Samstag, 13. Juni 2015

Goethezitat aus gegebenem Anlass

"den Teufel merkt das Völkchen nie, und wenn er es am Kragen hätt"

Ich gehöre ja zu den Leuten, die nie die Klassiker in der Schule gelesen haben, von daher bin ich immer wieder erstaunt wie sehr deren Worte zutreffen.
Manchmal, weil ich mir einen dicken, fetten Band Deutsche Dichtung gekauft habe, warte ich ja drauf, bis man das verbietet, Schillers Glocke z.B.
Wo ja das Drama, moderner Ehen, die wegen des angeblichen Primats der Liiiiiiiieeeebe und wegen der Barmherzigkeit auch kirchlicherseits getrennt werden sollen, können, dürfen, kurz und knackig so beschrieben wird:
Die Leidenschaft flieht,
die Liebe muß bleiben;
die Blume verblüht,
die Frucht muß treiben.

also, es muss so sein, dass die Leidenschaft, die Schmetterlinge im Bauch, das Schweben auf Wolke 7 aufhören muss, damit die Liebe, deren Vollendung übrigens die Treue ist, bleiben kann, weil Liebe ist nicht Gefühl, Liebe ist eine Entscheidung!


Es gibt gerade in der Glocke noch mehr, was absolut politisch und ecclesial unkorrekt ist, und so müssen wir feststellen, dass auch der andere der deutschen Dichterfürsten, Jo Wolfi von Goethe (der Schluri, dem nichts menschliches fremd war) seinen Mephistoteles, so manch wahres Wort hat schwäddse losse, so auch das "den Teufel merkt das Völkchen nie, und wenn er es am Kragen hätt"
Verfolgt man die Nachrichten, das Theater um die Ehe für alle, aber doch nicht alle, also nicht  ' ich und mein Goldfisch'. Verfolgt man das Gendertheater und beobachtet gleichzeitig, wie unsere Städte immer mehr aussehen wie eine islamische Großstadt, also immer mehr, auch kleine Mädchen, herumlaufen mit Schleier und Mantel, also nicht mehr nur Kopftuch, sondern so einem langen Ding, das mindestens bis zur Taille, manchmal bis zum Boden reicht, darunter noch einen Mantel und das bei 35° im Schatten.
Verfolgt man gleichzeitig, dass es einerseits heißt, wir und unsere Technologie und gleichzeitig niemand willens udn in der Lage ist, ist den Vormarsch des IS zu stoppen, von dem Flüchtlingsproblem mal ganz abgesehen (wobei ich mich hier schon frage, was ist das für ein Härtetest, dass man nur die ins Land lässt, die zuvor ihr Leben riskiert haben? Ich meine klar kann man die Leute nicht absaufen lassen, aber man könnte sie durchaus wieder an der Küste Afrikas absetzten, aber irgendwie will man das nicht, naja)
Auf jeden Fall, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, als habe uns der Teufel schon ganz schön am Schlafittchen.
Der Dr. Faust wird übrigens gerettet durch Gretchen, die wiederum gerettet wird, indem sie ihre Strafe annimmt, sich  an Gott wendet und eben nicht den von Faust und Mephisto angebotenen Ausweg geht, naja wie gesagt, heute müsste! Goethe das Stück  anders schreiben, Gretchen wird gerettet, indem sie von ihrem Menschenrecht auf Abtreibung Gebrauch macht, also im übertragenen Sinn auf Faust und Mephisto hört... weiter kann es sich jeder selbst zurechtspinnen,  ..... wie gesagt Goethe hat nicht das geschrieben, was man christliche Erbauungsliteratur nennt, er hat so seine Probleme gehabt mit der Kirche und überhaupt dem lieben Gott,  aber ich warte wirklich drauf, bis man den "Faust" auf den Index stellt.

Herr erbarme Dich, denn ohne Dich sind wir verloren!

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