Dienstag, 15. Dezember 2015

Aus gegebenem Anlass, ein Adventslied

Neulich hatte ich eine Diskussion über Weihnachten und Advent.
Mein Gesprächspartner war der Ansicht, in Anbetracht der Weltlage, die doch sehr nahe gekommen sei, sollte man doch auf den ganzen Advent mitsamt Weihnachten verzichten, weil...

Nun diese Ansicht ist  nachzuvollziehen. Auch und weil man sich oft des Eindrucks nicht erwehren kann, es geht im Advent und an Weihnachten, nicht um Christus, sondern um ungezähmten Konsum und eine mit christlichem Flitterwerk geschmückte, aus Kindheitserinnerung gespeiste, selbstgenügsame Winterromantik.

Dennoch, habe ich argumentiert, ja wir merken es mal wieder, wie zerbrechlich nicht nur die persönliche Existenz ist, sondern wie sehr, das, was wir als selbstverständlich annehmen, es nicht ist.
Genau deshalb ist es doch wichtig Weihnachten zu feiern, eben weil Weihnachten die  Zusage ist, dass Gott zu uns kommt, weil wir auf dem Weg von uns zu Gott, doch beständig scheitern.

Deshalb


Kommentare:

  1. Warum das Lied im neuen Gotteslob unter der Rubrik „Advent“ steht, erschließt sich mir nicht.

    Der Text ist der Communio-Antiphon des Weihnachtsmesse am Morgen entnommen.
    Aus diesem Grunde bleibt es für mich ein Weihnachtslied und kein Adventlied.

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    1. Also ohne da in irgendeiner Form liturgisch vorgebildet zu sein, habe ich persönlich das "sieh dein König kommt", einfach wörtlich genommen, es wird gesungen, dass der König kommt und damit ist er eben noch nicht da. Dass er dann da ist, liegt noch in der Zukunft. Daher passt meiner Ansicht nach da Lied doch ganz gut zum Advent, wo es um das Kommen des Königs und nicht um das Angekommensein des Königs geht.
      Von daher erscheint mir der Text eben für den Advent geeigneter, als als Liedtext für Weihnachten.

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    2. Also ich kenn das auch nur als Adventslied - und in St. Peter sind die sehr genau, da gibt's keine Weihnachtslieder in der Adventszeit.

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