Montag, 14. Dezember 2015

Wenn auch die Priester nicht mehr über Christus sprechen können oder wollen.....

Peppino Zola hat bei La Nuova Bussola Quotidiana einen Artikel in Briefform geschrieben- zum aktuellen Zurückweichen auch seitens des Klerus vor den Forderungen des Relativismus, der political correctness und der vorauseilenden Unterwerfung unter eine kommende Islamherrschaft, das sich in Italien im "Krippenkrieg" und abgesagten Krippenspielen in Schulen manifestiert.
Hier geht´s zum Original: klicken

"WENN AUCH DIE PRIESTER NICHT MEHR ÜBER CHRISTUS SPRECHEN KÖNNEN"

"Unter all dem Quatsch, der zum Thema Krippe, Gebete, und Weihnachtsbräuche gesagt und getan worden sind, ist das vielleicht Schwerwíegendste in Monza vorgefallen, wo ein für eine Schule zuständiger und erklärtermaßen "katholischer" Priester gesagt hat, daß es in seiner Lehranstalt in der Adventszeit keine Heilige Messe geben wird, weil diese eine "zu starke Geste" sei.

Eines ist wahr: die Katholische Messe ist in der Tat eine sehr starke Geste, sogar äußerst stark, bedenkt man, daß während der Feier ein Stück Brot der Leib Christi wird, ein bißchen Wein sich in das Blut Christi verwandelt und wir aufgerufen sind, angesichts dieses außerordentlichen Ereignisses niederzuknien und dieses Stück Brot und diesen Wein zu verehren. Und dann? Ein katholischer Priester weigert sich, eine Geste zu feiern, nur weil sie außergewöhnlich ist?

Diese skandalöse Entscheidung fördert zutage - das sei noch einmal unterstrichen-was das wirkliche Problem ist-das wir auch in der Katholischen Kirche haben, angesichst eines immer größeren Erziehungsnotstandes. Das Problem dieses Priesters ist nicht, zu leugnen daß die Messe eine sehr starke Geste ist, sondern den Kindern die Gründe für dieses Außerordentlich-sein zu erklären. Es ist offensichtlich, daß man in einer Epoche, in der auch die deutlichsten Beweise verloren gegangen sind, nichts mehr als gegeben  hinnehmen kann und für alles die Gründe offenlegen muß,  auch für das, was der der Hl. Petrus uns - am Ende des Anfangs-zu tun, eingeladen hat.
Die Geste, zu der wir die Menschen einladen, muß erklärt und begründet werden, besonders wenn es sich um Jugendliche handelt.

Auch ich ging mit 18 Jahren nicht mehr in die Messe und habe bestimmte Riten verspottet und Priester und Schwestern ausgelacht.
Glücklicherweise bin ich einem Priester begegnet, dem Diener Gottes Don Cuissani, der mich die Gründe hat sehen lassen, die die nachfolge Christi innerhalb seiner Kirche faszinierender als alles andere machte, die sich in der Gemeinschaft seiner Jünger  materialisiert.
Weil ich seine Gründe und Erklärungen hörte, habe ich Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die Hypothese eines Christlichen Lebens gefaßt und wieder angefangen, an den Gesten der katholischen Liturgie teilnehmen zu wollen, die Don Cuissani uns durch wunderschöne Gesänge (traditionelle) und eine außerordentliche Intensität der Teilnahme kosten ließ.


Dieser große Vater meines Glaubens hatte keine Angst vor dem Außerordentlichen der Hl. Messe, sondern hatte den Mut (und den Glauben), auch mir "Missgläubigen" die Schönheit und Vernunft Christi vorzuschlagen. Und er hat gewonnen,.
Das Schwerwiegende, das da in Monza passiert ist, ist, daß ein katholischer Priester sich einem zeitgenössischen Einheitsdenken gefügt und darauf verzichtet hat, auch nur den elementarsten Versuch zu machen, dieses Angebot zu  erklären. Er hat eine große Gelegenheit versäumt
Ich hoffe und bete, daß er sich nächstes Weihnachten besinnt (oder vielleicht schon nächstes Ostern,
angesichts dessen, daß die Auferstehung ein sehr starkes Zeichen ist)."

Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, Peppino Zola

Dem ist nichts hinzuzufügen, und es trifft in allem auch auf unsere Situation zu,.



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