Samstag, 30. Januar 2016

Familientag in Rom- gegen die Lex Cirinnà. Kein Rederecht für Kiko Argüello.

Nachdem Kiko Argüello die Mitglieder und Familien des Neokatechumenalen Weges -auf Bitten von Kardinal Bagnasco- zur Teilnahme an der morgen stattfindenden Demonstration im Circus Maximus aufgefordert hatte und das in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Zenit bestätigte- hat ihm der Sprecher des Organisationskomitees der Demonstration einen Brief geschrieben und ihm erklärt, daß konfessionell gebundene Organisationen & Gruppen, sowie auch die Katholische Kirche selbst als Körperschaft- bei der Demonstration unerwünscht seien. Es dürfe keine konfessionelle Konnotation geben.
Argüello fordert nun die Neokatechumenalen auf , einzeln- und im eigenen Namen -teilzunehmen. Hoffen wir, daß sie zahlreich erscheinen.
Sandro Magister hat die Entwicklung der 10 Tage die zwischen dem Telefonat und dem Brief liegt dokumentiert. Hier geht´s zum Original :  klicken

                          "DIE 10 TAGE DIE DEN FAMILIENTAG VERÄNDERTEN"
"Das ist  Kiko Argüello am 16. Januar, als er auf die Fragen der Nachrichtenagentur Zenit antwortet:

Frage Zenit:  "Bestätigen Sie die Teilnahme des Neokatechumenalen Weges am Familientag?"
Antwort K. Argüello:  "Ja, ganz ohne Zweifel. Gestern hat mich Kardinal Bagnasco angerufen, der mit mir am Telefon sprechen wollte, um mir zu sagen, daß er sehr zufrieden wäre, wenn ich ihm helfen und dieses Treffen am 30. Januar unterstützen könnte. Ich habe ihm natürlich gesagt, daß ich es für am Besten halte, wenn wir mit alle unseren Kräften dabei wären, so gut wir können."
Frage: "Können wir also sagen, daß die CEI hinter dieser Demonstration steht?"
Argüello:  "Absolut ja. Für mich ist es eine äußerst bedeutsame Tatsache, daß Bagnasco mich angerufen hat. Vielleicht gibt es Bischöfe, die die nicht teilnehmen wollen, aber das macht nichts. Es ist sehr wichtig, daß die italienischen Bischöfe mit uns vereinigt sind, weil wir sonst allein und verstreut sind, und uns sagen lassen müssen, wir seien homophob und ähnliches mehr. Das ist nicht wahr. Hinter uns steht die Kirche, die uns bei dieser Verteidigung der christlichen Familie unterstützt, der sie so viel Unrecht zufügen."

Und das ist der Kiko Argüello vom 26. Januar, der diesen Rundbrief an die Mitglieder des Neokatechumenalen Weges schreibt:
"Carissimi Fratelli,
Gestern habe ich einen Brief von Massimo Gandolfini, dem Sprecher des Komitees, das die Demonstration im Circus Maximus organisiert, bekommen. in dem er mir- nicht ohne Schmerz- mitteilt, daß es vorsichtiger wäre, wenn ich nicht auf dem Podium spräche. Er schreibt: Ich will und darf nicht mit irgendeiner Bewegung, Assoziation, Gruppe, Partei, mit irgendeinem religiösen Führer in Verbindung gebracht werden. Die Demonstration darf keinerlei konfessionelle Konnotation irgendeiner Art haben- Es ist keine nur katholische Öffentlichkeit."
Es ist klar, was ich eigentlich zuerst hätte sagen müssen, aber das ist unwichtig. Der Neokatechumenale Weg soll ebenso wie die Wirklichkeit der katholischen Kirche nach diesem Brief dort noicht erscheinen, außer die Brüder, die teilnehmen, tun es nur in ihrem eigenen Namen.Mut! Gehen wir um der Liebe zu Christus und seiner Kirche und für die Familie ! Gott wird es uns lohnen. Betet mit mir. "



Um verständlich zu machen, was in den 10 Tagen zwischen dem 16. zund 26.Januar passiert ist, verlinkt Magister dann zu einem Artikel von Giuseppe Rusconi bei rossaporpora, in dem die verschiedenen Interventionen innerhalb der CEI  aufgezählt und bewertet werden (die Bagnasco-und Demonstrations-Gegner um Nunzio Galantino haben ihre außerkirchlichen, vor allem medialen Hilfstruppen mobilisiert, die HS-Lobby bringt sich aggressiv in Stellung, die kirchenfeindlichen Medien -deren Hauptanliegen das Heruntermanipulieren der Teilnehmerzahlen ist-bis hin zur glatten Lüge-wie sie beim letztjährigen Familientag auf der Piazza San Giovanni eindrucksvoll bewiesen haben )
Hier geht´s zum Original:     klicken
Titel: "Das Volk will einen Platz des Kampfes, keine Talkshow."
Der Artikel endet mit dem Aufruf, so zahlreich wie möglich im Circus Maximus zu erscheinen.

Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister, rossapropora, Giuseppe Rusconi

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