Mittwoch, 23. September 2015

Worüber man spricht: das Wetter heute und morgen - und Autos von heute und gestern.

Zunächst mal - weil's so schön ist, die Gute Nachricht:
11 Tage nach dem Fest "Maria Namen" (wo der Sommer bekanntlich Amen sagt) ist der Winter in's beschauliche Bayern eingekehrt. Das Thermometer schafft es nur mit viel Anstrengung noch über die 10 Grad-Marke, auf der Wiesn wird Glühwein ausgeschenkt und in den Bergen denkt man schon an die Ski-Saison:
Bildquelle: Screenshot der BR-Wetterkamera vom Wendelstein
Die CSU hat halt derweil andere Sorgen, sie muss sich jetzt um ihre Wähler bemühen und kann sich deshalb auch nicht noch um's Wetter kümmern. Sehen wir's ihr nach.

Auf der anderen Seite der Welt war Cuba das Thema der letzten Tage - zumindest was unsere Kirche angeht.
Schön zu sehen, wie viele Menschen die Papstmessen besuchen durften - das kommunistische Regime wollte ja sicher gehen, dass da keine "Falschen Protestierer" die schönen Bilder stören.
Natürlich hat sich Papst Franziskus auch mit Fidel Castro getroffen.
Wir erinnern uns: Vor drei Jahren war ja schon zu erkennen, dass der Fidel auf seine alten Tage vielleicht doch wieder in den Schoß der Kirche zurückkehren würde. Zumindest bat er Benedikt XVI bei dessen Besuch, ihm doch einige seiner Bücher zu schicken.
Wir können uns denken, dass Castro inzwischen alle gelesen hat - ist ja auch eine große Freude, die Bücher Benedikts zu lesen. Doch dann kam Franziskus und schenkte ihm "Laudato si". Und danach soll der Papst auch ausführlich mit ihm über das Klima gesprochen haben und darüber, wozu der Mensch alles fähig ist, wenn er nur an Gaia glaubt. Oh mei, armer Fidel: Drei Götter in einem Leben, hoffentlich verkraftet er das - und wir beten für ihn, dass er am Ende doch zum einzig Wahren Gott zurückfindet.




Dann ging's auch schon klimaschonend weiter Richtung USA. Ja, wirklich ... der Airbus war voll besetzt mit Journalisten und päpstlichen Begleitern und da ist der Schadstoffausstoß pro Person/km deutlich niedriger als in einem Auto.

Da machte es auch nix, dass der Flieger ein paar Ehrenrunden drehen musste, weil der Amerikanische Präsident sonst zu spät am Flughafen gewesen wäre.

Das gab dem Papst Gelegenheit, den Journalisten zu erklären, dass er "nicht links" sei. Sowas kommt ja auch bei den Amerikanern nicht so gut an - und jede Tendenz, die USA nach links zu drehen, wird dort bei der nächsten Wahl garantiert abgestraft.

Aber die Amerikaner waren auf jeden Fall voller Vorfreude und der Präsident pünktlich am Flughafen. Was für ein Glück, dass vor einigen Jahren FIAT Chrysler gekauft hatte und dass zur Freude des Papstes auch ein entsprechender Kleinwagen zur Verfügung stand, der doch irgendwie eine Verbindung zu Amerika hatte. Eine typische Win-Win Situation also. Der Papst hatte ein Stück "dahoam" und darf jetzt in einer italienischen "Bella Macchina" herumfahren. Die amerikanischen Medien haben Gelegenheit, dem italienisch-amerikanischen Autobauer PR-mäßig ein bisserl unter die Arme zu greifen ... und die Chrysler-Mama bekannt zu machen. Deshalb sieht man die Bilder heute auch auf allen News-Channels.
Lang, lang ist's her, da hatte ich auch mal einen FIAT. Damals stand der Markenname noch für "Fehler in allen Teilen" - vielleicht harmonieren die deshalb so gut mit Chrysler.

Auf jeden Fall stell ich jetzt kein Bild oder Video von diesem italienischen Kleinwagen hier rein.
Denn ich fühle mich ja doch eher der bayerischen Automobilindustrie zugeneigt - und die produzieren ihre Autos ja auch tw. in USA: der hier war der erste:


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