Samstag, 28. Februar 2015

Der Himmel hatte das letzte Wort


     

Ende eines großen Pontifikates

 
Ankunft in Castel Gandolfo und ein letzter Gruß an die Gläubigen von Albano



"Ich bin nur ein Pilger, auf der letzten Etappe seines Pilgerweges hier auf dieser Erde. Aber ich möchte noch mit meinem Herzen, meiner Liebe, meinem Gebet, mit meinem Nachdenken, mit all meinen inneren Kräften für das Allgemeinwohl, das Wohl der Kirche und der Menschheit arbeiten und ich fühle mich durch eure Sympathie bestärkt. Gehen wir zusammen mit dem Herrn vorwärts zum Wohl der Kirche und der Welt."


Um 20:00 schließen sich die Tore des Apostolischen Palastes von Castel Gandolfo- das Pontifikat endet, die Sedisvakanz beginnt.

       

Der letzte tweet:


Heute vor 2 Jahren- Abschied aus dem Vatican

Papa Benedetto verläßt unter Glockengeläut den Apostolischen Palast und den Vatican.

  

Kardinal T.Bertone versiegelt das Apartamento

                               Dimissioni Papa, il cardinale Bertone sigilla l'appartamento in Vaticano

Aufbruch nach Castel Gandolfo ( die ausführlichere italienische Version)




Der Fels! Grazie Santita und Vergelt's Gott

Ganz besonders in diesen Tagen: Beten wir für unseren emeritierten Papst Benedikt und freuen wir uns, dass er bei so guter Gesundheit ist.
Danken wir Gott dafür, dass er im Gebet und durch seine Anwesenheit noch so viel für die Kirche tun kann.



Bildquelle: Screenshots aus der weltweiten Liveübertragung

Heute vor 2 Jahren. Abschied von den Kardinälen

                                               Der Gruß der Kardinäle

       

Kardinal Pell auf den Spuren von Thomas Morus und Kardinal John Fisher...(und Kardinal Marx auf den Spuren Luthers)

rorate caeli interpretiert das mediale Tohuwabohu, das man getrost als einen wahren Stellvertreterkrieg bezeichnen kann,  um die Agenda des australischen Kardinals zur Neuorganisation der Vatican-Finanzen und zeigt, worum es wirklich geht. Hier geht´s zum Original klicken

PELL WIE THOMAS MORUS UND KARDINAL FISHER: "ICH WERDE MICH DER HOCHZEIT NICHT BEUGEN"

"Niemand lasse sich da täuschen: bei den derzeit ununterbrochen hereinkommenden Nachrichten und dem Geschwätz über Kardinal Pells brillanten Job bei der Neuorganisation der Finanzen des Hl. Stuhls und des Vaticanstaates, geht es nicht wirklich um Geld....es geht um die tapfere und unbeugsame Verteidigung des Wortes unseres Herrn Jesus Christus selbst zu Ehe, Scheidung und Ehebruch.
Selbst die italienischen Journalisten machen sich über das plötzliche Wiederauftauchen von Vatileaks lustig, bei dem wieder das Staatssekretariat im Spiel ist, und das sich diesesmal nicht gegen Benedikt XVI richtet (keine einzige Drohung mehr seit seinem Amtsverzicht) oder gegen Kardinal Burke, der passenderweise schon demontiert wurde, sondern gegen Pell-der hinausgezwungen werden soll.

Wie Sir Thomas Morus und Kardinal John Fisher ist Pell im Weg und muß gehen. Deshalb muß die kurze Bemerkung, die der Kardinal zur Ehe und zu Heinrich VIII machte, unbedingt veröffentlicht und weit und breit bekannt gemacht werden.
Das ist es, warum er angegriffen wird: es geht überhaupt nicht um Zahlen und Kosten, sondern einzig und allein um die neue "Lehre" zur Ehe.


                                          "Was ist mit Heinrich VIII"


von Kardinal George Pell
25.2.2015
"Interessanterweise folgt Jesu harte Lehre  des "was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden" nicht lange nach seinem Beharren auf der Notwendigkeit des Vergebens gegenüber Petrus.
Es ist wahr, dass Jesus die ehebrecherische Frau nicht verurteilt, die vom Steinigungstod bedroht war, aber er sagt nicht, sie solle so weiter machen und ihre Wege unverändert weitergehen. Er sagte ihr, sie solle hinfort nicht mehr sündigen.

Mündige Christen? oder sind Kardinäle keine solche, weil ihr Briefeingang zensiert wird?

Also ältere Leute, die als sie noch jünger waren, in Klosterschulen untergebracht waren, erzählen oft erschröckliche Geschichten, insbesondere auch von wegen der Kontroleritis, die geherrscht hat.
Besonders tobte sich die Kontrolerits bei den Briefen, aus, da wurden ein aus und eingehenden gelesen...
Ich habe gehört auch bei Strafgefangenen sei das heute auch noch so und ja, wenn plötzlich für den gerade ins Teenageralter gekommenen Sohn plötzlich Post mit seltsamen Absender käme, ja das würde ich auch öffnen und nachschauen, auch und weil man immer wieder von Mobbingfällen übelster Art hört und eben um auch eine gewisse Kontrolle zu haben, was los ist.
Wobei ich da zumindest kein gutes Gefühl hätte und das dann auch kommunizieren würde "Hör mal, kam mir komisch vor", "sorry" oder auch "was ist los?"  je nachdem was es für Post war.
Wobei auch das heutzutage Schnee von vorgestern ist, weil mit dem Internet ist das so eine Sache, aber das führt jetzt hier zu weit

Die Nonnen von früher, oder die überbesorgten Mütter von heute, haben aber, auch wenn das die Betroffenen nicht so sehen, immer das Argument der Fürsorgepflicht, der Pflicht und dem Willen den Schützling vor schlechter Literatur, bösen Einflüssen und dergleichen zu beschützen, auf ihrer Seite, auch wenn es früher oft echt übertrieben war.

Freitag, 27. Februar 2015

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


NEUNTER TAG
27 Februar
HEILIGER ROSENKRANZ - Schmerzhafte Geheimnisse

Aus dem Gebet der Heiligen Frau von Fatima (12 Mai 2010)
Unsere liebe Frau und Mutter aller Männer und Frauen, hier bin ich wie ein Sohn der seine Mutter besucht und dies im Beisein von unzähligen Brüdern und Schwestern. Als Nachfolger des Heiligen Petrus, welchem die Mission anvertraut wurde dem Dienst der Barmherzigkeit der Kirche Christus vorzustehen und jeden im Glauben und in der Hoffnung zu bestätigen. Ich will deinem unbefleckten Herzen die Freuden und die Hoffnungen, sowie die Probleme und Leiden von jedem deiner Söhne und Töchter vorstellen, die sich hier, an der Cova di Iria befinden, ja die von weit mit uns vereint sind. Sehr liebenswürdige Mutter Du kennst jeden bei seinem
Namen mit seinem Gesicht und seiner Geschichte, und allen zeigst Du mit Liebe deine mütterliche Güte, die aus dem Herzen selbst vom Gott der Liebe entspringt. Ich vertraue Dir Sie alle an und weihe Sie Dir. Allerheiligste Mutter, Mutter des Herrn und unsere Mutter.

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Königin der Apostel wenn Er diesen langen Weg beenden wird gewähre deinem Diener Benedikt den ewigen himmlischen Segen zu genießen und den Herrn unseren Gott mit den Engeln und Heiligen zu loben, den Herrn der Kirche und der Geschichte , Der lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit . Amen. 

Darüber lacht die katholische Welt: Die DBK will nicht mehr katholisch sein ....

Chemtrails in Hildesheim? war die erste Frage, als am Mittwoch abend meine Timeline mit internationalen tweets und links überquoll: "Kardinal Marx will die deutsche Kirche von Rom abkoppeln..."
Ich dachte erst an den Nockherberg, wo der Kardinal ja sicher gerne dabei gewesen wäre: Fastenbier und gutes Essen, das lockt ihn immer ohne Frage. Aber er musste ausharren, in der dunklen, kalten, norddeutschen Diaspora. Die Höchststrafe sozusagen.
Mit einem solchen Frust im Bauch, arbeitet es sich nicht so gut, und da kamen so allerlei dumme Gedanken angeflogen, die auch schon bald verkündet wurden. "Die deutsche Kirche macht in Zukunft, was sie will, denn sie ist keine Filiale von Rom".
Hui! Endlich! Wenn man sich schon in Rom in missachtet fühlt, so will man doch wenigstens im eigenen Lande seine "Wichtigkeit" zeigen. Und der ganzen Welt beweisen, wem die Kirche wirklich gehört.
Dabei kann ich mich noch gut daran erinnern, dass Kardinal Marx noch Ende Oktober in München allen bestätigte "Es ist SEINE Kirche". Aber wenn die Macht lockt, und man ohnehin nah bei den Menschen sein will, da muss man die Machtverhältnisse halt mal hinterfragen. "Steht er nun da und kann nicht anders?" Einige englische Medien haben diesen Lutherspruch gewählt, um das Deutsche Vorgehen zu beschreiben ....
Und auch in anderen Ländern wird über das Vorgehen der DBK kräftig der Kopf geschüttelt.


