Internet kann man die Messe via C-TV verfolgen oder über die "Pope-App" via iPhone.
Wir freuen uns, unseren Papa emerito zu sehen, zeigt die Teilnahme doch, dass er bei guter Gesundheit ist! 



München November 1980

17 Sekunden einer Begegnung zwischen einem bald Heiligen und einem "optimistischen" Kardinal in München 1980

                

Freitag, 25. April 2014

Exclusive Telefonseelsorge in Rom eröffnet

Die neue Kampagne: "Das Sorgentelefon im Vatikan"
Bild: Montage aus Fotolia, Bild 33207485 (© DOC RABE Media) 
und Wikimedia Commons
Trotz des Trubels um die Heiligsprechung von Johannes Paul II und Johannes XXIII laufen die Alltagsgeschäfte mit unverminderter Aktivität weiter. So wird in der Gerüchteküche besonders heiß weitergekocht, aber manches mal dringt eben doch das eine oder andere nach draußen:
Auf Geheiß einer renommierten Unternehmensberatung soll man sich im Vatikan jetzt dazu entschlossen haben, die seelsorglichen Telefon-Aktivitäten des Papstes auszuweiten, um auf diese Weise seine Popularität weiter zu steigern. Wer Probleme mit den Geboten oder der Lehre der Kirche hat, z.B. gerne den Zölibat abschaffen würde oder gerne Priesterinnen am Altar sieht,

So schnell kann's gehen oder Die Narren sind wieder los

Jetzt wollen alle wieder Christen sein.....

Wenn sogar die SZ über den Kommunal-Wahlkampf in einer Nordrhein-Westfälischen Stadt berichtet, muss dort wirklich was besonders passiert sein.
Ist wohl auch so. Denn ein Blick in die Presseschau zeigte, dass der Neusser Wahlkampf inzwischen in allen großen Blättern Thema ist.
Was ist passiert? Ein Türkisch-stämmiger CDU-Politiker hat mit diversen Werbeartikeln um Stimmen auch unter seinen "Landsleuten" geworben. Darunter war auch eine Tasche, die er wohl in der Türkei drucken ließ, die dann wohl eigenmächtig (sagt er), das türkische Symbol Halbmond mit Stern in das "C" für CDU montierte.


Das Fundstück des Tages

ist ein satirisches. Vorsicht also bei zartbesaiteten Gemütern!
Eye of the Tiber gibt  hier  eine unter Diskretionsembargo stehende Mitteilung Pater Lombardis wieder, nach der aus gegebenem Anlass alle Telefonleitungen, die den Vatican, insbesondere aber die Casa Santa Marta mit der Außenwelt verbinden, bis zum Ende des Pontifikates gekappt wurden.

Das Lied des Tages

Das weckt Erinnerungen: Ein Megahit vom Ende der 70er Jahre!



1977 kam das Debüt-Album von Meat Loaf in USA auf den Markt. Inzwischen ist es eines der Mega-Seller und wurde weltweit über 40 Mio mal verkauft.


Donnerstag, 24. April 2014

Das Tier des Tages:

Pippistrellina ... die gar nicht so lichtscheue Fledermaus, die sich auch hervorragend als Haustier eignet.












Die berühmteste ihrer Art konnte man vor einiger Zeit im Stuttgarter Bahnhof bewundern.  Sie versuchte mit ganzer Kraft den Bau des neues Stuttgarter Bahnhofs zu verhindern und scheute dafür weder Licht noch Lärm:

Der Witz des Tages

Treffen sich drei Pfarrer, unterhalten sich über dies und das und irgendwann stellt sich heraus, dass alle unter Fledermäusen im Kirchturm zu leiden haben. Sagt der erste "Also ich, ich bin da nauf, hab mit dem Luftgewehr wild um mich geschossen, die sind alle zu den Löchern raus geflogen. Und bis ich die Stiegen wieder unten war, saßen die alle schon wieder im Turm!"
Sagt der 2te "Also nee, mit dem Luftgewehr rumballern, das ist doch zu brutal. Ich hab die alle in Käfigen gefangen und hab die Käfige ins Auto geladen und bin 500 km weit gefahren, und hab die dort freigelassen. Bis ich zu Hause war, hockten die schon alle wieder im Turm"
Sagt der dritten "Also ich, hab damit keine Probleme, ich hab die alle getauft und gefirmt. Ich hab keine einzige je wieder gesehen"




Ist ein Papst nur während der Bürozeiten Papst?

Ich habe mir in diversen Diskussionen schon ne Menge Rüffel eingefangen, wenn ich die Sache mit der päpstlichen Unfehlbarkeit erklärt habe.
Sophistische Spitzfindigkeit war so das Standardding.

Ich halte im Grunde die ganze Kirchenverfassung schon für ein hochintelligentes Werk, und die Idee, dass der Papst nur insoweit Papst ist, wie er kein Häretiker ist,  und wenn er irrt, er dann als Privatmann (Honoriusfrage z.B.) irrt, schon für sophistische Spitzfindigkeit, andererseits aber für absolut unerlässlich für das Funktionieren der Kirche, einfach, weil auch Päpste nur Menschen sind.

Man muss einfach dafür sorgen, dass nicht jedes päpstliche Wort sozusagen letzte Verbindlichkeit hat, sondern nur dann, wenn es wirklich letztverbindlich ist.
Man  muss verhindern, dass aus persönlichen Geschmacksfragen und Vorlieben oder auch Abneigungen bestimmter Spiritualitäten, absolute Verbindlichkeit abgeleitet werden kann.
Gleichzeitig muss die oberste und absolute Autorität in Glaubens- und Sittenfragen des Papstes gewahrt bleiben.
So ist das Amt des Papstes ein durchaus hartes und schweres Amt und wenn man das einmal begriffen hat, dann versteht man auch das ganze vatikanisches Gedöns mitsamt Protokoll, das ja auch, unter anderem, den Papst vor sich selber schützen soll, indem es ihn abschottet.

heute vor 9 Jahren

am 24. April 2005 feierte Papst Benedikt XVI seine Inaugurationsmesse
hier geht´s zum Predigttext  :   klicken

hier eine kurze Zusammenfassung


CTV überliefert den Beginn der Zeremonie mit der Verehrung des Hl. Petrus und die feierliche Eingangsprozession




 und hier für die, die mehr Zeit haben die längere Version

Süßes aus Buenos Aires

Mittwoch, 23. April 2014

Maaloula- das gewaltsame Ende einer der ältesten christlichen Städte durch die Hände ihrer "Befreier" im Namen der Religion des Friedens.


Wir haben schon mehrmals über das Schicksal des seit alters her christlichen Städtchens Maaloula in Syrien berichtet. Nun müssen wir es noch einmal tun- und selbst unsere schlimmsten Befürchtungen sind von der grausamen Realität noch übertroffen worden.
Auch für diejemigen, die aus anderen Gegenden der Welt das Tun islamischer Eroberer in christlichen Gegenden kennen (z.B. die Zerstörung und Plünderung griechisch-orthodoxer Kirchen und Klöster durch türkische Invasoren 1974 auf Zypern und folgende)ist dieser barbarische Zerstörungsfuror schockierend.
Befreier nennen sie sich selbst, die syrischen Rebellen, die Jabbat-al-Nuzra-Milizen und ihre Helfer, wie die Hizbollah-Milizen aus dem Libanon, doch für die Christen in den von ihnen "befreiten" Dörfern, Städtchen und Städten kommen sie als Plünderer, Zerstörer und Mörder.
Mörder im Namen der Religion des Friedens- zu der sich zu bekennen, manche der von ihnen Abgeschlachteten ( sie bevorzugen die Methode des Schächtens für ihre christlichen Opfer, wie sie teilweise stolz in Videos dokumentieren) vor ihrem alsbaldigen Tod noch die "Gelegenheit" bekamen, andere nicht. Letztendlich war das Ergebnis gleich.
Mörder im Namen der Religion des Friedens. die -wie es jedenfalls in den von ihnen in Bürgerkriegen ( nicht nur in Syrien)"befreiten" Ansiedlungen aussieht- zum Brauch des Menschenopfers zurückgekehrt ist.

