Montag, 29. Februar 2016

"Lügenpresse" oder wenn ein Lügner den anderen prämiert

Der-nun sagen wir es milde- auf falsch verstandenen "Fakten" beruhende Hollywood-Film "Spotlight", in dem die Katholische Kirche als eine Art Mafia abgebildet wird, hat den Oscar für den "besten Film" gewonnen. Damit hat eine Geschichte ihr würdiges Ende gefunden die man auch als Beweise dafür nehmen könnte, daß das Unwort des Vorjahres Lügenpresse doch nicht ganz so zu Unrecht in Umlauf kam. Ein Titel, den sich mancher Journalist redlich verdient hat.

Als der vor allem in mainstream-Medien international hochgelobte Film "Spotlight" zuerst besprochen wurde, ahnte man schon was kommen würde, ein alter Mißbrauchsfall wird als zeitgenössisch angesehen und die Entrüstung und Empörung über den damaligen Umgang mit dem Verbrechen als Kampfmittel gegen die Kirche, die der eigenen relativistischen Ideologie im Wege ist, instrumentalisiert werden.
Und genau so ist es gekommen.
Vorige Woche auf 3-Sat bei der Vorstellung des Films die klare Lüge: "es hat sich nichts geändert" sowohl -wie insinuiert wird-am massenhaften sexuellen Mißbrauch von Jugendlichen durch katholische Geistliche als auch im Umgang der Kirche damit, obwohl selbst-zumindest ehrliche-Kirchenfeinde zugeben müssten, daß sich sehr wohl etwas geändert hat.
Doch nun zur Geschichte von "Spotlight"
David F.Pierre richtet in seinem neuen Buch: "Sünden der Presse: die unerzählte Geschichte der Berichterstattung des Boston Globe über sexuellen Mißbrauch in der Katholischen Kirche" das Spotlight auf die Lügen des Boston Globe, die Zeitung, die 2002 für ihre Berichterstattung über einen Mißbrauchsfall in der Katholischen Kirche mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.
Pater Gordon MaCrae hat seinen Text bei "These Stone Walls" gepostet : klicken
                     
                        "SPOTLIGHT AUF DEN SPIN : DIE SÜNDEN DER PRESSE"

Der Zuschauer möge sich vorsehen!
Im November hat Hollywood einen Film namens "Spotlight" mit Trompetenstößen angekündigt,  der versucht, den Pulitzer-Preisgewinn des Boston Globe für seine Reportage über eine katholische Mißbrauchsgeschichte zu dramatisieren.

Stellen Sie sich "All the President´s Men" von 1976 vor, nur daß in Spotlight die Washington Post durch den Boston Globe ersetzt wurde  und die Rolle des Bad Guy nicht Richard Nixon inne hat, sondern Kardinal Bernard Law.
Aber wie fast alles aus Hollywood ähnelt Spotlight eher dem Wizard von Oz als irgendetwas fairem und genauen.
Wie ich in meinem neuen Buch darstelle, kann man sich kein bigotteres und heuchlerischeres Blatt vorstellen als den Boston Globe, wenn er über den sexuellen Mißbrauch in der katholischen Kirche berichtet.




Meine Jahre der Recherche haben eine unleugbare Wahrheit zutage gefördert: was und wie der Boston Globe 2002 berichtete war lediglich der Gipfel einer seit Jahrzehnten erbarmungslos geführten Attacke gegen die Katholische Kirche und alles, wofür sie steht. 2002 hatte der Globe bereits eine lange und gut belegte Akte des Antikatholizismus, die bis in die Mitte der 70-er Jahre zurückreicht, als der Globe zum erstenmal zugab, daß Katholiken sich über heuchlerische Inhalt des Blattes beschwerten, die auf die Kirche zielten.

FRIEDLICH?
Als Pater Gordon MaCrae mich einlud, einen Beitrag  über mein Neues Buch zu schreiben, brauchte ich nicht lange, um zu entscheiden, welche der zahllosen Episoden des Globe-Antikatholizismus die richtige für die Leser von "These Stone Walls" sein würde.

