Mittwoch, 24. Februar 2016

Limburg: Es kann nur einen geben!

In der Medienszene beginnt es bereits zu brodeln: Die Zeit für einen neuen Limburger Bischof scheint angebrochen und so konnten wir in den letzten Tagen auch einige Artikel dazu finden:

Die Welt scheint bisher das meiste Hintergrundwissen über den Stand der Dinge in Limburg zu haben, die beiden im Bistum ansässigen FAZ und FR zeigen da eher, dass sie's auch mal sachlich mögen.

Aber: alles noch sehr moderat und sehr zahm, was da zu lesen ist ... es scheint, so richtig trauen sich die deutschen Medien da noch nicht dran. Ist ja auch noch genug Zeit zum Meckern, wenn der "Richtige" gefunden ist.

Da mussten wir mal wieder über die Grenze gucken, um zu erfahren, dass ein Münchner beste Chancen hat, Bischof von Limburg zu werden.

Nun, Kardinal Marx wird's wohl nicht sein - auch wenn er da seiner geliebten preußischen Heimat wenigstens ein bisserl näher wäre. Und die Münchner Weihbischöfe? Die sind allesamt so bayerisch, was sollen die denn da im preußischen Ausland .... es sei denn, sie haben Lust, echte Märtyrer zu werden.

Bleibt also nur der ultimative Kandidat. Der Tausendsassa schlechthin. Bekannt aus Film, Funk, Fernsehen und diversen Zeitungen.



Der richtige Mann - oder besser - der Pfarrer Fliege der katholischen Kirche. Der ist zwar auch ein Bayer, aber mit seiner Toleranz und Menschenfreundlichkeit und seiner gepflegten Internationalität wäre er der richtige Mann. Endlich bekommen die Limburger wovon sie schon lange geträumt haben. Den Geruch der großen weiten Welt. A bisserl Talkshow, a bisserl TV-Krimi, a bisserl Viktualienmarkt und a bisserl Oktoberfest und natürlich Events in der Kirche. High Life in Limburg also!
Und dieser Mann ist so beliebt, da können die Limburger gar nichts falsch machen. Inzwischen hat er sogar einen eigenen YouTube-Kanal. Und Papstbashing kann er auch und seine katholische Kirche findet er manchmal auch viel zu altmodisch. Er kann Ökumene und öffnet seine Kirche auch schon mal für andere Religionen. Die Idee, aus dem Seitenschiff seiner Kirche eine Gaststätte zu machen, begeisterte ganz München (nun ja - die üblichen halt). Wie weit das Projekt fortgeschritten ist, weiß ich nicht - aber in Limburg könnte er ja seine Idee im neuen Bischofshaus umsetzen. Dann wäre der Raum wirklich sinnvoll genutzt. Die Touristen würden busweise einströmen und die ganze Welt wäre im Limburger Bischofshaus zu Gast. Und vielleicht lässt sich dann auch mal der eine oder andere "Promi" dort blicken.

Freut euch, also, liebe Limburger. So ein Bischof ist wie für euch gemacht - und an Weihnachten gibt's nicht nur eine Christmette, sondern auch Sekt, denn schließlich hat das Christkind ja Geburtstag. Prost!

Heute wird in Bayern die Starkbiersaison eröffnet ... Auf dem Nockherberg gehört deshalb das "Derblecken" zur Tradition. Deshalb haben wir uns erlaubt, in dieser Tradition die Limburger Suche nach einem Bischof etwas satirisch zu kommentieren, weil man ja sowas normalerweise in der Fastenzeit nicht macht.


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