Welches sind die zerstörten Kirchen und Klöster in dem uralten christlichen Städtchen, in dem teilweise noch bis zu seiner "Befreiung" Aramäisch gesprochen wurde ?
Das Kloster Mar al Thakla (Hl. Thekla) die Kirchen des Hl. Georgs, des Hl. Elias und die Klosterkirche Al Sakir ( Hl. Sergius)- aus den ersten frühchristlichen Jahrhunderten.
Und wo sind die verschleppten Waisenkinder und Nonnen des Klosters?
Radio Vaticana berichtet:   klicken 


Zum Tag des heiligen Georg, dem Märtyrer und Drachentöter

Trotz dem alten Drachen !




mit dem Bachchoral "Trotz dem alten Drachen"

grüßen wir alle Georgs, Georges und Jorges zu ihrem heutigen Namenstag. Wir wünschen Gottes Segen und den Beistand des heiligen Geistes.

Mögen sie heute und an allen Tagen bereit sein, sich dem Drachen, woher er auch immer kommen mag, entgegenzustellen und ihr eigenes Blut für die Kirche zu opfern!


Oster-Geschichten

Mit vielen schönen heiligen Messen und viel Freude haben wir die Ostertage hinter uns gebracht.
Das wird es Zeit noch mal innezuhalten und auf die kleinen Begebenheiten zu blicken, die das größte unserer Glaubensfeste so einzigartig machen.

Dazu zählen für mich in München immer wieder die Touristen, die von überallher anreisen, um hier einen "Kurzurlaub" zu verbringen.

Und Ostern gehen auch die Touristen gerne in die Kirche und viele haben sich dafür den Dom ausgesucht. Zum einen ist es schön, zu beobachten, dass die meisten fassungslos sind, dass es kurz vor Messebeginn keine Sitzplätze mehr gibt, nicht mal mehr schlechte. Die Unsitte mit den gezückten Kameras während der Messe bekommt man dann also gar nicht mit, wenn man rechtzeitig da ist. Denn wir Münchner müssen ja unseren Kardinal nicht fotografieren.
Die Ostermesse war ganz wunderbar mit Musik von Haydn, stellenweise lateinischen Chorälen und Gebeten und einer guten Predigt von Kardinal Marx, die man hier nachlesen bzw. -hören kann.


Passau freut sich auf den neuen Bischof - mit gutem Grund!

Wir freuen uns mit!


Dienstag, 22. April 2014

Das muß man gelesen haben!

Was Bloggerkollege clamormeus zu den Phantasienachrichten der medialen Armuts-und Bescheidenheitspolizei über mittlerweile bald hektargroße Luxuswohnungen für "Prunk-und Protz"Kardinäle in Rom schreibt:    
"Brief der Pharisäer des Boulevard an die Geweihten"    klicken

Tante Petras Märchenstunde 2.0 - oder Faktencheck missing in action

Wie schon zum Weihnachtsfest 2012 wollte die ZDF-Märchentante Petra Gerster auch zu Ostern wieder die Zuschauer mit einem ihrer Märchen erfreuen.
Der Held, der in ihren Erzählungen immer wieder zu neuen Abenteuern auf die Reise geschickt wird, heißt "Faktencheck" und zieht aus, um tapfer Licht und Wahrheit ins von Tante Petra ausgemachte Dunkel, das uns nunmehr seit 2000 Jahren umgibt, zu bringen. Tante Petra glaubt nämlich nur an Dinge, die sie entweder selber geprüft hat ( wie z.B. die Inhaltsangabe ihrer Kosmetikfläschchen) oder die andere -wissenschaftlich, versteht sich von selbst- bis zum baldigen Beweis des Gegenteils ermittelt haben. "Alles andere", so spricht sie staunend  in die Kamera: "muß man glauben".
Hatte sie ihn, den Faktencheck -allerdings leider erfolglos- zum 24. Dezember nach Bethlehem geschickt, um dort mit dem Glauben an Ställe, über denen ein Stern steht, an eine Geburt, an den Besuch weiser Männer aus dem Morgenland, Erfüllungen angeblicher Prophetien aufzuräumen und ihren andächtig folgenden Zuhörern die bessere Botschaft zu bringen, sollte er auch diesmal wieder ins Gelobte Land aufbrechen-aber nun nach Jerusalem.
Dort- so hoffte unsere Faktenliebhaberin- würde er alsbald aufdecken, daß es diese Stadt nicht gibt, sie nie gegeben hat, der Zion nicht Zion, der Ölberg nicht Ölberg ist,es einen Garten Gethsemane nie gab, Juden dort niemals lebten. deshalb auch keinen Tempel gebaut, niemals Pessach gefeiert haben, kein Prophet jemals seine Visionen verkündete, die Römer die Festgefügte nie in ihr Imperium integrierten, infolgedessen auch kein Statthalter Pilatus dort Recht (naja) sprach, Kreuzigungen eine gezielte Erfindung späterer Generationen waren.  Faktencheck würde endlich das Rätsel um den Kriminalfall (O-Ton ZDF) eines gewissen Jesus Christus lösen. XY-ungelöst.
Nein, ganz so schlimm war es nicht- aber nicht viel besser. Eine nach aktuellem Dokusoap-maßstab gerichtsverwertbare Antwort auf die Frage: wurde diesem Jesus ein nach geltendem Recht geführter, ordentlicherProzess gemacht?- blieb aus.
Aber- so leid es uns tut, das berichten zu müssen, auch Ostern-wie vorher schon zu Weihnachten- kam Faktencheck nie am ausgewählten Einsatzort an- da erging es ihm nicht besser als schon vielen Heilig-Land-Pílgern und Kreuzrittern vor ihm, angefangen bei Kaiser Rotbart Barbarossa Lobesam.

Montag, 21. April 2014

"Die Emmaus-Methode", ein Fundstück zum Oster-Montag

Wir verdanken das heutige Fundstück "Die Emmaus-Methode"  JoBo72´ Weblog    klicken

 "Die Verkündigung des Evangeliums verlangt eine respektvolle und unaufdringliche Form der Mitteilung, die das Herz anrührt und das Gewissen bewegt; eine Form, die an den Stil des auferstandenen Jesus erinnert, als er sich zum Weggefährten der Jünger von Emmaus machte, die er schrittweise zum Verständnis des Geheimnisses führte durch seine Nähe, durch sein Gespräch mit ihnen und dadurch,  daß er feinfühlig sichtbar werden ließ, was in ihrem Herzen war."
Benedikt XVI



Sonntag, 20. April 2014

Nachtrag zum 9. Jahrestag der Papstwahl am 19.4.2005

Video mit Titel: "Wer ist Joseph Ratzinger?"

Das Video beginnt  mit dem Requiem für den seligen Papst Johannes Paul II- nach 24 Jahren gemeinsamen Weges gehalten vom Kardinalsdekan, mit Auszügen aus der 15 minütigen Predigt, der 2 Milliarden Menschen, ein Drittel der Menschheit, zuhörten.

                     

Und einer Erinnerung an den letzten Karfreitags-Kreuzweg des Wojtyla-Pontifikates mit der Warnung vor dem Schmutz in der Kirche, vor den großen aber leeren Worten, dann an den Lebensweg des Ausnahmetheologen-von Bonn und Münster zu Zeiten des Konzils, über Tübingen während der Studentenrevolte im Zeichen des Marxismus, bis zur Ernennung zum Bischof von München/Freising durch Papst Paul VI, den Präfekten der Glaubenskongregation, der über seine Charakterisierung als Panzerkardinal oder Großinquisitor lächelt und sagt, daß es kein Zeichen von Liebe ist- immer nur ja zu sagen und alles, auch Falsches, zu tolerieren und den Kampf gegen Relativismus und Laizismus, den er nicht aufgegeben hat.

