Dienstag, 30. Juni 2015

Kalte Dusche?

Sandro Magister bezeichnet bei www.chiesa / L´Espresso  das Instrumentum Laboris für die kommende Synode  als "kalte Dusche für die Erneuerer".
Das Vorbereitungsdokument trete bei der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen und gleichgeschlechtliche Paare auf die Bremse. Neue Stimmen aus Afrika und Südamerika- alle unterstützen die immerwährende Doktrin .
Hier geht´s zum Original:    klicken 


                      "SYNODE. KALTE DUSCHE FÜR DIE ERNEUERER"
"Eine Woche nach seiner Veröffentlichung erweist sich das "Arbeitsinstrument"  für die Bischofssynode zur Familie für die "Champions der Veränderung" immer mehr als Enttäuschung.
Das Dokument gibt die Schlussrelatio der Oktobersynode von 2014 in Gänze wieder. Und die markierte bezogen auf die Interims-Relatio bereits einen klaren Schritt zurück, die als Ergebnis eines Täuschungsversuchs von den meisten Synodenvätern unmittelbar zurückgewiesen worden war.
Aber das Instrumentum Laboris fügt auch eine nicht geringe Zahl von Überlegungen hinzu, Früchte der in den vergangenen Monaten in den Diözesen der ganzen Welt durchgeführten Beratungen zu jedem einzelnen Punkt dieses Abschlussdokumentes.
Und auch hier ist wieder keinerlei "Offenheit" für alle die Ideen der Erneuerer, wie viele Medienschlagzeilen fälschlicherweise behaupten, zu erkennen, sondern wenn überhaupt- eher ein Dämpfer für den Punkt, der ihnen am  liebsten ist, die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, Empfängnisverhütung und homosexuelle Verbindungen.
Als er das Instrumentum  Laboris vorstellte, sagte Kardinal Baldisseri, Generalsekretär der Synode, daß es die Ergebnisse der Beratungen der Bischofskonferenzen und anderer hierarchischer Institutionen zusammenfasse und vorstelle. 
Das bedeutet, wenn man sich den daraus resultierendenText anschaut, daß fast alle Antworten sehr weit von den von einigen zentraleuropäischen Bischofskonferenzen (Deutschen, Schweizern und Franzosen) breit veröffentlichten, tollkühnen Vorschlägen für eine Veränderung der Lehre und Praxis der Ehepastoral entfernt sind.
Darüberhinaus sagte Kardinal Baldisseri, daß das Dokument 359 Anmerkungen und Vorschläge aus den Diözesen, Pfarrgemeinden, Vereinigungen, Gruppen, Familien und von einzelnen Gläubigen berücksichtigt.


Auf dem Weg in die Albaner Berge ...

Wie werden sie sich freuen in Castel Gandolfo!



In den letzten zwei Jahren war die päpstliche Sommerresidenz verwaist, weil Papst Franziskus in seinem Urlaub "Rom kennenlernen" wollte und Benedikt lieber in Mater Ecclesiae verblieben ist.
Weiteres kann man hier bei Radio Vatikan  nachlesen



Über die Einzelheiten und die Vorfreude in Castel Gandolfo haben wir ja schon vor zwei Wochen berichtet.

Und hier sind die ersten Bilder von der Ankunft in Castel Gandolfo.
Wenn man hier etwas runterscrollt, gibt's noch eine schöne Slideshow von der Ankunft

Bis Mitte Juli wird Benedikt in Castel Gandolfo bleiben. Und zwischendurch wird es auch einen "offiziellen Anlass" geben. Wie ja inzwischen alle Welt weiß, wir er am 3. Juli die Ehrendoktorwürden der Päpstlichen Johannes Paul II Universität und der Musikakademie Krakau empfangen. 

Wir freuen uns schon mal auf weitere viele schöne Bilder und Videos... Natürlich bleiben wir am Ball. 





Montag, 29. Juni 2015

Am Anfang eines großen Weges....29.6.1951

Heute vor 64 Jahre wurde Joseph Ratzinger im Dom zu Freising zum Priester geweiht. Bei seinem Deutschlandbesuch 2006  traf er einige der zusammen mit ihm Geweihten.

                

Quelle:ilblograffaella


Hier noch ein Video von der Priesterweihe

Fundstück. Was mal gesagt werden mußte....

zum allgegenwärtigen Geschrei der ein oder anderen Lobbygruppe :  klicken
Gefunden bei anima mea unter dem Titel: 
"Warum die ewige Diskriminierungsschreierei manche Menschen wirklich diskriminiert,"

Sonntag, 28. Juni 2015

Djihad und Nihilismus, die schwarze- und die Regenbogenfahne.....

Robi Ronza bei la Nuova Bussola Quotidiana :   klicken

                "DJIHAD UND NIHILISMUS SIND EINE KRISE DES WESTENS"

"Das Zusammentreffen war wohl nicht beabsichtigt, aber dennoch war da etwas auf tragische Weise Symbolisches in der Gleichzeitigkeit des durch die Islamistischen Terroristen in Tunesien, Kuwait und Frankreich vergossenen Blutes mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der USA, die homosexuelle Pseudo-Ehe im ganzen Land zuzulassen.
Die schwarze Fahne des ISIS, die auf den internet-Seiten der Djihadisten flattert und zeitgleich die andere -die Regenbogenfahne-auf der offiziellen Seite des Weißen Hauses- vor den Stars-and-Stripes und größer.
Auch wenn es nur bei dieser Gelegenheit war....

Ein neuer Akt der Barbarei mit der Waffe in der Hand gegen eine Art des zivilen Zusammenlebens, sicher weder perfekt noch fehlerfrei- das aber trotz allem das Beste ist, was es bisher auf der Geschichtsbühne gegeben hat: eine Art des zivilen Zusammenlebens, das im Okzident verwurzelt ist und sich ohne den Westen nirgendwo anders hätte entwickeln können, eine Art des zivilisierten Zusammenlebens, das auf essentielle Weise auf das Christentum gegründet ist.

Und just an dem Tag, an dem der islamistische Terror simultan in Europa, Afrika und Asien Attentate verübt, von medialen Fanfaren begleitet- macht die größte westliche Macht unserer Zeit einen Schritt auf die Desintegration der Zivilgesellschaft zu, deren Basis der Natur nach die Familie ist, und auf ihre Ersetzung durch eine "fließende Gesellschaft", die von allen Werten und allem gemeinsamen Engagement losgelöst ist. Eine Gesellschaft, die deswegen-trotz ihrer enormen technischen und militärischen Überlegenheit unfähig sein wird, der kleinsten Herausforderung zu begegnen.

Der Nihilismus, die "fließende "Gesellschaft sind eine Luxus, den man sich erlauben kann, wenn man sich einer absoluten Überlegenheit sicher ist, wenn man über imperiale Macht verfügt, wenn man sicher sein kann, jede Schlacht zu gewinnen, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen.
Heute ist das nicht mehr der Fall, falls es das jemals war.
In der jetzigen Situation der Christen haben die Menschen des Glaubens eine große und spezifische Verantwortung.
Alle die, die an nichts anderes denken, als an die eigene Selbstbestätigung, die kein anderes Ziel als die Befriedigung ihrer unmittelbaren Wünsche haben, sind die ohnmächtige und prädestinierte Beute jedes Aggressors.
Ohne gemeinsame Werte und starke und unauflösbare Bindungen, auch wenn man über Hyper-Waffen verfügt- widersteht man selbst den Angriffen eines mit einem Stock Bewaffneten nicht.
Und damit meine ich nicht nur Waffen im eigentlichen Sinne, sondern auch die Waffen der Stärke, der Kultur, der Kunst, der Technik, der wissenschaftlichen Forschung.und der Organisationsfähigkeit.
Bevor es zu spät ist, brauchen wir dringend eine starke Initiative, das Übernehmen von Verantwortung, das vom täglichen Erleben ausgeht, um so schnell wie möglich komplexere Ebenen des öffentlichen Lebens und der internationalen Beziehungen zu erreichen.
Heute verschafft sich eine Bande von Terroristen, die wirklich nichts Großes sind, den Respekt der am weitesten entwickelten und materiell Mächtigsten der Welt. Um uns davon zu befreien, brauchen wir ein Projekt einer organischen und aktiven Außenpolitik und von allen denen, die dazu gute Gründe haben, die menschliche und zivilisatorische Mobilisierung, von der wir gesprochen haben."
Quelle: Robi Ronza, La Nuova Bussola Quotidiana

Tweet zum Tage!

Heute vor 7 Jahren, am 28. Juni 2008,

eröffnete Papst Benedikt XVI gemeinsam mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I, das Paulinische Jahr

                 

hier nachzulesen der deutsche Predigt-Text :  klicken

"Wir sind am Grab des hl. Paulus versammelt, der vor 2000 Jahren in Tarsus in Kilikien, in der heutigen Türkei geboren wurde. Wer war Paulus? Vor der aufgeregten Menschenmenge im Tempel zu Jerusalem, die ihn hatte töten wollen, stellt er sich selbst mit diesen Worten vor: »Ich bin ein Jude, geboren in Tarsus in Kilikien, hier in dieser Stadt (Jerusalem) erzogen, zu Füßen Gamaliëls genau nach dem Gesetz der Väter ausgebildet, ein Eiferer für Gott…« (Apg 22,3). Am Ende seiner Wege sagt er über sich: »Ich wurde eingesetzt… als Lehrer der Völker im Glauben und in der Wahrheit« ....

