Mittwoch, 10. Juni 2015

Bavaria-, Idyllo-, Xenophobie, die Ängste der Frau Fahimi

Disneyland Bayern (Watzmann)
Bildquelle Marco Tesch
via Wikimedia-Commons
Yasmin Fahimi, Vorturnerin der Toleranz für alles und alle ( z.B. der Ehe für alle, damit endlich auch die vielen schwer verliebten SPD-Mitglieder ihre Partei heiraten können) hat einen blinden Fleck auf ihrer sonst so für alles offenen Netzhaut. Sie spricht für ganz Deutschland. Ganz Deutschland?
Nein, ein gar nicht mal so kleines Bundesland hat sie ausgeschlossen aus ihrem sozialistischen Herzen.
Bayern.
Disneyland Bayern (Dirndl)
Bildquelle: Florian Schrott
via Wikimedia commons
mit Genehmigung der abgebildeten Personen
Das ist ein Land, das sie nach der prägenden Lektüre von Goscinny und Uderzo und mangels anderer Vergleichsmöglichkeitgen, an Gallien und ein kleines gallisches Dorf, die Heimat von Asterix und Obelix erinnert, weil es sich standhaft weigert, sich ihrem Prekariatsstandard- (eher von den schwarzen Blocks der Bundeshauptstadt repräsentiert) zu beugen.

Seine sturen Bewohner legen die Trachten nicht ab, obwohl unsere Yasmin die als "Autobahn" klassifiziert hat, auch weigern sie sich, auf die ebenso eingestuften Traditionen und Landesbräuche zu verzichten- und der Gipfel ( im wahrsten Sinne des Wortes) sind dann auch noch diese Berge, diese Panoramen, diese sauberen Dörfer (sicher erwägt unsere Kämpferin für´s Häßliche schon eine obligatorische Schmutzquote für dieses Ansiedlungen)!


Disneyland Bayern (Lederhosen)
Bildquelle: US-Consulat München
public domain via Wikimedia commons

Eine weiter prägende Kulturerfahrung der Frau Fahimi - Disney-Comics und Disneyland - brachte ihr angesichte der Bilder, die die Fernsehsender vom G-7 Gipfel um die Welt schickten, dann doch noch die entscheidende Erkenntnis: Bayern und seine Landschaften sind gar nicht real - sie sind aus Pappmaché gefertigtes Disneyland, seine Bewohner bezahlte Akteure (so wie so mancher Demonstrant in Garmisch) eingekleidet aus dem Kostümfundus der Bavaria-Filmstudios und die Traditionen sind Operette - sonst nichts. Wenn sich dann auch noch herausstellen sollte, dass das viele Geld, mit dem Bayern die desolate Bundeshauptstadt und so manches realexistierende, von ihrer SPD regierte Bundesland finanziert - nur Spielgeld ist, wird es recht klamm werden in ihrem Portemonnaie.
Wie heißen doch die Tatbestände im politisch korrekten Sprachgebrauch, die Madame Fahimi allen unterstellt, die bezüglich ihrer Ideologie anderer Meinung sind? - Diskriminierung und Phobie.
Disneyland Bayern (Alphornbläser)
Bildquelle: Metsavend
via Wikimedia Commons

Man geht sicher nicht fehl, unsere gute SPD-Generalsekretärin der Diskriminierung Bayerns und seiner Bewohner, der Xenophobie (für sie sind die ja Fremde) und der speziellen Bavaria-Montanophobie & Idyllophobie zu bezichtigen. Den Mangel an Intelligenz wollen wir mal außen vor lassen - im Sinne der Inklusion.

Und beim Herrn alipius haben wir dieses Fundstück zum Thema entdeckt, das hier nicht unerwähnt bleiben soll,  klicken 





p.s.: die schönen Verbotsschilder hat cinderella gestaltet....Danke!

1 Kommentar:

  1. Graue Mäuse wohin man blickt. Was soll man auch machen, wenn man in Hannover sitzt und auf die bayerische Lebensfreude blickt. Muss schwer sein, das auszuhalten. Gute Stimmung, gute Gespräche, selbst die Demonstranten hatten keine Lust auf Krawall... die arme Frau kann es nicht fassen. Selbst nix hinkriegen und dann auch noch sehen, dass andere es können. Es gäbe also viel zu tun für die SPD-regierten Ländern. Mit Lernen anfangen - mit rumtrollen wird das nix. Und die Dinge pflegen, von denen die SPD nix hält: Glaube, Kirche, Familie, Tradition. Ein langer Weg.

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