Mittwoch, 23. März 2016

Fundstücke - Jenseits des Üblichen

Der Worte waren es genug am gestrigen Tag. Wir hörten die Politiker der Welt und die Führer der Kirche. Immer mit den gleichen Worten, die wir in den letzten Tagen schon so oft gehört haben - ohne, dass sich irgendwas geändert hat. Auch der Papst hat heute früh in Rom während der GA nochmal lautstark dazu aufgefordert, dass die das nicht dürfen ...

Da tut es not, einmal die zu erwähnen, die innehalten und doch die richtigen Worte finden.

"Wir Davongekommenen" betitelt Alexander Kissler seinen Cicero-Bericht eines Auftrittes des Cellisten YoYo Ma, der gestern Abend in Berlin Bachs Cellosuiten spielte.
Der Artikel ist so großartig und so wunderbar einfühlsam geschrieben, dass man das Gefühl hat, dabei gewesen zu sein. Er beschreibt die Schönheit, die Freiheit der Kunst im Angesicht des Schreckens und schließt mit den Worten von Papst Benedikt, der auf die Wichtigkeit von Kunst und Schönheit als Teil unserer Kirche immer wieder hingewiesen hat ... und dass wir uns das nicht nehmen lassen dürfen.


In eine andere Richtung geht der heutige Standpunkt bei katholisch.de (der inzwischen auch bei CNA erschienen ist): Anian Wimmer, der Chefredakteur von CNA Deutschland hat sich in seinem Kommentar mit den Vorfällen in Brüssel auseinandergesetzt und bietet konstruktive Lösungsvorschläge an ... die ich bisher noch in keinem weiteren Artikel, Politikerwort, Fernsehkommentar oder Kommentar eines unserer Hirten lesen konnte. Man müsste einfach nur mal anfangen, die Dinge in die Hand zu nehmen.
Dazu gehören Gebete - aber auch das Dokumentieren von Stärke.

Mich erstaunt dabei nicht, dass beide Beiträge auf Worte Papst Benedikts zurückgreifen. Die Weisheit  und das Einfühlungsvermögen dieses großen Papstes sind besonders in diesen Zeiten ein großer Trost.  Und eine wirkliche Wohltat in diesen bewegten Zeiten.




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