Osterfreude!

Der Hochaltar von St.Peter in München,
im Glanz der Osternacht !
Der Heiland erstand, 
der Heiland erstand,

die Nacht ist verschwunden,
der Tod überwunden

aus ewiger Quelle fließt Leben und Licht
und Mächte der Hölle erschrecken uns nicht.

Alleluja, Alleluja!

Ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Find ich richtig gut von unserem Papst

Papst Franziskus hat am Karfreitag während des Kreuzweges seinen Almosenmeister Krajewski mit 100 Briefumschlägen, in denen ein Ostergruß und je ein 50€ Schein war, auf die Straße geschickt, um das an den Obdachlosentreffpunkten einfach zu verteilen. Gestern war er noch einmal zu einer Unterkunft 30 bedürftiger Frauen unterwegs, die derzeit in der Casa Dono di Maria im Vatican von Missionaren der Caritas betreut werden.
Ich kann nur sagen, find ich einfach Klasse und von daher hier der Link  und hier der Link zu Radio Vaticana Italien.
Wie Msgr.Krajewsjki sagte, sind seine Kassen nun erst einmal leer,

Auf der offiziellen deutschen Radio Vatikan Seite fand sich nur folgende Meldung, die ja auch sehr schön ist, dass der Heilige Vater, die Tradition seiner Vorgänger fortgesetzt hat und den kleinen Patienten im Kinderkrankenhaus Bambino Gesù "Ostersüßes" geschenkt hat.
up-date: Hier -bei VaticanInsider/LaStampa im Artikel von Vaticanista Tornielli  ist nun auch von den über 100 Umschlägen, bestückt mit je 40.-€ oder 50.-€ die Rede;  klicken

Et Resurrexit Tertia Die

                                                Et resurrexit tertia die
                                                h-moll-Messe von J.S.Bach

                  
                         
                              Et resurrexit tertia die 
                        secundum scripturas
                        et ascendit in coelum
                        sedet ad dexteram Dei Patris
                        et iteram venturus est cum gloria
                        judicare vivos et mortuos
                        cuius regni non erit finis.

Samstag, 19. April 2014

Am Tag der Grabesruhe

                                          "Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine"
                                    J.S.Bach Johannes-Passion, Kölner Domchor

                     


                                             Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine,
                                             die ich nun weiter nicht beweine,
                                             ruhet wohl und bringt auch mich zur Ruh.
                                             Das Grab. so euch bestimmet ist,
                                             und ferner keine Not umschließt,
                                             macht mir den Himmel auf 
                                             und schließt die Hölle zu.




Heute vor 9 Jahren ...






Ein ganz großer Moment in meinem Leben. Wäre Franziskus damals Papst geworden, wäre ich bestimmt nicht in der Kirche!


Freitag, 18. April 2014

Oh Haupt voll Blut und Wunden

                      

                                                O Haupt voll Blut und Wunden,
                                                voll Schmerz und voller Hohn.
                                                o Haupt zum Spott gebunden
                                                mit einer Dornenkron.
                                                o Haupt sonst schön gezieret
                                                mit höchster Ehr und Zier.
                                                jetzt aber hoch schimpfieret,
                                                gegrüßet seist du mir


Die Passion des Herrn

Karfreitag 2012 im Petersdom

Auf den Punkt gebracht. Ein Fundstück zur Fußwaschung

Ohne es jetzt ausführlich auszubreiten.
Ja, ich kann mit der pontifikalen Fußwaschung an irgendwelchen Leuten, nix aber auch gar nix, anfangen.

Vielleicht liege ich ja komplett verkehrt, aber ich habe das mit der Fußwascherei immer einfach so verstanden, wie es da steht.
Die Apostel sind so rein, wie es eben ging, aber um richtig rein zu werden, brauchen sie einen der ihnen die, auf dem Weg vom Bad zum Saal, eben schmutzig gewordenen Füße wäscht und das tut Jesus.
Mir scheint also das Schwergewicht nicht in dem Signal "seid euch nicht zu fein, dazu die Drecksarbeit (weil Fußwaschen halt damals Sklavenarbeit war) zu tun" sondern in dem "ihr könnt euch mühen, wie ihr wollt, um ganz rein zu sein, braucht ihr mich und wenn ihr nicht wollt, dann kann ich euch nicht rein machen" -was ja das Drama des Judas Iskariot ist- zu liegen.

So und weil ich damit nicht alleine bin, darf ich zur Grande Dame der Blogozese verlinken, zu elsa, die sich auch Gedanken zu gemacht hat. Hier 

Donnerstag, 17. April 2014

Aus der Schrift, die Fußwaschung

Dann goss er [Jesus] Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.
Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen?
Jesus antwortete ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen.
Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.
Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt.
Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle.
Er wusste nämlich, wer ihn verraten würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.
Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.
Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.
 von Anonym (Italian painter) (Nagel Auktionen http://www.auction.de) [Public domain], via Wikimedia Commons

Karwoche und Ostern vor 2 Jahren

Ostern 2012- die letzten von Benedikt XVI als amtierender Papst gefeierten österlichen Liturgien
Hier ein Video aus der Karwoche und dem österlichen Triduum jener Tage, mit den besten Wünschen an den Emeritus.

                       

Wir sehen u.a.  auch die traditionelle Fußwaschung in San Giovanni in Laterano- ( die mitnichten-wie es unsere "linksversifften Medien" zu behaupten beliebten- an sockentragenden Füßen vorgenommen wurde )
Und was bei uns ein bißchen untergegangen oder ignoriert wurde-als direkte Folge der apostolischen Reise nach Kuba -ebenfalls 2012- ist Karfreitag dort wieder als Feiertag eingeführt worden und das staatliche Fernsehen Kubas überträgt erstmals wieder den Kreuzweg live.

Mittwoch, 16. April 2014

Tweets zum Tage





Sandro Magister über Papst Franziskus & die Medien. Gewolltes Mißverstehen?

Freude und Schmerzen am päpstlichen Lehramt von Papst Franziskus. 
Von Sandro Magister
"Die Neuheit der von Papst Franziskus in Evangelii Gaudium angewandten Methode-von einem australischen Theologen erklärt. Nicht immer wird der Papst richtig interpretiert. Nicht einmal vom Direktor von "La Civiltà Cattolica" . Der beipielhafte Fall der Taufe von Cordoba."
hier geht´s zum Originaltext:  klicken  und hier zur englischen Übersetzung, das McGavin-Original findet sich in der unteren Hälfte   klicken
"Die Einberufung der Präfekten aller Dikasterien der römischen Kurie von Anfa ng April durch Papst Franziskus diente einzig dem Zweck, zu erfahren, wie diese die Exhortation Evangelii Gaudium aufgenommen  hätten, wie sie darauf reagierten und welche Wege sich öffneten, diesen Text in die Tat umzusetzen.
Daß Evangelii Gaudium das Regierungsprogramm des Pontifikates des Jorge M. Bergoglio ist, steht außerhalb jeden Zweifels.
Gerade deshalb ist es wichtig, es zu verstehen. Und gleichzeitig schwierig. Weil diese Form, in der Evangelii Gaudium verfaßt ist, nicht mit der kanonisierten Form des kirchlichen Lehramtes übereinstimmt, genauso wenig wie das tägliche öffentliche Reden.
In seinem exklusiv veröffentlichten Essay betont Paul-A. McGavin, daß Franziskus vor Abstraktionen flüchtet, die er als "kalte Syllogismen" charakterisiert,  er liebt statt dessen ganzheitliche, globale Gedanken und Taten.  McGavin zeigt, daß das die neue Methode von Papst Franziskus ist.

