Samstag, 23. Mai 2015

Sportschau: Die Welt ist eben wie sie ist.

Heute war Bundesliga-Finale. Da wollte ich natürlich mal gucken, wie die Bayern gefeiert haben und habe mal kurz auf die Sportschau geschaltet.

Das Sportschau-Ritual kenne ich seit meiner Kindheit. Da gehörte der Fernseher Papa und wir Kinder hatten keine Chance, mal schnell ins ZDF zur "Disco" oder "Hitparade" umzuschalten ... und zu dieser Zeit gab's einen Fernseher für die ganze Familie.
Doch, wie das so ist, das wechselte dann auch wieder, weil sich bei Kindern eben die Vorlieben ändern und irgendwann war dann die Sportschau wichtig... denn es kam die Zeit, als auch wir Mädels  anfingen, uns für Fußball zu interessieren.

Das ist bis heute so und es macht ja richtig Spaß, das Spiel zwischen himmelhochjauchzend und tief betrübt zu sehen.
Und heute war die Erwartungshaltung himmhochjauchzend und ja auch eigentlich keine Spannung mehr. Da hat man Zeit auf's Umfeld zu achten und das Umfeld sind in diesen modernen Zeiten die zwischen den einzelnen Beiträgen geschalteten Werbespots.


Und weil wir ja alle wissen, wie wichtig der werbetreibenden Wirtschaft eine zielgruppengerechte Platzierung ihrer Spots ist, können wir davon ausgehen, dass hier die Realitäten doch deutlich abgebildetet sind. Ich habe also während der Werbepausen eine Menge Spots über Baumärkte, Autos, Bier und Jogi Löws Nivea-Werbung gesehen, und zwar in ständiger Wiederholung.
Und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die Hersteller der Produkte vorher eine genaue Marktforschung betreiben, wer denn welche Sendungen anschaut und ihre Sports nicht einfach nach Vorurteilen schaltet - dafür sind die viel zu teuer.

Das heißt also, das alte Sportschau-Ritual ist immer noch gültig.

Da kann man den Gender-Märchentanten ja echt gratulieren, wie gut es ihnen gelungen ist, dem Volk andere Wahrheiten zu erzählen. Dass uns da eine Realität vorgegaukelt wird, die es gar nicht gibt. Denn das richtige Leben ist anders. Dann - wenn Fakten und Geld entscheiden ....

Trotzdem möchte ich gerne mal wissen, ob es für solche Fälle auch schon eine entsprechende Gleichstellungsstelle gibt? Es ist doch vom Gleichstellungsstandpunkt her gesehen eine Frechheit, dass man Männer nicht zutraut, dass sie waschen und putzen oder kleine Babies windeln und füttern können. Wo kann ich mich denn da beschweren? Bei der ARD?





1 Kommentar:

  1. Ja just gestern war ich mir Fräulein Tochter unterwegs Klamotten kaufen.
    Wir sind durch gefühlte hundert Geschäfte gezogen und auch da fiel mir auf, von Gendermainstream keine Spur.
    Röckchen udn Kleidchen und Blüschen und Blümelein auf dem Stoff, dazu als vorherrschende Farben rot, weiß, pastell (ab er alles ins eher rötliche spielend).
    Ab und an sind wir auch durch die Herrenabteilungen gelaufen, dort Hosen, Shirts und nix Blümelein und die Farben eher gedeckt!
    Fazit. diese ganze Genderei ist auf dem Mist von Leuten gewachsen, die nichts gescheites zu tun haben und hat keinerlei Grundlagen in der Realität auch nicht in der postmodernen Realität.

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