Montag, 19. Oktober 2015

Man gönnt sich ja sonst nix: Synodenparties in Rom

Keine Feier ohne Marx.
Der barocke Kirchenfürst steht ihm ja nun auch eindeutig besser - und aus dem Münchner Ordinariat sickert da schon mal das eine oder andere durch:



Pech für den Kardinal, dass das gerade nicht so ganz en vogue ist. Und er mit den Wölfen heulen muss. Armut ist angesagt und so spielt er den Sozialapostel, obwohl man ihm doch anmerkt, wie unwohl er sich damit fühlt.
Immer wieder versucht er sich dafür zu entschuldigen, dass er in einem wunderschönen barocken Palais lebt, dass er in einem dicken 7er gefahren wird - selbstverständlich von einem Chauffeur.

.... und dann ist da noch dieses Palais in der Via delle medaglie d'oro in Rom - ein Protzpalais ganz allein für ihn ... doch die Medien sind ihm damals schnell draufgekommen und schon beeilte sich der Pressesprecher zu versichern: „Wer behauptet, das sei eine Luxusunterkunft für Kardinal Reinhard Marx, liegt komplett falsch. Es handelt sich um ein Haus der Begegnung, das Mitgliedern des Domkapitels, Mitarbeitern des Ordinariats, Vertretern der Laienräte, aber auch kleinen Pilgergruppen zur Verfügung stehen soll.“

Ja, ja und schon stand die Einweihungsparty ganz im Zeichen der "kleinen Pilgergruppen" natürlich mit aller Prominenz aus dem Diözesanrat und dem Ordinariat, die deshalb mal kurz nach Rom jetten durften. Nur der Kardinal hat sich nicht blicken lassen.




Alles Show, wie wir seit 17. Oktober wissen. Die Medien wurden ruhiggestellt, und jetzt kann der Kardinal in "seiner Villa" hof halten - und das tut er derzeit oft und ausgiebig.

Denn wie wir aus Rom hören, bildet die Casa Santa Maria das Party-Zentrum der Synode. Kardinal Marx lässt es krachen: Eduard Pentin berichtet, dass Kardinal Marx extravagante Dinnerparties für die Synodenväter in seiner 10-Millionen Euro-Villa ausrichtet, einer Villa, die der Erzdiözese München-Freising gehört.
Ca. 20 Bischöfe nahmen kürzlich an einem ausladenden Dinner teil. Lt. einer gut informierten und zuverlässigen Quelle, gab es dort so viel zu essen, "dass die Mägen der Bischöfe Mühe hatten, das alles aufzunehmen..."   Wir vermuten, dass es zum allseits kolportierten "Kalbsbraten mit Rahmschwammerl" auch "Kirchweih-Ganserl mit Knödeln und Rotkohl" gab. Dazu passt ein ordentliches bayerisches Bier oder ein kräftiger Rotwein... Weitere Dinnerparties sollen in den kommenden Tagen stattfinden.

"Wer ko der ko" könnte man sich da jetzt auf Bayerisch zuraunen - aber er ist halt kein Bayer und ich wette, dass der Bayer in Mater Ecclesiae sich auch mit Grausen abwenden würde, sollte er eine Einladung zu einem dieser Dinnerparties erhalten.

Wir haben's auf jeden Fall mal wieder vorher geahnt, dass die Villa für ein Pilgerzentrum doch viel zu schön ist und deshalb überlassen wir mal dem Kölner "Kollegen" des Kardinals das Schlusswort:
"Wem kann man überhaupt in unserem Land noch vertrauen?"

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