Hommage an den Emeritus

Anläßlich des zweiten Jahrestages des Amtsverzichts:  eine Hommage von Flavio Garreffa, blogger von "Da Porta Sant´Anna" an den Emeritus.
Hier geht´s zum Original : klicken

"PAPA BENEDETTTO XVI DER GROSSE, EIN MENSCH, EIN ZUKÜNFTIGER KIRCHENLEHRER, EIN STILLER UND LEBENDER MÄRTYRER"
von Flavio Garreffa

                  Il Romano Pontefice Benedetto XVI_Fotor

In diesem historischen Augenblick von Papa Benedetto XVI zu sprechen, ist nicht leicht.
Der kanonische und juristische Terminus, mit dem er sich selbst benennnt ist: Emeritus.
Aber wie kann diese große menschliche und große religiöse Persönlichkeit "emeritus" sein- die ihr ganzes Leben lang die höchsten Werte des Christlichen Glaubens verkörpert hat?

Während der Jahre seines Pontifikates ist er von Anbeginn, seit seiner Wahl auf den Stuhl Petri angefeindet worden "Kalt, deutscher Schäferhund, Zynisch, Faschist, veraltet und präkonziliär"
Aber wer oder was hat ihn auf diese Weise definiert?
Jene linksgerichteten Journalisten, die in ihrer reaktionären, reinen 68-er-Jahre Logik das II. Vaticanische Konzil als Modell gewählt haben und die nicht wissen, welche ungeheure Tragweite diese Reform der Kirche hatte, und weil sie -wie auch ein großer Teil des Klerus und einige Bischöfe denken, daß es sich um die Abschaffung der "Tradition der Heiligen Römischen Kirche" gehandelt habe, sei es im Hinblick auf die Liturgie oder das Depositum Fidei.

Heute wohnen wir einem totalen Chaos bei -es sieht so aus, als müßten das Evangelium und das Wort Christi immer nach den Bedürfnissen der Welt neu interpretiert werden. Warum das alles? Warum will jeder einen eigenen Gott nach seinem eigenen Ebenbild kreieren?
Der aktuelle Pontifex Franziskus hat seit seiner Wahl zum Nachfolger Petri große Begeisterung bei den Massen der Gläubigen ausgelöst und auch bei denen, die sich nicht als Christen bezeichnen.
Seine Sprache ist einfach und ausschließlich pastoral, nicht die eines Theologen -wie die Benedikts XVI, der von manchen "der neue Thomas von Aquin" genannt wird.

Am 27. Februar 2013 ....

... saßen wir wie 300.000 andere Benedetto-Verehrer auf dem Petersplatz, um uns von unserem Papst zu verabschieden.




Meine Güte, bin ich heute froh, dabeigewesen zu sein! Obwohl wir ja noch nicht mal ahnen konnten, was nachkommt.

Das Video hat den Originalkommentar von vor zwei Jahren. Man sieht und hört auch dort, dass sich damals wirklich niemand hätte vorstellen können, wie es in unserer Kirche heute aussieht ...

Donnerstag, 26. Februar 2015

Gültigkeit der Sakramente? oder langsam ribbelt sich das Gewebe auf

man kennt das ja mit den runtergefallenen Strickmaschen, die immer weiter runterfallen und die ganze Strickerei, wenn man sie nicht rechtzeitig wieder hochhäkelt, ruinieren.

Eine solche runtergefallene Strickmasche ist die schon lange praktizierte katholische Scheidung, die jedoch nicht so heißt, sondern Annullierung genannt wird.
Nochmal: es gibt und gab Ehen, die annulliert werden müssen, weil sie christlich gesehen ungültig sind, so wenn  einer, der katholisch verheiratet ist, sein Land verlässt, woanders hingeht und dort, unter Verschweigung der ersten Ehe, nochmal katholisch heiratet, da ist die 2. Ehe klar ungültig (auf jeden Fall bis gestern, aber dazu kommen wir noch)
Es gibt noch einige andere denkbaren und wohl auch dem Herrn sei's geklagt, real vorkommende Fälle wo eine formal gültig geschlossene Ehe annulliert werden muss, und zwar nicht, weil man was besseres gefunden hat, oder so, sondern weil es sein muss, die Ehe des Herodes und der Herodias sind ein solches Beispiel und auch die Ehe des fränkischen Herzogs Gozbert mit der Witwe seines Bruders musste annulliert werden, beide Fälle brachten denen, die darauf hinwiesen, den Tod.

Man kann sich aber des Eindrucks nicht erwehren, als  ginge es bei der ausufernden Annulliererei, die ja nach dem Willen Papst Franziskus noch beschleunigt werden soll, gar nicht um solche spezialgelagerten Sonderfälle, sondern einfach um die Eheunfähigkeit, die man ja jedem bescheinigen kann, der nicht gerade alt, lebenserfahren und abgeklärt ist.
Also als würde ein riesiges Tamtam gemacht, um die Leute dann doch zu scheiden.

Seltsames über Caritas und Diakonie in der Wahrnehmung der Leute

Vorhin hatte ich eines dieser anstrengenden  Gespräche mit dem Fräulein Tochter über das, was sie werden will, wenn der Verstand endlich nachgewachsen ist, (weil groß ist sie ja schon).
Auf jeden Fall hatte sie dezidiertere und klarere Vorstellungen als ich dachte und ja es lief auf ein FSJ hinaus.

Es ging dann darum, wer sowas anbietet, wo und wie.
Wir sind dann drauf gekommen, die größten Anbieter sind nachwievor die Kirchen, die meisten Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, sowie Anbieter von Möglichkeiten, wo Leute und Kinder mit Schwierigkeiten wieder auf die Füße kommen können, die sind in der Trägerschaft der Kirchen.
Und selbst so Sachen die nicht Caritas, nicht Diakonie sind, nicht Malteser, sondern Rotes Kreuz oder Johanniter sind die haben christliche Wurzeln.

Da sagt sie "Eigentlich ist das schon komisch. Alle schimpfen auf die Kirche, keiner mag sie leiden, selbst vielen Pfarrern ist die Lehre echt peinlich, aber gleichzeitig machen die Kirchen fast alles, was irgendwie mit Sozial zu tun hat!"

Exorzisten gesucht: Der Luther-Geist geht um.

Wir kennen ja den Ehrgeiz unseres Münchner Erzbischofs. Der hat bisher für seine Karriere alles getan und was hier in den Münchner Kirchen so geflüstert wird - ich geb's mal lieber nicht weiter ... es kommt sowieso alles ans Licht. Auf dem Stuhl des Korbinian saßen ja schon des öfteren auch mal Nichtbayern, aber die hatten sich innerhalb kürzester Zeit schnell integriert.  Wir Münchner und Oberbayern lehnen es deshalb ab, für das Verhalten unseres Erzbischofs und des Vorsitzenden der DBK irgendeine Verantwortung zu übernehmen. An uns liegt es also nicht. Denn wir wissen mit Protestanten umzugehen:
Da gibt's z.B. eine Episode aus dem Jahr 1527, als der von Luther begeisterte Schmied Lossenhamer die heilige Messe am Gründonnerstag gestört hatte und lautstark behauptete, dass "der Herr nicht in diesem Brot sei". Dem Mann ist's nicht gut bekommen, er flog aus der Kirche, wurde eingesperrt, mehrmals gefoltert, wg. "Lutherei". Lossenhammer schwor dann ab und entging dem Scheiterhaufen -was ihn aber nicht vor dem Tod durch das Schwert bewahrte ... der Lossenhammer war nicht der erste. Vier Jahre vorher wurde der Bäckergeselle Frauenhofer enthauptet, weil er öffentlich Maria geschmäht hat. Die haben das halt noch ernst genommen mit dem zuhauen, wenn jemand die Mutter beleidigt. Trotzdem tauchten immer wieder Lutherische auf in der Stadt. Meistens zugroaßte Handwerker, die die Messfeiern mit Schmähliedern störten und viel Lärm machten.

Die kommende Synode wirft lange Schatten voraus....

In seiner Kolumne in "La Riscossa Cristiana" befaßt sich Alessandro Palmaro mit dem, was bei der kommenden ordentlichen Synode auf dem Spiel steht- dabei wählt er wie gewohnt harte aber klare Worte.
Hier geht´s zum Original  - wir verdanken den Tip rorate caeli:   klicken
Wenn man dann liest, was Kardinal Marx dazu sagt, kann man Alessandro Gnocchi nur 100% Recht geben.

