Montag, 11. Januar 2016

Mathematik, Moral, Doktrin, alles nur Meinungssache.....A. Socci zur Schlacht um die Besucherzahlen

Antonio Socci hat sich über die Relativierungs-und Beschönigungsversuche des Bergoglio-Establishments bzgl. der Besucherzahlen geärgert. Das bringt er sehr deutlich bei LoStraniero zum Ausdruck:
Hier geht´s zum Original:  klicken

"FÜR DIE BERGOGLIO-PARTEI IST ALLES MEINUNGSSACHE:  MATHEMATIK, MORAL, DOKTRIN UND VOR ALLEM JESUS CHRISTUS"

"Papst Bergoglio hat sicher eine große Wertschätzung und Liebe zu Jesus Christus, aber er scheint zu denken, daß man es besser machen kann.
Jesus hat versucht, die Menschen von der Wahrheit zu überzeugen und die Wahrheit trennt, demaskiert die Lüge, zwingt zur Änderung, wird Zeichen des Widerspruchs und reizt die Macht, die diese Wahrheit auf dem Kalvarienberg kreuzigte.
Bergoglio dagegen hat gedacht, der Welt das zu geben, was die Welt will, z.B. zu Ehe und ethisch sensiblen Themen. Ein Kardinal sagte zum Ausgang des Konklaves, daß "mit Bergoglio sich nicht das Produkt ändert sondern nur die Publizität"
Aber das mußte man sehr schnell überdenken.

Es ist ein anderes Produkt und Bergoglio selbst ist dafür der Zeuge.
Sein Christentum hat nicht den Ehrgeiz, zu bekehren (das soll nie geschehen). Der argentinische Papst versucht einfach, alle um seine Person zu sammeln. Auch die aus den anderen Religionen, wie er im beunruhigenden Vido von Epiphanias demonstriert hat.
In dem er tatsächlich bestätigt, daß alle- auch Buddhisten und Muslime - schon Kinder Gottes sind, ohne die Taufe nötig zu haben, das heißt also ohne Jesus Christus (dagegen sind in der Katholischen Lehre alle Geschöpfe Gottes zur Erlösung gerufen, aber Kind Gottes wird man nur durch Christus und die Taufe).

Ein vor kurzem erschienener Newsweek-Titel fragt sich denn auch: "Ist der Papst Katholik?"
Papst Bergoglio hat schon geantwortet, daß es keinen Katholischen Gott gibt (er hat das in einem Interview zu Scalfari gesagt) und im selben Interview hinzugefügt, daß "jeder von uns seine Vision von Gut und Böse hat" und deshalb "dem folgen müsse, was er für das Gute hält."

Bergoglio vermeidet unbequeme Themen, die trennen (wie die Abtreibung), so gut es geht und reitet auf den offensichtlichen Themen herum, wie Umwelt und globale Erwärmung oder Verurteilung von Politikern und Korruption.
Überdies verkündet er einen Gott, der immer alles verzeiht - absehbar und von a priori, sodaß jeder in seiner Art zu leben gerechtfertigt ist und es keine Notwendigkeit gibt, zu bereuen oder umzukehren.
"Er erwartet dich, so wie du bist, nicht so, wie sie sagen, daß man es machen muß." (Predigt vom 8. Januar)
Und zum Thema der Hirten der Kirche, die "immer noch sagen, wie du es machen sollst," (das heißt, die an die Notwendigkeit der Reue und Umkehr erinnern): über sie gießt er seit 3 Jahren jeden Tag Kritik aus und delegitimiert sie vor den Augen der Welt.


So hat Papa Bergoglio, seit er im Vatican angekommen ist, den Hl. Stuhl verwandelt: nicht mehr Fels, der den Katholischen Glauben (und die Christen) verteidigt, sondern eine Maschinerie von Jubel und Propaganda des planetarischen Mythos Giorgio Mario Beroglio.
Tatsächlich ist er ein Star geworden, der an Popularität mit Steve Jobs, Shakira und dem Ferrari konkurriert.
In Italien ist er ein Medienmythos wie Valentino Rossi, Checco Zalone oder Belen.

Er ist das Idol aller Priesterfresser und aller laizistischen Medien, ganz zu schweigen von jenen Klerikern, die in den letzten Tagen daran gegangen sind, in den sozialen Netzwerken seine Anhänger zu zählen, ohne dabei zwischen den "followern" Bergoglios und den Christgläubigen zu differenzieren.

DIE HARTE REALITÄT
So waren im Vatican viele verärgert wegen der Veröffentlichung der katastrophalen Zahlen vor einer Woche, die beweisen, daß in diesen 3 Jahren die Weitentfernten sich nicht bekehrt haben und die gläubigen Katholiken immer mehr in Massen vor Papst Bergolgio fliehen, weil sein "Produkt" nicht mit ihrem Glauben korrespondiert. 

Im Vatican können sie nicht "Komplott" schreien, weil diese Daten - schon seit Jahren - aus den eigenen vaticanischen Ämtern kommen, also unangreifbar sind.
Deshalb haben sich seit einer Woche die Mitglieder der Entourage Bergoglios darauf gestürzt, zu beteuern daß dieser Absturz der Teilnehmerzahlen der Angst vor dem Terrorismus nach den Pariser Attentaten vom 13. November zuzuschreiben sei.
Ein lächerliches Argument. Weil der Zueammenbruch nicht nur den Dezember 2015 betrifft. In allen 3 Jahren Bergoglios, wie ich bereits am vergangenen Sonntag schrieb, ist die Zahl der Anwesenden bei den Begegnungen mit dem Papst zurück gegegangen. 2015 gegenüber 2014 um 45% .