Der 70-jährige Australier McGavin ist Priester der Diözese Canberra und Goulburn.
2010 veröffentlichte er im Osservatore Romano einen reichen und tiefschürfenden Kommentar zur Enzyklika " Caritas in veritate".
Er schreibt : "Bei Papst Franziskus finden wir eine im pastoralen Empirismus wurzelnde Mentalität, die konkrete Umstände in das strukturelle und fundamentale Verstehen der Evangelien integriert."
Gleichzeitig erkennt McGavin, daß diese ganzheitliche ( nicht geteilte) Mentalität den Papst erheblichen Risiken, mißverstanden zu werden, aussetzt. Besonders wenn einige seiner statements von den Medien als selbständige Aphorismen gedeutet und in den Universalschlüssel zur Interpretation des aktuellen Pontifikates verwandelt werden.


Heute vor 87 Jahren

wurde in Marktl am Inn Joseph Ratzinger-unser geliebter Papa emeritus- geboren.
Zum heutigen 87. Geburtstag gehen unsere allerherzlichsten Glück-&-Segenswünsche nach Mater Ecclesiae: Ad multos annos Santita!
Und wir begleiten Papa Benedetto per Video-bei seinem Besuch in Marktl am 11.9. 2006

                 

Marktl feiert seinen größten Sohn auf besondere Weise:
um 4:15 versammelten sich Gläubige im päpstlichen Elternhaus zu einer Morgenandacht im Geburtszimmer um in einer anschließenden Lichterprozession in die Taufkirche Sankt Oswald zu ziehen und dort ihr Taufgelübde zu erneuern.
Die Nachrichtenagentur Zenit berichtet:   klicken
auch die Münchner Kirchennachrichten berichten:       klicken

Quelle: Zenit, Müchner Kirchennachrichten, blog- i-due-papi

Zum 87. Geburtstag

beten wir heute gemeinsam für unseren Papa emerito das Gebet des Herrn....



Das "Pater Noster" in seiner schönsten Form ... so, wie wir es während Benedikt's Pontifikats oft erleben durften.

Möge unser aller himmlischer Vater ihm Gesundheit schenken und noch eine lange Zeit auf Erden gewähren.


Dienstag, 15. April 2014

Vier rote Karten für "Papa Francisco"

Wenn man auf fremden Flughäfen warten muss, hat man viel Zeit mal die örtlichen Zeitungen zu lesen...und ist mir dann im Hamburger Abendblatt diese Meldung "ins Auge gesprungen".

Scan des Artikels aus dem
Hamburger Abendblatt 
(klicken zum Vergrößern)
... und wie man sieht, 
So kann's gehen. Da spielen diese Jungs in den Farben der Kirche und wollten doch eigentlich Vorbild sein ... aber wie es eben so ist, wenn der Ball erst mal rollt, wird auch ein Gentleman mal schnell zum Hooligan.

Wie es aussieht, müssen die Spieler noch viel üben, damit der "Papa Francisco FC" in Zukunft ein Vorbild für Fair Play wird.

Sonst bringen die noch unsere ganze Kirche in Verruf! ;-)



Broder über Veganer, Genderisten und die Energiewende, sprich: über die deutschen Esel auf dem Eis

Henryk Broder hat einen Rundumschlag gestartet, der sich lustig liest, aber im Grunde absolut ernst gemeint ist.
Der Artikel bei WON ist hier   zu lesen und hat die Überschrift :

Deutschland geht es einfach zu gut

"Die GroKo-Republik diskutiert über vegane Ernährung und Gender-Mainstreaming. Eine Gesellschaft, die sich mit so etwas herumschlägt, ist im Begriff, aus Mangel an Problemen Selbstmord zu begehen."

Broder nimmt den ganzen veganen Gender und Energiespar und Rumheul-Wahn, wie schlecht es uns ginge und was für ein Drama es ist,  wenn klein Erna im Aufsatz nach den Sommerferien vom Baggersee schreiben muss und nicht von den Malediven schreiben kann, gekonnt und eloquent auf die Schippe.

Besonders genial finde ich den Satz:

"Wenn die Deutschen an irgendeiner Volkskrankheit leiden, dann ist es nicht Diabetes, Übergewicht oder "Rücken", sondern die Verweigerung der Wirklichkeit. "

Dem ist im Grunde nichts mehr hinzuzufügen , außer nochmals den Link zum Artikel zu posten.

Montag, 14. April 2014

Einsicht & Reue oder ein Wunder? Daniel Deckers interviewt Kardinal Müller.

Oder ist der Religionsspezialist der F.A.Z. Elsas Rat gefolgt und hat nach seinen verhaltensauffälligen Wortmeldungen zur causa Limburg und der Rüge des Presserates erfolgreich eine Therapie absolviert ?
Gleichviel, jetzt hat er für sein Stammblatt die F.A.Z. den Präfekten der Glaubenskongregation, Feindbild aller Progressisten, Kardinal Müller zu aktuellen Kirchenfragen ( wie Deckers sie sieht, weshalb Befreiungstheologie und FSPPX eine hervorstechende Rolle spielen) interviewt und es lohnt sich es zu lesen.
Hier geht´s zum Interview:   klicken

Hier zu Teil 2, in dem sich Kardinal Müller ausführlich mit den "wiederverheirateten Geschiedenen" befasst. Klicken

Inzwischen steht auch Teil 3 Online: Klicken

Sonntag, 13. April 2014

"Der Wächter Gottes"

Wem nach noch etwas mehr Nostalgie ist, der schaue sich den Video-Clip an, den die Rai gestern in ihrer Serie "Die Kirche des 3. Jahrtausends" unter dem Titel "Der Wächter Gottes" gesendet hat    




Leider lässt sich der automatische Start nicht entfernen, aber das Video ist so schön, da macht es nichts...
Alle Personen, die da zum Benedetto-Pontfikat Stellung nehmen, danken ihm für das große Erbe, daß er der Kirche und uns anvertraut hat.

Palmsonntag 2006


Die Palmsonntagsprozession  am 9.April 2006
 "...Wir treten in die Heilige Woche ein, als Schüler um mit unserem Herrn, Jesus Christus seine Passion, sein Sterben am Kreuz und seine Auferstehung zu erleben. Folgen wir ihm, der im Namen des Herrn kommt, und jubeln auch wir ihm zu-und bekennen unseren Glauben.
ER ist es, das endgültige Wort des Vaters, ER ist das fleischgewordene Wort, ER ist es, der uns den unsichtbaren Gott gezeigt hat. (...) Geliebte Jugendliche in Ihm werdet ihr die Wahrheit und die wahre Freiheit  finden, mit Ihm den Sinn Eures Lebens.
Folgen wir Jesus: die Ölzweige sind Zeichen des messianischen Friedens, die Palmzweige Zeichen des Martyriums, der Hingabe des eigenen Lebens an Gott und an die Brüder, bekennen wir uns zu IHM, bekennen wir IHM unsere feste Bindung an das Österliche Mysterium, das wir feiern."

                      

Gesegneten Palmsonntag




Samstag, 12. April 2014

"Ich bin der Herr, Dein Gott .... und Du sollst keine anderen Götter ..."

Jeder von uns kennt das erste Gebot. Das ist das wichtigste, und so hat Jesus es uns gelehrt:
"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft!" (Mk 12,30).

