Mittwoch, 2. März 2016

Was uns der liebe Gott heute ausrichten lässt

Ich hatte mal eine Bibelbetrachtung eines evangelischen Pastors, Abteilung bekennende Kirche,  gelesen, die dieser als eine Art Tagebuch während der letzten Monate des 2. Weltkrieges und in der unmittelbaren Nachkriegszeit geführt hat.
Der Titel und der Name sind mir allerdings entfallen.
Was mir aber in Erinnerung geblieben ist, ist sein Loblied für die göttlichen Weisungen, die dieser  durch die Leseordnungen uns zukommen lässt.
Gelesen hatte ich das Buch in einer Phase, als die Pfarrer vor Ort wie besessen von der Idee waren, die Lesungs- und  Evangelientexte selber auszusuchen und teilweise durch anderes  (Kleine Schraube, Hesse Gedichte, irgendwelche chinesischen Weisheitsgeschichten ...) zu ersetzen.
Der Pastor in dem Buch,  meinte auch er sei oft versucht gewesen andere Texte, als die vorgesehenen zu wählen, weil es ihm zunächst total verkehrt erschien, in den Schreckenstagen, dann einen Text zu wählen, wo es um Gottes Fürsorge, seinen Schutz und seine Zuneigung ginge, das sei ihm zunächst wie Hohn vorgekommen.
Aber in der Treue habe er es dann verstanden hinter die Texte zu steigen und festgestellt "Sie passen, sie passen besser als die, die ich gewählt hätte!"

Nun heute lässt der liebe Gott via Leseordnung uns also mitteilen, dass wir darum bitten sollen dass:

Festige meine Schritte, Herr, wie du es verheißen hast.
Lass kein Unrecht über mich herrschen.



das ist der Eröffnungsvers aus dem Psalm 119 Vers 133 (das ist schon ein echt langer Psalm, der Psalm 119)

dann geht es weiter über die  Lesung aus dem Buch Deuteronomium wo Mose dem Volk die Rechtsvorschriften Gottes ans Herz legt zu dem  Evangelium, wo es heißt:

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.

Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich

wer's nicht glaubt, der klicke hier 


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