Dienstag, 29. Dezember 2015

Zwei "Perlen" aus dem Artikel von George Weigel über die Kirche, die Moderne & das Konzil

-für alle, denen der Gesamttext zu lang ist:

"Der Optimismus von Papst Johannes bzgl, des künftigen Verlaufs der Moderne kann fehl am Platze gewesen sein. Die letzten 50 Jahre waren nicht von der Art, die gedacht hatte, daß die Moderne von aufgeschlossenen Menschen mit moralischen Prinzipien wie Albert Camus personifiziert würde.
Was wir statt dessen im Westen bekamen, war der engstirnige, fundamentalistische Szientismus eines Richard Dawkins und das hirnlose Geschnatter eines Jaques Derida. Aber das zu erkennen, scheint mir das Nichtüberzeugende beider Optionen, der traditionalistischen und der progressiven in ihrer typischen Form, für den Katholizismus zu unterstreichen."

und

"Was die progressive Option angeht, muß man nur auf die Katholischen Wüsten schauen, in denen 
diese Option seit Jahrzehnten voll umgesetzt wurde. Deutschland, große Teile Österreichs, Belgien, 
zu viel von Frankreich, das meiste der Niederlande, Quebec und Neu Seeland- um den elementaren 
Punkt zu verstehen: sich dem letzten modernen oder postmodernen Zeitgeist zu unterwerfen, führt nicht zur Umkehr der Welt sondern zur Implosion der Kirche."

Quelle: George Weigel, Catholic Herold Magazine


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