Dienstag, 9. Juni 2015

Politisch unkorrekte Gedanken zu Kita und Hort

es dürfte jedem klar sein, dass ich Kitas für meistens überflüssig wie einen Kropf halte.
Ich sehe die flächendeckende Fremdbetreuung von Kinder kommen, seitdem ich mich seinerzeit, als es noch absolut exotisch war, Kinder vor 3 in irgendwas zu geben, dagegen entschieden habe.
Weil das war damals so, dass die städtische Kita ihre Kleinen aus dem Klientel der linken Studenten rekrutierte,  die Erzieherinnen aber ausgebildet waren, Notfallhilfe für Kinder aus problematischen Familien zu sein, was zu seltsamen Elternabenden führte.
Ich muss auch sagen, das war damals eine Einrichtung, von der sind wir heute, wo alle Welt es mit der Kita hat, weit, weit entfernt sind.
Maximal 6 Kinder pro Gruppe, mit 2 Erzieherinnen, dazu 2 große Räume, einer als Schlafraum, einer als Wohnzimmer und alles absolut auf Familie eingerichtet.
Seit der Zeit, wie gesagt, bin ich am dagegen diskutieren und, im Grunde stimmen mir alle Leute zu, Kinder gehören zur Familie und selbst die Grünen, wenn sie es nötig haben auf die Tränendrüse zu drücken, nehmen das Bild 'Mutter  mit Kind auf dem Arm' und jedem ist es klar, Kinder den Müttern wegzunehmen ist was ganz böses.
Weil dem so ist, deshalb heißt es ja in Diskussionen immer "Nun wir sorgen uns ja um die Notfälle, also Kinder problematischer Eltern, denen man irgendwo ein Stück Normalität gewähren will, alleinerziehende Mütter, wo der Kindsvater nicht auffindbar ist, und so seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt...und und das müssen Sie doch verstehen!"
Klar versteh ich das, aber vorhin sah ich irgendwo  die Meldung "Kitastreik geht zu Ende.  Eltern können aufatmen"

Und da ist es wieder, das "alle Eltern sind betroffen vom Kitastreik" Kita muss sein, ist das einzig wahre...
Und ich muss sagen ich versteh es nicht, also entweder hat man mich die ganzen Jahre angelogen oder wir sind so ein armes Land geworden, dass nicht nur die berühmten "Waschfrauen" arbeiten gehen müssen, sondern auch alle anderen so arm sind, dass man sich eins nicht leisten kann, so ein Kind.
Oder wir sind alle sowas von dermaßen unfähig geworden Mensch zu sein, dass man uns, die Kinder wegnehmen muss, damit die wenigstens irgendwo ein Stück Normalität haben.
Nur, wenn wir echt so ein armes Land sind, warum kommen da nur Scharen von Flüchtlingen zu uns? Und zwar solche Scharen, dass mittlerweile keiner mehr behauptet, das seien Leute die irgendwie politisch verfolgt seinen, sondern jeder mittlerweile zugibt, dass sind die, die auch ein Stück vom großen Kuchen wollen.
Nur wie gesagt, es gibt doch gar keinen großen Kuchen, wir sind doch sooooo arm, dass wir noch nicht mal Kinder bei den Müttern lassen können.
Übrigens in meinem Heimatdorf hatten die armen Schulschwestern des Heiligen Franziskus auch einen Kindergarten, und zwar gründeten die den im Jahre des Herrn 1895, also vor über 100 Jahren und selbiger Kindergarten hatte schon damals die Möglichkeit, dass die Kinder dort über Mittag bleiben konnten, eben um Notfälle aufzufangen.
Der Dienst an Halb- und Ganzwaisen gilt schon im AT als Gott wohlgefälligen Dienst.
Von daher gibt es schon immer den Versuch geplagten Müttern zu helfen, was auch gut und richtig ist.
Nur wie gesagt, aktuell finde ich es irgendwie total verrückt, so als ob das Schlimmste was einer frau heutzutage passieren könnte, es ist Mutter zu sein.
Und wenn die Biologie dann doch zuschlägt und frau dennoch Mutter wird, dann wird sie das nicht, sondern wird Wochenend- und Bettbring-Mutter, also mehr das was so ein klassischer Vater ist wenn er ein guter ist, und weil die Männer einfach, allem gegender zum Trotz, dann nicht zur klassischen Mutter werden, sondern einfach noch mehr auf und davon sind, als ohnehin schon, deshalb ist es halt so wie es ist.
Gedichte sind aus der Mode gekommen, aber neulich ist mir denoch Schillers Glocke untergekommen und da heißt es:
             Denn sie wohnt im Schattenlande
Die des Hauses Mutter war,
Denn es fehlt ihr treues Walten,
Ihre Sorge wacht nicht mehr,
An verwaister Stätte schalten

Wird die Fremde, liebeleer
gar nicht so dumm, der Schiller!

Kommentare:

  1. Summorum pontificum09.06.15, 22:18

    Der Satz ist widersprüchlich:
    "Weil das war damals so, dass die städtische Kita ihre Kleinen aus dem Klientel der linken Studenten rekrutierte, die Erzieherinnen aber ausgebildet waren, Notfallhilfe für Kinder aus problematischen Familien zu sein, was zu seltsamen Elternabenden führte."
    Kinder aus linken Studentenfamilien SIND doch Kinder aus problematischen Familien?! Was gibt es Grauslicheres als linke Studenten???

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    1. wir hielten uns aber nicht für problematische Familien, und die problematischen Familien, die die Erzieherinnen meinten, waren eben Leute aus der Unterschicht, teilweise mit Alkoholproblemen, Familien wo die Mutter sehr krank war, bettlägerig oder auch lange im Krankenhaus, oder wo die Mutter wegen Krankheit des Vaters und zu pflegender Oma, einfach überfordert war.
      Sprich die Kita war dafür da, Familien zu unterstützen wieder Familien werden zu können, während es den linken Studentinnen darum ging gar nicht Familie sein zu müssen, obwohl es (teilweise) gar kein Problem gewesen wäre, weil der zuständige Vater ja schon fertig und in Arbeit und Brot war.

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