Freitag, 6. Februar 2015

Noch ist Europa nicht verloren: Danke Polen!

Wenn man mal einen Blick ins Geschichtsbuch wirft und sich mit der Rettung Wiens 1683 und dem vernichtenden Sieg über die Türken beschäftigt, lernt man, dass wir diese Rettung nicht nur dem Durchhaltevermögen der Wiener, den Gebeten Europas sondern auch dem Kampfgeist der Männer, die, obwohl in Unterzahl, die Christenheit Europas vor dem Untergang bewahrten, verdanken. Einer sticht dabei besonders hervor: Der polnische König Johan Sobieski unterstützte mit 15.000 Soldaten das pan-europäische Heer, was schlußendlich dazu führte, dass die Türken Europa fluchtartig verließen.

Man lernt zwar nix aus der Geschichte, aber sie wiederholt sich eben doch. Und auch in diesen Zeiten stellen wir fest, dass es die Polen sind, die zur Rettung Europas auserwählt wurden:
Der heilige Johannes Paul II hat sich von Beginn seines Pontifikates an für die Einheit Europas eingesetzt. Ein harter Brocken, wie wir wissen. Denn damals stand der östliche Teil Europas unter der Knute des Kommunismus und es sah ja tatsächlich so aus, als ob dies für die Ewigkeit festgeschrieben sei.
Doch - 1989 war es so weit: der eiserne Vorhang zerriss und Europa war wieder ein Ganzes. Kein Wunder, dass die Linken das der Kirche bis in alle Zeiten nachtragen werden.

Bis zu 1,5 Mio. Polen sollen lt. Wikipedia seit dem Mauerfall nach Deutschland eingewandert sein. Und das ist doch wirklich eine gute Nachricht. Denn mit den Menschen kam auch der ein oder andere Priester und wie wir immer wieder aus den Medien erfahren, tun diese glaubenstreuen Gottesmänner unserer Kirche einfach richtig gut.


Neuester Fall: Ende Januar geriet die SZ verstärkt in Schnappatmung, weil ein polnischer Gemeindepriester in einer bayerischen Gemeinde während eines Neujahrsempfangs einfach mal ein paar Glaubenswahrheiten in seine Ansprache einfließen ließ. Hätte er das in einer Predigt gemacht, wäre das mit Sicherheit niemandem aufgefallen. Denn die linksgrünen PGR haben in der Regel ja sonntags was besseres zu tun, als in die Messe zu gehen. Aber bei einem Neujahrsempfang mit Sekt und Schnittchen will man doch nun wirklich nicht mit Wahrheiten konfrontiert werden. Und schon ging das Getöse los und der Pfarrer wurde sogar zu seinem Bischof zitiert.
Fazit: Wir brauchen noch mehr polnische Priester. Das würde zwangsläufig dazu führen, dass die linksgrünen PGR incl. der Vertreter der Medien sonntags in die Kirche gehen würden, um diese Pfarrer zu "beobachten". Auf jeden Fall wären dann die Kirchen wieder voller ...

Auch in Polen zeigen sich die Erzbischöfe nicht als verschreckte Hasen (ich vermeide das K-Wort), denn ein echter Erzbischof hat einen festen Glauben, aber keine Angst vor den Medien. Während man hier gerade damit anfängt, Umfragen zur Familiensynode zu starten, kommen
aus dem polnischen Episkopat viele Statements und Meinungen zur Familiensynode, die den deutschen Oberhirten so gar nicht gefallen dürften. Müht man sich doch hier redlich, dem Zeitgeist hinterherzuhecheln, um denen zu gefallen, die mit der Kirche nichts am Hut haben.
Da wundert es nicht, dass das letzte Interview mit dem Kurienerzbischof und Bischof von Warschau-Praga, Henryk Hoser, in internationalen katholischen Kreisen die Runde macht und viel Beifall erhält, z.B. hier und hier. Mit der Aussage "The Church has betrayed the teachings of Pope St John Paul II, says Archbishop Hoser of Warszawa-Praska Archdiocese, Poland"
wird er sich in Rom sicher keine Freunde machen. Aber es zeigt einmal mehr die Unerschrockenheit der Polen, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht.

... wir sagen einfach Danke für die neuerliche Rettung Europas!




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