Ich bin sicher, daß Pater Gordon den Tag seiner Weihe erinnert. Das ist üblicherweise ein Tag großer Freude, ein einzigartiger, besonderer Tag-nicht nur für den Priester selbst sondern auch für seine Familie.
Das war jedoch am Samstag, 16. Juni 1990 nicht  der Fall, als in der Holy Cross Kathedrale von Boston der Erzbischof der Erzdiözese, Kardinal Bernard Law 11 Männer im Priestertum begrüßte.

An diesem Tag führten 2 Gay-Aktivisten-Gruppen und eine Abtreibungslobby-gruppierung Hunderte von lauten und wütenden Demonstranten an, die vor der Kathedrale gegen Kardinal Law und die Kirchenlehre zu Abtreibung und Homosexualität protestierten.
Was bei der Demonstration passierte ist sorgfältig dokumentiert und belegt worden.
Eine Mischung aus aggressiven Versuchen die Hl. Messe durch Lärm zu stören, obszönen verbalen Angriffen auf die neuen Priester und ihre Familien - begleitet von Kondomwürfen- blasphemischen Parodien auf die Liturgie (man lese im Artikel nach)- wurde vom Boston Globe so beschrieben:

"Hunderte von Verfechtern von Rechten Homosexueller, für AIDS-Erziehung und das Recht auf Abtreibung haben gestern außerhalb der Hl. Kreuz-Kathedrale eine bunte, laute -und friedliche- Demonstration gegen die politischen Überzeugungen von Kardinal Bernard Law organisiert."

"FRIEDLICH?" WIRKLICH?
Würde der Globe jemals das Wort friedlich benutzt haben, um eine Gruppe fluchender Antisemiten zu beschreiben, die vor einer Synagoge Kondome und Verwünschungen gegen Rabbiner schleudern und deren Glauben lächerlich machen? 
Würde der Globe jemals das Wort "friedlich" gewählt haben, um eine Gruppe fluchender Homophober zu beschreiben, die vor einem Schwulenclub Kondome werfen und Schimpfworte brüllen? 
Natürlich nicht.
Bei anderen religiösen oder geschützten Gruppen würde der Globe "Haßverbrechen" geschrien haben. Sein Leitartikel wäre in seinem Zorn gegen solche Angriffe apoplektisch geworden.

Dennoch waren für den Globe die heuchlerischen Angriffe bei einer Katholischen Weihe-Zeremonie einfach nur "bunt, laut und friedlich."

Am Ende belegen solche Episoden aus dem Boston Globe,von denen ich viele in meinem Buch aufliste, daß die Berichterstattung über den sexuellen Mißbrauch in der Katholischen Kirche niemals unparteiisch und informierend war. Die meisten der Berichte hatten absolut nichts mit dem "Schutz der Kinder" zu tun.
Wie Pater Gordon über so lange Jahre erschöpfend untermalt hat -auch durch eine eigenes Los- wird die Katholische Kirche massiv und überwältigend angegriffen. Und Teil dieses Angriffs ist der Gebrauch, den die Medien  von der Mißbrauchsgeschichte machen, um die Kirche so wütend und unbarmherzig -wie möglich-einzuschüchtern. Die Unbarmherzigkeit dieses Angriffs kann nicht überschätzt werden.

Erwarten Sie trotz der schwebenden Musik und des kraftvollen Spiels nicht, daß Spotlight die wahre Geschichte erzählt, die Mißbrauchsgeschichte in Boston wirklich ausdünstet.
Da ist viel mehr, als man sehen kann."

Quelle: Thees Stone Walls, David. F. Pierre, Pater Gordon MaCrae

                         Spotlight on Spin The Sins of the Press





1 Kommentar:

  1. es ist schlimmer geworden: Leute, die Menschen durch sakrilegen Sex versklaven, werden von Kirchenfürsten "Familie" genannt!

    AntwortenLöschen