Dienstag, 8. März 2016

Eiszeit in Zeiten der Klimaerwärmung

Jetzt hat der Papst doch extra eine Enzyklika geschrieben, damit das Klima auf der Erde besser wird - und was hat es genutzt? Nix.

In Bayern häufen sich die Fälle dasss gerade in den Kirchen das große Frieren angesagt ist.
Der BR berichtet von einer Kirche im Allgäu - ohne Heizung, wo die Besucher wirklich sehr tapfer sein müssen.

Letztens hatten die Münchner Kirchennachrichten das Thema ebenfalls aufgegriffen. Sie berichten darüber, wie schwierig es überhaupt ist, eine Kirche so zu heizen, dass es allen recht ist. Es darf nicht zu warm, nicht zu feucht, aber auch nicht zu kalt sein: Wegen der Kunstwerke, der Orgel usw.

Ich kenne das auch zur Genüge. Als ich noch jeden Sonntag in St. Michael verbrachte, herrschte dort auch für fast zwei Jahre "Eiszeit". Die Heizung musste erneuert werden, da sie für das neue Münchner "Gaskonzept" nicht mehr zu nutzen war. Es war wirklich ein eiskalter Winter vor 5 Jahren, mit viel Schnee und Tages-Temperaturen weit unter 0 Grad.
Da musste man zuhause eine Menge Zeit zum Anziehen einplanen - denn mehrere Schichten übereinander unter dem dicken Daunenmantel war die einzige Möglichkeit, die Temperaturen auszuhalten. Inzwischen geht zwar dort die Heizung wieder, aber die Predigten sind dort inzwischen so linksgrün eingefärbt, dass auch Gott dort nicht mehr vorkommt ... Da nützt dann auch die funktionierende Heizung nicht.

Viele Warme Gedanken brauchte ich dann über all die Jahre in der Theatinerkirche. Ein Besucher kommentierte das einmal mit "Heute habe ich die Sünden der letzten Jahre abgebüßt"..
Inzwischen gibt es auch dort eine schwache Sitzheizung .... genauso, wie in St. Peter, die allerdings etwas besser heizt.

Natürlich, die vielen "Garagenkirchen" am Stadtrand sind ordentlich geheizt - aber, da frier ich dann doch lieber und höre die wunderbaren spirituellen Predigten in St. Peter oder St. Kajetan. Sie sind voller Glaubensfeuer und Begeisterung für den Glauben ... die geistige Nahrung und Wärme, die wir doch alle in diesen Zeiten so dringend brauchen.

Da können wir nur hoffen und beten, dass München an Ostern nicht im Schnee versinkt - aber, dass wir auf den Wintermantel verzichten können, denke ich auch nicht.

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