                

"....Wir sind also versammelt, nicht um über vergangene Geschichte nachzudenken, die unwiderruflich vorbei ist. Paulus will mit uns reden – heute. Dazu habe ich dieses besondere »Paulusjahr« ausgerufen: damit wir ihm zuhören und von ihm als unserem Lehrer jetzt »den Glauben und die Wahrheit« erlernen, in denen die Gründe für die Einheit unter den Jüngern Christi verwurzelt sind....."

Quelle: La Santa Sede, cr LEV, blograffaella

Noch ein Fundstück: Schaun mer mal, wer da drüber sonst noch lacht!

Das deutsche Bischofs-Rotationsprinzip hat jetzt auch die Karikaturisten auf den Plan gerufen.
Eine besonders schöne findet sich auf der Seite des Forums Deutscher Katholiken.
Die haben dort schon mal in die Zukunft geschaut und überlegt, wen der Papst im nächsten Jahr rotieren könnte!

Eine gute Idee, denke ich ... denn der Papst könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens wäre es doch eine schöne Demutsübung und andererseits wäre die Nähe zu den glaubenstreuen Polen sicher eine sehr schöne spirituelle Erfahrung für unseren doch etwas sehr verweltlichten Erzbischofs.


Samstag, 27. Juni 2015

Fundstück zur Frage wie es nach der 5:4 Abstimmung des Scotus weitergeht

Scotus? "Supreme Court of the United States". Mit der Abstimmung ist es ja noch nicht getan, und außer erweiterten Illuminationsmöglichkeiten für das Weiße Haus, wird es weitere Folgen geben.
Eine hat uns blogger Eye of the Tiber schon vor Augen gestellt :  klicken

Supreme Court Demands Apology From God For Sodom And Gomorrah

Der Heilige Cyrill von Alexandrien

Zum  heutigen Fest des Hl. Cyrills von Alexandrien lesen wir noch einmal, was Papst Benedikt XVI im Rahmen seiner Generalaudienz-Katechesen über die Kirchenväter und Heiligen über den heiligen Cyrill von Alexandrien sagte:    klicken

In der Zusammenfassung für die nicht italienisch sprachigen Pilgergruppen liest sich das so:

"In der Reihe der Mittwochskatechesen über die Gestalten der alten Kirche wollen wir uns heute dem heiligen Cyrill von Alexandrien zuwenden. Dieser bedeutende afrikanische Bischof verfügte über eine solide theologische Bildung, zu der sich ein hohes Maß an politischem Gespür und ein entschlossener Charakter gesellten. Er wurde im Orient das „Siegel der Väter“ genannt, weil er sich in seinen Werken auf die Kontinuität der kirchlichen Lehrtradition und auf frühere geistliche Autoren, vor allem auf Athanasius, einen seiner Vorgänger auf dem Bischofsstuhl von Alexandrien, berief. Cyrill wurde vor allem durch seine Kontroverse mit Nestorius von Konstantinopel bekannt, die zum Konzil von Ephesus im Jahre 431 führte. Nestorius lehnte es ab, Maria als „Mutter Gottes“ zu bezeichnen, um hervorzuheben, daß Jesus ganz Mensch war und die Erlösung durch sein Menschsein erfolgt ist. Cyrill bestand dagegen auf dem Titel „Gottesgebärerin“, der die Einheit der Person Christi unterstreicht, die beide Naturen – die göttliche und die menschliche – in sich verbindet. Cyrill will uns auch sagen, daß das menschgewordene Wort Gottes in der Geschichte fortlebt. Die Gläubigen begegnen dem lebendigen Herrn: Derselbe Jesus Christus, der einst aus der Jungfrau Maria geboren wurde, bleibt als Herr und Heiland immer bei uns gegenwärtig."
Quelle: La Santa Sede, cr LEV

                                   Heiliger Cyrill bitte für uns!

Papst Franziskus veröffentlicht heute ein neues Motu Proprio

dessen Titel uns Radio Vatican noch nicht verraten mag.
Dieses motu proprio gibt den Startschuss zur Schaffung einer Kommunikations-Überbehörde im Vatican-
klicken :  "Sekretariat für Kommunikation",  das der Leitung von Msgr. Vigano anvertraut werden und alle Sparten und Medien umfassen soll. Das neue Sekretariat wird seine Arbeit am 29. Juni aufnehmen.

Freitag, 26. Juni 2015

Das Erbe lebt

genauer gesagt: Summorum Pontificum


                        


Am 13. und 14. Juni fand in Rom die 5. Konferenz "Summorum Pontificum", von Pater Vincenzo Nuara OP, Päpstliche Kommision Ecclesia Dei,  organisiert- im Angelicum statt. Unter den Teilnehmern waren die Kardinäle Burke mit dem Vortrag "Tradition als Fundament der Katholischen Liturgie" und Müller. In seinem Beitrag "Tradition als eigenes Prinzip der Katholischen Theologie" hatte der Präfekt der Glaubenskongregation deutliche Bezüge zur derzeitigen präsynodalen Situation hergestellt und u.a. gesagt, "daß nicht die Zahl der zustimmenden Bischöfe für eine Position entscheidend sei, sondern ihre doktrinale Qualität".
In einem anderen Beitrag erklärte Dom Cassian Folsom, welche kirchenrechtlichen Knoten Papst Benedikt XVI hatte lösen müssen, um eine Zulassung beider Formen der Liturgie zu ermöglichen.
Die abschließende Pontifikal-Messe wurde von Kardinal de Paolis zelebriert.
Quelle rorate caeli, ewtn

The Choice of the Vatican

Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit:



Da hammas wieder: Wie hat sich die Frau Fahimi noch aufgeregt, über das Deutschlandbild, das in der Welt vermittelt wird.
Nun schaut's aber ganz so aus, als ob sich nicht einmal ein Deutsches Bier ohne bayerisches Ambiente verkaufen lässt ... Und die Hessen in der Lederhose? Megn die goar ned. Hab ich schon ausprobiert. Dazu kommt noch, dass Lich ja eine stockprotestantische Gegend ist ... aber wenn's ums Geschäft geht, muss schon mal ein katholisches Kloster und ein ebensolches Bierrezept herhalten.

Prost!

Der Papst als Diplomat

- mit gelegentlichen Aussetzern- so überschreibt Sandro Magister seinen neuen Artikel auf www. chiesa.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"BERGOGLIO DER GROSSE DIPLOMAT. MIT GELEGENTLICHEN AUSSETZERN"

"Was Kuba, die Ukraine und China angeht, ist er äußerst realistisch, sogar zu dem Preis, den Gläubigen Schmerzen zu bereiten. Aber dann fordert er von den Muslimischen Ländern Religionsfreiheit und bei der UNO kämpft er mit harten Bandagen gegen Abtreibung und Gender-Ideologie.

 

"Wir hatten nie mehr zu tun als jetzt",bestätigt der britische Botschafter beim Hl. Stuhl, Nigel Baker, "weil es ein wirkliches Interesse und eine Nachfrage für unsere Berichte zu den Standpunkten von Papst Franziskus. und des HL.Stuhls zu den Schlüsselproblemen der Zeit gibt".

Die Ökologistische Enzyklika "Laudato si´"- perfekt mit der der Welt-Ernährung gewidmeten Expo in Mailand und dem Klimaweltgipfel synchronisiert- ist das letzte Meisterstück eines Papstes, der die Kirche zurück in den Kreis der geopolitischen Spieler zurück gebracht hat.

Mit Vladimir Putin, der in seiner Gegenwart die Ikonen küßt und sich bekreuzigt. Mit Shimon Peres und Mahmoud Abbas, die sich beeilen, gemeinsam an seiner Seite zu beten. Mit Raoul Castro, der ihm verspricht, wieder in die Kirche zu gehen,.

Der Zwischenfall vor zwei Monaten mit der Türkei des Recep T.Erdogan,  der wegen der Verurteilung des Armenier-Genozids durch den Papst wütend war, scheint das universale Idyll nicht zu stören.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Naturromantik und Realität

Bei Clamormeus hier findet sich ein Versuch, sich der Enzyklika und besonderes ihrem Titelgesang zu nähern.
Anfangen tut es mit einer Beschreibung, wie es hat sein können, dass der heilige Franz von Assisi sich hat inspirieren lassen zu seinem Sonnengesang, um dann überzuleiten zu dem modernen Menschen, der gerade dabei ist, sich ebenfalls in die Schönheit der Natur zu versenken und dann kommt so ein moderner Blödmann mit Nordic Walkingstöcken und aufdringlichen Handyklingelton vorbei.........