"DIE NÄCHSTE SYNODE IST EINE SCHLACHT ZWISCHEN CHRISTUS UND DEM ANTICHRIST : AUF WELCHER SEITE WIRST DU STEHEN?"

Luca Signorelli
Presigten und Taten des Antichrist (c. 1500 - detail)
 Dom von Orvieto, Cappella Nuova


"Die katholische Welt, die üblicherweise als "nicht-links" oder "nicht-progressiv" beschrieben wird -besteht außer in den seltenen Ausnahmen, wo sie einmal gegen den Strom schwimmt- aus  nicht überzeugenden Intellektuellen, die nach Legitimation dürsten, armen Charakteren auf der Suche nach einem Autor, der sie auf die Bühne bringt und sie- welche Texte auch immer ihnen vorgelegt werden-, rezitieren läßt.
In der Zwischenzeit-während die Marionetten springen und tanzen, wandert das kleine Theater immer mehr nach links, bis die Verwandlung komplett ist.
Sprache, Themen und auch Prinzipien, die bis zum letzten Pontifikat als nicht verhandelbar galten, passen sich einem Publikum an, das immer mehr und "Besseres" will. Von politischer Kollaboration  bis zu Zugeständnissen bei der Doktrin ist der Weg sehr kurz, besonders wenn da der Weihrauch des Beifalls der Welt ins Spiel kommt.

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


ACHTER TAG
26 Februar
HEILIGER ROSENKRANZ - Lichtreiche Geheimnisse

Aus dem Angelus Gebet von Mariä Himmelfahrt (15 August 2011)
Die biblische Seite der Apokalypse die wir in der Liturgie von diesem Festtag lesen, spricht von einem Kampf zwischen der Frau und dem Drachen, zwischen dem Guten und dem Bösen. Der Heilige Johannes scheint uns erneut die allerersten Seiten aus dem Buche Genesis, welche uns die düstere und dramatische Episode der Sünde von Adam und Eva zeigt. Unsere Vorfahren wurden vom Bösen besiegt; in der Fülle der Zeiten, Jesus, neuer Adam, und Maria, neue Eva, haben den Feind endgültig besiegt und dies ist die Freude des Tages. Durch den Sieg Jesus' über das Böse, wurden der innere und physische Tod auch besiegt. Maria war die erste, die Jesus, den Sohn Gottes als kleines
Kind in Ihren Armen hielt, jetzt ist Sie die erste die in der Herrlichkeit des Himmels bei Ihm ist.

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und mächtige Jungfrau,
wir vertrauen Dir unseren Emeritierten Papst Benedikt an 

Damit seine demütige Arbeit im Weinberg des Herrn reiche Früchte in diesen Tagen tragen möge
und in der Zukunft der Heiligen Kirche Gottes.
Zeige deinem Sohn und Himmlischen Vater diese herzhaften Früchte der Heiligkeit . 

Das Mysterium der verschwundenen Bücher

Nein, es handelt sich bei den von der Synodenleitung abgefangenen Büchern, die ordnungsgemäß mit der vaticanischen Post gekommen und in die Postfächer der Synodalen verteilt worden waren und bei den kurz zuvor vorangegangenen, mehr oder weniger verdeckten  Drohungen gegen Verleger Cantagalli (der sie als "mafiös" empfand)  nicht um den Plot des neuesten Dan-Brown-Vatican-Thrillers, sondern um die Realität.
Es handelt isch auch nicht um das antikirchliche, glaubensfeindliche Werk eines Häretikers à la Küng, der die Synodenväter zu ketzerischen Entscheidungen oder zum Glaubensabfall drängen wollte, sondern um das Buch der 5 Kardinäle, in dem sie aus je ihrer Sicht noch einmal  und ganz und gar glaubenstreu die doch recht eindeutige Lehre der Kirche zu Fragen von Ehe, Scheidung und Kommunion darlegen.

Davor dieses "In der Wahrheit Christi bleiben" zu lesen -sollten sie- wenn man den Berichten glauben darf-nach Ratschluss von Kardinal Baldisseri -bewahrt werden aus Gründen rein brüderlicher Fürsorge.....oder so. 
Deshalb blieb dem guten Purpurträger und Generalsekretär der Synode gar nichts anderes übrig, als die Umschläge mit den Büchern aus den Postfächern zu entfernen.....
Wir wissen natürlich nicht, ob im Vaticanstaat auch das gesetzlich geschützte Postgeheimnis gilt oder nicht ( wir erinnern uns, Paolo Gabriele wußte das auch nicht) deshalb sagen wir zunächst einmal nur "who are we to judge?"
Das Bild, das der Vatican derzeit bietet, übertrifft zwar bei weitem alle Phantasien der Kirchenfeinde, wie sie sie während der Vorgängerpontifikate ohne Unterlass insinuiert haben- jetzt, wo sich für jedermann sichtbar Intrigen an Vorsorge-Zensur reiht, lügende Kardinäle einer bestimmten kirchenpolitischen Richtung an der Tagesordnung sind, herrscht bei den Obengenannten hartnäckiges Schweigen und ebenso hartnäckiges Wegschauen. Für sie ist soweit alles im -wörtlich- grünen Bereich, oberstes Anliegen der Kirche scheint derzeit Umweltschutz und Armutsbekämpfufng zu sein. 
Glaube? Welcher Glaube?  Selbst Kardinal Marx hat vergessen, was das bedeutet und hat sich erstmal auf die Suche begeben.
Dan Brown übernehmen Sie!

Was Father J. Zuhlsdorf dazu meint:    klicken
u.a. zitiert er  M. Ferrari mit diesem Satz : This episode took place in the Vatican and not in the Kremlin." "Diese Episode fand im Vatican statt und nicht im Kreml."  Noch Fragen?

Mittwoch, 25. Februar 2015

Schießen Sie nicht auf den Verleger (den orthodoxen)...oder nach der Synode ist vor der Synode


           "SCHIESSEN SIE NICHT AUF DEN VERLEGER (den orthodoxen)"
überschreibt Lorenzo Bertocchi in la Nuova Bussola Quotidiana seinen Artikel über Verschwörungstheorien und -phantasien der Kasperianer und Melloni & co.
Hier geht´s zum Original:     klicken
Die Geschichte beginnt vor 5 Monaten- mit der Veröffentlichung des Buches "In der Wahrheit Christi bleiben. Christliche Ehe und Kommunion in der Katholischen Kirche". Der Sieneser Verleger Cantagalli druckt die Texte der Kardinäle W.Brandmüller, Caffarra, Velasio, De Paolis, R. Burke und Gerhard Müllers, sowie von 4 anderen Spezialisten.
Das Buch erscheint fast zeitgleich auch in den USA.
Der Text- das ist für niemanden ein Geheimnis- widerspricht ausdrücklich den Thesen, die ein anderer Kardinal- Kasper- anläßlich des berühmten Konsistoriums im Februar 2014 im Hinblick auf die außerordentliche Synode vorgetragen hatte.
Besonders- wie Pater Robert Dorada, OSA, Herausgeber des Textes betont:_die "barmherzige Lösung für die wiederverheirateten Geschiedenen von Kardinal Kasper ist in der antiken Kirche nicht unbekannt, wird aber von keinem der uns überkommenen Autoren je verteidigt, die wir als Autoritäten anerkennen." Im Gegenteil- wenn sie erwähnt wird- dann eher um sie -als gegen die Schrift gerichtet-zu verdammen.Von diesem Standpunkt aus ist der Zugang der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion nicht möglich, falls das Paar nicht abstinent lebt. Das ist die Hauptthese des Buches.
Von Anfang an gab es vehementen Widerspruch gegen das Buch. Nichts Verkehrtes bis dahin, das gehört sogar zu der Konfrontation, die der Papst gefördert hat, damit die Synode nicht gelähmt bleibt.

Kürzlich ist der Thriller um ein neues Kapitel bereichert worden. Der Historiker Alberto Melloni (der berühmte progressistische theologische Führer der "Schule von Bologna" für die Konzilsinterpretation im Sinne des Bruches) hat sich, als er im Corriere Fiorentino einen anderen bei Cantagalli erschienenen Text rezensierte, zu der sehr interessanten These verstiegen, daß der Verleger sich als Operationsbasis einer wahrhaftigen Frondebildung der Kardinäle hergegeben habe. Um genau zu sein, schreibt Melloni sogar, daß das Verlagshaus unter der Führung von Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, in gutem oder schlechtem Glauben -Gott allein weiß das- versucht habe, ein Komplott gegen den Papst zu schmieden und gegen die Synode- durch die Veröffentlichung des Buches wenige Stunden vor ihrer Eröffnung -indem man sagte, daß man über die Themen, die Franziskus diskutieren lassen wollte, nicht sprechen dürfe."

