Mittwoch, 13. Januar 2016

Die Nacht der 1000 Jecken aus dem Morgenland

Über die Vorkommnisse in Köln ist ja in den letzten Wochen viel geschrieben worden. Und es nimmt kein Ende. Inzwischen sind es über 600 Frauen, die Strafanzeige wegen sexueller Übergriffe, Diebstahl und sonstiger Delikte gestellt haben - und da lassen wir die Polizei in Köln jetzt einfach mal ihre Arbeit machen und hoffen, "dass sie es schaffen".

Doch es geht weiter. Die Übergriffe auf die Kölner Frauen reichten den "Gästen" wohl nicht aus, um die neuen Herrschaftsverhältnisse darzustellen:

Am 8. Januar kam ein trauriger tweet von den Münchner Kirchennachrichten:



Ich hatte es dann nicht gleich veröffentlicht, weil ich das Gefühl hatte, dass es die Kölner nicht sonderlich interessiert. Schließlich ist ja der Kölner Erzbischof in seiner Epiphanias-Predigt nicht auf die Vorfälle eingegangen und er hat auch in großer Vorfreude am 7.1. seinen Ökumenischen Gottesdienst für die Teilnehmer der diesjährigen Karnevalssaison gefeiert, ohne auf diese Tatsache einzugehen.



Jetzt sind wir ja wieder ein paar Tage weiter - und inzwischen haben sich einige Medien auch dieses Themas angenommen. WOn veröffentlichte noch einmal ein Interview mit dem Securitymann des gegenüberliegenden Hotels, bei dem viele Frauen Schutz suchten.
Er sagte dort: "Am schlimmsten sei für ihn etwas gewesen, das er im Facebook-Video gar nicht erwähnt hat: dass der Mob aus jungen Männern gezielt Raketen auf den Dom abgeschossen und die Menge bei jedem Treffer applaudiert habe. "Da war einfach gar kein Respekt da, weder vor dem Dom noch vor den Frauen noch vor den Polizisten."
Aber auch darauf gab es keine Reaktion innerhalb der Kirche ....

Jetzt hat die frührere Kölner Dombaumeisterin Schock-Werner der FAZ ein Interview gegeben. Sie schildert darin ihr Entsetzen, dass schon während des Jahresschluss-Gottesdienstes gezielt mit Feuerwerk auf den Dom "geschossen" wurde, was die Messfeier extrem störte und teilweise sehr bedrohlich wirkte.
Offensichtlich habe auch bei diesen Gewaltakten gegen das Kölner Wahrzeichen die Polizei nicht eingegriffen, sondern die außer Rand und Band geratene Menge gewähren lassen.

Den besten Artikel dazu findet man bei Roland Tichy. Er hat sich Symbolkraft, was der Beschuss eines Gotteshauses durch Muslime bedeutet, einmal mit deutlichen Worten angenommen: "Der Grund für den Kauf der nicht billigen Raketen war nicht, in großer Freude die extrem große Gastfreundschaft Deutschlands zusammen mit den Deutschen zu feiern, das Ziel war es offensichtlich, Raketen mit großer Symbolkraft auf die christliche Hauptkirche der Stadt zu feuern. Wenn Araber gezielt Raketen auf den Dom schießen und die aufgeheizte Menge laut WELT bei jedem Treffer dazu applaudiert, ist das eigentlich nicht mehr misszuverstehen. Da kann man nur froh sein, dass die kriegsgewohnten jungen Araber nicht wirkliche Raketenwerfer zur Hand hatten."

Wie gut, dass die dann aber wohl nach ein paar Stunden gemerkt haben, dass es doch nicht so leicht ist, einen Dom "zu erobern"...

Trotzdem sollten die Kölner dieses Jahr vielleicht doch den Rosenmontagszug ausfallen lassen und ihn durch einen Rosenkranzzug ersetzen .... und das über die kommenden Wochen fortsetzen. Das würde vielleicht einiges retten ...

Kommentare:

  1. Was "Cinderella" mit Bedacht nicht erwähnt: dass Frau Schock-Werner in den Interview auch sagt, dass es "vor 12, 13 Jahren" eine vergleichbare Randale Richtung Dom schon einmal auf der Domplatte am Silvesterabend gegeben hat mi Raketenbeschuss etc.pp. Tja, damals waren das mutmaßlich keine Flüchtlinge, weil's die damals nicht gab. Also verschweigt man es, weil es nicht in die flüchtlingskritische Polit-Agenda paßt.