Soweit so gut und aus früheren Zeiten sind mir da auch einige Erlebnisse in Erinnerung: wenn man in absoluter Bergeinsamkeit wandert, mit Rucksack und Bergsteigerstiefeln, von Hütte zu Hütte und dann am Ziel findet sich eine Seilbahnstation, aus der lauter stöckelbeschuhte Damen, mitsamt zugehörigen Herren, steigen und dummes Zeug lautstark reden, von wegen Natur und "oh Schatzilein, wie heißt denn der Berg da?" "Nein ist das kalt und uneben hier, können die da nicht einen richtigen Weg anlegen...?"
Na gut, aber mittlerweile seh ich das toleranter, und besonders seh ich, dass das vom Wanderer, also mir, angestrebte  Naturerlebnis, auch in den Zeiten vor Seilbahn und Stöckelschuhen, ein Privileg einiger weniger war.
Wenn man bedenkt, dass der Mensch bis vor kurzem noch immer wieder von Hunger durch Missernten massivst bedroht war und es halt erst der Flugzeuge bedurfte, um sofortige Katastrophenhilfe zu leisten, so muss man sich auch eingestehen, dass für Otto Normalo anno dunnemals, die Natur nicht schön und romantisch war, sondern bedrohlich, und etwas mit dem zu Ringen war, um zu überleben.
Naturromatik leisteten sich die Adeligen in den Schlossparks von Versailles und Fontainebleau,
die da einen auf Schäfer und Schäferin machten, sich mit Blumenamen anredeten und dabei einen Regierungsstil pflegten, der den echten Landbewohnern das Leben sauer und saurer machte, so sehr, dass es sich im Grauen der Revolution entlud. Bekannt die Karikatur, wo der Bauer Adel und Klerus auf dem Buckel trägt.

Der Präsident und die Queen

Blaue Pferde sind ja in Deutschland Teil der jüngeren Kunstgeschichte. Ich denke da z.B. an Franz Marc
Franz Marc 028
Franz Marc: Turm der blauen Pferde
Staatliche Grafische Sammlung,
München. 
Bildquelle: Public domain via Wikimedia Commons


Marc's blaue Pferde hängen in vielen Museen der Welt und sind einfach wunderschön.

Hauptsache "Blaues Pferd" muss man sich da wohl im Bundespräsidialamt gedacht haben, als man der britischen Königin als Gastgeschenk ein Bild schenkte, das sie als junges Mädchen auf einem blauen Pferd zeigt.





Ob sie "amused" war oder nicht, wissen wir nicht, jedenfalls stellte sie trocken fest, dass das eine sehr ungewöhnliche Farbe für ein Pferd sei.
Die englische Presse lästert derweil tüchtig ab, zb. schreibt der Daily Express, dass der Bundespräsident die Queen mit einem Bild beleidigt hätte, das aussieht, als sei es von einer 5-jährigen gemalt ... Und auch der Telegraph, von dem wir das Video haben, lästert tüchtig ab über das Geschenk. Und eine Kunstkritik gibt's obendrauf ...

Wünsche zum Ramadan aus dem Vatican.

Sandro Magister hat im L´Espresso die jährlichen Botschaften aus dem Vatucan zum Ramadan seit 2013 miteinander verglichen.
Hier geht´s zum Original:    klicken
Kardinal Tauran kann man für seine mutigen Worte und glasklaren Aussagen nur danken!

"GUTEN RAMADAN FÜR DIE  MUSLIME. ABER DIE BOTSCHAFT IST DURCHAUS NICHT FRIEDLICH"

2013 machte Franziskus einen Sprung. Gerade zum Papst gewählt, wollte er die traditionelle Botschaft zum Ende des Ramadans persönlich an die Muslime richten und widmete sie der Freundschaft "zwischen den Völkern zweier Religionen".
2014 waren es wieder der Präsident und der Sekretär des päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog , Kardinal Jean-Louis Tauran und Pater M. Guixot, die die Botschaft unterschrieben.
Da war die Neuheit, daß die Muslime Brüder und Schwestern genannt wurden, wie Franziskus es bereits beim Angelus vom 13. August 2013 getan hatte.
Auch in diesem Jahr 2015  ist  anläßlich des Ramadans eine Grußbotschaft -von den selben beiden Personen unterschrieben - aus Rom verschickt worden. Aber mit einer noch bedeutenderen Neuerung.

Anstatt-wie sonst üblich- am Ende des heiligen Monats ist die Botschaft dieses mal schon am Anfang geschickt worden, vielleicht um auch das Fest Id al-Fitr mit einzubeziehen - das wichtigste im Muslimischen Kalender.
Und schon hat diese Vorverlegung eine stürmische Wirkung erzielt.
Weil gerade in diesen speziellen Tagen die Nachrichten aus ganz Europa, die eine erneute Zunahme der Flüchtlingsströme registrieren, erkennen lassen, wie viele muslimische Immigranten auch unter sehr schwierigen Bedingungen mit dem Ramadanfasten begonnen haben und sich vom Morgen bis zum Abende jeder Speise und jedes Getränks enthalten.

                                     ramadan2
 .
Aber die größte Überraschung der diesjährigen Botschaft, ist ihr Inhalt. Um mit dem Titel zu beginnen:

" Christen und Muslime zusammen gegen die im Namen der Religion ausgeübte Gewalt."
Tatsächlich kreist die gesamte Botschaft um die Frage der Gewalt. Die "im Namen der Religion gerechtfertigten Gewalt"- In diesem speziellen Fall der islamischen Religion.

Mittwoch, 24. Juni 2015

DBK - die Deutsche Buhmann Konferenz

Selbstverantwortung - oder "Was Du nicht willst, das man Dir tu.....", so habe ich das mal gelernt, ist eines der Schlüsselworte unseres Glaubens.
Damit das Leben nicht allzu hart wird, gibt es deshalb die 10 Gebote, und wenn wir sie halten, haben wir den Schlüssel für ein glückliches Leben in der Hand.



Wir ergänzen das dann noch um Jesus Wort:  "ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben..."
Hat man bei katholisch.de wohl weggelassen, weil das Video sonst zu lang geworden wäre.
Aber egal ... wir wissen ja, dass selbst dann, wenn der Mensch die Gebote abschafft, sie immer noch da sind. Denn Gott steht über den Menschen.

Diese Erfahrung machen gerade einige deutsche Hirten und ganz besonders einige deutsche Kardinäle. Die huldigen nämlich derzeit dem Mainstream und sind der Meinung, dass die Forderungen der Atheisten, der Medien usw. erfüllt werden müssen. Man will ja schließlich "wer" sein und seine herausragende Stellung in der Gesellschaft nicht aufgeben.

Und da haben sie halt den Lärm der Gesellschaft in die Kirche hineingetragen. Niemand, für den die Kirche eine spirituelle Gemeinschaft ist, will das, denn wir wissen ja, dass es Gottes Kirche ist. Und diese Kirche ist ein Ort, um Gott anzubeten, ihn zu loben und ihm zu danken.
NGO's und Parteien haben wir doch wirklich genug.
Aber nun sind sie nun mal "drin", die Politiker und wollen natürlich auch (Links-Jargon:) gesellschaftlich mitmischen.
Das wäre ja nicht falsch, aber in diesen Zeiten geht das halt nur, wenn man mitmacht und sich anpasst. Man will ja nicht "ewiggestrig" sein oder von den Linksgrün-dominierten Medien an den Pranger gestellt werden.

Ja und da sind die Deutschen Kirchenführer nicht nur "mutig" gen Rom gezogen, sondern in die ganze Welt und haben das allseits verpönte "Am Deutschen Wesen ...." in die Welt hineingetragen.
Das heißt in diesem Fall, dass der Vorsitzende der DBK seine Kardinalskollegen und die Bischöfe weltweit von seiner "WVGHS-Strategie" überzeugen wollte. Das kam aber im Rest der Welt nicht so gut an.

Wenn Verschwörungstheorien über den Verlust der selbstzuerkannten Deutungshoheit hinwegtrösten sollen


Bis zum vergangenen Samstag konnten sich die italienischen Aktivisten der LGTB-Bewegung noch in der Illusion sonnen, meinungsführend zu sein. Von dieser Illusion mußten sie sich nach der eindrucksvollen Manifestation für die traditionelle Familie eilends verabschieden und das ging nicht ganz ohne Kollateralschäden ab.
Wie einige italienische Tageszeitungen und websites berichten ist nun der Schmerz  über den Verlust der Deutungshoheit u.a. sehr groß und es müssen ganz schnell Schuldige her - das ist nach verlorenen Kriegen auch immer so. Feindbilder, Dolchstoßlegenden, Verschwörungstheorien schießen ungehemmt ins Kraut, sogar die Maske der Toleranz fällt. So auch jetzt.
Wie Massimo Introvigne bei La Nuova Bussola Quotidiana - klicken-berichtet, hat der Fahnenträger der italienischen HS-Bewegung, Franco Grillini, komplett Contenance samt Realitätsbezug verloren und läßt die staunende Welt an seiner Vermeidungsstrategie teilhaben: leugnen, was man nicht mehr verteidigen kann, behaupten, so etwas habe es eh nie gegeben. Genderideologie? Dschänderwas? Nie gehört!

Der gute Signor Grillini hat nun also in aller Öffentlichkeit behauptet, dass es eine Gender-Theorie
überhaupt nicht gäbe, eine solche sei allerdings im Rahmen eines Komplotts in den Räumen des (wer weiß es?) ja - in den Räumen des Vaticans erfunden worden und zwar von Papst Benedikt XVI, Kardinal A. Bagnasco und Papst Franziskus (der hatte nämlich letztens in Neapel die "Gendertheorie als Irrtum des menschlichen Geistes" bezeichnet).
Besonders Benedikt XVI habe Simone de Beauvoir nicht richtig verstanden, sagen sie, wobei sie selber leider den de-Beauvoir Text "Le Deuxieme Sexe"   "vergessen" haben.
Dieser zugegeben originelle Standpunkt hat vereinzelt in Medien und von einer einzelnen Soziologin Unterstützung gefunden und die Verfechter der Ehe für alle und eben - tut mir leid Signor Grillini- der Genderideologie scheinen zu glauben, in dieser kühnen Verursacherumkehr eine Art Massenvernichtungswaffe gegen Demonstrationen wie die auf der Piazza San Giovanni in der Hand zu haben.  So schreibt Introvigne und er titelt: "Die ultimative Ente der Verfechter der HS-Ehe."