"Känguru-Jagd und anderes" aus Sandro Magisters Vatican-Tagebuch

Sandro Magister läßt uns in seinem Vaticanischen Tagebuch lesen, was sich letzte Woche hinter den Leoninischen Mauern in Oltretevere und der übrigen katholischen Welt ereignet hat:
Hier geht´s zum Original in englischen Übersetzung  klicken


       VATICAN-TAGEBUCH,  KÄNGURU-JAGD UND ANDERE GESCHICHTEN
Der australische Kardinal Pell von Gegnern umzingelt,  Sant´ Egidio übertrifft das Staatssekretariat. Ein neuer argentinischer Vikar für das Opus Dei. Einige Ausschnitte von dem was dem aufmerksamen Beobachter im Vatican auffiel.

 

Wenn Sant´ Egidio das Staatssekretariat in den Schatten stellt.  
Samstag, 21. Februar, verbrachte die deutsche Kanzlerin A.Merkel 40 Minuten mit Papst Franziskus und eine ganze Stunde mit dem Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der  vom "Außenminister" des Vaticans Erzbischof  P. Gallagher begleitet wurde. Sie sprach mit ihnen über das kommende G7 Treffen, die Ukraine und anderes.
Danach besuchte A.Merkel das Hauptquartier von Sant´Egidio und hier dauerte der Besuch etwas länger als eine Stunde Aber Dank eines effektiven Kommunikaionsmanagements für das Ereignis, überrundete das Treffen mit der von A.Riccardi gegründeten Organisation das mit den Chefs der Vatican-Diplomatie in der Aufmerksamkeit der Medien übertraf.
Es genügt zu sagen, daß der "Corriere della Sera", die größte italienische Tageszeitung, die auf allen Fluren der Macht gelesen wird, dem Besuch Merkels in Sant´ Egidio viel mehr Raum widmete als dem im Vatican, wobei der Besuch bei Staatssekretär Parolin nicht einmal erwähnt wurde. Keine kleine Zurücksetzung für die Köpfe der Vatican-Diplomatie, die traditionellerweise die gelobte  "Parallel-Diplomatie" von Sant´ Egidio als einen Rauchschleier sieht.
Sant´ Egidio in überwachter Freiheit-andererseits könnte diese Medienpräsenz den Kirchenmännern, die mit dem Papst an seinen diplomatischen Initiativen arbeiten, nicht unwillkommen sein, wenn sie sehen, wie der Pontifex selbst diese in seiner Aschermittwochspredigt stigmatisierte.
"Wenn  etwas Gutes erreicht wird,  wird fast augenblicklich in uns der Wunsch wach, dafür gelobt und bewundert zu werden, daraus eine Art Befriedigung zu ziehen. Jesus lädt uns ein, diese Taten ohne jede Zurschaustellung zu tun und ausschließlich auf den Lohn durch den Vater zu setzen, der auch das Geheime sieht."

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


SIEBTER TAG
25 Februar

HEILIGER ROSENKRANZ - Glorreiche Geheimnisse

Aus der Predigt des Festes der Heiligen Mutter Gottes (1 Januar 2013)
Wir können uns fragen, was das Fundament ist, der Ursprung , die Wurzel dieses Friedens? Wie können wir den Frieden in uns spüren, trotz der Probleme, der Dunkelheiten, den Ängsten? Die Antwort wird uns gegeben durch die Lesungen der Liturgie von heute. Die biblischen Texte, hauptsächlich der aus dem Lukas Evangelium, der verkündet worden ist, empfehlen uns den inneren Frieden von Maria, der Mutter Jesu zu betrachten. Für Sie erfüllen sich während der Tage wo" Sie Ihren Erst-Geborenen zur Welt bringt" (Lc 2,7), so viele unvorhergesehene Ereignisse, nicht um die Geburt Ihres Sohnes, aber
davor, die ermüdende Reise von Nazareth nach Bethlehem; die Tatsache keinen Platz in der Herberge zu finden, die Suche nach einer Unterkunft in der Nacht; und dann der Gesang der Engel, den unerwarteten Besuch der Hirten. Trotzdem in all diesem, ist Maria nicht beunruhigt, Sie ist nicht aufgeregt. Sie ist nicht verstimmt durch die Ereignisse die Sie übertreffen; Sie fasst nur im Stillen das auf was kommt, Sie behält es in Ihrem Gedächtnis und in Ihrem Herzen, darüber nachdenkend mit Ruhe und Gelassenheit. Es ist der innere Frieden, den wir in der Mitte der Ereignisse haben möchten, manchmal turbulent und verwirrend in der Geschichte, Ereignisse von denen wir oft den Sinn nicht begreifen, die uns verblüffen.

Gebet
Maria Mutter der Kirche und Königin des Friedens, gib dem Emeritierten Papst Benedikt Frieden.
Lass Ihn am Frieden deines Sohnes Teil haben,
den Frieden des Paradieses,

um hier auf Erden damit rechnen zu können. 

Dienstag, 24. Februar 2015

Die Wahrheit über den Zustand der Kirche in Deutschland:

Ein tweet sagt mehr als 1000 Worte:



Wie wärs mit

"Christus gestern, Christus heute, Christus Herr in Ewigkeit".

Geht wohl nicht, weil politisch unkorrekt .... Na dann!

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


SECHSTER TAG
24 Februar
HEILIGER ROSENKRANZ - Schmerzhafte Geheimnisse

Aus der Predigt des Festes Mariä Himmelfahrt (15 August 2012)
Maria, in Erwartung der Geburt Ihres Sohnes Jesus, ist die heilige Arche die die Präsenz Gottes in sich trägt, eine Präsenz die Quelle des Trostes ist, die Fülle der Freude ist . Johannes, tanzt in der Tat in Elisabeth 's Schoß, genauso wie David vor der Arche tanzte. Maria ist der "Besuch" Gottes, der die Freude erschafft. In seinem Lobgesang, wird Zacharias es ausdrücklich sagen "Gesegnet sei der Herr, der Gott Israels, dass er sein Volk besucht und befreit hat" (Lc 1.68). Das Haus von Zacharias hat den Besuch von Gott erlebt mit der unerwarteten Geburt von Johannes dem Täufer, aber besonders durch die Präsenz von Maria, die den Sohn Gottes in Ihrem Schoß trägt.

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Arche der Allianz
gib deinem Diener, dem Emeritierten Papst Benedikt
die Gnade der Kirche noch zu dienen mit seinem Gebet, der Lehre, der Meditation , damit Er uns Söhnen der Kirche noch ein sicherer Kompass auf unserem Lebensweg sein mag. 

Einfach nur zum Freuen: Der Tweet des Monats!

Am 21. Februar besuchten die ukrainischen Bischöfe Papst Benedikt.


Montag, 23. Februar 2015

Der Kult der Emotionen oder das nichtkatholische Denken ist in der Kirche auf dem Vormarsch. Don Nicola Bux

Bei La Nuova Bussola Quotidiana hat Msgr. Nicola Bux seinen Sorgen um den derzeitigen Zustand der Kirche Ausdruck verliehen. Hier geht ´s zum Original    klicken
Sehr lesenswert!


                      "WENN NICHTKATHOLISCHES DENKEN DOMINIERT"
"Mit großem Schmerz und tiefer Sorge müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß das Nichtkatholische Denken in der Kirche voranschreitet.
Sehr schwerwiegend ist die Aussage des Moderators der Diözesansynode von Bozen, die bei der Synode geleistete Arbeit reflektiere die generelle Situation der Kirche, die zur Zeit einen radikalen Wandel durchmacht"

Kann man noch unterschreiben, daß die Katholiken ein Herz und seine Seele sind? Oder um mit dem Heiligen Ignatius von Antiochia zu sprechen ( man lese die Katechese nach, die ihm Papst Benedikt XVI 2007 widmete  klicken)  "daß sie ein solches Einvernehmen von Stimme und Herz zeigten, daß sie zur wahren Symphonie zusammenkommen?

Unglücklicherweise sind wir untereinander zerstritten, besonders über die Wahrheit und werden von falschen Doktrinen angezogen. Im Namen des Pluralismus?
Civiltá Cattolica berichtet über eine Äußerung des damaligen Paters Bergoglio: " Der Pluralismus scheint nicht so friedlich und neutral zu sein, wie ihn manche auf den ersten Blick einschätzen. Wenn er tatsächlich dazu führen würde, sich nicht mehr um die Einheit des Glaubens zu bemühen, würde das dem Verzicht auf die Wahrhreit gleichkommen und bedeuten, sich mit bruchstückhaften und einseitigen Perspektiven zu begnügen."

