Mittwoch, 13. Mai 2015

Es ist angerichtet - das neueste aus der vatikanischen Gerüchteküche.

Da hatten wir uns ja schon fast damit abgefunden:
Demnächst sollte also die mit von dem Medien mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte  "Umweltenzyklika" erscheinen. Und es sah fast so aus, als würde die neue Klimareligion Teil unseres Glaubens werden ...

Doch - einmal mehr können wir sehen, dass unsere Gebete erhört werden.

Denn aus Rom erschallen seit gestern neue Töne. Victor Manuel Fernandez, der Papstfreund aus alten argentinischen Tagen, der  Rektor der katholischen Universität in Buenos Aires, der inzwischen sogar zum Erzbischof befördert wurde, scheint in Ungnade gefallen. Sein Interview mit dem Corriere della Sera, in dem er behauptete, dass der Papst genauso gut in Bogotà oder sonstwo auf der Welt residieren könnte, hat wohl doch zu viel Aufsehen erregt und wurde wohl nicht nur positiv angenommen. So kann's gehen, wenn man sich seiner Macht allzu sicher ist. Diese Erfahrung mussten ja in den letzten Monaten noch einige andere machen.
Jedenfalls berichtet der in Vatican-Kreisen bestens vernetzte und bestens informierte Sandro Magister, dass der Papst den Teil der Umweltenzyklika, den Fernandez verfasst hatte, kurzerhand in den Papierkorb entsorgt hat. So kann man es bei Magister nachlesen, aber für alle die, die nicht so gut italienisch können,
hat sich der ZDF-Rom-Korrespondent Jürgen Erbacher auf seinem Blog "Papstgeflüster" des Themas angenommen. Er schreibt dazu, dass die Vorarbeit von Fernandez für die Ökologienzyklika von Papst Franziskus verworfen wurde - weil sie wohl der theologischen Prüfung durch Kardinal Müller nicht standhalten würde.
In diesem Zusammenhang berichtet Erbacher, dass Fernandez Ambitionen auf den Posten von Kardinal Müller nachgesagt werden. Das scheint jetzt erstmal abgewendet.

Interessant ist jetzt, was aus der Ökologie-Enzyklika wird und ob sie zum vorgesehenen Termin erscheint. Wir lassen uns überraschen und beten erst mal weiter.
Intensiv und täglich zum heiligen Erzengel Michael, der hier besonders gefordert ist. Er hat die schwere Aufgabe, die Mächte der Welt und der Unterwelt von unserer Kirche fernzuhalten. Eine Riesenaufgabe ... bei der wir ihn mit unserem Gebet unterstützen werden.

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