Dienstag, 23. Juni 2015

Gedanken zur Klimaenzyklika

Also alles,was ich bislang von der Enzyklika gelesen habe, hat bei mir die Reaktion ODMG das darf doch nicht wahr sein, hervorgerufen.
Gestern twitterte wer, der Anstand verbietet es, den armen Kerl zu benennen,  zustimmend herum
Es wird keine neue Beziehung zur Natur geben ohne einen neuen Menschen. 118
Ich dachte zuerst, das sei ein Witz, fragte nach, aber das steht da wohl wirklich so drin.
Daraufhin dachte ich, "lies halt das Ding" aber ich habe es nach kurzem aufgegeben, einfach weil mir grüne Parteiprogramme schon zu Zeiten schwer fielen zu lesen,  als ich noch selber grün war.

Man fragt sich also voller Erstaunen, was der Käse soll, der neue Mensch, das ist in der Sprache der Kirche, der getaufte, der der Christus angezogen hat. Der Mensch der für die Neue Schöpfung geschaffen ist.
Diese Neue Schöpfung ist aber das Sein bei Gott und um dahin zu kommen, muss sich erst die Vollzahl der Geretteten erfüllt haben und diese Neue Schöpfung, wo der in Christus neu gewordene Mensch leben wird, die ist nicht, definitiv nicht, diese Welt.
Um zur Neuen Schöpfung zu gelangen, müssen wir entweder sterben, oder lebend den jüngsten Tag erleben und dazu noch zu den Geretteten, zu denen die sich erlösen haben lassen, gehören.

Sandro Magister zur Enzyklika oder der andere Franziskus

Sandro Magister -Vaticanist ohne Akkreditierung - kommentiert heute bei www.chiesa/ L´Espresso die selektive Wahrnehmung der Enzyklika und die diesem Pontifikat immanente Ausblendung unliebsamer Aussagen des Papstes und die daraus folgende Verzerrung durch interessierte Kreise, die die Hoffnung hegten, den Pontifex vor ihren ideologischen Karren zur ad-hoc-Abschaffung der moralischen Kirchenlehre spannen zu können.
Ebenso läßt er Msgr. Mario Tosi, Bischof von Faenza, der an der aus der endgültigen Fassung entfernten spirituell-theologischen Einleitung mitgearbeitet hatte, noch einmal zu  Wort kommen.
Hier geht´s zum Original:     klicken

       "DER ANDERE FRANZISKUS, DER KEUSCHHEIT VOR DER EHE PREDIGT"

Die Enzyklika "Laudato si´ " hatte eine weltweite aber auch hoch selektive Resonanz erfahren. Der Haupteindruck, den sie hinterläßt, ist der einer "Ganzheitlichkeit". Und in der Tat: auf den fast 200 Seiten gibt es ein bißchem von Allem, vom letzten Schicksal des Universums bis hin zu den kleinen Dingen des Alltags.

Aber genau diese enzyklopädische, die eher alles behandelt als ein einzelnes Thema hat viele dazu verleitet, aus dem Text nur das herauszupicken, was ihren Erwartungen am nächsten kommt.

Eine interessante Erklärung zur Entstehung der Enzyklika hat der Bischof abgegeben, der mehr als jeder andere an ihrer Erstellung mitgearbeitet hat: Mario Tosi, derzeit Bischof der Diözese Daneza aber bis zum Januar Sekretär der Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden.
In einem Interview mit dem Schweizer Vaticanisten Giuseppe Rusconi sagte er:

"Die Enzyklika , wie sie uns heute präsentiert wird, hat ein anderes Gesicht als der erste Entwurf, der eine lange theologische, liturgische und sakramentale Einleitung spirituellen Charakters enthielt.
Papst Franziskus hat es vorgezogen, diese Anordnung zu verändern, den theologischen Teil in die Mitte und ans Ende zu verlagern - so,  wie er es auch mit den Teilen getan hat, die die Spiritualität und Erziehung betreffen.
So restrukturierte er das ihm vorliegende Material, arrangierte es nach einer analytischen und urteilenden Methode um, die die Betrachtung der Situation und ihre eine Bewertung beinhaltet und praktische Richtlinien für die Arbeit an einer Lösung anbietet.
Auf diese Weise wollte er die größtmögliche Zahl an Lesern erreichen, eingeschlossen die Nichtgläubigen - und sie in einen Denkprozess einbeziehen, der so weit gespannt ist, dass er von allen geteilt werden kann."

Eine andere interessante Beobachtung kommt von einem Wirtschaftsfachmann, der an der Erarbeitung nicht dieser Enzyklika sondern an "Caritas in veritate" von Benedikt XVI beteiligt war, dem früheren IOR-Präsidenten E. Gotti Tedeschi.
In einem Interview mit der Repubblicca und einem Kommentar in Il Foglio sagte er, daß man den tieferen Sinn der Enzyklika nur verstehen kann, wenn man dem "Laudato si´ " das "mio Signore" - mein Herr - hinzufügt.
Weil der wirkliche Grund für ein Verhalten, das zur Geringschätzung der Umwelt führt, die Sünde, der Verlust Gottes" ist - während der nächste Grund im übertriebenen Konsumismus zu finden ist, der zur Kompensation des Einbruchs der Geburtenraten in den Westlichen Ländern dienen soll.
Von diesem nächsten Grund habe ich in der Enzyklika nichts gefunden, wahrscheinlich weil ich sie in Eile gelesen habe."

Liest man "Laudato si´" mit Geduld, findet man eine Passage die mit den Gedanken Tedeschis übereintimmt- in Paragraph 50.


Klima oder Wetter? Dazu braucht es Gottvertrauen

Man kann über die Dinge reden und man kann die Wissenschaft beschäftigen. Aber der Herr im Himmel sieht vieles ganz anders....

Wir Katholiken glauben das und das "Fürchtet euch nicht", das uns Jesus gelehrt hat, ist die Basis unseres Glaubens ....

Wir glauben, dass der Herr den Sturm besänftigen und die wilden Wasser beruhigen kann - und nur er! Deshalb haben wir über die Jahrhunderte in stürmischen Zeiten um Schutz gebetet und der Herr hat den Sturm beruhigt, die Wogen geglättet und am Ende leuchtete die Sonne wieder.



Heute hat man den Eindruck, dass sogar der eine oder andere Kirchenmann über so manchen Gläubigen den Kopf schüttelt. Wir aber wissen, dass die Gebete wirken. Und dass sie erhört werden.

Was Benedikt XVI am Welttag des Friedens 2008 zu Familie und Umwelt sagte

Der Text passt sowohl zur Großdemo "family day"  in Rom als auch zur Enzyklika "Laudato si´"
Hier ist der gesamte deutsche Text der Botschaft :  klicken

Zur Familie
...."Die Menschheitsfamilie, eine Gemeinschaft des Friedens. Die erste Form der Gemeinsamkeit zwischen Menschen ist die, welche aus der Liebe zwischen einem Mann und einer Frau hervorgeht, die entschlossen sind, sich auf immer zusammenzuschließen, um miteinander eine neue Familie aufzubauen. Doch auch die Völker der Erde sind aufgerufen, untereinander Beziehungen der Solidarität und der Zusammenarbeit zu schaffen, wie sie sich für Glieder der einen Menschheitsfamilie geziemen. »Alle Völker sind eine einzige Gemeinschaft«, hat das Zweite Vatikanische Konzil gesagt, »sie haben denselben Ursprung, da Gott das ganze Menschengeschlecht auf dem gesamten Erdkreis wohnen ließ (vgl. Apg 17,26); auch haben sie Gott als ein und dasselbe letzte Ziel.

Die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete natürliche Familie als innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe (2) ist der »erste Ort der ,,Humanisierung“ der Person und der Gesellschaft«,(3) die »Wiege des Lebens und der Liebe«(4). Zu Recht wird darum die Familie als die erste natürliche Gesellschaft bezeichnet, als »eine göttliche Einrichtung, die als Prototyp jeder sozialen Ordnung das Fundament des Lebens der Personen bildet."

Zur Umwelt
...."Für die Menschheitsfamilie ist dieses Heim die Erde, die Umwelt, die Gott, der Schöpfer, uns gegeben hat, damit wir sie mit Kreativität und Verantwortung bewohnen. Wir müssen für die Umwelt Sorge tragen: Sie ist dem Menschen anvertraut, damit er sie in verantwortlicher Freiheit bewahrt und kultiviert, wobei sein Orientierungsmaßstab immer das Wohl aller sein muß. Natürlich besitzt der Mensch einen Wertvorrang gegenüber der gesamten Schöpfung. Die Umwelt zu schonen heißt nicht, die Natur oder die Tierwelt wichtiger einzustufen als den Menschen. Es bedeutet vielmehr, sie nicht in egoistischer Weise als völlig verfügbar für die eigenen Interessen anzusehen, denn auch die kommenden Generationen haben das Recht, aus der Schöpfung Nutzen zu ziehen, indem sie ihr gegenüber dieselbe verantwortliche Freiheit zum Ausdruck bringen, die wir für uns beanspruchen. Ebenso dürfen die Armen nicht vergessen werden, die in vielen Fällen von der allgemeinen Bestimmung der Güter der Schöpfung ausgeschlossen sind. Heute bangt die Menschheit um das künftige ökologische Gleichgewicht. 