Dieses Gebot sollten eigentlich alle Katholiken kennen und ganz besonders die, die uns das Wort Gottes verkünden und auch die, die als "Wohltätigkeitsorganisation" direkt an der Kirche dranhängen.
Z.B. die Caritas. Sie kommen zweimal im Jahr zum Sammeln an die Haustür. Dieses Jahr haben sie mir was vom örtlichen Kindergarten erzählt, der mit meiner Spende unterstützt wird.
Und auch von der Kanzel herunter wird uns aufgetragen, doch für diese "kirchliche" Organisation zu spenden.
Kirchliche Organisation, das mag ja stimmen - die Frage ist allerdings, welchem Glauben die Caritas seit neuestem anhängt und ich komme zu dem Schluss, dass das nur der heidnische Gaia-Kult sein kann.
"Der Gott, die Gott, das Gott". Bei der Caritas scheint es jetzt "die Gott" zu sein "Gaia", Die Göttin-Mutter Erde steht ganz hoch im Kurs und soll uns dann wohl auch noch als katholisch verkauft werden?

Geht so jetzt etwa katholisch?





Augstein konnte das besser!

Kurz vor Ostern und Weihnachten ist es ja üblich, sich über die christliche Religion lustig zu machen und irgendwelche Dan Brown Ergüsse zu bringen, dass eh alles ganz anders  war und Jesus in Wirklichkeit  der erste Revoluzzer, Kommunist, Woodstocker, mindestens einmal verheiratet und (da ist bislang noch keiner drauf gekommen, aber das wird schon noch geschehen!) auch geschieden und wiederverheiratet, für Abtreibung und überhaupt ganz anders war, als man seit fast 2000 Jahren glaubt.
So erfreut uns heute eine bekannte email Startseite mit der Meldung "Man wisse es nun sicher (Harvard Professor!), dass Jesus verheiratet gewesen sei, weil man endlich ein Papyrus aus der Zeit der ersten Christen entziffert habe.
Im Text erfährt man dann, dass es sich um ein Papyrus aus der Zeit zwischen 660 und 960 nach Christus handelt. Wobei das Papyrus aus Ägypten stamme.
Nun ja, also nehmen wie den Mittelwert 810 nach Christus. Und schauen mal, was damals in  Ägypten so los war. Also wie wir hier sehen können und wie auch jeder im Grunde weiß, eroberte schon der Prophet Mohammed alles was ihm vor's Schwert kam und seine Nachfolger eroberten dann Stück für Stück Nordafrika, setzten dann auf die iberische Halbinsel über, und fuhren fort, alles zu erobern was ihnen in den Weg kam, bis sie dann im Jahr des Herrn 732 von Karl Martell in der Schlacht bei Poitiers geschlagen wurden.

Freitag, 11. April 2014

Schreck in der Morgenstunde

Papst Franziskus: "Der Teufel existiert!"




Wir können's uns denken: Ein Schock für die "fortschrittlichen deutschen Kirchenmänner!
Da bin ich jetzt aber mal gespannt auf den Jubel in den Medien. Bisher ist er ja komplett ausgeblieben....


Landeselter Kretschmann und die Kinder

Landeselter Kretschmann demonstriert gerade seiner bürgerlichen Wählerschaft, die von ihm Krötentunnel, Sonnenblumen und Fassadendämmung ihrer Häusle erwartete, was er - wie alle seiner Altersgruppe bei den Grünen - in der eigentlichen Heimat ihrer Polit"größen"- den diversen K-Gruppen (von KPD bis zu KPD/ML) gelernt hat: das Lügen als Mittel zum Zweck.
Vergessen wir nicht, daß eben die Kader dieser Grüppchen die Grüne Partei geentert haben, um endlich den unter echtem Etikett nie gelingenden Sprung über die 5% Hürde zu meistern. Ihnen haben sich so manche andere Splittergruppen angeschlossen, die mit Umweltschutz nichts am Hut haben - ihn allerdings als Pontemkin´sche Fassade brauchen.
Verinnerlicht haben sie auch, was die Urgroßväter Marx & Engels predigten: die Familie ist die Urzelle des Kapitalismus, als solche böse und als solche zu zerstören - mit allen Mitteln, sei es die Vergesellschaftung der Kinder in Kollektiv"erziehung" sei es durch mehr oder weniger subtile Propaganda für das Aufbrechen der Ehe als "marriage pour tous" (also jeder mit prinzipiell jedem), für die Patchworkfamilie als Ideal und für die Usurpation des Erziehungsrechtes durch Scheuklappenträger der Genderideologie (die Biologie muß sich der Soziologie unterordnen - was bei ihren Promotern vor allem in Bezug auf ihre Hirnfunktionen zutrifft).

Donnerstag, 10. April 2014

Ein pontifikales Bilderrätsel

Der folgende Beitrag hat im Wesentlichen keinerlei Hintergründe, ich würde es einfach gerne wissen, was die römischen Seminaristen heute dem Papst geschenkt haben!

Bei meinem abendlichen Internetspaziergang bin ich bei Radio Vatikan auf einen  Bericht, über das Treffen Papst Franziskus mit Seminaristen,  gestoßen.
Darin findet sich eine wundervolle Feststellung (man muss ja nicht immer nur meckern), dass nämlich Studium und Gebet keine Gegensätze sind, sondern das  Zentrale im Leben eines "Priesterstudenten".
Wobei auch nicht Priesterstudenten beten sollten und auch sonst alle Menschen. 
Aber darum geht es mir gar nicht, mich interessiert eher, was die Seminaristen dem Papst geschenkt haben.
Ich finde es sieht aus wie Topflappen, oder wie eine Sammlung Handtücher
Hier der Link http://media01.radiovaticana.va/imm/1_0_789526.JPG

Bitte klicken und falls es jemand weiß: posten.

"Deutschland von Sinnen"

Vielleicht etwas anders als vom Autor des gleichnamigen Buches gemeint- befindet sich die Republik gerade in eben diesem Zustand und stellt ihn zur allgemeinen Schau: "von Sinnen".
Nachdem man sich in den Reihen der gleichgeschalteten, politisch hyperkorrekten Gutmenschenpresse aus der ersten Schockstarre, in die ein türkischer Immigrant sie so unerwartet versetzte, erholt hat und sich der Realität, dass dieser der Lieblingsminderheit angehörende Einwanderer ein derartig despektierliches und verachtungsvolles Buch über ihre Heiligen Kühe geschrieben und veröffentlicht hat- bläst man nun zum kollektiven Halali. Wenn das rot-grüne Umerziehungsmonopol gefährdet ist- verstehen seine Monopolisten keinen Spass.
Natürlich nicht ohne sich zuerst vorsichtig und dann immer kühner an die Attribute herangetastet zu haben, die man ihm anhängen könnte.
War es erst noch mit "Skandal" und "Xenophobie" getan, sind wir jetzt schon bei "Mein Kampf", incl. dessen Autor,  und ähnlichen Verbal"liebkosungen" unserer Toleranzwächter von eigenen Gnaden gelandet.
Die sind augenscheinlich bis ins Mark getroffen, daß sie Pirincci mit dem Mann aus Braunau verwechseln.
Mehr Schaum vorm Mund geht nicht.
Ach und liebe so tief Getroffene, die Ihr Euch nun in einem permanenten Empörungs-status befindet, bitte stellt doch mit Rücksicht auf die CO2-Bilanz das Dauerhyperventilieren ein: Klima, Eisberge und Eisbären werden es Euch danken.
Interessant auch die merkwürdigen Manipulationsversuche und die noch merkwürdigeren nachgereichten Erklärungsversuche des Spiegels zu seiner Bestsellerliste.....

Jan Fleischhauer hat sich auch seine Gedanken gemacht:      klicken
up-date:   hier noch einige nette Kommentare zum turbulenten Geschehen     klicken

Tweet zum Tage

Mittwoch, 9. April 2014

Pisa live, oder o tempora o mores

Vorhin beim Abendbrot unterhielten wir uns gebildet über Kunst und Künstler.
Verglichen moderne Kunst und wahre Kunst!