Im Gegenteil, ist es so, daß viele Katholiken es vorziehen, sich eher mit Nichtkatholiken gut zu verstehen, mit den Nicht-Glaubenden, mit den Kirchenfeinden, eher als mit ihren Glaubensbrüdern.
Diese Art zu denken und zu handeln ist so tief ins katholische Haus eingedrungen, daß das, was Johannes Paul II 1980 den deutschen Protestanten sagte, nun auch an uns gerichtet zu sein scheint.

"Wir beziehen uns alle auf Jesus Christus, aber über das "was ist und was sagt Christus"  und über " das, was das seine ist"  sind wir verschiedener Meinung: seine Kirche und seine Mission, seine Botschaft, seine Sakramente und die Ämter, die dem Wort und dem Sakrament dienen sollen"
Dissenz besteht auch über die fundamentalen Inhalte des Glaubens selbst und -daraus folgend - über die Moral.
Wenn ein Pfarrer in priesterlicher Zurückgezogenheit betont, es müsse Schluss sein mit der objektiven Wahrheit, und der anwesende Bischof dazu schweigt, haben wir ein Problem.
Wenn ein junges Mädchen, durch Avancen eines verheirateten Mannes getäuscht- im Beichtstuhl den Vorwurf des Priesters hört, daß sie seiner Meinung nach die Gelegenheit hätte ergreifen sollen, weil es keine Sünde sei- dann ist etwas passiert.
Folgen wir noch der Katholischen Wahrheit, die man ohne Schwierigkeit im Katechismus finden kann, oder folgen wir den Lügen, die gerade "à la mode" sind?

Reisetips für Rom. Speziell für Touristen aus dem Mittleren Osten

Die Römer sind seit der Antike gewohnt, daß irgendwelche Barbarenstämme mit Eroberung drohen, sich teilweise auch völkerwandernd auf den Weg machen und ante portas herumstehen.
Deshalb reagieren sie auf die Ankündigung der sich reiselustig gebenden zeitgenössischen Barbarentruppe der ISIS-Berufskiller auch gelassen. (Nicht so wie bei uns zu Lande hysterisch zwischen vorauseilenden Beteuerungen, daß er Islam samt seinem -ismus zu D gehöre und gebetsmühlenartigen Proklamationen des Multikultitums -oszillierend)
In Tweets und e-mails geben die Römer den Besuchern in spe Tips, worauf sie bei ihrer Anreise achten sollten.
Das geht von den Warnhinweisen über die ständigen Staus auf der Ringautobahn um Rom, die jegliches Ankommen verhindern würden, über den Rat, nicht die Bahn zu benutzen, weil die immer Verspätung habe, zu Tips zum Immobilienerwerb im historischen Zentrum.
Es sei allerdings nicht klar, ob die ISIS-Reiseplaner mit Rom wirklich Rom meinten, oder aber vielleicht die Türkei, den Westen als Ganzes, oder was auch immer. Diese Einschränkung zeugt vom römischen Realitätssinn.
Wenn aber doch, so sagen sie: "Zu spät. Italien wird bereits durch unsere eigene Regierung zerstört"  und in Anspielung auf die vandalisierenden, randalierenden Feyenoord-Rotterdam-Fans. die nach einem Fußballspiel eine Spur der Zerstörung in der Ewigen Stadt hinterließen: "Leider sind die Feyenoord-Fans vor euch da gewesen."
Nachzulesen in der Washington Post, die über diesen Spott der Römer -den sie seit altersher lieben-berichtete.   klicken

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


FÜNFTER TAG
23 Februar 
HEILIGER ROSENKRANZ - Freudige Geheimnisse

Aus der Ansprache des Anbetungsaktes der Unbefleckten Empfängnis 
(Spanischer Platz, 8 Dezember 2011)
Die einzige Falle welche die Kirche fürchten könnte und müsste, ist die Sünde ihrer Mitglieder. In der Tat, während dem Maria unbefleckt ist , ist Sie frei von jeder Sünde. Die Kirche ist heilig, aber zugleich gezeichnet durch unsere Sünden. Deswegen wendet sich das pilgernde Volk Gottes in der Zeit an die Himmlische Mutter und bittet Sie um Ihre Hilfe; es bittet Sie , dass Sie es auf seinem Glaubensweg begleitet, damit Sie das Engagement des christlichen Lebens ermutigt und dass Sie Ihre Unterstützung in die Erwartung mit einbringt. Wir brauchen Sie, hauptsächlich in diesem so schwierigen Moment für Italien, für Europa, für verschiedene Erdteile. Möge Maria uns helfen, das Licht zu sehen, das hinter dem Nebelmantel ist, der die Wirklichkeit zu verhüllen scheint. Darum müssen auch wir,  gerade an diesem Festtag , nicht aufhören, mit kindlichen Vertrauen um Ihre Hilfe zu bitten , "Oh Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns , die wir Dir uns zuwenden". Ora pro nobis, intercede pro nobis ad Dominum Iesum Christum! (Bitte für uns, sei unsere Fürsprecherin bei unserem Herrn Jesus Christus)

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Mutter der Hoffnung,
hilf uns immer in der "guten Schlacht"
und sei an unserer Seite wenn alles gegen uns scheint.
Wir danken Dir für das Geschenk des Emeritierten Papstes Benedikt, Wahres Leuchtfeuer der Hoffnung in dieser gottlosen Welt Wir danken Dir, dass Du Ihn uns in diesen schwierigen Momenten gegeben hast. 

Wie das so ist mit der Nichtmisson, nur so ein paar Gedanken

Daß man sich auch katholischerseits mittlerweile für alle Missionare schämt, finde ich fast witzig.
Man möge sich mal vorstellen, wie das Leben bei uns so wäre, wenn es keine christlichen Missionare gegeben hätte,
Man, stünde als taffer, junger, wohlgewachsener Mann, immer in der Gefahr als “Menschenopfer der Gaja dargebracht zu werden" , oder als Kriegsgefangener auf einem Stein geschlachtet zu werden, um mittels der Richtung, die das Blut nimmt, den Weg zu weisen”, wenn ich das richtig verstehe und auch auf jeden Fall beständig Angst haben zu müssen, einen Baum-, Wasser- und sonstwas Geist zu beleidigen, und eben, was das Schlimmste ist, mit seiner Frage nach Wahrheit (die die Frage nach Gott ist) keine echte Antwort zu bekommen.
Auch unfruchtbare Frauen und nicht mehr so potente Fürsten, lebten mit der Angst beseitigt zu werden  und was so ein echtes Heidentum an Schrecken sonst noch zu bieten hat.
Nachdem das Christentum hier bei uns dann doch Fuß gefasst hat, und die Idee der Gottesebenbildlichkeit aller Menschen sich langsam, zu langsam, durchsetzte, finden wir uns nun in der fast absurden Situation, dass man denkt, das das christliche  Menschenbild, das selbstverständliche, einklagbare  Recht auf das soziale Tun, wenn man in Schwierigkeiten gerät, das Recht auf Gesundheit (soweit medizinisch möglich, schon klar) , und drgl mehr, von Anfang an da gewesen wäre und mancherorts versteigt man sich zu dem Denken, dass das Christentum  die vorherige gute, nette, freundliche, soziale, freiheitliche, hilfsbereite, edle und was weiß ich noch alles heidnische Welt zerstört habe.
Etwas merkwürdig ist, das auch Christen sich nicht  als Leute, die an Christus (‚Es führt kein anderer Weg zum Vater außer über mich‘) glauben, verstehen, sondern als so’ne universale Gutmenschenvereinigung,

Sonntag, 22. Februar 2015

Was bringt die kommende Synode?

Der BR hat sein Büro im Vatikan zwar geschlossen, aber so hinten herum gibt's halt doch noch ein enges Netz von Kontakten, über das die eine oder andere Info fließt.

So war's auch bei der Synode. Ein Reporter des BR hatte sich als falscher Kardinal in die Schlussveranstaltung eingeschlichen, um erste Informationen vor Ort zu erhalten.

Nach der Zusammenfassung der Ereignisse der Synode vom Oktober gibt der Papst dann einen kurzen Ausblick, was im kommenden Oktober beschlossen werden soll.

Von den Äußerungen der Afrikanischen Bischöfe distanzieren wir uns schon mal (auch im vorauseilenden Gehorsam) nicht:



Es ist zwar Fastenzeit, aber Jesus sagte, wir sollen auch beim Fasten ein fröhliches Gesicht machen.

Letzter Angelus Benedikts am 24. Februar 2013

"Sie wollen sie zum Schweigen bringen" ....