Meteorologe kritisiert Aussagen der Enzyklika zu Wetter & Klima

Diplom-Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne ( über viele Jahre öffentlich-rechtlicher "Wetterfrosch") kommentiert die Aussagen, die im päpstlichen Lehrschreiben zu Wetter, Klima & menschengemachten Klimaveränderungen ( Hauptdogma der Klimareligion) gemacht werden. Die Lektüre lohnt sich.  klicken    

Hier einige Ausschnitte:

".....Punkt 23. stammt mit Sicherheit nicht aus der Feder von Papst Franziskus, doch hätte die Päpstliche Akademie der Wissenschaften alles tun müssen, dass solch unhaltbare Passagen in die Enzyklika Aufnahme finden. Er beginnt mit dem Satz: „Das Klima ist ein gemeinschaftliches Gut von allen und für alle.“ Es gibt eine ganze Fülle sehr unterschiedlicher Klimata auf der Erde, als statistisches Abbild sehr unterschiedlichen Wetters. Es ist völlig abwegig, das Klima als gemeinschaftliches Gut von allen Menschen für alle Menschen zu bezeichnen. Auch die Berufung aus „zahlreiche wissenschaftliche Studien“ und die „starke Konzentration von Treibhausgasen“ rechtfertigt nicht folgenden Satz: „Wenn sie sich in der Atmosphäre intensivieren, verhindern sie, dass die von der Erde reflektierte Wärme der Sonnenstrahlen sich im Weltraum verliert.“

In der Enzyklika wird die große anthropozentrische Maßlosigkeit (116) angeprangert, wird eine mutige kulturelle Revolution (114) gefordert und wird gesagt, dass die weltweite Ökologiebewegung bereits einen langen Weg zurückgelegt hat (166.). Es wird die Notwendigkeit des Vorhandenseins einer „echten politischen Weltautorität“ (175.) für nötig erachtet. Es wird gesagt, dass sich die Politik nicht der Wirtschaft und diese sich nicht dem Diktat der Technokratie unterwerfen darf (189.) 
Das ist richtig, aber weder die Politik noch die Kirche darf sich dem Diktat der Wissenschaft unterwerfen. Hier fehlt der Enzyklika jedweder kritische Ansatz.

Der Wissenschaft gegenüber herrscht eine sträfliche Leichtgläubigkeit, eine Untertanen-Mentalität. Es grenzt an eine Selbstaufgabe, wenn dazu aufgerufen wird, durch Erziehung ein „ökologisches Bürgertum“ (211.) zu schaffen und „Leitlinien ökologischer Spiritualität“ (216) zu entwerfen, um zu einer „Versöhnung mit der Schöpfung“ (218) zu kommen. Gleichzeitig heißt es unter 221., „dass Gott die Welt erschaffen und in sie eine Ordnung und Dynamik hineingelegt hat, die der Mensch nicht ignorieren darf“.

Quelle:www.derwettermann, Dr.W.Thüne

Skandal um Rosi - Das verlorene Schaf kehrt zurück.

Sachen gibt's, das glaubt man nicht:

Montag, 22. Juni 2015

Der Erzbischof von Ferrara zur Großdemonstration in Rom

Riccardo Cascioli  berichtet bei La Nuova Bussola Quotidiana über die Stellungnahme des Erzbischofs von Ferrara-Comacchio, Luigi Negri, zur Demonstration in Rom. Hier geht´s zum Original:  klicken


"MSGR NEGRI : DAS VOLK IST VORAUS, DIE POLITIKER MÜSSEN NACH-DENKEN"

         20 giugno, piazza San Giovanni

"Mein erstes Gefühl ist Dankbarkeit gegenüber dem Herrn, der eine für das Leben der Kirche und das Leben des italienischen Volkes große Sache erlaubt hat.
Msgr. Luigi Negri, Erzbischof von Ferrara-Comacchio, gehörte zu den ersten Bischöfen, die die Idee einer großen öffentlichen Demonstration zur Verteidigung der Familie und der Kinder unterstützt haben, er ist mit dem großen Fest der Familie, das am 20. Juni auf der Piazza San Giovanni gefeiert wurde, besonders zufrieden und hat den ganzen Tag über - am Telefon mit den anwesenden Freunden verbunden - den Verlauf der Demonstration verfolgt.

"Das war eine große Sache, die stattfinden konnte, weil eine Million großer Menschen, 1 Million große Herzen bereit waren, zu handeln, ohne sich von den kleinen wissenschaftlich-politischen Alchemien und Wertungen bremsen zu lassen.
Eine Demonstration - in 18 Tagen organisiert, ohne institutionalisierte Sponsoren, zum Schweigen der Medien. Es gab berechtigte Angst, bzgl. des Gelingens und auch der realen Wirkung aus politischer Sicht.

Es war schon so - als ob die große Schlacht von Lepanto unter der Vorhersehbarkeit des Sieges stattgefunden hätte.
Man hatte gedacht, es könne zu einer Niederlage kommen. Alle, vom König von Polen bis zum kleinsten Knecht hatten die Hl.Kommunion in articulo mortis erhalten.
Oder als ob jene, die auf den Plätzen Danzigs, Warschaus, Krakaus gegen den Kommunismus demonstrierten, schon das gewisse Gefühl gehabt hätten, der Kommunismus könne fallen.
Hätten sie so argumentiert, wie so viele Kleriker und kultivierte Menschen es heute in Italien tun, hätten sie gesagt, es sei nutzlos zu demonstrieren, weil der Kommunismus nicht gestürzt werden könne. Aber er fiel- auch wegen dieser Demonstrationen.
Glücklicherweise sind diese Überlegungen nicht gemacht worden.


Etwas zum Freuen zwischendurch,

ein schönes Video-Intermezzo aus den Vaticanischen Gärten.
Der 16. April ist zwar schon eine Weile vergangen, aber wir halten es wie die Engländer bei trooping the colour - man darf auch im Juni noch nachfeiern.....also hier noch einige Bilder und Aufnahmen vom 88.

    

Die härteste Kritik an der grünen Enzyklika kommt in Europa aus Polen

Matteo Matzuzzi hat sich in La Nuova Bussola Quotidiana mit den polnischen Reaktionen auf "Laudato si´" beschäftigt. Hier geht´s zum Original   klicken

"NACH DEN BESCHÄFTIGTEN DER ÖLINDUSTRIE SIND AUCH DIE BERGARBEITER GEGEN DIE ENZYKLIKA"

"Vor Wochen, noch bevor "Laudato si´ " veröffentlicht war, ist viel über die Breitseiten, die aus den US kamen, geschrieben worden: ein Gemisch aus Angst bei den örtlichen Energieriesen, was der Papst wohl über Umwelt, Ökologie und Klima schreiben würde, aber auch der Versuch, die Wirkung des erwarteten Dokumentes auf ein Minimum zu reduzieren.
Wenig oder nichts wurde dagegen über die europäischen Reaktionen gesagt, obwohl auch die nicht alle enthusiastisch waren.

Ironie des Schicksals: ausgerechnet im katholischsten Land des Alten Kontinents - Polen - wurden die härtesten Kritiken hörbar.
Besonders in der in Warschau erscheinenden Tageszeitung "Rzeczpospolita" sind es die Passagen, in denen von Kohle und der Gewinnung dieser fossilen Energie die Rede ist.
Ein Problem nicht ohne Gewicht, bedenkt man die Zahl der Kohlebergwerke in Polen und die Bedeutung die deren Aktivitäten für die örtliche Wirtschaft haben.
Alles Elemente, die dazu geführt haben, daß Rzeczpopolita die Enzyklika als "antipolnisch" definierte und dazu anonyme Quellen aus dem Vatican zitierte, die dergleichen zwischen den Zeilen des 200-seitigen Textes gelesen haben wollen.
Die schwersten Angriffe kommen aus der konservativen Partei "Recht und Gerechtigkeit", zu der auch der neugewählte Präsident A. Duda gehört.
Der Parlamentsabgeordnete Andrzeij Jaworski hat in mehr als einem Interview erklärt, daß der "polnische Energiesektor auf der Kohle basieren muß." Wir können was die Kohleproduktion, den Bergwerkbau und den Bau von Kohlelagern betrifft, nicht zurück.
Warschau hat sich immer - mit Erfolg - dem Versuch der EU widersetzt, die Menge der örtlich verbrauchten fossilen Brennstoffe zu begrenzen
Dabei  handelt sich nicht um ein unbedeutendes Problem: die Kohle ist für die Polen eine Frage der nationalen Sicherheit. Ohne sie müßte Polen mehr Gas aus Rußland einführen, einem Land, zu dem die Beziehungen ziemlich gespannt sind.