Irgendwann kamen wir auf Dürer und seinen "Hasen" zu sprechen, verglichen den Hasen von Dürer mit dem Elaborat von Driss aus dem Film "Ziemlich beste Freunde".

Da schoss unser Nesthäckchen mit seinen 7 den absoluten Vogel ab.
Ich meine was ein iPhone, ein iPod und ein Smartphone ist, das weiß er schon.
Aber als wir mehrere Male vom "Hasen von Dürer" sprachen, fragte er dann "Sagt mal wo ist das denn, dieses Dürer?"

Gut, dass so ein kleiner Wicht es nicht besser weiß, das geht ja noch, aber nachdem wir dann erklärt haben, dass Dürer kein Ort, sondern der Name eines Malers ist; sagte seine ältere Schwester, immerhin kurz vorm Abitur, "Ach so, ich dachte auch, Dürer ist ein Kaff".

Ja, man kann es drehen und wenden wie man will, der BadenWürttembergische Bildungsplan gehört dringend verbessert, mehr Wissen und weniger Ideologie!

Palmbuschn binden

Am Sonntag ist Palmsonntag und da dürfen wir uns schon freuen, dass wenn das Wetter mitspielt, überall schöne Palmsonntagsprozessionen stattfinden. Dafür braucht es dann auch einen Palmsonntagsbuschn, den man fertig kaufen  oder selbst binden kann. Eine schöne Bastelarbeit ist es allemal.



Gott sei Dank gibt es bei uns viele Gruppen, die fleißig dabei sind, Palmsonntags-Buschn zu binden, so dass man sie am Sonntag fertig kaufen kann. Das Geld kommt dann einem guten Zweck zugute.
Auf jeden Fall - ohne geweihten Palmsonntagsbuschn sollte man am Sonntag nicht nach hause gehen.

Wo bleibt der Wutschrei?

Anlass zum Aufruf des Papstes, die Menschen zur Keuschheit zu erziehen, um die unkontrollierte Weiterverbreitung von AIDS in ihrem Land zu stoppen, war der ad-limina-Besuch der Bischöfe Tansanias
Hier geht´s zum Artikel dazu klicken 

Angesichts dieser Meldung:

Pope Francis urges African bishops to educate people in chastity to prevent AIDS


müßte man jetzt einen kollektiven Wutschrei der Medienschaffenden aller Sparten erwarten. Den stießen sie jedenfalls immer aus, wenn der Vorgänger von Papst Franziskus vom Zusammenhang von Keuschheit und Nichtverbreitung von AIDS in Afrika sprach- einen solchen Gedanken empfanden sie als direkten Angriff auf sich selbst ( huldigen sie doch auch gern der Promiskuität und rühmen sich dessen bei jeder sich bietenden Gelegenheit)-umgedeutet als Mißachtung der afrikanischen Seele, die mit schnappatmender Empörung beantwortet werden mußte, mit Haß und Beleidigungen- auch-wenn-von ihnen schamhaft verschwiegen oder zwischen Kleinanzeigen versteckt veröffentlicht- die WHO genau dieser These zustimmt. So war es bis vor einem Jahr. Und nun?
Wo sind sie die Wutschreie, die hämischen Artikel, wo der allzeit abrufbare Empörungshype?
Strategiewechsel? Jetzt wird der Einfachheit halber so getan, als habe der Pontifex nichts gesagt-auch wenn sonst jeder Halbsatz mit verklärtem Blick wiedergekäut wird.
So schnell kann man eben auch bei den Medien ohne Gesichts-und Glaubwürdigkgeitsverlust nicht vom Hosianna zum Kreuziget ihn! umschalten.

Quelle: www.zenit.org

Gottgeschenkte Begegnungen

Neulich war ich in den Räumen der örtlichen Diakoniehauptstation (ja ich weiß, die sind evangelisch, aber wir haben ja schließlich Ökumene!) und dort war ein Bild an der Wand mit der Überschrift "einst" und darunter eine Diakonissenschwester in Tracht und nebendran ein Bild mit der Überschrift "jetzt" und drunter das Team der ambulanten Krankenpflege in schicken weißen Hosen und hellblauen T-Shirts und hellblauen Jacken.
Als ich, um nach Hause zu fahren, an der Bushaltestelle stand,  lief auf der anderen Seite eine Diakonissenschwester, die fast aussah. wie aus dem Bild mit dem Titel "Einst" entsprungen.
Verwundert schaute ich sie an, und auf einmal  überquerte sie die Straße, lächelte mich an und gab mir einen Zettel, darauf stand:

Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es

Ich glaube, dass man das in den Kämpfen der aktuellen Zeit manchmal aus dem Blick verliert, dass auch der Glaube eine Gabe Gottes ist und es, neben all dem Auseinandersetzungen, die geführt werden müssen, jedoch Gott ist, der die Herzen der Menschen lenkt

Dienstag, 8. April 2014

Hilfeschrei oder eine überraschende Begegnung

Pio und Annamaria Manelli, Verwandte des Ordensgründers der FFI haben Papst Franziskus bei seinem sonntäglichen Besuch in San Gregorio Magno in Magliana, eine Kopie der von ihm hochverehrten Ikone Salus Populi Romani geschenkt.
Dieser dem Hl. Apostel Lukas zugeschriebenen Ikone sagen die Römer so manches Wunder und so manche wunderbare Rettung nach, hoffen wir, daß sie auch diesmal hilft.


                                      
                                      Salus Populi Romani   Quelle wikicommons

Sandro Magister , Blogautor & Vaticanist, hat für L´Espresso und la Repubblicca über diese für den Papst überraschende Begegnung unter dem Titel  "In Magliana eine Überraschung für den Papst: die FFI" Folgendes geschrieben:    klicken

"Die Lieblings-Ikone von Papst Franziskus ist die Marien-Ikone Salus Populi Romani. Er liebt sie so sehr, dass seine erste Handlung als Papst ihr gewidmet war, am Morgen nach seiner Wahl begab er sich in die Basilica Santa Maria Maggiore, um sie zu verehren.
Aber sicher hat Jorge Mario Bergoglio nicht erwartet, eine Kopie dieser Ikone aus den Händen des Ehepaares Pio und Annamaria  Manelli zu empfangen, Eltern von 9 Kindern, von denen 2 Brüder und 4 Schwestern der FFI angehören.

Vor 5 Jahren- nach dem Erdbeben von Aquila

Vor 5 Jahren, nach dem schweren Erdbeben besuchte Papst Benedikt XVI die von den seismischen Erschütterungen verwüsteten Städte Onna und Aquila in den Abruzzen.
Dabei legte er in der Basilika de Collemaggio in Aquila in Anwesenheit von Erzbischof Mollinari auf dem unversehrt gebliebenen Schrein Papst Coelestins V sein Pallium nieder- wie wir jetzt wissen- eine zukunftsweisende Geste. Die Feuerwehrleute und Helfer der technischen Hilfswerke unterrichteten den Pontifex über den Zustand und die Stabilität der beschädigten Basilika.
Anschließend besuchte er die Studenten der Universität von Aquila, die den Einsturz ihres Wohnheims überlebt hatten. Dabei hebt der Universitätskaplan im Fernsehstudio-hervor, daß der Papst als Hirte, wahrer Hirte, gekommen ist- aber auch als ehemaliger Universitätsprofessor und Meister der Theologie von internationalem Ruf und auch als solcher einen sofortigen Kontakt zu den Studenten fand.



und im einige Kilometer entfernten Onna


hier ist die Tonspur am Anfang leider etwas gestört.....Papst Benedikt besucht die Zeltstadt, in der die Bewohner Onnas untergebracht sind, deren Häuser zerstört wurden. Die Erschütterungen des nächtlichen Erdbebens der Stärke 5,8 auf der Richterskala, das ganz Zentralitalien betraf, waren auch in Rom und im Vatican zu spüren gewesen.
"Ich bin hier-die ganze Kirche ist hier mit mir bei euch-im Schmerz um eure Verluste vereint-gern würde ich jeden einzeln umarmen (.....) gern wäre ich an jeden betroffenen Ort, in jede Zeltstadt gekommen, (...) ich bewundere euren Mut und eure Kraft, mit der ihr dieses Unglück ertragt und den Herausforderungen entgegentretet.

