Freitag, 30. Oktober 2015

Was wäre wenn... oder keine Panik!

Pater John Hunwicke von Our Lady of Walsingham beruhigt seine Leser.
Hier geht´s zu seinem blog "liturgical notes" und zum Original: klicken

                           "WAS WÄRE WENN DER PAPST....."
"Die Menschen erweisen mir manchmal die Ehre, ihre Befürchtungen mit mir zu teilen.
Darf ich klar machen, daß ich wirklich sehr sehr überrascht wäre- sehr sehr sehr sehr überrascht-wenn nicht noch mehr- wenn der Hl. Vater dem Lehramt seiner Vorgänger widersprechen würde. Mein Rat ist -wie immer: keine Panik! Jetzt nicht, und nie.
Aber ich will eine logische Überlegung anbieten.
Die basiert auf dem weitestgehend akzeptierten Dogma, daß wenn man den Ast durchsägt, auf dem man sitzt, einen die Gravitation mit zunehmender Geschwindigkeit in Richtung des Planeten Erde zieht.

Sollte Papst Clemens XXV das Lehramt von Papst Innocenz XXV auf den Müll werfen, würde er automatisch und mit Autorität auch sein eigenes Lehramt anfechten. Trotz der schmeichlerischen Rhetorik die wir in jedem Pontifikat hören (Robert Mickens nennt das passenderweise Papolatrie) - kein Papst hat mehr lehramtliche Autorität als irgendeiner seiner Vorgänger. Also gilt das, was ein Papst über die Autorität eines vorhergehenden Papstes sagt oder anordnet unausweichlich immer auch für sein eigenes Pontifikat.

Widerspricht Papst Clemens XXV einer bindenen doktrinalen Äußerung von Papst Innozenz XXV leugnet er ausdrücklich auch die bindende Kraft der Doktrin seiner eigenen Enzykliken. Dito bei den Motu Proprio, dito bei Apostolischen Konstitutionen, dito bei postsynodalen Exhortationen (wie Familiaris Consortio und Sacramentum Caritatis von 2007) etc etc-immer so weiter.


Es muß sich also niemand irgendwelche Sorgen machen. Um es ganz auf einer irdischen Ebene auszudrücken: kein Papst -im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte- wird dumm genug sein, den Ast durchzusägen, auf dem er sitzt.


Papst Franziskus hat das ausführlich klar gemacht in seinen Äußerungen, daß er ein treuer Sohn der Kirche ist, er hatte nicht die Autorität, die Lehre des Hl. Johannes Pauls II über die vorgeschlagene Priesterweihe für Frauen beiseite zu schieben.
Und genau weil kein Papst mehr lehramtliche Autorität hat als einer seiner Vorgänger, hat auch kein Papst mehr Autorität als sein Nachfolger.
Behalten Sie Erzbischof Fernandez im Auge. Er ist einer der Haupt"kumpel" von Papst Franziskus. Er ist auch einer dieser extremistischen Ultrahyperpapalisten, vor denen ich Sie immer warne (von ihm wird berichtet, daß er Traditionalisten aus dem Grund kritisiert weil "sie scheinen keinen Glauben in die besondere Hilfe des Hl. Geistes zu haben, den Jesus dem Papst versprochen hat". 
Ich sage: vergleichen Sie das damit, was Vatican I über den genauen, präzisen. begrenzten Grund sagt, warum der Hl. Geist dem Nachfolger des Hl.Petrus versprochen wurde,

Dieser Fernandez-Bursche hat enthüllt, daß was er sagt ist, daß es Papst Bergoglios Plan sei, in der Kirche Veränderungen einzuführen, die irreversibel sind. Aber glauben Sie mir, was die Veränderungen unrefomierbarer dogmatischer Definitionen betrifft, was ein Papst tut, kann von seinem Nachfolger revidiert werden und wird es auch oft. Clio teilt diese Ansicht.

Das nächste Pontifikat kann sehr leicht so verschieden von diesem sein, wie dieses vom vorherigen.
Diejenigen, die erklären, wie viel besser dieses ist als das letzte, werden sich logischerweise in keiner guten Position befinden, wenn sie das nächste kritisieren, weil es noch besser ist.

Ein dreifache Hoch auf das beste Pontifikat ever!!! und ein 3x3faches Hoch auf das nächste noch bessere."

Quelle :Father John Hunwicke, 



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