Wider die öffentlich-rechtliche (u.a.) Desinformation

Die Manipulation durch Verschweigen oder Herunterspielen unliebsamer - sprich dem aktuell angesagten Einheitsdenken und der dto. Meinungsdiktatur widersprechenden - Ereignisse - in diesem Fall der "Demo für alle" in Stuttgart - kennen wir ja schon.
In Rom sind 1 Million Menschen gegen die Aufzwingung der Genderideologie auf der Strasse  bzw. der Piazza San Giovanni. ARD & ZDF? Fehlanzeigem, allenfalls eine kleine Randnotiz - mit verfälschter Teilnehmerzahl (durch Dividierung der Teilnahmerzahl durch etwa 100) im teletext oder Kurzmeldungen. Naja, sagt da vielleicht mancher, war ja auch in Italien, das interessiert hier eher weniger.

Dann also Deutschland.
Was sagen ARD & ZDF & Co zu Stuttgart?  Demonstration gegen "sexuelle Vielfalt"....obwohl jeder mit einer einigermaßen ausgebildeten Lesekompetenz verstehen konnte, dass es um Lehrpläne und Elternrecht geht, die der grüne Landes "vater" nach seinem Weltbild "refomieren" oder - (das Elternrecht auf Erziehung ihrer Kinder) abschaffen will. Als es um Stuttgart 21 ging, las man es noch ganz anders. Da wurde in Brennpunkten und Sondersendungen über jede Handvoll Protestierer ausführlich, symypathie-triefend parteiisch "berichtet". Das trifft alles natürlich auch auf die einheitsmeinenden Printmedien des rotgrünen Spektrums zu. Was die Follower der neuen Rattenfänger von Hameln dazu online stellen-beweist nur eines: ihr Differenzierungsvermögen ist inzwischen auf "Gender= gut, Nicht-gender= Nazi" zusammengeschrumpft.

Der blogger von katholon, Peter Winnemöller. der in Stuttgart dabei war, bittet um Verbreitung seines Beitrags und seiner Fotostrecke. Dem wollen wir gern nachkommen: klicken   
Quelle: katholon, Peter Winnemöller

Sonntag, 21. Juni 2015

Neulich im Stau

Wie das halt so ist in diesen Tagen: Der Altstadtring in München ist Auto-mäßig immer gut besucht. Besonders der Teil, über den man dann von der Stadtmitte Richtung Süden fährt ... Das ist nur zweispurig und es wird viel gebaut dort und schon steht man da mal länger ... Macht aber nix, denn es gibt dort immer viel zu sehen und zu entdecken, weil man ja beim schnellen Vorbeifahren nicht so einfach in der Gegend rumgucken kann. So war es auch letzte Woche. Ich musste zum Passamt und da führt der kürzeste Weg aus der Innenstadt über den Sendlinger Tor-Platz und die Lindwurmstraße.
Und dann ging mal eine Viertelstunde nix mehr: Und da habe ich doch in der Blumenstraße eine Sehenswürdigkeit entdeckt, an der ich bestimmt schon 1000 Mal vorbeigefahren bin: Gut versteckt hinter Bäumen sieht man ein altes rotes kleines Backsteingebäude - eine Kirche und ich konnte sogar lesen, was über dem Eingang stand:

St. Willibrord in München, Blumenstraße. Bildquelle: Screenshot aus google-maps

Aha, dachte ich. Das sind doch die, die auch einmal (bestärkt vom Eisernen Kanzler Bismarck) gedacht haben: "Das ist unserekirche" .... Die konnten das wohl auch nicht mehr aushalten mit SEINER KIRCHE und SEINEN GEBOTEN. Deshalb haben sie sich dann von Rom losgelöst.
Als ich dann wieder an meinem Computer saß, habe ich mal bei Wikipedia gesucht, um mehr zu erfahren und da fand ich das hier. Und irgendwann bin ich dann auf das hier gestoßen.

Papst Franziskus in Turin

Heute hat Papst Franziskus als dritter Papst in Folge vor dem Hl. Grabtuch- dem "Sindone"  in Turin gebetet

          

Gruselig: Bayern sabotiert die Energiewende!

Tatort Bayern: Windradmörder auf frischer Tat ertappt!

Samstag, 20. Juni 2015

Er, der im Himmel thront, lacht, oder: selten hat das Evangelium so gepasst!

Also gerade komme ich von der Vorabendmesse und ich muss sagen, selten, wirklich selten hat das Evangelium so gepasst.
Hier der Text:
.........Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass es sich mit Wasser zu füllen begann.
Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich, und es trat völlige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Im Grunde ist damit alles, aber auch alles gesagt, was zur Klimahysterieenzyklika zu sagen ist, aber ich bin schon ziemlich von den Socken, wie es passt. Also betrachten wir das mal:
Die Jünger sind im Boot, das die Kirche ist, und ja die Klimapanik, sprich die Heidenangst vor einer zu Recht als bedrohlich gesehenen Umwelt und dem sich darin abspielenden Wettergeschehen, hat ganz konkret auch die Kirche, (das Boot) erreicht.
Die Jünger wecken in ihrer Panik den HERRN und der anstatt sie zu loben und einen Vortrag drüber zu halten, wie sehr der Mensch in die Umwelt eingreift -in Gerasa halten sie massenweise (6000 Stück) Schweine, was das an Methan gibt tz, tz, tz, -anstatt zu geißeln, dass der ganze See Genesaret voller Fischer ist, und seit die Römer im Land sind, für die Badekultur irrsinnig viel Holz verheizt wird (man besichtige mal so eine ausgebuddelte römische Villa und bedenke, was da geheizt werden musste!), anstatt drauf hinzuweisen, dass die Alpen langsam aber sicher vergletschern, als Hannibal über die Alpen zog waren die gletscherfrei, aber langsam kommen die Gletscher und Nero wird demnächst damit das Eis erfinden... daran sind bestimmt die Römer und Phönizier mit der Abholzung Nordafrikas für ihre dämlichen Kriege Schuld... .....und dann weiter auszuführen, dass er gekommen ist,um die Menschen zu lehren sorgsam, wie die Druiden, deren Untergang St Patrick nie singen wird, mit der Natur umzugehen.
Also anstatt sowas zu sagen, zeigt  er, wer der HERR ist, - was nebenher auch in der Lesung zum Ausdruck kommt, wo dem Hiob, der wahrhaftig genug zu klagen hat, erklärt wird, dass Gott der Schöpfer ist, der allem seine Grenze und seinen Bereich zugewiesen hat - und dann kommt der Satz der alles ins rechte Lot rückt, nämlich
Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?

Fundstücke

Gefunden bei porpora rossa, im Interview, das Giuseppe Ruscoli mit Bischof MarioToso geführt hat, der am Erstentwurf der Enzyklika mitgearbeitet hat. 
Dieser Entwurf  wurde auf Wunsch von Papst Franziskus stark  verändert, wobei als Erstes die einem päpstlichen Lehrschreiben wohlanstehende, ausführliche theologisch-spirituelle  Einleitung mit Bezug zu den Sakramenten wegfiel.
Der Charakter eines Lehrschreibens ging so verloren, übrig blieb eine "Theologie der Mülltrennung".

Bischof MarioToso von Faenza-Modigliani:
"Tatsächlich weist die Enzyklika, wie sie uns heute präsentiert wird, ein anderes Gesicht auf gegenüber dem ersten Entwurf, der eine lange Einleitung theologischen, liturgischen, sakramentalen, spirituellen Charakters vorsah. Wenn die ursprüngliche Ausrichtung geblieben wäre, würde sich die Enzyklika direkter an die katholische Welt wenden.
Papst Franziskus hingegen hat es vorgezogen, diese Ausrichtung zu ändern, indem er den „theologischen“ Teil in die Mitte und ans Ende verschob, ebenso den über die Spiritualität und die Erziehung. Auf diese Weise hat er das ihm zur Verfügung gestellte Material „umstrukturiert“ gemäß einer Analysemethode und Auswahl, die eine Betrachtung der Situation, seine Wertung und praktische Hinweise zu einer Problemlösung umfaßt. Er wollte so die größtmögliche Zahl an Lesern einbinden, auch die Ungläubigen, in eine Überlegung, die zum Großteil von allen geteilt wird." (.....)

Heute in Rom
und zur heutigen Großdemonstration für die Familie & gegen die Genderideologie auf der Piazza San Giovanni in Rom.....
                  Difendiamo i nostri figli
                ist das schon "phob" oder noch erlaubt in Zeiten der Gesinnungsdiktatur?

aktuelle Meldung: 1 Million Menschen sind auf dem Platz....glückliches Italien!

Eingebetteter Bild-Link


















Zur Enzyklika: "Man kann nicht verteilen, was man nicht vorher produziert hat"

So überschreibt Paolo Togni (früherer italienischer Umweltminister und Kabinettsmitglied in der Regierung Mateotti)  seinen Kommentar zur Enzyklika bei la Nuova Bussola Quotidiana. 
Hier geht´s zum Original:     klicken

    "MAN KANN NICHT VERTEILEN,  WAS MAN VORHER NICHT PRODUZIERT HAT."

"Welche Enttäuschung, und was für ein tiefer Schmerz!
Ich hatte erwartet, daß die Enzyklika "Laudato si´" ein Dokument voller Glauben, Optimismus, Wissenschaft und Erkenntnis sei, in dem der regierende Papst die Umweltprobleme auf den Punkt bringt, gestützt - auf das Depositum Fidei, in dem uns viele Überlegungen zu solchen Problemen überliefert sind.
Statt dessen handelt es sich um eine langweilende und kleckerweise zusammengetragene Zusammenfassung von schlechter Ökonomie, schlechter Soziologie und eines noch schlechteren Ambientialismus, zudem noch auf einige Prämissen gestützt, denen zuzustimmen, sehr schwer fällt.
Das Dokument ist umfangreich (die längste je veröffentlichte Enzyklika) , ich muß also eine eingehendere Analyse auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und mich hier auf einige eher allgemeine Überlegungen zum generellen Ausgangspunkt der Enzyklika und dem, was dazu inspirierte, beschränken.