Wen ? Die katholischen blogger, die widerspenstig an ihrer Meinung und ihrer Treue zur Tradition festhalten.
Das ist die Meinung der blogger von rorate-caeli, (Augustinus & New Catholic) die sie heute in einem Beitrag begründen. Dabei haben sie nach anderen Vorkommnissen die Drohungen Pater Thomas Rosicas, CSB,  gegen David Domet von Vox Cantoris mit juristischen Konsequenzen wegen eines Artikels zur Familiensynode als Anlass gewählt.
Wir übersetzen.
Hier geht´s zum Original   klicken

"SIE WOLLEN DIE BLOGGER ZUM SCHWEIGEN BRINGEN. WIE SIE BENEDIKT XVI ZUM SCHWEIGEN GEBRACHT HABEN"

"Wie auf diesem und zahlreichen anderen blogs und websites berichtet, hat Pater Thomas Rosica, CSB, englischsprachiger "Assistent" von Pater Federico Lombardi, David Domet wegen seines Artikels gegen einige von Rosicas Äußerungen zur Familiensynode mit juristischen  Konsequenzen gedroht.
Es ist wichtig festzuhalten, daß die Analysen in den posts von Vox Cantoris sich darauf beschränkten, die Unterstützung Pater Rosicas für die " Änderungen der Pastoral" , die die katholische Lehre untergraben (Kardinal Sarah hat eben diese spirituelle Haltung jetzt eine Häresie genannt) zu kritisieren, geäußert von Rosica, als er bereits die offizielle Funktion eines kirchlichen Medienmannes, als prominentester Englischsprecher, ausübte. Eine Unterstützung die von seinen Vorgesetzten nie öffentlich zurückgewiesen oder kritisiert wurde.

Die spirituelle Leitung, wie sie zur Zeit im Namen der "Barmherzigkeit", "Offenheit" und "Toleranz"  in der Kirche ausgeübt wird, wendet sich ganz klar gegen eben diese Werte, die zu verteidigen sie vorgibt und die durch diese klaren Tatsachen als verzweifelte Aktionen einer Partei innerhalb der Kirche gegen die fortbestehende Macht und den Einfluss der Katholischen Orthodoxie entschleiert werden.
Sie sind verzweifelt, weil sie wissen, daß sie- historisch gesehen- in einer Endphase sind- genau wie die sterbenden Orden, die zu ruinieren ihnen gelungen ist.

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


VIERTER TAG
22 Februar

HEILIGER ROSENKRANZ - Glorreiche Geheimnisse

Aus der Predigt der Gesegneten Jungfrau von Lourdes (11 Februar 2010)


Das Magnificat ist nicht der Lobgesang jener, welchen der Reichtum lacht, die immer "Wind in den Segeln haben", es ist vielmehr die Gnadenaktion derjenigen welche die Dramen des Lebens kennen, aber die ihr Vertrauen auf Gottes Erlösungswerk setzen. Es ist ein Gesang der den gelebten Glauben von Generationen von Männern und Frauen ausdrückt, die ihre Hoffnung in Gott gesetzt haben, ihren Brüdern in der Not zu Hilfe kommen. Im Magnificat, hören wir die Stimmen vieler Heiliger und Heiligen der Barmherzigkeit, ich denke besonders an diejenigen, die ihr Leben bei Kranken und leidenden Menschen verbracht haben, wie Camille de Lellis und Jean de Dieu, Damien de Veuster und Benedetto Menni. Diejenigen, die viel Zeit an der Seite von leidenden Menschen verbringen, kennen die Angst und die Tränen, aber gleichermaßen das Wunder der Freude, Frucht der Liebe.

Gebet
Oh Maria, Mutter der Kirche und Jungfrau des Magnificat
wir empfehlen Dir unseren Emeritierten Papst Benedikt,
Hilf Ihm im Alter und in der Not, Tröste Ihn in den Momenten der Probe,

und stelle Ihn jeden Tag deinem Sohne vor, dem Obersten Hirten der Heiligen Kirche 

Samstag, 21. Februar 2015

Kardinal Sarah: "Gott oder nichts" "Die afrikanische Kirche wird entschlossen Widerstand leisten."

KARDINAL SARAH :  "Die Trennung der Praxis von der Doktrin ist Häresie"
             Die afrikanische Kirche wird entschlossen Widerstand leisten.

So überschreibt rorate caeli einen Beitrag über das gerade im französischen Verlag Fayard in Buchform erschienene Interview mit einem der eindruckvollsten Kardinäle des Kollegiums ( es sacrum collegium zu nennen, sträubt sich inzwischen Feder und Tastatur), dem kürzlich zum Präfekten der Kongregation für Gottesdienst und Sakramentenordnung ernannten Kardinal Robert Sarah.

                                             Robert Cardinal Sarah

Hier geht´s zum Original:   klicken

Das Interview-Buch "Entweder Gott oder nichts" trägt den interessanten  Untertitel "Gespräch über den Glauben", der sicher an ein anderes bahnbrechendes Interview-Buch mit einem anderen Kardinal, das vor 30 Jahren veröffentlicht wurde, erinnert: "Rapporto sulla fede" ( Report über den Glauben, das in England als "Ratzinger-Report" publiziert wurde).

In der Vorstellung des Buches durch die französische Zeitschrift "Famille Chrétienne" (Christliche Familie) finden wir den folgenden bemerkenswerten Auszug aus Kardinal Sarahs Worten, über ein Konzept, das absolut zentral für die aktuelle Debatte ist, die von der obersten Spitze der Hierarchie, die die Kirche zerreißt, initiiert worden ist.

" Die Idee, die darin besteht, das Magisterium in eine nette Schachtel zu packen und von der pastoralen Praxis abzulösen- die sich durch die Umstände, Marotten und Leidenschaften herausbilden konnte- , ist eine Form der Häresie, eine gefährliche schizophrene Pathologie. "Ich bekräftige feierlich, daß die Afrikanische Kirche jeder Rebellion gegen die Lehre Christi und des Lehramtes entschlossen Widerstand leisten wird."

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


DRITTER TAG
21 Februar HEILIGER ROSENKRANZ - Freudige Geheimnisse

Aus der Ansprache des Verehrungsaktes der Unbefleckten Empfängnis 
(Spanischer Platz 8 Dezember 2010)
Der Blick Marias ist der Blick Gottes auf jeden von uns. Sie schaut uns mit der Liebe des Vaters selbst und segnet uns. Sie verhält sich als unsere "Fürsprecherin". Auch wenn alle schlecht über uns reden, Sie, die Mutter, würde Gutes sagen, denn Ihr unbeflecktes Herz ist im Einklang mit dem Erbarmen Gottes. So sieht Sie die Stadt, nicht wie eine anonyme Anhäufung ,sondern wie eine Zusammenfügung wo Gott jeden persönlich mit seinem Namen kennt, einer nach dem andern, und uns ruft in seinem Licht zu scheinen. Und die, welche die ersten in den Augen der Welt sein werden, werden für Gott die
letzten sein; die, die klein sind ,werden für Gott groß sein. Die Mutter schaut uns wie Gott Sie geschaut hat, demütiges junges Mädchen aus Nazareth, unbedeutend in den Augen der Welt, aber auserwählt und kostbar für Gott. Sie sieht in jedem von uns die Ähnlichkeit mit Ihrem Sohn Jesus, auch wenn wir so anders sind! Aber wer mehr als Sie kennt die Macht der göttlichen Gnade? Wer mehr als Sie weiß dass bei Gott nichts unmöglich ist, der selbst fähig ist aus Schlechtem Gutes herauszuholen?

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und unsere Fürsprecherin,
beschütze unseren Emeritierten Papst Benedikt XVI
gegen die Anfechtungen des Teufels.
Mach dass Er sich niemals alleine fühlt aber gewähre Ihm deine mütterliche Liebe und deinen mütterlichen Schutz. 

das völlig idiotische Klopfen an die Brust der Vorfahren

Also es ist bekanntlich Fastenzeit, das ist, so hieß das früher "eine Zeit der Buße und der Umkehr!".
Also eine Zeit wo man beichten, bereuen und sich bessern soll.

Eine Zeit wo, auf jeden Fall früher, Lieder gesungen wurden wie "O Mensch bewein dein Sünde groß..." und "..ach meine Sünden haben dich geschlagen..." kurz, es darum ging, dass man selber ein Sünder ist, der sich gefälligst bessern soll und das auch kann, weil  Christus auch dann ans Kreuz gegangen wäre, wenn sich sonst hätte keiner retten lassen, außer mir und dir.
Wobei und das ist natürlich total ecclesial incorrect, ohne den Kreuzestod Christi keiner gerettet werden könnte, und alle, ausnahmslos alle in ihren Sünden, die sie alle haben, sterben müssten

Nun sieht man das heutzutage aber weltlich und innerkirchlich (leider) etwas anders.
Die Welt versichert sich beständig gegenseitig und die Kirche macht da auch fleißig mit, dass man selber ja doch ein richtig guter Mensch sei, und sollte jemand echt auf die Idee kommen, dass er sein Leben ändern müsse, ohne dass er 1.drogensüchtig ist,  2.auf der Straße lebt, sowie 3.die Frau verprügelt, 4.die Steuern hinterzieht und als 5. Bischof sich auf seine Gremien verlassen hat und ein diözesanes Zentrum, für teures Geld gebaut hat,  so wird ihm bedeutet dass er wohl einen Anfall von Skrupulosität hat und sowas ja heutzutage eh völlig überholt sei, weil wir sind ja alle kleine Sünderlein, und Christus liebt uns doch alle so wie wir sind, und man muss ja auch noch leben und überhaupt.....

