Freitag, 4. Dezember 2015

Oremus!

Dieser Beitrag ist die Fortsetzung meines Beitrags zu den Päpsten die während der diversen Islamischen Eroberungsversuche in der Vergangenheit zu Volk und Kirche standen, zum Gebet aufriefen und somit Kirche, Krone und Heer das christliche Europa verteidigten.

Um aber unsere gegenwärtige Situation darzustellen, greife ich erst einmal auf die Bilder der Vergangenheit zurück:

Der heilige Franz von Assisi.

Giotto di Bondone - Legend of St Francis - 5. Renunciation of Wordly Goods - WGA09123
Der heilige Franz von Assisi  entsagt den weltlichen Dingen
Gemälde von Giotto di Bondone aus der Oberkirche von Assisi
public domain via Wikimedia commons
Franz von Assisi brannte für den Glauben. Er war so begeistert von Gott und seinem Wort, dass er sein bisheriges Leben hinter sich ließ - alles weggab, z.B. seinem Vater freiwillig seine prächtigen Kleider und allen Besitz vor die Füße warf und fortan sein ganzes Leben in den Dienst der Verkündigung stellte. 

Dabei war ihm der Gehorsam gegenüber der Kirche immer wichtig: Um predigen zu können, ließ er sich zum Diakon weihen, lehnte aber die Priesterweihe ab, weil er sich nicht rein genug dazu fühlte.












Giotto - Legend of St Francis - -11- - St Francis before the Sultan (Trial by Fire)
Franziskus vor dem Sultan: 
Gemälde in der Oberkirche von Assisi von Giotto di Bondone
Public domain via Wikimedia commons

Sein Missionierungsdrang führte ihn über Italien hinaus - und als die Kreuzritter erneut ins Heilige Land zogen, begleitete er sie, nicht um am Kriegshandwerk teilzunehmen, sondern um zum Frieden beizutragen, indem er die Muslime zum katholischen Glauben bekehren wollte. Inwieweit ihm das gelungen ist, ist nicht bekannt. Aber die Begegnung mit dem Sultan al-Kamil.


Ihn wollte er bekehren und er ließ sich auch von den Soldaten des Sultans nicht erschrecken. Er forderte  sogar den Sultan damit heraus, doch gemeinsam mit den muslimischen Priestern durchs Feuer zu gehen, um die Stärke seines Gottes zu zeigen. Doch der Sultan lehnte ab. Und versuchte den heiligen Franz mit wertvollen Geschenken zu bestechen. Doch Franz bezeichnete die Geschenke als Sch..... und verschmähte sie. Das beeindruckte den Sultan noch mehr und er lud den heiligen Franz ein, in seinem Palast zu übernachten. Doch Franz wollte nicht im Haus eines Ungläubigen  schlafen und zog es vor, im Freien zu nächtigen ...  Dieser Blog beschreibt, dass sich der Sultan kurz vor seinem Tod bekehrte, belegt ist es aber nicht.

Was das jetzt alles mit unserer heutigen Zeit zu tun hat?

Nun, das ist kurz erklärt. Schließlich haben wir ja einen Papst, der sich den Namen des heiligen Franz gegeben hat und sich doch so sicher ist, dass er mit seinen Demuts-Shows dem Heiligen nacheifert.
Und deshalb ist dieses Video aus Bangui (ZAR) auch so selbsterklärend:



Ich denke, der Unterschied zum heiligen Franz von Assisi ist deutlich zu sehen.

Auch zu diesem Bild gibt es eigentlich nichts zu sagen, außer der Tatsache, dass diese chic gestylte Professorin eine Franziskanerin ist.

Das Bild ist ein Screenshot aus einem Video des BR, wo es um das Schreiben der Ordensoberen an die CSU ging, doch noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Wir hatten des Thema bereits, deshalb nur dieses Symbolbild, wie sich so manche Obere aus dem  Orden des heiligen Franz heute darstellen.

Aber es gibt Hoffnung:

Oremus!!




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