Vor allem anderen: der Anthropozentrismus:
ich glaube, daß man ruhig darin übereinstimmen kann, daß der Mensch die Krönung und der Höhepunkt der Schöpfung ist, und darin, daß er vom Schöpfer direkt mit deren Bewahrung beauftragt wurde - sie zu kultivieren und sich ihrer Früchte zu erfreuen, ebenso ist er als ihr Hüter eingesetzt.
Der Primat des Menschen über alle anderen Geschöpfe  findet da seine Rechtfertigung und sein Fundament: Darauf ist der Anthropozentrismus aufgebaut, der immer Grundlage des jüdisch-griechisch-romanisch-katholischen Denkens war.
Jede Hypothese, die seine Zentralität nicht anerkennt, steht in absolutem Widerspruch zu dieser Tradition.
Der Schlüssel zur Beziehung zwischen den Menschen und den anderen Lebewesen ist die Kombination aus Bewahrung-die auch die Verpflichtung dieses Gut sorgfältig zu erhalten , einschließt- und dem Auftrag, es zu kultivieren und sich seiner Früchte zu erfreuen.

Aus der Plicht, Hüter der materiellen Welt zu sein und aus  der Erlaubnis, sich ihrer Früchte zu erfreuen -entsteht der Primat des Menschen über den Rest der Schöpfung, gegenüber der er alle absolute und bedingungslose Macht des Eigentümers ausüben kann- außer der substantiellen Verpflichtung, sie in bestem Zustand zu bewahren. Der Mensch kann nicht mit den anderen Lebewesen auf eine Ebene gestellt werden: für die Natur ist er dominus und Hüter.

Marketing-Fachleute gesucht?

Es ist zwar noch geheim, aber wir haben etwas herausgefunden:

Es sieht ganz so aus, als ob ein bedeutender Deutscher Senfhersteller demnächst eine neue Sorte auf den Markt bringen will - ganz nach dem Geschmack der Zeit. Die Produktentwicklung ist abgeschlossen und auch ein neuer Name wurde schon gefunden. Er ist ziemlich zeitgeistig - aber das Produkt soll sich ja verkaufen:
"Peu belle" soll den deutschen Senfmarkt aufmischen und da will man nichts dem Zufall überlassen. Es werden also dringend Marketing-Fachleute gebraucht und seit einigen Wochen läuft die Rekrutierungsphase. Offensichtlich ist das Anforderungsprofil recht niedrig, so dass sich auch Trolle und Zwerge Chancen einer Einstellung ausrechnen konnten. Unser Beobachter im Zwergenland meldet uns zumindest seit Tagen eine gesteigerte Aktivität beim Bewerbungen schreiben.

Freitag, 19. Juni 2015

Matthias Matussek lobt "Laudato si´"

Wir wollen nicht verschweigen, daß es auch - jenseits der Klimareligion - Zustimmung zur Enzyklika gibt, auch von gestandenen und sturmerprobten Katholiken wie Matthias Matussek. Auch er soll bei uns zu Wort kommen. Hier geht´s zu seinem Text:   klicken   mit dem Titel
 
        "PAPST FRANZISKUS GEISSELT DIE SÜNDE DER MACHBARKEIT"

Papst oder Greenpeace-Guru? Das fragt sich G. Veneziani

Bei "L´ Intrapendente" beschreibt  Gianluca Veneziani seinen Eindruck von der Ökoenzyklika und ihrem Autor. Hier geht´s zum Original:  klicken
Auffällig bei allen italienischen Presseartikeln im Vergleich zu den Kommentaren (wenn denn) der deutschen Medien ist, wie weit das Verwurzeltsein im katholischen Glauben, im Glauben und Christentum überhaupt -voneinander entfernt sind. Man kann sicher von Mediendeutschland als einem entchristlichten Land sprechen, das alle Verbindungen zu den Wurzeln, alles Wissen um den Glauben verloren hat.

        "MEHR ALS EINEM PAPST ÄHNELT ER EINEM GREENPEACE-GURU"

Jemand sollte Papst Franziskus darauf hinweisen, dass er einen pastoralen und lehramtlichen Text hätte schreiben sollen und nicht den offiziellen Text der Carta di Milano für die Expo.
Weil beim Lesen der ersten Enzyklika, die Bergoglio allein geschrieben hat (die erste wurde -"zu 4 Händen" verfaßt -mit Ratzinger) "Laudato si´. An alle Bewohner des gemeinsamen Hauses" der Verdacht aufkommt, daß der Pontifex sich so sehr in die ökologischen und Nahrungsprobleme verliebt hat, daß er vergaß, welches die essentiellen Hauptziele seiner Mission als Papst sind: die Rettung der Seelen, die Versicherung eines Lebens nach dem Tode, oder vielleicht eine Predigt für ein mit dem Evangelium konformen Leben. 

In manchen Teilen sieht es so aus, als wollte der "grüne" Papst Franziskus ein Manifest -eine Mischung zwischen Umweltaktivismus, Greenpeace und Slow Food verfassen.
Bergoglio wählt jedenfalls - wie irgendein ambientalistischer Guru - die Symptome der aktuellen "ökologischen Krise": globale Erwärmung, Klimawandel, Umweltschäden, Verarmung der Biodiversität. Fehlt nur noch der Aufruf zu biologischer Ernährung, der Nutzung jahreszeitlicher Produkte aus einer 0-Kilometer-Zone und die Einladung zu einem gesunden, diätetischen Lebensstil, ohne zuviel Fett, und alles wäre in Ordnung. 
Natürlich ist das Ziel der Kritik des ökologischen Papstes immer der selbe alte, verdammte, westliche Kapitalismus. Bergolgio donnert vom Pult seiner Enzyklika gegen die Umweltpolitik der Mächtigsten der Welt: gegen den Mißbrauch des Privatbesitzes, der dem Ziel eines universalen Gemeinwohls untergeordnet werden müsse (hier erinnert er an "Rerum Novarum" von Leo XIII) - greift den entfesselten Konsumismus - Kind der Globalisierung - an, ebenso wie das fanatische Streben nach finanzieller Rendite, und endet damit, die zu verurteilen, die die Wasserrechte privatisieren wollen, das Gemeingut aller, "was bedeutet, den Armen das Recht zu leben vorzuenthalten, das in ihrer unveränderlichen Würde wurzelt."
Sätze, die die ultrakonservativen Kreise der USA die Nase rümpfen ließ - die- wie il Corsera scheibt- jetzt ein Sperrfeuer gegen den päpstlichen Text angefacht haben.
Aber auch wenn Bergoglio sich Themen anzunähern scheint, die dem 1000jährigen Fühlen der Kirche lieber sind und von der "Ökologie des Menschen" spricht, bezieht er sich immer auf die Verletzlichkeit der Armen, die Gefahren durch Kriege und Waffen, die ihr Überleben gefährden, auf das Drama der Migranten, die der "schlimmergewordenen Misere der Umweltzerstörung entfliehen wollen."


Früher war alles besser .... Papa-Bio

....  sogar die Päpste waren richtig grün und waren ökologisch unterwegs ...

Auch A. Socci hat etwas zur grünen Enzyklika zu sagen.

In seiner Bewertung der Öko-Enzyklika bei Il Straniero nimmt A.Socci kein Blatt vor den Mund und macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Hier geht´zum Original :     klicken

"DAS LIED VON BRUDER SONNE ODER DAS LIED VON BRUDER SOLA (Schurke) " 
Die Kirche ist in einer dramatischen Situation- mit einem Europa, das den Glauben massiv verlassen hat und der anderen Hälfte des Planeten, die die Christen verfolgt oder eliminiert. Und was macht Papst Bergoglio angesichts all dessen?
Eine Enzyklika über die Präsenz der Christen in der Welt, ihr Schicksal, ihre Gewissensfreiheit? Nein.
Eine ökologische Enzyklika über Mülltrennung und die Säuberung der Flüsse.
Man glaubt sich in der komischen Szenen des Films "Johnny Stecchino" (von Roberto Benigni), in der der Autofahrer aus Palermo Benigni erklärt, welches die wahre, große und tragische Plage Palermos ist:  der Verkehr!