Wobei, wenn man zu den oben genannten Fällen 1 und 2 gehört, völlig klar ist, dafür kann man nix, da ist die böse Gesellschaft, der Pfarrer von früher, die Eltern und die Umstände schuld und der Versuch, da raus zu kommen, das ist zwar der Stoff für zahlreiche Bekehrungsgeschichten, aber das ist evangelikal und damit wollen wir nichts zu tun haben....

Gehört man allerdings zu den Fällen 3, 4 und 5 und zu dem nicht erwähnten Fall, dass man sich als Priester nicht im Griff gehabt hat, dann ist besonders in den Fällen 5 und 6 eh alles hoffnungslos und es bleibt nur der Selbstmord, wenn man die Presseberichte richtig interpretiert.

Wir fassen also zusammen, Sünde die gibt es nicht und so es sie gibt, hat der Sünder eh keine Chance, dass sich einer vor ihn stellt und sagt "Was er vorher war, das interessiert mich nicht. Er ist gerettet, aus seinen Sünden!" also das kann man nun von der Kirche nicht erwarten! (oder so)

Ja was soll denn dann nun die Fastenzeit?


Freitag, 20. Februar 2015

Fastenzeit: Aufbruch zum Kalvarienberg

 Zur Bedeutung der Fastenzeit:  Katechese von Benedetto XVI am 1.März 2006 (Aschermittwoch)                      

                   

hier geht´s zur deutschen Fassung:      klicken

Sie beginnt so:

"Liebe Brüder und Schwestern!
Heute beginnt mit der Aschermittwochsliturgie der Weg der vierzigtägigen Fastenzeit, der uns zum österlichen Triduum führen wird, dem Gedenken an das Leiden, den Tod und die Auferstehung des Herrn, Herzstück des Geheimnisses unserer Erlösung. Das ist eine Zeit der Gnade, in der die Kirche die Christen dazu einlädt, sich das Erlösungswerk Christi lebendiger bewußt zu machen und die eigene Taufe mit größerer Tiefe zu leben. In dieser liturgischen Zeit nährt sich in der Tat das Volk Gottes schon seit den Anfängen reichlich vom Wort Gottes, um im Glauben zu erstarken, indem es die ganze Geschichte der Schöpfung und der Erlösung durchläuft.
In ihrer vierzigtägigen Dauer besitzt die Fastenzeit eine unverkennbare sinnfällige Kraft. Sie will nämlich an einige Ereignisse erinnern, die das Leben und die Geschichte des alten Israel geprägt haben, indem sie auch uns wieder auf deren paradigmatischen Wert hinweist: Denken wir zum Beispiel an die vierzig Tage der Sintflut, die in dem von Gott mit Noach und so mit der Menschheit besiegelten Bundesschluß endeten, und an den vierzigtägigen Aufenthalt des Mose auf dem Berg Sinai, worauf die Gabe der Gesetzestafeln folgte. Die Fastenzeit will uns vor allem dazu einladen, mit Jesus die vierzig Tage wieder zu erleben, die er betend und fastend in der Wüste verbrachte, bevor er sein öffentliches Wirken begann. Auch wir beginnen am heutigen Tag, zusammen mit allen Christen der Welt, einen Weg der Reflexion und des Gebets, um geistig zum Kalvarienberg aufzubrechen, während wir die zentralen Geheimnisse des Glaubens betrachten. Auf diese Weise werden wir uns darauf vorbereiten, nach dem Geheimnis des Kreuzes die Osterfreude der Auferstehung zu erfahren......"

Quelle: La Santa Sede, cr LEV

"pace e bene"

oder Kommissar Volpi hat es sich anders überlegt.

Die Veröffentlichung der durch gerichtliche Mediation erlangte Übereinkunft zwischen dem apostolischen Kommissar der FFI und der Familie Manelli und anderen,  hat Pater Fidenzio Volpi dermaßen erbost, daß er sich jetzt offiziell weigert, die von ihm eingegangenen Verpflichtungen ( Schmerzensgeldzahlung, Presseerklärung, Klarstellungen in blogs und websites) zur Wiedergutmachung eines ebenso von ihm anerkannten Tatbestandes der Verleumdung und üblen Nachrede zu erfüllen. Er wiederholt in einem mit "pace e bene" eingeleiteten Brief an die Mitglieder des FFI-Ordens sogar noch einmal seine inkriminierten Äußerungen, die nun Gegenstand der Verhandlung in einem ordentlichen und öffentlichen Prozess in Rom sein werden.
Im Übrigten stimmt nach Angaben diverser italienischer blogs  (auch priesterlicher) und websites, die Einblick in das Original der Übereinkunft hatten, seine Behauptung, es habe eine Schweigeverpflichtung über deren Inhalt gegeben, nicht.
Kommissar Volpi  kündigte nun- ganz beleidigte Unschuld- an, seinerseits die Familie Manelli verklagen zu wollen.
Wie die italienischen blogger weiter ausführen, muß der Orden der FFI seine Prozesskosten tragen- ebenso wie die Kommissionierung, die mit 5000.-€ monatlich zu Buche schlägt.
Sie spekulieren darüber, ob der Vatican ihn zu diesem letzten Schritt ermuntert habe, weil die Übereinkunft einem Schuldeingeständnis gleichkam, das es sicher unmöglich gemacht hätte, ihn weiter als apostolischen Kommissar der FFI halten zu können.
Der einzige Vorteil für die Vaticanische Hierarchie, den ein Prozesse demgegenüber haben kann-ist die voraussichtlich lange Dauer und der daraus entstehende Zeitgewinn, der eine "weiche "Lösung à la "freiwilliger Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen" der causa Volpi möglich machen würde.
Quelle: rorate caeli et al

Hier geht´s zum Original des Volpi-Rundbriefes, der mit "pace e bene"  beginnt:     klicken 
(man muß zur englischen Übersetzung etwas  herunterscrollen)

Die Traditionelle Liturgie als Symptom psychologischer und moralischer Instabilität. Doktor Bergoglio hält wieder Sprechstunde.


Sagt wer? Der Pontifex Maximus bei seinem jährlichen Treffen mit dem Klerus....
sieht so aus, als beginne jetzt- nach der halb verschämt verdeckten- die offene Demontage des Benedetto-Pontifikates.
rorate caeli  berichtet:     klicken


WICHTIG ! Franziskus sagt: "Reform der Reform"  ist ein Irrtum. Kritik an den "traditinalistischen" Seminaristen. Der Papst sagt: ihre Unausgewogenheit zeigt sich in ihrer Art die Liturgie zu feiern."

"Die meisten Medien haben den Schwerpunkt ihrer Berichterstattung über das päpstliche Treffen mit dem römischen Klerus auf seine Bemerkungen über verheiratete Priester gelegt.
Mindestens gleich wichtig, wenn nicht von größerer unmittelbarer Bedeutung waren seine Bemerkungen über die Liturgie, die von der Nachrichtenagentur ZENIT veröffentlicht wurden.

Der Papst hätte, was seine Sicht der Reform der Reform angeht, nicht klarer sein können. Er spricht von der Notwendigkeit einer respektvolleren ars celebrandi - aber jeder, der die Liturgiedebatte der letzten 20 Jahre verfolgt hat, weiß daß das nicht das selbe ist wie die "Reform der Reform."
Wir hoffen sehr, daß die "üblichen Verdächtigen" der blogger-Szene oder der sozialen Netzwerke diese Rede weder ignorieren noch versuchen werden, das weg zu erklären, in dem sie raffinierte Interpretationen konstruieren, wie, daß der Papst etwas ganz anderes gemeint habe, oder das ganze wirklich nur ein Scherz war oder was auch immer. Also alles, was ihnen erlaubt, ihren Kopf im Sand zu lassen!

