Samstag, 6. Juni 2015

Fronleichnam in München - da war doch noch was.

... und dabei hat uns der Kardinal Marx in seiner Predigt noch mal ausdrücklich drauf hingewiesen: Wir sollen uns um die Armen kümmern.

Und diesmal hatten wir dann auch wirklich Glück. Auf dem Prozessionsweg zum Segensaltar mussten wir auch über den Max-Josefs-Platz. Das ist der große Platz, an den Residenz und Oper grenzen und von dem aus auch die Maximilianstraße ihren Beginn hat.

Dort standen ein paar arme "Wisinikiler" oder "Kirche von unten" und da liefen die 9.000 Menschen vorbei und niemand hat sie beachtet. Naja, manche haben den Kopf geschüttelt und manche haben gelacht. Es war wirklich schlimm, dass sich niemand dieser vereinsamten Menschen (waren so 10 - 15) annehmen wollte.
Und ich denke, auch der Kardinal hatte keine Zeit, sich ihnen zuzuwenden oder gar einen Blick zu riskieren. Schließlich trug er das wertvollste und heiligste vor sich her.

Wisinikiler oder "Kirche von unten" betteln um Beachtung:
©Cinderella 01 
So habe ich mich denn erbarmt und ein paar Fotos gemacht und eins davon schenke ich jetzt unseren Lesern:
Wenigstens mussten sie nicht frieren (hatte 27°) und trocken war es auch ....

Kommentare:

  1. Die Fronleichnamsprozession abwarten und Protestplakate hinhalten - weit mehr als von der Zahl dieser "Randständigen" mag von der Haltung der Wisikis gelten: Was für ein erbärmlicher Haufen!

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  2. Es war wirklich eine absurde Szene ... Und es war das einzige Mal, dass ich während der Prozession die Kamera gezückt habe, weil ich dachte, das glaubt einem ja kein Mensch ...

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  3. mei,die Rollatorengruppe von Wisiki vollzählig zur Großdemonstration angetreten

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