Das habt ihr nun davon?

Limburg ist ja nun ein bisschen verraucht, die Medien haben andere Hypes gefunden und da kann man sich jetzt mal um die Resterampe kümmern. Die Resterampe, das sind die, die so oft von den Medien herangezogen werden, wenn es darum geht, was denn "Normale Durchschnitts-Katholiken so meinen zu dem Fall".
Da gibt es ja einerseits die "professionellen Laien", wie Wisiniki, die sich gerne in den Medien sehen und sich immer freuen, wenn mal wieder so ein "ernster Fall" auftritt, weil sie dann mal wieder "wichtig" werden und ins Fernsehen kommen.

Die meine ich aber nicht. Es sind die normalen Limburger, die - glaubt man den Medien - sich in den letzten Jahren um nichts anderes kümmern konnten, als um diesen Bischof.  Gut, Hessen ist Provinz und  da läuft das Weltgeschehen abends in der Tagesschau und wenn die 15 Minuten um sind, hat man das meiste wieder vergessen. Aber so ein Bischof,  der beeinflusst wirklich den Alltag, den katholischen ebenso wie den evangelischen.

Montag, 7. April 2014

Das neueste von der Klimafront. Weltklimarat für Ausbau der Atomkraft!

Die FAZ berichtet von der neuesten Empfehlung des Weltklimarates, nämlich durch den Ausbau der Atomkraft, den CO2 Ausstoß zu verringern.
Ich will ja nicht sagen, dass ich das damals bei der Tsunamikatastrophe im japanischen Fukushima immer und immer wieder gesagt hätte.
Es ist nun mal leider so, dass dann, wenn die Sonne scheint, der Energieverbrauch gering ist, und auch der Wind bekanntlich weht wann und wo er will und nicht dann, wenn man ihn braucht.
Auch die vielgelobte geothermische Energie hat so ihre Tücken, wie man im malerischen Staufen leider lernen musste.
Leider lässt sich elektrischer Strom schlecht speichern und alle bislang angedachten Möglichkeiten haben so ihre Tücken, insbesondere die, dass jede Umwandlung einer Energieform in eine andere mit mehr oder weniger großen Verlusten einhergeht.
Auch davon mal ganz abgesehen, dass ich die ganze Klimahysterie eh nicht glaube, weil es ja schon so ist, dass die Oberfläche der Erde sich permanent ändert, wie im Grunde jeder in Heimatkunde mal gelernt hat. Überall da wo man heutzutage Salz findet  war mal Meer und überall dort wo man Erdöl findet, wo interessanterweise meist Wüste drüber ist, waren mal endlose Wälder und überall da, wo man Kalk und Marmor findet, war auch mal Meer und ja Warm- und Eiszeiten wechseln sich ab und es gibt keinen Grund, warum das im Jahre 2014 aufhören sollte!
Also davon mal abgesehen ist das eine Meldung wo man nur lachen kann.
So soll nun also die böse, böse Atomkraft das Klima retten. Hi Hi Hi.



Nicht nur gestandene Journalisten haben so ihre Schwierigkeiten beim Abschreiben, Schüler auch!

Ich möchte darauf hinweisen, dass der folgende Beitrag keinerlei Tiefsinn hat, sondern in die,  vom ebenfalls geschätzten Bloggerkollegen Bellfrell eingeführte Kategorie "Manches schreibt man zum Spaß" gehört.

Vorhin berichtete Mitbloggerin damasus darüber wie "normale" Journalisten unseren geschätzten "grand monsieur" der Blogozese sehen.
Noch vorher berichtete mein Sohn über die Rückgabe der Reliarbeit: Thema "Islam"
Ja, ja, ich weiß, seltsames Thema für katholischen Reliunterricht.
Ich lasse ja seit Jahren fragen, was das mit katholischer Religion zu tun hat, und erhalte regelmäßig die lapidare Antwort "Steht so im Lehrplan!".
Auf jeden Fall, muss der Relilehrer mit leicht sarkastischer Stimme gesagt haben:
Nun seitdem wir den neuen Papst haben, ist ja vieles durcheinander gekommen  und nicht mehr soooo selbstverständlich, aber nichtsdestotrotz, sollte man beim Abschreiben schon darauf achten, ob es sinnvoll ist, was man meint, beim Banknachbarn zu lesen und immer berücksichtigen, dass der, von dem man abschreibt, eine Sauklaue hat"
Dann hat er ein Beispiel einer schriftlichen "Stillen Post" vorgelesen:
Der erste schrieb. "Allah ist der einzige  im Jenseits"
der zweite schrieb "Allah ist der einzige im Jisuits"
und den Vogel schoß der letzte ab, der schrieb nämlich:
"Allah ist der einzige Jesuit"

Fundstück : Der Herr Alipius durch die Mainstreambrille gesehen.....

Wo?  Beim Kreuzknappen:   klicken
Was? Ein Artikel- über unseren blogger-Kollegen Hochwürden Alipius, den der Kreuzknappe in einem Provinzportal gefunden hat und der das ganze Elend der veröffentlichten Meinung, wenn sie sich mit der Katholischen Kirche befaßt, mit Händen greifen läßt: klicken
Titel  "Der Papst redet mir zuviel". Am Ende dieses merkwürdigen Elaborates hat der Autor leider auch den Namen des von ihm beschriebenen Augustiner Chorherrn vergessen und gibt ihm das Pseudonym "Alibis".
Wir geben ja zu, daß "meinbezirk.at" Bezirksblätter, ein klitzekleines und bedeutungsloses Provinzerzeugnis ist- etwa wie der "Süderhausener Stadtteilanzeiger" -ein Mindestmaß an Konzentrationsfähigkeit ( mehr als 2 Minuten) sollte auch da gefordert werden dürfen. Aber dennoch, lieber Schreiber- so beginnt vielleicht eine große Reporterkarriere- die Gesinnung zeigt ja bereits völlige Übereinstimmung mit den großen Blättern und mit der Wahrheit und den Fakten nimmt man es dort auch nicht (mehr) so genau.

Ein weiterer Blutzeuge

Wie die Französische Nachrichtenagentur AFP meldet, ist in Homs, Syrien, der 75-jährige holländische Jesuitenpater Frans Van der Lugt von bisher Unbekannten erschossen worden. Nach Angaben des Jesuiten-Provinzials der Region haben Bewaffnete den Pater mißhandelt und dann mit 2 Schüssen "hingerichtet".
Pater Van der Lugt, lebte -nach einem Zwischenaufenthalt im Libanon, wo er Arabisch lernte -seit 50 Jahren in Syrien. Ein Evakuierungsangebot lehnte er ab- er wollte in seinem Quartier- einem der im aktuellen Bürgerkrieg umkämpftesten- und bei dessen Bewohnern bleiben. Der Hirte blieb bei seiner Herde.
RIP.