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    1. Erstmal Dank an die KG-Truppe, dass ihr uns im Bemühen helft, im "Jahr der Barmherzigkeit" den Vorgaben der Kirche gerecht zu werden und auch die "Lästigen zu ertragen", d.h. auch die unterstellenden, durch nichts belegten Beiträge zu lesen und in besonderen Fällen auch zu veröffentlichen.

      Nun zum Kommentar:
      Warum verschweig ich das? Der FAZ-Artikel ist verlinkt und da steht's drin. Was vor 12 Jahren passiert ist, ist laut Aussage der Dombaumeisterin nicht mit der Silvesternacht zu vergleichen, denn es wurden nur mehrere Kanonenschläge gegen die Tür gefeuert und dann griff die Polizei ein. Allerdings hat die Dombaumeisterin die Täter nicht benannt und so steht es uns bzw. der FAZ fern, hier Verdächtigungen auszusprechen.
      In diesem Jahr konnte die Polizei nicht eingreifen, weil sie von der Masse der Täter überrannt wurde und selbst mit Böllern angegriffen wurde. Es waren auch nicht zwei Kanonenschläge an die Tür, sondern ein Dauerfeuer auf den Dom, begleitet von lauten Jubelrufen bei jedem Treffer.
      Übrigens hätte die Polizei sogar eine gesetzliche Handhabe gehabt, die Befeuerung zu beenden und die Täter festzusetzen.
      Denn in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen dürfen lt. Sprengstoffgesetz gar keine Böller abgeschossen werden.
      Die Polizei arbeitet an der Aufklärung und irgendwann wird es einen Bericht dazu geben.

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    2. Doch, die Vorfälle damals sind laut Dombaumeisterin mit denen jetzt zu vergleichen, also das Gegenteil zu dem, was Sie hier schreiben. Die Frage der FAZ lautet: "Hat es in der Vergangenheit vergleichbare Vorfälle gegeben?" Die Antwort der Dombaumeisterin lautet nicht, wie Sie jetzt insinuieren, "Nein", sondern explizit "Ja".

      Hier die betr. Passage wörtlich:
      FAZ: Hat es in der Vergangenheit vergleichbare Vorfälle gegeben?

      Schock-Werner: Ja, vor zwölf oder dreizehn Jahren. Da wurden während eines Jahresschlussgottesdienstes gleichzeitig Böller sowohl gegen das Nord-Bronzeportal als auch gegen das Süd-Bronzeportal geworfen. Wir vermuteten damals, dass die beiden heftigen Donnerschläge abgesprochen sein mussten. Dieser unfassbare Krach fand auch noch ausgerechnet während der Wandlung statt, also als es im Inneren ganz still war.

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    3. Ja, stimmt: Sie sagte: "Wir vermuteten damals, dass die BEIDEN heftigen Donnerschläge.........während des Wandlungsgebetes..."

      Und genau da ist der Unterschied zum Dauerfeuer in der letzten Silvesternacht. Frau Schock-Werner ist Akademikerin und die spricht vielleicht ein etwas gehobeneres Deutsch. Kann sie auch, denn hinter der FAZ stecken eben nur kluge Köpfe.
      Deshalb meine Erklärung: BEIDE bedeutet so viel wie ZWEI. Zwei (2!) Böllerschüsse also, die während des Hochgebetes gegen die Bronzetüren des Domtores geworfen wurden. Ich hoffe, hiermit zu einem besseren Verständnis beigetragen zu haben. Ist schwer, ich weiß!

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  2. Da Heinzi aus A14.01.16, 15:45

    Nur ZWEI Böllerschüsse gegen die Bronzetüren während der Wandlung - hach, wie putzig und niedlich gegen das Armaggedon der Fremden jetzt. Klar, waren ja auch Kerndeutsche damals, die dürfen sowas.

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    1. Oooh wie schön! Schützenhilfe aus Österreich. Die Polizei konnte 2004 die Täter wohl nicht ausfindig machen, aber in Österreich weiß man wer sie sind! Das ist ja eine schöne Wendung. Wissen Sie da noch mehr?

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