Samstag, 26. September 2015

Tagespsalm

In der Messe wird heute der 19. Psalm gelesen,
hier deshalb eine schöne Version



Besonders berührt ich die Stelle wo es heißt:

Wer bemerkt seine eigenen Fehler? /
                                        Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!

in der Luther Übersetzung, die dem Video zugrunde liegt,  heißt es 

Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Fehler! 

auch das passt! weil die Fehler die vor mir selber verborgen sind, die so verborgen sind, dass ich sie für gut und richtig halte, und gar nicht merke, dass es Fehler sind, das sind wohl die schlimmsten, weil ich da ja gar nicht auf die Idee komme mich zu besseren!

Hier im folgenden noch mal der  Text des Psalms:





Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, /
                        vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem andern, /
                         eine Nacht tut es der andern kund,
ohne Worte und ohne Reden, /
                            unhörbar bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, /
                             ihre Kunde bis zu den Enden der Erde. Dort hat er der Sonne ein Zelt gebaut. /A
Sie tritt aus ihrem Gemach hervor wie ein Bräutigam; sie frohlockt wie ein Held /
                                 und läuft ihre Bahn.A
Am einen Ende des Himmels geht sie auf /                                                     
                                 und läuft bis ans andere Ende; / nichts kann sich vor ihrer Glut verbergen.
Die Weisung des Herrn ist vollkommen, /
                                  sie erquickt den Menschen. Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, /den                         Unwissenden macht es weise.A
Die Befehle des Herrn sind richtig, /
                                    sie erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter, / es erleuchtet die Augen.
Die Furcht des Herrn ist rein, /
                                    sie besteht für immer. Die Urteile des Herrn sind wahr, / gerecht sind sie alle.
Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge. /
                                        Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.
Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen;
                                        wer sie beachtet, hat reichen Lohn.
Wer bemerkt seine eigenen Fehler? /
                                        Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!
Behüte deinen Knecht auch vor vermessenen Menschen; /
                 sie sollen nicht über mich herrschen. Dann bin ich ohne Makel / und rein von schwerer Schuld.
Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen; /
                                was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, / Herr, mein Fels und mein Erlöser.

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