Donnerstag, 22. Oktober 2015

Die Deutschen und ihr Talent in jeden Fettnapf zu treten.

Über die Beliebtheit unserer Politiker insbesondere in Europa zu schreiben - ist in diesen Zeiten nicht so unbedingt notwendig.
Das prangt uns aus allen internationalen Schlagzeilen entgegen. Und man hätte es nicht für möglich gehalten, dass es jemanden gibt, der das noch toppen kann.
Aber es gibt ihn! Gestern hat er sich geoutet auf der Pressekonferenz zur Bischofssynode in Rom. Der mächtigste Kirchenmann Europas (glaubt er), hatte wohl ein Problem mit dem Interview das Cardinal Pell EWTN gab: "Der Rhein fließt nicht mehr in den Tiber". Und im Rahmen dieses Interviews hat er wohl auch die Deutschen Katholiken bedauert.

Das muss den Kardinal Marx ordentlich in Wut gebracht haben. Und was er gesagt hat, dominiert heute die Medien, so dass ich mich darüber auch gar nicht mehr auslassen muss.
Interessant ist aber die Entrüstung, die dann durch meine twitter TL tobte. Unbeliebt ist die deutsche Kirche weltweit ohnehin. Sie wird nur noch unter dem Gesichtspunkt "Volle Kassen, leere Kirchen" gesehen.













Inzwischen gibt es aber auch Katholiken, die ihren Deutschlandbesuch gecancelled haben - weil man dort keine heiligen Messen mehr besuchen kann.



Ein Vergleich der Ergebnisse der verschiedenen Sprachgruppen hat unser Mitblogger Fodiam circa illam zusammengestellt. Was hier wirklich auffällt, ist, dass alle Sprachgruppen die Bewertung der katholischen Themen vorgenommen haben - während die Deutsche Gruppe sich ausschließlich um Sozialvereinsthemen bemühte. In diesem Sinne fließt der Rhein wirklich nicht mehr in den Tiber. Die Deutschen sind einfach mal wieder total zurückgeblieben.

Wir können uns also bei Kardinal Marx und Kollegen aufs herzlichste bedanken. Sie haben dem deutschen Ansehen in der Welt immens geschadet.
Wie gut, dass der Kardinal kein Bayer ist!

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