Bemerkenswerterweiser kritisiert der Papst die "Reform der Reform" frontal- aber er sagte nichts zu Summorum Pontificum selbst, ganz im Gegenteil.
Dennoch - sein offenes Verdammen und seine verächtlichen Worte über "traditionalistische" Diözesanseminaristen kann und sollte als etwas,was sich auf unmoralisches Verhalten einiger Seminaristen bezieht. nicht weg erklärt werden, das übrigens empirisch betrachtet sehr viel häufiger bei nicht traditionalistischen Seminaristen  zu beobachten ist.
Indem er ausdrücklich die Reform-der-Reform-Liturgien traditionalistischer Seminaristen, die diese, einmal ordiniert-zelebrieren, als Manifestation ihrer moralischen und psychologischen Unausgewogenheit benennt, ist klar, daß das Angriffsziel des Papstes die traditionalistische Sicht der Hl. Liturgie vieler junger Priester und Seminaristen ist.
Mit dem Hinweis, daß die Bischofskonferenz diesbezügliche Untersuchungen durchführt, wird die glasklare Botschaft vermittelt, daß Bischöfe der Tradition zuneigende Seminaristen nur auf eigene Gefahr aufnehmen können.
Indem er erklärt, daß moralische und psychologische Symptome oft in traditionalistischer Umgebung auftreten, kann diese Feststellung- ganz ohne jede Barmherzigkeit-  von jetzt an gegen diese jungen Männer benutzt werden.

Novene zum Gebetstag für Papst em. Benedikt am 28.2.2015


ZWEITER TAG
20 Februar


HEILIGER ROSENKRANZ - Schmerzhafte Geheimnisse

Aus der Predigt zum Feste von Mariä Himmelfahrt (15 August 2006)
Alle Generationen werden mich "Die Gesegnete" nennen. Wir können Maria loben , Sie anbeten, denn Sie ist "gesegnet", gesegnet für immer . Und das ist der Inhalt dieses Festes. Gesegnet weil Sie mit Gott vereint ist, weil Sie mit Gott und in Gott lebt. Der Herr, am Vorabend seiner Passion, als er Sich von den Seinen verabschiedete, sagte, "Ich werde Euch eine Wohnung im großen Haus des Vaters vorbereiten. Und es gibt viele Wohnungen im Haus des Vaters. Maria sagte, "Ich bin die Magd des Herrn, es geschehe nach seinem Wort", Sie hat hier auf Erden die Wohnung Gottes vorbereitet, Körper und Seele, Sie ist die Wohnung davon geworden und hat so der Erde den Himmel geöffnet.

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Königin in den Himmel aufgefahren wir sind Pilger hier auf Erden, darauf wartend Bürger im Himmel zu sein Beschütze unseren Emeritierten Papst Benedikt
und belohne Ihn mit all dem Guten das er im Weinberg des Herrn gesät hat. 

"Lieber in Baiern ein Abt, als da droben ein Bischof"...

... soll Abt Godehard von Niederaltaich ausgerufen haben, als Kaiser Heinrich II ihn zum Bischof von Hildesheim berufen hat. Rufe des Kaisers konnte man damals nicht einfach so ablehnen und so fügte sich Godehard in seine neue Aufgabe.
Godehard hatte schon einiges bewegt in den süddeutschen Klöstern und sein guter Ruf ging über Österreich bis nach Italien und Slowenien.
Und in Hildesheim setzte er diese erfolgreiche Arbeit fort. Er ließ während seiner Amtszeit in seinem Bistum 30 Kirchen bauen, dazu Schulen und er förderte die Buchkunst .... Er ist Namensgeber der Stadt Gotha und des Gotthard-Passes. Man sagt ihm auch einige Wunder nach und so wurde er bereits 1131 durch Papst Innozenz II als erster Bayer heiliggesprochen.


Die Fledermausjagd war erfolgreich: Kanadische Blogger geben auf!

Wir haben ja gedacht, die Kanadier sind als Nachfolger von Bärenjägern und Holzfällern standhaft und nicht so schnell unterzukriegen. Und nun das!
Da ist einer der ihren von einem vatikanischen PR-Mann angegriffen und verklagt worden und schon gibt der Verband der katholischen kanadischen Blogger klein bei.
Mir ist ja wirklich total das Gesicht runtergefallen, ich hatte Tränen in den Augen, als ich diese Erklärung lesen musste, aber es ist wahr:

"Recent events have forced us to see that good Christian virtue does not consist so much in the pursuit of the pure doctrine of the Lord, as if it were light in a time of darkness, but rather in safety, caution, prudence and the occasional bit of flattery - the kinds of things that have made German Catholicism famous the world over."


Donnerstag, 19. Februar 2015

Heute beginnt das Jahr des Schafes



Kleine Ergänzung zu Kardinal Wuerl und zu seinem Kampf gegen die "Dissidenten" im brüderlichen Kardinalsrang

Was den anklagenden Äußerungen des Washingtoner Erzbischofs im Kardinalspurpur Wuerl eine ganz besonders aparte Note verleiht, ist die Tatsache, daß er sich seit Mitte der 90-er Jahre im offenen Widerstand gegen päpstliche Anordnungen zunächst von Papst Johannes Paul II, danach dann von Papst Benedikt XVI befand, diese mißachtete und das dann auch ganz offensiv vor der Presse begründete.
man kann ihm also konzedieren, daß er aus eigenem Tun bestens weiß, was Dissidententum gegen einen Pontifex bedeutet.
Er war u.a. der führende us-amerikanische Dissident gegen Papst Benedikt XVI und gegen Summorum Pontificum, auf seine alten Tage ist er zum überall Verrat witternden päpstlichen Prätorianer mutiert.

Aber wie so oft, wir gehen mal davon aus, dass er nicht unter dementiellem Gedächtnisverlust leidet, -quod licet Jovi non licet bovi- bei anderen findet er den -bisher nur angekündigten- Widerstand unerträglich, inakzeptabel und verwerflich und fordert diese anderen durch die Blume auf, ihr Birett an den Bischof von Rom zurück zu geben. Man kann das auch Heuchelei nennen.
Quelle: rorate caeli

Hinzuzufügen ist noch, daß die Progressisten der niedrigeren Vatican-Hierarchie, also Männer im Priesteramt!-  jetzt dazu übergehen, die Zweifler am derzeitigen Pontifikat mit juristischen Mitteln überzeugen zu wollen, ihnen mit Klagen und Schadensersatzforderungn drohen und sie durch kollektive Blockadeaktionen in den sozialen Netzwerken mundtot zu machen. So z.B. der zweite Mann im päpstlichen Presseamt.
Das nennen sie dann Dialog und Synodalität, allerdings nur in einer- ihrer-Richtung geltend.

Rettet die Christen und den Bischof von Tripolis!

rorate caeli veröffentlicht heute einen Artikel von Antonio Socci- wofür man ihnen nur danken kann.

Im "Libero" hat sich Antonio Socci Gedanken zu den von den ISIS-Killern ermordeten Märtyrern gemacht und dazu, wie Rom auf das permanente Christen-Schlachten im Mittleren und Nahen Osten reagiert. Hier geht´s zum Original      klicken

                   "DER HEROISMUS DER CHRISTLICHEN MÄRTYRER"
                               SEHEN WIR IN IHRE GESICHTER
Wie kann die Kirche Zeit mit Pseudofragen-wie "Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene" verschwenden, wenn Scharen von Christen an jedem einzelnen Tag abgeschlachtet werden


Der Papst hätte die 300 Christen und ihren Bischof in Tripolis evakuieren lassen sollen, um sie davor zu bewahren, abgeschlachtet zu werden.
Wir müssen diesen 21 jungen Christen ins Gesicht sehen. Lieber als Christus zu verleugnen, nahmen sie in Libyen den Märtyrertod auf sich, an ihren Lippen konnte man ablesen, daß sie bevor ihnen durch die ISIS die Kehlen durchgeschnitten wurden, fortwährend den Namen Jesus flüsterten. Wie die Märtyrer in Alten Zeiten.

                                                     DER NAME JESUS 
Ihr Bischof sagt: "Dieser im letzten Augenblick geflüsterte Namen ist einem Siegel für ihr Martyrium gleich."
Koptische Christen sind starke Menschen, durch 1400 Jahre islamischer Verfolgung geprägt.
Sie sind die Erben des Hl. Athanasius von Alexandria, der den wahren katholischen Glauben vor der arianischen Häresie rettete, der zu der Zeit viele Bischöfe anhingen. 
Sie sind robuste Christen, nicht wie die lauen, rückgratlosen Christen des Westens.

Das ist wahre Stärke: nicht das, was hasst und wehrlose Menschen  (sogar Kinder), die einen anderen Glauben haben, ermordet und kreuzigt, Frauen vergewaltigt, eine schwarze Fahne schwenkt und sein Gesicht verbirgt.
Die wahre Stärke ist die der Wehrlosen, die lieber das Martyrium annehmen, als ihre eigene Würde zu verleugnen, ihren Glauben, und so die Wunder der "wunderbaren Liebe"  bezeugen, wie ein antiker Name des Sohnes Gottes lautete.

Ein wundervolles Zeugnis. Das sind wie wahren Märtyrer: die Christen. Nicht die, die herumgehen und wehrlose Unschuldige abschlachten.