Samstag, 3. Oktober 2015

Marx missioniert

Das Erzbistum hatte es ja gestern schon herumgetwittert: Das Christentum soll jetzt "vermittelt" werden. In einem Artikel in Welt-Online hatte sich der Kardinal dahingehend geäußert, dass Flüchtlinge schneller zurückgeführt werden sollen, aber auch die Neuankömmlingen mit dem Christentum "bekannt zu machen". Mutig Mutig, Herr Kardinal!
Dazu kommt noch, dass eine Gebetsintention des Heiligen Vaters für den Monat Oktober heißt, dass wir dafür beten, dass das Evangelium besonders in Asien verbreitet wird.
Schwer, sollte man da denken - aber, da hat der Kardinal recht. Man muss die Gelegenheit beim Schopfe packen. Denn Missionare in die Welt schicken, war gestern. Heute wartet man darauf, bis die zu bekehrenden uns "die Bude einrennen". Das ist erfahrungsgemäß in München Ende September bis Anfang Oktober der Fall. So viele Asiaten sieht man selten, teilweise sogar schon zum Bayerntum "bekehrt".



Da ist es absolut richtig, dass der Kardinal "sein bestes Pferd im Stall" von seinen priesterlichen Alltagspflichten entbindet und ihn "undercover" zum Missionieren auf die Wiesn schickt.
Ob sich die Zahl der neu bekehrten feststellen lässt, wissen wir nicht, auf jeden Fall wird der Kardinal in Rom sicher  ein paar Fleißpünktchen bekommen ...


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