Mittwoch, 24. Juni 2015

DBK - die Deutsche Buhmann Konferenz

Selbstverantwortung - oder "Was Du nicht willst, das man Dir tu.....", so habe ich das mal gelernt, ist eines der Schlüsselworte unseres Glaubens.
Damit das Leben nicht allzu hart wird, gibt es deshalb die 10 Gebote, und wenn wir sie halten, haben wir den Schlüssel für ein glückliches Leben in der Hand.



Wir ergänzen das dann noch um Jesus Wort:  "ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben..."
Hat man bei katholisch.de wohl weggelassen, weil das Video sonst zu lang geworden wäre.
Aber egal ... wir wissen ja, dass selbst dann, wenn der Mensch die Gebote abschafft, sie immer noch da sind. Denn Gott steht über den Menschen.

Diese Erfahrung machen gerade einige deutsche Hirten und ganz besonders einige deutsche Kardinäle. Die huldigen nämlich derzeit dem Mainstream und sind der Meinung, dass die Forderungen der Atheisten, der Medien usw. erfüllt werden müssen. Man will ja schließlich "wer" sein und seine herausragende Stellung in der Gesellschaft nicht aufgeben.

Und da haben sie halt den Lärm der Gesellschaft in die Kirche hineingetragen. Niemand, für den die Kirche eine spirituelle Gemeinschaft ist, will das, denn wir wissen ja, dass es Gottes Kirche ist. Und diese Kirche ist ein Ort, um Gott anzubeten, ihn zu loben und ihm zu danken.
NGO's und Parteien haben wir doch wirklich genug.
Aber nun sind sie nun mal "drin", die Politiker und wollen natürlich auch (Links-Jargon:) gesellschaftlich mitmischen.
Das wäre ja nicht falsch, aber in diesen Zeiten geht das halt nur, wenn man mitmacht und sich anpasst. Man will ja nicht "ewiggestrig" sein oder von den Linksgrün-dominierten Medien an den Pranger gestellt werden.

Ja und da sind die Deutschen Kirchenführer nicht nur "mutig" gen Rom gezogen, sondern in die ganze Welt und haben das allseits verpönte "Am Deutschen Wesen ...." in die Welt hineingetragen.
Das heißt in diesem Fall, dass der Vorsitzende der DBK seine Kardinalskollegen und die Bischöfe weltweit von seiner "WVGHS-Strategie" überzeugen wollte. Das kam aber im Rest der Welt nicht so gut an.
Weltweit kann die Kirche nämlich nicht auf das Füllhorn Kirchensteuer zurückgreifen, sondern die katholischen Gemeinden in anderen Teilen der Welt sind auf die Spenden der Gläubigen angewiesen. Und diese Gläubigen in anderen Teilen der Welt haben für diese Aushebelung der Gebote nach Art des deutschen Hauses nun überhaupt kein Verständnis.
Folglich sorgten die internationalen Auftritte der Kardinäle Marx und Kasper für eine große Ablehnung innerhalb der katholischen Welt. Auf unserem Blog gibt's genügend Berichte darüber.
Die "deutsche Kirchensteuerkirche" geriet in Verruf, das "Klingeln in den deutschen Kassen würde dazu genutzt, die Gläubigen in aller Welt zu kaufen". Was ja schon immer richtig war und von Papst Benedikt auch in mehreren Predigten und Ansprachen deutlich ausgesprochen werden.
Doch die deutschen Hirten fallen lieber der Politik zu Füßen, weil es sich ja so viel angenehmer lebt.
Die "Pfingstkonferenz" in Rom brachte allerdings das Fass jetzt zum Überlaufen. Und erstmals muss es so gewesen sein, dass die Kirchenführer auch von ihren PR-Mitarbeitern über die Reaktion der Welt informiert wurden. Das "Wir sind die Herren, weil wir so viel Geld haben-Sprech" kommt im Rest der Welt nicht gut an und plötzlich fühlen sich die Herren Kardinäle und Bischöfe von der restlichen Kirchenwelt schlecht behandelt, falsch verstanden usw....
So konnten wir gestern bei katholisch.de lesen, dass die bösen Amerikaner (die ja von Spenden ihrer Gläubigen leben) die Deutsche Kirche als den "Buhmann betrachtet". Es scheint also doch endlich mal jemand getroffen zu sein, dass das eigene Verhalten von der restlichen Welt nicht mit Jubel aufgenommen, sondern als Arroganz betrachtet wird. Ja es scheint sogar so weh zu tun, dass Agathe Lukassek in ihrem Standpunkt bei katholisch.de heute noch mal nachgelegt hat und schreibt: "Hinzu kamen Berichte von US-Kirchenmedien, die viele vermeintlich "deutsche" Positionen kritisierten..." Typisches Soziverhalten, könnte man meinen. Immer sind die anderen schuld. Ich frage: Haben die keinen Spiegel (und damit meine ich nicht die Zeitschrift), wo sie mal reingucken könnten?

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