Heute vor 400 Jahrten

am 7. April 1614 starb in Toledo der Maler El Greco (Domenikos Theotokopoulos) .
In Toledo-bis zur Entscheidung König Philipps II, Madrid zur Metropole seines mächtigen Reiches zu machen- Hauptstadt Spaniens-hatte er für die letzten 30 Jahre seines Lebens eine Heimat gefunden
In Candia auf Kreta geboren- mit der byzantinischen Kunst aufgewachsen und zum Ikonenmaler ausgebildet,(Quelle der gelängten Darstellung seiner Figuren- und eben weder einfach nur dem Manierismus geschuldet-wie einige der byzantinischen Kunst- insbesondere der Freskenmalerei-unkundige Kunsthistoriker glauben, noch einem Sehfehler, wie in Kunstgeschichte dilettierende Ärzte behaupteten) - kam er um 1567 nach Italien.
In Venedig und Rom lernte er die Bilder der Meister der italienischen Renaissance und des frühen Barock kennen, unter ihrem Einfluss wechselte er von der Temperamalerei auf Holz zur Ölmalerei auf Leinwand. Der Temperatechnik hielt er allerdings zeitlebens für die Untergründe und Skizzen die Treue.
Mit seiner Dankbarkeit für diese großen Lehrmeister hielt er nicht hinter dem Berg und so sind sie in seinem Gemälde "Die Tempelreinigung", das in Minneapolis hängt, allesamt portraitiert: Raffael, Tizian, Michelangelo und Clovio ( untere rechte Ecke)

                          El Greco (Domenikos Theotokopoulos) - Christ Driving the Money Changers from the Temple - Google Art Project.jpg
                          "Die Tempelreinigung"         Quelle: wikicommons

Ursprünglich hatte er das Bild für die neuerrichtete königliche Residenz El Escorial gemalt.


Der Tweet zum Tage

kommt heute aus Bamberg:

Sonntag, 6. April 2014

Zum Todestag von Reinhold Schneider

Via Pro Spe Salutis wurde ich daran erinnert, dass heute der 56. Todestag des Dichters Reinhold Schneiders ist.
Reinhold Schneider hat  in der Zeit des 3. Reiches beeindruckende, tiefe Texte geschrieben, die immer noch eine bedrückende Aktualität haben.
Pro Spe Salutis erinnert an das Sonett, gedichtet 1943 das anhebt mit

 Die Wahrheit nur wird an die Herzen dringen,
Und wirken wird das Wort nur, das gelebt;
 ..................
Ja so ist es wohl und es ist immer und immer noch die aktuelle Krankheit der Kirche, dass wir zwar vieles, und richtiges reden, es aber nicht leben, weil wir doch alle mehr an unseren Geldbeutel glauben, als an die ewige Seligkeit!
Hier ist zu dieser Krankheit, die sich für die Therapie hält, kurz und knapp alles gesagt. 

Wohl das bekannteste Sonett Reinhold  Schneiders ist: 

Allein den Betern kann es noch gelingen, 
das Schwert ob unseren Häuptern aufzuhalten...

Samstag, 5. April 2014

Zum Thema Beichte

"Wer öffentlich beichtet, sucht nicht Lossprechung sondern Zustimmung"

Aphorismus von Nicolás G. Dávila

Heiliger Geist vs. Zeitgeist ....

"Oh, ein Münchner". Dieser Satz aus einer bekannten Geschichte von Ludwig Thoma fiel mir zuerst ein, als Bischof Voderholzer heute die heilige Messe zum Herz-Jesu-Freitag eröffnete. Vor dem Beginn der Feier sagte er, wie sehr er sich freue, jetzt als Bischof von Regensburg einmal eine Messe in St. Peter feiern zu können - einem Ort, den er als gebürtiger Münchner sehr oft besucht hatte. Es war schön, mit diesem Bischof, der uns ja in den letzten Wochen mehrfach gezeigt hatte, was er unter "Christ-sein" versteht, die Herz-Jesu-Messe zu feiern - mit einer Predigt, die uns einmal mehr die Liebe Gottes wirklich spüren lies. Aber deswegen waren die meisten Besucher der Herz-Jesu Messe gar nicht gekommen. Sie wollten hören, was der Bischof uns zur kirchlichen Sexualmoral, zum heiligen Sakrament der Ehe und zur Stellung der Familie in der Kirche lehren wollte.
Die verwirrenden Texte, die in den letzten Wochen aus Rom oder auch von vielen deutschen Bischöfen an die Gläubigen herangetragen wurden, bedurften einer Erklärung. Und dafür war Bischof Voderholzer nach St. Peter gekommen. "Sex sells" war es sicher nicht, was so viele Gläubige in die Kirche lockte.

Soziologie- ohnehin von schwächlicher Konstitution- schwer an Genderitis erkrankt,

es besteht kaum noch Hoffnung.
zu diesem Schluss muß man kommen, wenn man liest und hört, was die Damen und Herren ( jaja wir wissen, das ist nur ein Konstrukt) dieses "Faches" so zum Besten geben und als "Wissenschaft" verkaufen wollen.
Beweis? "Die Biologie muß sich der Soziologie unterordnen."
Hatte das Fach anfangs noch wissenschaftlich-akademischen Anstrich- so entwickelt es sich seit Jahren in Richtung einer Ersatzreligion, mit hauptsächlich Hohepriesterinnen, Dogmen und Doktrinen, die anzuzweifeln man tunlichst unterläßt, will man nicht deren "Inquisition"- die institutionalisierte Meinungsdiktatur einer ideologisch gleichgeschalteten Presse am Hals haben.

Das Neueste aus Rom: anonyme Seligsprechungen?!?, oder bitte lieber Gott, lass es ein Missverständnis sein!

Neulich hielt unser Papst eine seiner morgendlichen Predigten und erwähnte dabei einen kürzlich Verstorbenen, dem man angeblich seine Lehrerlaubnis (an einer Universität) entzogen habe und für den nun ein Heiligsprechungsverfahren eingeleitet sei.
Bei Radio Vatikan liest sich die entsprechenden Passage unter dem reißerischen Titel "Gestern Häretiker, heute selig" so:
 Auch viele Denker der Kirche wurden verfolgt. Mir kommt in diesem Moment ein bestimmter Mann in den Sinn, der nicht so weit weg von uns ist. Es handelt sich um einen Mann guten Willens, einen wahren Propheten, der in seinen Büchern der Kirche vorwarf, dass sie sich vom Weg des Herrn entferne. Seine Bücher wurden auf den Index gestellt, und man nahm ihm seinen Lehrstuhl weg. So endete das Leben dieses Mannes vor nicht allzu langer Zeit. Die Zeit verging, und jetzt ist er selig! Gestern war er noch ein Häretiker, und heute ist er ein Seliger
Versuchen wir mal, das inhaltlich zu verstehen, also der Index wurde mit Ende des 2ten Vatikanums 
abgeschafft. Und der einzige dem jemals der Lehrstuhl aberkannt wurde, war unser Weltethosschef, der lebt aber noch. Der kann es nicht sein!
Auch Madame Uta Doppelnamen lebt noch und ich bezweifle dass irgendjemand sie nach ihrem Tod um irgendwelche Wunder bitten  wird. Sie kann es also auch nicht sein.
Auf den Index gelangten auch die Werke Teilhard de Chardins, aber  dessen "Versöhnung des Christentums mit der Evolutionstheorie", weil es innerhalb der Menschheit, eine Evolution hin zu "immer besser und christusähnlicher" gäbe, stimmt, wie ein einfacher Blick in die jüngste Geschichte zeigt, einfach nicht.
Der kann es also auch nicht sein.
Dann fällt mir noch Oscar Romero ein, aber wenn der selig oder heilig gesprochen wird, dann nicht wegen dem was er verbraten hat, sondern wegen seines Martyriums.
Weil, wie wir aus sorgfältiger Lektüre der Märtyrergeschichten erkennen, hebt das Martyrium eventuellen, vorher verbratenen, Unfug oder Untaten komplett auf. Der Gute Schächer kommt ja nicht in den Himmel, wegen seines Lebenswandels, sondern eben wegen der Annahme seines schmerzhaften Todes, sprich des Martyriums.