Freitag, 13. November 2015

Die Erneuerung der Kirche- aber nicht nach dem Willen der Welt.



Nachdem Ettore G.Tedeschi vor kurzem in einem Brief an seine neugeborene Enkelin den Zustand der Welt, wie sie ist, analysierte und zu erklären versuchte, wie es dahin gekommen ist, wendet er sich nun in einem Leitartikel der Erneuerung der Kirche zu -landauf landab-gefordert von innerkirchlichen Progressisten in trauter Einmütigkeit mit kirchenfeindlichen Atheisten und Neuheiden nebst ihren Massenmedien, die ihre Stunde, ihr den endgültigen Schlag zu verpassen, gekommen sehen. Uns bleibt die Frage, ob es nicht eigentlich die Aufgabe der Hirten wäre, diese Befunde zu erheben, anstatt servil die Parolen ihrer Feinde nachzusprechen?
Hier -bei La Nuova Bussola Quotidiana - geht´s zum Original:    klicken 


"JA, DIE KIRCHE MUSS REFORMIERT WERDEN, ABER NICHT NACH DER WELT"
"Die Heilige, Apostolische und Römische Kirche hat immer die andauernde Umkehr zur einzigen Wahrheit gelebt, ebenso die Suche nach Perfektion, sie zu leben und sie für ihre Mitglieder leben zu lassen.
Unsere Heilige Kirche hat sie alle gesehen- von den Häresien des Protestantismus zum Illuminismus etc.Sie hat eine einzigartige Erfahrung in der Fähigkeit das Notwendige anzugehen, zu reagieren und zu reformieren. Heute erlebt sie die Folgephase der Globalisierung, die die Kulturen und Moralwerte homogenisieren will.

Und natürlich droht diese Globalisierung ihr durch ihre Priester mit Reaktionen und Konflikten, wenn die Kirche ihre Dogmen, ihr Lehramt, ihre Pastoral nicht relativiert. Diese technokratischen Hohenpriester erklären der Kirche sogar, wie sie das tun muß. Aber nicht nur, sie veranschaulichen besonders, was die Kirche auf ihre Vorschläge zu ihrem Wohl schon tut. 
Natürlich auf ihre Weise: sie erklären, daß die Kirche endlich mit der Proselytenmacherei aufgehört hat, daß sie es den freien Gewissen überläßt, zu entscheiden, was gut oder böse ist, sie erklären, daß sie sich endlich der Welt geöffnet hat, weil sie endlich die Sünde toleriert (weil sie entdeckt hat, daß es keine Sünde gibt) und die Unordnung (weil es keine Unordnung gibt), etc. Natürlich- zeigen sie die, die Widerstand leisten als Feinde der Kirche, Feinde der Menschheit, Übeltäter, die weder von einer Lobby noch von Machtgier getrieben werden. Natürlich zeigen sie, daß in der Tradition die sind, die die Gesetze der Welt nicht verstehen, die die nötigen Erneuerungen blockieren und die Wahrheit nicht erkennen. Und so weiter. 

Es ist wahr, was berühmte Theologen (progressistische) am Ende des II. Vaticanischen Konzils sagten: "Die Menschheit entwickelt sich, die Naturgesetze entwickeln sich, die Gesescllschaft verändert sich, die Werte ändern sich und die Sitten: Schluss mit dem theologischen, doktrinalen und (natürlich) pastoralen Stillstand!"  Sie schrien: die Kirche muß sich öffnen!


Genau, die Kirche sollte sich dem Verstehen des menschlichen Dramas dieses Jahrhunderts, in dem sie lebt, öffnen, sie sollte verstehen, was, wie und warum es sie noch mehr zersetzt hat. Sie sollte sich öffnen, um zu verstehen, wer sie verdorben hat. Sie sollte sich öffnen, um die Konsequenzen dieser Zersetzung zu verstehen. Sie sollte sich öffnen, und ihre neue Rolle (der Kirche) in dieser Situation zu verstehen.
Sie sollte sich reformieren. Sicher, die Kirche muß sich immer erneuern. Sie sollte nur zu Christus zurückkehren ( "Entweder Gott oder nichts" -wie Kardinal Sarah erklärt) , sie sollte ohne Angst umkehren und das Evangelium predigen, die Gewissen formen, beten, das Lehramt ausübe, die Sakramente ernenern, (wie es Papst Franziskus in "Lumen fidei" lehrt).

Weil es das Ewige Leben dieser armen Menschheit ist, das auf dem Spiel steht, sollte die Kirche umkehren und die einzige Moralische Autorität (nicht sozio-ökonomische) sein, sich erneuern und die berichtigen, die nicht einverstanden sind- rechts und links.
Und weil der aktuelle Zustand der einer Entchristianisierung, des Glaubensverlustes, des Werteverluste, des diffusen Nihilismus, der apostolischen Lauheit ist, ist die Welt ohne Licht und hat das absolute Bedürfnis eines Bezuges zu wahren und starken Werten.
Haben sich die Naturgesetze weiter entwickelt? Hat sich das Betragen der Gesellschaft geändert? Haben die Werte gewechselt? Ja, es ist wahr, sie haben sich geändert-aber zum Schlechteren, zum dramatisch Schlechteren und die ganze Menschheit leidet darunter.

Aber auch wahr ist: Schluss mit der statischen Theologie, doktrinal und pastoral. Die Kirche muß sich entwickeln: zur klaren Zustimmung zu den Dogmen, aber vor allem zu ihrer pastoralen Anwendung-mit wahrer absoluter Barmherzigkeit. Bedenken wir, daß die Kirche heute- was sie auch tut oder sagt- für das ewige Leben der Herde und ihrer Hirten fundamental ist. Es ist wahr, die Kirche sollte sich für die Weitergabe der Wahrheit öffnen."

Quelle: Ettore G. Tedeschi, La Nuova Bussola Quotidiana






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