Die mit der Propaganda beschäftigten Kleriker haben auch die Schwierigkeiten durch die Sicherheitskontrollen beschworen, aber unglücklicherweise sind gerade auch die Zahlen für den Touristenzustrom zum Kolosseum, den Imperialen Foren und dem Palatin herausgegeben worden und haben gezeigt, daß diese historischen Stätten 2015 nach der Chinesischen Maurer die meistbesuchten archäologischen Orte der Welt waren
Es gab ein Rekordergebnis von 5,7 % mehr - auch wenn und obwohl diese Orte ebenfalls im Visier des Terrorismus stehen und deshalb verschärfte Sicherheitskontrollen und Metalldetektoren (oder vielleicht auch Gewerkschaften) überwunden werden müssen

Dann ließ die Bergoglio-Partei wissen, daß sich der Glaube nicht in Zahlen bemißt.
Richtiges Argument. Aber es funktioniert nicht, wenn man vorher die Botschaft verbreitet hat, daß so der "moderne Mensch" am Ende die Kirche akzeptiert habe.
2014 kam es auch zu einer Abnahme der sonntäglichen Messebesuche in Italien (während die weltliche Popularität Bergoglios ihren Höhepunkt erreichte).

KAUDERWELSCH
Dann wurde Msgr. Fisichella beauftragt, ein bißchen zu grübeln, um die katastrophalen Daten vergessen zu lassen, die die Präfektur des Päptlichen Hauses erhoben hatte, die besagten, daß im Dezember 2015 eine Abnahme der Pilgerzahl bei den öffentlichen Begegnungen mit Bergoglio  um 30% gegenüber 2014 registriert wurde- obwohl das Jubiläumsjahr begann.
Deshalb hat Fisichella triumphal in der Repubblica verkündet, daß seit Beginn des Hl. Jahres cirka 1 Million Teilnehmer bei den Jubiläumsveranstaltungen registriert wurden.
Das Problem ist: die Massenflucht aus den Begegnungen mit Bergoglio. Darauf kann man nicht mit den Zahlen von durchschrittenen Hl. Pforten, wo Bergoglio nicht ist, antworten.
Und tatsächlich hat eben dieser Fisichella erklärt, daß "die Zahl von 1 Million auch jene einschließt, die die Hl. Pforten in Sankt Peter, Santa Maria Maggiore, San Paolo fuori le Mura und San Giovanni in Laterano durchschritten haben - bis hin zu der des Sanktuariums Divino Amore, die von Kardinal Vallini am Tag von Epiphanias geöffnet wurde. Und deshalb unterscheiden sich die Zahlen auch von denen der Präfektur des Päpstlichen Hauses."
In dessen Daten wird auf die Begegnungen zurückgegriffen, bei denen Papst Bergoglio anwesend war.
Der Beginn des Jubiläumsjahres am 8. Dezember 2015 hätte ein sehr starkes Ansteigen der Teilnehmerzahlen an den Begegnungen mit dem Papst, in dessen Terminkalender allein im Dezember 23 solche Termine standen. Statt dessen ist das Gegenteil passiert: ein Absinken um 30% gegenüber dem Dezember 2014.

DIE GROSSE TÄUSCHUNG
Das sind katastrophale Zahlen für die Bergoglio-Partei, die manche von ihnen dadurch relativieren, daß sie sie denen der Jahre Benedikts XVI gegenüber stellen, aber hier kommen andere Faktoren ins Spiel, die man zunächst genau studieren muß.
Das Thema ist das Pontifikat Bergoglios. Die Fakten sagen, daß es ein Absinken der Zahlen der Pilger gibt, die an den Begegnungen mit ihm zwischen 2013 und 2015 teilnahmen.
Wie erklärt sich das? Weil aus dem anfänglichen Enthusiasmus glühende Enttäuschung wurde?
Weil Bergoglio Verwirrung unter den Gläubigen stiftete und die Weitentfernten nicht anzog?
Unter anderem muß die Zahl der PiIger, die die Hl. Pforten durchschreiten, auch mit den Zahlen des vorherigen Hl. Jahres, jenem von 2000, verglichen werden, aber- wer weiß warum- das tut Fisichella nicht.

Schließlich hat Sandro Magister, der Dekan der Vaticanisti, gestern ein weiteres Problem hinzugefügt: er hat das unmittelbare Zeugnis eines vertrauemswürdigen Beichtvaters veröffentlicht, um den "wirklichen Franziskus-Effekt" auf das religiölse Leben aus dem ganz nahen Blickwinkel des Seelenhirten und Beichtvaters zu zeigen (s. d. folgenden Beitrag).
Der schreibt, daß er während dieses Pontifikates nicht nur eine weitere Abnahme der Teilnahme an der sakramentalen Beichte erlebt hat sondern auch einen Verfall der "Qualität" der Beichte selbst.
Ein Verfall, dem der Gebrauch bestimmter Aussagen von Papst Jorge M. Bergoglio , die einen enormen medialen Erfolg hatten, nicht fremd ist."
Die allerdings desaströse Auswirkungen auf das spirtuelle Leben und auf die Kirche haben."

Quelle: A. Socci, LoStraniero

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