Montag, 1. Juni 2015

Montags-Presse - Kontrastprogramm von Nord nach Süd.

Montagmorgen - Sonnenschein - Frühstückszeit.
Dazu braucht's natürlich auch eine Zeitung ... die in diesen Zeiten eher aus einem Laptop mit den Internetseiten der deutschen "Meinungsmacher" besteht.
Und ich lese mich dann so durch. SpOn, ZOn, FocusOn ... usw. Immer auf der Suche nach den Perlen des Alltags. Und da bin ich dann auch schnell fündig geworden: Ach, der Wensierski, gibt's den auch noch? Lange nix mehr gelesen von ihm. Ist aber auch kein Wunder, da die Kirche inzwischen ja so "brav" geworden ist (denkt er).
Aber - es ist ihm offensichtlich mal wieder was zugelaufen: Ein evangelischer Theologe, tief beleidigt, dass sein Beitrag, für den er von katholisch.de beauftragt wurde, nun doch nicht veröffentlicht wird. So was kommt in den besten Familien vor - doch der Herr Theologe war wohl anderer Ansicht und hat dann beim Spiegel auch offene Türen vorgefunden. Der Herr Wensierski hatte einen Artikel. Und der Herr Theologe durfte seinen Artikel dann bei SpOn lesen. Und hat auch gleich noch 86 Kommentare bekommen. Und das für so einen langweiligen moralinsauren Artikel à la: "Was die böse Kirche da schon wieder böses macht." Heul heul... Hamburg ist doch so eine schöne Stadt, wo so viele nette Menschen wohnen, warum können die Spiegel-Leute nix als schlechte Laune verbreiten?
Vielleicht sollten sie mal umziehen?


So bin ich und dann erst mal zur FAZ. Und auch sofort bei meinem Lieblingsschreiber gelandet: Der DonAlphonso schreibt ja in der Regel nur über die schönen Dinge des Lebens und dann auch noch richtig gut. Aber derzeit hat er sich ein bisschen über die Mobberei bei Journalisten geärgert, und dass die Grünen "Führungskräfte" da eifrig mitmischen. Und einer davon ganz besonders eifrig. Es gab in den letzten Tagen schon den einen oder anderen Schlagabtausch, den ich mit großem Vergnügen verfolgt habe.
Und mit diesem Artikel war der Tag gerettet. Ich bin zwar als Katholikin nicht mit allem einverstanden, was er da schreibt, aber dass die Watschn für Herrn Beck in erster Linie aus einem Lob für die Standhaftigkeit der Kirche besteht, ist ein echtes Zuckerl und lässt mich immer noch fröhlich grinsen ... So geht's - genau so.

Diesen Artikel sollte vielleicht auch der Chef von katholisch.de mal lesen. Denn die Antwort, die er dem SpOn gegeben hat, ist genauso müde und langweilig, wie das Klagelied von Wensierski und dem Theologen.
Mensch Leute, wir sind doch nicht evangelisch!





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