WÜRMER UND CHRISTEN 
Es ist bewegend zu sehen, mit welcher Akribie der argentinische Papst sich in der Enzyklika um das Überleben der Algen, der Würmer, der kleinen Insekten und der Reptilien" sorgt -Spezies, die meistens unbeachtet bleiben.
Dagegen ist dem ungewissen Überleben der verfolgten, gefolterten, deportierten Christen keine Enzyklika gewidmet. Sie werden massakriert, ohne das irgend jemand die Stimme erhebt.
Bei der Lektüre der Sorgen des Papstes um das Schicksal der Würmer und Reptilien, fragt man sich, wie
sich all diese Christen fühlen, die -um nicht ihrem christlichen Glauben abschwören zu müssen -im Irak oder in Palästina, in Nord-Korea oder China oder in Nigeria ihre Häuser und ihre Berufe verloren haben, die gesehen haben,  wie ihre Lieben ermordet wurden, Gewalt, Folter, Kreuzigung, Enthauptung und Deportation erleben.
Wer weiß, wie sich die Christen fühlen, die aus ihren Dörfern fliehen mußten und jetzt in Flüchtlingslagern sind und dort lesen, dass der Papst der Tierpopulation eine Enzyklika gewidmet hat, die- wegen neuer Kulturen und der Wasserreservoirs " nicht mehr wandern oder sich frei bewegen können"
Glücklicherweise gibt es einen Papst, der vorgibt, sich um die Tiere zu kümmern und vorschlägt "biologische Korridore zu errichten" damit die Spezies frei wandern können.(N.35)

Au revoir, Pierre

Am Sonntag in der Messe hörten wir, dass Pierre Brice ein sehr gläubiger Mensch war, der 3 mal täglich intensiv gebetet hat.

Heute konnten die Münchner von ihm Abschied nehmen. Sein Sarg war den vormitag über in der Kreuzkapelle aufgebahrt. Und als ich die Bilder in der Münchner Abendzeitung bzw. MKN gesehen habe,
wurden freudige Erinnerungen wach: Es war der Ort, in dem ich in die Kirche aufgenommen wurde, in dem ich meine erste Heilige Kommunion und das Sakrament der Firmung empfangen hatte. Und ich habe mich an diesen spirituellen und intensiven Moment erinnert, den Höhepunkt meines bisherigen Lebens. An die Freude und das Glück, das ich empfand in diesem großen Moment.

Manchmal ist es gut, solche Momente noch einmal zu durchleben, weil es vieles klärt.

Kurz vorher liefen die ersten Nachrichten aus Rom über meine twitter-TL und ich hatte noch gedacht, das kann doch eigentlich gar nicht wahr sein.


Donnerstag, 18. Juni 2015

Noch´n Fundstück- oder die Verkündung des 11. Gebotes

und natürlich wieder zu "Laudato si´"  -gefunden bei bellfrell. Danke!       klicken
Die Kurzfassung  der Enzyklika von Klaus Stuttmann wird vielen, die Probleme mit dem Lesen, dem Textverständnis oder der Länge des Textes haben, sehr gut Dienste leisten.

Anderen mag diese wordcloud-Komprimierung der Enzyklika (sehr viel umweltfreundlicher weil so papiersparend!), das wir rorate caeli verdanken, weiterhelfen. Hier geht´s zum Original: klicken
Übrigens ganz unten, etwas rechts von der Mitte, weist ein kleine Pfeil auf den hin, dessen Stellvertreter gerade zum Theologen der Mülltrennung avanciert ist.

Fundstück: Kissler & die Grüne Enzyklika

Gefunden bei "Cicero"  : A. Kisslers Kommentar zur Grünen Enzyklika :     klicken
Den in einen "Mäßigung-unter Anführung- des Pontifex-Romanus-ist-die-Rettung"-taumel Verfallenen zur Abkühlung empfohlen, aber auch allen sonst Interessierten. So geht es los:
             
                            "DER PAPST GIBT ENERGIESPARTIPS"
"Bewegend und tief, streckenweise albern: Die neue Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus ist ein Frontalangriff auf die Wirtschaftsweise des Westens. Der Appell zu Konsumverzicht und Umweltschutz schießt aber über das Ziel hinaus"
und später::
Der Pontifex Maximus als Theologe der Abfalltrennung
"Einmal wird Franziskus sehr konkret. Er rät zur „Vermeidung des Gebrauchs von Plastik und Papier“, zur „Einschränkung des Wasserverbrauchs“, der „Trennung der Abfälle“ und empfiehlt, „nur so viel zu kochen, wie man vernünftigerweise essen kann, die anderen Lebewesen sorgsam zu behandeln, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder ein Fahrzeug mit mehreren Personen zu teilen, Bäume zu pflanzen, unnötige Lampen auszuschalten.“ Womit die Grenze zur Albernheit erreicht wäre. Ein Pontifex Maximus als Theologe der Abfalltrennung: Das gab es noch nie.

„Laudato Si“ – antikapitalistische Kampfschrift"
"Kurios auch, wie im antirelativistischen Furor der gesamte „Individualismus“ überwunden werden soll. Anders als im Islam ergreift die christliche Erlösungsbotschaft nicht zuerst die Gemeinschaft, sondern den gottunmittelbaren Einzelnen. Und schließlich mag ein beinharter Calvinist begeistert nicken, wenn er aus Papstes Munde hört, „seit unserer Erschaffung sind wir zur Arbeit berufen“, die Arbeit bedinge die Menschenwürde. Katholisch ist das nicht, biblisch kaum. Adam und Eva mussten erst nach ihrer Vertreibung arbeiten. Arbeit ist der Lohn des Sündenfalls. Der heilige Franziskus, auf den der Papst sich beruft, sah sich selbst als Gaukler und Tänzer vor dem Herrn.
So gilt das Fazit: Ein Papst, der Maß einfordert, verfeuert seine Einsichten und Anliegen maßlos. Dass diese ehrenwert sind und sympathisch, dass „Schwester Erde“ tatsächlich Grund zu seufzen hat, ist unbenommen. Franziskus‘ Aufruf, die Technik nicht über den Menschen, die Rendite nicht über die Gesellschaft, die Interessen nicht über das Gemeinwohl bestimmen zu lassen und die Bande der Menschheitsfamilie zu stärken, verdient jedwedes Gehör, weltweit.
Der radikale Angriff aber auf die Wirtschaftsweise des Westens könnte „Laudato Si“ zu einer Kampfschrift machen, die Brücken eher abreißt als aufbaut. Der Weg ins Himmelreich wird auch künftig nicht mit Mehrwegtüten gepflastert sein."
Quelle: Cicero, Salon, Dr. A.Kissler

Abendlicher Besuch aus Faenza-Modigliani

In der online-Ausgabe von aci-Stampa berichtet A. Gagliarducci  über ein Treffen der Seminaristen von Faenza mit dem Papa emeritus in den Vaticanischen Gärten.

Hier geht´s zum Original:    klicken

"BENEDIKT XVI TRIFFT DIE SEMINARISTEN VON FAENZA -MODIGLIANI IN DEN VATICANISCHEN GÄRTEN"

"Es war eine große Freude für die Seminaristen der Diözese Faenza-Modigliani , am Abend des 16. Juni Papa emeritus Benedetto XVI in den Vaticanischen Gärten zu begegnen.
Begleitet von Bischof Mario Toso, Mitarbeiter des Emeritus und von Papst Franziskus, u.a. von 2009 bis zu diesem Jahr als Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, konnten die Seminaristen den Papst begrüßen.

Das Treffen, bei dem auch der Rektor des Seminars anwesend war- fand gegen 19:00 Uhr- nach dem Rosenkranzgebet und dem täglichen Abendspaziergang des Papa emeritus statt und dauerte ungefähr 15 Minuten. Danach fuhr der mit einem Elektromobil der Gendarmerie ins Kloster Mater Ecclesiae zurück.


Seminaristi della Diocesi di Faenza-Modigliana in visita dal Papa emerito, Giardini Vaticani,
Foto: cortesia dei seminaristi della Diocesi di Faenza-Modigliana
Weitere Bilder gibt es hier

Bischof Toso erzählt: "Sie haben sich sehr gewünscht, Benedikt XVI zu treffen und so habe ich für sie um die Möglichkeit gebeten, ihm zu begegnen. Sie sind alle jung, einige im ersten Jahr im Seminar, andere fast am Ende.
Benedikt XVI hat-nachdem er die Gruppe begrüßt hatte- jeden einzeln begrüßt und sich nach Ausbildungsstand und Persönlichem erkundigt."

Bischof Toso ist am 19. Januar zum Bischof von Faneza-Modigliani ernannt worden und hat sein Amt am 15. März 2015 angetreten. Benedikt XVI hat ihn gefragt "ob er mit dem Dicasterium zusammanarbeite und hinzugefügt "Sie haben dort der Gerechtigkeit und dem Frieden gedient".
Die Diözese von Faenza-Modigliani hat 12 Seminaristen - mehr als doppelt so viele wie die Diözese von Bologna, deren Filiale sie ist, und die nur 5 Priesteramtskandidaten hat.

Die jungen Seminaristen haben die Gelegenheit, Benedetto zu begegnnen, mit fliegenden Fahnen ergriffen, obwohl sie sich gerade in einer Examensperiode befinden. So hatte einer von ihnen am kommenden Tag seine Prüfung in Ontologie, ein anderer in "die Synoptischen Evangelien"- sodaß einige von ihnen am nächsten Morgen so schnell wie möglich zu ihren Prüfungen aufgebrochen sind. Die Verlockung Benedetto zu treffen, war aber zu groß.

Den Emeritus erwartet eine intensive sommerlichen Periode. Wie wir berichteten wird Benedikt XVI am 1. Juli von Papst Franziskus in die Sommerresidenz von Castel Gandolfo begleitet und dort eine kurze Ferienzeit bis zum 14. Juli verbringen.

Wie Kardinal Stanislaw Dziwisz bestätigte- wird er dort in einer öffentlichen Zeremonie die Ehrendoktorwürden entgegen nehmen."

Quelle: ACI Stampa, A. Gagliarducci